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Die Party ist vorbei  

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Julian Lage
(@yul)
Admin

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einem Go-to-Guys-Artikel.  Gesamten Artikel lesen.
Vier Jahre LeBron James, vier mal Finals, zwei Meistertitel – die Heat sind die erfolgreichste Franchise der letzten Jahre. Auch James‘ Rückkehr in die Heimat versuchte Pat Riley, die Franchise auf Contender-Kurs zu halten. Stattdessen steht Miami vor zweifelhaften Perspektiven…

Zitat
Veröffentlicht : 09/03/2016 9:00 pm
kdurant35
(@kdurant35)

Wie gewohnt gut die Situation in Miami gut analysiert 😀

Das Spiel was Miami treibt ist sicher nicht ungefährlich. Gerade da die Heat auch in den letzte Jahren 2-3 Saisons dabei hatten, in denen sie hoch picken durften. Da Miami und Riley aber mMn eine recht hohe Anziehungskraft für FAs haben seh ich die Situation nicht ganz so kritisch wie z.B. in Brookln. Verletzungen/Krankheiten wie die von Bosh natürlich ausgenommen. Aber das kann bei Rookies ja auch passieren.

Das einzige was mich an deiner Analyse etwas "störte" ist die Situation um Dragic. Das Argument "Dragic wollte ja eh kommen" hab ich schon oft gelesen. Soweit ich mich an die Capsituation der Heat 2015 erinnere gab es jedoch gar keinen Capspace für Dragic UND Wade. Beide konnten doch nur dank der Birdrechte gehalten werden bzw. wegen seines geringen Vorvertrages überhaupt ohne großen finanziellen Gegenwert ertradet werden. Ob die beiden Picks das wert waren wird sich noch zeigen. Eine Situation wie z.B. bei Melo und den Knicks 2011 war dies nicht.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10/03/2016 12:41 pm
Julian Lage
(@yul)
Admin

Wie gewohnt gut die Situation in Miami gut analysiert 😀

Das Spiel was Miami treibt ist sicher nicht ungefährlich. Gerade da die Heat auch in den letzte Jahren 2-3 Saisons dabei hatten, in denen sie hoch picken durften. Da Miami und Riley aber mMn eine recht hohe Anziehungskraft für FAs haben seh ich die Situation nicht ganz so kritisch wie z.B. in Brookln. Verletzungen/Krankheiten wie die von Bosh natürlich ausgenommen. Aber das kann bei Rookies ja auch passieren.

Danke für die Rückmeldung. Gerade bei den Nets war doch auch das Argument, dass sie in Brooklyn viel attraktiver sind, weil der (Werbe-)Markt für Stars ein ganz anderer ist. Miami hat auch einige Vorteile, aber Wetter und Steuern sind in Orlando praktisch identisch. Einwohnermäßig liegt die Metropolregion auf dem Level Atlanta. Und die Leute, die nur zum Feiern nach Miami wollen, sind vielleicht auch nicht die optimalen FAs 😉
Letztendlich kommt es denke ich in erster Linie darauf an, ob Spieler den Eindruck haben, in dem Team gewinnen zu können. Und da helfen die Aktionen nicht unbedingt weiter.
Das einzige was mich an deiner Analyse etwas "störte" ist die Situation um Dragic. Das Argument "Dragic wollte ja eh kommen" hab ich schon oft gelesen. Soweit ich mich an die Capsituation der Heat 2015 erinnere gab es jedoch gar keinen Capspace für Dragic UND Wade. Beide konnten doch nur dank der Birdrechte gehalten werden bzw. wegen seines geringen Vorvertrages überhaupt ohne großen finanziellen Gegenwert ertradet werden. Ob die beiden Picks das wert waren wird sich noch zeigen. Eine Situation wie z.B. bei Melo und den Knicks 2011 war dies nicht.

Ist natürlich richtig, so einfach hätten sie Dragic nicht bekommen. Aber ein S+T wäre ja immer noch möglich gewesen und vermutlich nicht ganz so teuer. Außerdem haben die Heat ja jetzt zusätzlich noch diverse Assets ausgegeben, um Verträge loszuwerden.
Mein Punkt ist in erster Linie: Die Suns waren eigentlich in einer richtig schlechten Verhandlungsposition: Chaos im Roster, zuviele Spielmacher, Zeitdruck und eben: Dragic wollte weg und war durch seine Präferenz für andere Teams nicht wahnsinnig interessant. Trotzdem haben die Suns 2 praktisch nicht geschützte Picks bekommen, in einer Situation, wo die Heat auch mit Chris Bosh nichts gewonnen hätten.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10/03/2016 1:03 pm
kdurant35
(@kdurant35)

