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Philadelphia 76ers  

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Limit
(@takittothu-limit)

Ich finde den Jerry C. Move richtig mies. Glaube kaum, dass er nur aus PR-Gründen da ist sondern schon irgendwie Macht an sich reißen wird, vielleicht Anteile kauft. Eventuell wird er sogar seinen Sohn JC Jr. mit seiner tollen Toronto-Erfahrung installieren.

Zum kotzen, wenn man bedenkt, dass nächste Saison ja wie bereits hundertmal beschrieben eigentlich die "Aufbruchsaison" ist, an der sich Hinkie messen lassen muss ob es deutlich vorwärts geht. Nun wird es nächstes Jahr sicher besser werden - was es aber auch so wäre - und der Kredit geht dafür dann zumindest teilweise an JC oder JC Jr.(Oh wie er die Kultur verändert hat, blabla), die dafür kaum was riskiert/geleistet haben im Gegensatz zu Hinkie. Wenn sie keinen dicken Free Agent signen, tendiert ihr impact doch gegen Null. Wenn Ben Simmons gedrafted und Embiid gesund wird kommt Philly auch so wieder für mittelklasse Free Agents und Vets in Frage.

JC ist natürlich clever, jetzt Philly-Aktien kaufen und anderer Leute Arbeit abschöpfen.

Noch bedenklicher - falls es stimmt - finde ich allerdings die Intervention der NBA und Silvers in solch sensiblen Personalfragen. Sollen alle mal schön ruhig sein, Phillys aktive Mannschaft fighted wenigstens ehrlichen Sport.

@haralabob hat dazu nochmal schön erinnert, wie skandalös Golden State unter Mark Jackson absichtlich die letzten Games weggeschmissen hat um den HBarnes Pick zu behalten, das gleiche was aktuell die Lakers machen mit dem Kobe-Greenlight und... naja dem Tankcommander auf dem Posten. Inwiefern ist das denn einen Millimeter ehrenhafter oder weniger getanked?
Jeani Buss hat noch die harten Ansagen gen Philly gemacht, das tanken ein No-Go sei und jetzt sind die Lakers mittlerweile auch schon zwei Jahre die westliche Krönung in Sachen schlecht sein auf dem Court.

Ich hätte mir gewünscht, dass man den Prozess mal wirklich durchlaufen lässt ohne wischiwaschi und dann - so zumindest meine Überzeugung - eine ganze Menge Kritiker ihr Worte schlucken müssen.
Aus Liga-Sicht natürlich nützlich, dass dem System von Hinkie dann nicht eindeutig der Erfolg zugeschrieben werden kann um etwaige Nachahmer abzuschrecken.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 08/12/2015 11:53 pm
smido83
(@smido83)

Diese Aussage von Chris Webber fasst die gesamte Situation in Phili perfekt zusammen.

http://espn.go.com/video/clip?id=14279417

Er redet zwar nur über Okafor, aber das trifft auf alle sehr jungen Spieler zu. Und Phili hat keine anderen!
Wie gesagt, wäre das Ganze mit einigen Potential-Signings getarnt worden, würde sich niemand beklagen - auch, wenn die gar nichts gebracht hätten. Andere Teams warten seit 10 Jahren auf einen Playoffeinzug und versuchen jedes Jahr wieder, sich irgendwie da hin zu traden.

Darum gehts gar nicht. Von mir aus sollen Sie tanken! Aber man muss den jungen Spielern auch ne Möglichkeit geben zu lernen und vor allem die Aussicht auf Verbesserung. Garnett/Martin in Minnesota z.B.. Wirklichen impact auf das Spiel und die Saison haben beide nicht mehr. Ich bezweifel jedoch stark, dass Towns in Phili solch gute Leistungen bringen würde. Ok, mehr Punkte und Rebounds vieleicht (da er machen könnte was er will), aber er würde nicht solch einen guten Impact und solch eine lernkurve in seiner Entwicklung haben.

