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Der Fall eines Champions  

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Go-to-Guys.de
(@gotoguys)

Der Fall eines Champions

Die Oklahoma City Thunder sind erst das dritte Team in der Geschichte der NBA, welches den amtierenden Titelträger in der ersten Playoffrunde in nur vier Spielen nach Hause schicken konnten. Dabei hatten sich die Dallas Mavericks so viel vorgenommen. Allen voran Jason Kidd und Dirk Nowitzki, die noch einmal zeigen wollten, dass sie zum einen das Herz eines Champions und zum anderen noch etwas Saft im Tank haben, um noch einmal oben anzugreifen. Es sollte nicht sein und dafür gibt es Erklärungen, die es zu ergründen gilt.

Zum vollständigen Artikel auf Go-to-Guys.de

Zitat
Veröffentlicht : 10/05/2012 4:10 pm
Alexander Aust
(@chuck_person)

Sehr starker Artikel Jungs!

Die Situation ist sehr gut analysiert und erklärt worden. Stimme euch in allen Punkten zu. Das Team war insgesamt einfach zu schwach in dieser Saison. Sowohl JJ, der ständig penetriert als auch Chandler, Peja und auch Stevenson haben sehr gefehlt.
Desweiteren fand ich letztes Jahr den ständigen Wechsel zwischen Marion und Stevenson als Verteidiger gegen Durant richtig gut. So hatte KD zu keiner Zeit einen schwachen Verteidiger gegen sich. In dieser Serie konnte Durant teilweise machen was er wollte, was sowohl an seiner eigenen als auch an der Leistung von Marion lag.

Mein Respekt geht aber auch an die Thunder. Die haben sich wirklich gut gemacht. Vor allem Westbrook ist ne Stufe weiter als letzte Saison. Dass man ihn ein ganzes Viertel, wie in Spiel 2 letzte Saison draußen lässt, kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.

Am interessantensten ist für mich jedoch die Rebuild Frage in Dallas. Derzeit kann die Situation wirklich niemand richtig einschätzen. Bin echt mal gespannt was da passieren wird. Ich als Mavericks Fan würde mir ja wünschen, dass man einen richtigen Schnitt macht und sich auch von verdienten Spielern wie Terry und Kidd trennt.
Der einzige Spieler den ich halten würde wäre Marion. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich denke, dass man mit ihm und/oder z.B. Odom+Roddy evtl doch was vernünftiges auf dem Markt bekommen könnte. Ich meine jetzt keinen Superstar, aber dann doch einen vernünftigen Big-Man. Dirk braucht jemanden unter dem Korb, der verteidigt und reboundet. Der Fokus sollte jedoch auf D-Will liegen. Er sollte aus meiner Sicht der zukünftige Franchise-Player werden, da sind sich auch alle in Dallas einig.
Ich würd mir einfach wünschen nächste Saison ein ganz neues Dallas-Team auf dem Platz zu sehen. Dirk+DWill+vernünftige Rollenspieler wäre wirklich klasse. Donnie an die Arbeit^^

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10/05/2012 5:23 pm
Fabian Thewes
(@irenicus)

Sehr starker Artikel Jungs!

Freut mich, dass mein Artikel dir gefällt. 🙂
Die Situation ist sehr gut analysiert und erklärt worden. Stimme euch in allen Punkten zu. Das Team war insgesamt einfach zu schwach in dieser Saison. Sowohl JJ, der ständig penetriert als auch Chandler, Peja und auch Stevenson haben sehr gefehlt.

Du hast recht. Die einzelnen Rädchen griffen im letzten Jahr besser ineinander, was aber möglicherweise zum Teil auch daran lag, dass sie fast alle durch die Bank ungewöhnlich gut in Form waren. Ich will damit vielleicht nicht sagen, dass es ein reines "fluke"-Jahr war. Dallas ist sicherlich verdient Meister geworden, jedoch gab es eben auch die ein oder andere glückliche Situation. Dieses Jahr gab es eben auch einige unglückliche Aktionen, siehe Durants Gamewinner in Spiel 1. Die Mavs haben in den ersten beiden so gut gespielt, dass die Serie auch ganz anders hätte verlaufen können. Auch das hatte ich im Artikel ja angedeutet. Drei der vier Spiele waren extrem knapp. Hier sieht man vielleicht auch, wie ähnlich gut die Teams teilweise sind. Kleinigkeiten können entscheidend sein, wodurch unter Umständen das Endergebnis zwar deutlich ist, der Weg dahin aber deutlich enger als man zunächst annehmen könnte.
Desweiteren fand ich letztes Jahr den ständigen Wechsel zwischen Marion und Stevenson als Verteidiger gegen Durant richtig gut. So hatte KD zu keiner Zeit einen schwachen Verteidiger gegen sich. In dieser Serie konnte Durant teilweise machen was er wollte, was sowohl an seiner eigenen als auch an der Leistung von Marion lag.

