Toronto Raptors

Ein gefährliches Spiel mit der Mathematik

Eine Analyse der Defense der Toronto Raptors

Es war durchaus nicht unvorhersehbar, dass die Defense der Toronto Raptors auch nach den Abgängen von Kawhi Leonard und Danny Green im Sommer weiterhin zu den Stärken des Teams zählen würde. Dass das Team jedoch die zweitbeste Defense der gesamten Liga, nur geschlagen von den historisch starken Bucks, stellen würde, ist insbesondere im Hinblick auf die unzähligen personellen Ausfälle eine positive Überraschung. Head Coach Nick Nurse hat in dieser Saison in Toronto ein defensives System aufgebaut, das für den Erfolg des Teams hauptverantwortlich ist und ihn zum Favoriten auf den Coach-of-the-Year-Award macht.

Kadertiefe und -qualität

Natürlich erbringt kein System solche Ergebnisse ohne das passende Niveau der Individualverteidiger des Teams. Wie schon in der vergangenen Saison zeichnet sich das Team aus dem hohen Norden insbesondere durch eine hohe Dichte an intelligenten Help-Defendern aus. Dabei sticht vor allem Pascal Siakam hervor. Der Most-Improved-Kandidat erhält vor allem für seine offensiven Fortschritte viele Komplimente, aber auch defensiv hat er sich im Vergleich zur starken vergangenen Saison noch einmal gesteigert. Nurse nutzt ihn oftmals Giannis-esk, indem er ihn gegen den schwächsten gegnerischen Perimeter-Schützen verteidigen lässt. Er kann diesen dann mehr oder minder gefahrlos offen stehen lassen und als eine Art Free-Safety überall aushelfen, wo er benötigt wird. So kann er sowohl als Hilfe beim Doppeln eines Pick&Rolls agieren als auch als Rim Protector zur Stelle sein.

Eine mindestens ebenso wichtige Rolle für Toronto wie Siakam spielt OG Anunoby. Nach einer von Verletzungen und persönlichen Rückschlägen geplagten letzten Saison knüpft der Dritt-Jahres-Profi nahtlos an seine Rookie-Saison an. Er stellt die Sorte on-ball Wing-Defender dar, von der jeder NBA-Coach nur träumen kann. In Isolation-Situationen treffen Gegenspieler gegen den 22-Jährigen ihre Würfe nur mit einer katastrophalen eFG% von 27% und erzielen im Schnitt nur 0.61 Punkte pro Possession (93. Percentile). Der 6-7 große Wing, der vor dem Draft 2018 mit einer Wingspan von über 7-2 gemessen wurde, ist dank seiner körperlichen Statur fähig, gegen verschiedenste Gegenspieler nach Switches zu verteidigen. Er verfügt sowohl über die Schnelligkeit, vor den schnellsten Guards der Liga zu bleiben, als auch über die Körperstärke um gegen Bigs wie Nikola Jokic oder körperliche Freaks wie Giannis gegenzuhalten. Obwohl seine größte Stärke in der on-ball-Defense liegt, ist er auch off-ball sehr gut darin, die Passing Lanes des Gegners zu bespielen und Steals zu ergattern. Mit einer Steal Percentage von 2.0% steht er unter den besten zehn Prozent aller Forwards der Liga.

Neben diesen beiden zentralen Figuren verfügen die Raptors zusätzlich über einige weitere defensivstarke Spieler. Mit Kyle Lowry und Fred VanVleet stehen zwei starke Point-of-Attack-Verteidiger zur Verfügung, die beide körperlich sehr stark sind, über gute Hände verfügen und im Falle von Lowry nie darüber verlegen sind, ein Charge zu ziehen. Zusätzlich wird die letzte Verteidigungslinie des Teams durch zwei defensivstarke Center in Marc Gasol und Serge Ibaka gebildet, die jederzeit bereit sind, ihre Perimeter-Verteidiger zu unterstützen.

