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Sind NBA-Stars überbezahlt?

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Sieht man sich die jährlichen Verdienste eines LeBron James oder Kobe Bryant an, kommt man zu dem Schluss, dass ihre Verdienste in keiner Relation zu denen von Normalsterblichen stehen. Dabei ist es obsolet anzumerken, dass ein LeBron James beispielsweise nicht nur die Gehaltseinnahmen, die die Miami Heat zahlen müssen, verdient, sondern in vielerlei Hinsicht eine interagierende Ikone ist: Sportler, Werbestar, Entertainer, Schauspieler. Das Gehalt LeBron James’ ist laut Sport Illustrated das vierthöchste unter allen US-Sportlern und erreicht astronomische Höhen. Astronomische Höhen zumindest in Relation zum normal verdiendenden Otto Normalbürger, denn es erscheint nahezu moralisch verwerflich, dass Berufe, die zeitintensives Studium und lange Vorbereitungszeit voraussetzen, einen Bruchteil von James’ Einkommen garantieren. Womit hat ein deutscher Arzt, der laut Rebmann Research zwischen 100.000 und 300.000€ jährlich ausgezahlt bekommt, es verdient, jährlich nur circa ein Tausendstel von James’ Verdienst zu bekommen? Und LeBron bleibt hierbei keine Ausnahme: Grundsätzlich ist festzuhalten, dass NBA-Profis Sportbegeisterte sind, die ihr Hobby zum Beruf machen konnten, oftmals dafür einen Hochschulabschluss geschenkt bekamen und nun ein exorbitant hohes Einkommen genießen. Faktisch muss ein LeBron James aber jeden Tag lediglich die NBA-Franchise und seine Fans zufrieden stellen – ein Arzt hingegen steht unter 24-stündigem Druck, und ist dazu verdammt, Leben zu retten. Hier stimmt die Relation einfach nicht, mehr noch: sie ist völlig verzerrt. Ob, und wenn ja wie NBA-Stars überbezahlt sind, dieser Frage möchte Go-to-Guys nachgehen.

Was heißt schon „überbezahlt“?

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Überbezahlt zu sein ist einerseits eine sehr schwammige Bezeichnung, andererseits aber etwas, was sehr relativ betrachtet werden muss. Beispiele gefällig? Aus der Sicht eines Straßenmusikers, der herausragend Gitarre spielen kann und jeden Ton trifft, aber nur seine paar Pfennig täglich verdient, ist jemand wie Katie Melua, die musikalisch gewiss ebenfalls grandios ist, deutlich überbezahlt. Sie verdient es aus der Sicht des Straßenmusikers nicht, ihren Lebensunterhalt mit Musik zu sichern. Aus der Sicht einer Katie Melua ist jedoch wiederum ein Justin Bieber ebenfalls überbezahlt, weil dieser mit Millionen entlohnt wird, und dies sicherlich ebenfalls in keiner gesunden Relation zu ihr oder anderen Künstlern steht.

De facto ist der Begriff „überbezahlt“ also etwas sehr Subjektives, das stets vom Auge des Betrachters abhängt und je nach Standpunkt variiert. Gleichwohl ist der Begriff wie schon erläutert schwammig, oder um es zu spezifizieren: ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich. Die Konstruktion der Wörter „über“ und „bezahlt“ beißt sich gewissermaßen, weil niemand überbezahlt ist, wenn jemand bereit ist, das Geld, das derjenige letzten Endes bekommt, auszugeben. Das ist ein bisschen vergleichbar mit der Formulierung, eine Mannschaft hätte im Sport „unverdient“ gewonnen. An für sich totaler Nonsens, weil im Falle eines Sieges, der Triumph durch gewisse Umstände zu Stande kam, sodass er nicht unverdient sein kann. Selbst wenn die verlierende Mannschaft mehr Spielanteile hatte und gemessen an der spielerischen Stärke möglicherweise Vorteile hatte, so wurden sie allen Anscheins nach nicht optimal genutzt, sodass man die Niederlage vielleicht als Nutznießen des Gewinners sehen kann – aber nicht als unverdienten Sieg.

Hier sieht man schon, wie sehr man mit dem Begriff „überbezahlt“ an Grenzen stößt, weil er individuell auslegbar und nur begrenzt definierbar ist.

