Gedanken, NBA

Der nächste Schritt

Die Sophomores der Draftclass 2015

Die Sophomores der Draftclass 2015

Die Sätze “Rookies haben keinen positiven Einfluss” und “im zweiten Jahr ist ein großer Sprung zu erwarten” sind unter NBA-Beobachtern sehr häufig zu hören. Auch wenn diese beiden Sätze bei der Analyse eines einzelnen Spielers nur wenig Aussagekraft haben, zeigt sich beim Großteil aller NBA-Spieler, häufig genau dieses Phänomen. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison werfen wir einen Blick auf die Zweitjahresprofis und analysieren, welche Spieler im Sommer  eventuell einen Sprung nach vorne gemacht habe und welche Spieler bisher stagnieren oder sogar schlechter als in ihrer Rookiesaison auftreten. Natürlich ist es unmöglich nach 7-10 Spielen schon ein Urteil darüber zu fällen, ob ein Spieler wirklich einen Sprung gemacht hat, insofern sind dies lediglich  erste Beobachtungen.

Anzeichen für einen größeren Schritt

Myles Turner scheint nochmal einen deutlichen Sprung in seiner Entwicklung gemacht zu haben. Sowohl sein Scoringvolumen (10.3 auf 16.3), als auch seine Effizienz (ORtg 103 auf 120) haben sich gesteigert.  Den Wurf aus der Mitteldistanz trifft er bisher mit einer überragenden Quote von 58 Prozent. In den ersten acht Spielen traf er zudem auch drei seiner elf Versuche von der Dreierlinie, genau so viele wie in seiner kompletten Rookie-Saison. Die höhere Pace im Spiel der Pacers und deutlich mehr Zeit auf der Centerposition erlauben Turner seine offensiven Stärken besser auszuspielen. Gegen viele gegnerische Center hat Turner einen Geschwindigkeitsvorteil und kommt so öfter zu Abschlüssen in Transition. Auch in der Zone und an den Brettern agiert Turner deutlich selbstbewusster und konsequenter. Er sucht vermehrt den Kontakt und geht dadurch deutlich öfter an die Freiwurflinie als noch in seiner Rookiesaison.

Ebenfalls Anzeichen für einen größeren Schritt zeigt Rashad Vaughn. Durch den Ausfall von Khris Middleton haben sich die Shooting-Probleme der Bucks noch einmal verstärkt. Jeder Spieler, welcher eine Präsenz von Außen hat und drivestarken Spielern wie Antetokounmpo und Parker damit etwas mehr Platz verschafft, ist  gerne gesehen im Roster der Bucks. Dass ausgerechnet Vaughn diese Lücke füllen könnte kommt überraschend, traf er in der vergangenen Saison doch lediglich 29 Prozent von hinter der Dreierlinie. Doch der 20-jährige trifft bisher 41 Prozent seiner Dreier und das bei einem unfassbar hohem Volumen. In seinen 16 Minuten schließt Vaughn mehr als viermal pro Spiel von der Dreierlinie ab. Schafft er es dieses Niveau auch nur annähernd zu halten, wird er in diesem Jahr eine gute Rolle in der Rotation der Bucks spielen können.

Ähnliches gilt für Sam Dekker. Der Shooter verbrachte den Großteil der letzten Saison auf der Bank oder in der D-League. Lediglich drei Kurzeinsätze in der Garbagetime durfte er in seiner Rookiesaison auf NBA-Parkett absolvieren. Doch in dieser Saison scheint er ein fester Part der Rotation von Coach Mike D’Antoni zu sein. Dabei wird Dekker überraschenderweise fast ausschließlich auf der Power Forward Position eingesetzt. Dies bringt ihm vor allem in der Defensive Vorteile, da er für die meisten Small Fowards etwas zu langsam ist. Auch sein Rebounding ist in den ersten paar Spielen überraschend gut gewesen. Auf 36 Minuten gerechnet greift Dekker über 9 Rebounds pro Spiel. Das beste Attribut von Dekker bleibt jedoch sein Wurf von hinter der Dreierlinie, den er bisher mit 41 Prozent sehr gut trifft.

