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The Summer They Fixed College Basketball?

Die Regeländerungen zur Saison 2015/16

Die Regeländerungen zur Saison 2015/16

Der Collegebasketball wird sich in der kommenden Saison nachhaltig verändern. Grund dafür sind einige signifikante Regeländerungen, die in diesem Sommer beschlossen wurden und in der Spielzeit 2015/16 in Kraft treten. Welche Anpassungen des Reglements dies sind, warum sie angestoßen wurden und welche Auswirkungen sie haben werden, analysiert dieser Artikel.

The game is broken?

15. März 2015 – Die Postseason läuft auf Hochtouren. Während es für Teams großer Ligen zumeist nur noch darum geht den eigenen potentiellen Seed für das bevorstehende NCAA Tournament zu verbessern, kämpfen Teams in kleineren Conferences zu diesem Zeitpunkt der Saison um das blanke Überleben – so auch in der Sunbelt Conference. Vor Beginn des Finales ihres Saisonabschlussturniers ist klar, dass nur der Gewinner dieses Matchups zweier 70+%-Win-Teams ein Ticket für den Big Dance lösen wird. Die Fans freuen sich zu Recht auf dieses spannende Duell zwischen Georgia Southern und Georgia State, bei dem mit RJ Hunter sogar ein legitimer NBA-Firstrounder auf dem Parkett steht.

Doch schon nach der ersten Halbzeit dürfte so manchem Zuschauer der Spaß vergangen sein. Auf dem Scoreboard prangte nach 20 Minuten ein mehr als dürftiges 19:16. Auch im zweiten Durchgang besserte sich die Lage nicht. Am Ende eines Spiels, in dem es den Mannschaften schwer fiel gemeinsam 70 Punkte zu erreichen (Endergebnis: 38:36), habe sicherlich nicht nur ich die aufgewandten Stunden Lebenszeit innerlich zurückgefordert.

Nur ein bewusst gewähltes Extrem-Beispiel zweier mindertalentierter Mid Major-Teams? Auf höchstem Level würde dies nie passieren, richtig? Leider weit gefehlt. Schauen wir auf das Jahr 2011. Jeder Basketball-Fan erinnert sich an diesen März. Kemba Walker schulterte ab dem Big East-Turnier ein talentiertes, aber nicht auf höchstem Level agierendes Huskies-Team für 11 Spiele und trug seine Mannschaft zu einem Titel. Dass deren Spiele nicht so schön anzuschauen waren, vergessen viele. Im Halbfinale gegen Kentucky würgte sich UConn mit einem 56:55 gerade so in das Endspiel. Dieses Title Game erreichte in Sachen Ästhetik leider auch negativen Legendenstatus. Die Partie zwischen dem Team von Jim Calhoun und dem vom aktuellen Celtics-Coach Brad Stevens gecoachten Butler Bulldogs endete 53:41 und ließ wohl bei etlichen Fans die Frage aufkommen, wieso 40 Minuten der beiden nominell besten Mannschaften des Jahres nicht mehr Spaß bereitet haben. Die Qualität dieses Highlightvideos passt zur Qualität des Spiels:

Diese kleinen Beispiele erklären dieses sehr emotionale Zitat vom Trainer der Connecticut Huskies-Damen Geno Auriemma, seines Zeichens der erfolgreichste Coach im Frauen-Collegebasketball. Auch wenn einige Passagen sicher absichtlich etwas aufgebauscht sind, sollte man der Aussage des zehnfachen Champs zumindest etwas Gehör schenken:

„[…] I think the [men’s] game is a joke. It really is. I don’t coach it. I don’t play it, so I don’t understand all the ins and outs of it. But as a spectator, forget that I’m a coach, as a spectator, watching it, it’s a joke. There’s only like 10 teams, you know, out of 25, that actually play the kind of game of basketball that you’d like to watch. College men’s basketball is so far behind the times, it’s unbelievable. I mean, women’s basketball is behind the times. Men’s basketball is even further behind the times.”

Doch kann diese sehr subjektive Aussage auch in größeren Sphären objektiv belegt werden?

Machen wir es kurz: Ja, das kann sie.

The game might be broken!

