Dallas Mavericks

Facebox: Dallas Mavericks

Knapp zwei Wochen ist es nun her, dass die Dallas Mavericks mit 0:4 aus den Playoffs befördert wurden. Man sah gegen die Oklahoma City nicht so deutlich unterlegen aus, wie es das Ergebnis suggerierte, aber letztlich war man unterlegen, wie Fabian Thewes ja auch schon treffend analysierte. Der Blick der Texaner muss nun nach vorne gerichtet werden, denn die kommende Offseason ist die vielleicht wichtigste der letzten Jahre. Auf unserer Facebookseite konnten unsere User Fragen zur Offeason stellen. Was ist für die Mavericks möglich? Was nicht?

Die Capsituation

Um vorab die Capsituation zu erklären und aufzuzeigen, was überhaupt geschehen muss, damit man genügend Capspace für Deron Williams hat, schauen wir mal auf die garantierten Verträge in der Offseason 12/13.

Fixe Verträge Dallas in der Offseason 2012/13:
Dirk Nowitzki $20,907,128
Lamar Odom $8,200,000
Shawn Marion $8,396,364
Brendan Haywood $8,349,000
Vince Carter $3,090,000
Rodrigue Beaubois $2,227,333
Dominique Jones $1,276,560
empty roster spot $480,000
empty roster spot $480,000
empty roster spot $480,000
empty roster spot $480,000
empty roster spot $480,000

Dies sind zusammen 54.846.385$. Dallas ist bis zu diesem Zeitpunkt kaum unterm Cap. Deshalb muss man nun sehen, was man macht. Empty roster spots sind Platzhalter im Kader, wenn dieser nicht 12 Spieler umfasst.  

Man hat als Handlungsspielraum noch die Amnesty Clause und mit den Entlassungen von Carter und Odom könnte man weiterhin Geld einsparen. Vince Carter zu entlassen, ist jedoch einfach schlechtes Management, das sollten die Mavericks nicht tun. Carter kostet 12/12 3 Millionen, cuttet man ihn, sind es noch 2 Mio plus 480k für den freiwerdenden Rosterspot Caphold. Da die Mavs hier einen Veteranen verpflichten werden, wird dieser im Endeffekt teurer sein als Carter. Carter sollte man als gesetzt betrachten.

Dann bliebe noch die Personalie Odom. Hierbei ist zu beachten, dass man Odom bis zum 29.6.2012 gecuttet haben muss, ansonsten wird der Vertrag garantiert. Bedeutet also: Generell werden die Mavs Lamar Odom in der Draftnacht nicht traden wollen, weil man dort keine auslaufenden Verträge erhalten kann – offiziell ist schon Off-Season. Die Mavs können nur Lamar Odom gegen Capspace traden. Das dürfte momentan nur gehen, wenn die Sacramento Kings oder die Toronto Raptors Odom nehmen wollen – und Odom das auch will. Man muss hierbei auch die Situation der anderen Franchises bedenken: Wenn Lamar Odom nicht für das Team auflaufen will, dann muss man ihn bis zum 29.6. cutten. Aber wieso soll ein Team mit Capspace Odom aufnehmen, ihn cutten und 2,4 Mio Dollar mehr auf der Payroll haben? Das macht niemand.
Am 29.6. stehen die Mavs eigentlich schon vor einer ganz entscheidenden Frage: Behält man Lamar Odom und hofft, dass man ihn in der Offseason gegen Capspace getradet bekommt? Oder cuttet man ihn und verzeichnet 2,4 Mio auf der Payroll? Das ist eine ganz knifflige Situation. Wenn man ihn hält, dann verzögert sich das mögliche D-Will-Signing bis zum Trade von Odom.

Carter bleibt also definitiv, bei Odom sollte man von 2,4 Mio. ausgehen, außer man bekommt wirklich einen schnellen Trade hin. Dadurch, dass Odom verschwindet, kommt ein weiterer empty roster spot hinzu: Der Salary Cap würde 48,8 Mio$ betragen. Deron Williams’ Maximalvertrag beginnt bei 17,177k. Das heißt zwangsläufig: Entweder Haywood/Marion mit der Amnesty entlassen oder einen (weiteren) Capspace-Deal machen, bei dem Marion (Haywood ist wohl untradebar) für nichts die Franchise verlässt. Für das Rechenexempel ist es egal, da beide fast identisch viel verdienen. Kommt es zum Trade, geht Marion, bei der Amnesty Clause wird Haywood wohl der Kandidat sein. Dann hätte man genügend Geld für Williams’ Vertrag zusammen. Dies führt zu folgendem Grundgerüst:

Dirk Nowitzki $20,907,128
Deron Williams $17,177,795
Lamar Odom* $2,400,000
Marion/Haywood $8,396,364
Vince Carter $3,090,000
Rodrigue Beaubois $2,227,333
Dominique Jones $1,276,560
empty roster spot $480,000
empty roster spot $480,000
empty roster spot $480,000
empty roster spot $480,000
empty roster spot $480,000
empty roster spot $480,000

Und das war es mit Capspace, denn die Mavericks ständen bei 58,37 Mio. $. Die Mavericks haben dann noch eine Mid-Level-Exception für Room Teams, die maximal 5/2 betragen kann. Alles andere muss mit Minimumverträgen aufgefüllt werden. Der Capspace wäre also mit folgender Depth-Chart belegt:

Deron Williams
Vince Carter/Rodrigue Beaubois/Dominique Jones
Shawn Marion
Dirk Nowitzki
X

Plan B?

