NBA, Phoenix Suns, Previews 17/18, Wired

Phoenix Suns | NBA Previews 2017-18

Go-to-Guys Wired #205

Wir beschäftigen uns in der 205. Ausgabe von Go-to-Guys Wired weiter mit den Previews zur neuen NBA-Saison. Als fünftes Team besprechen Host Jonathan Walker und Redakteur Julian Lage die Phoenix Suns. Was hat sich letzte Saison an der Teambuilding-Strategie der Suns geändert? Warum ist es zu begrüßen, dass die Suns keinen Star wie Griffin oder Millsap verpflichtet haben? Wäre ein Trade für Irving sinnvoll gewesen? Was bringt Josh Jackson? Haben die Suns ihren Franchiseplayer bereits im Kader? Was ist von Bender und Chriss zu halten? Sollte Phoenix Warren frühzeitig verlängern? Das und vieles mehr erfahrt ihr im Pod.

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12 comments

  1. Mabusian

    Ich bin erst bei Minute 27, aber wie Jonathan das Tanking seiner Suns verteidigt, ist schon fast niedlich zu nennen. Julian war bei den Mavs da m.E. deutlich objektiver.

  2. Jonathan Walker

    |Author

    Ich bin erst bei Minute 27, aber wie Jonathan das Tanking seiner Suns verteidigt, ist schon fast niedlich zu nennen. Julian war bei den Mavs da m.E. deutlich objektiver.

    Ich nenne ja mehrere Positive Aspekte des “Schonens” von Bledsoe: Garantierte Gesundheit Bledsoes, Spielzeit für Ulis und Jones Jr., mehr Verantwortung für Booker und ja, natürlich auch ein paar Siege weniger und somit höhere Chancen auf einen besseren Pick (was nicht geklappt hat). Dasselbe gilt mit Abstrichen auch für Chandler im Bezug auf Williams und Len. Meines Erachtens alles mehr wert, als die glorreiche Marke von 30 Siegen zu knacken.

    Magst du darauf auch konstruktiv eingehen, oder mir einfach nur “niedliche” mangelnde Objektivität vorwerfen?

  3. Avatar

    STAT

    Ich musste bei eurer Diskussion 1x wegen Julian schmunzeln.

    Preview 2016:
    unterbewertester Spieler: Brandon Knight
    überbewertester Spieler: Tyson Chandler

    Preview 2017:
    unterbewertester Spieler: Tyson Chandler
    überbewertester Spieler: Brandon Knight

    :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    zum Tanking:
    Die Suns haben wegen einem hohen Pick getankt. 100% richtig. Aber das ist nur eine Seite der Medaille. Bevor man die Suns verurteilt, sollte man das gesamte Bild betrachten.

    Die Ironie ist:
    Die Suns sind nun gezwungen zu tanken weil man auf Biegen und Brechen nie tanken wollte!

    Alleine schon wegen Ulis/Booker/Warren und Williams hat es sich gelohnt Bledsoe und Chandler rauszunehmen. Ja die Sample Size war gering, aber man sah doch deutlich mit wem man zumindest arbeiten kann und mit wem nicht. Das ist bereits ein Luxus den man sonst nie hatte.

    Ein Beispiel:
    Ich hatte seit Jahren wegen Tucker/Hornacek und Watson abgekotzt. Ein Grund ist TJ Warren. Das was er seit dem ASB abgeliefert hatte kommt nicht von ungefähr. Außerdem war er zum Saisonstart und vor seiner Verletzung ebenfalls bester Spieler im Kader. Bereits im ersten Jahr sah man bei TJ Ansätze und das Potential zumindest ein ordentlicher Rollenspieler zu werden. Stattdessen spielten halt Spieler wie Gerald Green, Marcus Morris und PJ Tucker die dich kein Stück vorwärts brachten. Das Gegenteil war der Fall. Man landete dank ihnen im Nirgendwo und wusste nicht was die eigenen Rookies im Tank hatten. Worst Case.