Viele CBB-Schreiberlinge weisen schon seit Jahren darauf hin, dass sich die Attraktivität ihres Sports seit mehr als einem Jahrzehnt sukzessive verschlechtert hat, wenn man generellen offensiven Teamoutput als Maßstab anlegt. Diese Zahlen illustrieren die Entwicklung sehr gut:

Points

Das durchschnittliche Scoring aller Colleges war seit 2000 auf einer von-Jahr-zu-Jahr-Basis dreizehn-mal rückläufig. Ähnliches lässt sich über die Overall FG% aller Teams sagen. Diese sank in den vergangenen acht Saisons sechs-mal.

possessions

Einen absoluten Tiefpunkt stellte dabei die vergangene Spielzeit dar. 2014/15 war das langsamste CBB-Jahr seit Beginn der Tempomessung 2002, während gleichzeitig die Turnoverzahlen (ein Anstieg von 5,1% im Vergleich zum Vorjahr) der Teams durch die Decke schossen. Aus Sicht des unbedarften Offensivliebhabers leidet das Produkt Collegebasketball demnach also gehörig. Doch woran liegt das?

What broke it?

Theorien zum „Verfall des Spiels“ gibt es viele. Eine der populärsten Thesen ist, dass Spieler früher einfach besser waren. Auch der bereits zitierte Geno Auriemma äußerte sich im Zusammenhang mit seinen allgemeinen Punkten zum Collegebasketball der Männer in diese Richtung:

Every coach will tell you that there’s 90 million reasons for it. And the bottom line is that nobody can score, and they’ll tell you it’s because of great defense, great scouting, a lot of team work, nonsense, nonsense.

Natürlich bringen Nostalgiker gern ihrer Meinung nach nicht mehr ausreichend vermittelter Wurftechnik und Fundamentals als ersten Grund an und verteufeln in diesem Zusammenhang auch recht schnell die neue One-and-Done-Mentalität, die dem CBB zusätzlich basketballerisches Talent entzieht.

Widmen wir uns zunächst Mythos I: Fundamentals zu vergleichen, ist schwierig. Wer kann schon Skills wie Passing, Dribbling oder Screening wirklich über Jahrzehnte abbilden? Auch allgemeines Shooting zu vergleichen ist schwierig, weil die NCAA erst 86/87 die Dreierlinie einführte. Zahlen aus der Ära davor sind nur bedingt mit denen nach dieser bahnbrechenden Änderung zusammenzubringen. Die einzige Konstante stellt der Freiwurf dar, denn die Distanz der Freiwurflinie zum Korb änderte sich nie. Sind heutige Spieler schlechter als die CBB-Basketballer in anderen Jahrzehnten, sollte sich dies in der durchschnittlichen FT% zeigen.

Das ist allerdings nicht der Fall. Selbst zur „Blütezeit des Spiels“, als 1972 (ohne Shotclock und Dreierlinie) die NCAA-Teams durchschnittlich den Höchstwert von 77,7 PpG erzielten, trafen die Spieler 68,6 FT%. Ein Wert, der sich leicht mit den 14/15 nahezu identischen 68,9 FT% gleichsetzen lässt. Beachtet man nur die Entwicklung nach einer Eingewöhnungsphase nach der Dreierlinien-Einführung, so kann man gar ein recht konstantes Bild für FG% und 3P% feststellen:

shooting

Das Talentlevel des Spielerpools hat sich nicht gravierend verändert. Daran kann auch Mythos II nicht rütteln. Jedem, der meint, dass die NBA der NCAA jedes Jahr ihre Toptalente und damit große basketballerische Produktion abluchst, sei gesagt, dass die 2005 installierte One-and-Done-Regelung in einigen Fällen sogar starke Prospects erst an das College bringt. Anthony Davis, Andrew Wiggins, Karl-Anthony Towns – diese Jungs wären ohne die eingeführte Altersgrenze wohl den Vorbildern Kevin Garnett, Kobe Bryant oder LeBron James gefolgt und hätten nach der Highschool direkt den Weg in die NBA gesucht. Ihre grandiosen, wenn auch nur für ein Jahr erbrachten Leistungen am College hätten in der Endabrechnung gefehlt.