Auch in der Tiefe verfügt der Kader der Raptors über nur sehr wenige Schwachstellen. Chris Boucher ist etwas zu dünn, um gegen Starting Bigs der Gegner  zu bestehen, aber ein sehr athletischer Shot-Blocker am Ring und ein guter, wenn auch manchmal etwas übermotivierter Close-Out-Spieler. Rondae Hollis-Jefferson mag offensiv eine Schwachstelle sein, defensiv ist  er aber ein mehr als kompetenter Bestandteil der Defense. Terence Davis ist extrem athletisch mit guten Close-Outs und hinterlässt immer häufiger Fragezeichen, wie er im vergangenen Draft undrafted bleiben konnte. Patrick McCaw ist bei aller teilweise berechtigter Kritik der Raptors Fans auch alles andere als eine defensive Schwachstelle. Der einzige wirklich schwache Verteidiger, der zuletzt in der Rotation stand, ist Edel-Shooter Matt Thomas, der körperlich nur selten in der Lage ist, seinem Gegenspieler Paroli zu bieten, aber stets bemüht ist, seine Rolle im System zu erfüllen und Loose-Balls sammelt wie kein anderer Spieler des Teams. Diese Tiefe ist insbesondere aufgrund der vielen Ausfälle von Schlüsselspielern des Teams im Laufe der Saison von hoher Bedeutung gewesen.

 

— Man Games Lost NBA (@ManGamesLostNBA) March 14, 2020

Nick Nurse stand nun vor der Aufgabe, ein System zu entwickeln, dass die Stärken dieser Spieler am besten betont und Schwächen eventuell verbergen kann. Und dies ist ihm mit Bravour gelungen.

Wenn Zwei mehr wert ist als Drei

Mit einem Defensivrating von 105.5 stellen die Raptors wie bereits erwähnt die zweitbeste Defense der Liga hinter den historisch starken Bucks (102.3). Das System des Teams aus Toronto basiert dabei auf einer sehr ähnlichen Grundidee wie das Milwaukees. Hochprozentige Abschlüsse direkt am Ring sollen um jeden Preis vermieden werden. Mit 33.2% lassen die Raptors im ligaweiten Vergleich prozentual nur die siebtwenigsten Abschlüsse am Ring zu und es gelingt ihnen zugleich, die Gegner bei der drittgeringsten Quote zu halten (59.3%). Als Folge dessen haben gegnerische Teams gegen die Raptors die zweitgeringste Anzahl an erfolgreichen Abschlüssen von weniger als 5 feet Entfernung zum Korb (1058 über die gesamte Saison) vorzuweisen. Erster dieser Kategorie sind natürlich die Bucks mit weitem Abstand (913). Ohne die gewaltige Rim Protection-Präsenz einer Giannis/Lopez-Kombi müssen die Raptors jedoch auf andere Taktiken als die Bucks zurückgreifen, um dasselbe Ziel zu erreichen. Im Vordergrund steht die Idee, mit viel Druck auf den Ball diesen aus der Hand des besten gegnerischen Ballhandlers zu nehmen und stattdessen schlechtere Spieler zu den entscheidenden Figuren gegnerischer Offenses zu machen. Die Verteidiger der Raptors zeigen daher extrem viel Hilfe bei der Pick&Roll-Defense oder gegen Drives und nehmen so den Zug zum Korb sowie häufig auch die leichtere Passoption weg.

Die Folge dessen ist jedoch oftmals, dass der Spieler, dessen Gegenspieler gegen den Drive zur Hilfe kam, offen an der Dreierlinie stehen bleibt. Ist ein Gegenspieler in der Lage, schwierige Entscheidungen unter Druck zu treffen und den richtigen Mitspielern zu finden, entstehen so viele offene Würfe.

Die Folge dessen ist, dass gegnerische Teams der Raptors nur wenige der aus defensiver Sicht wünschenswerten Würfe aus der Midrange nehmen (mit 26.4% der drittkleinste Wert der Liga), sondern stattdessen Unmengen an Dreiern werfen. Insbesondere die Anzahl an Corner Threes von 13,6% ist dabei beachtlich. Kein Team der letzten zehn Jahre hat auch nur einen annährend so hohen Anteil dieser Würfe abgegeben, die im Allgemeinen als hocheffiziente Würfe gelten und das Ziel vieler offensiven Aktionen darstellen.