    Was wäre mit Booker passiert wenn sich Bledsoe und Knight nicht verletzt hätten? Hornacek hatte ihn fast komplett ignoriert. Es war wichtiger Knight rum stolpern zu sehen. Kein Wunder bei dem Vertrag. Ich sage nichts dazu. Wäre Booker heute da wo er bereits ist? Mit Goodwin war es genauso, auch wenn er es nicht in PHX schaffte. Völlig egal. Man wusste jahrelang nicht ob man das Potential von Goodwin verschwendet oder nicht. Stattdessen musste man Bledsoe/Dragic/Thomas UND dann den Knightmare dank überragender Stategie von Sarver und dem FO begutachten.

    Es war höchste Eisenbahn die jungen Spieler von der Leine zu lassen und zwar nicht nur wegen dem Pick, sondern weil es das Beste für die Franchise war. In der aktuellen Situation hat es die Suns nicht zu interessieren was die NBA oder andere denken, sondern es zählt die Zukunft und zum ersten Mal seit 7 Jahren arbeitet man an jener. Sarver war immer im Hier und Jetzt und wollte krampfhaft gewinnen. Das Ergebnis ist das man jetzt tanken muss. Selbst Ulis und Bender hielt man im ersten Drittel der Saison zurück. Warum? Man wollte gewinnen. Darüber spricht niemand. War das aus heutiger Sicht ein Fehler auf Tucker und Chandler gesetzt zu haben? Tendenziell eher ja.
    Sehr wahrscheinlich hätten wir heute zu Bender mehr Informationen, aber es war wichtiger Tucker spielen zu lassen. Spielzeit ist für junge Spieler das A und O. Es war nicht so als hätte man es nicht versucht. Aber es war wie in den Jahren zuvor – aussichtslos.

    Also was ist denn bitte der Plan B?
    32 Siege holen und Ulis auf der Bank schmoren lassen? Selbst die tankenden Mavs wurden von den tankenden Suns geschlagen. Mit Bledsoe und Co. wären das mindestens 30 Siege geworden weil man ein paar weitere Tankbattles hatte wie z.B. gegen die Magic oder Kings.

    zu Jackson/Logjam:
    Ich sehe ihn im ersten Jahr noch nicht auf den “großen” Positionen. Stattdessen kann ich mir viel Booker und Jackson als nomineller Backcourt vorstellen. Ich sehe da überhaupt keinen Logjam. Warren und Jackson könnte gleichzeitig auf dem Court aufgrund von fehlendem Spacing eklig werden. Ich denke man kann da genügend durchwürfeln und dann bekommen Chriss und Bender mehr als genug Spielzeit, vorallem weil weder Chandler noch Williams 30 Minuten spielen werden. Ohne Dudley und Reed könnte Watson mit einer 9-Mann-Rotation spielen lassen.

    (Bledsoe, Ulis, Booker, Jackson, Warren, Chriss, Bender, Chandler, Williams)

    Da bleibt genug Spielzeit für alle jungen Talente übrig.

    zu Dudley:
    Ich mache die Fanbrille ab. Alleine schon wegen seines Dreiers würde ich ihn behalten. Warren, Jackson und Booker benötigen für ihre Entwicklung unbedingt Platz. Selbst einen Kerl wie Ilyasova würde ich mit Handkuss nehmen nur damit da jemand steht der Spacing kreiert.

    mein unterbewertester Spieler: TJ Warren
    erst vor kurzem im Suns-Thread erklärt.

    mein überbewertester Spieler: Devin Booker
    Ich bin mittlerweile auf den Booker-Zug aufgesprungen, aber der Hype ist mir ein Stück zu groß. Ich trete eher noch auf die Bremse, aber bin sehr optimistisch. Das ist ein guter Junge.

