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Utah Jazz  

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Jonathan Walker
(@straw)
Admin

Wen hat sich Utah ins Team geholt, wer musste gehen? Welche Transaktionen sollten die Jazz eurer Meinung nach ins Auge fassen? Welches Gerücht sollte sich lieber nicht bestätigen, welches ist interessant? Hier ist der Ort, um Fragen dieser Art zu besprechen.

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Veröffentlicht : 10/04/2012 8:57 pm
smido83
(@smido83)

Aus gegebenem Anlass möchte ich mich hier mal kurz äußern!

Die Jazz haben nun also als letztes Team im Westen die Playoffs erreicht. Nachteil an der Sache ist, dass sie wohl dadurch ihren 1st Rounder im Draft an die Timberwolves verlieren werden. Ich sehe darin jedoch garkein Problem, denn die wichtigen Spieler haben allesamt noch Vertrag.

Mit Jefferson/Milsap/Hayward/Bell/Harris bleibt die starting 5. Mit Favours/Watson bleiben 2 wichtige Rotationsspieler. Des weiteren kann man C.J. Miles ohne Probleme resighnen. Und da ist ja auch noch solch rohes Talent wie Kanter/Burks im Team, die erst am Anfang ihrer Entwicklung stehen.

Daher kann man an sich nicht wirklich viel zum Team sagen... außer eine Sache vieleicht. Macht es Sinn, alle 4 Big Man zu behalten? Ich meine 3 davon sind jetzt eigentlich schon Starter und mit Kanter hat man ein weiteres riesen Talent im Team, welches Spielzeit benötigt um sich zu entwickeln. Daher würde ich versuchen einen der 3 Topspieler für einen sehr guten PG zu traden. Bin mir momentan nicht sicher, ob Houston die Möglichkeit hat einen Dragic zu halten. Aber wenn ja, dann wären sie der wohl bestmögliche Tradeparter. Dragic (oder Lowry) + Morris für Favours (oder vieleicht sogar Jefferson?) + Watson. Sowas in der Art eben... 😉

Ein Lineup aus: Dragic/Bell/Hayward/Milsap/Jefferson mit einer Bank aus: Harris/Burks/Miles/Morris/Kanter wäre wohl ein eindeutiger PO Kandidat, vieleicht sogar mehr!

Würde also ein Trade in dieser Richtung (besserer PG) Sinn machen, oder sollte man diese eingespielte Mannschaft weiter wachsen lassen?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 25/04/2012 2:52 pm
Malte Arndt
(@malte-arndt)

Schwierige Frage, die wohl das Schicksal der Franchise für die nächsten Jahre bestimmen wird. Ganz ehrlich: ich will da nicht in der Haut der Verantwortlichen stecken, einfach weil man weiß, dass Utah auf Positionen, die sonst als Problemzonen genannt werden, extrem tief und talentiert besetzt ist und man wohl für jeden der vier signifikante Verstärkungen in anderen Bereichen bekommen würde.

Um es nach dem Ausschlussprinzip zu gestalten: Millsap nach dieser Saison und seinem Werdegang insgesamt abzugeben, wäre nur schwer vermittelbar. Er ist für mich (und nicht nur für mich) der mit Abstand beste Spieler der Jazz, kann zur Not auch auf die Drei rücken, bringt hinten und vorne eine ganze Menge. Genauso glaube ich nicht, dass man Derrick Favors abgeben möchte - er galt nicht zu Unrecht als möglicherweise bester Prospect seines Draftjahrgangs, hat defensiv jetzt schon enormen Impact und ich denke, ein halbwegs solides Offensivspiel ist bei ihm nur noch eine Frage der Zeit. Er mag zwar jetzt nicht den gewaltigen Sprung in dieser Saison gemacht haben, aber das Problem zieht sich mit wenigen Ausnahmen über die gesamte Sophomore-Klasse - da würde ich nächstes Jahr doch noch abwarten wollen. Rein vom Potential her ist er für mich aber eigentlich untouchable - er wird mittelfristig der beste der vier Big Men sein, da bin ich mir relativ sicher.

