Dallas Mavericks, NBA

Neue Ziele für die Mavs?

Was der gute Start für die Planungen in Dallas bedeutet

Die Verletzung von Luka Doncic im Spiel gegen Miami war die erste wirklich schlechte Nachricht in einer ansonsten klar positiv gestarteten Mavs-Saison. Mal abgesehen davon, dass sie irgendwie zweimal gegen die Knicks verloren, sieht es sportlich hervorragend aus: Sie stehen auch nach 5 Spielen (2-3) ohne die klare Nummer 1 noch bei 19-10 und besetzen damit einen komfortablen Playoffplatz im Westen. Insbesondere zeigten sie sich trotz der letztendlich enttäuschenden Niederlage gegen die Raptors auch ohne Doncic als konkurrenzfähiges Team. Das war vor der Saison nicht unbedingt zu erwarten gewesen, nachdem Mark Cuban im Sommer mal wieder keine ganz große Neuverpflichtung verkünden konnte. Stattdessen hatte sich Dallas diverse gute Rollenspieler geholt – wodurch aber eine dritte oder vierte Option nach Doncic und Rekonvaleszent Kristaps Porzingis fehlte. Die weit verbreitete Skepsis vor Saisonbeginn muss deswegen nicht zwingend im Rückblick als Fehler angesehen werden, zumal die Schwäche der Konkurrenz ihren Beitrag zu den Playoff-Standings leistet: Warriors, Spurs und Blazers als Dauer-Playoff-Teilnehmer bleiben aktuell klar hinter den Erwartungen zurück. Außerdem hat keine der Mavs-Verpflichtungen des Sommers wirklich positiv überrascht, auch wenn sie sich alle eher am oberen Ende der Erwartungen bewegen.

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Die positive Überraschung ist Doncic, der tatsächlich in seinem zweiten Jahr in der Liga bereits zu einem MVP-Kandidaten aufgestiegen ist. Dass er diesen Punkt in den nächsten zwei bis drei Jahren erreicht, sah nach seiner Rookie-Saison schon recht wahrscheinlich aus. Selbst große Optimisten hätten allerdings vermutlich noch nicht dieses Jahr mit einem entsprechenden Leistungssprung gerechnet. Wenn Doncic diese Entwicklung nach der Verletzungspause aufrechterhalten kann – und angesichts des eher harmlosen Ankle Sprain ist davon auszugehen -, stehen die Mavs vor einem Luxusproblem: Wie baut man am besten um ein Talent dieses Levels, das noch für fast sieben Jahre bei der Franchise unter Vertrag stehen wird? Diese Dauer ergibt sich aus Doncics Rookievertrag, der noch zwei Jahre läuft, und der fast schon selbstverständlichen Maximum-Verlängerung, die er aller Wahrscheinlichkeit nach für vier Jahre plus Player Option unterschreiben wird.


Ein Luxusproblem ist diese Situation deswegen, weil es mit Schwierigkeiten verbunden ist, wenn ein Team im Rebuild zu schnell wieder gut wird. Zwei der besten Teenager der letzten Jahrzehnte in LeBron James und Anthony Davis verdeutlichen diese Problematik: Beiden Franchises gelang über Jahre nicht, einen wirklich überzeugenden Supporting Cast für ihre Stars zusammenzustellen. Durch den Trade für Porzingis haben die Mavs diese Situation – ähnlich wie vor Jahren New Orleans mit Jrue Holiday – auch noch zusätzlich verschärft: In den nächsten Jahren müssen sie noch zwei Picks an die Knicks abgeben, können sich also nur sehr eingeschränkt durch Trades verstärken. Ein solches Vorgehen hätte ohnehin seine Risiken, da die langfristige Entwicklung unter ständigen Win-Now-Entscheidungen leidet. Bei sieben Jahren mit Doncic ist diese langfristige Perspektive aber von mindestens genauso großer Bedeutung wie der unmittelbare Erfolg.

Deswegen sollten die erste Fragen der Mavs sein: Wie gut sind sie aktuell, und wann ist der optimale Zeitpunkt für den nächsten Schritt? Die erste Frage ist komplizierter, als es vielleicht erscheinen mag. Die aktuelle Schwäche des Westens (zuletzt mit negativer Bilanz gegen den Osten) und das Ende der Warriors-Ära erschweren Vergleiche. Das derzeit beste Team der Conference mit den Lakers schlugen die Mavs einmal überzeugend, die Niederlage nach Overtime war dafür umso knapper. Der Rest der West-Teams scheint aktuell deutlich unter den jeweiligen Möglichkeiten zu spielen, das gilt für Clippers, Nuggets und Jazz genauso wie die schon angesprochenen Spurs und Blazers, von den Warriors erst gar nicht zu sprechen. Wie groß sähen also die Chancen der Mavs aus, mit dem aktuellen Kader in den nächsten drei bis vier Jahren die Conference Finals zu erreichen? Eine Antwort ist hier extrem schwierig zu geben, was aber auch eine Antwort ist: Wenn eine solche Unsicherheit besteht, aber umgekehrt nur sehr geringe Championship-Chancen, sind weitere Verstärkungen notwendig. Dafür könnte auch ein Schritt zurück die vorerst richtige Entscheidung sein, um dann erst in zwei oder drei Jahren wirklich nach dem Titel zu greifen.


Nach diesen Überlegungen sollten die konkreten Bedingungen etwas genauer betrachtet werden. In Zahlen stehen fast alle Mavs-Verpflichtungen des letzten Jahres mindestens noch zwei weitere Jahre unter Vertrag, die meisten (Curry, Kleber, Powell) noch ein weiteres, Porzingis bekam sogar fünf Saisons. Die einzigen signifikanten Verträge mit kürzerer Restlaufzeit sind die von Courtney Lee (Expiring, knapp 13 Millionen $) und Tim Hardaway Jr. (noch ein weiteres Jahr, ca. 18 Millionen). Als erschwerender Faktor sind fast alle genannten Spieler Teil der Rotation und nicht gerade unterbezahlt, so dass sie nur relativ schwer in Trades abzugeben sind. Das gilt auch für THJ, der nach anfänglichen Problemen seine Rolle als Shooter neben Doncic und Porzingis gefunden zu haben scheint. Sein Vertragsende im Sommer 2021 könnte den Punkt markieren, an dem die Mavs vor der Doncic-Verlängerung zum letzten Mal signifikant Cap Space haben. Das beeinflusst allerdings wieder die aktuellen Überlegungen: Für die Mavs wäre es fragwürdig, zusätzliche längere Verträge aufzunehmen, sei es per Trade oder per Exception im kommenden Sommer.

Die Mavs-Verpflichtungen des letzten Sommers

Damit lassen sich die einfachen Tradevarianten für die Mavs auf zwei Optionen herunterbrechen: Entweder sie nutzen den verbliebenen Rest der Trade Exception aus dem Harrison Barnes-Deal, oder sie geben Lee als größeren Gehaltsbaustein ab. Die beiden Varianten können nicht für einen einzelnen Spieler der Größenordnung Danilo Gallinari (22,6 Millionen Dollar Expiring) verwendet werden, da Trade Exceptions eine solche Kombination nicht erlauben. Für Lee wäre – gegebenenfalls in Kombination mit kleineren Verträgen wie dem von Ryan Broeckhoff – maximal ein Spieler mit einem Vertrag unter 20 Millionen Dollar zu erhalten. Würden die Mavs sowohl die Trade Exeception voll nutzen als auch den teuerst möglichen Vertrag für Lee aufnehmen, müssten sie allerdings Luxussteuer bezahlen. Ob Cuban in der aktuellen Situation zu einem solchen Schritt bereit wäre, ist unklar. Durch die verschärften Trade-Regularien für Tax-Teams und den mit dem Sign-and-Trade für Delon Wright ausgelösten Hard Cap wären die Mavs dann zudem zusätzlich in ihrem Handlungsspielraum eingeschränkt.


