Gedanken, Los Angeles Lakers

Lost in the Middle?

Die Probleme Dwight Howards in Los Angeles

In einer Analyse zu den Los Angeles Lakers erzählt der ehemalige Bundestrainer Dirk Bauermann bezugnehmend auf die Situation von Dwight Howard eine Anekdote aus seiner Zeit als Trainer bei Bayer Leverkusen:

In Leverkusen trainierte ich Tony Dawson, einen unglaublich guten Flügelspieler, der in der NBA ein paar Spiele machen durfte und in der Bundesliga scorte, wie er wollte, egal ob er von drei Mann bewacht wurde. Ich hatte nur einen Konflikt mit ihm: Wenn der gegnerische Center zu ihm rotierte, um ihn beim Wurf zu stören, gab er den Ball nie an unseren Center Sascha Hupmann ab, obwohl er komplett frei stand.

Ich fragte Tony: ‘Warum passt du nicht und lässt Sascha dunken? Dann machst du ihn glücklich und er rackert für dich im Gegenzug in der Defense.’ Seine Antwort: ‘Coach, ich sehe es anders: Selbst wenn ich von mehreren Gegenspielern verteidigt werde, ist die Chance größer zu punkten, als wenn ich Sascha anspiele. Wenn er beim Wurf gefoult wird, trifft er höchstens einen von zwei Freiwürfen.’

Howards Ausbeute an der Freiwurflinie bei der Niederlage gegen die Denver Nuggets: 3-14. Selbst für einen Spieler, der durchschnittlich weniger als die Hälfte seiner Freiwürfe trifft, sind diese knapp 21% ein bitterer Wert. Sind es diese Quoten, die dafür sorgen, dass auch Rollenspieler wie Metta World Peace, Steve Blake oder Jodie Meeks den Pass zum vermeintlich besten Center der NBA verweigern und Kobe Bryant bzw. Steve Nash ihren Center am liebsten nur dann anspielen, wenn sie für ihn kreiert haben, und er zu einfachen Wurfsituationen – mit geringerem Risiko gefoult zu werden – kommt? Mehr als einmal hat Howard seiner Mannschaft mit Freiwürfen, die er auf den Ring gesetzt hat, in dieser Saison das Momentum für einen möglichen Lauf innerhalb eines Spiels genommen. Als Zuschauer meint man, den Spielern das fehlende Vertrauen in den Gesichtern anzusehen, genauso die Frustation Howards, wenn er nach wilden Gestikulation den Ball nicht erhalten hat.

Howard konnte in seiner Karriere zumeist einen Wert knapp unter 60% von der Freiwurflinie vorweisen, dieses Jahr liegt der Wert bei 48,5%. Eine Verschlechterung zu einem undankbar schlechten Zeitpunkt. Während man bei Spielern wie Wilt Chamberlain, Shaquille O’Neal oder sogar einem fitten Howard mit solcher einer Quote leben konnte und könnte, weil sie trotzdem noch dominant genug waren, ist dies bei einem Howard, der physisch nicht bei 100% ist, weniger der Fall. Er will die Anspiele im Lowpost, um auf diese Weise zu Punkten zu kommen. Allerdings befindet er sich im Bereich ‘Post-Up’ mit 0,75 Punkten pro Post-Up ligaweit auf Position 97. Er trifft im Vergleich zu vergangenen Jahren schlechter am Ring, obwohl eine höhere Zahl dieser Würfe per Assists zu Stande kommen. Zudem produziert er für einen Spieler, der vermeintlich zu wenige Touches bekommt, mit drei Turnovern pro Spiel (17,2 TOV%) haufenweise Ballverluste und rangiert dort auf Platz 10 der NBA – in einer Reihe mit den Spielmachern und Go-to-Guys anderer Mannschaften. Das geringe Vertrauen, welches Howard von seinen Mitspielern und dem Trainerstab entgegengebracht wird, wird aber nicht zu einer verbesserten Freiwurfquote führen, sondern eher zu einer Verschlechterung führen, da in den einsamen Sekunden an der Freiwurflinie noch mehr Gedanken im Kopf des talentierten Center schwirren werden. Und dies wird wiederum zu noch weniger Vertrauen der Mannschaft führen. Ein Teufelskreis. Ein Teufelskreis, der sich auch auf die Verteidigung auswirkt, die in Hollywood stark von den Launen Howards abhängig ist. Für Howards Gemütszustand und Laufbereitschaft ist es bekanntlich nicht förderlich, wenn er sich wie ein Defensivspezialist behandelt fühlt, während er sich als klaren Two-Way-Player sieht, der vorne eingebunden werden will. Eine völlige Regeneration Howards von seiner Operation am Rücken und seinen Schulterproblemen und das Finden zu alter körperlicher Stärke wäre der Schlüssel.