    Zum Rest hatte ich mich vor kurzem ja erst im Suns-Thread geäußert.

    Danke für den Pod. Ihr seit ein großartiges Duo. :tup:

  4. Mabusian

    Ich bin erst bei Minute 27, aber wie Jonathan das Tanking seiner Suns verteidigt, ist schon fast niedlich zu nennen. Julian war bei den Mavs da m.E. deutlich objektiver.

    Ich nenne ja mehrere Positive Aspekte des “Schonens” von Bledsoe: Garantierte Gesundheit Bledsoes, Spielzeit für Ulis und Jones Jr., mehr Verantwortung für Booker und ja, natürlich auch ein paar Siege weniger und somit höhere Chancen auf einen besseren Pick (was nicht geklappt hat). Dasselbe gilt mit Abstrichen auch für Chandler im Bezug auf Williams und Len. Meines Erachtens alles mehr wert, als die glorreiche Marke von 30 Siegen zu knacken.

    Magst du darauf auch konstruktiv eingehen, oder mir einfach nur “niedliche” mangelnde Objektivität vorwerfen?

    Ich bin gar nicht gegen Tanking. Ich denke auch, dass es die richtige Entscheidung war. Aber die Entscheidung, Bledsoe nicht mehr spielen zu lassen, kam unmittelbar, nachdem die Lakers bekanntgaben, für den Rest der Saison auf Deng und Mozgov zu verzichten. Honne y soi, qui mal y pense.
    Die anderen Punkte sind sicherlich richtig, aber die US-Profiligen werden nicht umsonst in der Businesskategorie Entertainment geführt und was für die Suns positive Nebeneffekte waren (und der Hauptpunkt war mit Sicherheit die bessere Platzierung im Draft), ist für die NBA halt kontraproduktiv. Und genau deswegen will sie ja auch die Draftregeln ändern. Inhaltlich habe ich dir gar nichts vorzuwerfen, es war wirklich nur die starke Betonung der positiven Nebenwirkungen, die mich zu dem Kommentar veranlasst haben.

  5. Julian Lage

    Ich musste bei eurer Diskussion 1x wegen Julian schmunzeln.

    Preview 2016:
    unterbewertester Spieler: Brandon Knight
    überbewertester Spieler: Tyson Chandler

    Preview 2017:
    unterbewertester Spieler: Tyson Chandler
    überbewertester Spieler: Brandon Knight

    :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    Das war alles geplant! (also, nicht wirklich…) Hast du dich dran erinnert oder vor kurzem den letztjährigen noch mal gehört? Bei Knight hat mir die letzte Saison und die Verletzung alle positiven Erwartungen genommen, letztes Jahr hatte ich noch auf die kleine Chance einer Rückkehr zur Bucks-Form gesetzt. Bei Chandler habe ich wirklich das Gefühl, dass sich die Bewertung gedreht hat bzw. er einfach in dem Jahr praktisch vergessen wurde. Er galt ja noch als wichtiges Argument, warum Aldrige zu den Suns wollte und war Teil der Win Now-Versuche, jetzt habe ich nicht mal mehr Tradegerüchte oder auch nur -ideen gesehen.

  6. kdurant35

    Ich fand das Jonathan ja schon gut erklärt hat, warum es aus Sicht der Suns Sinn machte, Bledsoe pausieren zu lassen. Deshalb fand ich das von den Suns durchaus verständlich.

    Blöd nur, dass die (ich glaube Watson) dann auf die Frage warum Bledsoe ausfällt dann selbst mit “Manager decision” antwortet. Dämlicher hätte man mit dem Thema nicht umgehen können. Über den Tankingvorwurf muss man sich deshalb auch nicht beschweren.