Die von cleaningtheglass getrackte Location eFG%, die eine eFG% rein auf den durchschnittlichen Quoten von bestimmten Positionen berechnet, weist die Raptors daher mit 53.8% und dem sechsschlechtesten Wert der gesamten Liga aus. Die tatsächliche gegnerische eFG% beträgt jedoch lediglich 50.3% und ist der drittbeste Wert im Ligavergleich. Diese Differenz von 3.5% ist die mit Abstand höchste aller Teams der NBA. Ein großer Teil dieses Unterschieds begründet sich darin, dass gegnerische Teams gegen die Raptors nur 34.3% ihrer Dreier treffen, was den niedrigsten Wert der Liga darstellt. Eine allgemein anerkannte These ist, dass Teams eher die Anzahl der gegnerischen Dreier als deren Quote beeinflussen können.

Es stellt sich daher die Frage, ein wie großer Anteil des defensiven Erfolg des Teams lediglich darauf zurückzuführen ist, dass Spieler Würfe nicht treffen, die sie eigentlich im Korb unterbringen sollten oder inwiefern die Raptors vielleicht besser darin sind, Würfe zu contesten als andere Teams. Ein Blick auf die Closest-Defender-Daten von nba.com zeigt: Nur ein Team gibt mehr weit offene (kein Verteidiger näher 6 feet) Dreier ab und nur gegen zwei Teams treffen gegnerische Spieler eine schlechtere Quote bei solch weit offenen Würfen. Dies lässt vermuten, dass zu mindestens ein Teil der defensiven Erfolgsgeschichte der Raptors definitiv auf Glück begründet ist. Diese Zahlen zeigen jedoch nur einen kleinen Ausschnitt der wahren Geschichte.

Zuerst zu beachten ist, dass Toronto vornehmlich schlechten Shootern die Möglichkeit zu offenen Würfen lässt und sehr diszipliniert darin ist, stets die richtige Rotation zu machen, um bessere Schützen wo möglich zu verteidigen. Wie bereits erwähnt, erhält insbesondere Pascal Siakam oftmals die Aufgabe, diese Spieler zu verteidigen und so seine enormen Fähigkeiten im Bereich der Help-Defense ideal einzubringen. Vergangene Analysen haben gezeigt, dass sich so ein Teil der Unterschiede in den Shooting-Performances gegenüber dem Durchschnitt erklären lässt. Wenn es nötig ist, um eine Driving Lane zu blockieren, werden jedoch auch Spieler wie Steph Curry offen stehen gelassen, dessen 24.5% Dreier-Quote in dieser Saison seinem Ruf als hervorragendem Shooter wohl keinen Abbruch tut.

Das ist nie die erste Option der Raptors, verdeutlicht jedoch einmal mehr, dass die Verhinderung einfacher 2-Punkt-Abschlüsse Vorrang hat gegenüber eventuellen Distanzabschlüssen. Solche Situationen wie in diesem Video stellen jedoch in vieler Hinsicht auch eine absolute Ausnahme dar. Dass ein Shooter unter derart wenig Druck abschließen kann, wie Steph Curry in dieser Szene, ist den Gegenspielern der Raptors nur selten vergönnt. Stattdessen sind die Rotationen der vielen intelligenten Help Defender des Teams von Nick Nurse derart aufeinander eingespielt, dass Gegner aus der aggressiven Hilfe oftmals keinen Vorteil ziehen können.

Die Raptors verfügen zudem über eine Ansammlung von Spielern, die sehr gut darin sind, harte Close-Outs zu laufen. Eine Fähigkeit, die ihnen schon in der vergangenen Saison in den Conference Finals zu Gute kam und nun die Grundlage vieler erfolgreicher defensiven Aktionen bildet. Die körperlich langen Spieler rennen extrem aggressiv gegnerische Schützen von der Drei-Punkt-Linie. Jeder der Spieler zieht bei dieser Spielweise mit, kein Play wird jemals als verloren aufgegeben, bevor der Wurf tatsächlich in der Luft ist. Diese Strategie ist nicht ungefährlich, da ein einfacher Pump-Fake reichen kann, um dem Spieler viel Platz zu verschaffen, aber sie setzt zugleich Spieler unter einen enormen Entscheidungsdruck, dem diese oftmals nicht gewachsen sind. Es handelt sich um keinen Zufalls, dass Toronto die Liga mit 0.67 geblockten Dreiern pro Spiel deutlich anführt. Bei geblockten Eckendreier ist dieser Unterschied mit 0.3 pro Spiel im Vergleich zum zweitbesten Team (Detroit mit 0.17) sogar noch deutlich drastischer.

