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Debatte: Wer wird der 1. Pick 2011?

Go-to-Guys präsentiert ab dem heutigen Tag eine neue Rubrik auf ihrer Webseite: die Debatte. Hierbei werden zumeist aktuelle Kontroversen von zwei oder mehreren Redakteuren diskutiert. Die Themenwahl ist offen und richtet sich zumeist nach der Aktualität des Geschehens. Innerhalb der Debatte werden zwei oder mehr Standpunkte vertreten, die sich gegenüber stehen. Es soll bei dieser Diskussion keine Einigkeit erzielt werden, da es zu den meisten Themen auch keine richtige oder falsche Meinung gibt.

Den Anfang macht die Suche nach dem kommenden Nummer-Eins-Pick des Drafts 2011. Nachdem unter der Woche die Kandidaten schon vorgestellt wurden, debattieren unsere Redakteure Julian Barsch, Tobias Berger und Dennis Spillmann nun, wer das größte Talent im Draft sein wird und wen das Team, das den ersten Pick erhält, auswählen sollte.

Vorab ist jedoch zu sagen, dass diese Debatte deshalb produktiv und aufschlussreich ist, weil sich kein einziger Kandidat bisher so vom übrigen Feld absetzen konnte, dass er als klare erste Wahl gehandelt werden könnte. Die hier vorgestellten Spieler sind leistungstechnisch ebenfalls keine absoluten Überflieger und keinesfalls klare Franchise-Player. Deshalb stellt sich noch viel dringlicher die Frage:  Wer sollte der erste Pick des Drafts 2011 sein?

Dennis Spillmann: Enes Kanter. Das türkische Talent bringt gleich beide Attribute mit, die für einen zukünftigen Nummer-Eins-Pick wichtig sind: Er verfügt schon jetzt über genügend Talente, um direkt einen positiven Impact auf sein Team zu haben, hat jedoch auch noch Upside zu bieten, um ein wesentlich besserer Spieler zu werden. Diese Kombination findet man nur bei wenigen Spielern vor dem Draft, vor allem in diesem Draftjahrgang ist sie sehr selten. Deshalb sollte man Kanter, der das beste Paket aus Impact und Upside bietet, an #1 ziehen.

Tobias Berger: Interessanterweise konnte Kanter durch seine Sperre durch die NCAA noch gar nicht beweisen, dass seine Spielweise auch auf den amerikanischen Basketball übertragbar ist (ausgenommen sein Jahr an der Stoneridge Preparatory School). Er wäre nicht der erste Ausländer mit Problemen diesbezüglich. Kyrie Irving hingegen konnte in seinen Partien auf dem Collegelevel restlos überzeugen. Als Freshman sich bei einer der besten Manschaften sofort durchzusetzten und die schwierige Aufbauposition unter dem anspruchvollen Coach K bekleiden zu dürfen, spricht für spielerische Qualität. Und auch in ihm steckt noch ein enormes Entwicklungspotential.

Julian Barsch: Es ist aber naheliegend, dass Irving durch seine Verletzung höchstwahrscheinlich nicht unter Beweis stellen kann, wie er unter Druck, also in der March Madness, agiert. Perry Jones wird diese Möglichkeit haben und schafft es als einziger der hier aufgelisteten Spieler, konstant Spielpraxis zu sammeln. Diesen Vorteil nutzt der 19-Jährige in den letzten Spielen, was die Statistiken beweisen (4 der letzten 5 Spiele über 20 Punkte in Conference-Games, wo die Teams sich besser kennen).

Dennis Spillmann: Perry Jones wurde vor dem Saisionbeginn nicht so hoch wie beispielsweise Harrison Barnes oder auch Kyrie Irving gehandelt. Er muss sich also auch beweisen und spielt um seine Draftposition. Er wurde an Nummer 7 der Recruiting-Class gehandelt, Irving an 3. Kanter? An 25. Dabei ist Enes Kanter einer der best-gescouteten Spieler dieses Draftjahrgangs, weil er seit Jahren die Weltmeisterschaften der Junioren dominiert. Jedes NBA-Team wird wissen, was Kanter kann und was nicht. Deshalb schadet es seinem Draftstock auch nicht, dass er in Kentucky nicht eingesetzt werden kann. Allerdings sollte man sich fragen, wieso Kanter nun in der Diskussion ist. Es bleibt eigentlich nur eine Schlussfolgerung übrig: die anderen Kandidaten enttäuschen.