Auf diese Art und Weise könnte er das Vertrauen seiner Mitspieler wieder gewinnen. Im letzten Spiel konnte Javale McGee Howard in einer vergleichbaren Situation blocken, gegen den Howard, den man in Orlando nur Superman nannte, könnte der Star aus Shaquille O’Neals Show bei TNT wenig ausrichten. Bis Howard seine körperliche Bestform erreicht, muss man allerdings einen zufriedenstellenden Mittelweg finden. Da kommt dann auch der Blick Richtung Mike D’Antoni. Es ist ein Rätsel, wie es ihm gelingt, dass bei einer Rotation mit acht Spielern teilweise die drei besten gleichzeitig auf der Bank sitzen. Howard und Nash müssen so früh das Feld verlassen, dass sie zurückkommen können, sobald Bryant sich Richtung Auswechselbank bewegt. Das wäre ein Anfang.

Es ist nicht die Hauptaufgabe einer Franchise ihre Spieler glücklich zu machen, aber es würde den Lakers kurzfristig (Kampf um die Playoffs) als auch langfristig (Verlängerung Howards) helfen, wenn man diese Situation verbessert.

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10 comments

  1. Dennis Spillmann via Facebook

    Ich frage mich weiterhin, welche Systeme man in den Trainingsphasen einübt oder ob diese “free-flowin”-Offense in Los Angeles so gewollt ist. Dies scheint sich vor allem darin auszudrücken, dass man scheinbar an jedem Abend ein anderes Lakers-Team sieht: Mal dominiert Kobe den ball, dann wieder Steve Nash. Mal wird das Pick’n’Roll mit Nash und Howard gelaufen, mal findet das überhaupt nicht statt. Dazu dann diese kruden Rotationen, wo Nash udn Bryant gleichzeitig sitzen, als Sahnehäubchen sitzt dann noch Howard mit den beiden …

  2. Kai Raider via Facebook

    er hat garkeine Intensität mehr unterm Korb , früher brauchte er meist nur einmal an die freiwurflinie, weil er trotz Foul noch gedunkt hat.

  3. Kai Raider via Facebook

    Man hat auch das Gefühl das er Angst hat zum Korb zu gehen , weil er weiß wenn er gefoult wird, wird’s peinlich . Ich versteh ohne hin nicht wie jemand angeblich den Basketball liebt und angeblich nie was anderes machen wollte u nichtmal einen durschnittlichen wurf auf die Reihe bekommt

  4. Tobe Droe via Facebook

    Das Problem kann ja nur mental sein…angeblich wirft er im Training 80%

  5. D41

    Guter Artikel! Mir stellt sich nur eine Frage, wird Howard in LA über den Sommer hinaus bleiben? Er fühlt sich sichtlich nicht wohl, hat kein Vertrauen der Mitspieler und kommt daher auch nicht so klar, also sieht es für mich so aus, als würde er LA verlassen. DAs könnte nur geändert werden, wenn sie es in die PO schaffen, sich finden und dann um den Titel mitspielen. Das halte ich aber für eher unwahrscheinlich.

    Andererseits will Howard Titel und da gibt es wenige Alternativen. Miami und die Thunder können ihn nicht bezahlen. Der Rest ist qualitativ nicht gut genug, selbst mit Howard. Vorallem die mit Capspace sind nicht konkurrenzfähig.

