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Andrew Bynums Zukunft  

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Seit dem Blockbuster-Trade im Sommer hat Andrew Bynum noch kein Spiel absolviert. Sein Comeback ist weiterhin unbestimmt und wird anscheinend laufend nach hinten geschoben. Es bleibt weiterhin fraglich, ob er diese Saison noch ein Spiel absolvieren wird. Wenn er diese Saison kein Spiel mehr absolviert, wird der kommende Sommer noch interessanter. Der talentierte Sevenfooter wird Free Agent und es gibt einige Mannschaften mit Capspace, aber die Frage bleibt, wie das Risiko von den Mannschaften eingeschätzt wird. Bekommt er den Maximalvertrag, den er im gesunden Zustand verdienen würde, auch wenn er bisher alles andere als ein Iron Man in der NBA war?

Bynum dürfte das Glück haben, dass es relativ viele Mannschaften mit Capspace geben kann/wird. Ist die Frage, wer der Frontrunner sein wird. Wen seht ihr vorne und glaubt ihr, dass der sicher den Max-Deal bekommen wird?

Zitat
Veröffentlicht : 27/02/2013 1:06 pm
Julian Lage
(@yul)
Admin

Vor kurzem hieß es irgendwo, die Rockets wollten ihn... Die 76ers sowieso, sonst hätten vor allem Dallas und Atlanta Cap+keinen Center (Horford -> PF). Ich könnte mir aber auch für Teams wie der Cavs oder Bucks vorstellen, dass sie versuchen, in zu bekommen und ihren Center dann zu vertraden.
Wenn er fit bliebe, wäre m.E. Portland das interessanteste Ziel, dafür müssten aber auf jeden Fall Leonard und Freeland per S+T o.ä. raus, sonst fehlt der Capspace. Das wäre denke ich ein echter Contender, wenn sie noch 3 vernünftige Bankspieler bekommen, aber wahrscheinlich haben sie sowieso erstmal genug von verletzungsanfähigen Spielern und wollen eher Jefferson.

Ich denke, er wird den Max-Vertrag bekommen, einfach weil die Zahl der Free Agents, die eventuell ein Franchise Player sein können, doch verschwindend gering ist, von guten Centern erst gar nicht zu reden. Aber die Gefahr, da 3/4 der Zeit nur einen extrem teuren Halbinvaliden zu haben, macht das ganze extrem riskant. Aber praktisch alle der Cap-Teams stehen mitten im Nirgendwo, so dass es das Risiko für die meisten wert sein dürfte.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/02/2013 2:56 pm
d41
 d41
(@d41)

Bynum ein Max-Vertrag zu geben wäre für alle Mannschaften schlecht. Er ist kein Franchise-Player und nur weil es wenige gute Center gibt muss man da nicht drauf bezahlen. Mittlerweile wird sehr viel smallball erfolgreich gespielt, das Center nicht mehr so im Mittelpunkt stehen.
Bei Bynum tippe ich darauf das er bei Philly verlängert. Da könnte er am meisten Kohle kassieren. Wenn er auf Geld verzichten kann, könnte per S&T viel möglich sein. Z.B. für D12 nach LA 😈

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/02/2013 3:37 pm

Vor kurzem hieß es irgendwo, die Rockets wollten ihn...

Die geliebten "Sources". 😉

Allerdings wäre eine Starting-Five bestehend aus Andrew Bynum, James Harden, Jeremy Lin, Chandler Parsons und Thomas Robinson (sofern er an seine Tage am College anknüpfen und als Bruiser/Motor-Guy auftreten kann) tatsächlich sehr interessant. Mit Ömer Asik hätte man auch eine gute Versicherung, auch wenn dieser in den Phasen, in denen Bynum gesund ist, mit knapp 15 Minuten pro Spiel etwas verschenkt wäre.

Wenn an der 'Comeback to Cleveland'-Geschichte von LeBron James nicht dran ist, wäre das Duo Kyrie Irving / Andrew Bynum sportlich auch äußerst interessant (wobei sich beide Sachen natürlich nicht komplett ausschließen *cough*). Sollte Greg Oden auch unter Vertrag genommen werden, wie es kürzlich berichtet wurde, hätte das Ganze natürlich schon etwas ... nunja, ihr wisst was ich meine.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/02/2013 4:32 pm
Jonathan Hansen
(@Jonathan Hansen)

Ich denke, dass er nicht zu einem Small Market Team geht. Mir ist es schon öfter so vorgekommen, als wäre ihm Aufmerksamkeit sehr wichtig. Also bleiben noch die Sixers, Rockets, Mavs und Hawks (ist ja ein Big Market Team?).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/02/2013 4:57 pm
Julian Lage
(@yul)
Admin

Ich denke, dass er nicht zu einem Small Market Team geht.

Mir kam es eigentlich so vor, als wären vor allem die Teams aus LA und NY nicht Small Market, dazu teilweise noch Miami, Chicago und Boston wegen der Lage bzw. Tradition und alles andere würde in den USA irgendwie als Provinz wahrgenommen... Cleveland oder Milwaukee sind vielleicht noch ein Eck unattraktiver, aber zur Zeit bekommen die vergleichbaren Thunder extrem viel Aufmerksamkeit. Vielleicht könnte da jemand, der in den USA (ge)lebt (hat), mehr dazu sagen, aber ich denke, bei der Auswahl schlägt sportliche Perspektive die Voraussetzungen der Stadt. (Natürlich nur, wenn alle ein Maximal-Gehalt bieten, Dollars sind immer noch das beste Argument)

Ich halte den Smallball-Trend nicht unbedingt als Problem für Bynum. Zum einen betrifft das eigentlich stärker die Power Forwards, die eher Richtung 3er-Linie wandern, einen klassischen Brettspieler gibt es trotzdem oft noch (Chandler bei den Knicks ohne Stoudemire, Howard bei den Gasol-losen Lakers, Asik bei den Rockets...). Zum anderen ist es auch eine Chance, gegen die kleinen Lineups groß dagegenzuhalten... Die Heat dürften z.B. froh sein, dass die Grizzlies ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht begegnen. (Entgegen Reggie Millers Voraussagen 😉 )

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/02/2013 5:18 pm

Meine Interpretation von den Aussagen Bynums, die hier und dort zu lesen waren, ist/war, dass es ihm nicht sonderlich wichtig ist, wo er spielt, solange er die meisten Bälle in die Hände bekommt. Aber diese Interpretation ist natürlich äußerst subjektiv.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/02/2013 6:27 pm
Jonathan Walker
(@straw)
Admin

[...]nur weil es wenige gute Center gibt muss man da nicht drauf bezahlen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass das leider nicht wahr ist. Center wurden und werden auf Grund ihres Impacts einfach gern (über-) bezahlt, das wird bei Bynum wohl nicht anders.

Ein Problem was ich bei Bynum sehe ist, dass man seinen Vertrag (wie bei Stoudemire) evtl. gar nicht mehr versichert bekommt. Ist nur Spekulation meinerseits, ich habe dazu in den Medien noch nichts gelesen. Aber das würde dann alle Small Market Teams eigentlich ausschließen.
Ich denke, dass er nicht zu einem Small Market Team geht. Mir ist es schon öfter so vorgekommen, als wäre ihm Aufmerksamkeit sehr wichtig. Also bleiben noch die Sixers, Rockets, Mavs und Hawks (ist ja ein Big Market Team?).

Atlantas Metropolregion ist zwar die 9. bevölkerungsreichste der USA, aber die Hawks stehen in Sachen wirtschaftlichkeit trotzdem nur auf Platz 28 (!) in der Liga. Dazu gleich mehr.
Ich denke, dass er nicht zu einem Small Market Team geht.

Mir kam es eigentlich so vor, als wären vor allem die Teams aus LA und NY nicht Small Market, dazu teilweise noch Miami, Chicago und Boston wegen der Lage bzw. Tradition und alles andere würde in den USA irgendwie als Provinz wahrgenommen... Cleveland oder Milwaukee sind vielleicht noch ein Eck unattraktiver, aber zur Zeit bekommen die vergleichbaren Thunder extrem viel Aufmerksamkeit. Vielleicht könnte da jemand, der in den USA (ge)lebt (hat), mehr dazu sagen, aber ich denke, bei der Auswahl schlägt sportliche Perspektive die Voraussetzungen der Stadt. (Natürlich nur, wenn alle ein Maximal-Gehalt bieten, Dollars sind immer noch das beste Argument)

Ich denke, hier sollte man zwischen vier Faktoren unterscheiden:

1) Marktgröße (Bevölkerung)

2) Wirtschaftlichkeit der Franchise

3) Sportliche Attraktivität

4) Attraktivität der Stadt/Lebensumstände/Wetter/Steuern

1) und 2) machen die wirtschaftliche Attraktivität des Teams für den Spieler aus. In einem großen Markt (1)), kann ein Spieler viel nebenher verdienen, da es viele potentielle Fans/Käufer gibt. Dazu können wirtschaftlich rentable Franchises (2)) es sich eher leisten, (mehrere) teure Spieler unter Vertrag zu haben. Zudem würde ich sagen, dass die wirtschftliche Rentabilität der Franchise Schlüsse auf die vermarktungsmöglichkeiten eines Spielers zulassen. Sprich: Verdient die Franchise gut, wird der Spieler wohl auch viel Geld durch Werbung, Merchandise etc. machen können, wenn er will. Der Haken bei 2): Franchises können auch rentabel sein, weil sie klug wirtschaften, obwohl sie in einem kleinen Markt spielen (z.B Spurs, Thunder).