Insgesamt hat Marion meiner Ansicht nach insgesamt einen soliden Job gemacht, insbesondere in den ersten Spielen. Schön sieht man das beim sogenannten Offensivrating, welches angeben soll, wie effizient ein Spieler Punkte für sein Team produziert (sei es durch Punkte, Assists, Offrebounds, wenig Turnover usw). Dort liegt Durant in der Serie bei 107 Punkte pro 100 eigene Ballbesitze. Zum Vergleich: in der RS legte Durant durchschnittlich 114 Punkte pro 100 eigene Ballbesitze auf. In den CFs vom letzten Jahr waren es 111 Punkte pro 100 eigene Ballbesitze (wobei Durant dort das 149er Offensivrating im ersten Spiel den Schnitt deutlich anhebt). Marion würde ich insofern nicht dermaßen viel vorwerfen.
Mein Respekt geht aber auch an die Thunder. Die haben sich wirklich gut gemacht. Vor allem Westbrook ist ne Stufe weiter als letzte Saison. Dass man ihn ein ganzes Viertel, wie in Spiel 2 letzte Saison draußen lässt, kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.

Westbrook hat in der Tat einen exzellenten Job gemacht. In den ersten beiden Spielen übernommen als es darauf ankam, sich aber in den letzten beiden Spielen auf andere Dinge konzentriert (Defense gegen Terry z.b.). Auch dass er bereitweillig Harden in Spiel 4 den Ball im vierten viertel gegeben hat, so dass dieser kreieren kann, zeigt (hoffentlich), dass er er weiter entwickelt.

Als Anhänger der Thunder war ich vor der Serie sehr pessimistisch. Das sieht man auch daran, dass ich in unserem Tippspiel gegen die Thunder gesetzt habe. Wie im Artikel deutlich wurde, hatten die Mavericks ja an sich gute Gründe, optimistisch sein zu dürfen. Die Matchups passten, die Probleme der Thunder waren offenkundig. Außerdem schlossen die Thunder die Saison miserabel ab. Insofern hatte ich großen Respekt vor den Mavericks. Nicht umsonst sagt man so schön "unterschätze niemals das Herz eines Champions". Die Chancen für die Sensation waren da, das hat man ja in den ersten beiden Spielen gesehen.

Vielleicht sollte man diesen Sweep in Sachen Ergebnis nicht zu hoch hängen. Dies war kein typsicher Sweep, wie ihn zum Beispiel die Spurs über die Jazz gefeiert haben: Praktisch jedes Spiel mehr oder weniger dominiert und alles vollständig kontrolliert.

Am interessantensten ist für mich jedoch die Rebuild Frage in Dallas. Derzeit kann die Situation wirklich niemand richtig einschätzen. Bin echt mal gespannt was da passieren wird. Ich als Mavericks Fan würde mir ja wünschen, dass man einen richtigen Schnitt macht und sich auch von verdienten Spielern wie Terry und Kidd trennt.
Der einzige Spieler den ich halten würde wäre Marion. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich denke, dass man mit ihm und/oder z.B. Odom+Roddy evtl doch was vernünftiges auf dem Markt bekommen könnte. Ich meine jetzt keinen Superstar, aber dann doch einen vernünftigen Big-Man. Dirk braucht jemanden unter dem Korb, der verteidigt und reboundet. Der Fokus sollte jedoch auf D-Will liegen. Er sollte aus meiner Sicht der zukünftige Franchise-Player werden, da sind sich auch alle in Dallas einig.
Ich würd mir einfach wünschen nächste Saison ein ganz neues Dallas-Team auf dem Platz zu sehen. Dirk+DWill+vernünftige Rollenspieler wäre wirklich klasse. Donnie an die Arbeit^^

Wie ich im Artikel bereits schrieb: dies ist wirklich im höchsten Maße spannend. Möglicherweise gibt es dazu in näherer Zukunft bzw. nach den Playoffs sogar einen Artikel. 😉

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10/05/2012 6:39 pm
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