Stark auf den zweit...
 
Share:
Notifications
Clear all

Stark auf den zweiten Blick  

  RSS
Sebastian Seidel
(@sebastian-s)

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einem Go-to-Guys-Artikel.  Gesamten Artikel lesen.
Viel wurde den Utah Jazz vor der Saison zugetraut. Nicht wenige erwarteten sogar, dass die Jazz um das Heimrecht in der ersten Playoffrunde im Westen mitkämpfen können. Nach einem Drittel der Saison finden sich die Jazz mit 17 Siegen aus 27 Spielen genau in dem erwarteten Bereich wieder und das obwohl die eigentlich vorgesehene Starting Five zusammen schon 41 Spiele verpasst hat. Wie schafft es Utah diese Ausfälle so gut zu verkraften?

Zitat
Veröffentlicht : 18/12/2016 7:01 pm
Jonathan Walker
(@straw)
Admin

Interessanter Artikel, Sebastian. Danke dir.

Mich wundert es nicht, dass die Jazz so stark sind. Wie in der Preview von mir dargelegt, war ich durch die Tiefe und Ausgeglichenheit des Kaders ziemlich optimistisch, dass die Jazz auf 50-55 Siege kommen und um Heimrecht spielen können. Mit so vielen Verletzungen hatte ich natürlich nicht gerechnet, aber Hayward, Burks und Favors waren zum Zeitpunkt der Aufnahme ja schon raus. Dass man selbst ohne Hill auf Kurs bleiben kann, ist natürlich umso beeindruckender. Komplett sind die Jazz aber klar in den Top-4 im Westen einzuordnen, dann auch wieder vor den (ebenfalls starken) Rockets, meiner Meinung nach.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19/12/2016 3:06 pm
Simon Haux
(@simon)

Toller Artikel, danke!

Wird wirklich spannend sein zu sehen, was die Jazz in voller Besetzung leisten können, wie das Duo Gobert/Favors funktioniert, welche Rolle Exum einnehmen kann...

Außerdem stehen ja schwierige Personalentscheidungen an. Hayward und Hill sind im Sommer FAs, in einem Jahr dann Favors, Hood und Exum (und Diaw und Johnson). Sie alle zu halten und zu bezahlen, wird wohl unmöglich sein. Hayward wird vermutlich Priorität haben und seinen Max-Vertrag bekommen, wenn er bereit ist zu bleiben. Für Hill, Hood und Favors gibt es mit Exum, Burks und Lyles teilweise Alternativen im Kader, die einen Abgang notfalls ein wenig abfedern können. Andererseits ist ohne einen klaren Superstar vielleicht nur mit dieser Ausgeglichenheit und starken Besetzung bis zum 8., 9. oder 10. Mann ein Angriff auf die besten Teams im Westen möglich. Es wird auf jeden Fall ein interessanter und schwieriger Sommer für die Jazz...

Wie schätzt du die Chancen ein, dass der eine oder andere dieser Spieler vielleicht auf etwas Geld verzichtet, um das Team zusammenzuhalten?

Hill könnte man vielleicht mit einer langen Laufzeit überzeugen, er scheint auch nicht der Typ zu sein, der unbedingt dem größten Vertrag hinterherjagt. Bei Hayward ist das entscheidende der sportliche Erfolg, aber den Max-Vertrag wird er wohl in jedem Fall bekommen und wollen. Bei Favors wird es darauf ankommen, wie er v.a. in den Playoffs neben Gobert funktioniert. Mit 10-15 Minuten neben und 15 Minuten hinter Gobert und dem dazu passenden Gehalt wird er nicht zufrieden sein. Hood sollte man möglichst verlängern, bevor er RFA wird, sonst wird auch er richtig teuer. Und Exum ist trotz seines unbestrittenen Potenzials immer noch ein Fragezeichen.

