Charlotte Hornets, NBA, Video

Zwischen Buzz und Bust

Der neue Glanz in Charlotte ist bisher nur Fasade

Bei dem Namen Dell Cury schweifen die Gedanken jüngerer Basketballfans vermutlich zu dessen Sohn Steph ab, einem der aufregendsten Superstars dieser bunten Basketballära. Als die Worte “Charlotte… we’re ba-ack!”, gesprochen von Curry Senior, durch die gefüllten Zuschauerränge der Time Warner Cable Arena in Charlotte hallten, erinnerte man sich dort ebenfalls an buntere Zeiten auf lokaler Ebene, die der Vergangenheit angehörten. Nach grauen Jahren unter dem Banner der Bobcats, die als Sportmannschaft mehr Makel als Repräsentant der Stadt war, brachten Michael Jordan und sein Team die traditionsträchtigen Farben der Hornets im Zuge des Rebrandings der New Orleans Pelicans zurück. Die Kultfarben schienen noch greller als in den neunziger Jahren und die Begeisterung über die Rückbesinnung auf erfolgreichere Zeiten wurde auch durch einen sportlichen Aufwärtstrend befeuert. Nach unzähligen Jahren als Bodensatz der Liga drangen die Bobcats in  die Playoffs vor. In Runde Eins war zwar Schluss, doch ein Grundstein schien gesetzt. Acht Monate später stehen die Hornets bei relativem schweren Spielplan mit nur fünf Erfolgen aus 20 Spielen da. Die drei meistgenutzten Lineups, in denen jeweils das Trio Al Jefferson, Kemba Walker und Lance Stephenson vorkommt, erzielten in insgesamt 304 Minuten ein Punktedifferenzial von -27,1.  Die Angst eines ‘Bust’ ist dem ‘Buzz’ gewichen. Was ist los im Hornissennest?

Fundament und Erwartungen

Die Erwartungen an die neuerstarkte Franchise war in dieser Spielzeit so hoch, dass sie bei vielen Fans und Journalisten als klares Playoffteam gesehen wurden. Einige Beobachter trauten Charlotte sogar einen Rang zu, der in den Playoffs Heimvorteil garantieren würde. Auch wenn es nicht zu erwarten war, dass die Hornets zu diesem Zeitpunkt so weit hinter den in sie gesetzten Erwartungen abliefern würden, stand das offensive und defensive Fundament bereits im letzten Jahr auf wackeligem Boden. Diese Fragezeichen wurden in der Offseason nicht zufriedenstellend beseitigt und auch wenn man annehmen muss, dass sich die beiden Spielmacher, Kemba Walker und Lance Stephenson, fangen können und auf gewohnt solidem Level abliefern, scheint das Potential zum wahren Topteam vorne wie hinten eher begrenzt.

Die Defensive

In der Defensive operierten die letztjährigen Bobcats auf einem elitären Level und erreichten ligaweit einen der fünf besten Werte in der defensiven Effizienz. Ihre Verteidigung zeichnete sich insbesondere durch eine sehr niedrige Foulquote und hervorragendes Rebounding aus. Auch das Verteidigen von Feldwürfen war stark. Sie lagen in der eFG% mit dem neunten Rang zwar näher am Ligadurchschnitt, waren jedoch in einer Klasse mit anderen Eliteverteidigern wie den Memphis Grizzlies. Sie hielten gegnerische Wurfvolumen in vielversprechenden Spots sowie deren -effizienz niedrig, forcierten viele lange Zweipunktewürfe und verhinderten, wie kaum ein anderes Team, Dreipunktewürfe aus der Ecke. Durch und durch gute Ergebnisse mit einem Center in der Mitte, der seine Karriere über als defensives Loch verschrien war. Wie war das möglich? 