Tanken, tanken, tanken mit der Hoffnung auf einen Franchise Player... das ist pures Glück und keine Strategie. Vor allem wenn man bis dahin die anderen Spieler schon vergrault oder "gebrochen" hat, so dass diese keine positive Entwicklung mehr nehmen. Wie viele Franchise Player waren denn in den letzten Jahren im Draft? Und wie viele davon waren der 1. Pic wo jeder wusste der ist es! Davis, das wars! Mal angenommen die Bälle fallen wieder nicht optimal und LA zieht Simmons... was macht Phili dann? Labissiere an 2? Wieder Best Player Available?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 9:06 am
Philipp Rück
(@poohdini)

Für jeden Chris Webber, der sagt, die Vets hätten ihm so viel geholfen, folgt ein Carmelo Anthony, der eben sagt, dass das alles doch nicht so viel bringt und man doch auf sich alleine gestellt ist.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 2:16 pm
Philipp Rück
(@poohdini)

Wie der eine von dir retweete Tweet (kann man das auch weniger dämlich formulieren?^^) andeutet, finde ich das als Beruhigungs-Maßnahme ganz interessant.

Das Lustige ist ja, dass ich persönlich das sehr ehrlich und auch gut finde. Dass man offen kommuniziert, war man vorhat und was nicht. Im Lakers Pod haben wir auch kurz darüber geredet, was die Lakers da gerade anstellen. Vordergründig etwas versuchen, um nach oben zu kommen, aber aus objektiver Sicht das Produkt so schlecht machen (mit einem unfassbaren Coach), dass man eben doch tankt, aber eben getarnt. Nun seis drum. Ich kann damit leben und finde es gut. Dadurch erreicht man auch bei den eigenen Anhängern die nötige Geduld.

Man hatte 5 Lottery Pics in den letzten 3 Jahren, aber einen echten Impact hatte bisher keiner von denen.

Was zum Teufel redest du da? Seit wann sind Rookies direkt Impact Player? Selbst ein LeBron hatte in seinem ersten Jahr ein ORtg von 99. Zweitens: Von den 5 Lotterypicks spielen doch aktuell nur 2. Was erwartest du da? Saric hatte VOR der Draft einen neuen Vertrag unterschrieben. Es war von Anfang an glasklar, dass er nicht vor Ablauf von 2 Jahren her kommen wird. Er war aber der beste verfügbare Spieler an dieser Draft Position. MCW ist weg, in einem Trade den man absolut gewonnen hat. Und Embiid ist verletzt, war aber der talentierteste Spieler in der Draft. Wie Julian schon sagt, waren die Alternativen sehr meh für Position 3.

Das ist ein System, sogar an sich ein ziemlich vielversprechendes.

Julian schreibt es auch und vor ihm und mir bestimmt schon 50 Analysten, die genau das darlegen. An Superstars kommt man am einfachsten via Draft, je höher man pickt, umso besser. Und genau das tut Hinkie seit 2,5 Jahren. Die Möglichkeiten maximieren, um einen möglichen Superstar zu draften.

Zach Lowe hat dazu auch sogar letztens geschrieben: Hinkie had not lost a trade.

Tanken, tanken, tanken mit der Hoffnung auf einen Franchise Player... das ist pures Glück und keine Strategie.

Und auch hier frage ich zum tausendsten Mal, in der wirklichen Hoffnung eine Antwort zu erhalten: Was ist die Alternative? Ich weiß es nicht.

Vor allem wenn man bis dahin die anderen Spieler schon vergrault oder "gebrochen" hat, so dass diese keine positive Entwicklung mehr nehmen.

Woher willst du das denn wissen? Das ist nur ne oberflächliche Behauptung und reine Spekulation. Ich lese und recherchie so unfassbar viel zu den Sixers, weiß aber selbst nicht genau, wie mit Spielern umgegangen wird, wie sie behandelt werden.

Wie viele Franchise Player waren denn in den letzten Jahren im Draft?

Hmm, Moment, woher kommen nochmal die Spieler aus der NBA? Ich habs wohl vergessen. Aber zumindest ein paar der Stars von heute waren doch Draftees von gestern, oder? Wurde Durant nicht gedraftet? Oder LeBron, ich weiß es nicht mehr.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 2:37 pm
d41
 d41
(@d41)

Tanken, tanken, tanken mit der Hoffnung auf einen Franchise Player... das ist pures Glück und keine Strategie.

Und auch hier frage ich zum tausendsten Mal, in der wirklichen Hoffnung eine Antwort zu erhalten: Was ist die Alternative? Ich weiß es nicht.