Mehmet Yilmaz: Es ist ja kein Geheimnis, dass Dallas D-Will jagen wird. Was wäre Plan B falls es nicht klappt?

Sebastian Daub: Was würdet ihr von Eric Gordon anstelle von Deron Williams halten? Sicherlich wäre er als restricted FA teurer, gleichzeitig aber auch jünger und mit mehr Upside versehen. Könnte er der neue Star der Mavs werden?

Mark Cuban sagte vor gar nicht allzu langer Zeit, dass es nicht einmal einen Plan A gäbe, auch wenn eigentlich klar ist, dass Deron Williams der momentan einzig logische Plan A wäre. Dabei sollte man die Situation bei Williams auch nicht aus den Augen verlieren. Ja, er kommt aus Dallas, er würde gerne dort spielen, aber perspektivisch ist man nach Dirk in 2-3 Jahren kein Contender mehr, hat keinen Handlungsspielraum und Dallas ist nun auch nicht die schönste Stadt der USA. Die Zukunftsperspektive ist es auch, die so ein klein wenig zweifeln lässt, ob Williams wirklich den Schritt geht. Für Dallas gilt natürlich: Man muss alles machen, um D-Will zu bekommen, denn ansonsten verschwindet die Franchise nach Dirks Abgang wieder in der Lottery.

Klappt das Signing von Williams nicht, dann ist guter Rat teuer. Die Free Agent Class bietet zwar mit Ray Allen, Kevin Garnett, Tim Duncan oder Steve Nash sehr gute, aber leider auch ältere Spieler an. Sollte man D-Will nicht nach Dallas lotsen, wird zudem Mark Cuban nochmals erklären müssen, wieso er mit DeShawn Stevenson, Tyson Chandler, dem diesjährigen Defensive Player of the Year, und JJ Barea einen Großteil des Meisterschaftsteams ziehen ließ. Der verletzte Caron Butler steht nun in Runde 2 mit seiner neuen Franchise, den Los Angeles Clippers.

Dallas wird keinesfalls einen Spieler überbezahlen. Das hätte man im letzten Jahr mit den oben genannten Spielern machen können, wo klar war, was man von ihnen erwarten konnte. Man tat es nicht, um flexibler zu sein. Deshalb wird man Eric Gordon, der eine der unwichtigeren Positionen im Basketball bekleidet (er kann den Ballvortrag nicht übernehmen und eine Defensive logischerweise nicht koordinieren), nun nicht überbezahlen. Dies wäre aber nötig, um ihn zu erhalten. Gordon ist auszuschließen. Richtig erkannt wurde aber, dass man keinesfalls – entgegen Aussagen in anderen Podcasts -Deron Williams UND Eric Gordon bekommen kann. Das ist völlig utopisch, weil es keinen Capspace dafür gibt.

Generell ist es für Dallas möglich, einfach den gesamten Core zu halten, also die Verträge von Terry und Kidd zu verlängern und weder Marion noch Haywood zu traden oder zu entlassen. Lediglich Lamar Odom ist untragbar. Er könnte getradet werden, ansonsten (wie oben schon dargestellt) wird er entlassen. Dazu hätte man die Mid-Level-Exception, die man für eine zusätzliche Verpflichtung nutzen könnte.

Umbruch, wenn D-Will nicht kommt?

Barteko Petivic: Dallas? hmmm… Alles hängt davon ab wie Deron entscheidet. Ansonsten wird es wohl zum Umbruch kommen. Marion und co. sind dann wohl Geschichte. Seht ihr das ähnlich?

Dallas sollte keinesfalls einen Umbruch vornehmen, nur weil Deron Williams nicht kommt. Das wird Dirk Nowitzki nämlich nicht mitmachen. Deshalb wird diese Offseason für die Mavs auch so entscheidend: Man kann nicht mittelfristig planen, sondern benötigt kurzfristig Erfolg. Selbst das vergangene Jahr war schon verschenkt, weil man nicht das bestmögliche Team aufs Feld brachte, sondern das wirtschaftlich beste. Nowitzki äußerte sich in der Öffentlichkeit nie besonders negativ über diesen Umstand, aber sollte das Team in der nächsten Saison noch schlechter zusammengestellt sein, dürfte Nowitzki dies nicht mehr mittragen. Ein Umbruch sollte nur in der Art erfolgen, dass man Akteure austauscht, aber weiterhin Chancen hat, die Playoffs zu erreichen und – wenn möglich – um den Titel mitspielen kann.