Außerdem sollten sich die Mavs die Frage stellen, was von einer eher mittelmäßigen Verstärkung überhaupt zu erwarten wäre. Für unter 20 Millionen Dollar wird nicht ohne weiteres ein etablierter Starter zu erhalten sein, der den Mavs wirklich weiterhilft. Was sie andererseits absolut nicht brauchen, ist ein weiterer Spieler auf dem Level, den ein Großteil der Rotation ohnehin schon hat. Mangelnde Tiefe ist mit Sicherheit nicht das Problem des Kaders. Wie sollte also beispielsweise der bei den Grizzlies nicht eingesetzte und deswegen oft als Tradeziel gehandelte Andre Iguodala dem Team weiterhelfen? Vielleicht wäre seine Erfahrung für den jungen Kader sinnvoll, aber das sportliche Upgrade würde sich wohl in Grenzen halten. Sein Skillset können Spieler wie Dorian Finney-Smith und Delon Wright zu großen Teilen abdecken. Es ist auch keinesfalls klar, wer aus der bestehenden Rotation für einen solchen Neuzugang weichen müsste. Trotzdem würde eine solche Transaktion die Mavs vermutlich ihre wenigen verfügbaren Assets kosten – etwa den Warriors-Zweitrundenpick, der dank der Ausfälle voraussichtlich in den 30ern landen sollte und damit an den Wert eines Erstrundenpicks herankommt. Mit der Überlegung zu 2021 als Jahr mit Cap Space bliebe der Wert einer solchen Transaktion zusätzlich zeitlich klar begrenzt. In der Summe bedeuten diese Punkte, dass quasi jede Verpflichtung unter Starter-Level quasi sinnlos ist, jede über 20 Millionen aber mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden – vor allem, weil die Assets fehlen.

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Statt auf Verstärkungen sollten die Mavs ihren Blick also auf etwas anderes lenken: Spieler mit Verträgen, die andere Teams loswerden wollen. Das wäre im Ansatz der beschriebene Schritt zurück, oder zumindest ein klares Abbremsen trotz der erfolgreichen Saison. Mit Lee und der Trade Exception sowie den ca. 12 Millionen Dollar unter der Tax sind die Mavs in der Ligaweit besten Situation, um andere Teams von der Luxussteuer zu befreien. Dafür gibt es einige Kandidaten, da viele Franchises sich im relativ engen Raum zwischen Tax Line und Hard Cap-Apron befinden. Für enttäuschende Teams wie Warriors und Blazers mit Repeater Tax-Risiken könnte eine auf den ersten Blick kleine Einsparung auf den Cap Sheets einen zweistelligen Betrag in den Bilanzen ausmachen. Aber auch etwa die Heat möchten möglicherweise nicht für sportlich weitgehend irrelevante Spieler wie Dion Waiters oder James Johnson unnötig tief in die Tasche greifen. Hier können die Mavs einspringen und Assets erhalten, oder möglicherweise auch in Mehr-Team-Trades, wo eine dritte Partei Gehälter aufnehmen soll.


Angesichts des ziemlich überraschenden Porzingis-Trades ist diese Aussage etwas gewagt, aber trotzdem: Es erscheint unwahrscheinlich, dass die Mavs radikalere Maßnahmen wagen. Zumindest sollten sie etwas Zurückhaltung zeigen: Noch einen zukünftigen Erstrundenpick oder aber zentrale Akteure des aktuellen Teams abzugeben scheint wenig zielführend. Aus praktischen Gründen sind größere Verpflichtungen schwer zu bewerkstelligen, kleinere Win-Now-Moves sinnlos. Daher sollten die Mavs versuchen, ihren ziemlich leeren Vorrat an Picks wieder etwas zu füllen – am besten durch die Trade Exception oder einen Lee-Deal. Für die Playoffs sollte es auch so reichen. Dann können sie das aktuelle Team weiter evaluieren und zu einem besseren Zeitpunkt aktiv werden. 

