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Julian Lage
(@yul)
Admin

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einem Go-to-Guys-Artikel.  Gesamten Artikel lesen.
George Hill zu den Jazz, Jeff Teague zu dem Pacers, Dennis Schröder übernimmt bei den Hawks – wie sieht die Spielmacher-Transaktion für die Franchises aus?

Zitat
Veröffentlicht : 25/06/2016 10:00 pm
kdurant35
(@kdurant35)

Gut zusammengefasst. Viele Punkte gefallen mir gut, einige Rückschlüsse finde ich jedoch auch zumindest diskussionswürdig (was ja eh Sinn und Zweck sein sollte 🙂 )

"Offensichtlich zogen die Jazz Hill Teague vor, während die Pacers genau entgegengesetzt denken."

Wenn (?) du hier rein aufs sportliche eingehst hab ich da zumindest meine Zweifel. Denke Teague würde sehr gut zu Utah passen. Könnte mit vorstellen, dass es hier vor allem ums finanzielle geht. Denn bei Hill kann ich mir eher vorstellen, dass er 2017 etwas billiger wird. Plant Utah langfristig mit Exum auf der 1 wäre Teagues neuer Vertrag wohl zu hoch. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass Hayward, Favors, Gobert, Hood etc. in den nächsten Jahren folgen. Hill wäre da sicher eine gute Übergangslösung. Dazu will Utah in den letzten Jahren unter allen Umständen uFAs vermeiden. Könnte mir gut vorstellen, dass man Favors und Hills Vertrag in der Offseason vorzeitig neu gestaltet. Favors und Teague hätte womöglich den Rahmen des Caps gesprengt.

"Der Wert von Draftrechten sollte an sich aufgrund des steigenden Salary Caps weiter wachsen"

Grundsätzlich stimme ich dir da zu. Auch wenn Young ja noch zumindest zwei Jahre einen alten Vertrag hat. Das der Wert von Draftpicks bei vielen Teams sinkt konnte man zuletzt jedoch häufiger beobachten. MMn führt gerade die Capsituation dazu. Denn da so viele Teams um die begehrten FAs kämpfen ist ein sportlich gut aufgestellter Kader derzeit wichtiger als zuvor. Zumindest mittelfristig. Denn der Wert der Picks ist für uFAs, die ja meist 26 aufwärts sind, eher zweitrangig. Denn die Prime ist jetzt. Könnte mir im steziellen Fall Indy gut vorstellen, denn PG13s FA rückt auch langsam näher. 2017 ist wohl die letzte Chance ihn für einen halbwegs fairer Gegenwert zu traden, falls sein Abgang wahrscheinlich wird.

"Der einzige Schönheitsfehler ist, dass die Chance auf die noch größere Lösung – dem wohl perfekten Fit Mike Conley – somit aufgegeben wurde."

Vermutlich, aber wie du oben geschrieben hast kann Hill ja auch auf die zwei. Denke eher, dass man es als nicht wahrscheinlich einstuft.

"Reduzieren sich so die Chancen auf einen Verbleib von Horford? Oder verbessern sich die langfristige Aussichten, weil Horford ohnehin gegangen wäre?"

Genau die Frage stell ich mir auch seither 🙂

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/06/2016 1:36 pm
willis
(@willis)

Hmm, also unter welchen Gesichtspunkten Utah Hill Teague vorzieht können wir nicht genau wissen, dass sie es jedoch tun ist eindeutig, sonst hätten sie ja auch den Deal mit Atlanta direkt machen können.

Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass sie Hill sportlich vorziehen. Er ist der bessere Verteidiger & Schütze der nicht allzu viel Usage braucht, mit erhöhter Usage aber gut zurecht kommt.
Ich finde Hill für die Jazz perfekt und bin immer noch begeistert von dem Deal.