Kann Dirk getradet werden?

Mike Wu: Könnte im falle einer richtig schlechten off Season in der man kein gutes playoffteam aufbauen kann Dirk getradet werden? Können die mavs auch ohne Deron Williams ein gutes und konkurrenzfähiges Team zusammenstellen?

Dirk kann nicht getradet werden, nicht mal, wenn Mark Cuban das versuchen würde. Dirk ist einer von zwei NBA-Spielern, der eine No-Trade-Klausel in seinem Vertrag hat. Der andere Spieler ist übrigens Kobe Bryant. Die Klausel erlaubt es Nowitzki, jeden Trade zu unterbinden.
Wie in der vorherigen Frage aber bereits ausgeführt wäre es sehr gut möglich, dass Nowitzki einen Trade fordert, weil er keinen Rebuild mitmachen will und seine verbleibenden guten Jahre damit verbingen möchte, einen weiteren Ring an seine Hand zu stecken.

Ob die Mavs auch ohne Williams ein gutes Team aufbauen können, ist Definitionssache. Reicht es, die Playoffs zu erreichen? Dann ist die Antwort ja. Sollen die Mavericks ein legitimer Contender sein? Dann ist die Antwort nein. Selbst mit Deron Williams ist dies übrigens kein gesicherter Fakt. Die Mavericks wären ein ähnliches “Rumpfteam” wie die Miami Heat im letzten Jahr, wo nach Nowitzki und Williams erst mal nichts kommt.

Capspace mit Deron Williams?

Christoph Schmidt: Angenommen D-Will kommt, wie viel Geld bliebe den Mavs für weitere Spieler, davon ausgehend, dass Haywood per Amnasty geht? Ist die Verpflichtung eines brauchbaren Centers drin?

Alexander Aust: Da man davon ausgehen kann, dass Haywood per Amnesty-Klausel entlassen wird, würde ich gerne wissen auf welchen guten Big-Man die Mavs realistische Chancen hätten. Eventuell auch via Trade (Odom, Roddy etc.)
Danke schon mal im Voraus!

Wie oben ersichtlich, haben die Mavericks gar keinen Capspace mehr, nachdem sie Deron Williams gesigned haben.

Das einzige, was Dallas wirklich noch machen könnte, um mehr Handlungsspielraum zu haben, ist, sowohl Marion zu traden als auch Haywood per Amnesty Clause zu cutten. Dann ergeben sich insgesamt 8,3 Mio Capspace, die man verwenden könnte. Ob man davon jedoch Spieler verpflichten kann, die dem Team mehr helfen als Marion oder Haywood, steht auch noch auf einem anderen Papier. Generell ist klar, dass man keinen restricted free agent verpflichten können wird, denn dazu müssten die Mavs den Spieler überbezahlen müssne, um ihn zu bekommen. Mit nur 8 Millionen Spielraum ist das nicht möglich.
Einen brauchbaren Center wird man also keinesfalls verpflichten können. Da wäre es besser, einen soliden Center wie Haywood zu behalten, den man auch im nächsten Jahr noch per Amnesty entlassen könnte. Einen besseren Spieler bekommt man nicht.

Der Tradewert von Lamar Odom oder Rodrigue Beaubois ist nicht vorhanden. Damit bekommt man sicherlich keinen mehr als soliden Big Man.

Steve Nash als Ersatz?

Andreas Dargatz: Wie wahrscheinlich ist es, dass Steve Nash zurück nach Dallas kommt und bringt das tatsächlich Unterstützung? Gibt es andere Optionen auf der PG-Position?

Unwahrscheinlich. Wenn Steve Nash eine Option für die Mavericks ist, heißt das gleichzeitig, dass man Deron Williams nicht bekommen hat. Dies hat des Weiteren die Folge, dass die Maverics aller Wahrscheinlichkeit nach kein Contender sind. Wieso sollte Steve Nash dann Phoenix verlassen? Wenn, dann will Nash noch seinen Beitrag zu einem Championship-Team leisten. Das wäre in Dallas nicht möglich.

Natürlich könnte es sein, dass Nash sich dafür interessiert, nochmals mit Dirk zu spielen. Dann müsste man sehen, wie die finanziellen Konditionen aussehen, die Nash verlangt. Mittelfristig ist man damit jedenfalls nicht besser aufgestellt.

Alternativen auf Point Guard gibt es natürlich, aber welchen Spieler will man signen, der auch in den nächsten Jahren noch Leistung bringt, nicht zu teuer ist, aber die Mavericks zum Contender machen? Goran Dragic fällt hin und wieder als Vorschlag, aber von einer halben guten Saison sollte man sich nicht blenden lassen. Jeremy Lin oder Raymond Felton sind danach wohl noch die vielversprechendsten Spieler. Lösungen sind sie für die Mavericks allerdings auch nicht.

