NBA

Slomo in Aktion

Auch in der neuen Saison werden die San Antonio Spurs im Kampf um die NBA-Krone wieder ein Wörtchen mitreden können. Dies liegt nicht zuletzt an den Verpflichtungen von LaMarcus Aldridge und David West. Doch auch Kyle Anderson (30.Pick 2014) hofft nach unregelmäßigen Einsätzen in seiner Rookie-Saison, konstant den Sprung in die Rotation zu schaffen. Im folgenden Artikel wird sein offensives Skillset mithilfe von Videomaterial aus regulärer Saison und Summer League genauer unter die Lupe genommen.

Auch in der neuen Saison werden die San Antonio Spurs im Kampf um die NBA-Krone wieder ein Wörtchen mitreden können. Dies liegt nicht zuletzt an den Verpflichtungen von LaMarcus Aldridge und David West. Doch auch Kyle Anderson (30.Pick 2014) hofft nach unregelmäßigen Einsätzen in seiner Rookie-Saison, konstant den Sprung in die Rotation zu schaffen. Im folgenden Artikel wird sein offensives Skillset mithilfe von Videomaterial aus regulärer Saison und Summer League genauer unter die Lupe genommen.

Drives

Anderson ist weder besonders schnell noch besonders sprungkräftig, dennoch zählt der Zug zum Korb zu eine seiner größten Stärken. Er nutzt häufig Screens im Pick&Roll um zum Korb zu gelangen und dort abzuschließen.   Ähnlich wie Tony Parker hat er ein exzellentes Gefühl für schwierige Abschlüsse am Korb wie z.B. Reverse Layups, Fingerrolls oder Abschlüsse nach einem Handwechsel in der Luft. Außerdem hat er auch einen butterweichen Floater in seinem Repertoire.  Obwohl er auf den ersten Blick nicht besonders kräftig wirkt, schließt er selbst mit Kontakt noch sehr sicher am Korb ab. Oft initiert er auch gerne selber den Kontakt um an die Freiwurflinie zu gelangen.

 

Midrange-Game

Der 21-jährige Small Forward verfügt über ein exzellentes Midrange-Game und schließt dabei extrem sicher aus dem Dribbling ab. Mit sehr viel Ruhe schafft er es immer wieder in Isolations Platz zwischen sich und seinen Gegenspieler zu bringen um per Stepback abzuschließen. Auch aus dem Pick&Roll steigt er sehr gerne zum Wurf hoch wenn der Big Man zu weit absinkt. Ähnlich wie Dwyane Wade schafft er es in diesen Situationen auch immer wieder durch Pump Fakes Fouls zu ziehen und überhastete Closeouts zu bestrafen.

 

Courtvision/Playmaking

Für einen Small Forward hat Anderson eine exzellente Courtvision und kann gute Würfe für andere Spieler kreieren.  Dabei kann er dank seiner Größe besser über die Defense sehen und einige Plays machen, die so mancher Point Guard nicht machen kann. Er ist extrem uneigennützig und spielt sehr bereitwillig den Extrapass. Nur selten agiert er überhastet oder versucht riskante Pässe. In den begrenzten Minuten welche er in der regulären Saison sah konnte er ein Assist-Turnover-Verhältnis von 2.8 aufweisen.

 

Post Up

Gerade gegen kleinere Spieler postet der 2.06 Meter große Small Forward gerne auf. Er verfügt über die ein oder andere Bewegung im Post und einen einigermaßen verlässlichen Hakenwurf. Ebenso kann er duch seinen Turnaround-Jumpshot aus dem Post scoren. Dieser sieht recht unkonventionell aus, geht dafür aber erstaunlich oft durch die Reuse.

 

Rolle in der nächsten Saison

Während Anderson in der letzten Saison noch oft zwischen D-League und NBA schwankte, muss es für ihn in dieser Saison das Ziel sein, konstant als Backup von Kawhi Leonard eingesetzt zu werden.  Mit seiner Vielseitigkeit und seinen Playmakerfähigkeiten auf dem Flügel passt er exzellent in das System der San Antonio Spurs. Deutlich verbessern muss er allerdings noch die Konstanz seines Dreipunktewurf. Während er in NBA und Summer League bislang unter 30 Prozent seiner Dreier traf, waren es in der D-League immerhin solide 35 Prozent. Allerdings nahm er dort in durchschnittlich 40 Minuten nicht einmal zwei Dreier pro Spiel.  

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