Von ihrer Spurszeit kennen GM Lindsey und Coach Snyder George Hill und Snyder kennt Teague als Assistent Trainer bei den Hawks - ich denke die Entscheidung für Hill war alles andere als willkürlich.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/06/2016 1:50 pm
kdurant35
(@kdurant35)

Willkürlich ist eine finanzielle Entscheidung auch nicht. Was mir sportlich an Teague gefällt ist sein Zug zum Korb. Da kann er Räume reißen wie kein anderer der Jazz. Das gibt der Schwachstelle eine neue Dimension. Hill passt ebenfalls gut. Gerade seine D ist top. Aber Teague war ja ebenfalls PG der zweitbesten D der Liga. Im Gesamtkonzept der Jazz hätte ich da keine Bedenken. Aber wie geschrieben. Ich halte es zumindest für diskussionswürdig. Was der wirkliche Grund ist werden wir wohl eh nicht erfahren.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/06/2016 3:52 pm
Sebastian Seidel
(@sebastian-s)

Willkürlich ist eine finanzielle Entscheidung auch nicht. Was mir sportlich an Teague gefällt ist sein Zug zum Korb. Da kann er Räume reißen wie kein anderer der Jazz. Das gibt der Schwachstelle eine neue Dimension. Hill passt ebenfalls gut. Gerade seine D ist top.

Wäre sicherlich auch nicht schlecht für Utah gewesen. Finde es aber auch gut, dass Utah jetzt einen sehr kompatiblen PG hat. Gibt ja schon ein paar Flügelspieler Hayward, Burks, z.T. auch Hood, welche gerne mal den Ball in der Hand haben. Teague hat zwar auch immerhin 40% Dreier dieses Jahr getroffen, dennoch kommt es seinen Stärken mehr entgegen, wenn er den Ball dominieren kann.
Aber Teague war ja ebenfalls PG der zweitbesten D der Liga. Im Gesamtkonzept der Jazz hätte ich da keine Bedenken. Aber wie geschrieben. Ich halte es zumindest für diskussionswürdig. Was der wirkliche Grund ist werden wir wohl eh nicht erfahren.

Team war defensiv aber mit ihm deutlich schlechter.
DRtg On: 100.9
DRTG Off: 96.0

Soll nicht heißen, dass er ein mieser oder unterdurchschnittlicher Verteidiger ist. Nur es gab andere Gründe warum Atlanta defensiv so gut war.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/06/2016 10:28 pm
willis
(@willis)

Für die Jazz ist es wichtig, dass Hill auch SG spielen kann, sprich, auch neben Exum. Auf Burks können wir uns derzeit nicht verlassen - zwei Saisons verletzt. Hill gibt uns richtig viel Flexibilität.
Jetzt haben wir genug Tiefe auf dem Flügel, dass Hayward auch mal auf die Vier rutschen kann. Ich bin kein Fan dieser Idee, aber wenn es nötig sein sollte...
Als die Jazz das letzte Saison versuchten ging das schief, da musste Joe Ingles Minuten abreißen. Will ihm das nicht komplett anhängen, aber wenn die Jazz Smallball spielen wollen, dann muss die Qualität auf jeder Position hoch sein damit das funktioniert.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/06/2016 11:34 pm
Julian Lage
(@yul)
Admin

Gut zusammengefasst. Viele Punkte gefallen mir gut, einige Rückschlüsse finde ich jedoch auch zumindest diskussionswürdig (was ja eh Sinn und Zweck sein sollte 🙂 )

"Offensichtlich zogen die Jazz Hill Teague vor, während die Pacers genau entgegengesetzt denken."

Wenn (?) du hier rein aufs sportliche eingehst hab ich da zumindest meine Zweifel. Denke Teague würde sehr gut zu Utah passen. Könnte mit vorstellen, dass es hier vor allem ums finanzielle geht. Denn bei Hill kann ich mir eher vorstellen, dass er 2017 etwas billiger wird. Plant Utah langfristig mit Exum auf der 1 wäre Teagues neuer Vertrag wohl zu hoch. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass Hayward, Favors, Gobert, Hood etc. in den nächsten Jahren folgen. Hill wäre da sicher eine gute Übergangslösung. Dazu will Utah in den letzten Jahren unter allen Umständen uFAs vermeiden. Könnte mir gut vorstellen, dass man Favors und Hills Vertrag in der Offseason vorzeitig neu gestaltet. Favors und Teague hätte womöglich den Rahmen des Caps gesprengt.