Roddys Zukunft?

Christoph Leisser: Wie siehts mit Roddy B Zukunft in Dallas nun aus?

Auch für Beaubois ist diese Offseason wegweisend. Kann man Williams signen, dann wird aller Wahrscheinlichkeit nach Jason Terry nicht verlängert. Wenn man sich auf Beaubois’ Impact verlassen könnte, hätte man eventuell direkt einen Ersatz für Terry. Allerdings ist die Konstanz nicht gerade die Stärke beim Franzosen. Neben einem körperlich sehr robusten PG wie D-Will kann Beaubois aber sicherlich auch als Off-Guard funktionieren.
Halten die Mavs aber Terry, wird Beaubois nur um einen Rotationsplatz im Kader kämpfen, seine Situation würde sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht verändern.

Coach Carlisle – Fortsetzung einer Ära?

Alexander Aust: Welche Bedeutung hat die Vertragsverlängerung mit Carlisle für das zukünftige Mavs-Team? Bleiben jetzt die verdienten Spieler wie z.B Marion, Kidd und Terry?
Werden die Mavs ihren Pick traden oder sogar versuchen sich hochzukaufen, was Cuban ja ganz gerne mal macht.

Kurz gesprochen: Carlisles Verlängerung hat überhaupt keine Bedeutung für die Offseason-Aktivitäten. Carlisle hatte auch im vergangenen Jahr keinen Einfluss auf die Entscheidungen des Front Offices. Pragmatisch gesehen hat Carlisle einen von nur 30 Jobs in der NBA für vier Jahre ergattert, bei einer Franchise, die solide geführt ist und einen Besitzer hat, der mit Herzblut dabei ist. Für viele Coaches wären dies schon Gründe genug, um zu unterschreiben, völlig losgelöst davon, welche Spieler er coachen müsste. Das Front Office wird auch weiterhin die besten Entscheidungen für die Franchise treffen, während Carlisle versucht, das beste aus dem Spielermaterial herauszuholen, um eine erfolgreiche Saison zu spielen.

Die Mavericks benötigen sofortige Hilfe. Man hat überhaupt kein Trade-Material, um in die Top 10 zu traden, aber selbst dort gäbe es nicht viele Spieler, die den Mavericks sofort helfen könnten. Von daher wird Cuban seinen Pick eher in einem Trade mit Odom oder Marion koppeln, um Capspace zu erhalten, als sich hochzukaufen und ein Talent zu erhalten, das noch entwickelt werden muss.

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11 comments

  1. Pingback: DE-FENSE! | nikolaus piccolotto

  2. Alexander Aust

    Wow, ihr seid verdammt schnell Leute. Das nenne ich mal eine gute Analyse. Das Ding ist so gut analysiert, das ist mir fast schon zu genau. Vor allem weil ihr dem Fan keine Hoffnung auf eine große Mannschaft macht :D
    Das war jetzt natürlich nicht ganz ernst gemeint. Danke, dass ihr euch die Mühe gemacht habt. Was mich wundert ist dieses Hohe Gehalt für Williams. Hat man in den Lockout Verhandlungen nicht genau das verhindern wollen? Ich meine 17,… Millionen im ersten Jahr sind ja sehr heftig. :stupid: Bin eher von 14,… oder sowas ausgegangen.

    Noch ne kurze Frage zum Roddy-Picks Trade. Haltet ihr das komplett für ausgeschlossen? Ich meine Roddy hat ja immer noch seinen Rookie-Vertrag und ich persönlich könnte es mir durchaus vorstellen, dass es Teams gibt die kein großes Risiko eingehen möchten und lieber einen Roddy im Team haben wollen, anstatt einen Rookie der sich erstmal in der Liga beweisen muss. Vom Gehalt her würde es ja sogar fast passen.

  3. Dennis Spillmann

    |Author

    Wow, ihr seid verdammt schnell Leute. Das nenne ich mal eine gute Analyse. Das Ding ist so gut analysiert, das ist mir fast schon zu genau. Vor allem weil ihr dem Fan keine Hoffnung auf eine große Mannschaft macht :D

    Ach, so negativ sollte das gar nicht wirken. Sollten die Mavericks Deron Williams signen, öffnet sich die “Ringhuren”-Tür ja auch wieder. Das heißt, dass man solide Rollenspieler fürs Minimumgehalt bekommen könnte. Man kann da schon ein schlagkräftiges Team zusammenbauen, wenn D-Will kommt. Was halt nicht geht, sind 3-4 neue, teure, junge Spieler. Das sollte man vergessen. Das ist auch gar nicht die Zeit für die Mavericks. Diese brauchen erfahrene Veteranen, um vielleicht doch noch einen Ring gewinnen zu können. Einen verletzungsanfälligen, nicht komplett entwickelten Eric Gordon verpflichtet man zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Das wäre erst eine Option nach Dirks Karriereende.