Bleiben Jefferson und Kanter. Jefferson ist All Star, einer der ganz wenigen wirklichen Lowpost-Spieler und mittlerweile auch in der Verteidigung nicht mehr ganz so miserabel. Guten Gegenwert sollte man da für ihn auf jeden Fall kriegen. Entwicklungspotential sehe ich bei ihm nicht mehr, höchstens das Passing könnte sich unter Umständen verbessern (aber da warten wir ja seit Jahren schon drauf). Sprich: Bei Jefferson weiß man, was man hat. Kanter ist die große Unbekannte in den ganzen Überlegungen: Im ungünstigsten Fall bleibt er das, was er jetzt ist: Ein begnadeter Reboundern, der aber über wenig Offensivmoves verfügt, keinerlei Range hat und auch den eigenen Korb nicht wirklich beschützen kann. Natürlich kann er aber auch dazulernen, sich defensiv mehr einbringen (auch wenn ich in ihm nie einen großen Shotblocker sehen werde - das hat man entweder in sich und zeigt es von Anfang an, oder man hat es eben nicht) und wenigstens ein offensivspiel entwickeln, das den Namen verdient. Wenn ich Favors attestiere, das er das kann, muss ich das prinzipiell bei Kanter auch. Denke, da wir man mindestens noch ein weiteres Jahr abwarten müssen, um die weitere Entwicklung einigermaßen verlässlich prognostizieren zu können. Insofern kann ich mir vorstellen, dass man das Team zumindest für die kommende Saison beisammen behält, sich ggf. über die Lottery noch einen Baustein dazuholt (die Warriors stehen ja momentan an achter Stelle (von hinten 😉 ), was zu 90% einen Lottery-Pick der Jazz bedeutet) und schaut, was man hat - sowohl bei den Big Men, als auch bei Gordon Hayward und Alec Burks auf den Flügeln. Wenn man schon dieses Jahr mit so einem jungen Team die Playoffs erreicht hat, besteht jedenfalls keinerlei Handlungsbedarf, das Team im Sommer auseinanderzureißen oder auf Teufel komm raus sogenannte Veterans zu holen. Es wird eben essentiell sein, für einen Trade den richtigen Zeitpunkt zu wählen, sodass man sich sicher sein kann, keinen schwerwiegenden Fehler zu machen und wie gesagt, würde ich auf Jefferson oder Kanter als mögliche Tradekandidaten tippen, nicht unbedingt auf die anderen beiden.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 25/04/2012 6:58 pm
smido83
(@smido83)

Wenn man schon dieses Jahr mit so einem jungen Team die Playoffs erreicht hat, besteht jedenfalls keinerlei Handlungsbedarf, das Team im Sommer auseinanderzureißen oder auf Teufel komm raus sogenannte Veterans zu holen. Es wird eben essentiell sein, für einen Trade den richtigen Zeitpunkt zu wählen, sodass man sich sicher sein kann, keinen schwerwiegenden Fehler zu machen und wie gesagt, würde ich auf Jefferson oder Kanter als mögliche Tradekandidaten tippen, nicht unbedingt auf die anderen beiden.

Das Problem ist, man hat dieses Team eben nur noch ein Jahr zusammen! Danach laufen, bis auf die ganz jungen Pics der letzten Jahre (Favours/Kanter/Hayward/Burks), ALLE Verträge auf einmal aus. Also entweder man traded jetzt für das Talent dass man hat, oder man muss Jefferson und Milsap wohl Max-Verträge geben und Favours traden. Denn sonst bekommt man gar keinen Gegenwert, wenn einer der beiden als Free Agent gehen würde. Bzw. man stünde ohne Starting PG sowie eine Flügelrotation dar. Denn dafür hätte man kein Geld mehr übrig, wenn man alle drei behalten würde.

Daher kann man meiner Meinung nach nicht noch ne Saison abwarten und sehen wer dann entbehrlich wird. Entweder man wird jetzt einen Spieler gegen passenden Gegenwert los, oder man ist schon fast dazu verdammt um Jefferson/Milsap ein Team zu formen und Favours abzugeben. Denn Utah kann es sich eigentlich nicht leisten Millsap oder Jefferson ohne Gegenwert ziehen zu lassen. Übrigens wüsste ich nicht wer bereit wäre für einen Kanter auch nur ansatzweise so viel Gegenwert zu geben wie für einen der 3 anderen Frontcourtspieler.