  6. Hassan Mohamed

    |Author

    Guter Artikel! Mir stellt sich nur eine Frage, wird Howard in LA über den Sommer hinaus bleiben? Er fühlt sich sichtlich nicht wohl, hat kein Vertrauen der Mitspieler und kommt daher auch nicht so klar, […]

    Die Frage ist, zu welchem Maß an Selbstreflexion Dwight Howard im Stande ist. Fällt ihm auf bzw. sieht er ein, dass er durch fehlende Dominanz im One-on-One seine Freiwurfschwäche nicht regelmäßig kompensieren kann, sodass die Mitspieler dann teilweise Bedenken haben, ihm den Ball zu geben?

    DAs könnte nur geändert werden, wenn sie es in die PO schaffen, sich finden und dann um den Titel mitspielen. Das halte ich aber für eher unwahrscheinlich.

    Falls die Lakers in die Playoffs kommen, könnte es wirklich interessant werden. Wenn man sich die “Big Games” gegen OKC, Miami oder New York ins Gedächtnis ruft, konnte man sehen, dass die Lakers wie ein Elite-Team aussehen können.

    Andererseits will Howard Titel und da gibt es wenige Alternativen. Miami und die Thunder können ihn nicht bezahlen. Der Rest ist qualitativ nicht gut genug, selbst mit Howard. Vorallem die mit Capspace sind nicht konkurrenzfähig.

    Houston könnte mit Howard – Robinson – Parsons – Harden – Lin durchaus konkurrenzfähig sein/werden. Lakers behält aber weiterhin den Standort und Dollar-Vorteil. Aber ob Howard seine Entscheidungen nur nach logischen/rationalen Gesichtspunkten trifft, kann durchaus als fraglich bezeichnet werden.

  7. D41

    Siehst du die Rockets wirklich so viel stärker mit Howard? Ich sehe sie da nicht als Contender, weil sie gegen Teams wie SAS, Miami und OKC auch mit Howard nicht mithalten können. Dafür ist mir Lin zu unkonstant und vorallem Robinson noch weit weg von dem, was man von ihm erwartet.

  8. Jonathan Walker

    Falls die Lakers in die Playoffs kommen, könnte es wirklich interessant werden. Wenn man sich die “Big Games” gegen OKC, Miami oder New York ins Gedächtnis ruft, konnte man sehen, dass die Lakers wie ein Elite-Team aussehen können.

    Das sehe ich auch so. Für mich wären beispielsweise die Spurs als erster gegen die Lakers an acht gar kein so klarer Favorit. Und die Spurs haben ja Erfahrung damit, als erster in der ersten Runde zu fliegen. ;)

    Siehst du die Rockets wirklich so viel stärker mit Howard? Ich sehe sie da nicht als Contender, weil sie gegen Teams wie SAS, Miami und OKC auch mit Howard nicht mithalten können. Dafür ist mir Lin zu unkonstant und vorallem Robinson noch weit weg von dem, was man von ihm erwartet.

    Ich finde es überraschend, wie Howard mittlerweile unterschätzt wird. Der gute Mann ist verletzt und spielt in einem absoluten Chaosteam, das kein Trainingscamp hatte, neben einem der schwierigsten Charaktere der Ligageschichte.

    Howard – Robinson – Parsons – Harden – Lin ist besser als jede Lineup, in der Howard in Orlando gespielt hat. Harden als Co-Star ist besser als jeder Co-Star, den Howard je hatte (Lewis/Turkoglu/Nelson/Carter). Howard hat die Magic 2009 durch einen starken Osten in die Finals geführt, und nun soll er die Rockets, die auch ohne ihn schon ein Playoffteam sind, nicht mehr zum Contender machen können? Wegen ein paar schwachen Monaten (in denen er übrigens immer noch Toprebounder ist)? Da gehe ich nicht konform.

    Die einzige Unbekannte wäre wirklich Robinson, aber den wird man bis zum Ende der Saison wohl noch ausprobieren können. Das einzige, was mir an ihm neben Howard nicht gefällt, ist der fehlende Wurf. Passender wäre da wohl Motiejunas, der momentan ja auch Starter ist. Der PF wäre aber eh nur der fünftbeste Spieler einer solchen Lineup.