    Das war jetzt natürlich nicht ganz ernst gemeint. Danke, dass ihr euch die Mühe gemacht habt. Was mich wundert ist dieses Hohe Gehalt für Williams. Hat man in den Lockout Verhandlungen nicht genau das verhindern wollen? Ich meine 17,… Millionen im ersten Jahr sind ja sehr heftig. :stupid: Bin eher von 14,… oder sowas ausgegangen.

    Natürlich könnte Deron auf Geld verzichten, aber ganz ehrlich: wieso? Er würde schon auf Geld verzichten, weil er nicht in Brooklyn unterschreibt. Das sind ein garantiertes Vertagsjahr + höheres Einstiegsgehalt (er kann in Brooklyn bei 17,8 starten) + höhere Gehaltserhöhungen (7,5% Erhöhungen statt 4,5% woanders) weniger, also wohl um die 20 Mio garantierte Einnahmen, auf die er schon bereitwillig verzichtet. Wieso er nun nochmals 12 Mio liegen lassen sollte (4 Jahre Vertrag à 3 Mio), wenn es noch nicht mal die Chance auf einen weiteren Star gäbe, würde sich mir nicht entschließen.

    Noch ne kurze Frage zum Roddy-Picks Trade. Haltet ihr das komplett für ausgeschlossen? Ich meine Roddy hat ja immer noch seinen Rookie-Vertrag und ich persönlich könnte es mir durchaus vorstellen, dass es Teams gibt die kein großes Risiko eingehen möchten und lieber einen Roddy im Team haben wollen, anstatt einen Rookie der sich erstmal in der Liga beweisen muss. Vom Gehalt her würde es ja sogar fast passen.

    Roddy gegen Picks halte ich natürlich nicht für ausgeschlossen, aber man muss letztlich sehen, was das aus Sicht der Mavs bringen soll. Denn – entgegen der landläufigen Annahme – verschwinden nicht die kompletten 2,2 Mio Cap vom Salary, sondern es entsteht ein weiterer empty roster sport, der 500k vom Salary belegt. Man hätte natürlich 1,7 Mio eingespart, aber bekommt man dafür einen Ersatzspieler, der dieselbe Leistung bringt wie Beaubois? Wenn die 1,7 Mio natürlich für Deron Williams noch fehlen würden, wäre der Move ein no-brainer, aber es gibt geeignetere Kandidaten (Haywood AC, Marion-Trade, Odom-Trade oder Cut), die viel mehr Caproom schaffen. Beaubois’ Vertrag ist klein, er kann dem Team eventuell helfen (wie skizziert bei einem Terry-Abgang), sodass man hier nur als letztes Mittel ran sollte.

  4. Julian Lage

    Hallo zusammen, erstmal: Vielen Dank für die ganzen Arbeit hier, ich freu mich über jeden neuen Artikel! Ich wollte mich eigentlich schon länger mal anmelden, und vor allem zu diesem Artikel hier was schreiben, aber irgendwie bin ich erst jetzt dazu gekommen… Also sorry fürs ausgraben

    Ich mag den Salary Caps und die ganzen Spielereien und hatte mir schon länger mal Gedanken gemacht, wie das für Dallas nächstes Jahr aussehen könnte… Aber natürlich hab ich dabei was vergessen, in dem Fall die empty roster spots. Ein paar Sachen wären mir aber noch eingefallen, die ich gerne nachfragen würde (Bei den Zahlen/Verträgen stütze ich mich auf diese Seiten aus eurer Linksammlung: http://www.shamsports.com/content/pages/data/salaries/mavericks.jsp und http://www.storytellerscontracts.com/):

    -Erstmal grundsätzlich, dass ich das wirklich richtig verstanden habe (Wenn nicht, ist vermutlich der Rest meines Posts Blödsinn…): Cap Holds werden auf das bestehende Salary angerechnet, d.h. mit dem, was die Verträge von Kidd und Terry blockieren, ginge an sich gar nichts. Die Cap Holds kann man aber löschen, verzichtet damit aber auf Birdrechte usw. Jeder Teil ist einzeln zu löschen, so dass man z.B. einige der Minimum-Salarys noch in den Büchern behalten könnte, um damit weiter etwas anzufangen.

    -Der Pick: Entsteht da nicht ein Cap Hold von 1,3irgendwas Mio, was angerechnet werden muss? Anders als die Verträge usw. wird man ja auf den nicht einfach verzichten wollen/können?

    -Azubike/Wright: Laut o.g. Seiten gibt es für Azubike noch einen garantierten Vertrag, für Wright einen ungarantierten bzw. für beide größtenteils ungarantierte Veträge. Sind die in der Rechnung schon als rausgeworfen berechnet oder sind Min-Verträge da gleich empty rooster spots, weil sie nur mit dem minimalen Minimum berechnet werden? Und wäre es nicht gerade bei Wright eine gute Idee, ihn als brauchbaren Backup zu halten?

