BBL

Der Sweep war Krieg

rechts #11 Brad Wanamaker (Brose Baskets) links #40 Jon Brockman (MHP Riesen Ludwigsburg) Brose Baskets Bamberg - MHP Riesen Ludwigsburg - BEKO-BBL - Basketball Bundesliga - Basketball / Saison 2014/15 - 14.05.2015 Brose ArenaFoto: © Daniel Lšb / Loeb ASV-Autoren-Nummer: 4026335 Auf der Hut 27 / 91301 Forchheim Mobil: 0171/4157296St.-Nr.: 217/246/00120 / Ust.-ID: DE186 317 170 IBAN: DE25 7705 0000 0302 5152 67 / BIC: BYLADEM1SKBJede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste zzgl. Mehrwertsteuer. Urhebervermerk wird nach Paragraph 13 UrhG ausdruecklich verlangt. Belegexemplar erforderlich! Bei Verwendung des Fotos ausserhalb journalistischer Zwecke bitte Ruecksprache mit dem Fotografen halten. - Each usage of the photo requires a royalty fee in accordance to MFM and byline Daniel Lšb. No model release. For any usage other than editorial purposes please contact the author.

Während sich die Brose Baskets relativ früh in der Saison für die Playoffs qualifizierten, mussten die Ludwigsburger noch bis zum letzten Spieltag um eine Platzierung in der Off-Season kämpfen. Dem entsprechend motiviert bis in die Haarspitzen waren die Ludwigsburger und gaben sich kämpferisch.

Was ging ab? 

Unerfahrenheit! Immer wieder betonten die Brose Baskets, dass sie eine junge Mannschaft sind und kaum Erfahrungen besitzen. Mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren kann diese Aussage durchaus bestätigt werden, aber hinsichtlich des Erfahrungsschatzes fehlt jegliches Verständnis. Jeder Spieler in den Reihen der Bamberger – ausgenommen Darius Miller – hat bereits mal in den Playoffs gespielt. Dabei sind sie durchaus einen Schritt weiter als die Ludwigsburger. Nichts desto trotz sollte diese kein Abbruch für eine spannende Serie werden. Gerade ein Blick auf die Spiele in der regulären Saison spricht ebenfalls einiges dafür, da die Ludwigsburger die Siegesserie (16 Spiele in Folge) beendeten. Mit dieser Tatsache im Hinterkopf hatten die ersten Fans bereits erste Sorgen, dass die möglicherweise die weiße Weste bei Heimspielen in Gefahr sein könnte. Der Start der Ludwigsburger ließ diese Sorgen bekräftigen, aber ihre Schützlinge kämpften sich zurück. Gerade der Aufbau Dawan Robinson stemmte sich gegen die Offensive der Ludwigsburger. Wie oft in der Spielzeit fand Andrea Trinchieri in der Halbzeit stets die passenden Worte und stellte seine Mannschaft auf Sieg ein. Enttäuscht von der Niederlage schworen sich die Ludwigsburger in Spiel 2 vieles besser zu machen und entsprechend war Feuer in der Partie. Widerstand boten die Bamberger, da sie unbedingt den zweiten Sieg klar machen wollten. Dementsprechend ausgeglichen waren die ersten beiden Viertel in ihrer Gestaltung ehe die Brose Baskets kurz vor Ende das Momentum hatten. Aber die Ludwigsburger kämpften sich immer sukzessive zurück in die Partie. Aber die individuelle Klasse der Bamberger ließ keine großen Comebacks zu. 2:28 vorm Ende musste, dann noch John Patrick die Halle verlassen (2 Technisches Foul). Aber sein Team opferte sich für seinen Trainer auf und zwang den ehemaligen Serienmeister in die Verlängerung. Aber dann schlug die Zeit von Janis Strelnieks. Spiel 3 war ein Ebenbild von Spiel 1. Ludwigsburg kam besser aus den Startlöchern, aber die Brose Baskets kamen zurück nach der Halbzeit und brachten die Serie souverän nach Hause.

Zahlenspiel? 41%, 45% und 45,5% – Spiel für Spiel steigerten sich die Brose Baskets und dies machte sich gerade bei der Wurfquote bemerkbar.

Serien-MVP? Der Kapitän der Brose Baskets Bradley Wanamaker zeigte immer wieder seine Klasse. Ob als Werfer, Rebounder oder als Passgeber – der Guard war omnipräsent und lieferte das komplette Paket für seine Mannschaft.

Und Nu? Wiederholung des Finale des Jahres 2012 steht an. Karsten Tadda ist der einzige Spieler, welcher Erinnerungen an dieser Finalserie hat. Ähnlich wie damals gehen die Brose Baskets als Favorit in die Serie. Bei Ludwigsburg verabschieden sich die Spieler nach und nach in Richtung Heimat. Erste Personalentscheidungen sind ebenfalls gefallen. Tim Koch verlässt die Ludwigsburger und Brad Lösing schließt sich nach einem Jahr der Ausleihe der Mannschaft an.

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