Gleichzeitig wird wohl der Einfluss von abwandernden Underclassmen überschätzt. Vor der letzten Saison meldeten sich rund 40 Nicht-Seniors für die Draft an. Neun dieser Spieler waren Freshmen. Ihnen allein beispielsweise den Possessionsrückgang von 2,9% in einem Sample zuzuschreiben, welches mehr als 4500 Spieler und 8000 Spiele umfasst, wäre selbst nach größerem Manipulieren ihrer Statistiken mathematisch nicht möglich.

Abschließend muss auch noch ein Mythos III ausgeräumt werden, der sich ebenfalls in die „früher war alles besser“-Kategorie einordnen lässt: Die Schiedsrichter seien nicht mehr so gut, wie sie es einmal waren und nehmen so negativen Einfluss auf das Spiel. Auch dies scheint nicht zu stimmen. Ob nun gut oder schlecht, die Unparteiischen pfeifen zumindest schon seit Jahrzehnten ungemein konstant. Seit 1955 bewegen sich die durchschnittlich gesammelten Teamfouls aller Teams in einem recht engen Korridor zwischen 18,0 und 20,6 pro Spiel.

Der Trend muss also von den durch die NCAA gegebenen Rahmenbedingungen herrühren, die dazu führen, dass der durchschnittliche Coach sein Team offenbar lieber langsamer agieren lässt, als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war.

How they try to fix it?

In diesem Sommer entschied sich die NCAA dazu, an einer dieser Rahmenbedingungen – den collegespezifischen Basketballregeln, die jedes College im gleichen Maße beeinflusst – anzusetzen, um das eigene Produkt für den Zuschauer wieder attraktiver zu gestalten. Dabei ist eine klare Linie zu erkennen. Es sollen mehr Offensivaktionen und ein besserer Spielfluss entstehen, während sich Unterbrechungen des Spielgeschehens immer weiter auf ein Minimum reduzieren sollen. Alle Regeländerungen werden diesem übergeordneten Leitfaden gerecht:

1. 30-Sekunden-Shotclock

Was ändert sich?

Die offensichtlichste Anpassung stellt die Verkürzung der Shotclock dar. Die ehemals 35 Sekunden Angriffszeit werden um fünf Sekunden reduziert. Damit erfolgt eine Angleichung an den Frauen-Collegebasketball, die schon länger mit der halben Minute Ballbesitzzeit agieren. Zugleich nähert man sich somit den wohl bekannten 24 Sekunden aus dem NBA/FIBA-Reglement.

Wie wirkt sich die Änderung aus?

Die NCAA forciert durch die Wurfuhrveränderung eine höhere Anzahl von Abschlüssen. Selbst wenn Teams ihre eigentliche Spielgeschwindigkeit nicht ändern, ergeben sich durch die kürzere Shotclock automatisch mehr Ballbesitze. Die Possessions könnten dabei durchschnittlich um rund 10 pro Spiel ansteigen. Dies bringt zwangsläufig mehr Scoringsituationen mit sich – ein Zugewinn für das Produkt Collegebasketball, da sich die Anzahl an vermarktbaren Situationen (Dunks, Layups, Drives) potenziert. Zudem ist mit flüssigerem Spielverlauf zu rechnen, da weniger Zeit auch weniger Stagnation in Offensivbemühungen erlaubt.

Coaches dürfte die Reduzierung der Angriffszeit aus zwei Gründen nicht gefallen: Viele Übungsleiter nutzten in der Vergangenheit Ballbesitze teilweise doppelt aus, um die Effizienz des eigenen Teams zu maximieren. 35 Sekunden erlaubten es beispielsweise ein System zu beginnen und bei Fehlschlag nach einem Reset nochmal ein komplett neues Play zu laufen. Dies wird nun schwieriger und könnte eine Erklärung sein, wenn sich Punkte und Possessions in der kommenden Saison nicht ganz im gleichen Maße erhöhen sollten.

