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11 Fragen an die Top 4 der West-Playoff-Teams

Oder: welche Schwächen können für die Playoff-Teams zum Stolperstein werden ?

Nach einer anscheinend viel zu lange regulären Saison (#DNPRest) fangen endlich die Playoffs in der NBA an. Während der Westen erneut sehr tief ist, erwarten uns im Osten gerade ab der zweiten Runde sehr hochkarätige Matchups. Zum ersten Mal seit gefühlt der Entstehung der NBA findet die Postseason zudem ohne LeBron James statt. Nicht nur dadurch werden dieses Jahr viele interessante Fragen beantwortet werden. Wir von den Go-to-Guys wollen gerade einige dieser Fragen an die Teams stellen, weil sich deren Beantwortung wesentlich auf den Erfolg der Teams auswirken wird.


Viele der möglichen Problemstellen der Teams ergeben sich daraus, dass Playoff-Basketball eine andere Sportart ist als der in der Regular Season (RS). Teams können in der Vorbereitung und zwischen den Spielen richtige Trainingseinheiten abhalten. Trainerstäbe, Videoscouts etc. bereiten sich exzessiv und detailliert auf den Gegner vor. In den Playoffs werden Schwachpunkte gezielt angegriffen, es wird härter verteidigt und die Tendenzen der Spieler werden analysiert. Innerhalb einer Serie kommt es zu Adjustments und Gegen-Adjustments. Außerdem werden Rotationen kürzer und die besten Spieler verbringen mehr Minuten auf dem Platz. Zu guter Letzt ist durch die Eliminierung der schlechtesten Teams insgesamt die Team- und Spielerqualität viel höher. Gegnerische Spieler sind in der Tendenz bessere Verteidiger, bessere Scorer, bessere Schützen etc.. Dadurch ergeben sich für die Playoff-Teilnehmer folgende Problemstellen.

Disclaimer: Der Text wirft einige Fragestellungen zu den Schwächen der Teams auf. Dass alle besprochenen Teams natürlich auch Stärken haben, ist uns wohl bewusst. Dieser Text will diese Stärken nicht negieren, setzt nur den Schwerpunkt auf eine andere Facette. 

Heute; Teil 1: Die 4 besten Teams im Westen:

Golden State Warriors

Wie löst man die Personalie Cousins?

Die Warriors sind das vielleicht beste Team aller Zeiten. Dies gilt v.a. dann, wenn sie mit ihrer „Hamptons Five“, bestehend aus Curry-Thompson-Durant-Iguodala-Green, auflaufen. Dieses Lineup ist das beste der gesamten Liga, da es offensiv sowieso über jeden Zweifel erhaben ist und defensiv in den letzten Jahren meistens auch ihre beste Fünf war. Schwachpunkte lassen sich kaum ausmachen. Dennoch gibt es eine Variable, die eine Sollbruchstelle der Warriors werden könnte: DeMarcus Cousins ist zwar offensiv ein sehr talentierter und vielseitiger Spieler, der zudem Skills liefert, die ansonsten im Roster nicht vorhanden sind. Er kann eine switchende Defense durch Aufposten seines Mismatches schlagen. Im Vergleich zu Green stellt er im Post in zweierlei Hinsicht eine Gefahr dar: er ist ein guter Passer und er kann selbst aus diesen Situationen scoren. In der RS hatte sich das aber noch nicht ausgezahlt. Die Warriors sind mit ihm auf dem Feld „nur“ bei einem ORtg von 110, 5pp100 weniger als ohne ihn auf der Platte.

Leider war Cousins schon immer ein defensiver Problemfall; dies gilt umso mehr seit seiner schweren Verletzung und seiner Rückkehr. Cousins kann immer noch nicht „in space“ verteidigen, sieht sehr langsam aus, bietet wenig Help-Defense und verschläft immer noch die ein oder andere Rotation. In der aktuellen Verfassung würde er dem Team, gerade in den Playoffs, defensiv enorm schaden. Die einfachste Lösung wäre, ihn einfach wenig bzw. weniger spielen zu lassen, um die potentiellen Risiken zu minimieren. Aber genau hier kommt die Reputation von Cousins ins Spiel. Wird Cousins in der Kabine Ärger machen, wenn er nur 15 min pro Spiel (RS: ca 25 Min/g) erhält? Wird Kerr tatsächlich auf einen eigentlich qualitativ guten Spieler verzichten, vor allem in der Crunchtime? Die Lösung des Cousins-Problems scheint einfach, jedoch könnte die Umsetzung nicht reibungslos ablaufen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Spieler v.a. wegen seines Namens Spielanteile erhält, die er eigentlich nicht bekommen sollte.

Stats via nba.com; 05.04.19

Houston Rockets

Ist Harden wieder ausgebrannt?