Vor allem wenn man bis dahin die anderen Spieler schon vergrault oder "gebrochen" hat, so dass diese keine positive Entwicklung mehr nehmen.

Woher willst du das denn wissen? Das ist nur ne oberflächliche Behauptung und reine Spekulation. Ich lese und recherchie so unfassbar viel zu den Sixers, weiß aber selbst nicht genau, wie mit Spielern umgegangen wird, wie sie behandelt werden.

Wie viele Franchise Player waren denn in den letzten Jahren im Draft?

Hmm, Moment, woher kommen nochmal die Spieler aus der NBA? Ich habs wohl vergessen. Aber zumindest ein paar der Stars von heute waren doch Draftees von gestern, oder? Wurde Durant nicht gedraftet? Oder LeBron, ich weiß es nicht mehr.

Alternative zum jahrelangen Tanken: Das Gegenteil machen und eine langfristige Entwicklung einleiten mit den gesamten Möglichkeiten die sich bieten einen möglichsten guten Kader aufzustellen: Draft, Free Agency und Trades. Dazu gehört, das man vielleicht unterschätzte Spieler bei anderen Klubs versucht zu ergattern (mit gutem Scouting und entsprechendem Weitblick).

Picks für die Zukunft hat man genug. Es waren genug Spieler auf dem Markt wie z.B. Rondo, den man zwar überbezahlt hätte, aber er hätte den Bigs geholfen.
Auch Aminu wäre eine positive Ergänzung gewesen.

Spieler entwickeln sich mit Erfolgen besser als mit Niederlagen. Auch ein LeBron würde mit dem Fallobst in Philly alles verlieren und jeder der selbst irgend einen Sport betrieben hat weiß, dass es keinen Spaß macht ständig zu verlieren, irgendwann gibt man eben auf und das kann Noel und Co. passieren.

Ich hätte jetzt nach dem Draft den Sprung genutzt mit Okafor und Noel in die Zukunft gehen. Rondo und Aminu dazugeholt und geschaut das man sich als Team entwickelt. Irgendwann wird es eben auch möglich Starspieler über FA zu generieren oder die eigenen Talente in Trades einzusetzen.

Die Konsequenz aus dem diesjährigen Tanken ist doch, das man ein Talent holt, von diesem mit einer großen Chance ebenfalls nicht überzeugt ist, dass dieser der Franchiseplayer wird und dann ein Jahr weiter macht. Dies macht man 10 Jahre lang?

Wie viele Spieler aus dem Draft (Top3 Picks) werden wahre Franchiseplayer die Meisterschaften gebracht haben? In den letzten 20 Jahren fällt mir spontan nur Duncan ein. Davis und Durant können es vllt. noch werden. Ich halte aber eher eine Entwicklung wie bei CP3 oder D12 für wahrscheinlicher.

Und jetzt frage ich mich mehr und mehr, ob das über den Draft erfolgsversprechender ist? Selbst LeBron musste die Cavs verlassen, weil er keine Chance sah.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 3:28 pm
Timo Kanbach
(@coach-k)

ich denke persönlich man kann nur den Grundstein über die Draft legen (ein oder zwei Spieler die FP-Potential haben könnten).
Alles andere muss man dann über intelligentes Traden oder die FA machen.

Ich sehe den Weg nicht so kritsch wie vielleicht andere über die Draft zu versuchen einen geeigneten Spieler zu bekommen, das Problem ist nur um so länger man es macht umso schwerer wird es die anderen Spieler zu halten die davor Potential gezeigt haben für sehr wichtige Rollenspieler.

Denn wenn ein anderes Team dann ähnlich viel Geld bietet oder das gleiche und der Spieler dann weg geht weil er dort gewinnen kann wäre das sehr ärgerlich.
So weit sind wir bei den 76ers noch nicht, aber Noel wäre der erste der es dann treffen würde.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 4:37 pm
Sebastian Hansen
(@sebastian-hansen)

Es waren genug Spieler auf dem Markt wie z.B. Rondo, den man zwar überbezahlt hätte, aber er hätte den Bigs geholfen.