  9. Hassan Mohamed

    |Author

    Die einzige Unbekannte wäre wirklich Robinson, aber den wird man bis zum Ende der Saison wohl noch ausprobieren können. Das einzige, was mir an ihm neben Howard nicht gefällt, ist der fehlende Wurf. Passender wäre da wohl Motiejunas, der momentan ja auch Starter ist. Der PF wäre aber eh nur der fünftbeste Spieler einer solchen Lineup.

    Zumal man sich bei einem gesunden Dwight Howard auch dazu entschließen könnte, Ömer Asik zu traden, bspw. für einen passenden Power Forward.

    Wenn ich es kurz überschlage, müsste man – natürlich abhängig von der Entwicklung des Salary Caps – vorher noch kleinere Verträge traden, um Howard einen Maximumvertrag anbieten zu können, was allerdings kein Problem darstellen sollte. Thomas Robinson, Carlos Delfino, Terrence Jones, Donatas Motiejunas und vielleicht sogar Royce White sollte man für einen 2nd Rounder traden können, um Cap zu schaffen.

  10. Julian Lage

    Delfinos Vertrag ist wohl sowieso komplett ungarantiert, das wäre also schon mal kein Problem. Ob sie wirklich noch kleinere Verträge loswerden müssen, hängt davon ab, wie genau jetzt die von Lin und Asik zählen. Meines Wissens bekommen die Spieler im 3. Jahr die 15 Mio ausgezahlt, gegen den Cap sind es aber immer 8,xx. Da gibt es aber auch gegensätzliche Infos…
    Aber wie du schon sagst, selbst wenn White bis dahin so weiter macht wie bisher, sollte es kein Problem sein, da die nötigen ~3 Millionen loszuwerden. Auch für Robinson/Asik werden sich sicher Abnehmer finden. Es ist natürlich extrem genial für die Rockets, in Parsons einen Starter zu haben, der auf den Cap bezogen praktisch umsonst ist.

  11. Anonymous

    Als Rockets-Fan muss ich sagen, das ich Howard eigentlich nicht in Houston sehen möchte… Aber die Rockets werden im Sommer genügend Cap für einen Max-Deal haben (Lin&Asik zählen wie bereits angedeutet mit etwas mehr als 8mio gegen den Cap) und die einzigen interessanten Spieler für einen Max-Deal sind Bynum (sein Vertrag läuft doch aus in Philli?), Howard und J-Smoove.
    Robinson zu traden wäre aber geradezu “fahrlässig” (günstig, Potenzial), zudem haben die Rockets im Draft wohl versucht hochzutraden um an Robinson ranzukommen. Die Lineup mit Lin – Harden – Parsons – Robinson – Asik ist noch so jung… das Morey da einen tradet ist meiner Meinung nach eher unwahrscheinlich!
    Übrigens ein schöner Artikel 🙂

  12. Hassan Mohamed

    |Author

    Delfinos Vertrag ist wohl sowieso komplett ungarantiert, das wäre also schon mal kein Problem.

    Danke für den Hinweis. Ich hatte nicht wie gewohnt bei Shamsports nachgesehen, sondern bei Basketball-Reference und dort war es leider nicht vermerkt. Da er allerdings spielerischen Wert hat, wird man wohl trotzdem eher versuchen, ihn zumindest für einen 2nd Rounder zu traden. Aber natürlich hilfreich, wenn man ihn im Notfall einfach cutten kann, wobei die Entscheidung bis zum 30. Juni gefällt werden muss.

    Die Lineup mit Lin – Harden – Parsons – Robinson – Asik ist noch so jung… das Morey da einen tradet ist meiner Meinung nach eher unwahrscheinlich!

    Ich wollte Thomas Robinson nicht auf den Trade-Block setzen. Vor dem Hinweis zu Delfinos Vertragssituation wollte ich nur Spielern nennen, die man problemlos gegen Capspace traden könnte, falls es nötig werden würde. Bei einer Verpflichtung von Howard wäre Asik in meinen Augen allerdings kein Spieler, der in Houston ein Haus bauen sollte. Einen Spieler seiner Klasse und seinem Trade-Wert sollte man eher nicht mit 12-15 Minuten pro Spiel abspeisen. In dem Fall würde Morey mMn den Tradewert von Asik nutzen, um andere Positionen (bspw. die Vier) zu verbessern – vielleicht wäre sogar ein Tausch mit Josh Smith möglich (wobei es sein könnte, dass die Hawks ihn halten wollen, wenn er seine Februar-Zahlen hält). Asik-Interessenten sollte es einige geben.