Tobias Berger: Irving kann nicht so sehr enttäuscht haben, wenn ihn die einschlägigen Mockdraftseiten, wie Draftexpress oder NBADraft.net, an den Positionen 1 oder 2 führen. Die NBA ist eine sehr pointguardlastige Liga geworden. Schaut man auf die letzten Drafts, springen zumeist junge Aufbau-Spieler ins Auge, die hoch gezogen wurden und zu überzeugen wissen. Rose und Wall wurden auch an #1 genommen und Leute wie Westbrook oder Curry hoch gezogen. Dieser Trend wird sich wohl fortsetzen, da man ohne guten Einser einen entscheidenden Nachteil beim Teamaufbau hat (siehe Timberwolves).

Dennis Spillmann: Kyrie Irving ist aber kein nächster John Wall. Ihm fehlt dafür schlichtweg die Athletik. Genauso wie Rose und Westbrook ist Wall aufgrund dieser Eigenschaft so hoch gezogen worden. Bei Steph Curry war es der überragende Wurf, der ihn so hochspülte, aber selbst bei Curry hatte man Sorgen, ob er sein Spiel auf NBA-Niveau übertragen könne. Ich sehe hier eher ein Gegenargument, da Irving nur einer von vielen Point Guards in der NBA sein wird. Kanter bietet mit seinen guten Händen und seinem Low-Post-Game etwas, was in der NBA nicht so oft wie schnelle Point Guards vorhanden ist. Er ist deshalb wertvoller für ein Team als Kyrie Irving.

Julian Barsch: Trotz Kanters fortgeschrittenen Skills im Post fehlt ihm schlicht und ergreifend die Athletik. Natürlich hat er die Größe, doch das reicht in der heutigen NBA auch nicht mehr aus. Ganz im Gegensatz dazu steht Perry Jones: Auch er hat mit 2.11 Meter Gardemaß. Allerdings unterscheidet ihn seine Athletik von Kanter. Neben einer sensationellen Sprungkraft ist er auch noch sehr wendig, was untypisch für einen Spieler seiner Größe ist.

Tobias Berger: Diese große Stärke von Perry Jones wird in der NBA aber etwas verwässern. Dies ist einfach dem Fakt geschuldet, dass sich dort mehr kraftraumgestählte Körper herumtreiben als am College. Es sind dann auch andere Fähigkeiten gefragt, wie sie Irving besitzt. Dieser kommt auch ohne einen rekordverdächtigen ersten Schritt zum Korb und kann kreieren. Außerdem besitzt er einen hohen Basketball-IQ und am Ball einen Flair, den man einfach nicht erlernen kann. Muskeln dagegen lassen sich unter Profibedingungen leicht aufbauen.

Julian Barsch: Aber es ist doch klar, dass die NBA stärker von Athletik dominiert wird. Aufgrund des schießwütigen Senior Guards LaceDarius Dunn bekommt der Power Forward nur wenig Chance, sich zu zeigen und sein Potenzial anzudeuten. Aber genau das ist, zusammen mit der Athletik, der wichtigste Punkt, wenn es um ihn geht. Sein Potential wird auf sämtlichen Draft-Seiten als einer der wichtigsten Apekte aufgezählt. Auch sein Sprungwurf sollte Erwähnung finden. Zwar geht seine Range nicht bis zur Dreipunktelinie, aber aus der Mitteldistanz kann er konstant scoren.