    -Welche “Spielereien” mit Minimum-Verträgen wären noch möglich? Beispiel: Mahinmis Minimum-Cap Hold behalten, ihn nach einem eventuellen Williams-Trade einen nicht (voll) garantierten Early-Bird-Vertrag unterschreiben lassen, um Trademasse zu bekommen? Also z.B. dann den Mahinmi-Vetrag für Masse, Jones plus Picks, damit müsste man ja (wenn man einen Tradepartner findet natürlich) nen Vertrag von 8 Mio+ aufnehmen können.

    -Gibt es die biannual exception noch? Ich hab eigentlich nie was in die Richtung gefunden, Wikipedia sagt nein, aber hier: http://www.nytimes.com/2012/05/15/sports/basketball/union-seeks-clarity-on-bird-rights-knicks-could-benefit.html ist die Rede davon.

    Vielen Dank für die Antworten!

  5. Dennis Spillmann

    |Author

    Hallo Yul,

    schön, dass du den Weg hierhin gefunden hast.

    -Erstmal grundsätzlich, dass ich das wirklich richtig verstanden habe (Wenn nicht, ist vermutlich der Rest meines Posts Blödsinn…): Cap Holds werden auf das bestehende Salary angerechnet, d.h. mit dem, was die Verträge von Kidd und Terry blockieren, ginge an sich gar nichts. Die Cap Holds kann man aber löschen, verzichtet damit aber auf Birdrechte usw.

    Bis hierhin stimmt die Aussage.

    Jeder Teil ist einzeln zu löschen, so dass man z.B. einige der Minimum-Salarys noch in den Büchern behalten könnte, um damit weiter etwas anzufangen.

    Die Aussage stimmt im Prinzip auch, allerdings geht es im konkreten Fall darum, dass wir bei den Mavericks ja Cap Space kreieren wollen. Jeder Cap Hold hat den Sinn, dass er der Platzhalter ist, damit Bird Rights eingesetzt werden können. Die Bird Rights heißen eigentlich “Larry Bird Exception” – und hier kann man dann ahnen, dass Ausnahmeregelungen und gleichzeitig Cap Space nicht miteinander einhergehen werden. Konkret heißt das: Entweder hat man Exceptions ODER Cap Space. Beides zusammen geht nicht. Entweder signt man also bspw. Deron Williams ODER man verzichtet auf alle Free Agents, die man mit Cap Space verpflichten will. Wenn man sich für Cap Space entscheidet, gibt man ALLE Exceptions auf (Ausnahmen sind das Veteranen Minimum und die Rechte an restricted free agents. Wenn der dem RFA angebotene Vertrag noch mit dem verbleibenden Salary Cap zu matchen ist, dann kann hier eine Ausnahmeregelung genutzt werden).

    -Der Pick: Entsteht da nicht ein Cap Hold von 1,3irgendwas Mio, was angerechnet werden muss? Anders als die Verträge usw. wird man ja auf den nicht einfach verzichten wollen/können?

    Das stimmt soweit. Wenn sich jedoch Rookie und Franchise darauf verständigen, dass der Spieler in diesem Jahr (bis zum 30. Juni) keinen Vertrag erhält, verschwindet der Cap Hold. Ein klassischer Fall ist das “Parken” eines Spielers in Europa. Das könnte bei den Mavericks der Fall sein. Anderenfalls zählt der 17. Pick auch gegen den Cap, völlig richtig.

    -Azubike/Wright: Laut o.g. Seiten gibt es für Azubike noch einen garantierten Vertrag, für Wright einen ungarantierten bzw. für beide größtenteils ungarantierte Veträge. Sind die in der Rechnung schon als rausgeworfen berechnet oder sind Min-Verträge da gleich empty rooster spots, weil sie nur mit dem minimalen Minimum berechnet werden? Und wäre es nicht gerade bei Wright eine gute Idee, ihn als brauchbaren Backup zu halten?

    Der Vertragsstatus, den Azubuike innehat, war zum Zeitpunkt des Artikels noch gar nicht klar, da sham erst in den letzten Tagen alles upgedatet hatte. Azubuike hat einen fixen Vertrag und muss ebenfalls dazugezählt werden. Brandan Wrights nächstes Jahr ist komplett ungarantiert. Wenn die Mavs den Cap Space benötigen, ist es also clever, Wright bis zum 30.6. zu waiven (zu dem Zeitpunkt wird der Vertrag garantiert). Zur Not kann man Wright wieder zum Minimum signen, auch wenn kein Cap Space mehr frei ist. Beide Verträge sind übrigens gutes Management der Mavericks. An beiden Spielern hat man nach dem nächsten Jahr Early-Bird-Rights und kann sie halten, auch wenn man über dem Cap ist. Das Dilemma, das sich in New York anbahnen wird (Lin, JR Smith und Novak haben keine Bird Rights), hat man in Dallas elegant umschifft.

