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Julian Lage
(@yul)
Admin

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Von den drei größten Namen der diesjährigen Free Agency zeigte keiner größere Experimentierfreude – Lebron James kehrte nach Cleveland zurück, Carmelo Anthony und Chris Bosh blieben bei ihren jeweiligen Teams in New York und Miami. Diese Entscheidungen betreffen nicht nur die jeweiligen Teams, sondern dürften auch die Zukunft der Liga beeinflussen.

Zitat
Veröffentlicht : 14/07/2014 11:00 pm
Jonathan Walker
(@straw)
Admin

In einer weiteren Währung wird James zudem durch die Vertragsgestaltung erhebliche Gewinne erzielen: Aufmerksamkeit. Wie an der diesjährigen Offseason genauso wie an der Decision 2010 zu erkennen, dominiert die Frage nach LeBrons Entscheidung die US-Medienlandschaft. Man muss James keinen erhöhten Drang nach eben dieser Aufmerksamkeit unterstellen, ein solcher Hype ist rein objektiv in seinem Sinn. Die Marke ‚LeBron James‘ gewinnt durch jeden Artikel an Bedeutung, was sich konkret in höhere Sponsorenerlöse umsetzen lassen sollte. Wenn ein Spieler dieses Kalibers jede Offseason eine vergleichbare Medienwirkung erzielen kann, sollten sich die Risiken der kürzeren Verträge auch indirekt auszahlen.

Das ist ein sehr interessanter Punkt und eigentlich auch die einzige Erklärung für die Spieleroption 2015. Er kann unmöglich 2015 aussteigen und dann gehen, dann würde er schlicht sein Gesicht verlieren. Das wissen auch alle beteiligten. So hält sich der Druck, denn er so auf die Franchise ausüben kann, auch in Grenzen.

Der einzige andere Grund, der mir einfällt, wäre eine freiwillige Gehaltskürzung. Wenn James merkt, dass mit dem Team so nichts zu holen ist, auf dem FA-Markt aber hilfreiche Spieler landen (Love, Aldridge, M. Gasol, D. Jordan?), könnte James theoretisch einen kleinere Vertrag unterschreiben und so einen Star-Big Man ins Team locken. Ja, nicht gerade wahrscheinlich, aber so immerhin möglich.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15/07/2014 11:50 pm
Julian Lage
(@yul)
Admin

Er kann unmöglich 2015 aussteigen und dann gehen, dann würde er schlicht sein Gesicht verlieren. Das wissen auch alle beteiligten. So hält sich der Druck, denn er so auf die Franchise ausüben kann, auch in Grenzen.

Vermutlich ließe sich ein Szenario konstruieren, das die Verantwortung auf andere abschiebt. Die Fans haben ihn immer noch abgelehnt, Gilbert war zu negativ, Blatt zu unerfahren, Irving und Waiters haben sich daneben benommen oder so...
Aber an sich hast du Recht, es wird schwer zu erklären sein, falls er noch mal wechselt. Das gilt eigentlich in 2 Jahren genauso, da hat er sich eventuell mit dem offenen Brief selbst einiges verbaut. Wenn man aus sportlichen Überlegungen wechselt (wie er es ja bei den Heat offen gesagt hat), lässt das Raum, sich umzuentscheiden. Aber diese Überdosis Nostalgie, die ihm jetzt zumindest in Ohio gute Presse verschafft, ist kaum als Überwunden zu erklären.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16/07/2014 12:10 am
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