Alltimers, Minnesota Timberwolves, NBA

Neues Selbstvertrauen in und für Ricky Rubio

Ein Ex-BBL-Profi hilft Ricky Rubio, sich selbst zu helfen

Vielleicht ist Ricky Rubio der mieseste Scorer in der NBA. Aller. Zeiten. Das ist ein merkwürdiger Titel für einen Point Guard, der stark dem Pick-and-Roll zugewandt ist und sich als Talent der Marke Starter etabliert hat. Rubio müht sich nun seit drei Jahren mit Shooting und Finishing in Minnesota ab. Ein individueller Makel, der durch die Präsenz einer wahren ersten Option in Kevin Love, sowie Rick Adelmans System maskiert wurde, welches weniger stark auf klassisches Pick-and-Roll-Spiel des Point Guards angewiesen war. Mit dem Umbruch nach Kevin Love vergrößert sich sich nicht nur Rubios offensive Rolle, sondern auch die Konsequenzen, die sein Erfolg auf das Teamlevel haben wird. Mit der Vertragsverlängerung und der Verpflichtung eines Shooting Coaches unternahmen die Timberwolves im Rebuild früh Schritte, die Rubio neues Selbstvertrauen geben sollen.

Die Konsequenzen von Rubios Scoringschwäche

Rubio ist sich über die eigene Scoringschwäche nur allzu gut im Klaren, weswegen er diesen Teil seines Spieles zuletzt weitmöglichst zurückfuhr. Kein startender Point Guard setzte 2013-14 seltener per 100 Ballbesitzen einen Wurf ab. Nimmt man startende Flügelspieler in die Betrachtung auf, erscheinen nur Andre Iguodala und Thabo Sefolosha mit einem noch kleineneren Wurfvolumen. Das zweitletzte garantierte Vertragsjahr Kevin Loves übte auf Spieler wie Coaches hohen Druck aus, unter allen Umständen die Playoffs zu erreichen. Mit einer wackeligen Defensive ausgestattet, die sich schlussendlich besser darstellen sollte als gedacht, bedeutete dies offensiv aus jeder Possession Erträge herauszupressen. Mit einer elitären Scoringoption auf der Vier, die sich auf dieser Position auch als einer der besten Passer entpuppte, bedeutete dies für Rubio einen Karrieretiefstwert in der USG% von 16,4.

Nicht alles an Rubios gesamter Scoringausbeute war desolat. Mit 5,3 Freiwürfen pro 100 Ballbesitzen zog er in etwa den durchschnittlichen Wert an Fouls eines startenden Point Guards. Bei all der berechtigten Kritik am offensiven Versagen muss festgehalten werden, dass der Spanier die Teamoffensive nicht direkt schädigt, sondern indirekt negativ beeinflusst. Als Gegenbeispiel kann Brandon Jennings dienen, der als scorender Point Guard bekannt ist. Einige Werte aus der letzten Saison:

rubiojennings

Wie man dem eFG% entnehmen kann, ist Rubio ein schlechterer Schütze aus dem Feld. Doch auch Jennings ist kein effizienter Schütze. Im Gegensatz zu Rubio hält sich Jennings im Wurfvolumen auch nicht zurück und geht pro Wurfversuch seltener an die Linie, wodurch seine TS% die Rubios sogar unterbot. Jennings gilt als dynamischer Scorer, schadet durch sein “schießwütiges” Spiel der Teamoffense direkt wahrscheinlich nicht weniger als Rubio durch sein ledigliches Unvermögen, für Spacing zu sorgen. Vor allem in der Off-Ball-Rolle sorgt Rubio für negatives Spacing. Er sah jedoch ein, dass talentiertere Scorer Abschlüsse generieren sollten und seine Präsenz deren Arbeit erschweren kann. So hat Jennings über die Karriere bei viel höherer USG% ähnlich tiefe Werte in der eFG% und der TS%.

Die Last des Scoring

Die erste Option der Timberwolves ist fort und wurde durch eine Reihe Rookies ersetzt, von denen man offensiv noch nicht viel erwarten kann. Als nachfolgender Starter auf der Vier rückt dazu Thaddeus Young nach, der in einem idealen Roster eher die dritte Option wäre.