    Wieder guter Pod. Weiter so

  7. Avatar

    STAT

    Das war alles geplant! (also, nicht wirklich…) Hast du dich dran erinnert oder vor kurzem den letztjährigen noch mal gehört? Bei Knight hat mir die letzte Saison und die Verletzung alle positiven Erwartungen genommen, letztes Jahr hatte ich noch auf die kleine Chance einer Rückkehr zur Bucks-Form gesetzt. Bei Chandler habe ich wirklich das Gefühl, dass sich die Bewertung gedreht hat bzw. er einfach in dem Jahr praktisch vergessen wurde. Er galt ja noch als wichtiges Argument, warum Aldrige zu den Suns wollte und war Teil der Win Now-Versuche, jetzt habe ich nicht mal mehr Tradegerüchte oder auch nur -ideen gesehen.

    Ich habe ein hervorragendes Gedächtnis.
    Sowohl 2016 als auch 2017 ist aus neutraler Sicht deine Wahl nachvollziehbar. Auch wenn ich mit Knight 2016 nicht mitgehen konnte. (eindeutig überbewertet) Ich finde das zeigt trotzdem ganz gut wie schnelllebig diese Sportart ist und wie schwer u.a. deshalb Prognosen und Bewertungen sein können.

  8. Poohdini

    Ich denke, dass bei dem, was die Suns am Ende der letzten Saison gemacht haben, beide Ansichten korrekt sind. Aus rein sportlich, langfristiger Sicht (#TheTimeline :stupid: ) war es absolut richtig. Die Begründung hat Jonathan geliefert (Spielzeit für die Jungen, plus Evaluierung; keine unnötigen Verletzungen riskieren etc). Nichtsdestotrotz waren das Tanking Moves par excellence, an denen es nichts zu rütteln gibt. Und wie Mabusian schreibt, war es auch eine Reaktion auf die Lakers (die dahingehend keinen Deut besser sind).

    Ich weiß gar nicht, ob man hier objektiv oder subjektiv zu einer anderen Auffassung kommen kann. Die Suns haben richtig hart getankt. Da gibt es keine Ausreden. Sportlich dennoch absolut richtig.
    Dass dies aber, wie Julian meint, die Liga und Silver womöglich verärgert, ist trotzdem nachvollziehbar ist, weil es schamloses Tanking ist. So wie die Sixers auch schon.

  9. Jonathan Walker

    |Author

    Ich musste bei eurer Diskussion 1x wegen Julian schmunzeln.

    Preview 2016:
    unterbewertester Spieler: Brandon Knight
    überbewertester Spieler: Tyson Chandler

    Preview 2017:
    unterbewertester Spieler: Tyson Chandler
    überbewertester Spieler: Brandon Knight

    :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    Tatsache :mrgreen:

    Hatte ich auch nicht mehr auf dem Schirm – zu viele Pods seither aufgenommen. Nice Find!

    Danke für den Pod. Ihr seit ein großartiges Duo. :tup:

    Danke für dein tolles Feedback und die Unterstützung. Sieht ja so aus, als wären wir uns weitestgehend einig. :tup:

    Aber die Entscheidung, Bledsoe nicht mehr spielen zu lassen, kam unmittelbar, nachdem die Lakers bekanntgaben, für den Rest der Saison auf Deng und Mozgov zu verzichten. Honne y soi, qui mal y pense.
    Die anderen Punkte sind sicherlich richtig, aber die US-Profiligen werden nicht umsonst in der Businesskategorie Entertainment geführt und was für die Suns positive Nebeneffekte waren (und der Hauptpunkt war mit Sicherheit die bessere Platzierung im Draft), ist für die NBA halt kontraproduktiv. Und genau deswegen will sie ja auch die Draftregeln ändern. Inhaltlich habe ich dir gar nichts vorzuwerfen, es war wirklich nur die starke Betonung der positiven Nebenwirkungen, die mich zu dem Kommentar veranlasst haben.