Kleine Rechnung zu diesem Problem...
2013 hat man bisher 4 Spieler für rund 15 Mio unter Vertrag, wenn man bei allen die Team Option zieht.
SOLLTE man Milsap und Jefferson sighnen, dann ist dies wohl nur zu Max Deals für jeweils rund 17 Mio möglich! Denn andere Teams mit Cap wären sicherlich bereit ihnen dieses Geld zu geben!

Ein Kader aus:
PG: ---
SG: Burks
SF: Hayward
PF: Millsap/Kanter
C: Jefferson/Favours

würde also wahrscheinlich schon rund 53 Mio kosten (Verträge + eRS). Es gäbe also kaum noch Cap um fast einen gesamten Backcourt zu besetzen. Ach ja, und im Jahr daruf müssten die Verträge von Hayward und Favours verlängert werden...

Die Hauptfrage die sich die Verantwortlichen meiner Meinung nach daher stellen müssen ist:
Kann ein Millsap auch als erste Scoring Option funktionieren, wenn sich der Gegner nicht auf Big Al als offensive Allzweckwaffe neben ihm konzentrieren muss?

Traut man es Millsap zu, dass er diese Rolle nächste Saison übernehmen kann, dann sollte man Jefferson traden und Millsap mit einem Max-Deal ausstatten. Ein Favours hat offensiv zwar noch ne Menge Luft nach oben, aber nächste Saison wird er die Rolle die ein Jefferson gerade einnimmt natürlich nicht übernehmen können. Defensiv traue ich es ihm jedoch durchaus zu ihn zu ersetzen. Ergo muss ein Milsap dann in der offensive noch mehr Verantwortung übernehmen.

Traut man es einem Millsap nicht zu, dann wird man wohl einen Favours spätestens nach der nächsten Saison abgeben müssen, um Jefferson und Millsap mit Max Verträgen ausstatten zu können und trozdem auf den anderen Positionen gut besetzt zu sein. Denn einfach so über die Free Agency kann man wie gesagt keinen der beiden ziehen lassen.

Man is das verzwickt in Utah... so viel Talent für die nächste Saison, aber man muss sich eigentlich schon jetzt festlegen, wie das Team in 2 Jahren aussehen soll!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26/04/2012 1:18 pm

Zach Lowe zu den Utah Jazz: http://www.grantland.com/story/_/id/9042169/al-jefferson-paul-millsap-tyrone-corbin-future-utah-jazz

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Veröffentlicht : 13/03/2013 8:43 pm
Sebastian Hansen
(@sebastian-hansen)

Wie werden die Jazz im Draft agieren? Könnte eine Strategie sein zu versuchen, schlechte Verträge aufzunehmen und evtl. auch die eigenen Draftpicks abzugeben um eine zusätzlichen 1st-rounder im super-Draft 2014 zu bekommen, z.B. Andrea Bargnani plus der Raptors-firstrounder 2014 (unprotected) gegen die beiden 13er firstrounder der Jazz?

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Veröffentlicht : 24/06/2013 12:18 am
Julian Lage
(@yul)
Admin

Mir ist nicht ganz klar, ob die Jazz wirklich in den kompletten Rebuild gehen wollen. Die ganzen auslaufenden Verträge würden dafür sprechen, aber ich habe teilweise den Eindruck, dass sie, ähnlich wie die Bucks, aus finanziellen Gründen nichts gegen das Dümpeln im Niemandsland haben.
Falls sie wirklich tanken, ist das natürlich eine grundsätlich gute Idee. Zu deinem Vorschlag muss ich aber sagen: Egal wie gut der 2014er-Draft ist, bei dem Trade würden die Jazz extrem schlecht aussehen... Wenn die beiden 2013er-Picks raus kämen, würden die Raptors immer noch hier schreien 😉 Auch allgemein halte ich das für schwer durchführbar, weil kein Team einen nicht geschützten Pick abgibt, das nicht komplett sicher ist, zumindest jenseits der Top 10 Picks zu landen.