Rubio wird den Ball 2014-15 öfter und verlässlicher scoren müssen. Den Timberwolves fehlt es an Spacing, besonders im Frontcourt, wo gegnerische Bigs aus der Zone gelockt werden können. Sollte Rubio wieder in der Rolle als Haupt-Ballhander nicht in der Lage sein, nach einem Pick am Korb abzuschließen bzw. über einen Zeitraum effizienter Spot-Up-Würfe treffen, könnte dies auch negative Auswirkungen auf die offensive Entwicklung anderer junger Projekte wie Andrew Wiggins, Anthony Bennett, Zach Lavine und Gorgui Dieng haben. Sie alle benötigen Platz, um sich an Drives, Cuts oder Low-Post-Situationen zu üben.

Erschwert wird Rubios Aufgabe durch Flip Saunders’ Offense, die es vorzieht, lange Zweier zu suchen anstatt Dreier zu generieren. Witzigerweise spielen die Wolves eine Art “toter Smallball”. Aufgrund ihrer Situation auf Power Forward sind sie gezwungen, fast 48 Minuten lang “klein” zu spielen, da Young, Bennett, Robbie Hummel und Shabazz Muhammad für einen klassischen Vierer etwas klein geraten sind und sich typische Probleme beim Rebounding und Verteidigen von Spielern am tiefen Block ergeben. Flip Saunders denkt jedoch nicht daran, die Vorzüge kleiner Lineups zu nutzen, die in besserem Spacing und einer höheren Gefahr von Außen liegen.

Rubio im Vertragsjahr in diese Situation zu stecken, in der viel von seinem Scoring abhängen könnte, mag nicht fair sein. Das von ihm gezeigte Potential in dieser Facette des Spiels war in den letzten Jahren so gering, dass es vielleicht ratsam wäre, es nicht von ihm in einem Team mit Spacingproblemen zu verlangen. Die Wolves hatten an diesem Punkt zwei Möglichkeiten: Sie wären in der komfortablen Situation gewesen, dem Spanier für die Vertragsverlängerung im nächsten Jahr Anreize zu setzen und bestimmte Bereiche seiner Entwicklung zu prüfen. Darüber hinaus hätten die Wolves dank ihrer Bird Rights die Möglichkeit gehabt, mit jedem Angebot gleichzuziehen. So hätten sich Saunders und sein Team zurücklehnen und Rubio genau evaluieren können, während dieser sich in der schwierigen Situation befand, im Vertragsjahr als neues Gesicht der Franchise ein junges Team zu führen und sein Scoring in einem Team zu verbessern, das arm an Spacing ist.

Die Timberwolves entschieden sich für die andere Variante, die daraus bestand, sich früh zu ihm zu bekennen und ihm Hilfe an die Hand zu geben. Neben einer üppigen, langfristigen Vertragsverlängerung soll der neu verpflichtete Mike Penberthy helfen, Rubios Selbstbewusstsein  zu stärken und seine Entwicklung zu beschleunigen.

Als Mike Penberthy auf Ricky Rubio traf

Penberthy ist deutschen Basketballfans vermutlich eher ein Begriff als amerikanischen. Der inzwischen 39-jährige hielt sich nur ein Jahr in der NBA, an das er durch einen dicken, funkelnden Klunker erinnert wird. 2001 absolvierte er 851 Minuten für die Los Angeles Lakers, mit denen er bekanntlich die Meisterschaft gewann. Penberthy sah in der Regular Season aufgrund einer Verletzung von Derek Fisher in 53 Spielen knapp 16 Minuten Einsatzzeit. Als typisch marginaler Spot-Up-Shooter nahm er mehr als 60% seiner Würfe von Downtown und versenkte 55 seiner 139 Versuche. Schon vor seinem NBA-Engagement tourte Penberthy als Profi durch die Welt, unter anderem in Venezuela, China und eben auch Deutschland, wo er sich nach der gewonnen Championship wiederfand. Nach einem Jahr bei Alba Berlin beendete er seine Karriere 2008 in Italien.