    Danke für die Erläuterungen. Ich finde halt, dass man da grundsätzlich differenzieren sollte und wollte das mal betont haben. Hängt auch von der Definition von “Tanking” ab. Ist es jedes Mal Tanking, wenn ein Team, das keine Chancen auf die Playoffs hat, einen oder mehrere gute Spieler raushält? Falls du diese Frage mit “ja” beantwortest, dann haben die Suns einfach nur getankt, richtig.

    Dass diese Definition etwas zu stumpf ist, kann man aber auch am von mir genannten Beispiel der Nets sehen, die am Ende auch Brook Lopez rausgehalten haben (und somit den Bulls das zum erreichen der Playoffs nötige W fast geschenkt haben). Warum aber, wenn die doch ihren eigenen Pick gar nicht hatten und daher kein direktes Interesse an mehr Ls als Ws hatten? Weil es eben noch andere positive Aspekte gibt, die scheinbar so schwer wiegen, dass sie schon ausreichen können. Darauf wollte ich hinweisen.

    Man kann natürlich weiter stumpf “Die verlieren mit Absicht!” schreien – aber das kann ich dann nicht ganz ernst nehmen. Das ist jetzt nicht auf dich bezogen, kommt aber genug vor.

    Hinweis zu den Lakers: Die haben ohne Mozgov und Deng noch eine kleine Siegesserie hingelegt. Auf den ersten Blick ein Tanking-Move, auf den zweiten Blick eigentlich nicht, weil teure und ältere Spieler nicht unbedingt automatisch mehr Siege bedeuten. Die Entscheidung der Lakers hatte ähnliche positive Nebeneffekte wie die der Suns bzgl. ihrer Veteranen (Ingram und Zubac auf den Positionen von Deng und Mozgov) – und sie haben damit auch noch gut gespielt (5 der letzten 6 Spiele). Trotzdem gibt es noch Leute, die das verurteilen wollen.

    Blöd nur, dass die (ich glaube Watson) dann auf die Frage warum Bledsoe ausfällt dann selbst mit “Manager decision” antwortet. Dämlicher hätte man mit dem Thema nicht umgehen können. Über den Tankingvorwurf muss man sich deshalb auch nicht beschweren.

    Ist aber auch klar, dass es ihm als ehrgeizigem Coach nicht schmeckt, wenn er seines besten Spielers beraubt wird. Wie man das dann aber kommuniziert ist wieder eine andere Frage. Das war sicher für die öffentliche Wahrnehmung nicht optimal. Kann mich an diese Aussage aber gerade nicht erinnern.

    Ich weiß gar nicht, ob man hier objektiv oder subjektiv zu einer anderen Auffassung kommen kann. Die Suns haben richtig hart getankt. Da gibt es keine Ausreden.

    Hierbei würde mich eben interessieren, ob du es bei Teams, die ihren eigenen Pick nicht haben, auch tanken nennen würdest.

  10. Mabusian

    Beook Lopez setzte am Ende genau EIN Spiel aus. Das würde ich noch nicht Tanking nennen, zumal ich davon ausgehe, dass da begonnen wurde, über den Deal zu den Lakers ernsthaft zu reden. Wenn du DLo als Nets bekommen kannst, willst du nicht, dass sich Lopez noch verletzt.

  11. Jonathan Walker

    |Author

    Beook Lopez setzte am Ende genau EIN Spiel aus. Das würde ich noch nicht Tanking nennen, zumal ich davon ausgehe, dass da begonnen wurde, über den Deal zu den Lakers ernsthaft zu reden. Wenn du DLo als Nets bekommen kannst, willst du nicht, dass sich Lopez noch verletzt.

    Es war aber das letzte Spiel der Saison, in welchen man schon öfter seltsame Sachen beobachten konnte, die dann auch “Tanking” genannt wurden. Berüchtigt ist natürlich Mark Madsens Dreier-Orgie, als die Wolves unbedingt ihren Top-10-Pick behalten wollten. Da kann auch keiner was von positiven Nebeneffekten erzählen.