Dennis Spillmann: Das größte Problem bei Perry Jones ist doch, dass man seine NBA-Position noch nicht mal genau definieren kann. Auf der einen Seite hat Jones’ Ballhandling lange Zeit dazu geführt, dass er als Flügelspieler geführt wurde. Hier büßt er aber einen erheblichen Teil seines athletischen Potentials ein. Übrig bleibt seine Größe, die er auf dem Flügel nicht so nutzen kann, da sein Wurf eben noch nicht ausgeprägt ist. Auf der anderen Seite spielt Jones am College  Center und würde in Korbnähe agieren. Hier fehlen ihm zum einen die Skills (ihm fehlt das Low-Post-Spiel komplett, dazu ist er bereits am College ein schlechter Defensiv-Rebounder) und zum anderen vor allem die Masse. Er würde in der NBA herumgeschoben werden und sich keine gute Position erarbeiten können.
Diese Probleme hat Enes Kanter nicht. Der Türke bringt über 120 Kilogramm auf die Waage und weiß diese geschickt einzusetzen. Ja, Kanter fehlt die explosive Athletik von Jones, dafür kann er etwas anderes aufbieten: Er hat seine Position gefunden und spielt sein Leben lang nichts anderes. Ob das in der NBA nun als Power Forward oder Center bezeichnet wird, ist irrelevant. Kanter ist immer in Korbnähe zu finden und kann durch seine ausgefeilten Moves offensiv ein Team tragen.

Tobias Berger: Allerdings muss er es noch lernen, auch defensiv eine ernstzunehmende Kraft zu werden. Aktuell fürchtet sich niemand vor einen Block von Kanter, der von der ballfernen Seite zur Hilfe eilt. Auch Abpraller unter dem eigenen Brett landen bei zu vielen mitspringenden Gegenspielern eher nicht bei dem jungen Türken.
Irving hingegen weiß auf beiden Seiten des Feldes zu überzeugen und kann wegen guter Fußarbeit vor den meisten Gegenspielern bleiben sowie erfolgreich in Passwegen wildern. Auf der anderen Seite des Feldes kann er vor allem durch seine Effektivität überzeugen. Seine Rate, Freiwürfe zu ziehen, ist für einen Point Guard ausgezeichnet. Eine Stärke, die sich in der NBA auf Grund der Handchecking-Regel noch weiter ausbauen lässt.

Julian Barsch: So effektiv Irving auch ist, er hat noch immer Probleme mit dem Decisionmaking im Halbfeld. Je nachdem welches Team ihn auswählen wird, kann dieser Aspekt sehr wichtig werden. Viele Point Guards der neuen Generation haben immense Probleme beim Treffen von Entscheidungen. Wenn er aber eine Mannschaft voller Veteranen und Egos führen soll, muss er sich das Vertrauen durch seine Entscheidungen erarbeiten.
Auch wenn Jones keinen direkten Einfluss auf die Entscheidungen im Halbfeld hat, ist hervorzuheben, dass sein Ballhandling überdurchschnittlich gut ist. Teilweise wurde sogar behauptet, dass er ein Aufbau im Körper eines Power Forwards ist. Natürlich ist das etwas überspitzt, trotzdem sollte ihm diese Fähigkeit deutliche Vorteile auf seiner Position verschaffen. Während das auf der Drei kaum einen postiven Aspekt hat, wird das insbesondere seinem Spiel gegen die bulligeren, kräftigeren NBA-Power Forwards helfen, die er auch im Dribbling schlagen kann.

Dennis Spillmann: Zugegeben, Enes Kanter hätte wohl gegen das Paket aus Schnelligkeit und Ballhandling von Perry Jones defensiv ein Problem, jedoch ist unklar, wie konstant Perry Jones diese Leistungen abrufen könnte. Auch in der jetzigen Collegesaison ist gerade die Konstanz Jones’ ein großes Problem. In neun der bisherigen Saisonspiele scorte Jones 12 oder weniger Punkte, 0 Punkte gegen die Texas Southern Tigers waren dabei der Tiefpunkt.
Kanter würde hingegen offensiv Jones vor ähnliche Probleme stellen. Mit einem Skillset, das an Luis Scola erinnert, hätte Kanter es relativ leicht, gegen Jones zum Korberfolg zu kommen. Er würde den wesentlich leichteren Jones aufposten, wobei er sich durch den massigeren Körper immer eine gute Ausgangsposition verschaffen könnte. Ähnlich wie Marc Gasol, dem er von der Statur ähnelt, würde Kanter seinen Weg zum Korb finden.