Zusätzlich wird die Shotclockverkürzung alle Trainer kleinerer Colleges stören. Um Upsets zu schaffen, also als nominell schwächeres Team einen scheinbar übermächtigen Gegner zu schlagen, wird oft die Taktik angewandt, das Spiel maximal zu verlangsamen. Die stärkere Mannschaft soll so wenige Chancen wie möglich bekommen, den eigenen Talentvorteil in Produktion ummünzen zu können. Die Regeländerung gibt Topteams mit schlechter Tagesform mehr Überlebenschancen bzw. erschwert für die vielen Lower Major-Davids das Bezwingen eines High Major-Goliats.

https://www.youtube.com/watch?v=G7zrHdhmxBw

NBA-Scouts werden sich über die Anpassung freuen. Mehr Possessions bedeuten für die meisten Prospects auch mehr Touches und mehr zu treffende Entscheidungen auf dem Parkett. Dies verbessert die Bewertungsgrundlage für Spielereinschätzungen immens. Zudem ist die Annäherung an die NBA-Shotclock positiv zu werten, da die Umwelt, in der diese Decisions getroffen und Aktionen ausgeführt werden müssen, näher am schnelleren Spiel der Profiliga ist. Eventuell erleichtert die Regeländerung den kommenden Rookies auch die Umstellung von NCAA auf NBA.

2. Timeout-Reduzierung

Was ändert sich?

Coaches werden in der kommenden Saison nicht mehr vier, sondern nur noch drei Auszeiten in der zweiten Hälfte zur Verfügung haben.

Wie wirkt sich die Änderung aus?

Coaches werden besonders in knappen Spielen ohne Frage das eine Timeout sehr vermissen. Doch für Fans bedeutet das Wegfallen von zwei Auszeiten und damit von zwei längeren Unterbrechungen der Partie einen Zugewinn, denn nicht nur die NBA hat mit unglücklich ausgedehnten Schlussphasen zu kämpfen. Auch im Collegebasketball können sich die Enden von engen Partien durch viele Pausen ziemlich ziehen. In diesem Artikel wird beispielsweise schön illustriert, wie sich bei einem Big Ten-Spiel im Januar 3:37 Spielzeit in 31 Minuten Echtzeit verwandelten. Die neuen Timeout-Regelungen versprechen Besserung in Sachen Spielfluss und Dauer der Begegnungen.

Zudem ändern sich rund um Timeouts und Pausen noch Kleinigkeiten, die auch mehr Gameflow und eine Beschleunigung der Partien herbeiführen. Coaches können nur noch unter bestimmten Umständen Live-Ball-Auszeiten nehmen. Für Spielerauswechselungen bleiben ihnen 15 statt 20 Sekunden Zeit, um neue Athleten auf das Feld zu schicken.

3. No-Charge-Halbkreis wird größer

Was ändert sich?

Der Radius des No-Charge-Halbkreises direkt unter dem Korb vergrößert sich von drei auf vier Fuß.

Wie wirkt sich die Änderung aus?

Die kleine, durchaus interessante Anpassung soll Kollisionen unter dem Korb reduzieren. Weniger Zusammenstöße bedeuten weniger Unterbrechungen durch Foulcalls und senken das Verletzungsrisiko der Spieler etwas.

Ganz gezielt soll diese Änderung aber auch Schiedsrichtern unter die Arme greifen: Block/Charge-Situationen gehören oft zu den schwierigsten Entscheidungen eines Referees. Die neue Regel erleichtert diese Pfiffe zwar nicht, reduziert aber womöglich ihre Häufigkeit. Tests der NCAA im NIT-Turnier 2015 haben gezeigt, dass mit dem vergrößerten Halbkreis nur noch 1,9 dieser Block/Charge-Entscheidungen pro Spiel nötig waren – ein großer Fortschritt im Vergleich zu vormals 2,8 nötigen Calls pro Partie durch Schiedsrichter in diesen oft haarigen Situationen (Wert vom NIT 2013 mit dem 3-Fuß-Halbkreis).

*Auf andere kleinere Regeländerungen wird an dieser Stelle nicht eingegangen. Alle Sommeranpassungen der NCAA, wie zum Beispiel das nun erlaubte Dunken beim Aufwärmen, sind hier zu finden.

What is yet to come?

