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New Orleans Pelicans  

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Octavianus
(@Octavianus)

Du sagst es doch quasi schon selber. Das Team ist defensiv nicht gut genug um einen schnellen Style zu laufen. Wer schnell spielen will braucht eine starke Verteidigung und das richtige Personal um Schnellangriffe einzuleiten.

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Veröffentlicht : 04/02/2013 12:49 pm
Jan Karon
(@janonym)

Meinungen zur Offseason der Pelicans?

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Veröffentlicht : 16/07/2013 1:01 am
Julian Lage
(@yul)
Admin

Irgendwie habe ich das Gefühl, die ist noch nicht abgeschlossen. Es fehlt meiner Meinung nach noch der Trade, der Gordon für einen SF abgibt, und auch vom Zusammenpassen der Bigs bin ich nicht ganz überzeugt. So könnte das Team ziemlich unausgegoren sein, von dem her finde ich das schwer zu beurteilen.

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Veröffentlicht : 16/07/2013 1:37 am
Jan Karon
(@janonym)

Die Hornets sind vom Rebuild-Team direkt in den win now-Modus übergangen. Wie kann man - in Anbetracht dessen - von *einer* Offseason erwarten, dass sie ein perfekt ausgegorenes Endprodukt hervorbringt? Ich sehe es viel eher so: man hat einen Kern, von fünf Spieler (Holiday 23, Gordon 24, Evans 23, Anderson 24, Davis 20), die alle drei oder vier Jahre an das Team gebunden sind und alle noch nicht ihre Prime vor sich haben. Sicherlich wird es personell noch Bewegung geben, aber mit den getätigten Moves hat man Elitetalent an Land ziehen können.

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Veröffentlicht : 18/07/2013 8:21 pm
Julian Lage
(@yul)
Admin

Es gibt ja auch noch was zwischen perfekt und unausgegoren, und ich fordere ja auch nicht, dass alles jetzt passen muss. Wenn die Pelicans die kommende Saison erstmal nur zur Standortbestimmung etc. nutzen wollen, ist das natürlich auch eine Möglichkeit. Nur: Dafür haben sie das Risiko recht hoch geschraubt: Pick, Noel und weitere Assets abgegeben, Capspace verbraucht... Jetzt also gleich noch weiter am Kader zu arbeiten, wäre naheliegend.

Um das Ganze noch etwas zu erweitern: Zusätzlich halte ich auch einige der Spieler für relativ schwer einzuschätzen. Bei Davis im 2. Jahr eh klar, aber auch Gordon durch die Verletzungen und Evans mit seinem Status als unerfülltes Versprechen... Kann aber natürlich auch Richtung echten 20-PPG-Spieler gehen bei beiden, bei Davis ist die Allstar-Karriere denke ich wahrscheinlicher als alles andere.

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Veröffentlicht : 19/07/2013 12:29 am
Jan Karon
(@janonym)

Ich finde es sehr interessant, aber verstehe Bedenken schon. Das Zukunftsmodell der Pelicans ist einzigartig, sicher gewissermaßen an den Spurs orientiert, hat aber bspw. nichts mit der Rebuild-Strategie Oklahomas zu tun. Auch wenn man sich die Kaderzusammensetzung anschaut, sieht man, dass die Pelicans gewissermaßen ein Unikat darstellen: mit Davis und Anderson hat man zwei Bigmen, die den Floor spreaden können. Sie werden das aber auch müssen, weil man mit Evans, Holiday und Gordon drei balldominante Guards hat, die auch Slasher sind. Es wird also auf eine Art Dribble-Drive-Motion Offense hinauslaufen, bei der die Bigmen die gegnerischen Verteidiger aus der Zone locken sollen, um den Guards Platz zum kreieren zu geben. Die Pelicans werden sich oft mit Small Ball-Lineups konfrontiert sehen. Team werden einen SF gegen Anderson und einen PF gegen Davis einsetzen. Andererseits wird sich gerade in Crunchtimes kein Team erlauben können, eklantant schwache Verteidiger auf dem Feld zu lassen. Die Fähigkeiten von Evans und Holiday aus der Isolation zu scoren, sind großartig. Zuviel Helpside wird von Schützen wie Anderson und Davis rigoros bestraft werden. Generell kann man das hier angeplante Konzept vielleicht etwas mit der Offense John Caliparis bei den Kentucky Wildcats vergleichen.

