Orlando Magic, Wired

Orlando Magic Season Preview

Go-to-Guys Wired #73

In Ausgabe 73 unseres Podcasts beschäftigen sich Marc Petri, Jonathan Walker und Dennis Spillmann mit einer weiteren NBA Preview. Marcs Lieblingsteam wird diskutiert: die Orlando Magic.

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“Go-to-Guys Wired – Hör das Spiel” ist der Basketballpodcast der Webseite Go-to-Guys.de. Die Redakteure nehmen zu aktuellen und zeitlosen Themen des Basketballs Stellung und analysieren Entwicklungen auf und neben dem Parkett, das die Welt bedeutet.

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8 comments

  1. Bart_Simpson

    Zum Thema die Offense beeinflusst die Defense. Natürlich ist dies der Fall, ich sehe es aber andersrum das Skiles eine Offense aufbauen könnte die auf der starken Defense und dem starken Rebounding der Mafic fußt. Die Magic sind insgesamt ein sehr athletisches Team, warum sollten sie es nicht schaffen ihre Offense über das Fastbreak aufzubauen.

    If you have the horses, let them run ;)

  2. Dennis Spillmann

    Hallo Bart! Willkommen im Forum und danke für dein Feedback.

    Zum Thema die Offense beeinflusst die Defense. Natürlich ist dies der Fall, ich sehe es aber andersrum das Skiles eine Offense aufbauen könnte die auf der starken Defense und dem starken Rebounding der Mafic fußt. Die Magic sind insgesamt ein sehr athletisches Team, warum sollten sie es nicht schaffen ihre Offense über das Fastbreak aufzubauen.

    If you have the horses, let them run ;)

    Orlando hat im letzten Jahr die Transition in der Tat unterdurchschnittlich genutzt (18. ligaweit) – und war zudem unterdurchschnittlich effizient in den Abschlüssen (20.). Das kann man natürlich auf Vaughn schieben, aber ich sehe zwei Probleme:
    1. Das Transition-Game ist sicherlich nicht Skiles’ Spiel. Ich sehe jetzt keine signifikante Verbesserung der Frequenz, auch weil eigentlich nur Aaron Gordon als Big den Fastbreak mitrennen könnte. Klar hat man junge Beine (vor allem auf den kleinen Positionen), aber ich weiß nicht, ob dies das Spiel von Skiles ist. Von den Spielern, die bei den Magic über einen Abschluss pro Spiel in Transition nahmen, war Payton einer der fünf schlechtesten Finisher im Fastbreak ligaweit (nur 0,84 PPP; Grüße an dieser Stelle an meine Freunde MCW und Turner, de ebenfalls zum Club gehören ;) ), Harris leicht unterdurchschnittlich (1,07). Nur Oladipo und Fournier sind wirklich gute Fastbreak-Spieler. Aber man könnte natürlich etwas mehr rennen.
    2. Du kannst keine Offensive “aufbauen”, indem du sagst, dass man möglichst schnell nach vorne rennt. Im letzten Jahr waren die Rockets und Warriors die Teams, die am meisten Transition gelaufen sind, aber das bei noch nicht mal jedem fünften Angriff. Pro Spiel haben sie so ~23 Punkte erzielt. Beide Teams sind zudem weit, weit effizienter als die Magic. Die Magic müssen im Halbfeld bestehen lernen – und dafür haben sie aus meiner Sicht zu wenige effiziente Optionen. Man kann nicht einfach jeden Angriff des Gegners per Steal unterbrechen. Sobald der Gegner scort, defensiv somit steht und die Magic ins Halbfeld zwingt, werden diese es extrem schwer haben.

  3. kdurant35

    @bart und Dennis

    Hier hab ich das Gefühl, dass ihr euch in der Argumentation etwas verrennt, da es zumindest meiner Wahrnehmung nach im Pod anders rüber kam..
    Soweit ich das jetzt noch im Kopf hab gings bei dem Argument Offense beeinflusst die Defense um die TOs. Also mit weniger TOs gibts weniger Punkte für den Gegner. Damit verbessert sich die D automatisch um ein paar Prozent. Nicht ums ganze Offensivsystem an sich.
    Grundsätzlich sehe ich schon die Stärke in der Defense. Aber eine Kombi aus mehr Punkten dank besserer D und weniger einfache Punkte nach Fehlern zulassen, würde ihnen sicher schon weiterhelfen.