Anzeichen für kleinere Fortschritte

Schon gegen Ende der letzten Saison deutete Devin Booker sein enormes Potential an. Wurde er zu Beginn der Saison lediglich als Spotup-Shooter eingesetzt, durfte Booker, nach dem die Playoffs für die Suns außer Reichweite waren, sich als Ballhandler beweisen. Die Sorge, dass Bookers Rolle mit der Rückkehr von Bledsoe und Knight schrumpfen würde, war unbegründet. Mit einer Usage von 26.7 nimmt er prozentual die meisten Abschlüsse im Team, wenn er auf dem Feld steht. Sein Scoringdurchschnitt hat sich auf 21.5 Punkte pro Spiel gesteigert. Sein Sprungwurf aus dem Dribbling fällt vor allem aus der Mitteldistanz exzellent (52% bei 5.3 FGA), was es unmöglich macht, im Pick&Roll gegen ihn abzusinken. Sein Dreier aus dem Dribbling fällt dagegen noch gar nicht (11%). Verbessert er diesen, wird er auch seine Effizienz noch deutlich steigern können.

Ganz anders war die Ausgangslage vor der Saison für D’Angelo Russell. Nach dem Karriereende von Kobe Bryant soll Russell neben Ingram nun das neue Gesicht der Lakers werden. Erste kleinere Fortschritte sind in seinem zweiten Jahr auch zu erkennen. So trifft Russell seine Dreier etwas besser, hat seine Assistzahlen leicht verbessert und scheint auch defensiv unter Luke Walton deutlich motivierter zu agieren. Dennoch hätte der Schritt durchaus etwas größer ausfallen können. Noch immer verlässt Russell sich überwiegend auf seinen Sprungwurf, auch weil er in der Zone oft große Probleme hat mit Kontakt abzuschließen. Sein Ballhandling hat ebenfalls noch deutliches Verbesserungspotential. So hat Russell Probleme seinen Gegenspieler ohne die Hilfe eines Screens zuschlagen und hat eine ungewöhnliche hohe Turnoverrate an “Lost Balls”.

Zurecht gilt Karl-Anthony Towns als der talentierteste junge Spieler der NBA. Nach einer famosen Rookie-Saison war ein großer Sprung im zweiten Jahr nicht zu erwarten. Dennoch sind Fortschritte in seinem Spiel zu sehen. Vor allem die Tatsache, dass Towns den Dreier jetzt regelmäßig nimmt und trifft. Nahm er in der letzten Saison lediglich einen Dreier pro Spiel, so hat er sein Volumen jetzt verdreifacht.  Zudem trifft er diese mit 43 Prozent bisher auch exzellent. Seine Entwicklung zum Dreierschützen sorgt aber nicht dafür, dass Towns dadurch weniger Abschlüsse in der Zone nehmen würde. Aktuell kommen 67 Prozent seiner Abschlüsse in der Zone zustande, was im Vergleich zu seiner Rookiesaison (55%) sogar nochmal eine Steigerung ist.

Ähnlich wie Towns besitzt Porzingis ein beeindruckendes Skillset für einen Spieler seiner Größe. Aufgrund der Offseason-Akquisitionen der Knicks vor allem dem Zugang von Derrick Rose, wurde ähnlich wie bei Booker befürchtet, dass Porzingis Rolle schrumpfen könnte. Doch dem ist bisher nicht so. Der neue Spielstil von Jeff Hornaczek kommt ihm deutlich entgegen.  Porzingis wird viel mehr in Pick&Rolls involviert, anstatt den Ball in der Triangle Offense im Post zu bekommen. Zudem kann er durch die schnellere Pace auch seine Athletik besser ausspielen und kommt zu mehr einfachen Punkten in der Transition. Porzingis agiert deutlich effizienter, weil er die Anzahl seiner Midrangeabschlüsse deutlich nach unten geschraubt hat. Nur vier Prozent seiner Abschlüsse kamen bisher aus der Distanz zwischen 16ft und Dreierlinie. Stattdessen schließt er jetzt noch häufiger von der Dreierlinie ab und trifft diese bisher auch exzellent (42 Prozent).