Al Jefferson ist nicht etwa über Nacht zu einem sehr guten Verteidiger geworden. Coach Steve Cliffords Defensivschemata ermöglichten es Jefferson, seine defensiven Schwächen – die fehlende Agilität und Geschwindigkeit – zu kaschieren, indem er ihn anwies, vor allem bei Pick und Rolls tief hinter der Aktion zu bleiben. Jefferson wurde ein Zonenwanderer, der so seine Größe als defensive Stärke einbringen konnte. Dieses Verhalten verlangte von den Mannschaftskollegen, bei Pick-n-Rolls und Drives des Gegners besonders hart gegen die Zone auszuhelfen. Nach dem Abdecken dieser Priorität lautete die zweite Vorgabe, in erster Linie die Ecken abzusichern, was das niedrige Wurfvolumen des Gegners in diesen Spots andeutet. Denn folgt man Seth Partnows Beobachtung, dass Eckendreier hohe Feldwurfquoten generieren, weil diese Würfe nicht kürzer sind, sondern in der Regel schlechter verteidigt werden, zeigt sich, dass die Hornets in diesen Spots nah am Mann waren.

Den Hornets gelang im ersten Jahr mit Al Jefferson somit ein Kunststück: Sie verteidigten aggressiv die Mitte und verhinderten Eckendreier, auch wenn dies zur Folge hatte, dass sie in Volumen und gegnerischer Effizienz überdurchschnittlich anfällig für Dreier “above the break” waren. Laut Defensivrating machte es dabei kaum einen Unterschied, ob Jefferson auf dem Feld stand oder nicht. Die Hornets verteidigten mit Jefferson nur 1,3 Punkte pro 100 Ballbesitze schlechter. Lediglich im Verteidigen von ringnahen Würfen gab es eine Diskrepanz, wenn Al Jefferson auf dem Court stand: In Lineups mit Jefferson verwandelten Gegner 61,3% dieser Würfe, was immer noch ein guter Wert ist. Spielte ein Back-Up auf der Position unter dem Korb, hauptsächlich Bismack Biyombo, trafen Gegner gerade mal 54,7% der Würfe dort.

Der frühe Trend dieser Saison sieht anders aus:

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Selbst ohne Al Jefferson auf dem Feld verteidigen die Hornets laut reiner Feldwurfquote schlechter am Ring als in letztjährigen Lineups mit ihm. Spielt Jefferson, sehen die gegnerischen Effizienzwerte aus Spots, welche die meisten Offensiven suchen, sehen für die Hornets horrend aus. So viel zum schlechten Trend. Der gute Trend ist, dass die Hornets als Team immer noch in der Lage sind, die Wurfauswahl der Gegner weitestgehend zu steuern. Die gegnerische Wurfdistribution ist mit der des letzten Jahres fast identisch und sehr positiv. Als Kollektiv forcieren sie viele Mid-Range-Würfe und lassen Gegner sogar noch seltener in die Zone.

Es bleibt abzuwarten, welcher Trend sich durchsetzt. Die Hornets durften bereits früh in der Saison gegen eine Reihe starker Westoffensiven mit Affinität zum Dreipunktewurf wie Dallas, Portland und Golden State spielen. Das wahre Gesicht eines Teams kann durch die noch undurchsichtige Spielplanstärke, der Integration neuer Spieler und dem Ausfall von Schlüsselspielern – in diesem Fall Michael Kidd-Gilchrist – verborgen bleiben. Es zeigt zumindest, dass es riskant ist, die Hornets als Defensivteam in einer Reihe mit etwa den Warriors, Spurs, Grizzlies, Pacers und Bulls zu sehen. All diese Teams arbeiten ebenfalls mit bewährten Schemata. Diese können jedoch ausgescoutet und durch Offensivanpassungen teilweise ausgehebelt werden. Im Gegensatz zu den Hornets verfügen die wahren Eliteverteidiger dieser Liga zumindest über einen echten Defensivcenter bzw. ein starkes Frontcourt-Duo, das Breakdowns häufiger reparieren kann.

Die Offensive

Im letzten Jahr war Charlottes Offensive ein stotternder Motor, der in erster Linie mit Al Jeffersons Scoringfähigkeit am Low Post gleichgesetzt wurde. Nach zuletzt enttäuschenden Jahren in Utah überraschte “Big Al” in der Free Agency mit der Entscheidung, in die Queen City zu ziehen. Die Bobcats waren zu diesem Zeitpunkt noch eine Lachnummer und Jefferson galt zwar als defensiv sehr problematischer Spieler, der aufgrund seiner Offensive jedoch begehrt sein müsste.