Du willst also doch tanken!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 5:46 pm
d41
 d41
(@d41)

In erster Linie will ich andere Spieler besser machen. Rondo gehört für mich in die Kategorie. Er zeigt es bei den Kings. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass er in der Lage wäre Noel und Okafor richtig einzusetzen. Das daraus ein 50+ Team wird glaube ich dann nicht, aber es wäre für die beiden Gold wert. Er hat ja auch mit dazu beigetragen das bei den Celtics Bradley zu einem richtig guten Verteidiger wurde und konnte Sully immer wieder in gute Positionen bringen. Ihm muss man halt die Zügel in die Hand drücken, aber ich schweife ab.

Ich hätte auch gerne Ellis bei dem Team gesehen. Oder Beverly/Ellis/Covington/Okafor/Noel. Es gibt viele Kombinationen, die den Bigs erlaubt hätte, sich nicht Nacht für Nacht abschießen zu lassen.

Für mich steht die Entwicklung von Philly auf einem Flex und das seit drei Jahren. Ich halte auch jede Bewertung des Trades von MCW für verfrüht. Wenn er mit seiner Defense irgendwann das Werfen lernt, seine TO reduziert und ein paar bessere Mitspieler hat, könnte er zu einem guten Guard werden. Ja, er ist noch weit weg, aber das jetzt schon bewerten zu wollen ist mir einfach zu früh.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 5:56 pm
Sebastian Hansen
(@sebastian-hansen)

Zu Rondo bei den Kings: http://nbachef.blogspot.de/2015/12/rondooooo-das-w-steht-fur-erfolg.html

Ansonsten: Hinkie will maximalen Erfolg. Dafür will (und braucht) er einen FP. Den hat er noch nicht und der Rest ist einfache Stochastik. Einen FP gibts am einfachsten via hohem Draftpick. Wer es nicht glauben will, ich verlinke es gerne noch mal:
https://go-to-guys.de/2014/04/06/winning-by-losing/

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 6:23 pm
kdurant35
(@kdurant35)

Das ich kein Fan des radikalen Tanking bin hab ich ja schon geschrieben. Schlecht sein ist in der Situation OK. Hätte es jedoch auch besser gefunden, wenn man etwas zweigleisiger gefahren wäre.
Brown hat sehr viel aus einigen Zweitrundenpicks geholt. Gab in den letzten Jahren sicher auch interessante Talente, die in anderen Teams nicht zurecht kamen. Diese hätte ich gern in Philly gesehen.
Da wäre mMn der ein oder andere brauchbare Spieler rausgekommen. Denn rein vom Talent gabs sicher stärkere Spieler als die Zweitrundenpicks. Aber das ist natürlich reine Spekulation, wie alles hier 😉 .
Kurzfristig wäre das Team auch nicht viel stärker geworden. Vielleicht gäbs aber der ein oder andere Spieler mit dem man langfristig planen könnte.

Von Rondo, Ellis etc nach Philly halte ich jetzt aber persönlich garnichts. Die helfen einem langfristig nicht weiter. Dazu bin ich mir auch nicht sicher, ob sie die richtigen Vets wären. Vom Preis für z.B. Ellis ganz zu schweigen. Gerade in ein paar Jahren könnte der mies sein.

@poohdini
"Für jeden Chris Webber, der sagt, die Vets hätten ihm so viel geholfen, folgt ein Carmelo Anthony, der eben sagt, dass das alles doch nicht so viel bringt und man doch auf sich alleine gestellt ist."

Dann braucht Philly schnellstens Vets. Geb dir vollkommen recht, dass jeder junge Spieler anders ist. Dem einen hilfts, dem anderen nicht. Aber bei so vielen jungen Kader gibts halt auch immer die einen, denen die helfen.
Aber gut, in dem Thema waren wir uns schon immer uneinig 😀

Mich würde mal folgendes potenzielles Szenario interessieren:

Philly pickt in diesem Draft wieder in dem Bereich wie letzte Saison und bekommt den Lakers Pick (z.B.Ingram und Murray). Nach der Collegesaion sieht man in beiden durchaus All-Star-Potenzial, aber die Chance ein FP zu werden ist nach deren Einschätzung gering.
Jetzt geht man mit Okafor, Noel, Ingram, Murray, Saric, Covington, Grant, Stauskas, Embiid (auch wenn er nach deren Einschätzung kein FP mehr wird) etc. und Capspace in die Offseason. Top-FAs werden nicht zu dem Kader kommen.
Wie gehts weiter? Ich fänd den Kader super interessant und wäre ein großer Fan davon. Viel Talent, Pickswap und den Pick der Kings in der Hinterhand, Capspace, Tradeassetts und eine Chance, dass einer der Jungen vielleicht besser wird wie prognostiziert. Ich würde die Mischung lieben :tup: Über Umwegen wäre man dann genau zu der Situation, die ich persönlich favorisiere.