    -Welche “Spielereien” mit Minimum-Verträgen wären noch möglich? Beispiel: Mahinmis Minimum-Cap Hold behalten, ihn nach einem eventuellen Williams-Trade einen nicht (voll) garantierten Early-Bird-Vertrag unterschreiben lassen, um Trademasse zu bekommen? Also z.B. dann den Mahinmi-Vetrag für Masse, Jones plus Picks, damit müsste man ja (wenn man einen Tradepartner findet natürlich) nen Vertrag von 8 Mio+ aufnehmen können.

    Wie oben beschrieben: Gerade wegen solcher “Spielereien” wurden die Cap Holds ja eingeführt. Davon ist nichts möglich.

    -Gibt es die biannual exception noch? Ich hab eigentlich nie was in die Richtung gefunden, Wikipedia sagt nein, aber hier: http://www.nytimes.com/2012/05/15/sports/basketball/union-seeks-clarity-on-bird-rights-knicks-could-benefit.html ist die Rede davon.

    Ja, die gibt es noch, allerdings mit der Einschränkung, dass man im vorherigen Jahr keine Luxury Tax bezahlt hat. Es wurde im neuen CBA konsequent darauf hingearbeitet, dass man sich keine 80+ Mio Roster über einen längeren Zeitraum halten kann. Die Mavericks müssen aber eh auf die BAE verzichten, wenn sie Deron Williams signen wollen.

  6. Julian Lage

    Danke, ganz klar ist mir das aber noch nicht… Man muss alle Rechte aufgeben, um Free Agents verpflichten zu können, es reicht nicht, dass man mit den Cap Holds unter dem Salary Cap ist? Wenn man also z.B. 20 Mio frei hätte, wenn alle gelöscht wären, kann man nicht einen Minimum-Spieler drinbehalten und dann für 18 Mio den Max-Spieler verpflichten? Rein rechnerisch wäre da ja kein Problem…
    Wenn das so ist, frage ich mich aber anders rum, warum die Cap Holds einer bestimmten Summe zugeordnet sind. Dann könnte man ja genauso gut darauf verzichten, und nur Bird usw. ja/nein.

    Das Thema mit Lin und co ist ja in dem einen Artikel, den ich wg. der biannual verlinkt hatte, auch drin, jetzt versucht NY, das CBA so lange zu biegen, bis early bird draus wird…

  7. Dennis Spillmann

    |Author

    Danke, ganz klar ist mir das aber noch nicht… Man muss alle Rechte aufgeben, um Free Agents verpflichten zu können, es reicht nicht, dass man mit den Cap Holds unter dem Salary Cap ist? Wenn man also z.B. 20 Mio frei hätte, wenn alle gelöscht wären, kann man nicht einen Minimum-Spieler drinbehalten und dann für 18 Mio den Max-Spieler verpflichten? Rein rechnerisch wäre da ja kein Problem…
    Wenn das so ist, frage ich mich aber anders rum, warum die Cap Holds einer bestimmten Summe zugeordnet sind. Dann könnte man ja genauso gut darauf verzichten, und nur Bird usw. ja/nein.

    Man muss hier zunächst zwischen Cap Holds und Bird Rights unterscheiden. Beide sind miteinander verknüpft, aber bedeuten letztlich doch anderes. Was ich bspw. bei shamsports nicht verstehe, ist das Aufführen von Cap Holds von Spielern, die nur einen Ein-Jahres-Vertrag erhalten haben, der nun ausläuft. Hier entsteht KEIN Cap Hold, weil man nämlich gar keine Rechte am Spieler hat. Bei den Mavs trifft das auf Delonte West und Yi Jianlian zu. Cap Holds sind nämlich eigentlich nur dafür da, den Cap Space zu blockieren, wenn die Franchise noch Bird Rights am Spieler nutzen kann.

    Dein 20/18 Mio-Beispiel ist eigentlich ein Klassiker. Wenn man Mahinmi mal als Beispiel nimmt (2 Jahres-Vertrag, folglich Early Bird-Rights), dann ist der Cap Hold das Minimum, aber die Mavs können ihm im ersten Vertragsjahr bis zu 5 Mio. Dollar durch die Early Bird Rights bieten. Genau deswegen gibt es die Bedingung, alle Bird Rights verwerfen zu müssen, um an Cap Space zu gelangen. Was jedoch möglich ist: Mahinmis Rechte renouncen (verwerfen), Deron Williams signen, für die restlichen ~3 Mio wieder Mahinmi signen. Das geht.

    Das Thema mit Lin und co ist ja in dem einen Artikel, den ich wg. der biannual verlinkt hatte, auch drin, jetzt versucht NY, das CBA so lange zu biegen, bis early bird draus wird…

    Ich glaube nicht, dass man hier Erfolg haben wird. Die Knicks managen einfach unglaublich schlecht, das sollte nicht noch belohnt werden.

  8. Alexander Aust

    Servus Leute, ich habe heute bei Sport1 was gelesen, dass sich für mich und alle Mavs-Fans sehr interessant anhört.