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3 comments

  1. kdurant35

    Weitere Picks zu bekommen ist ein interessanter Ansatz. Ich finde es jedoch schwer, da realistische und sinnvolle Deals zu finden.
    Miami hat schon einige Erstrundenpicks abgegeben und in über Jahre (glaub bis 27) keine Zweitrundenpicks. Dazu hat der Besitzer bewiesen, dass er die Tax nicht scheut, wenn es sportlich Sinn macht. Und die Picks brauchen sie selbst, um einen Deal einzufädeln. Sehr da ehrlich gesagt kein Szenario an einen Pick zu kommen. Bestenfalls wäre ein Spieler wie Jones Jr. als Gegenwert zu bekommen, wenn man ihn mag.
    Portland kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen. Mit über 13 Mio kommt man eh kaum raus. Und dann will ich nicht wissen was Lillard davon halten würde, wenn man Assets tradet, um Tag zu sparen. Der war ja angeblich schon mehrmals beim Besitzer, um die sportliche Zukunft zu besprechen. 
    Bei den Warriors gab’s da zwar Berichte, dass sie eventuell unter die Tax wollen. Ich halte dies aber lediglich im Zuge eines Russell Trades für realistisch. Die bestehen abgesehen von Looneys Vertrag (wenn gesund wertvoll und die Ersparnis würde nicht ausreichen) ja nur aus kleinen Verträgen oder festen Bestandteilen für die Zukunft. Dazu glaub ich ehrlich gesagt nicht, dass man einen weiteren Erstrundenpick anfasst.
    Unberechenbar ist Houston mit dessen Besitzer. Aber auch hier bin ich mir extrem unsicher. Dazu gibt es für Verträge a la Nene auch die Möglichkeit ihn in Atlantas Capspace zu traden. Viel Gegenwert seh ich da auch nicht.
    Der Rest ist ja drunter oder im Falle von OKC nur marginal drüber. Vielleicht ergibt sich eine Möglichkeit in einem schwer zu prognostizierenden 3-Team Trade etwas abzugreifen (also grob angerissen etwas wie z.B. Russel nach Minny, Covington und Lee zu den GSW und Dieng plus Asset nach Dallas). Aber derzeit seh ich da ehrlich gesagt nicht viele Möglichkeiten, die wirklich wertvolle Assets bringen. Daher würde ich sicherlich die Augen nach solch einer Option offen halten. Einen anderen Deal – selbst wenn sportlich nur mit geringem Upside – oder Status quo seh ich da persönlich als vielversptechender an.

  2. Hans Reinhard

    Natürlich ist der Entwicklungssprung von Luka eine große Überraschung, doch gewiß nicht die einzige Erklärung für den aktuellen Zugang in den Top-Five-Zirkel der WC, wie die guten Spiele ohne Luka gegen die Ost-Contender gezeigt haben. THJ ist eine gute 3. Option und wenn er mal einen Off-Tag beim scoren hat ist meistens einer da der einspringt. Seh die Tiefe der Mavs in der RS eher als Stärke; in der Postseason werden die Lücken in der Starting-Five natürlich problematisch. Die Verletzungs- und Formprobleme der Favoriten würd ich dafür nicht unbedingt als Erklärung sehen. Verletzte hat man immer, Dallas überzeugte auch gegen die Ost-Teams, und wenn Formprobleme von Blazers, Spurs und anderen die gute Tabellensituation der Mavs erklären sollen, warum profitieren nur sie und nicht auch andere davon? 😉 Die überragende Offence-Power der Mavs erscheint mir da als Erklärung überzeugender. Ein großer Schwachpunkt ist die Anfälligkeit bei aggressiver Defense, die ihnen leicht den Zahn zieht, wie nicht nur in den letzten Spielen zu sehen war. Die Spieler die ihnen da helfen könnten müßten nicht unbedingt über 20 Millionen pro Saison kosten. Abgesehen davon daß nicht unbedingt sein Marktpreis den Wert eines Spielers bestimmen muß, gerade die Mavs die sich schon immer damit schwergetan haben namhafte Freeagents nach Nord-Texas zu locken haben aus dieser Not heraus oft unterschätzten Spielern zu einen Entwicklungsschub verholfen.Deshalb glaub ich auch nicht daß man Dallas mit Cleveland und New Orleans vergleichen kann. Die Organisation in Big D und Carlisle werden es schon schaffen um ihre 2 Stars ein konkurenzfähiges Team aufzubauen. Das ist ihnen vorher mit Dirk auch gelungen. In den letzten 2 Jahren sogar noch besser. Wo haben wir Dallas vor einem Jahr, vor 2 Jahren gesehen? Keiner von uns hätte erwartet daß sie nach 2 Jahren Rebuild schon so gut dastehn.