Die NCAA gab schon bekannt, dass sie im NIT der kommenden Saison 2015/16 mit sechs statt fünf persönlichen Fouls experimentieren wird. Zudem scheint ein Versuch der Einteilung des Spiels in vier Viertel wahrscheinlich. Dies würde die künstlich eingefügten Media-Timeouts (derzeit erfolgen automatische Unterbrechungen bei 16:00, 12:00, 8:00 und 4:00 in jeder Hälfte) eliminieren und zu natürlicheren Pausen in einer Partie führen, die trotzdem noch werbetechnisch nutzbar sind.

Am wichtigsten könnte in der Zukunft aber noch eine größere Anpassung werden: Eine Vergrößerung der Dreierdistanz. Dies klingt im ersten Moment eventuell kontraproduktiv. Weiter entfernte Distanzwürfe sollten mit geringerer Wahrscheinlichkeit getroffen werden. Es würden wohl wieder weniger Punkte entstehen. Führt man allerdings das Zauberwort „Spacing“ an, wird schnell klar, dass dem nicht so ist. Die nahe Dreierlinie verhindert aktuell noch viele Drives, da selbst Teams mit vielen starken Schützen ihre Gegenspieler nicht weit genug vom Korb weglocken können.

Pack-Line-Defense-Ansätze und Zonen-Verteidigungen sind in dieser Welt der kurzen Wege zwischen Perimeter und Paint noch zu sehr bevorteilt. Besseres Spacing und eine größere zu verteidigende Fläche würden den defensiven Vorsprung verringern und mit mehr Raum für Drives das Spiel noch attraktiver gestalten.

Why did it take so long?

Wenn der Abwärtstrend schon so lange anhielt und die Regeländerungen alle sofort einleuchten, warum wurden sie erst jetzt beschlossen? Diese Frage beantwortet ein Blick auf die Gruppe, die Regeländerungen beschließen kann: Das Rules Committee der NCAA besteht aus zwölf Personen. Elf dieser Mitglieder arbeiten entweder für Mid Major-Schulen oder gar Colleges aus der Division II / III. Zusätzlich sind die meisten dieser Teilnehmer keine unbedarften Repräsentanten, sondern Trainer der Basketballprogramme.

Da leuchtet es ein, dass die aufgeführten Regelungen nur in mäßigem Tempo verabschiedet und umgesetzt werden. Eine Attraktivitätssteigerung des Spiels, die mehr Zuschauer anzieht, lohnt sich nur für Teams mit riesigem Einzugsgebiet und größerem Fernsehvertrag. Eine Minderung der Wahrscheinlichkeit von Upsets dürfte kleineren Schulen auch weniger schmecken als High Major Colleges. Hinzu kommen beispielsweise entstehende Kosten, durch die Änderung von Linien (No-Charge-Halbkreis, potentiell verschobene Dreierlinie), die Mid Majors eher zu schaffen machen als den Kentuckys, Arizonas und Dukes dieser Welt.

So the game got fixed this summer?

Glaubt man zwei der einflussreichsten Coaches im CBB wurde im Sommer ein riesiger Schritt in die Richtung genommen:

“I liked everything,” Krzyzewski told reporters Wednesday. “In fact, I called (rules committee chair) Coach (Rick) Byrd that afternoon when I heard. I said, ‘you did more in one session than our game has done in 30 years.’ Whatever you did—I don’t think it’s still enough—but, wow, what they did, everything was right on.”

Self said he believed the [potential] changes were “all positive for our game.”

“I think we need more pace. I think we need obviously more possessions, in my opinion,” Self said. “And we also need to improve the entertainment value, because it gets old watching a game when the last two minutes last 20.”

Dem ist aus Sicht der Zuschauer klar zuzustimmen. Natürlich müssen sich alle Anpassungen erst einmal auf dem Parkett beweisen. Dennoch ist stark davon auszugehen, dass wir in der kommenden Saison einen Collegebasketball sehen werden, der sicher ein, zwei Stufen sehenswerter als das Produkt der Vorsaison ist. Diese flächendeckende Qualitätssteigerung lässt dann auch die vier, fünf Upsets verschmerzen, die durch die neue 30-Sekunden-Shotclock über das Jahr verteilt eventuell ausbleiben. Cinderella-Stories im März werden wir auch mit mehr Possessions noch bewundern können.

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