Houston war letztes Jahr so nah dran. In vielleicht jedem anderen Jahr wären sie mit diesem Team wahrscheinlich Champion geworden. Sie haben zwar diese Saison einiges an Qualität eingebüßt, aber das gesunde Rockets-Team zeigt in den letzten Wochen, dass es wieder wie das zweitbeste Team des Westens aussieht. Interessanterweise hätte man schon letztes Jahr Golden State geschlagen, wenn James Harden in der Serie besser gespielt hätte. Er lieferte nur ein 54 TS% bei einem 104 ORtg. Aber auch vorher war Harden bei weitem nicht so gut wie in der MVP-RS. Serienübergreifend stand er am Ende bei einem True Shooting Percentage von 55 % und einem 109 ORtg. Woran liegt es, dass Harden in den Playoffs enttäuscht und ständig underperformt? Vielleicht war die enorme Last, die er letztes Jahr in der regulären Saison schultern musste (35 USG%), Schuld an  dem Leistungsverlust?

Wäre dies der Fall, würde es erneut einen Schatten auf die diesjährige Postseason voraus werfen. Harden führt die Liga erneut in USG% an, verpasste kaum Spiele und hat die drittmeisten Minuten abgerissen. James Harden hat wieder die Basis geschaffen, um in den Playoffs erneut ausgebrannt und müde zu sein. Somit könnte ein Faktor, der die Rockets zurückhält, der Superstar selbst sein.

Wie gut ist Chris Paul noch?

Zum ersten Mal in seiner Karriere sah Paul wirklich alt aus und wie ein Spieler, der auf dem absteigenden Ast ist. Er verpasste erneut einige Spieler mit Verletzungen, seine Dreierquote fiel auf 35 %, dazu ein persönlicher Tiefstwert in PPG seit der Saison 10/11. Ebenso sind sein True Shooting und seine Assist-Percentage so niedrig wie seit 2007 nicht mehr. Der Erfolg der Rockets hängt aber im Wesentlichen von der Produktion ihrer beiden Stars ab. Kein Team läuft mehr Isolations über ihre Spieler als die Rockets. Houston braucht also den Chris Paul aus dem letzten Jahr. Wenn er aber das Level nicht mehr erreichen kann, ist dies ein weiterer möglicher Stolperstein auf dem Weg zum Finale.

Wie gut ist ihre Defensive?

Dass Houston nicht mehr so gut ist wie im letzten Jahr, liegt hauptsächlich in ihrer Defensive begründet. Man könnte sogar behaupten, die Verteidigung war der heimliche Star gegen die Warrios in den Conference Finals, als man den Gegner in drei Spielen bei einem ORtg von unter 106 halten konnte. Während man die RS 2017/18 auf dem 6. Platz in der Defensive beenden konnte, ist man dieses Jahr nur 18. laut Defensive Rating von basketball-reference.com. Spieler wie Ariza und Mbah a Moute fehlen, ihr Ersatz, Danuel House und Austin Rivers, konnten diese Lücke nicht füllen. Basketball wird an beiden Endes des Courts gespielt; wie erfolgreich kann ein Team sein, das an einem Ende nur unterdurchschnittlich ist?

Stats via basketball-reference.com; 05.04.19

Utah Jazz

Die Jazz sind offensiv laut basketball-reference.com auf Platz 18. Analog zum letzten Satz im Rockets-Abschnitt stellt sich dieselbe Frage bei Utah, nur eben auf die offensive Seite des Feldes. Insbesondere zwei Dinge sind erwähnenswert:

Hat man genügend Shooting?

Nur Kyle Korver (5,4 3PA; 38 %) und Joe Ingles (5,9 3PA; 39 %) nehmen viele Dreier und treffen diese gut. Aber Kyle Korver hat sich in den letzten Jahrn als RS-only-Spieler herauskristallisiert, da gegnerische Offensiven ihn oft und gezielt in der Defensive attackieren. Wie viel kann Korver tatsächlich also helfen?

Die anderen guten Dreierschützen werfen sehr wenig und/oder spielen nicht viele Minuten (Sefolosha, O´Neale). Der Wert dieser Spieler ist in den Playoffs fraglich, da nicht klar ist, ob sie bei so wenigen Versuchen Gravity ausüben. Dann bleiben noch die Spieler, die zwar viele Dreier werfen, aber nicht gut treffen (Crowder 6,6 3PA, 33 %; Mitchell 6,7 3PA, 36 %). Die Jazz könnten am Ende zu wenig Shooting aufbieten, wodurch das Operieren innerhalb der Dreierlinie und am Ring durch „packing the paint“ erschwert wird. Mangelndes Shooting und Spacing wiederum bedingen den Platz zum Kreieren guter Würfe, was uns zur nächsten Frage führt.

Hat man genug Self-Creation und Playmaking?

Welcher Spieler im Roster kann sich seinen eigenen Wurf kreieren? Mitchell? Ja. Danach wird es schwierig. Zwar sind nur 39 % von Ingles´ Zweiern assistiert, allerdings nimmt er 59 % seiner Würfe von Downtown, die wiederum zu einem sehr großen Teil (83 %) assistiert sind. Die Jazz haben also nur einen einzigen Spieler, der sich selbst einen Wurf kreieren kann. Self Creation ist aber in den Playoffs der wahrscheinlich wichtigste Skill, den ein Team offensiv benötigt, um Erfolg zu haben. Dieses ungeschriebene Gesetz stellt die Jazz offensiv in den Playoffs vor große Herausforderungen.

Aber selbst Donovan Mitchell erlebte in der abgelaufenen regulären Saison einige Tiefpunkte. Statistisch stagnierte er in vielen Kategorien; vermutlich, weil gegnerische Defensiven angefangen haben, ihn richtig zu scouten und für ihn einen Gameplan auszuarbeiten. Seine letztjährigen Playoffs waren fantastisch, doch dennoch muss die Frage erlaubt sein: war das der Überraschungseffekt eines bis dato völlig unbekannten Spielers? Welche Version von Mitchell sieht man dieses Jahr in der Postseason? Hat er bereits jetzt schon gelernt, mit der neuen Aufmerksamkeit umzugehen?

Aber auch das Playmaking der Jazz wirft einige Frage auf. Wer kreiert Würfe für andere? Viel wird über das System kreiert, die Ballhandler der Jazz rennen mit die meisten Pick´n´Rolls der Liga, dabei haben sie mit Gobert einen sehr starker Roll Man. Aber wie viele von den drei bis vier theoretischen Ballhandlern, die sie haben, sind in den Playoffs zu gebrauchen? Wie viel Wert hat Rubio noch, wenn von ihm zu wenig Scoringgefahr ausgeht? NBA-Defensiven machen nichts lieber, als schwache Offensivspieler gnadenlos auszunutzen.

Wie ist Goberts defensiver Einfluss?

Eine ganz andere Baustelle ist der defensive Impact von Rudy Gobert. Für viele Leser klingt dies zunächst einmal wie ein Witz, immerhin ist Rudy Gobert einer der absolut besten Defensivspieler der Liga.

Nichtsdestotrotz liegen seine Stärken in der aberwitzigen Rim Protection, seiner Help- und Post-Defense sowie seiner Pick´n´Roll-Verteidigung. Nach dem Switch oder generell wenn Gobert am Perimeter verteidigen muss, ist er jedoch deutlich anfälliger. Die Rockets suchten dieses Mismatch letztes Jahr immer wieder und konnten so Gobert gezielt angreifen und dessen Stärken so nivellieren. Playoff-Basketball ist oft Mismatch-Hunting, für wenige trifft das im negativen Sinn so zu wie bei Gobert.

Natürlich ist er auch in diesen Serien keine defensive Schwachstelle per se, aber einen größtmöglichen Impact hat er nur dann, wenn er defensiv auf elitärem Niveau agiert. Das Erreichen dieses könnte aber in der Postseason zum Problem werden.

Stats via basketball-reference.com; 05.04.19

Denver Nuggets

Direkt vorweg sei erwähnt, dass die Nuggets sowieso einige Beobachter enttäuschen könnten, da um sie eventuell ein bestimmter Narrativ herrscht. Lange Zeit stritt man sich mit den Warriors um Platz 1 in der Conference und war, wenn überhaupt maximal der zweite Seed im Westen im schlechtesten Fall (und wird vermutlich am Ende auch dort landen). Denver hat aber bis zum 07.04.19 ein NetRtg von +4,3 bzw. +4,4 (nba.com bzw. basketball-reference.com), was bedeutet, dass man rein sportlich ein leicht schwächeres Team in der RS war als Houston oder Utah. Denver ist eines der glücklichsten Teams, weil es die Punktedifferenz um ganze 3 Siege übertroffen hat. Die Nuggets waren einer der größten Overperformer. Man sollte sich also nicht von der RS-Platzierung blenden lassen. Was sind denn nun die größten Fragezeichen der Nuggets?

Welche Rolle spielt die Unerfahrenheit?

Bis auf Paul Millsap und Mason Plumlee (plus sieben Spiele von Barton vor fünf Jahren) sind die wesentlichen Leistungsträger der Nuggets noch alle Playoff-Jungfrauen. Erfahrenheit lässt sich nicht direkt messen und die möglichen Auswirkungen sind ebenso schwer quantifizierbar. Aber dennoch lässt sich in der Tendenz festhalten, dass junge Teams selten wirklich Erfolg haben in den Playoffs. Es ist auch logisch: Sie spielen zum ersten Mal Postseason-Basketball, erfahren zum ersten Mal alle Änderungen, die damit einhergehen. Dass sie ad hoc Lösungen dafür finden, ist selten der Fall. Spieler lernen aus ihren Erfahrungen. Für die erste Runde mag das nicht unbedingt der Fall sein, aber spätestens ab den Conference Semifinals würde es nicht überraschen, wenn die Nuggets auch an ihrer Unerfahrenheit scheitern. Beispiele gab es in den letzten Jahren zu Genüge (Sixers 2018; Warriors 2014 etc.).

Wie gut ist die Defensive der Nuggets?

Die Defensive ist in der abgelaufenen Saison zwar auf Position 10 platziert, dennoch ist sie wahrscheinlich die größte Problemzone in Denver. Nikola Jokic ist trotz seiner Verbesserungen immer noch ein defensiver Minusspieler. Gegnerische Coaches und Starspieler lieben aber nichts mehr, als in den Playoffs schwache Defensivcenter ständig und gezielt zu attackieren. Einen Vorteil, den sie dann haben, ist das intensive Scouting vor einer Serie, wenn man sich nur auf einen Gegner fokussieren kann. Teams werden über die Schwachstellen bei Jokic noch genauer Bescheid wissen und so ihren offensiven Game Plan gezielter designen.

In der regulären Saison schaffte es Malone durch eine Systemanpassung, Jokic defensiv zu verstecken. Die Nuggets spielten sehr viel Hedge-Verteidigung im Pick´n´Roll und verhinderten so, dass Jokic oft „in space“ oder am Perimeter verteidigen musste. Ein Nachteil dieser Anpassung war, dass man so öfter in 3-gegen-4-Situationen lief und man tendenziell viele offene Dreier an Gegner abgab. Denver kassierte die 8. meisten Dreierversuche der Liga. Mit der gestiegenen Gegnerqualität werden die offenen Dreier aber wahrscheinlich deutlich öfter erfolgreich abgeschlossen. Ferner sind Ballhandler in den Playoffs meist auch bessere Passer, sodass der Pass aus dem Doppelteam, das sich durch das “Hedgen” ergibt, deutlich häufiger gewinnbringend ist als in der regulären Saison. Dies gilt umso mehr beim Star-geladenen Westen (Harden, Lillard, Curry).

Wie wird in der Crunchtime Offensive kreiert?

Ein Problem, dass Offensiven, die um Star-Bigs gebaut sind, immer wieder haben können, ist, dass es manchmal schwierig wird, diesen Bigs den Ball in aussichtsreicher Position zu geben. So brillant Jokic offensiv ist, er kann im Normalfall keine Offensive kreieren, indem er am Perimeter off-the-dribble Plays initiiert. Gerade im vierten Viertel oder der Crunchtime, wenn Playoff-Defensiven total fokussiert sind, kann es Zeit kosten, dem Big den Ball am High- oder Low Post zu übergeben; Zeit, die dann bei der Ausführung des eigentlichen Plays fehlt. Denver benötigt also einen Plan B. Diese Frage fließt direkt auch in den nächsten Aspekt ein:

Oftmals wird das Spiel in dieser Phase des Spiels auch einfach. Teams spielen Isolations, um die Gefahr von Turnovern zu vermeiden. Die meisten Bigs können dies aber (vom Perimeter aus) nicht. Wer übernimmt in einer solchen Situation diese Aufgabe bei den Nuggets? Wer ist der verlässliche Perimeter-Scorer? Das könnte zu einer der spannendsten Fragen für Denver werden.

Außerdem fällt bei Jokic ab und zu auf, dass er selbst nicht aggressiv genug als Scorer auftrifft. Diese Mentalität muss er aber für die Playoffs ablegen, wenn Denver maximalen Erfolg sucht. Er ist der beste und talentierteste Offensivspieler; im Gesamtpaket, aber auch als Scorer. Er muss verstehen, dass jeder Wurf, den er nicht nimmt, von einem anderen Spieler genommen werden muss, der weniger talentiert ist. Daher kann dies ein schlechterer Wurf sein.

Welche Vorteile bringt ihnen ihre starke Bank noch?

Durch kürzere Rotationen werden generell in den Playoffs Vorteile einer Bank nivelliert. Teams, die aber u.a. von einer starken Bank getragen werden, erleben so oftmals einen Einbruch in der Postseason. Dies könnte auch die Nuggets betreffen. Entweder sie spielen eine tiefe Rotation und ihre Bankspieler sehen öfter gegnerische Starter oder sie spielen ihre eigenen besten Spieler länger, was in gewisser Weise mit einer Teilaufgabe der eigenen Identität einhergeht.

Stats via nba.com & basketball-reference.com, 07.05.19

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