    Ich trau der Truppe eher in 35 S als 30 zu. Da sind sicher viele Fragezeichen und Schwächen zu erkennen. Aber rein vom Talent, Alter und Ligazugehörigkeit kommen viele in die Phase, in denen große Sprünge möglich sind. Und wenn bei solch einem jungen Team einmal der Knoten Platz und man realisiert, dass man durchaus mithalten kann, gibts oft einen großen Schub.
    POs sind sicher unwahrscheinlich. Wenn ich aber an die Bobcats vor zwei Jahren denke nicht ganz ausgeschlossen. Die hatten ähnliche Probleme und mMn noch weniger Talent. Miese Bilanz im Vorjahr, kein Spacing, kein Ringbeschützer etc. Aber dank dem Defensivsystem eines neuen Coaches gabs einen riesigen Schritt. Halte den Osten für etwas stärker als vor 2 Jahren, deshalb glaub ich da nicht an die Postseason. Aber wenn Orlando sich nicht deutlich steigert würde ich mir da echt Gedanken machen.

  4. Avatar

    Coach K

    Dies ist ein Blog Beitrag. Um den originalen Beitrag zu lesen, klicke hier »

    In Ausgabe 73 unseres Podcasts beschäftigen sich Marc Petri, Jonathan Walker und Dennis Spillmann mit einer weiteren NBA Preview. Marcs Lieblingsteam wird diskutiert: die Orlando Magic.

    dieser Beitrag steht laut Datum seid dem 14.10 Online, mir wird er aber erst heute angezeigt? :cry:

    Ich habe mir bis jetzt nur den Magic Podcast angehört aber er kam mir viel zu negaitv in der Grundstimmung rüber, auch wenn ich eine ähnliche Siegqoute wie ihr sehe, so zwischen 32 und 35 Siege.
    Dennis kam mir so als der Bad Cop rüber (oder auch Schwarzseher, sorry für den Ausdruck). Wir haben zwar jetzt keine großen Sprünge auf dem FA-Markt gemacht und trotzdem sehe ich persönlich definitiv eine Entwicklung bei dem Team. Die Defense wird wie ihr es ja angesprochen habt sich steigern. Marc hat es glaube ich angesprochen wie effektiv die Teams von Skiles verteidigt haben, das besondere ist das die Entwicklung in der Verteidigung immer recht schnell funktioniert hat.
    Was ich gut fande ist das das Verteidigungssystem groß angesprochen wurde was die Magic spielen wollen. Leider wurde mir hier zu wenig auf die Assis von Skiles eingegangen.
    Adrian Griffin jetzt Assistent Headcoach war vorher unter Thibs ein wichtiger Baustein, hinzu kommt das er ein guter Spielerentwickler ist, (Butler hat in seiner Dankesrede für den MIP Adrian extra Betont.), ein Mario Eile und ein Mathis der die letzten Jahre und Carlise der Verteidigungskoordinator war. Hier sieht man das ganz klar die Tendenz auf bessere Defense gelegt ist.

    Hier hab ich das Gefühl, dass ihr euch in der Argumentation etwas verrennt, da es zumindest meiner Wahrnehmung nach im Pod anders rüber kam..
    Soweit ich das jetzt noch im Kopf hab gings bei dem Argument Offense beeinflusst die Defense um die TOs. Also mit weniger TOs gibts weniger Punkte für den Gegner. Damit verbessert sich die D automatisch um ein paar Prozent. Nicht ums ganze Offensivsystem an sich.
    Grundsätzlich sehe ich schon die Stärke in der Defense. Aber eine Kombi aus mehr Punkten dank besserer D und weniger einfache Punkte nach Fehlern zulassen, würde ihnen sicher schon weiterhelfen

    Es ist vollkommen richtig das im Podcast darüber gesprochen wurde, das wenn die Offensive besser agiert, besser trifft bzw. mit dem Ball nicht so leichtsinnig umgeht die Verteidigung es einfach hat, das ist natürlich vollkommen richtig, den wenn man Punktet bzw. den Fastbreak in der Offensive besser absichert (was unter Skiles der Fall sein wird), hat es natürlich einfach dann in der Verteidigung.

    Im Umkehrschluss bedeutet es aber auch wenn ich besser Verteidige ergeben sich für mich in der Offensive auch viel mehr Räume als vorher, sei es durch lauern in den Passwegen (ich meine hier das durch agressive Defense am Ball der angreifende Spieler falsche Entscheidungen trifft beim Pass), als auch On-Ball besser agiert. Hinzu kommt das wir im Defenserebound beim Outlet cleverer agieren müssen, mit Gordon sehe ich hier einen Spieler der das bringt.

    Zu der Offensive ist zu sagen das wir hoffentlich mehr Fastbreaks laufen werden auf Grund der verbesserten Verteidigung.
    Hinzu kommt das Skiles auch schneller spielen möchte in der Offensive.