Von der Theorie zur Praxis

In diesem Zuge sind NBA-Stars definitiv nicht überbezahlt: denn ihre Kontostände sind als Resultat eines wirtschaftlichen Kreislaufs zu sehen. Wir, also die Konsumenten, finanzieren diesen Kreislauf. Wie? Indem wir den League Pass kaufen, NBA-Videos gucken, Merchandise kaufen, Spiele besuchen, also auf irgendeinem Weg in das Produkt NBA rein investieren. Über viele Stationen landet dann das Geld bei den Teambesitzern, die ihre Spieler so ausbezahlen, wie sie es sich leisten können und wie sie glauben, dass es für die Franchise rentabel ist. Im Endeffekt sind also die ach-so-hohen Löhne der ach-so-überbezahlten NBA-Stars die Konsequenz des Handelns von uns; die Konsequenz des Handels der Fans. Dass man auf diesem Wege nicht zum Schluss kommen kann, dass NBA-Stars zu hohe oder ungerechtfertigte Einkommen genießen, ist ebenso klar, wie die Tatsache, dass die Finanzierung jedes einzelnen von uns natürlich nur ein Puzzleteil in einem global aufgespannten Wirtschaftsnetz ist und wir durch kleine Beiträge als Kollektiv zu einer riesigen Einkommenssumme beisteuern.

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Weiterhin muss man sich bei der Frage, ob NBA-Profis überbezahlt sind, die Frage nach der Ersetzbarkeit stellen. Auch hier kommt man zum Schluss, dass vom Prädikat „überbezahlt“ nicht die Rede sein kann. Denn NBA-Stars sind nunmal nahezu einzigartig. Sieht man Rollenspieler wie Shane Battier, die acht Millionen jährlich verdienen, muss man sich gleichzeitig fragen: wie oft gibt es Spieler des Kalibers Battier, die jene Leistung an den Tag legen können? Fünf, zehn, 15? Auf der ganzen Welt wohlgemerkt. Unter sechs Milliarden Menschen. Zumal alle diese Spieler Ausnahmesportler sind, und dementsprechend so viel verdienen, weil sie unersetzlich sind. Spitzt man dieses Szenario zu, muss man sich auch fragen, wie oft es einen Spieler des Kalibers LeBron James noch gibt? Genau keinen. Folgerichtig ist James ein Unikat – und eben nicht einer von Millionen Müllmännern, Ärzten oder Notaren, die überall auf der Welt in großer Anzahl vorhanden sind. Der in der Einleitung gezeichnete Vergleich zwischen Otto Normalbürger und NBA-Star muss auch auf Ebene der Häufigkeit ihres Vorkommens debattiert werden – und nicht nur Sammler von NBA-Cards werden wissen, dass mit zunehmender Rarität der Wert einer Karte (ergo eines Spielers) steigt.

Des Weiteren muss auch angeführt werden, dass das Dasein als NBA-Spieler keineswegs geschmälert werden darf. So sind interagierende Stars des Kalibers James sinnbildlich wirtschaftliche Konjunkturpakete, die Arbeitsplätze schaffen, als Marke funktionieren und das ökonomische Überleben von Franchises sicherstellen. Ihr Beruf ist mit riesigem Aufwand verbunden: 82 Spiele pro Saison, im Anschluss Postseason und internationale Wettkämpfe, in Folge dessen extrem wenig Zeit für sich selbst, eine absolut beschnittene Privatsphäre – wer von uns hätte gerne Sorgen mit Paparazzis oder sensationsgeilen Medien? – und eine Menge Stress. Man mag anführen, dass sich Sportler diese Berufung gewissermaßen selbst ausgesucht haben, aber andererseits ist deren Entlohnung letztendlich mit immensen, wahrscheinlich für uns gar nicht bekannten Strapazen verbunden und kann somit als Honorar im wahrsten Sinne des Wortes gesehen werden.

Zu guter Letzt nehmen Sportler, insbesondere Stars, eine immens wichtige Rolle innerhalb der Bevölkerung ein. Sie fungieren als Vorbilder, als Autoritäten und Machtpersonen. Selbst an Hand der Geschichte eines eher unbekannten NBA-Spielers wie Etan Thomas kann man ableiten, wie relevant ihre Geschichte für den Rest der Bevölkerung ist – Sportler, die, wie er, ernstzunehmende Krankheiten überwunden haben und trotzdem ihrer Karriere nachgehen, sind durch und durch bewundernswert und eine Art Prinzip Hoffnung für ebenfalls betroffene. Sportler, gerade Stars, zeigen uns, dass man mit Ehrgeiz und Aufopferung seine Ziele erreichen kann und haben somit auch einen Sonderstatus innerhalb des Gesellschaft. Man kann definitiv vertreten, dass solche Idole ebenfalls einen finanziellen Ausnahmestatus genießen sollten.