Wie siehst du den Frontcourt Gobert/Favors? Das wurde hier ja vor kurzem schon einmal diskutiert, bisher sehen die Zahlen gut aus. Aber ich bin mir trotzdem noch nicht sicher, ob die beiden nebeneinander eine Zukunft haben (zumindest zu dem Preis, den die Jazz für beide zusammen zahlen müssten). Gobert fühlt sich, wie du im Artikel ja schon dargestellt hast, gegen Stretch-Bigs nicht besonders wohl. Und Favors wirkt nicht mehr ganz so beweglich und explosiv wie vor seinen Verletzungen. Das schadet ihm defensiv und auch offensiv, solange er sich keinen Sprungwurf zulegen kann.

Ich bin gespannt. Jedenfalls stand Favors in seinen bisherigen 40 Minuten seit seiner Rückkehr weniger als 4 Minuten gemeinsam mit Gobert auf dem Feld, den Rest mit Lyles oder Diaw. Aber bestimmt werden die Jazz das demnächst noch ausführlicher testen, wenn Favors' Minuten zunehmen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19/12/2016 3:53 pm
Bluejazz
(@bluejazz)

Der Ausfall Hills wiegt vielleicht nicht so schwer, weil die Jazz ohne ihn (und Burks) fast mit dem gleichen Kader spielen, wie schon im letzten Jahr und die gesunden Kernspieler Hayward, Mack, Hood, Lyles und Gobert entsprechend eingespielt sind. Dazu kommen mit Exum, Diaw und JJ, "neue" Spieler, die dem Kader die nötige Qualität in der Defense (Exum) und Erfahrung (Diaw & JJ) geben. Plus die Leistungssteigerungen von Gobert, Hayward und Hood und ein bisher recht heimlastiger Spielplan. Der Spielplan bleibt für Utah noch bis Ende dieses Jahres recht einfach, wenn man jetzt Golden State und Toronto ausklammert.

Die derzeitige Bilanz ist eigentlich nur eine logische Steigerung der letzten Jahre und die Playoffteilnahme wurde auch von Lindsey als Ziel ausgegeben. Das man so gut mit den Ausfällen hantiert, dass überrascht selbst mich. Sah es doch in der letzten Saison ohne Gobert und Favors doch viel düsterer aus. Aber ich denke gerade Gobert zeigt, wie enorm wichtig er für das Team geworden ist. Die Frage ist eher: würde Utah heute da stehen wo sie stehen, wenn Gobert statt Hill oder Favors sich verletzt hätte?

@Simon

dazu gab es einen interessanten Artikel von Zach Lowe auf ESPN, die die Free Agent-Thematik gerade um Favors behandelt. 😉

http://www.espn.com/nba/story/_/id/18273165/zach-lowe-utah-jazz-gordon-hayward-rudy-gobert-nba

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19/12/2016 4:04 pm
Simon Haux
(@simon)

@Simon

dazu gab es einen interessanten Artikel von Zach Lowe auf ESPN, die die Free Agent-Thematik gerade um Favors behandelt. 😉

http://www.espn.com/nba/story/_/id/1827 ... gobert-nba

Danke, den hatte ich noch gar nicht gesehen! Hat er eine Lösung, wie die Jazz das hinkriegen könnten? 😉 Ich schau später mal rein.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19/12/2016 4:39 pm
Bluejazz
(@bluejazz)

@Simon

dazu gab es einen interessanten Artikel von Zach Lowe auf ESPN, die die Free Agent-Thematik gerade um Favors behandelt. 😉

http://www.espn.com/nba/story/_/id/1827 ... gobert-nba

Danke, den hatte ich noch gar nicht gesehen! Hat er eine Lösung, wie die Jazz das hinkriegen könnten? 😉 Ich schau später mal rein.

Ja und Nein, am besten wäre es wohl wenn die Millers (Jazzowner) in die Luxurytax gehen, wenn sie mit allen verlängern wollen. Realistischer ist es wohl das man mit Hill und Hayward verlängert und für Favors im Sommer den Markt testet oder ihn bis 2018 durchspielen lässt und auf die Entwicklung von Lyles wartet. Aber das steht im Artikel alles näher erklärt. 🙂

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19/12/2016 4:49 pm
Share: