Philadelphia 76ers, Podcast, Wired

NBA Previews 16/17: Philadelphia 76ers

Go-to-Guys Wired #134

Die Vorschau zu den Philadelphia 76ers ist traditionell eine besondere: Mit Philly-Experte Philipp Rück diskutieren Jonathan Walker und Magnus Nissel über den Werdegang der Franchise und weniger um die sportlichen Ziele.

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2 comments

  1. Sebastian Seidel

    Großartiger Pod :tup:

    Die Personalie Okafor ist natürlich schwierig, dennoch würde ich ihn noch nicht so krass abschreiben, wie Jonathan das tut, sondern bin da eher bei Magnus und Philipp. Ich finde schon, dass Okafor offensiv gute Ansätze zeigen konnte, auch wenn er natürlich noch nicht effizient abgeliefert hat. Aber welcher Rookie bringt das schon, noch dazu in einer dysfunktionalen Offense. Den Blick auf das ORTG oder On/Off-Stats halte ich in dem Zusammenhang deshalb für wenig aussagekräftig.
    Gerade wo immer mehr Defensiven dazu tendieren, viel zu switchen, kann das Postup-Game und ein Spieler wie Okafor wieder sehr nützlich sein. Seine Offensive konstant über den Post laufen zu lassen ist natürlich nicht mehr zeitgemäß.

    Natürlich sind Monroe, Jefferson und Okafor ähnliche, und durch ihre Defensivschwächen schwierige, Spielertypen, aber ich glaube schon, dass sie im richtigen Team durchaus funktionieren können.
    Dass Monroe nicht erfolgreich in eine Defensive eingebunden werden kann, die viel Hedge&Recover verteidigt, war wenig überraschend. Offensiv hat er das Team durchaus besser machen können.
    In einer eher konservativen Verteidigung, wie die Hornets sie spielten, konnte Jefferson in den letzten drei Jahren gut funktionieren und war in keiner Saison ein klares Minus in der Defense. Im letzten Jahr hatte er sogar ein positives On/Off-DRTG, sein Problem war viel mehr, dass er offensiv nicht mehr abgeliefert hat. In den beiden Jahren zuvor mit Biyombo als Backup minimal negative On/Off-DRTGs.

    => in der richtigen Situation und bei guter Entwicklung denke ich schon, dass Okafor noch eine gute Rolle in der NBA spielen könnte

  2. Avatar

    STAT

    Natürlich sind Monroe, Jefferson und Okafor ähnliche, und durch ihre Defensivschwächen schwierige, Spielertypen, aber ich glaube schon, dass sie im richtigen Team durchaus funktionieren können.

    Ich finde das es zudem darauf ankommt in welcher Situation sich die Franchise befindet und vorallem wo die Franchise hin will. Ich denke mal, dass die Sixers diesen radikalen Rebuild nicht angestrebt haben, um danach im Mittelfeld hängen zu bleiben. Aber Spielertypen wie Okafor stehen für mich genau für das. Mittelfeld. Big Men ohne Defense sind vorab schon einmal sehr grenzwertig. Ich kann mir aktuell kein Contenderstatus vorstellen und Spieler wie Okafor haben dabei eine große Rolle im Team.
    Wenn ein Big Men ohne gute Defense großes Offensivpotential zeigt und die Option Nr. 1 sein könnte, geht das vielleicht noch in Ordnung. Fällt mir z.B. das Skillset von Kevin Love ein. Das Problem bei diesen Spielern ist einfach, dass man ein Team um sie herum bauen muss, damit sie effektiv sein können und ihre Schwachstellen kaschiert werden. Das ist aber extrem schwer und Okafor sehe ich auch nicht auf dem Talentlevel von Love. Mal abgesehen davon spielt selbst ein Love nur die dritte Geige und muss von der Öffentlichkeit sehr viel Kritik einstecken. Sicher ist Okafor generell nicht nutzlos, aber wenn die Sixers demnächst oder mittelfristig höhere Ambitionen haben, sehe ich keine Chancen für Okafor. Wenn es dann drauf ankommt, ist es höchst problematisch so einen Spieler in der Crunchtime auf dem Court zu haben. Big Men haben letztendlich immer noch den größten Impact auf die Defense. Selbst als 6th Man oder Bankspieler bleiben da sportlich immer noch genug Fragezeichen => siehe Enes Kanter mal als aktuelles Beispiel.


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