    Worauf ich hinaus will: Es herrscht teilweise eine Tanking-Paranoia, sodass auch im Fall der Nets garantiert fast jeder “Tanking!” geschrien hätte, als Lopez das letzte Spiel pausierte, wenn die Nets dadurch ihre Chancen in der Lottery verbessert hätten. Offensichtlich ist es aber so, dass Teams auch unabhängig von der Lottery zu solchen Maßnahmen greifen, da es mehrere Vorteile hat. Sobald das Team den eigenen Pick aber noch hat, wird das alles verdrängt oder die Aufzählung dieser Gründe belächelt – nicht nur von dir.

    Es gibt nun einmal immer Teams in der Liga, welche, um langfristig erfolgreicher zu sein, zu Maßnahmen greifen (müssen), die kurzfristig schlechtere Chancen auf Siege bedeuten (mehr Verantwortung und Spielzeit für jüngere und schlechtere Spieler, Rollen und Aufgaben welchen diese noch nicht gewachsen sind, Heraushalten von älteren/verletzungsanfälligen Vets, usw.). Daran wird auch keine Lottery-Reform etwas ändern, da es unabhängig von der Lottery trotzdem so bleibt.

  12. kdurant35

    Beook Lopez setzte am Ende genau EIN Spiel aus. Das würde ich noch nicht Tanking nennen, zumal ich davon ausgehe, dass da begonnen wurde, über den Deal zu den Lakers ernsthaft zu reden. Wenn du DLo als Nets bekommen kannst, willst du nicht, dass sich Lopez noch verletzt.

    Es war aber das letzte Spiel der Saison, in welchen man schon öfter seltsame Sachen beobachten konnte, die dann auch “Tanking” genannt wurden. Berüchtigt ist natürlich Mark Madsens Dreier-Orgie, als die Wolves unbedingt ihren Top-10-Pick behalten wollten. Da kann auch keiner was von positiven Nebeneffekten erzählen.

    Worauf ich hinaus will: Es herrscht teilweise eine Tanking-Paranoia, sodass auch im Fall der Nets garantiert fast jeder “Tanking!” geschrien hätte, als Lopez das letzte Spiel pausierte, wenn die Nets dadurch ihre Chancen in der Lottery verbessert hätten. Offensichtlich ist es aber so, dass Teams auch unabhängig von der Lottery zu solchen Maßnahmen greifen, da es mehrere Vorteile hat. Sobald das Team den eigenen Pick aber noch hat, wird das alles verdrängt oder die Aufzählung dieser Gründe belächelt – nicht nur von dir.

    Es gibt nun einmal immer Teams in der Liga, welche, um langfristig erfolgreicher zu sein, zu Maßnahmen greifen (müssen), die kurzfristig schlechtere Chancen auf Siege bedeuten (mehr Verantwortung und Spielzeit für jüngere und schlechtere Spieler, Rollen und Aufgaben welchen diese noch nicht gewachsen sind, Heraushalten von älteren/verletzungsanfälligen Vets, usw.). Daran wird auch keine Lottery-Reform etwas ändern, da es unabhängig von der Lottery trotzdem so bleibt.

    Also muss doch das Rad her ;-).
    Geb dir vollkommen recht, dass das Grundproblem dadurch nicht behoben wird. Denke die Symbolik ist da entscheidender. Denn wer sich auf ein Hardcore Tank einlässt muss immer damit rechnen, dass sich mittendrin die Regeln ändern.
    84/85 wurde nach dem Tankingjahr für Hakeem die Regeln geändert. Da hatten es die Teams ebenfalls übertrieben und die Liga ist drastischer als jetzt (wenns durchgeht) eingeschritten.
    Sollte die angedachte Reform durchgehen (wie auch immer sie genau aussieht) werden eher andere Schwachstellen des jetzigen Systems korrigiert als die Anreize pro Tanking zu unterbinden.


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