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Veröffentlicht : 24/06/2013 12:44 am

Etwas später, aber nun haben sich die Utah Jazz endlich für eine klare Linie entschieden (die vor einem Jahr noch fehlte: https://go-to-guys.de/Wordpress/2012/10/01/schiefe-tone-in-der-jazz-band/ ). Al Jefferson nach Charlotte, Paul Millsap anscheinend zu den Hawks.

Es verbleiben im Kern Derrick Favors, Enes Kanter, Gordon Hayward, Draftee Trey Burke, Alec Burks, Marvin Williams, Jeremy Evans sowie Andris Biedrins, Richard Jefferson und Brandon Rush, die aus Golden State kommen. Williams ist allerdings wohl sechs Monate außer Gefecht und Rush hat eine Kreuzbandriss hinter sich.

Maurice Williams würde bleiben, wenn er seinen Job als Starter behalten darf. Sollten die Jazz ihn halten?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 06/07/2013 11:16 am
Julian Lage
(@yul)
Admin

Erst mal: Der Trade war für Utah ziemlich genial, denke ich, allein, weil es den weiteren Weg festlegt. Von dem her wäre jetzt Mo Williams zu halten etwas wirr, der hat im Rebuild nichts verloren. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Brandon Rush noch getradet wird für nen 2.Round-Pick oder so... Genaugenommen sollte eigentlich jeder Spieler, der nicht unter 25 ist und echtes NBA-Niveau hat, getradet werden.

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Veröffentlicht : 06/07/2013 12:17 pm

Genaugenommen sollte eigentlich jeder Spieler, der nicht unter 25 ist und echtes NBA-Niveau hat, getradet werden.

Rebuild muss ja nicht bedeuten, dass man keine Veteranen im Team haben sollte. Zehn "Talente", die man alle entwickeln will, ist nämlich keine sinnvolle Strategie. Aber ein Spieler, der bereits vor seinem Vertrag solche Ansprüche stellt (Maurice Williams), ist natürlich weniger geeignet, richtig. Aber bspw. einen Brandon Rush würde ich definitiv halten, wenn er zur alter Form wiederfinden kann. Ein guter Rollenspieler, der vorne wie hinten etwas kann.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 07/07/2013 6:21 pm
Julian Lage
(@yul)
Admin

Klar, das war jetzt etwas übertrieben dargestellt... Aber Rush hat noch genau ein Jahr Vertrag, davon haben die Jazz eher nichts. Zur Deadline ist aber vermutlich der bessere Zeitpunkt für einen Trade, weil dann nicht mehr das Nach-Verletzungs-Risiko den Wert drückt. Wert ansammeln und zu viele unnütze Siege vermeiden ist immer ein gutes Prinzip im Rebuild.

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Veröffentlicht : 07/07/2013 9:08 pm

Wert ansammeln und zu viele unnütze Siege vermeiden ist immer ein gutes Prinzip im Rebuild.

Als Außenstehende sollte man allerdings auch viele andere Faktoren abseits der rein sportlichen (die Perspektive, die die NBA-Cracks einnehmen) nicht vergessen:

- die Philosophie der Franchise und des Umfelds; manche Teams wollen keine 'losing culture' entwickeln (Clippers früher, Bobcats aktuell) und auch die einfachen Fans können dagegen "auf die Straße gehen", die man nicht problemlos die Fünf-Jahres-Perspektive eines Analysten in Deutschland annehmen können

- die finanziellen Folgen, wenn man weniger erfolgreich auftritt; unter dem Strich sind es nunmal Wirtschaftsunternehmen in der NBA; Reputationsrisiken: sinkende Einnahmen bei der Vermarktung; Fans, die wegbleiben und sich mglw. einer anderen Profimannschaft im Umfeld anschließen, etc.