Tobias Berger: Auch bei Irving verbieten sich, wie bei Kanter, absolute Starspieler als Messlatte für das junge Talent. Der Blue Devil lässt sich am ehesten mit den NBA-Einsern Mike Conley und Darren Collison vergleichen. Irving kann auch nicht mehr als die durchschnittliche Größe für seine Position aufweisen und könnte etwas mehr Muskelmasse gut vertragen.
Allerdings ist er auch robust genug, um ständig den Korb attackieren zu können und dort hochprozentig abzuschließen, wie es diese Vorbilder auch tun. Ebenso wird er freie Mitspieler finden und offene Würfe größtenteils treffen. Einer der besseren Starter der Liga wird er auf jeden Fall werden. Alles andere hängt von seiner Entwicklung ab.

Julian Barsch: Entwicklung ist ein entscheidender Aspekt, wenn man Perry Jones als Spieler betrachtet: Er hat eine Körperspannweite von knapp 2.20 Meter. Das ist beachtlich, wird in der NBA aber nicht mehr so einen großen Unterschied machen. Trotzdem muss er diesen Vorteil zu seinen Gunsten nutzen. Gerade seine Defense sollte davon profitieren. Ähnlich wie Anthony Randolph wird er sein Spiel nicht Eins zu Eins übertragen können. Die körperlichen Anlagen müssen ausgenutzt werden, wenn er einen Impact aufs Spiel haben will. Vom Potenzial her wäre der Best Case New York Knicks Superstar Amaré Stoudemire. Um diese Ebene zu erreichen, muss dementsprechend aber auch wirklich alles stimmen.
Natürlich erwarten die Fans und auch die Verantwortlichen seines zukünftigen Teams, dass die Franchise durch ihn einen gehörigen Schub bekommt, was für ihn aber keine leicht Aufgabe sein wird, da er während seines Aufenthaltes am College nur wenig Verantwortung übertragen bekommen hat.

Dennis Spillmann: Perry Jones hat einen weiten Weg vor sich. Sein Körper ist noch nicht NBA-ready, da ihm die nötige Muskelmasse fehlt, um dagegenhalten zu können.  Der Vergleich zu Amare Stoudemire ist im jetzigen Stadium der Entwicklung übertrieben, aber zeichnet zumindest ein Bild, was Jones ebenfalls nicht kann: Verteidigung, Low Post-Game und Defensiv-Rebounds sind auch nicht gerade Stoudemires Stärken.
Enes Kanter ist Jones in Bezug auf sofortige Leistung mehr als einen Schritt voraus. Die physischen Voraussetzungen beim Türken sind sehr viel bessere. Kanter könnte auch direkt in seiner ersten Saison dafür sorgen, dass sein Team Erfolg hat, zwar nicht als erste Option und Franchise Player, aber als Big Man, der den Ball nicht benötigt, um effektiv agieren zu können.

Tobias Berger: Irving könnte auch schon von der ersten Saison an zu einer wichtigen Stütze für sein Team werden, wenn er denn zu der richtigen Truppe stößt. Die Kings wären sehr froh ihren zwei aussichtsreichsten Talenten Evans und Cousins einen Vorbereiter an die Seite zu stellen, der für leichte Punkte sorgt und zu einer weiteren Stütze des Teams werden könnte. Auch die Timberwolves würden sicher nicht zögern und die Abhängigkeit vom Aufbaumessias aus Europa (lies: Ricky Rubio) beenden.
In beiden Szenarien würde Irving sofort starten und könnte auf dem Feld lernen. Etwaige Fehler oder Kollisionen mit der Rookiewall würden ihm verziehen werden, da beide Teams erst in den nächsten Jahren mit den Playoffs planen. Diese Minuten würden ihm kurzfristig die Chance auf den Award des besten Liganeulings geben. Mittelfristig führte dies zu einer Entwicklung eines Floorgenerals, der ein ernstzunehmendes Playoffteam anführt ohne unbedingt der beste Spieler in der Mannschaft sein zu müssen.