Dies zeigt auch eine der Schwächen der zuvor zitierten „wide open“-Statistiken. Es ist nicht ganz klar, an welchem Punkt die 6-feet Abstand zu deren Ermittlung genau gemessen werden und 6 feet können sehr schnell schrumpfen, wenn Pascal Siakam oder Chris Boucher in die Richtung eines Schützen fliegen.

Dieser Druck auf den Gegenspieler ist sinnbildlich für alles, das Toronto defensiv aufbauen möchte. So sind sie auch extrem aktiv darin, gegnerische Passing Lanes zu bespielen und erzielen die zweitmeisten Deflections (17.2 pro Spiel) und die zweithöchste TO-Percentage (16.8%) der Gegner. Das ist umso wichtiger, da es dem Team erlaubt, die oftmals kriselnde Half-Court-Offense zu umgehen und stattdessen Punkte in Transition zu erzielen. Die Raptors schaffen es dabei, viele der Nachteile zu umgehen, die für gewöhnlich aus einer derart aggressiven Verteidigung entstehen. Beispielsweise befinden sie sich mit einer FT-Rate von 20.0% genau im Durchschnitt der Liga, während alle anderen der Top-5 Teams in Sachen Turnover-Erzwingen unter den zehn schlechtesten Teams dieser Kategorie ranken. Die vielen defensiven Rotationen und gegnerischen 3-Punkte-Würfe führen zu einer erhöhten Anzahl offensiver Rebounds gegnerischer Teams (26.9%, Platz 24.), lassen sich bis dato aber noch durch die anderen Vorteile des System mehr als überkompensieren.

Anpassungsfähigkeit zahlt sich aus

Das zuvor erläuterte Grundprinzip, möglichst viel Druck auf den ballführenden Spieler auszuüben und wenige erfolgreiche Abschlüsse am Korb zuzulassen, zieht sich durch alle defensiven Einzelstrategien der Raptors. Und doch gibt es sehr viele verschiedene Ausprägungen dessen, die Nick Nurse perfekt an sein vorhandenes Personal und auch das Personal des Gegners anpasst. Das wird insbesondere in Anbetracht dessen, dass dem Coach der Raptors zu selten mehr als zwei aufeinanderfolgende Spiele dasselbe Team zur Verfügung stand, zu einer absoluten Glanzleistung. Steht Serge Ibaka auf dem Feld, tendiert das Team eher dazu, das Pick&Roll in einer Drop Coverage zu verteidigen und Hilfe vom Perimeter heranzuziehen. Mit Gasol oder Boucher sieht man einen verstärkten Einsatz von Trap-Defense und der Hilfe eines größeren Spielers gegen den Roll Man. Zu gewissen Zeitpunkten der Saison stand dem Team auch überhaupt kein Big zur Verfügung und Nurse nutzte verstärkt ein Switching-System mit Hollis-Jefferson oder gar OG Anunoby als erstem Verteidiger eines Bigs. Nicht unbedingt alle diese kreativen Ansätze waren von Erfolg gekrönt, viele jedoch schon. Beeindruckend gestaltet sich dabei besonders der Fakt, dass jeder der kreativen Ansätze von seinem Team nicht nur bedingungslos unterstützt, sondern auch in nahezu perfekter Ausführung umgesetzt wird.