    Ich denke aber das die größte Verbesserung durch die Entwicklung der Spieler kommt, dadurch das wir wieder Spieler haben die ein Jahr mehr auf dem Buckel haben und wir eine verbesserte Bank im Vergleich zur Vorsaison besitzen.

  5. Marc Petri

    Ich habe übrigens Goran Vucevic gesagt :D Peinlich und nur ein guter Kollege von mir wird es raffen, der ist aber kein Basketballfan und wird es nie hören. Ansonsten beteilige ich mich hier nach meinem Urlaub ‘ne Runde.

  6. Bart_Simpson

    “Es ist vollkommen richtig das im Podcast darüber gesprochen wurde, das wenn die Offensive besser agiert, besser trifft bzw. mit dem Ball nicht so leichtsinnig umgeht die Verteidigung es einfach hat, das ist natürlich vollkommen richtig, den wenn man Punktet bzw. den Fastbreak in der Offensive besser absichert (was unter Skiles der Fall sein wird), hat es natürlich einfach dann in der Verteidigung.

    Im Umkehrschluss bedeutet es aber auch wenn ich besser Verteidige ergeben sich für mich in der Offensive auch viel mehr Räume als vorher, sei es durch lauern in den Passwegen (ich meine hier das durch agressive Defense am Ball der angreifende Spieler falsche Entscheidungen trifft beim Pass), als auch On-Ball besser agiert. Hinzu kommt das wir im Defenserebound beim Outlet cleverer agieren müssen, mit Gordon sehe ich hier einen Spieler der das bringt.”

    Dieser Abschnitt von Coach K trifft es auf den Punkt so meinte ich das natürlich im Grunde. Mir ist natürlich klar, dass ich keine komplette Offense auf Fastbreaks aufbauen kann. Aber die Kombination aus verbesserter Offense im Halbfeld (höhere Quoten, weniger Fastbreak Punkte kassieren) und verbesserter Defense (einfachere Punkte im Fastbreak) kann in Summe schon einiges fürs Net-Rating bewirken.

    Goran Vucevic–> Fußballer, Köln und Split ?? :D

  7. Marc Petri

    Goran Vucevic–> Fußballer, Köln und Split ?? :D

    Exkurs:

    Exakt der ist der Schuldige für diesen dämlichen Fehler. Mein MSV Duisburg hat mit Georgi Chanturia einen Spieler verpflichtet, der in der Jugend beim FC Barcelona spielte und so kam es, dass mein bester Kollege und ich in den Tagen vor der Aufnahme viel über Goran Vucevic sprachen. Sein Name war in meinem Unterbewusstsein scheinbar ein wenig zu sehr verankert. :D

    Zum Thema:

    Starter

    Payton fehlte die letzten 2 Wochen verletzt, soll angeblich zum Saisonstart wieder fit sein. Trotzdem ist es möglich, dass CJ Watson zunächst starten wird. Elf wird dann aber ziemlich schnell wieder starten, da bin ich mir eigentlich sicher.

    Der im Pod besprochene fünfte Starter sollte nach den Eindrücken der Preseason Evan Fournier sein. Hier deutete sich an, dass Harris als Power Forward beginnen wird und unser Franzose auf die Drei rückt. Er bringt uns Spacing und eine gefährliche Waffe in der Transition-O.

    Dedmon spielte (bis auf das letzte Spiel) eine schlechte Preseason und scheint auch im Training nicht unbedingt überzeugt haben. Gordon verpasste wegen seiner Kieferverletzung zu große Teile der Vorbereitung und Frye sollte (wie im Pod besprochen) nur wenige Minuten neben Vucevic sehen.

    Spacing

    Da Fournier wohl starten wird hat man mit Fournier und Vucevic zwei Spieler auf dem Feld, die für verlässliches Spacing sorgen. Auch Harris bestätigt seinen Dreier aus der Vorsaison.

    Hezonja hat sich in den vergangenen Wochen auch für ein paar Minuten empfohlen. Zusammen mit CJ Watson, Channing Frye und eventuell Jason Smith sehe ich kein großes Spacing Problem bei uns.

  8. Jonathan Walker

    |Author

    Goran Vucevic–> Fußballer, Köln und Split ?? :D

    Exkurs:

    Exakt der ist der Schuldige für diesen dämlichen Fehler. Mein MSV Duisburg hat mit Georgi Chanturia einen Spieler verpflichtet, der in der Jugend beim FC Barcelona spielte und so kam es, dass mein bester Kollege und ich in den Tagen vor der Aufnahme viel über Goran Vucevic sprachen. Sein Name war in meinem Unterbewusstsein scheinbar ein wenig zu sehr verankert. :D

    Und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob das wohl ein Spitzname Nikola Vucevics ist, der Nicht-Magicfans nicht so geläufig ist. :mrgreen:


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