Die Dialektik der Einkommensdebatte

Nichtsdestotrotz glaube ich, dass man aus vielerlei Gründen zum Entschluss kommen kann, dass Sportler trotz all’ jener Gegenargumente als überbezahlt angesehen werden können. Gerade wenn man sich als Normalverdienender die Unterschiede zwischen seinen eigenen Verdiensten und denen von Stars vor Augen führt, ist der erste intuitive Eindruck, dass da etwas nicht stimmt.
Und das nicht zu Unrecht: Sportler, ungeachtet ob Ersatzspieler oder Stars, haben ihr Hobby zum Beruf gemacht und standen nie vor dem Zwang einen anderen, weitaus schlechter bezahlten Beruf zum Broterwerb annehmen zu müssen. Sie tragen ebenfalls weitaus weniger Verantwortung: während ein Arzt – um das Beispiel aus der Einleitung aufzugreifen – Leben rettet, mit einem schieren Druck auf seinen Schultern jeden Tag zur Arbeit geht, zuvor ein mehrjähriges und lern- sowie zeitintensives Studium absolvieren musste und jeden Tag für die Gesellschaft unentbehrlich ist, hat der NBA-Spieler keine so beanspruchenden Pflichten. Mehr noch: Man kann dem Argument, dass das Dasein als Profisportler unfassbar viel Zeit verschlingen würde, entgegenführen, dass dies bei Ärzten oder Managern nicht minder wenig der Fall ist.

Nicht nur, dass Sportler nicht denselben (pragmatischen) Nutzen für den Großteil der Bevölkerung haben wie andere Berufstätige, ist die Relation ihres Einkommens völlig verzerrt. Wenngleich all’ die Argumente für die Millionenbeträge auf Sportlerkonten gültig sind, muss man sagen, dass geringere Summen ebenfalls das Nötige tun würden. Warum reichen zwei oder meinetwegen fünf Millionen jährlich denn nicht? Das würde jedem NBA-Star einen überaus hohen Lebensstandard versichern, ihn für Lebenszeiten absichern und ihn ebenso von anderen Bevölkerungsteilen als Ausnahmetalent abheben.

Hier stellt sich auch gleichzeitig die moralische Streitfrage, ob es denn überhaupt vertretbar ist, so riesige Summen einzuheimsen? Das mag abgedroschen klingen, aber es gibt durchaus Menschen, die in der Position eines Multimillionärs nicht an das eigene Ego denken würden, sondern Bedenken hätten – und ein ethisches Problem damit hätten, solch’ einen utopisch erscheinenden Lebensstandard im Vergleich zu verhungernden Kindern in der Dritten Welt zu führen. Sicherlich, es mag auch NBA-Profis geben, die charitativ engagiert sind, aber das ist sicherlich die Minderheit. Dennoch: Die Frage nach der Richtigkeit von Sportlerlöhnen ist sicherlich in erster Linie eine nach der des Egoismus, aber auf der Kehrseite der Medaille gilt auch hier: Betrachtet man das moralische Argument, ist die erste Intuition von uns „Normal“verdienenden, die, dass es falsch erscheint.

Auch das Argument der Vorbildfunktion kann an Hand von Beispielen aus der Realität leicht entkräftet werden: selbst wenn dies in der Theorie zutreffen mag, gibt es eine Vielzahl von NBA-Profis, die ihre Vorbildfunktion missbraucht haben: Darko Milicic, Rudy Gay oder Kobe Bryant. Es ist also nicht alles Gold, was glänzt. Und ebenso erscheint die Darstellung der Verdienste von Sportlern als wirtschaftlichen Kreislauf sehr schmeichelhaft, wenn man sieht, dass etwaige Franchises – aus bevorzugt kleinen Märkten – seit Jahren Verluste machen und somit eigentlich Einsparungen vornehmen sollten. Auch hier wieder die Frage: Warum müssen es 80 Millionen in fünf Jahren sein – und nicht 40? Am Status des Stars würde das wohl kaum kratzen.

Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass es auch viele Sportler gibt, die ebenfalls immense Strapazen schultern müssen und nicht die Verdienste von NBA-Profis ausbezahlt bekommen. Schaut man zu den Kollegen vom Volleyball oder von der Leichathletik, ist man zwangsläufig verdutzt: Denn diese Sportler sind ebenso Produkte eines Wirtschaftskreislaufes, bekleiden ebenso eine Vorbildfunktion, genießen ebenfalls Reputation – aber erreichen einen nicht so großen Kreis an Fans (sprich: Konsumenten) und verdienen somit weitaus weniger. Ob das gerechtfertigt sein mag, muss jeder für sich entscheiden.