Ohnehin wird es dauer bis der Kern, wie er jetzt ist, sich einspielt. Aber man hat – das ist meine These –Elitetalent in die Stadt gelockt, wie es bisher selten der Fall war in der Franchisegeschichte New Orleans. Das Team mag noch nicht fertig geschnitzt sein, besteht aber aus gutem Holz. Ich würde gerne Gordon gegen einen Shoot-and-D-SF und Tiefe getradet sehen, aber bin froh, dass er noch nicht verscherbelt wurde. Sein jetziger Tradewert ist erschreckend niedrig. Generell aber finde ich beispielsweise auch nicht, dass dem Team Spacing spielt. Ein hervorragender Shooter (Anderson), ein sehr guter (Holiday), und zwei solide (Davis, Evans). Dazu Morrow, Rivers, Smith. Holiday ist 23, besitzt eine großartige work ethic, war All-Star. Evans ist 23, hat 6'11 Wingspam und kann SF spielen, war ROTY und kommt aus der "loser culture" der NBA schlechthin. Sind beide für 21 Mio. pa. überbezahlt? Ich denke nicht.

Stiemsma - Smith - Withey - Davis
Davis - Anderson
Aminu - Evans - Morrow
Gordon - Evans - Rivers
Holiday - Rivers - Roberts - Jackson

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Veröffentlicht : 19/07/2013 1:06 am
Julian Lage
(@yul)
Admin

Der aktuelle Tradewert von Gordon ist natürlich ein Argument, andererseits muss man sich die Frage stellen, ob der wieder steigt. Ihn und Evans würde ich für die Spieler mit dem größten Fragezeichen halten, bei Holiday ist höchstens die Frage, ob der Gegenwert vielleicht zu viel war. ~10 Mio p.a. sind ein absolut vernünftiger Preis, aber 4 Jahre Noel auf Rookie-Vertrag wären auch eine interessante Aussicht gewesen. Da hätte aber auch die Frage bestanden, wie gut er mit Davis und Anderson zusammenpasst. Tendenziell halte ich auch den Evans-S+T für recht teuer, Vasquez und Lopez sind meiner Meinung nach etwas unterschätzt und beide ziemlich günstig.
Vermutlich war das Ganze auch eine Entscheidung aus wirtschaftlichen Gründen. Hat man ja auch in Brooklyn gesehen, dass eine Umbenennung (da + Umzug) optimalerweise nicht mit einem chancenlosen Rebuild-Team passiert. Das ist eine recht seltene Chance, sich neu zu positionieren, da ist ein Team mit Playoffchancen natürlich deutlich attraktiver.

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Veröffentlicht : 19/07/2013 11:25 am
Jan Karon
(@janonym)

Der aktuelle Tradewert von Gordon ist natürlich ein Argument, andererseits muss man sich die Frage stellen, ob der wieder steigt.
Das hängt davon ab, ob er fit bleibt. Wenn er dies tut, dann kann sein Tradewert nur steigen.
Ihn und Evans würde ich für die Spieler mit dem größten Fragezeichen halten, bei Holiday ist höchstens die Frage, ob der Gegenwert vielleicht zu viel war. ~10 Mio p.a. sind ein absolut vernünftiger Preis, aber 4 Jahre Noel auf Rookie-Vertrag wären auch eine interessante Aussicht gewesen. Da hätte aber auch die Frage bestanden, wie gut er mit Davis und Anderson zusammenpasst.
Ein Spieler, der bis Januar nicht spielen kann, recht roh ist, vom sicheren #1 aus der Top5 rausgerutscht ist und bei dem es ungewiss scheint, zu was er sich entwickelt? Dazu ein Rookie 2014, von dem man nicht weiß, was er wird? Ich kann mich da nur wiederholen, wie ich es bereits in meinem Artikel darlegte: Ich weiß nicht, welche Illusion Leuten vorschwebt, dass sie glauben, All-Stars gäbe es umsonst. Zwei Hypotheken für einen 23-jährigen All-Star-Point Guard? Ohne mit der Wimper zu zucker.
Tendenziell halte ich auch den Evans-S+T für recht teuer, Vasquez und Lopez sind meiner Meinung nach etwas unterschätzt und beide ziemlich günstig.
Sehe ich komplett anders. Halte beide für überschätzt und glaube auch, dass ihr Tradewert nie höher sein wird als er in dieser Offseason war. Man stelle sich einfach nur Vazquez' Defense und Lopez Defense + Rebounding in einer Postseason vor, und man weiß, warum sie keine Stützen eines Contenders sein werden. Und das niemals.
Bei Holiday und Evans glaube ich hingegen an individuelles Talent und denke, dass sie als 23-jährige unter Monty Williams zu tollen Playoff-Spielern heranreifen können.