Jefferson spielte laut der nackten Zahlen keine besonders effiziente Saison für die Hornets. Eine TS% von 53,2% sowie ein Offensivrating von nur 105 sind für einen Low-Post-Scorer, der prominente Befürworter in der All-Star-Diskussion hatte, nicht gerade beeindruckend. Man muss Jefferson jedoch die überaus hohe USG% von über 29% zu Gute halten, die sein bisheriges Karrierehoch aus Minneapoliser Zeiten mit grässlichem Talent und Coaching um ihn herum, überbot. Wie in den vergangenen Jahren gelang es Jefferson ebenfalls, seine Turnover sehr niedrig zu halten – eine sehr unterschätzte Eigenart bei einem eher schwerfälligen Post-Behemoth, der bei selbst verursachten Turnovern einem Fastbreak nicht hinterher kommt. Ebenfalls wie in den Jahren zuvor passt Jefferson den Ball in einem ordentlichen Maße aus Post-Ups heraus, sobald die Verteidigung gegen ihn Hilfe schickte. Und das passierte häufig und intensiv. Mit Situationen wie diesen musste Jefferson sich ständig herumschlagen, gerade in Schlussvierteln.

Daran zeigt sich das große Manko der Offensive: Sie war stark postorientiert und ihr fehlte Spacing – eine Kombination, die sich gegenseitig im Weg steht. Zum Jahresende wurde die Offensive jedoch besser. Als John Schuhmann von NBA.com den Head Coach, Steve Clifford in der Offseason interviewte und Gründe der erstarkten Offensive erfragte, erwähnte Clifford nicht etwa Al Jefferson. Hingegen äußerte er sich besonders deutlich in einer Sprache, die heute wohl als “analytisch” beschrieben wird:  

Clifford: Schaut man sich an, in welchen Bereichen unsere Offensive besser wurde, fällt auf, dass wir vor allem mehr Dreier warfen. Wir haben keine bessere Quote an Dreiern getroffen, jedoch etwa 5 1/2 zusätzliche Dreier pro Spiel genommen. Viele realisieren nicht, dass auch die Anzahl der genommenen Dreier signifikant ist. […]

Analysiert man die Liga und die Frage, was zu Siegen führt, denke ich, dass man anhand der Punkte, die pro Ballbesitz generiert werden, in den letzten neun Jahren etwas lernen konnte. Der beste Ballbesitz endet idealerweise in einem Foul, der zweitbeste endet in einem Wurf am Korb und der drittbeste Ballbesitz ist ein Dreipunktewurf, primär aus der Ecke.

Jeder Aspekt einer Offensive ist wichtig, aber dein Shooting ist in dieser Liga gleichzeitig dein Spacing. […] Es gibt viele Arten und Weisen, wie du eine Offensive verbessern kannst. Aber du brauchst Shooting.

In der Offseason haben wir gemerkt, dass einige General Manager sich diese Lektion zu Herzen genommen haben. Spieler mit dem Skillset “Shooting”, so limitiert sie auch sonst waren, wurde zumindest auf kurzfristige Verträgen plötzlich teuer. Nach den Trades für zweier solcher Spieler, Luke Ridnour und Gary Neal – aber auch schon einen Monat davor -, wurde das Dreiervolumen sowie die Offensive der Hornets bissiger:

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Bei diesem Trend und den Worten Cliffords müsste man davon ausgehen, dass die Hornets hier anknüpfen würden. Dies war bisher nicht der Fall. Mit einer Dreier-Rate von 21% werfen die Hornets bisher in etwa so viel von Außen wie im Durchschnitt der letzten Saison. Im Zuge der Steigerung der ligaweiten Dreier-Rate liegen die Hornets damit auf einem der fünf letzten Plätze, während sie unter den vier Mannschaften liegen, die am häufigsten sehr lange Zweipunktewürfe abdrücken. Was läut schief?