    Übrigens ein schöner Artikel :-)

    Danke Dir. ;)

  13. D41

    Ich finde es überraschend, wie Howard mittlerweile unterschätzt wird. Der gute Mann ist verletzt und spielt in einem absoluten Chaosteam, das kein Trainingscamp hatte, neben einem der schwierigsten Charaktere der Ligageschichte.

    Ich unterschätze Howard nicht. Er ist immernoch der beste Defense-Player und bringt auch in der Offense richtig Qualität mit. Ich habe aber bei den Rockets sowohl bei Harden als auch bei Lin meine Zweifel. Bei Harden, weil er abgetaucht ist in den letzten Finals und Lin ist kein PG mit dem man eine Meisterschaft gewinnen kann. Er hat vorallem bei besseren Gegenspielern auch defensiv Probleme.
    Klar würden die Rockets mit Howard zu den besten 5-6 Teams der Liga aufsteigen. Aber Miami, OKC, SAS und die Bulls sehe ich da noch ein Stück weiter.

  14. Jonathan Walker

    Dann habe ich dich bezüglich Dwight misinterpretiert, sorry.

    Ich habe aber bei den Rockets sowohl bei Harden als auch bei Lin meine Zweifel. Bei Harden, weil er abgetaucht ist in den letzten Finals

    Harden ist doch mittlerweile ein anderer, besserer Spieler in einer ganz anderen Rolle, findest du nicht?

    Lin ist kein PG mit dem man eine Meisterschaft gewinnen kann. Er hat vorallem bei besseren Gegenspielern auch defensiv Probleme.

    Das gleiche kann man doch eigentlich auch über Derek Fisher sagen. Oder Jason Williams, wenn man ein zweites Beispiel innerhalb der letzten 10 Jahre finden will. Soll heißen: Mit den richtigen Mitspielern, kann auch Lin der Starting PG eines Contenders sein.

    Klar würden die Rockets mit Howard zu den besten 5-6 Teams der Liga aufsteigen. Aber Miami, OKC, SAS und die Bulls sehe ich da noch ein Stück weiter.

    Bei Miami und OKC gehe ich konform, was aber hauptsächlich an deren jeweiligen Top-2 liegt. Nur weil Durant und Westbrook sowie James und Wade nun einmal zusammen in einem Team stehen, sollten doch andere Teams nicht aufhören, ebenfalls zu versuchen zu Contendern aufzusteigen.

    Die Spurs rocken zwar immer die RS, standen aber schon seit 2007 nicht mehr in den Finals, weil in den Playoffs immer irgendeiner der Big Three verletzt oder außer Form ist und die Rollenspieler dann, im Gegensatz zur RS, nicht konstant übernehmen können. Nun ist wieder Parker verletzt, Duncan und Ginobili sind alt… (ja, ich weiß wie gut Duncan diese Saison spielt) und es steht kein Jungstar in der zweiten Reihe, der in den nächsten Jahren übernehmen könnte. Parker wird auch schon 31.

    Bei den Bulls muss man erst einmal sehen, wie Rose zurückkommt. Denn selbst mit einem fitten Rose, war das offensiv in Playoffs bisher immer eine Herausforderung für das Team. Auch die sehe ich in den kommenden Jahren nicht als automatischen Contender.

    Sollten die Clippers ihren Kern um Paul, Griffin und Jordan halten, würde ich diese mit den Thunder und Rockets um die Krone im Westen kämpfen sehen. Bei den Grizzlies würde ich erst noch einmal abwarten wollen. Ansonsten drängt sich in absehbarer Zeit im Westen kein Team auf. Im Osten sehe ich momentan nur Miami.

    Ich bleibe dabei: Die Rockets mit Howard wären potentiell richtig stark.


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