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Veröffentlicht : 23/07/2013 2:58 am
Julian Lage
(@yul)
Admin

Sehe ich komplett anders. Halte beide für überschätzt und glaube auch, dass ihr Tradewert nie höher sein wird als er in dieser Offseason war. Man stelle sich einfach nur Vazquez' Defense und Lopez Defense + Rebounding in einer Postseason vor, und man weiß, warum sie keine Stützen eines Contenders sein werden. Und das niemals.
Bei Holiday und Evans glaube ich hingegen an individuelles Talent und denke, dass sie als 23-jährige unter Monty Williams zu tollen Playoff-Spielern heranreifen können.

Ich weiß nicht, auf welche Einschätzungen wir uns jetzt beziehen, aber ich habe wenig von einem Hype der beiden mitbekommen. Der Punkt ist meiner Meinung nach: Lopez und Vasquez verdienen in den kommenden Jahren auf dem Niveau eines Backups auf ihrer Position und sollten noch Luft nach oben haben. Wenn man sich anschaut, wie viel die Mavericks einem guten Passer ohne Defense in den nächsten 4 Jahren zahlen, halte ich Vasquez doch für ein sehr überzeugendes Schnäppchen. Und Lopez war zumindest vor dem Trade Kicker auch kaum teurer als z.B. Mahinmi bei den Pacers oder jetzt Hickson bei Denver.
Oder ist deine Aussage zum nie höheren Tradewert so zu verstehen, dass du davon ausgehst, dass beide ihre beste Saison schon hinter sich haben? Du hast sie sicher öfter gesehen als ich, warum du da so schwarz siehst, würde mich auf jeden Fall genauer interessieren.
Ein Spieler, der bis Januar nicht spielen kann, recht roh ist, vom sicheren #1 aus der Top5 rausgerutscht ist und bei dem es ungewiss scheint, zu was er sich entwickelt? Dazu ein Rookie 2014, von dem man nicht weiß, was er wird? Ich kann mich da nur wiederholen, wie ich es bereits in meinem Artikel darlegte: Ich weiß nicht, welche Illusion Leuten vorschwebt, dass sie glauben, All-Stars gäbe es umsonst. Zwei Hypotheken für einen 23-jährigen All-Star-Point Guard? Ohne mit der Wimper zu zucker.

Capspace ist da für mich der Schlüssel... Solange man günstige Rookie-Verträge und sonst praktisch nichts in den Büchern hat, lässt sich der Franchise immer sehr schnell ein neuer Dreh geben. Die Hornets haben im Prinzip noch 7 Jahre Anthony Davis sicher, waren also an sich nicht in Eile. Ich finde die ganzen Aktionen ja auch nicht völlig verkehrt, aber das Ende der Flexibilität ist ein Risiko.

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Veröffentlicht : 23/07/2013 11:43 am
abcd12
(@abcd12)

Ich weiß nicht, welche Illusion Leuten vorschwebt, dass sie glauben, All-Stars gäbe es umsonst. Zwei Hypotheken für einen 23-jährigen All-Star-Point Guard? Ohne mit der Wimper zu zucker.
Ich bin da auch bei Julian zumindest was die Skepsis angeht, allerdings aus anderen Gründen. Es gibt Allstar Point Guards wie Paul,Rose,Westbrook etc. und es gibt welche wie Devin Harris und Holiday imho, die ich vom Niveau her schon ein ganzes Stück unterhalb der anderen Jungs ansiedeln würde.

Im Falle des Rebuilds würde ich da eher auf rohes Potential als auf etablierte Spieler setzen, zumal der Rookievertrag von Noel zusätzliche Sicherheit gegeben hätte. Nun kann man argumentieren, dass Holiday noch jung ist und sich steigern wird, aber a) spielt er schon 4Jahre in der Liga und eigentlich immer auf dem gleichen Level (lediglich seine Usage stieg) und b)hätte dieses Verbesserungspotential auch auf Noel (vieleicht sogar in höherem Maße) zugetroffen und c) kostet er viel Geld.

Also ich kann nur sagen, dass ich kein Fan von den Pelicans Deals war und bin, aber die Zeit wird uns die Antworten geben. Für mich sieht es eher so aus, als wollten sie eine Rebuildabkürzung nehmen.