Nach dem Karriereende zog es Penberthy wieder nach Los Angeles, wo er der professionellen Basketballperipherie als kurzfristiger ABA-Spieler erhalten blieb und sich seine Wege wahrscheinlich mit denen von Rubio kreuzten. Noch vor seiner NBA-Zeit absolvierte das ehemalige Wunderkind einige Workouts in der Stadt der Engel und verbrachte dort als NBA-Profi einen Teil seiner Reha nach dem Kreuzbandriss. Penberthy arbeitete inzwischen als selbstständiger Skills Coach und half hauptsächlich Jugendlichen in diversen Camps, ihre Wurfmechanik zu verfeinern. Hin und wieder verirrten sich auch NBA-Spieler in Penberthys Seminaren, darunter eben auch Rubio. In diesem Sommer ist Penberthy in der Rolle des “Spielerentwicklers” fester Bestandteil der Wolves-Trainerbank. 

Woran muss der ehemalige NBA-Champ eigentlich mit Rubio arbeiten?

Shooting Motions

Der Effekt eines Shooting Coaches als Wunderdoktor darf gerne angezweifelt werden. Der perfekte Wurf kann nicht gelehrt werden, da es ihn nicht gibt. Das belegen zu viele Spieler, die trotz einer wunderschönen Wurfbewegung keine guten Ergebnisse im Shooting erzielen sowie solche, die trotz merkwürdiger Form über die Karriere hinweg hochprozentig treffen. 

Der Großteil professioneller Basketballer stellt für Shooting Coaches eine Herausforderung dar, da ihre Wurfbewegungen zum größten Teil ausgebildet sind und sich nur in Details unterscheiden, die für das Wurfergebnis vielleicht gar nicht entscheidend sind. Wie Shooting Coach Mike Hopla dem immer lesenswerten Seth Partnow verriet, gehört die Herausbildung einer erfolgsversprechenden Wurfmechanik zu den einfacheren Herausforderungen, die sein Job mit sich bringt. Es geht ähnlich wie beim Krafttraining hauptsächlich darum, die Motivation aufrecht zu erhalten und einen konstanten Plan zu verfolgen, in dem  kleinere Ziele kontinuierlich abgearbeitet werden. Unter den vielen professionellen Spielern tummeln sich dann doch auch Extremfälle wie Ricky Rubio oder Michael Kidd-Gilchrist. Deren Wurfform ist so eigen und fern jener Konvention, dass alleine die Veränderung der Wurfmechanik erfolgsversprechend sein kann, ohne daraus ein brachiales Experiment zu machen. 

Da sich Rubio früh in dieser Saison verletzt hat, ist die Stichprobengröße um seinen neuen Wurf sehr begrenzt. Ein erster positiver Trend ist in den Zahlen wie auch im Spiel erkennbar.

Rubios FG% liegt derzeit bei 42,6%, dem höchsten Wert seiner Karriere. Seine TS% von 45.7% wäre hingegen ein Karrieretiefstwert, was vor allem daran liegt, dass sich die Freiwurfrate (Freiwurf pro  Feldwurfversuch) fast halbiert hat. Seine eFG% (die Freiwürfe ausklammert) ist bei 43.6% weit unterdurchschnittlich auf NBA-Niveau, jedoch ebenfalls Karrierehöchstwert. Diese könnte besser sein, würde Rubio öfter hinter der Dreierlinie abdrücken. Nahm Rubio in den ersten drei Jahren noch ~20% seiner Würfe außerhalb der Derierlinie, waren es dieses Jahr bis zu seiner Verletzung nur ~8%. Die Rate an sehr langen Zweiern (zwischen 4,9 m und der Dreierlinie) schoss dafür von ~28% auf ~40% hoch. Das ist an sich keine gute Entwicklung und es ist zu hoffen, dass seine Shot Chart wieder ausgeglichener und effizienter wird, doch die vielen Mid-Range Würfe lassen zumindest erkennen, ob Rubios Wurf sich entwickelt. Dieser sieht tatsächlich besser aus, auch wenn die bisherige FG% von 57% bei 18 versuchten langen Zweiern nicht aufrechtzuerhalten ist.

Um das Problem mit Rubios Wurf herauszuarbeiten, macht es Sinn, sich zunächst den Wurf sehr guter Spot-Up Schützen anzusehen. Zu den besten ihrer Zunft gehören unter anderem Kyle Korver, J.J. Redick und Danny Green. In dem folgenden Video sind einige Spot-Up Würfe aus vergangenen Jahren mit Markern versehen, welche helfen sollen, den Bewegungsablauf von Ober- und Unterkörper nachzuvollziehen.

Diese Spieler haben besonders schöne und kraftvolle Würfe, wobei feine Unterschiede erkennbar sind. Danny Green zum Beispiel hat einen sehr explosiven Wurf, der mit einer sehr ruckartigen, kraftvollen Bewegung der Beine ausgelöst wird. Die Besonderheit an Redicks Wurf scheint vor allem zu sein, dass der Ball zwischen der Bewegung vom Bauch zum Kopf und der Abknick-Bewegung des Ellbogens zum “Follow-through” kaum ruht – sie ist besonders flüssig.

Stellt man die Bewegung dieser Marker auf einem Zeitstrahl dar, ergibt sich dieses Bild:

Chart_KORVER

chart_REDICk

Chart_GREEN

 

 

 

Die aufgenommenen Würfe unterscheiden sich von Situation zu Situation, da ein Spieler einen Ball mal perfekt auf die Brust gespielt, mal in den Rücken oder zu tief gespielt bekommt. Dadurch unterscheiden sie sich vor allem in der Länge der Phase, in welcher der Ball nach unten geführt wird bzw. justiert wird, ehe er nach oben auf Kopfebene bewegt wird. Worin sich all diese Würfe nicht unterscheiden, ist mit einem silbernen Pin markiert. Der Moment, in welcher der Übergang zwischen Absinken und Abstützen der Beine erfolgt, erfolgt etwa inmitten der Phase, in welcher der Ball  zum Kopf bewegt wird und nicht etwa gleichzeitig oder während der Ball bereits fast auf Kopfebene ruht.

Ein Vergleich mit Spot-Up Würfen Rubios aus den letzten Jahren:

Dazu der Bewegungsablauf einiger Würfe auf dem Zeitstrahl:

chart_RUBIO

Wie man sieht, erfolgte der Moment, in der die Beine durchgedrückt werden, extrem spät – in einigen Fällen, als der Ball bereits auf Höhe des Kopfes ruht. Dadurch ergibt sich das Problem, dass Rubio im Gegensatz zu den oben genannten Schützen keine Explosivität in den Wurf bekommt und so der typische Ricky-“Brick”herauskommt, der flach am vorderen Teil des Ringes abprallt. Rubio wirft nicht idealerweise “aus den Beinen heraus”, sondern beginnt die eigentliche Wurfbewegung erst, als der Ball bereits auf Kopfebene ruht. Die Kraft, die dem Wurf in der Phase davor verliehen werden soll, geht flöten. 

Reguläre Spiele bringen einen größeren Druck als Trainingseinheiten mit sich. Man könnte vermuten, dass es Rubio einfach nur schwer fiel, unter diesem Druck eine saubere und konstante Wurfbewegung auszuführen. Dieser lasche, mechanische Ablauf zeigt sich jedoch auch in den Trainingswürfen Rubios:

 

Den Anstoß für diesen Artikel gab eine kurze Sequenz in einem Preseason-Spiel der Minnesota Timberwolves. In dieser wurde gezeigt, wie Mike Penberty in verschiedenen Positionen Rubio den Ball zuwarf, um seinen Spot-Up-Wurf anschließend genau zu inspizieren. Auf dem Zeitstrahl sahen drei dieser wenigen, gezeigten Würfe so aus:

chart_RUBIO_PENBERTHY

Gegenüber den oberen Würfen Rubios ist bei diesen eine deutliche Verschiebung des “silbernen Pins” zu erkennen. Die Beine werden in die Wurfbewegung mit aufgenommen und Rubio initiiert das Hochsteigen, noch ehe der Ball auf Kopfebene ist. Gelingt es Rubio, dieses Fine-tuning aus dem Training in das Spiel zu übertragen? In dem folgenden Video sind alle bisherigen Spot-Up Würfe Rubios dieser Saison gesammelt:

Dazu der Zeitstrahl (bei dem der letzte Pin zu weit hinten gesetzt ist!):

chart_RUBIONEW

Ricky Rubio ist es gelungen, diese besondere Justierung auch in reguläre Spiele zu übertragen, was seinen Wurf deutlich schneller und kraftvoller macht. Die Stichprobengröße ist noch sehr klein, um die wirklich spannende Frage zu beantworten: Gelingt es Penberthy, einen anhaltenden Effekt zu erzielen? Diese frühen Ergebnisse lassen sich zumindest sehen und selbst die Fehlwürfe geben in der Hinsicht Hoffnung, dass sie nicht mehr flach am vorderen Teil des Bretts abprallen, sondern mit besserer Flugkurve am hinteren Teil des Ringes.