3) sollte klar sein.

4) kann ein Faktor sein, spielt aber wohl eher eine untergeordente Rolle.

Hier jeweils die Top 10:

1) Bevölkerung Metropolregion

1. New York City ca. 20 Mio.
2. Los Angeles ca. 15 Mio.
3. Chicago ca. 10 Mio.
4. Dallas ca. 7 Mio.
5. Houston ca. 6 Mio.
6. Philadelphia ca. 6 Mio.
7. Washington ca. 6 Mio.
8. Miami ca. 6 Mio.
9. Atlanta ca. 6 Mio.
10. Boston ca. 5 Mio.

Auffallend sind der Vorsprung New Yorks, LAs und mit etwas Abstand Chicago. Ab Platz 10 abwärts würde ich dann schon nicht mehr von Big Markets sprechen.

2) Wirtschaftlichkeit (Wert und Gewinne laut Forbes 2013):

1. New York Knicks
2. Los Angeles Lakers
3. Chicago Bulls
4. Boston Celtics
5. Dallas Mavericks
6. Miami Heat
7. Houston Rockets
8. Golden State Warriors
9. Brooklyn Nets
10. San Antonio Spurs

Bis auf zwei Ausnahmen sind die Top 10 hier mit den Top 10 von 1) identisch, selbst die Reihenfolge kommt fast hin. Es ist also eine ziemliche klare Korrelation vorhanden. Die Warriors spielen dabei im 11.-größten Markt (Metropolregion San Francisco), während die Spurs einfach seit Jahren erfolgreich sind und klug wirtschaften.

3)

Allgemein und unabhängig von der aktuellen Capsituation, meiner Meinung nach:

1. Miami Heat
2. Oklahoma City Thunder
3. San Antonio Spurs
4. Los Angeles Lakers
5. Los Angeles Clippers

Ab 6. wird's schwierig, in loser Reihenfolge: Bulls, Celtics, Pacers, Nets, Warriors, Grizzlies, Rockets

4)

Auch nicht ganz objektiv, aber ich versuche mich nach dem Meinungsbild der Spieler zu richten, das an die Medien dringt:

1. New York City
2. Los Angeles
3. Miami
4. San Francisco
5. Phoenix
6. Dallas
7. Orlando
8. Houston
9. Chicago
10. (Seattle)

Soweit meine Einschätzung zu diesem Exkurs. Schlüsse kann jeder selbst ziehen, sei es für Bynum oder andere Spieler.

Zum wirtschaftlichen Teil kann sich ja vielleicht nochmal unser BWL'er der Redaktion Hassan melden, ich hab mein Wirtschaftswissenschaftsstudium nach zwei Semestern geschmissen. :mrgreen:
Ich halte den Smallball-Trend nicht unbedingt als Problem für Bynum. Zum einen betrifft das eigentlich stärker die Power Forwards, die eher Richtung 3er-Linie wandern, einen klassischen Brettspieler gibt es trotzdem oft noch (Chandler bei den Knicks ohne Stoudemire, Howard bei den Gasol-losen Lakers, Asik bei den Rockets...).

Das stimmt. Trotzdem verfügten die Teams, welche die letzten Jahre in den Finals standen, keinen (offensiv eingebundenen) Brettspieler. In den meisten Teams beschränkt sich das Aufgabenfeld eines Centers, wenn vorhanden, auf das des Defensivankers. Dafür wäre ein Bynum verschwendet.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/02/2013 7:16 pm
d41
 d41
(@d41)

Wirtschaftlich(bin auch BWLer also äußer ich mich mal dazu) gesehen sind für Starspieler vor allem Regionen von Vorteil, die niedrige Steuersätze haben. Das ist im Besonderen Texas(hat auch mit San Antonio, den Rockets und den Mavs die meisten Teams). Da sind auch Regionen wie Arizona(Suns) und andere republikanisch regierte Staaten im Vorteil. Zusätzlich brummt da die Wirtschaft tendenziell etwas besser, was für Werbeverträge etc. für die Spieler besser ist.
In dem Punkt können eigentlich nur LA und NYC mithalten, weil da einfach auch die Stars aus anderen Bereichen sich die Klinke in die Hand drücken.