    Haywood-Klausel taucht auf
    Die “Dallas Morning News” enthüllten nun ein Vertragsdetail, das Haywood interessant macht.
    “Sein Vertrag beinhaltet die besten Konditionen für eine Rückstellung”, wird ein NBA-Offizieller in dem Blatt zitiert. Im Klartext heißt das: Ein Team könnte sein Gehalt über die nächsten 14 Jahre verteilen. Somit würde Haywood nur mit zwei Millionen jährlich zu Buche schlagen. Sein eigentlicher Vertrag würde ihm in den nächsten drei Jahren 8,3 bis hin zu 9,8 Millionen bringen. […] Im Zeitalter des neuen, strengen Tarifvertrages ist so eine Klausel Gold wert, um unter dem Salary Cap zu bleiben

    Kennt ihr diese Regel? Hätte, wenns es möglich ist, eine Erklärung von euch dazu. Könnte man Haywoods Vertrag nun “aufteilen” und zusätzlich einen Spieler “amnestieren”? Dies wäre für die Mavs doch eine Möglichkeit weitere 6 Millionen frei zu schauffeln oder seinen jetzt attraktiven Vertrag doch irgendwie abzugeben. Andererseits wären 2 Millionen auf 14 Jahre auch keine tolle Belastung, falls der Cap eventuell mal gesenkt wird. Was haltet ihr davon?

    Gruß, Chuck

  9. Dennis Spillmann

    |Author

    Hallo Chuck,

    die Regel existiert, sie funktioniert auch ungefähr so wie in dem Artikel beschrieben (obwohl ich sport1 für Basketballnews nun wirklich immer meiden würde. Das ist nur ein Übersetzungsbüro. Was genau soll bspw. “Rückstellung” in dem Zusammenhang heißen? Man hat aus dem Originalartikel versucht, “stretch provision” zu übersetzen, kannte sich aber in dem Regelwerk nicht aus.), aber hat einen entscheidenen Haken: Es wird kein Cap Space frei. Nominell bleibt der Vertrag von Haywood – wenn man ihn waived – für die verbliebenen drei Jahre auf dem Cap, allerdings kann man diese Summe dann auf 14 Jahre verteilen.

  10. Alexander Aust

    Naja Sport1 ist auch nicht wirklich meine Quelle für Basketball-News. Mich hat nur die Überschrift “Mavs auf Großwildjagt” neugierig gemacht und hab mir den Artikel mal durchgelesen. Hab von dieser Regel noch nie gehört und wollte mal von euch wissen ob die da nur Blödsinn schreiben oder obs was ist das den Mavs helfen könnte.

    Zum Thema: Also entweder versteh ich das falsch, oder es wird doch Cap-Space frei, weil dann pro Jahr nicht 9 Mio $ gegen den Cap gerechnet werden, sondern “nur” 2 Mio $. Wären dann ja im Endeffekt in den nächsten 3 Jahre 21 Mio $ mehr Platz für andere Spieler. Danach hätte man halt für 11 Jahre je 2 Mios weniger zur Verfügung. Hm, jetzt wo ich das schreibe, merke ich, dass dies eigentlich gar nicht so toll wäre^^. Würd sich eigenltich nur lohnen falls man für das “neue” Geld einen zusätzlichen Superstar verpflichten könnte, aber außer D-Will ist ja nichts auf dem Markt dieses Jahr.
    Naja, also danke für das Aufklären. Bin so verdammt gespannt was da in Dallas passiert in den nächsten Monaten.

  11. Dennis Spillmann

    |Author

    Zum Thema: Also entweder versteh ich das falsch, oder es wird doch Cap-Space frei, weil dann pro Jahr nicht 9 Mio $ gegen den Cap gerechnet werden, sondern “nur” 2 Mio $.

    Nein, das ist eben der Trugschluss. Gegen den Cap werden in den nächsten drei Jahren die vollen 21 garantierten Millionen gerechnet. Tatsächlich gezahlt werden dann aber eben bis 2026 irgendwas um 2 Mio pro Jahr. Du hast offiziell keinen Cap Space, weil die Buyoutregelung in dem Fall nicht auf den Cap Space wirkt, sondern nur auf die tatsächlichen Ausgaben der Franchise. Vergleichbar (wenn auch nciht zu 100% passend) ist das mit dem Umstand, wenn ein versicherter Spieler verletzt ausfällt. Das wird höchstwahrscheinlich bei Rose und Shumpert in der nächsten Saison zutreffen. Die Versicherung zahlt das Gehalt, nicht die Franchise. Trotzdem werden 100% des Gehalts auf den Cap Space gerechnet.

  12. Alexander Aust

    Okay, das war einleuchtend, danke Dennis ;)
    Das würde ja überhaupt nichts bringen. Somit ist das Ganze ja doch nur Bockmist^^

    Scheiss Sport1 :tup:


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