redick korv green

Einige unschöne Features bleiben bestehen, die für ein verbessertes Wurfergebnis bei einer Regression der langen 2er-Feldwurfquote eventuell verbessert werden müssen. So verharrt der Ball wie früher auch noch sehr lange auf Höhe von Rubios Kopf, bevor er durch die Bewegung des Oberarms und dem Abknickens des Ellbogens beschleunigt wird. Daran ist zu erkennen, dass die Wurfbewegung noch flüssiger gemacht werden kann.

Die vielversprechenden Beobachtungen, die auf dem Zeitstrahl gemacht wurden, sind jedoch auch auf dem Video erkennbar. Betrachtet man bei den guten Schützen die Phase, in welcher der Ball auf Kopfebene ankommt, erkennt man, wie weit das Durchstrecken der Beine voran geschritten ist, um den Absprung einzuleiten. Vor dieser Saison waren Rubios Knie in dieser Phase des Sprungswurfs noch stark gebeugt, fast so, als würde er auf einem Hocker Platz nehmen.

rickypre

Rubios Beine beteiligen sich immer noch etwas spät am Wurf, jedoch ist der Beugungsgrad der Knie flacher als in den Jahren zuvor:

rickypost

Neben der Haltung ist die bereits angesprochene Wurfauswahl auch in umgekehrter Richtung in Zukunft zu betrachten. Rubio traf bisher nur sechs seiner 16 Würfe in Ringnähe, was die spezifische Karriere-FG% von 47% sogar noch unterbietet. Durch das fehlende Spacing, verursacht durch den Abgang von Kevin Love und das Coaching von Flip Saunders, ist dies keine Überraschung. Entäuschend ist jedoch, dass er weiterhin nur ~34% seiner Abschlüsse am Ring findet – in etwa Karrieredurchschnitt.

Der Sample Size ist noch sehr klein, jedoch sind die ersten Ergebnisse im Shooting vielversprechend, auch weil Rubio einer der wenigen Guards ist, dessen Wurfform in den ersten Jahren offensichtlich dysfunktional aussah. Es wird sich zeigen, ob es dem Spanier mit der Hilfe von Mike Penberthy gelingen kann, sein Shooting über einen längeren Zeitraum zu stabilisieren.

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2 comments

  1. Avatar

    bartek

    Ich finde die Körperhaltung zu analysieren macht weniger Sinn. Wenn man eh komplett von vorne beginnen muss. Verstehe mich nicht falsch. Natürlich hast du recht, dass Rubio komplett umständlich für einen Jumper stand.
    Aber sein Wurf fehlte es einfach an “Schwung”. Die besten Werfer sind 1-Motion-Werfer, es gibt auch 2-Motion-Werfer die sehr gut sind. Mit mehr abgehackten Bewegungen zerstört man aber schon den Schwung im Körper und somit seinen Wurf.

    Hop -> Ball fangen und gleichzeitig mit beiden Füßen auftreten
    Turn -> die Füße leicht nach links oder rechts anwinkeln (rechtshänder nach links)
    Dip -> Ball bis zu den Knien “dippen”, wie man es von Ray Allen besonders kennt

    Sind für mich die wichtigsten Punkte die jeder Werfer bei seinem Wurf beachten müsste. Diese würden Rubio extrem helfen. Die Techniken nutzt jeder Werfer auch beim auch beim Freiwurf (außer Chuck Hayes :mrgreen: ) Bei John Wall z.B. sind insgesamt schon gute Ansätze zu sehen.

    Sweep & Sway komplettiert dann das ganze, wenn man die oberen drauf hat. Bzw. ich finde diese Bewegung kommt dann mit dem Schwung von ganz alleine.

    https://www.youtube.com/watch?v=GEkW_6j2jko&list=PLuWeWg3nnEtbZ-ZDCuDfsWydt3SPZGx8r&index=3 Hier massig, gut unterhaltende, Videos von dem meiner Meinung nach dem besten Shooting Coach den man im Netz findet. :tup:


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