Ich kann mir durchaus vorstellen, das Bynum auch Dallas in Betracht zieht. Er könnte dort 1. Option werden, aber ich kann mir kaum vorstellen, das Cuban einen Max-Deal an ihn vergibt. Allerdings ist Bynum der drittbeste FA diesen Sommer nach D12 und CP3, oder hab ich einen vergessen?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27/02/2013 7:38 pm
Jonathan Walker
(@straw)
Admin

Danke, das mit den Steuern hatte ich ja unter 4) angedeutet. Meines Erachtens spielt das allerdings nur in Toronto eine wirkliche Rolle für Spieler, da dort die Einkommenssteuern sehr viel höher sind als in den USA und der Markt nicht mit anderen Staaten mit hohen Steuern in den USA, wie New York, vergleichbar ist.

Ein weiterer Punkt, warum ich als Fan gegen eine Verpflichtung Bynums wäre, ist das sich haltende Gerücht, ihm würde Basketball gar nicht so viel Spaß machen. Ich glaube es war Bill Simmons (oder einer seiner Gäste in einem Podcast), der berichtete, dass Bynum in Ligakreisen als der Spieler mit der wenigsten Liebe für's Spiel gilt. Sicher muss jeder NBA Spieler ein gewisses Mindestmaß an Leidenschaft für Basketball mitbringen, sonst schafft man es nicht in die Liga. Dennoch passt das für mich sehr gut ins Bild von Bynum und ist eine deutliche Red Flag.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 02/03/2013 8:45 am

Nachdem Bynum nun überlegt, sich abermals am Knie operieren zu lassen, stellt sich die Frage, ob weiterhin eine Franchise Max-Gehalt für ihn bieten wird. Meinungen dazu?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 02/03/2013 10:29 am
d41
 d41
(@d41)

Sein Talent und seine Position sprechen dafür, die Entwicklung des Spiels zum smallball und seine Verletzungsgeschichte dagegen. Ein Big Market, der den Titel gewinnen will, kann ihm keinen Max-Deal anbieten. Bin gespannt.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 02/03/2013 1:52 pm

Nachdem Bynum nun überlegt, sich abermals am Knie operieren zu lassen, stellt sich die Frage, ob weiterhin eine Franchise Max-Gehalt für ihn bieten wird. Meinungen dazu?

Seit einigen Tagen ist es ja Gewissheit, dass er diese Saison kein Spiel mehr absolvieren wird. Ich bin wirklich gespannt, wo er landet.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20/03/2013 8:27 pm
Julian Lage
(@yul)
Admin

In den letzten Tagen ist mir aufgefallen, dass ein hoher Einjahresvertrag bei den Mavs eine interessante Idee für beide Seiten ist... Bei Chandler hatten sie das ja auch schon so angeboten (wenn auch unter anderen Umständen), und das ist für Dallas m.E. eine der wenigen Möglichkeiten, dass das Jahr nicht völlig verloren ist. Wenn Bynum wieder nicht spielt, ist wenigstens klar, dass gar nichts mehr geht (-> hoher Pick), andernfalls kann Nowitzki/Bynum wirklich stark sein. Im Jahr darauf haben die Mavs dann etwa 0$ garantierte Gehälter (momentan nur die Option für Crowder), so dass sie viel sinnvoller Neuverpflichten können als mit den 32 Mio für Nowitzki und Marion.
Bynum hätte die Chance a) in dem einen Jahr mehr zu verdienen als bei einem längerfristigen Vertrag, den er jetzt kriegen würde und b) sich mit einer ähnlichen Saison wie der letzten evtl. doch für einen langjährigen Max-Vertrag zu empfehlen.
Bei anderen Teams wäre das lang nicht so sinnvoll, weil sie nicht noch ein Jahr bis zum vielen Cap Space überbrücken müssen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21/03/2013 12:14 pm

Bynum hätte die Chance a) in dem einen Jahr mehr zu verdienen als bei einem längerfristigen Vertrag, den er jetzt kriegen würde [...]

Von welchem Angeboten (Vertragslänge/-höhe) anderer Teams gehst Du aus?

Andrew Bynum wird mit 264 von 470 absolvierten Spielen (~56%; Sperren nicht ausgeklammert) in den letzten sechs Jahren in die Sommerverhandlungen gehen. Da bin ich wirklich mal gespannt. Ich frage mich, wie die Stimmung in Philadelphia ist.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24/03/2013 12:44 pm
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