Die Offseason – McBob wird “geteilt”

Ein wichtiger, wenn auch insgesamt eher unaufälliger Baustein des letztjährigen Erfolgs war Josh McRoberts, der in der Offseason nach Miami abgewandert ist. McRoberts ist ein fabelhaft durchschnittlicher Spieler, wirkte im Teamverbund aufgrund seiner eigenwilligen Kombination aus Größe, Wurf- sowie Passstärke kleine Wunder. Der Ex-Dukie war kein wahrer Point Forward, der im Dasein eines Point Guards dessen Aufgaben übernimmt und den Ball dominiert. Die StatVU-Daten des letzten Jahres verraten, dass McRoberts zu den willigsten und effizientesten Passern der Liga gehörte. Er leitete den großen Teil seiner Ballbesitze weiter und generierte durch sein Passspiel viele Punkte mit minimaler Zahl an Ballverlusten:

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Meist “above the key” postiert, war McRoberts eher eine Art Schaltzentrale, in der Lage, schnelle Entscheidungen zu treffen. In seinem Skillset ist zwar keine Fähigkeit besonders prägnant ausgebildet, dafür strahlt er für einen Spieler seiner Größe mit etwas Platz vielfache Gefahr aus: Er kann werfen (Karrierehoch in Dreiervolumen und Wurfquote), im Stand effektive Pässe spielen, sowie einen Drive ansetzen. Bekam ein Guard zum Beispiel mal ein Post-Anspiel zu Al Jefferson nicht hin, da dieser von Verteidigern zugestellt wurde, brauchte es oft nur einen schnellen Swingpass zu McRoberts in der Zentrale, der Optionen hatte: Aus einem besseren Winkel das Post-Anspiel auf Al Jefferson spielen, bei Doppeln von Jefferson den Ball zu dessen eigentlichem Gegenspieler weiterschwingen oder, sollte sein eigener Verteidiger gegen Jefferson aushelfen, einen Dreier werfen bzw. zum Korb ziehen.

Nach der fehlgeschlagenen Vertragsverlängerung sollte sein Aufgabengebiet auf zwei Schlüsselverpflichtungen aufgeteilt werden. Marvin Williams sollte der Spacer im Frontcourt werden, während Lance Stephenson das Playmaking in größerer Rolle als McRoberts es tat, bedient. Dieser Plan ist nicht aufgegangen, da sich Gegner schlichtweg weigern, irgendetwas in einem türkisen Trikot hinter der Dreierlinie zu decken. Williams trifft seine Dreier in etwa so gut wie McRoberts und auch das Wurfvolumen ist ordentlich. Seine Anziehungskraft bleibt bisher dennoch gering, auch weil er im Gegensatz zu McRoberts eher ein passiver Spacer ist, der sonst offensiv nicht viel anbietet, wenn er oben am Perimeter steht. Bereits im letzten Jahr zog McRoberts häufiger zum Korb und schloss dort unter schlechtem Spacing deutlich besser ab als es Williams in Utah tat. In den letzten vier Spielen der Hornissen startete Clifford Cody Zeller auf der Vier, dessen geliebter Mid-Range Wurf genauso wenig respektiert ist wie der Dreier von Williams. Zeller ist noch jung und als Finisher um den Korb herum merkwürdig ungeschickt (kleine Hände?), jedoch hat er deutlich besseres Potential im Zug zum Korb. Die Ansätze sind erkennbar, doch auch er ist eine unbefriedigende Option, da er neben der Abschlußschwäche weder mit seinem Wurf noch mit seiner Vision dem Spacing hilft:

Besonders Lance Stephenson tut sich schwer, den Hornets seinen Stempel aufzudrücken. Nachdem sich Stephenson mit seiner Feldwurfquote von Außen in den letzten beiden Jahren bei ordentlichem Volumen Respekt verschafft hat, ist sie mit bisher nur sieben getroffenen Dreiern bei 42 Versuchen abgestürzt. Dies schadet der Offensive sowie seiner Integration erheblich. Stephensons wilde Natur kann sich negativ auf sein Spiel auswirken, jedoch haben er sowie Kemba Walker das Problem, dass ihre Drivekorridore konsequent zugestellt werden. Walker, leiderprobt, kommt aufgrund seiner Familiarität der Situation und Schnelligkeit noch etwas besser damit klar. Doch auch Stephenson weiß als ehemaliger Pacer, wie man als erweiterter Spielmacher mit wenig Spacing eine Offensive positiv beeinflussen kann. Aufgrund des individuellen Slumps kommt zu der generell verrammelten Zone, dass Gegenspieler inzwischen unter die Screens bei seinen Pick-n-Rolls gehen und Stephenson, bei all seiner Kraft, die Explosivität in den ersten Schritten fehlt, um den Bogen um seinen Gegenspieler zu machen. Einige Beispiele dieses Spacingproblems sind in diesem Video zusammengetragen:

Zwei Szenen im Fokus:

hornspaceWie man hier sehen kann, ist die Anziehungskraft der Perimeterspieler so gering, dass deren Verteidiger zum Teil sogar auf der Strongside bei Drives von Walker und Stephenson in die Mitte zurückfallen.  Entweder, um ebenfalls als Driveblockade zu dienen oder um bei Pick-and-Roll den Rollmann abzudecken, sodass beide direkten PnR-Verteidiger sich auf den Ballführenden Guard stürzen können.

Vielleicht benötigt “Born Ready” einfach etwas Zeit, um herauszufinden, wie er dieser Mannschaft unter diesen Umständen helfen kann. Es ist keine einfache Aufgabe, die er ausführen soll und er war in seiner bisherigen Karriere weder ein Spieler mit hoher Usage noch ein Schütze, dem man endgültig Verlässlichkeit von Außen attestieren konnte. Es kamen bereits Gerüchte auf, nach denen Charlotte bereits nach Abnehmern für Stephenson sucht, sobald die Tradephase für kürzliche Verpflichtungen am 15. Dezember beginnt. Wie auch immer so ein Tauschgeschäft aussehen würde, wird kompetentes Spacing wahrscheinlich schwer zu bekommen sein und wenn Stephenson abgegeben wird, bräuchte man eine verlässliche Playmakingoption bzw. Spielermaterial, dass “off-the-bounce” Biss hat. Stephenson verschärft die Probleme Charlottes durch miese Quoten von Außen und überhastete Pull-Ups in der Mid-Range, wenn  er mehrere Gegenspielre auf Höhe der Elbows sieh. Jedoch wäre es nicht fair, in ihm den Sündenbock zu sehen, da er genauso sehr unter Problemen leidet, die bereits vor seiner Zeit in Charlotte existierten. 

Glücklicherweise sind die Hornets im Osten, wo man sich noch aus tieferen Löchern herausgraben kann. Auch wenn die Form, in der sie sich bisher präsentiert haben, fast schockierend ist, hätte klar sein müssen, dass das offensive Potential dieser Mannschaft eher begrenzt ist und sie sich ein starkes Abrutschen der defensiven Effizienz nicht erlauben kann. Die Exekution des defensiven Plans sollte weiterhin Mut machen, vor allem wenn Michael Kidd-Gilchrist wieder dazu stößt. Eine wirkliche Rolle kann Charlotte selbst im Osten jedoch nur spielen, wenn sie sich gemessen an ihrem Talent überstrapazieren, was schwierig sein wird. Gerade deswegen sollte Rich Cho lange und hart über den Trade eines Spielers nachdenken, der bewiesenermaßen eine Offensive befeuern kann und längerfristig auf einem sehr guten Vertrag gesichert ist. Die Einschätzung, wie gut das offensive Potential dieser Mannschaft durch einen Trade wirklich werden kann, sollte mit der Frage, ob es sich in der derzeitigen Situation wirklich lohnt, aufgewogen werden, vor allem wenn dadurch droht, im Jahr vor Al Jeffersons Spieleroption eines der jungen Talente, Zeller und Vonleh, zu verlieren. 


Bildrechte: Keith Allison – (CC BY-SA 2.0) – Quelle

 

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2 comments

  1. Avatar

    bartek

    Netter Bericht. Danke nochmals dafür. :tup:

    Gehe leider konform damit. Hätte wirklich nicht gedacht, dass Lance UND Kemba so Wurfschwach in die Saison starten. Hoffe nur das Clifford das noch dreht und Cho einen Deal (bitte nicht viele) einfädelt.

    Aber die besagte Tradephase beginnt doch am 15.Dezember, nicht im Januar?!

  2. Artur Kowis

    |Author

    Hey Bartek,

    Danke für den Hinweis! Die Tradephase beginnt natürlich im Dezember, ist korrigiert.


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