Sehr erfolgreich konnte das Team aus dem hohen Norden zum Beispiel eine Zone-Defense umsetzen. Kaum ein anderes Team der Liga (außer vielleicht den Miami Heat) bringt ein solche Verteidigung derart häufig zum Einsatz und kann dabei auch regelmäßig Erfolge erzielen. Pro 100 Possessions erzielen gegnerische Teams lediglich magere 87.6 Punkte (Stand 12. Februar), wenn sich die Raptors in einer Zonenverteidigung befinden. Dies ist jedoch bei weitem nicht das einzige Beispiel für Nurses kreative Einschränkung gegnerischer Offense. Fans der Dallas Mavericks werden sich nur mit viel Grauen an ein Spiel Ende Dezember erinnern, als die Raptors hauptsächlich dank einer Full-Court-Press im vierten Viertel einen 30-Punkte-Rückstand egalisieren konnten. Gegen Portland zeigten die Raptors das bereits in den Finals patentierte Rezept eines Box-And-One-Systems, um die Räume von Damian Lillard einzuschränken. Es war auch das Team aus Toronto, das als erstes ein extrem aggressives Doppeln gegen James Harden zu Beginn der Saison einsetzte und damit trotz eher bescheidenen Erfolgs viele Nachahmer fand. All das trägt dazu bei, dass sich gegnerische Teams nie wirklich auf die Defense der Raptors einstellen können und stets vor neue Probleme gestellt werden.

Kann dieser Erfolg in den Playoffs Bestand haben?

Unter vielen Experten gibt es gewisse Bedenken, ob das zuvor angesprochene defensive System der Bucks auf dem höchsten Niveau in den Playoffs (sollten diese jemals stattfinden, wie wir sicherlich alle hoffen) weiterhin von Erfolg gekrönt sein wird. Und viele Teile der Argumentation, die für die Bucks gelten, lassen sich auch auf die Raptors anwenden. Die zuvor skizzierte Mathematik, in der zwei mehr wert ist als drei, geht nur solange auf, wie Gegner keine zu hohen Dreier-Quoten erzielen können. Im Allgemeinen kann davon ausgegangen werden, dass die wirklich guten Teams, die über die erste Runde der Playoffs hinaus erfolgreich sind, über mehr gute Shooter verfügen und ein solches System vor Probleme stellen können. Die Raptors zeigen in der Regular Season jedoch keinerlei Anzeichen, dass das für sie tatsächlich der Fall wäre. Im genauen Gegenteil stellen sie auch gegen die zehn besten offensiven Teams der Liga mit einem Defensivrating von 107.9 nach wie vor die zweitbeste Defense der Liga hinter, etwas überraschend, den Boston Celtics. Zum Vergleich ranken die Bucks gegen dieselben Gegner nur auf Platz Fünf des Defensivratings. Etwas beunruhigender für Raptors Fans dürfte sich der Fakt gestalten, dass die eigene Offense gegen solche Teams die viertschlechteste der gesamten Liga ist.

Die zuvor angesprochene Kreativität von Nick Nurse und seine im letzten Jahr unter Beweis gestellte Fähigkeit, die passenden Änderungen in einer Serie zu finden, lassen darauf hoffen, dass die Defense der Raptors absolut real ist und auch in den Playoffs für viele gegnerische Teams zu einer hohen Hürde werden könnte. Eine offene Frage abgesehen von den Zweifel, ob die Playoffs überhaupt stattfinden können, bleibt, welches Personal den Raptors dann zur Verfügung steht. Das gesamte Jahr über wurde das Team von vielen schweren Verletzungen geplagt und weiß trotzdem beachtliche Ergebnisse vorzuweisen. Stehen dem Team aus Toronto alle möglichen Optionen zu einem eventuellen Start der Playoffs parat, wird eine Serie gegen die Raptors sicherlich für kein Team der Liga eine angenehme.

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1 comment

  1. Brian Börsig

    Super Text und sehr schöne Erklärung.
    Ich kann mir sehr gut vorstellen das diese Art der Defense auch in den (falls stattfindenden) Playoffs aufgrund der sehr ausgeprägten defensiven Qualität fast aller Spieler im Raptors-Kader funktionieren kann. Dabei hilft ihnen natürlich auch ihr Coach (der für mich der COTY ist), welcher, aus der Erfahrung der letztjährigen Serie gegen die Bucks, sein Team oft sehr gut auf einen Gegner einstellen kann (in den Playoffs)

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