Julian Barsch: Sicherlich wird es für Jones schwierig direkt von der Rookie-Saison an zu überzeugen.
Seine Fähigkeiten werden dennoch bei einigen Teams gefragt sein. Die Cavaliers werden nicht zurückschrecken. Zwar haben sie schon J.J. Hickson als talentierten Forward in ihren Reihen, dieser konnte aber nur bedingt überzeugen und spielt zu unkonstant. Platz für Fehler gibt es mehr als genug, da die Playoffs seit dem Abgang von LeBron James in weite Ferne gerückt sind. Jones wird die Chance haben, zu lernen und sich an die NBA anzupassen. Somit kann er bereits nach zwei bis drei Jahren zu einem der guten Forwards in der nordamerikanischen Profiliga werden.

Dennis Spillmann: Enes Kanter wäre sicherlich bei den Toronto Raptors und den Washington Wizards erste Wahl. Zum einen haben beide Teams solide Aufbauspieler, sodass Kyrie Irving nicht notwendig wäre, auch wenn man in Toronto liebendgerne Jose Calderon traden würde (was aufgrund seiens Vertrags nicht so einfach wäre). Kanters Masse würde in Toronto neben Andrea Bargnani sicherlich mehr gebraucht als Jones’ Athletik. Washington hat mit Blatche und McGee schon genug Athleten im Frontcourt. Kanter wäre mit seinem Skillset eine perfekte Ergänzung. Gerade neben dem exzellenten Shotblocker JaVale McGee würde die akzeptable Man-to-Man-Verteidigung Kanters zur Geltung kommen. Offensiv ergänzen sich das Low-Post-Game Kanters und die limitierten, aber athletischen Fähigkeiten McGees ebenfalls.
Generell ist aber festzuhalten, dass weder Kanter noch die anderen Kandidaten einen so gewaltigen Talentvorsprung innehaben, dass die NBA-Franchises einen von ihnen aufgrund des puren Talents wählen würden, ohne zu schauen, ob er auch ein Teamneed ist. Anders als die Washington Wizards im letzten Jahr, die John Wall zogen, obwohl sie bereits Gilbert Arenas im Kader hatten, würde dies in diesem Draft nicht geschehen. Es gibt 2011 kein Talent wie John Wall.

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2 comments

  1. Hassan Mohamed

    Danke für die interessante Debatte. Gerade bei drei völlig unterschiedlichen Spielern kann man natürlich schön debattieren. Aber wirklich schade, dass zwei Drittel des Trios nicht die Chance haben, beim “Big Dance” im März ihre Künste zur Schau zu stellen.

    Ich frage mich, ob Kahn wirklich einen PG für die Wolves wählen würde. Keine einfache Situation.

  2. supafly03

    Also für mich sind Kyrie irving und Enes Kanter die einzigen beiden Spieler des möglichen Draft 2011, die ich ohne zu zucken wählen würde.

    Natürlich hat Perry Jones ne Menge an Talent, aber bei ihm weiß man nicht wirklich ob er das auch in der NBA umsetzen kann.

    Irving und auch Kanter hingegen sind für mich Spieler die entweder auf Point Guard oder unter dem Korb sich wirklich zu den besseren Spielern der Liga entwickeln können und daher auch sehr wichtig werden könnten.

    Insgesamt ist der aktuelle Draft eher Mau, da außer den beiden genannten ziemlich viele Tweener Forwards, Euros mit Fragezeichen oder Scoring Guards wie Jimmer Fredette als einzig zu haben sind.

    Von daher könnte man den aktuellen Draft schon beinahe mit dem von 2000 vergleichen, als auch nicht all zu viel Talent in die NBA geschwemmt wurde.

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