Danke, und da würde ich dir nicht groß widersprechen. Der Satz ist nicht nur auf das Spielerische gemünzt, Hill hat einfach aus verschiedenen Gründen besser gepasst. Wobei ich mir gar nicht sicher bin, dass er so viel günstiger wird als Teague.
Meinst du am Schluss Hill und Hayward? Bei Favors ist die Eile ja noch nicht ganz so groß ohne PO.

Was die Defense betrifft: Allein aus der Tatsache, dass die Hawks Teague mehr oder weniger loswerden wollten, würde ich schließen, dass sie da auch nicht zu optimistisch sind.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/06/2016 11:48 pm
kdurant35
(@kdurant35)

Nein, ich meine schon Favors und Hill. Denn im Gegensatz zu Hayward ist dies bei den beiden möglich. Hayward erfüllt die Vorraussetzungen erst im nächsten Jahr, wo er eh die PO hat. Favors kann dies ab Oktober. Hab ihn deshlab mit reingepackt, da ein langfristiger Vertrag von ihm und Hill sich positiv auf eine potenzielle Unterschrift von Hayward auswirken könnte. Dazu wäre er so billiger als wenn Utah dies 2017 macht.

Bei Teague gehe ich davon aus, dass er nächstes Jahr 25 Mio aufwärts bekommt, und sich dem auch recht sicher sein kann. Wenn Utah Hill bereits in diesem Jahr einen neuen Vierjahresvertrag anbietet mit 8 (max 10) Mio Gehaltssteigerung könnte eine vorzeitige Verlängerung bereits interessant sein. Er ist ja etwas Älter und nich immer ganz gesund gewesen. Eine Verdoppelung des Gehalts 2016/17 und Vertragssicherheit für 3 oder 4 Jahre könnte da schon interessant sein.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28/06/2016 7:37 am
Julian Lage
(@yul)
Admin

Nein, ich meine schon Favors und Hill. Denn im Gegensatz zu Hayward ist dies bei den beiden möglich. Hayward erfüllt die Vorraussetzungen erst im nächsten Jahr, wo er eh die PO hat. Favors kann dies ab Oktober. Hab ihn deshlab mit reingepackt, da ein langfristiger Vertrag von ihm und Hill sich positiv auf eine potenzielle Unterschrift von Hayward auswirken könnte. Dazu wäre er so billiger als wenn Utah dies 2017 macht.

Ich nehme mal an, wir reden beide über diesen Absatz hier: http://www.cbafaq.com/salarycap.htm#Q61 Du liest 'third anniversary' nach dem Termin, wo die Extension vereinbart wurde, nicht nach Inkrafttreten? Ich finde es bei noch 2 Jahren auch deutlich schwerer, den Wert einer Nachverhandlung einzuschätzen.
Für Hayward hast du natürlich recht, das geht nicht, war ja nur 3+1...

Die Hill-Vertrags-Dimensionen (und Sinn einer Renegotiation) kann ich mir absolut vorstellen, aber Teague bei 25 Mio aufwärts? Das fällt mir selbst bei 110-Mio-Cap schwer, wäre ja immer noch auf Post-Rookie-Max-Niveau. Er sollte aber denke ich höchstens der viertbeste Spieler eines Teams sein, wenn man etwas gewinnen will.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28/06/2016 12:20 pm
kdurant35
(@kdurant35)

Ja, das hab ich so bei Eric Pincus gehört und hatte mich auch erst überrascht. Aber das war ein Pod mit Larry Coon. Und der hat das bestätigt. Dementsprechend interprätiere ich das jetzt so 😀 .