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Veröffentlicht : 23/07/2013 12:29 pm
Artur Kowis
(@alexeyshwag)

Ich weiss immer noch nicht so recht, was ich von den NOH-Moves, vor allem in Verbindung zu dem Gegenpart in Philly, halten soll. Ich bin da ehrlich gesagt eher bei Julian und abcd12, verstehe hauptsächlich auch deine Argumentation, bis auf einen Punkt:

Mir bedeutet das „All-Star“ Label sehr sehr wenig, da es an der Selektion zu viele Kritikpunkte/ Auslegungsspielräume gibt, um es in der Bewertung eines Spieler geltend zu machen. Obwohl das Fan-Voting meist die „richtigen“ (Superstar-)Spieler ins Startaufgebot hebt, ist es IMO trotzdem kein ideales Mittel, um besondere Leistung zu würdigen. Immerhin setzen die Fans knapp 40% der All-Star Nominierungen fest. Es wird so oft offensives Talent von Teams gewürdigt, die besonders oft bei ESPN/TNT zu sehen sind und als „interessant“ gelten. Dazu wird die Nominierung nur an knapp 60% der Saisonleistung festgemacht. Paul George hatte letzes Jahr 23.000 Stimmen weniger als Jrue Holiday. Selbst Jason Terry hatte mehr Stimmen als George! Blake Griffin bekam fast doppelt so viele Stimmen wie Tim Duncan.

Auch die Wahl der Bank-Spieler kann ich öfter mal nicht nachvollziehen. Offensivspieler von Siegermannschaften bekommen hier eben gerne den Vorzug. Z-Bo und David Lee vor Marc Gasol? Dazu kommt noch das West-Ost Talentgefälle, welches das Bild der jährlichn Elite weiterhin verzerrt: Kyrie Irving (offensiver Superstar, defensiv grobkörniger Sieb) und Jrue Holiday (IMO offensiv mit Potential, defensiv bereits sehr gut) waren im Osten All-Stars. Kawhi Leonard (defensiver Superstar mit offensivem Potential) war es hingegen nicht. Brook Lopez ist All-Star, Marc Gasol nicht. Usw. Zum Auslegungsspielraum: Ist der defensive Impact des offensiv stark limitierten Bigs Larry Sanders auf ein Spiel geringer als der offensive Impact des defensiv limitierten Kyrie Irving? All-Star bedeutet für mich hier eben eher, dass man Spieler sucht, die durch ihre Spielweise charismatisch als Stars verkauft werden können. Nicht so sehr, wer durch sein Talent/Spielweise hilft, einem Team in besonderer Weise hilft, Spiele zu gewinnen, wenn auch unauffällig.

Jrue hat es sicher verdient, letztes Jahr All-Star zu werden. Man sollte sich aber IMO nicht davon in seiner Bewertung blenden lassen. Jrue für mich noch kein Starspieler. Nach der All-Star Phase ließ Jrue offensiv immerhin auch ordentlich nach. TS% fiel auf 46.9%, eFG% auf 44.1, was kaum über dem Rubio-Todestal liegt. Dazu fiel die AST% von 40% auf 29.5%, während USG% und TO% ziemlich gleich blieben. Alle mir bekannten Metriken wie Win Shares, die ganzen Adjusted Plus-Minus Nummern und einfache On-Off Nummern sehen ihn als (bislang) recht durchschnittlichen high-usage Spieler. Kann natürlich gut sein, dass er in einer besseren Offense mit einem Supertalent wie Davis weitere Schritte in Richtung Starsspieler macht. Jedoch ist dies vielleicht nicht weniger fraglich wie Phillys Chancen mit einem ihrer Lose (Noel, Pick 1, Pick 2, Cap Space) einen Hauptgewinn einzufahren, die einen größeren Impact auf das Spiel haben werden als Jrue.

Ausser Jrues All-Star Status fand ich die Punkte in deinem Artikel trotzdem sehr überzeugend. Dell Demps hat die Anforderung, ein „Win-Now“ Team zu formen gut gemeistert, indem er es durch junges, (vertretbarerweise) [sehr] gutes Talent zu einem "Win-Soon" Team gemacht hat, dass direkt ein unbequemer Gegner wird, zusammen wachsen kann und auch für die Zukunft einiges offen hält. Es ist auch möglich, dass jedes 2. Supertalent der 2014er-Klasse ein weiterer Shabazz ist. Gehen wir davon aus, dass sich hier jedoch wirklich so viele überdurchschnittliche Spieler tummeln, tut der Pick IMO schon weh.