- auch das Verhalten der Manager darf nicht unterschätzt werden; sie haben befristete Verträge und somit eine andere Zeitpräferenz als die Eigner der Franchise, d.h. die Vertragsverlängerung oder auch mögliche Bonuszahlungen müssen durch kurzfristige Erfolge verdient werden; es läge an den Besitzern, die Anreize so zu setzen, dass die Manager (vielleicht auch passend zur aktuellen Dumars-Diskussion) langfristiger denken (können); gerade wenn die Besitzer nicht über die höchste Basketball-Kompetenz verfügen, kann es hier zu Problemen kommen

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Veröffentlicht : 07/07/2013 9:44 pm
Sebastian Hansen
(@sebastian-hansen)

Tja, das ist dann bitter für die jeweiligen Teams, solange es Franchises wie die Spurs, OKC oder jüngst die Pelicans gibt, die ordentliches Team-Building draufhaben.

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Veröffentlicht : 07/07/2013 10:16 pm
Artur Kowis
(@alexeyshwag)

- die Philosophie der Franchise und des Umfelds; ...

- die finanziellen Folgen, wenn man weniger erfolgreich auftritt; ...

- auch das Verhalten der Manager darf nicht unterschätzt werden;...

Zur Philosophie: Wahr, wobei dies, wie schon an deinen Beispielen abshehbar ist, oft einer schlechten "Rebuildeinleitung" geschuldet ist, von der man sich oft schwer erholen kann. Der Bostondeal gefiel mir zum Beispiel nicht, da man zwei Veteranen mit hohem Wert für ein paar Picks und reine Verträge weggegeben hat ohne irgendeinen Wert zurückzubekommen, der zumindest hohe Wahrscheinlichkeit hat, einzuschlagen. Ein Team, dass von einem Multimilliardär geführt wird, der an manchen Tagen so viel Geld verliert, wie er in einem Jahr in den Cap der Nets investiert? Viel Glück mit den Picks, Boston. Kann mir nicht vorstellen, dass Prokhi, vor allem als irrer Geschäftsmanm, der an der Werterhaltung der Marke "BKN Nets" interessiert ist, nicht einfach Jahr um Jahr "fire away and reload"-Politik betreiben wird. Utah hingegen hat bereits eine Menge sehr interessanter Assets in ihrem Team, die entweder bereits höheren Wert haben (Favors, Kanter, Hayward) oder noch viel Potential haben (Burke, Burks, Evans). Dazu würde im starken Westen (und einer Divison, in der die meisten Teams um die POs spielen) ein weniger erfahrener Roster quasi einen hohen Pick garantieren. Ich verstehe deinen generellen Punkt, aber würde ein durchschnittlicher Vet hier so viel verbessern? Selbst wenn nicht alle Assets Utahs einschlagen, verfügt der Kader jetzt schon über eine Menge Hitpotential und eine kurze Losingphase, dafür ne Menge Spielzeit für Rooks ohne Vets, die beleidigt sein könnten, wäre hier IMO schon vorzuziehen.

- finanzielle Folgen/Interesse: Nicht in Utah. 😉 Und nicht mit Gobert, dem NCAA Spieler des Jahres, Favors, dem Dunkchamp, Kanter und Hayward. Die Gruppe würde zwar im Westen wohl ne Menge Spiele verlieren, wäre dennoch sehr unterhaltsam und sympatisch.

Wie gesagt, ich verstehe, dass deine Punkte generell gelten und Rebuild oft mit dem Risiko verbunden ist, darin stecken zu bleiben, aber sehe dies absolut nicht anwendbar auf Utahs Situation. Aber ja, Rush würde ich auch halten. Guter skillet, guter Vertrag und eigentlich kann er keine Ansprüche stellen, da er erst von einer schweren Verletzung zurück kommt.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 07/07/2013 10:31 pm

Wie gesagt, ich verstehe, dass deine Punkte generell gelten [...]

Korrekt, ich hab's tatsächlich nur in den Jazz-Thread geschrieben, weil es gerade passte, aber es ist in der Tat eher allgemein zu verstehen. Letzten Endes ist es halt wichtig, darauf aufmerksam zu machen, dass beim Management einer Franchise weitaus mehr Effekte (Perspektiven, Anreize, Faktoren) eine bedeutende Rolle spielen als man vielleicht beim ersten Blick auf dem Radar hat. Da muss man halt im Hinterkopf behalten. Und diese drei Punkte sind ja bei weitem nicht abschließend.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19/07/2013 12:48 am
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