Zu Miami: der große Unterschied zu den nets ist mmn Pat Riley. Er hat bewiesen, dass er immer wieder ein Championshipteam aufbauen und fas holen kann. Seit er in den 90ern zu den Heat kam gab ging es von einem konkurrenzfähigem Team ins nächste. Über Mourning/Hardaway zu Wade/Shap, den big3 und dem jetztigen Kern. Der ist wohl kein topkaliber, trotzdem recht beeindruckend, wenn man so einen Abgang von James auffängt. Denke das Vertrauen in diese Organisation ist bei fas deutlich größer als bei den nets. Mmn ist das nicht ganz nebensächlich.

Zu Dragic: ich wollte damit den Deal der Heat auch nicht verteidigen. Wenn man die Situation der Suns bedenkt haben die wirklich viel bekommen. Ob es das wert war werden wir wohl frühestens wissen, wenn die Position der picks klar ist. Doch wenn Phoenix gut gepokert hat, wars auch keine ganz einfache Entscheidung für Riley. Denn zu einem s&t gehören neben dem Spieler ja auch noch zwei Teams. Dazu wäre man hard capt gewesen bzw. hätte diesen Deal gar nicht machen dürfen. Denn das wäre verflixt eng mit dem apron geworden. Zu dem Zeitpunkt spekulierte man ja eher mit 66-67 anstatt der jetzigen 70 mio capspace.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10/03/2016 4:43 pm
Julian Lage
(@yul)
Admin

Zu Dragic: ich wollte damit den Deal der Heat auch nicht verteidigen. Wenn man die Situation der Suns bedenkt haben die wirklich viel bekommen. Ob es das wert war werden wir wohl frühestens wissen, wenn die Position der picks klar ist. Doch wenn Phoenix gut gepokert hat, wars auch keine ganz einfache Entscheidung für Riley. Denn zu einem s&t gehören neben dem Spieler ja auch noch zwei Teams. Dazu wäre man hard capt gewesen bzw. hätte diesen Deal gar nicht machen dürfen. Denn das wäre verflixt eng mit dem apron geworden. Zu dem Zeitpunkt spekulierte man ja eher mit 66-67 anstatt der jetzigen 70 mio capspace.

Bei einem S+T hätten z.B. Anderson und Chalmers abgegeben werden müssen, um die Gehälter zu matchen. Das ist ja so auch passiert, und die Heat sind unter der Tax gelandet. Es ist also zumindest nicht unrealistisch, ein sinnvolles Hard Cap Team zu bauen. Außerdem hätte sich Wade evtl. noch um ein paar Millionen runterhandeln lassen...
Außerdem, wie gesagt: Der Kernpunkt ist, dass Riley aus keinem Blickwinkel einen guten Trade gemacht hat bzw. es relativ unerklärlich ist, wie die Suns so viel aus der Situation rausbekommen haben. Dragics Wunsch, nach Miami zu kommen, ist nur ein weiterer Baustein dazu.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10/03/2016 6:01 pm
Jonathan Walker
(@straw)
Admin

Super zusammengefasst, Julian. :tup:
Miami hat auch einige Vorteile, aber Wetter und Steuern sind in Orlando praktisch identisch. Einwohnermäßig liegt die Metropolregion auf dem Level Atlanta. Und die Leute, die nur zum Feiern nach Miami wollen, sind vielleicht auch nicht die optimalen FAs 😉

Es geht bei Miami als Stadt ja nicht nur um's Feiern, sondern um die Wohnsituation allgemein. Palmen, Strand und Bootsteg buchstäblich vor der eigenen Hütte, in der Nachbarschaft alles was Rang und Namen hat, in Kombination mit sommerlichen Temperaturen, während in den meisten anderen NBA-Städten zwischen Oktober und April eben Schnee und Regen vorherrschen, hat schon einen Charme, den so sonst keine andere NBA-Stadt vorweisen kann. Orlando liegt nicht am Wasser, LA ist hässlich und der Pazifik im Winter kein Spaß.

Dazu dann eben noch Riley, die Steuervorteile und andere Pull-Faktoren, die mit der Stadt an sich weniger zu tun haben... An Joe Johnson hat man ja jüngst wieder gesehen, dass das nach wie vor Spieler lockt (die woanders bessere Chancen zu gewinnen hätten).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10/03/2016 6:21 pm
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