Bei Teague glaub ich wirklich daran. Sein Max wird wohl über 30 Mio liegen. Und das selbst nur dann, wenn nicht im neuen CBA ein höherer %-Satz für die Spieler vereinbart wird. Dann könnte es noch höher gehen. Wenn Indy nicht ebenfalls vorzeitig verlängert braucht es ja nur ein anderes Team, dass verzweifelt genug ist, den Preis zu treiben. Komischerweise hab ich die Kings da im Hinterkopf ;), wenn sie die PG-Problematik in dieser Offseason nicht langfristig lösen können. Ebenso Philly. Will der Besitzer investieren können die es sich ja auch leisten einen wie Teague überzubezahlen. Denn noch sind die ganzen ja in Rookieverträgen und können dann beliebig verlängert werden. Sobald Noel, Embiid etc voll bezahlt werden müssen ist diese Chance vorbei. Und da tickt die Uhr.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28/06/2016 1:07 pm
kdurant35
(@kdurant35)

"Ich finde es bei noch 2 Jahren auch deutlich schwerer, den Wert einer Nachverhandlung einzuschätzen."

Das stimmt schon. Aber diese Offseason ist sein Max bei gut 22 Mio, 2017 rutscht er in die 30% tier und er kann gut 30 bekommen. Dazu ist unklar ob man das Geld hat wenn man mit Gobert vorzeitig und mit Hayward und Hill dann verlängert. Ihm jetzt achon 22 Mio anstatt ca. 11 (?) in den nächsten beiden Jahren zu bieten könnte schon reizvoll sein. Denn selbst wenn Favors 2018 mehr bekommen könnte hätte er bis dahin 22 Mio verloren (plus Verletzungsrisiko). Solch ein neuer Vertrag bis 2020 mit dem jetztigen Max könnte für beide vorteilhaft sein. Und Utah kann es sich jetzt eher leisten als 2018.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28/06/2016 1:18 pm
Julian Lage
(@yul)
Admin

Larry Coon ist da ziemlich überzeugend, die Formulierung geht ja auch in die Richtung (und ist von ihm 😉 )
Was den Sinn des Nachverhandeln betrifft: Ist alles schlüssig und nicht undenkbar, aber doch eher unwahrscheinlich, würde ich sagen. Bei einem Jahr ist das überschaubar, bei zweien sind die Konsequenzen zu unübersichtlich. Also z.B., wie der Salary Cap wirklich steigt, was neu verhandelt wird usw.

Zu Teague - ich würde erst mal gar nichts ausschließen was verrückte Verträge in den nächsten Jahren betrifft, aber für mich ist er keiner der besten 15 PGs der Liga. Und gerade auf der Position möchte ich nicht für etwas mehr Qualität das doppelte bezahlen... Aber gut, das widerspricht nicht deiner Argumentation, dass die Jazz ihn deswegen nicht wollen. Ich würde nur für Kings und Sixers hoffen, dass sie nicht so viel Geld in die Hand nehmen für Teague.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29/06/2016 12:09 am
kdurant35
(@kdurant35)

zu Favors: Ich kann es nicht einschätzen. Sehe da Argumente für beide Richtungen.

zu Teague: Ohne jetzt durchzugehen. Irgendwo zwischen 10 und 15 würde ich schon vermuten. Und wenns rein nach dem %-Cap im Vergleich zu früher geht wird 2017 ein durchschnittlicher Starter (und da seh ich ihn noch etwas drüber) knapp 18 Mio bekommen. Ein Wettbieten nicht mit einkalukuliert. Und Teams wie die Kings und 76ers (Ruf Stand heute) werden wohl noch etwas weiter überbezahlen müssen. Für mich kommt es halt auf die Situation an. Wenn der Cap danach wirklich leicht sinken oder stagieren sollte ist 2017 eine gute Möglichkeit nochmal Gehälter aufzunehmen. Gerade die Teams mit jungen billigen Spielern können halt davon profitieren. Aber das ist natürlich reine Theorie, denn von außerhalb lässt es sich immer leicht reden, dass man später "nur" Luxussteuer bezahlen muss und die paar Mio extra dem Cap nicht schaden 😉

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29/06/2016 12:02 pm
willis
(@willis)

Je nachdem was die Jazz in dieser Freeagency machen, aber wenn sie Geld haben, dann sollte man es Favors doch verkaufen können sofort mehr Geld zu bekommen mit der Aussicht mittelfristig immer noch in einem guten Team zu spielen (mit Hayward und Rudy!) und nicht nur die nächsten 2J.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29/06/2016 12:36 pm
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