Aber der "sichere" FP fehlt. Und es wäre gut möglich, dass Brown daraus eine Truppe formt, die nicht unter den schlechtesten fünf Teams landet. Wenn man bedenkt, was er in den ersten beiden Jahren aus dem Team rausholte, wäre das nicht mal unwahrscheinlich. Würdet ihr mit dem Kader weitergehen oder auf den "sichereren" Draftpick warten? Das hieße ja eventuell, dass man den ein oder anderen wieder gegen einen Pick traden müsste um weiterhin schlecht zu sein. Das ist für mich einfach grundsätzlich ein Problem dieses theoretischen Weges. Wie es in dem geposteten ESPN-Text hieß. Der Draft ist der sicherste Weg einen echten Superstar zu ziehen. Aber es dauert laut deren Rechnungen durchschnittlich 6-7 Jahre. Macht der GM davor einen guten Job wird das Team aber zu gut.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 6:46 pm
Philipp Rück
(@poohdini)

Wie viele Spieler aus dem Draft (Top3 Picks) werden wahre Franchiseplayer die Meisterschaften gebracht haben? In den letzten 20 Jahren fällt mir spontan nur Duncan ein. Davis und Durant können es vllt. noch werden. Ich halte aber eher eine Entwicklung wie bei CP3 oder D12 für wahrscheinlicher.

Und jetzt frage ich mich mehr und mehr, ob das über den Draft erfolgsversprechender ist? Selbst LeBron musste die Cavs verlassen, weil er keine Chance sah.
Langsam wird mir dir Diskussion zu blöd. Wenn ihr keinen Bock habt, auf die vorliegenden Argumente einzugehen, dann lasst es halt.

Ist es also jetzt kausal bedingt, dass die Cavs keinen Erfolg hatten, weil sie LeBron als No. 1 Pick hatten oder was willst du damit sagen? Es wird immer vorkommen, dass ein Front Office und ein GM scheiße bauen. Es wird immer passieren, dass Verletzungen passieren, die den vorgezeichneten Weg sabotieren.

Aber darum geht es fucking nochmal nicht. Es geht nur darum, die Franchise in diese Position zu bringen, an möglichst gute Spieler zu kommen. Das ist, wie schon tausendfach beschrieben, am einfachsten über die Draft.

Wenn wir in 10 Jahren darüber reden, dass es nicht funktioniert, weil das FO schlechte Spieler überbezahlt hat (Pels-Davis), dem FP kein guten Supporting Cast zur Seite gestellt hat (Cavs-LeBron) oder sich der FP oder sein Adjutant dummerweise verletzt haben (Durant, Russ), so ist dies kein Beweis für das Versagen der Strategie des Builden über die Draft.

Um es nochmal für alle klar zu machen, was die Sixers wollen:
1) Man will über die Draft sein Team aufbauen, entweder indem man den EINEN Franchiseplayer findet oder mehrere All Star Kaliber Spieler.
2) Je höher der Pick und je mehr Picks man hat (pro Jahr und Jahre in Folge), desto höher ist die Chance (Stochastik, danke Sebastian), diese(n) Spieler zu bekommen.
3) Je schlechter man ist, desto höher die Chancen auf die guten Picks.
4) Rebuild über die Draft haben viele gemacht und viele versucht. Die Bobcats haben es 2012 (?) auch versucht und sind statt mit Hauptpreis AD mit Kidd Gilchrist von dannen gezogen und haben es direkt nicht mehr versucht. Die Sixers haben nur Geduld und wollen die Rebuild Zeit ein wenig ausdehnen, weil man mit dem Gedanken spielt, dass es vorerst der letzte Rebuild war.

Auch hier ist es eine rein Stochastische Rechnung: Gesetzt den hypothetischen Fall, alle 4 Jahre bekommt man einen FP mit dem Top Pick (25%). Die Wahrscheinlichkeit, als schlechtestes Team der Liga den Top Pick zu bekommen, beträgt 25 %. Durch den Mut, "das Schlechtsein" über mehrere Jahre durchzuziehen, erhöht man diese geringe Chancen um ein vielfaches, an die gewünschten Spieler heran zu kommen.

Übrigens: Der oben von D41 beschrieben Alternativweg ist übrigens genau das, was die Sixers vor Hinkie jahrelang taten. Dies gipfelte im Versuch, einen FP über Trades zu bekommen (Bynum). Es hat nicht geklappt, man war viele Jahre im Mittelmaß. Deshalb ist es legitim und richtig, einen neuen Weg zu probieren.

Ich sage nicht, dass der Weg der einzig richtige ist. Ich glaube, es ist zwar insgesamt am besten, wenn Team über die Draft aufbauen, aber das hängt von der Ausgangssituation ab. Die Celtics waren bspw nach dem Nets-Trade und mit dem Coach nicht in der Lage, so einen Weg einzuschlagen. Aber durch die Ausgangssituation der Sixers war es IMO absolut nachvollziehbar und richtig.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 7:36 pm
Philipp Rück
(@poohdini)

Philly pickt in diesem Draft wieder in dem Bereich wie letzte Saison und bekommt den Lakers Pick (z.B.Ingram und Murray). Nach der Collegesaion sieht man in beiden durchaus All-Star-Potenzial, aber die Chance ein FP zu werden ist nach deren Einschätzung gering.
Jetzt geht man mit Okafor, Noel, Ingram, Murray, Saric, Covington, Grant, Stauskas, Embiid (auch wenn er nach deren Einschätzung kein FP mehr wird) etc. und Capspace in die Offseason. Top-FAs werden nicht zu dem Kader kommen.
Wie gehts weiter? Ich fänd den Kader super interessant und wäre ein großer Fan davon. Viel Talent, Pickswap und den Pick der Kings in der Hinterhand, Capspace, Tradeassetts und eine Chance, dass einer der Jungen vielleicht besser wird wie prognostiziert. Ich würde die Mischung lieben :tup: Über Umwegen wäre man dann genau zu der Situation, die ich persönlich favorisiere.

Aber der "sichere" FP fehlt. Und es wäre gut möglich, dass Brown daraus eine Truppe formt, die nicht unter den schlechtesten fünf Teams landet. Wenn man bedenkt, was er in den ersten beiden Jahren aus dem Team rausholte, wäre das nicht mal unwahrscheinlich. Würdet ihr mit dem Kader weitergehen oder auf den "sichereren" Draftpick warten? Das hieße ja eventuell, dass man den ein oder anderen wieder gegen einen Pick traden müsste um weiterhin schlecht zu sein. Das ist für mich einfach grundsätzlich ein Problem dieses theoretischen Weges. Wie es in dem geposteten ESPN-Text hieß. Der Draft ist der sicherste Weg einen echten Superstar zu ziehen. Aber es dauert laut deren Rechnungen durchschnittlich 6-7 Jahre. Macht der GM davor einen guten Job wird das Team aber zu gut.
Wenn das so wirklich kommt, fände ich das super, weil ich sowohl Murray als auch Ingram ziemlich gut finde. Solange sie zum Zeitpunkt BPA sind, kann ich damit absolut leben. Ich denke auch, dass man damit durchaus eine solide Grundlage für die Zukunft haben könnte, die Erfolg haben könnte (je nach dem wie man Erfolg definiert). Man darf ja nicht vergessen: Man ist ja jetzt nicht nur deshalb schlecht, weil Hinkie es wohl, sondern weil Spieler, die qualitativ helfen würden, nicht da sind. Dieses von die aufgestellte Team wäre schon per se besser.
Um deine Frage zu beantworten: Man würde die Jungs spielen lassen, man würde besser werden und im nächsten Jahr wieder draften, wenn auch natürlich nicht mehr so hoch. Man würde dann aber wohl, je weiter man sich von den TopPicks entfernt, eher nach Fit draften.
Nichtsdestotrotz halte ich es für möglich, dass Okafor auch später noch getradet wird. Die Gründe wissen wir beide nur zu gut 😉

Was die Vets angeht, ja, da haben wir unterschiedliche Meinungen und ich kann es in gewisser Weise auch verstehen und nachvollziehen. Aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind mir die Rosterplätze lieber. Solange man durch dieses System Typen wir Hollis oder Covington findet, hat es sich eigentlich schon gelohnt.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 7:46 pm
d41
 d41
(@d41)

Um es nochmal für alle klar zu machen, was die Sixers wollen:
1) Man will über die Draft sein Team aufbauen, entweder indem man den EINEN Franchiseplayer findet oder mehrere All Star Kaliber Spieler.
2) Je höher der Pick und je mehr Picks man hat (pro Jahr und Jahre in Folge), desto höher ist die Chance (Stochastik, danke Sebastian), diese(n) Spieler zu bekommen.
3) Je schlechter man ist, desto höher die Chancen auf die guten Picks.
4) Rebuild über die Draft haben viele gemacht und viele versucht. Die Bobcats haben es 2012 (?) auch versucht und sind statt mit Hauptpreis AD mit Kidd Gilchrist von dannen gezogen und haben es direkt nicht mehr versucht. Die Sixers haben nur Geduld und wollen die Rebuild Zeit ein wenig ausdehnen, weil man mit dem Gedanken spielt, dass es vorerst der letzte Rebuild war.

Du gehst ja genauso auf die Argumente nicht ein 😉
Erstmal die Fanbrille ablegen und dann objektiv drauf schauen. Genau diese Punkte zweifel ich und andere auch an.

1.Man kann gerne über den Draft Franchisespieler suchen oder mehrere Allstarspieler. Aber das funktioniert bei 2K und nicht immer im wahren Leben. Es gibt in den letzten 20 Jahren (ich hab es mir mal angeschaut) kein Team, das bewusst mehrere Jahre getankt hat und genau diese Strategie Wirkung hatte. Duncan war die einizige Ausnahme und das war wohl ziemliches Glück, das da auch die Franchise richtig gut war mit dem wohl besten Coach und Supporting.
2. Wie festgestellt waren nur die Spurs mit Duncan aus den ersten Top 3 Picks der letzten 20 Jahre erfolgreich. Viel wichtiger scheint also die Teamstruktur und Bildung zu sein. Sich bewusst verstärken (ja auch über den Draft, aber nicht nur). Beispiele der letzten Jahre GSW mit (Bogut, Iggy zu Curry), Miami (Bosh und LBJ zu Wade), SA über Draft aber hohe Picks und Entwicklung. Vllt. wäre genau das mal auch für Noel und Okafor. Nichts anderes sag ich.
3. Ja, aber eben auch keine Sicherheit. Gibt zu viele Busts und viel zu viel unsicherheit in den kommenden Jahren als sich auf diesen einen Weg zu verlassen.
4. Und genau da setze ich an. Ich denke, das ihr handeln quasi immer gleich bleiben wird in den nächsten Jahren. Es kommt halt nicht immer ein AD, LBJ, D12, CP3 als Top 3 Pick und dann wird es auch so schwer. Selbst mit einem überdurschnittlichen Blake Griffin wäre das Team erstmal schwach und diese Top-Picks wären sofort unzufrieden weil es nicht läuft. Bin mir ziemlich sicher das AD das CP3-Schicksal erleidet.

Den Punkt, dass das Team durch die mentale Belastung der durchgehenden Enttäuschen schwächst, kannst du nicht entkräften. Da habe ich kein vernünftiges Argument gehört, dass die bisherigen Top-Picks der Sixers sich halbwegs gut entwickeln.
Charlotte hatte viele Top-Picks und hat permanent daneben gegriffen. Die Cavs hatte viele Top-Picks und ähnlich und haben Glück das LBJ zurück ist. Mit Irving, Bennett und Wiggins wären sie nicht sehr weit.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 8:36 pm
Julian Lage
(@yul)
Admin

1.Man kann gerne über den Draft Franchisespieler suchen oder mehrere Allstarspieler. Aber das funktioniert bei 2K und nicht immer im wahren Leben. Es gibt in den letzten 20 Jahren (ich hab es mir mal angeschaut) kein Team, das bewusst mehrere Jahre getankt hat und genau diese Strategie Wirkung hatte. Duncan war die einizige Ausnahme und das war wohl ziemliches Glück, das da auch die Franchise richtig gut war mit dem wohl besten Coach und Supporting.
2. Wie festgestellt waren nur die Spurs mit Duncan aus den ersten Top 3 Picks der letzten 20 Jahre erfolgreich.