Die Konklusion

Im Endeffekt ist die Debatte, ob Sportler überbezahlt sind, eine Frage des politisch-wirtschaftlichen Systems. Vertritt man beispielsweise die Position eines Kommunisten, so kommt man freilich zu dem Schluss, dass solche Löhne nicht gerechtfertigt sind und im Zuge einer klassenlos(er)en Gesellschaft gekürzt werden sollten – auf der Gegenseite würde ein Kapitalist anführen, dass diese Forderung nicht vertretbar ist, weil Sportler oder Sportstars ihre Verdienste nicht geschenkt bekommen haben. So gesehen hätte ja eben jeder von uns NBA-Athlet werden können. Wurde er aber nicht, und so muss sich jeder Einzelner eingestehen, dass es eben keine Selbstverständlichkeit ist, einen solchen Rang erreicht zu haben. Gleichwohl ist die Debatte eine Frage, ob man Herz- oder Kopfmensch ist. Ich glaube, dass jeder, der intuitiv, nach seinem Herzen entscheidet, zum Schluss kommt, dass Sportler in Relation überbezahlt sind. Versucht man die Thematik jedoch rational, also von Vernunft geleitet, zu erklären, so kommt man – wie bereits erklärt – zum Schluss, dass die Löhne nicht unverdient sind, sondern eher als Resultat der Ökonomie gesehen werden müssen. De facto fällt auch auf, dass die Debatte etwas Paradoxes hat, weil man Geld im Endeffekt nur dazu braucht, keins zu brauchen. In diesem Sinne plädiere ich für einen Kompromiss: Ich denke, dass Sportler durchaus überbezahlt sind, wenn man sieht, was für astronomische Höhen sie verdienen. Meiner Meinung nach würde da die Hälfte ihres Einkommens ebenfalls absolut reichen, und bei keinem Existenzängste verursachen. Dass es aber nunmal so ist, wie es ist, sollten wir die Verdienste so akzeptieren wie sie sind, weil sie eben auf logischem Wege zu Stande kommen und in diesem Sinne durch und durch gerechtfertigt sind. Dass das Wort „Verdienst“ in der deutschen Sprache ironischerweise eine Doppeldeutigkeit besitzt, ist möglicherweise kein Zufall. Und so gerät die Debatte um das Gerechtfertigt-Sein (Verdienst I) der Einkommen (Verdienst II) zu einem Balanceakt auf dem Drahtseil. Hoffen wir nur, dass Sturzfolgen in einem möglichen Lockout vermieden werden können.

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4 comments

  1. Alex

    Und wenn wir ganz ehrlich sind haben es NBA Spieler nicht so schwer. Ich mein wenn mich jemand morgens fragt ob ich lieber arbeiten gehen oder meinem hobby nachgehen soll für das gleiche gehalt….gib mir den ball. Nebenbei kriegen die zwischendurch genug pause und entspannungsbäde etc.
    Ein chirug muss immer ereichbar sein egal bei welcher zeit und dazu bei er operation keine scheisse bauen. Sprich viel mehr Verantwortung.
    Ich teile die gleiche Meinung, ein gewissen Lohn haben sie sich verdient, aber es sprängt den rahmen.

  2. Hans Reinhard

    Man könnte die Frage stellen, wohin das Geld in erster Linie fließen sollte und wie man es verteilen sollte, das durch die Aktivitäten der NBA gewonnen wird. Da sind die Spieler, die anderen Mitarbeiter der Clubs, die Besitzer (oft Milliardäre oder nah dran); es wird darüberhinaus für die Spielstätten, Reisekosten etc. benötigt. Hab dazu schon so meine persönlichen Ansichten auf deren Darstellung ich hier verzichten will. Mir geht es jetzt vor allem darum darauf hinzuweisen, dass man die Frage der Höhe der Spielergehälter nicht isoliert sondern in diesem Gesamtkomplex sehen sollte. Wenn man etwa der Meinung ist, dass LeBron James anstatt mit 300 Millionen auch mit 30 Millionen ausreichend bezahlt wär, muss man die Frage stellen, wofür man dann die eingesparten 270 Millionen verwendet sehen möchte oder ob man so viel Geld dann überhaupt erwirtschaften sollte und das Produkt NBA insgesamt kostengünstiger gestalten sollte. Die sportliche Qualität muss sich ja dadurch nicht verschlechtern, oder?

  3. Burki

    Letztlich ist das ja alles eine Frage der Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage …
    Wenn man jemanden solche Unsummen bezahlt und das System aufgrund der Schieflage nicht umfällt, dann hat das nunmal im Kapitalismus seine Existenzberechtigung.

    Gäbe es nur 40 Chirurgen auf der ganzen Welt, würde die ähnliches verdienen….

  4. Rain_Man

    Klar sind die Spieler überbezahlt. Wenn man mal sieht was ein Arzt, ein Postbot etc. macht. Die machen was für die Gesellschaft, während die Spieler für Unterhaltung und aus Spaß spielen. Klar, für unsere Unterhaltung aber tuen es da nicht auch 3000 – max. 20.000 € im Monat, wie jeder normale Mensch verdient, sogar mehr als die meisten?!

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