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Veröffentlicht : 23/07/2013 7:23 pm
Jan Karon
(@janonym)

Du hast mit allem, was du schreibst Recht, aber ich wollte mich nicht zu sehr an dem Label All-Star aufhängen. Mir ging es nur darum, dass man einen Spieler hat, der bewiesen hat, dass er in dieser Liga bestehen kann. Das hat Holiday Noel und Pick 2014 voraus. Klar, die verdienen dafür auch nicht zweistellig die nächsten vier Jahre, aber Rookieverträge sind nicht umrechenbar in Erfolg. Wie gesagt: Es ist mir eigentlich egal, ob Holiday All-Star war oder nicht, seine Nominierung war für mich lediglich der Indiz für gebrachte Leistung. Klar, Derrick Rose war verletzt; klar, Deron Williams spielte eine schlechte erste Saisonhälft; klar, All-Star-Nominierungen sind nicht zwangsläufig Beweise für die Wertigkeit von Spielern und klar, Holidays Leistung fiel nach dem All-Star-Break ab (was aber mMn mit der Situation in Philly zu tun hatte), aber das kann ihm keiner nehmen. Er hat sich bereits bewiesen und ist gerade 23 geworden. Wir sprechen hier von keinem fertigen Spieler

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Veröffentlicht : 23/07/2013 7:58 pm
Philipp Rück
(@poohdini)

Man sollte bei allem 2 Dinge nicht vergessen. Das Sixers Team des vergangenen Jahres war eigentlich komplett auf Andrew Bynums Spiel ausgerichtet. Ohne den wirkt der Kader wie ein Flickenteppich; mehr noch: er war vorher schon offensiv extrem schwach, auch in dem Jahr wo man in den ECSF stand. Dieser Kader minus Iggy, minus Louuuuuuuuu und dann noch minus Bynum? Sorry, das war absoluter NBA-Bodensatz, was die Defense angeht. Womöglich war es ein Fehler, das Spiel so stark auf einen Big auszurichten, aber wäre er gesund geblieben, wäre das Team sau gefährlich. Aber sorry, falsche Richtung.

Was ich eigentlich sagen wollte: Holiday musste in diesem offensiv minderbemittelten Team im Prinzip alles alleine machen. Und er hat es mehr als solide gemacht, obwohl Alexey mit seinen angesprochenen Punkten völlig recht hat.
Der zweite Punkt ist zudem, dass nach dem ASW schon klar war, dass Bynum überhaupt nicht mehr spielt. Das hat die Motivation der Spieler dann völlig zerstört, wodurch nicht nur Holidays Leistung in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Summa Summarum: Er hat noch viel zu lernen und zu beweisen, aber ist blutjung und hat viel Potential, defensiv und offensiv. Toller Wurf, gute Courtvision, gute Passfähigkeiten. Auf allem lässt sich aufbauen. Der Vertrag ist auch sehr fair.
Vergleiche mit Devin Harris, Brandon Jennings sind nicht nur hanebüchen, sondern fast schon unverschämt.

Aber ein solcher Spieler für den bezahlten Preis? Auf jeden Fall, zumal es bei Noel viel zu viele Fragezeichen gibt und er nicht zu Davis passt.

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Veröffentlicht : 23/07/2013 8:39 pm
abcd12
(@abcd12)

Vergleiche mit Devin Harris, Brandon Jennings sind nicht nur hanebüchen, sondern fast schon unverschämt.
Wie kommst du darauf? Ich weiss, dass die Sixersfans so denken, aber die Stats von Holiday belegen das nicht. Hier die Karriere Stats von Jennings und Holiday. Beide 24, beide 4Jahre Erfahrung, beide in einer ähnlichen Teamsituation die letzten Jahre.

Holiday/Jennings
MP 9800/10000
PER 15.1/16.1
TS% 0.508/0.501
AST% 28.8/28.0
ORt 101/103
DRt 106/106
WS48 0.071/0.092

Schon frappierend, die Unterschiede sind marginal.

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Veröffentlicht : 23/07/2013 11:59 pm
Philipp Rück
(@poohdini)

Dieses blinde Vergleichen von Statistiken bringt uns hier nicht weiter. Und die Teamsituationen als ähnlich zu beschreiben, ist auch völliger Quatsch. Und meine Meinung hat nichts damit zu tun, dass ich Sixers Fan bin.

In Holidays Spiel sah man, bis auf sein 3. Jahr, kontinuierliches Wachstum. Er hat jedes Jahr eine Facette seines Spiels erweitert. Er ist der bessere Defender, der bessere Playmaker mit der besseren Courtvision, trifft bessere Entscheidungen und sein Spiel aus der MIttel- und Nahdistanz ist stärker. Und es ist davon auszugehen, dass Holiday noch besser wird.

Brandon Jennings dagegen stagniert quasi seit er in die NBA gekommen ist und fällt mitunter immer noch durch total miese Entscheidungen auf. Nicht umsonst scheint er bei den Klubs relativ unbeliebt zu sein. Und von ihm gibt es ein solches Video, von Holiday nicht:

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Veröffentlicht : 25/07/2013 11:49 pm
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