Frank Kaminsky durfte durch den Abgang von Al Jefferson und Jeremy Lin mit einer vergrößerten offensiven Rolle rechnen. Die Bank der Hornets hat deutlich an Scoringoptionen verloren und dadurch wird Kaminsky in der 2nd-Unit deutlich mehr direkt in offensive Aktionen eingebunden. Statt wie im letzten Jahr überwiegend als Spotup-Shooter auf einen offenen Wurf zu warten, agiert Kaminsky viel öfter als Pick&Roll und scheint sich in dieser Rolle deutlich wohler zu fühlen. Er kann sowohl zum Korb abrollen und dort hochprozentig abschließen (77% am Ring) als auch ins Pick&Pop gehen. Zudem bekommt er nach Switches öfter den Ball im Post um ein Mismatch auszunutzen.  Defensive Fragezeichen werden zudem von der defensivstarken 2nd-Unit, welche häufig durch Kidd-Gilchrist ergänzt wird, gut kaschiert.  Ein kleines Problemfeld ist sein Dreier, der bisher noch nicht so gut fällt (29%).

Ein Spieler, der in der letzten Saison etwas unter dem Radar lief, ist Richaun Holmes. Als früher Zweitrundenpick gedraftet, konnte er bei den Sixers an beiden Enden des Feldes überzeugen. Trotz einer sehr dysfunktionalen Offensive der Sixers agierte Holmes sehr effizient (ORtg 111) und konnte vor allem in der Zone auch bei wenig Platz immer noch hochprozentig abschließen. In der Defensive zeichnet er sich durch seine Beweglichkeit aus und die Fähigkeit dadurch auch mal vor kleineren Spielern bleiben zu können. Als Power Forward profitiert er momentan enorm vom Ausfall von Simmons und davon, dass Embiid und Okafor noch eine Minute-Restriction haben. Bisher agiert er in kleiner Rolle extrem effizient und traut sich auch zu, den ein oder anderen Sprungwurf mehr zu nehmen als noch in der letzten Saison. Abzuwarten bleibt wie sich seine Rolle entwickelt und inwiefern er bei den Sixers, die bekanntlich viel Talent auf den großen Positionen haben, langfristig eine Chance haben wird.

Anzeichen für Stagnation in der Entwicklung

Die Miami Heat schalteten im Sommer in den Rebuild-Modus. Nach dem Abgang von Dwyane Wade ließen sie fast alle Veteranen ziehen und konzentrierten sich darauf, die noch entwicklungsfähigen Spieler wie Whiteside und Johnson zu halten. Durch diese Entwicklung wächst auch die offensive Rolle von Justise Winslow. Doch ist Winslow schon bereit für diesen Schritt? Der 20-jährige verlässt sich bisher viel zu sehr auf seinen wackligen Sprungwurf anstatt seine Stärken im Drive und in seiner Athletik auszuspielen. Weder sein Dreier noch sein Wurf aus der Mitteldistanz scheint sich verbessert zu haben. Hoffnungen macht sein Playmaking und seine Passing-Skills, welche durch die größere Ballhandling-Rolle nun vermehrt zum Vorschein kommen.

Mario Hezonja konnte in seiner Rookie-Saison lediglich sein Potential andeuten. Der junge Kroate hat die Ansätze ein guter Verteidiger zu sein, vom Flügel aus ein bisschen Playmaking beizusteuern und vor allem sich zu einem exzellenten Schützen zu entwickeln. Abgesehen von seinem einigermaßen sicher fallenden Dreier (35%) konnte er jedoch kaum einen Skill auf NBA-Niveau übertragen. Nun trifft er zu Saisonbeginn noch nicht einmal diesen. Nur fünf seiner 26 Dreierversuche fanden den Weg durch den Ring. Sein Spiel mit dem Ball in der Hand wirkt immer noch unsicher und von dem zu erwartenden Sprung ist bisher sehr wenig zu sehen. Es  bleibt abzuwarten, ob er besser agieren kann, wenn die neu zusammengestellten Magic sich als Team gefunden haben und seine Rolle klarer definiert ist.

Noch ein deutlich vielseitigeres Skillset bringt Nikola Jokic mit.  Egal ob Shooting, Playmaking, Post-ups, Rebounding, Rim-Protection, Pick&Roll-Defense, in nahezu allen Bereichen des Spiels scheint Jokic Potential zu haben. In seiner zweiten Saison war zu erwarten, dass Jokic noch einmal einen Schritt machen würde und vor allem den eigenen Abschluss mehr suchen würde. Doch Jokic agiert bisher ungefähr auf dem Niveau seiner Rookiesaison. Auch erlauben Foulprobleme ihm häufig nicht, mehr als die 23 Minuten zu sehen, welche er aktuell pro Spiel auf dem Feld steht. Viel zu oft versucht er sich auf seinen Sprungwurf zu verlassen, welcher aktuell noch nicht wirklich fällt.  Im Gegensatz zu ihm, scheint Jusuf Nurkic dagegen im Sommer nochmal einen deutlichen Schritt gemacht zu haben. Dies wird es umso schwieriger für Jokic machen, sich mehr Minuten zu erkämpfen. Im Gegensatz zu Jokic hat Emmanuel Mudiay keine ebenfalls junge Konkurrenz auf seiner Position. Schon in seiner Rookiesaison wurde Mudiay ins kalte Wasser geworfen und direkt zum Starting Point Guard ernannt. Vor allem zu Saisonbeginn zeigte sich, dass Mudiay eigentlich noch nicht bereit für diese Rolle ist. Gegen Ende der Saison zeigte er dann leichte Verbesserungen, konnte seine Turnover etwas verringern und traf auch seine Dreier etwas besser. Doch einen weiteren Schritt hat er in der Offseason anscheinend nicht machen können. Seine Turnoverzahlen haben sich noch einmal verschlechtert, seine Assistzahlen sind niedriger als in der Rookiesaison und auch seine Wurfauswahl ist weiterhin katastrophal. Viel zu häufig versucht Mudiay mit dem Wurf aus dem Dribbling abzuschließen, anstatt den Weg zum Korb zu suchen. Auch dort schafft er es jedoch bisher noch nicht hochprozentig abzuschließen. Obwohl er als kräftiger Point Guard eigentlich in der Lage sein müsste Kontakt zu absorbieren und dennoch in der Zone sicher abzuschließen.

Das Skillset von Trey Lyles ist in der Theorie sehr vielversprechend. Ein athletischer Big mit langen Armen, der einen soliden Touch von Außen hat und Bigs auch aus dem Drive attackieren kann. Doch Lyles hat große Probleme diese guten Anlagen auch wirklich auf NBA-Niveau zu übertragen. Bei seinen Drives scheut er viel zu oft den Kontakt und wird zu schwierigen Abschlüssen in der Zone gezwungen. Selbst direkt am Korb trifft Lyles gerade einmal 50 Prozent seiner Abschlüsse. Sein Sprungwurf ist vor allem aus dem Pick&Pop sehr wacklig und auch aus dem Spotup, wo er letztes Jahr noch ganz gut getroffen hat, schafft er es bisher nicht, konstant von Außen zu treffen. In der Defensive fehlt ihm oft noch das Spielverständnis, um seine Athletik und seine langen Arme vernünftig auszuspielen. Unter Coach Quinn Snyder bekommt Lyles auch im zweiten Jahr noch eine Menge Freiheiten. Trotz Konkurrenz auf den großen Positionen sieht Lyles fast 23 Minuten pro Spiel. Bisher kann er das Vertrauen, welches Snyder in ihn setzt allerdings noch nicht wirklich rechtfertigen.

Schrumpfende Rolle

Durch die Verpflichtungen von Boban Marjanovich und Jon Leuer vertieften die Detroit Pistons ihren Frontcourt deutlich, was dazu führt, dass sowohl Tobias Harris als auch Marcus Morris deutlich mehr Zeit auf dem Flügel verbringen, anstatt als Smallball Vierer zu agieren. Dies beeinträchtigt die Minuten von Stanley Johnson enorm. In den ersten Saisonspielen wurde er fast ausschließlich nur noch als Backup von Kentavious Caldwell-Pope eingesetzt. Sah Johnson in der letzten Saison noch als Backup beider Flügelpositionen noch über 23 Minuten pro Spiel, sind es in dieser Saison fast 6 Minuten weniger. Auch wenn er auf dem Feld steht agiert Johnson überwiegend unauffällig und sucht seltener den Abschluss als in seiner Rookiesaison. Nahm er letzte Saison auf 100 Possessions noch 18 Würfe, sind es in dieser Saison nur noch 12.

Ein ähnliches Problem hat Bobby Portis. Der junge Power Forward absolvierte eine überzeugende Rookiesaison und erkämpfte sich schnell die Backup-Minuten hinter Pau Gasol. Durch dessen Abgang und dem von Joakim Noah wäre es eigentlich erwartbar gewesen, dass Portis Minuten sogar noch ansteigen würden. Doch stattdessen muss Portis sich bisher am Ende der Big-Man-Rotation einordnen und steht gerade einmal zehn Minuten pro Spiel auf dem Feld. Den größten Teil der Minuten auf den großen Positionen greifen Lopez, Gibson und Mirotic ab, welche zwischen 23 und 27 Minuten auf dem Feld stehen. Portis muss mit Christiano Felicio um die wenigen restlichen Minuten auf den großen Positionen streiten. Bisher greift Hoiberg in der 2nd-Unit dabei häufig lieber auf Felicio zurück, welcher die defensiven Schwächen von Spielern wie Mirotic, McDermott und Canaan als Rim-Protector besser auffangen kann. Portis Stärken als Scorer sind dagegen deutlich weniger gefragt, als es noch in der vergangenen Saison der Fall war.

Ebenfalls ein junger Big, der Probleme hat sich in der Big-Men-Rotation durchzusetzen ist Willie Cauley Stein. Der junge Center kommt hinter Cousins und Koufos auf der Centerposition nur selten zum Einsatz und hat zudem das Probem, dass Joerger auf Power Forward gerne auf einen Spieler mit Wurf wie Gay, Tolliver oder Barnes zurückgreift. So steht Cauley-Stein im Vergleich zur letzten Saisonm wo er noch 21 Minuten pro Spiel auf dem Feld stand, fast 8 Minuten weniger auf dem Feld. Der 20-jährige hat als beweglicher Big, Shotblocker und guter Finisher aus dem Pick&Roll durchaus seine Qualitäten. Befindet sich allerdings im falschen Team, um sich beweisen zu können. In seiner begrenzten Zeit spielt er weiterhin solide. Schließt gut am Korb ab und verteidigt auf gutem Niveau. Lediglich seine Reboundingzahlen sind bisher ziemlich niedrig.

Die Verletzten

Jahlil Okafor, Cameron Payne und Josh Richardson haben derzeit noch mit Verletzungen zu kämpfen. Während Payne noch kein Spiel absolviert hat und vermutlich frühstens Ende November wieder eingreifen kann, stehen Okafor und Richardson zumindest auf dem Feld. Beide haben momentan jedoch noch eine Minutes-Restriction. Jahlil Okafor knüpft einigermaßen an das an, was er in seiner Rookie-Saison gezeigt hat, konnte aber, durch die Knie-Operation im März, im Sommer wenig an seinem Spiel arbeiten und keinen Sprung nach vorne machen.

Fazit

Nachdem viele Spieler des Draftjahrgangs in ihrer Rookiesaison schon sehr überzeugen konnten,  scheint der übliche Sprung im zweiten Jahr bei vielen etwas kleiner auszufallen. Bei einigen Spielern liegt dies an einer unglücklichen Situation, wodurch sie weniger zum Einsatz kommen. Andere müssen sich noch an eine etwas größeren Rolle gewöhnen und ein paar Spieler haben noch mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Dennoch gibt es auch einige Spieler, welche den berüchtigten “nächsten Schritt” im zweiten Jahr zu machen scheinen.

  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Schreibe einen Kommentar