  3. Julian Lage

    |Author

    Danke für eure Kommentare. Dass es keinen 100% offensichtlichen Trade gibt, den sie machen sollten, sehe ich auch so, sonst hätte ich den schon angesprochen. Aber es gibt so viele Teams, die knapp unter oder über der Tax sind, die Hard Capped sind usw., dass es absolut realistisch ist, da im richtigen Moment Assets abzugreifen. Darauf sollten die Mavs zumindest den Fokus legen, statt wie jetzt diskutiert Drummond anzupeilen. Wenn man dann nur ein, zwei Seconds sind oder man gar nichts bekommt, ist auch nichts verloren.

    Veröffentlicht von: @Hans Reinhard

    Natürlich ist der Entwicklungssprung von Luka eine große Überraschung, doch gewiß nicht die einzige Erklärung für den aktuellen Zugang in den Top-Five-Zirkel der WC, wie die guten Spiele ohne Luka gegen die Ost-Contender gezeigt haben. THJ ist eine gute 3. Option und wenn er mal einen Off-Tag beim scoren hat ist meistens einer da der einspringt. Seh die Tiefe der Mavs in der RS eher als Stärke; in der Postseason werden die Lücken in der Starting-Five natürlich problematisch. Die Verletzungs- und Formprobleme der Favoriten würd ich dafür nicht unbedingt als Erklärung sehen. Verletzte hat man immer, Dallas überzeugte auch gegen die Ost-Teams, und wenn Formprobleme von Blazers, Spurs und anderen die gute Tabellensituation der Mavs erklären sollen, warum profitieren nur sie und nicht auch andere davon?

    Dallas war zumindest bis vor ein paar Tagen das Team mit den wenigsten ‘man games lost’ nach den Spurs:

    Der Hauptpunkt mit Spurs und Blazer ist: Hätten die je die erwarteten ~5 Siege mehr, vielleicht je einen davon auf Kosten der Mavs, dann wären die jetzt gerade eine Handvoll Spiele innerhalb der Playoffplätze. Die Mavs sind gut, aber die schwache Konkurrenz lässt das Team noch souveräner wirken.

    Das ist im Prinzip mein Hauptpunkt: Die Mavs sind dieses Jahr kein Contender, deswegen sollten sie nicht wie einer traden. An diesem Punkt halte ich auch die Vergleiche mit den Pelicans und Cavs für wichtig. Was können die Mavs wirklich mehr erreichen, wenn sie einen Veteran Guard reinholen, der ihnen in den von dir angesprochenen Situationen hilft? Denkbare Beispiele wären Ish Smith, Patty Mills oder Dennis Schröder, die auch den 2021-Cap Space nicht beeinträchtigen würden. Die bekäme man vielleicht für Lee oder die TPE, einen Second und Brunson. Aber das halte ich eben für nicht zielführend, weil a) die Spieler in einem Jahr, wo die Mavs wirklich Contender sind, wahrscheinlich nicht mehr weiterhelfen und b) in genau der Situation dann die Assets fehlen. Für die Mavs ist es kein Weltuntergang, wenn sie dieses Jahr eine knappe Erstrundenserie gegen die Rockets, Clippers oder Nuggets verlieren.

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