Öh, was genau sind da deine Kriterien? Wieso sollen nur Top 3-Picks interessant sein? OKC hat z.B. in drei Draft-Jahren Durant, Westbrook und Harden gezogen. Die Warriors haben dank einer verloren gegebenen Saison Harrison Barnes und Draymond Green draften können. Die Cavs sind jetzt nur Contender, weil sie während LeBrons Ausflug nach Miami Picks gesammelt haben (und einmal richtig Glück hatten...).
Eine relativ überzeugende Darstellung (wenn auch schon recht alt), wie wichtig Picks sind, sieht man hier: http://82games.com/nbadraftpicks.htm

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/12/2015 9:43 pm
Martin Sobczyk
(@martin-sobczyk)

Ansonsten: Hinkie will maximalen Erfolg. Dafür will (und braucht) er einen FP. Den hat er noch nicht und der Rest ist einfache Stochastik. Einen FP gibts am einfachsten via hohem Draftpick. Wer es nicht glauben will, ich verlinke es gerne noch mal:
https://go-to-guys.de/2014/04/06/winning-by-losing/

Kannte ich noch nicht den Artikel. Interessant aufgearbeitet. Dennoch muss ich eine Kleinigkeit loswerden. Ich bleibe mal hier im Thread, weil es auch die Sixers betrifft.
Betrachten wir doch einmal die Finals-MVPs seit 1980:

Was fällt auf? 77% aller Finals-MVPs wurden von dem Team gedraftet, mit dem sie schließlich auch den Titel gewannen. Die große Mehrzahl dieser Spieler, 53% insgesamt, wurde sogar innerhalb der Top-3 ausgewählt – dem Bereich, für den die Draftrechte ausgelost werden und die Chancen sich mit verschlechternder Bilanz verbessern. Der Bereich also, der das Ziel aller Tanking-Anstrengungen ist. Außerdem muss man beachten, dass Tony Parker und Joe Dumars, beide sehr weit hinten gewählt, ihren Award nur bekamen, weil sie in der Final-Serie sehr gute Leistungen zeigten. Die besten Spieler im Team waren jedoch Tim Duncan und Isiah Thomas. Hätten sie den MVP bekommen, würde sich das Verhältnis noch mehr verschieben.

53% klingt natürlich viel und ist es auch, ABER das ist natürlich nur die halbe Wahrheit, denn im Endeffekt (von 1980 bis 2013 Zeitraum deiner Analyse) sind es zwar 53% eigene Top 3 Picks, jedoch handelt es sich dann faktisch auch "nur" um 6 Spieler (Magic, Worthy, Isiah Thomas, Jordan, Olajuwon, Duncan) die letztendlich auch für die draftende Franchise den Titel holten. Dabei muss man eigentlich sogar noch Magic und Worthy ausklammern, denn diese Picks wurden von den Lakers ertradet und nicht durch tanken "gewonnen". Bleiben also vier Spieler - die dann aber auch für viele, viele Titel sorgten - seit 1980 die als Top 3 Pick für ihre Franchise durch "winning by losing" im Endeffekt einen Titel holten.

Seit 1997 also dem Draft von Duncan gab es noch 4 Spieler (LeBron, Dwight, Durant, Harden), die mit ihrer Draft-Franchise zumindest in die Finals gekommen sind, wenn sie in den Top 3 gezogen wurden. Nimmt man noch Draftpicks 4 und 5 dazu, dann kommen gerade mal Westbrook und Wade hinzu.

Worauf ich hinaus will: Tanken kann sich natürlich lohnen, aber im Endeffekt nur, wenn man nicht nur einen Franchise Player draftet, sondern wirklich schon einen potentiellen All-time-great.

Wenn man dieser Logik folgt, dann macht natürlich die Sixers Taktik mit jahrelanger Tankerei Sinn, um diese Chance zu maximieren, aber schön finden muss ich es trotzdem nicht und die Art und Weise (aktuelles Spielermaterial) ist meiner Ansicht nach schon hinterfragbar. 🙂

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10/12/2015 12:49 am
Seite 19 / 47
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