Draftprofile 2015, Video

Mario Hezonja

Datenblatt

hezo2Name: Mario Hezonja

Geburtsdatum: 25.02.1995

Größe: 6‘8‘‘

Gewicht: 200 lbs.

Position: Wing

Team: FC Barcelona

 

 

Überblick

Stärken/Schwächen | Scouting-Logbuch | Spielervergleich | Videos | Wichtige Spiele | Artikelempfehlungen | Statssektion | Trivia | Twitter

Stärken

Schwächen

 + Athletik & Physis

+ Selbstvertrauen

+ Suchen und Verwerten von Spot-Ups

+ Anpassungsfähigkeit

+ Positionelle Vielseitigkeit für den NBA-Perimeter

 – Defensiver Fokus & Technik

– Ballhandling

 

Scouting – Logbuch

Wenn Mario Hezonja das Spielfeld für den FC Barcelona betritt, stellen ihn die Kommentatoren regelmäßig als „die Perle Kroatiens“ vor. In der heutigen Zeit der sozialen Medien, in der Highlightszenen von Jedermann hochgeladen werden können, galt Hezonja schon seit jungen Teenagertagen als vielvesprechende NBA-Hoffnung. Wie schon Ricky Rubio, Jonas Valanciunas und Dario Saric dominierte Hezonja als klar bestes internationales Talent seiner Altersklasse Jugendturniere jeglichen Formates. Seine Entwicklung wurde Jahr für Jahr von NBA-Fans weltweit verfolgt, die sein Spiel mit dieser oder jener NBA-Legende verglichen.

Hezonjas ausgeprägtes Selbstbewusstsein zeigte sich in der Entscheidung, bereits als sehr junger Spieler bei einem europäischen Spitzenverein anzuheuern, wo er sehr wohl viel lernen konnte, aber auch Gefahr lief, aufgrund des hohen Erfolgsdruck verspätet in die erste Mannschaft vorzustoßen. Nach nur einem Jahr in der zweithöchsten spanischen Liga bei der Perspektivmannschaft der Katalanen gelang Hezonja dieser Sprung bereits für die Saison 2013-14. Die Befürchtungen bestätigten sich zunächst. Über 34 Spiele verteilt sah der 18-jährige „nur“ 330 Minuten Einsatzzeit und war darauf limitiert, auf der Bank zu hospitieren und in Trainingseinheiten Praxis zu sammeln. Wahre Wettbewerbspraxis blieb ihm in diesem Jahr verwehrt, auch weil er nicht mehr, wie im Jahre zuvor, als Teilzeitkraft in der zweiten Liga auflief. Dass Hezonja in seinem Debut bei einer ambitionierten Größe der Euroleague einen schweren Stand haben würde, sollte nicht überraschen. Dass er in einem Alter kaum Spielpraxis sammeln konnte, in dem nordamerikanische Talente am College in ihrer Entwicklung von viel Spielerfahrung enorm profitieren, ist für ihn persönlich natürlich ärgerlich.

Dieses Jahr beweist Hezonja jedoch, dass diese spielerische „Auszeit“ seine Entwicklung weder groß eingedämmt hat, noch dass die Beobachtungsstudien auf der Bank Zeitverschwendung waren. Hezonja hat gegenüber dem letzten Jahr auch aufgrund von Verletzungen diverser Teamkollegen seine Minutenanzahl fast verdoppeln können und ist über mehrere Wochen zu einem festen Rotationsspieler herangewachsen, der knapp unter Starterminuten spielte.

Körper

Die außergewöhnliche Athletik ist eine altbekannte Stärke des jungen Kroaten. Selbst in den wenigen Minuten des letzten Jahres konnte er vereinzelt sein körperliches Potential zur Schau stellen, ob als Athlet oder Scorer. Bei der begrenzten Einsatzzeit und einer sehr unauffälligen Rolle in der Offensive blieb eine Frage erhalten: Wie wird Hezonja diese Anlagen zu einem runden Spiel zusammentragen können und welche Art Spieler ist er eigentlich, wenn er aus dem Körper eines klassischen Guards herauswächst? Hezonjas Körper entwickelt sich zu dem eines großen Flügelspielers. Diesen weiß er bereits jetzt schon gut auszufüllen. Seine Athletik und Explosivität kommt in Dosen zum Vorschein, doch noch gelingt es ihm nicht, diese Attribute offensiv wie defensiv regelmäßig zu seinem Vorteil zu nutzen.

Seine offensive Rolle ist in diesem Jahr gut definiert und er weiß, sie effektiv auszufüllen. Hezonja ist in der Offensive involviert und bekommt die Möglichkeit, seine Stärken zur Schau zu stellen. Dabei ist er teamdienlich und bewegt den Ball gut, ist also zumindest in dieser Saison nicht der Ego-Gunner, für den er aufgrund seines als übermütig und egozentrisch geltenden Charakters gehalten wurde.

Shooting

Barcelona nutzt Hezonja im Abschluß fast ausschließlich als Spot-Up-Shooter. Derzeit kommen mehr als 50% seiner Würfe von hinter der Dreierlinie. Bei etwa drei Versuchen pro Spiel trifft Hezonja aus der langen Distanz vielversprechende 42%. Hezonjas Größe und Kraft verleihen ihm eine sehr gute Reichweite, weswegen er regelmäßig einige Schritte hinter der europäischen Dreipunktelinie ohne Anstrengung abdrücken kann.

Hezonja beweist seinen Wert nicht nur bei einfachen Spot-Ups aus dem Stand. Auch wenn er aus einem Screen kommend wenig Zeit hat, Pässe anzunehmen und besser verteidigte Würfe schnell in Richtung des Korbes zu leiten, besticht der Kroate größtenteils mit guter Technik und Präzision. Hezonja zeigt gute technische Anlagen in der Vorbereitung und Durchführung seiner Würfe. Die Wurfmechanik ist flüssig. Er hält seinen Rumpf über den gesamten Bewegungsablauf stabil, selbst wenn er bei Abschlüssen aus der Bewegung seitlich driftet. Beim Fangen von Pässen aus einem Screen heraus dreht er sich zügig zum Korb oder nutzt einen schnellen Hopp, um aus dem Catch direkt in die Wurfbewegung zu gehen.

Dass er derzeit hauptsächlich am Perimeter agiert, merkt man auch an seinen Freiwürfen. In 650 Minuten ging Hezonja bislang nur 25 mal an die Linie.

Hezonja als erweiterter Pick-&-Roll-Ballhandler

Ein reiner Camper, der in der Ecke auf seine Brocken wartet, ist er jedoch nicht. Barcelona nutz den Kroaten in einer Art und Weise, die bei jungen Spielern mit Potential zum Ballhandler, deren Fähigkeiten am Ball für ein hohes Spielniveau jedoch noch unterentwickelt sind, Sinn machen. Für Hezonja werden einige Screens gestellt, etwa von außen nach innen oder aus Zipper Cuts kommend, die nicht als reine Einbahnstraßen zu Spot-Up Würfen gedacht sind, sondern ihm mehrere Möglichkeiten geben. Es enden zwar viele dieser Aktionen in Spot-Ups, doch sie sind auch eine Art erweiterter Pick & Roll, bei dem Hezonja im Vorraus etwas Distanz zu seinem Gegenspieler gewinnen kann. Danach hat er auch die Möglichkeit, zum Korb zu ziehen, den abrollenden Big anspielen oder eben zu werfen:

extend

Hezonja nutzt Pick & Rolls, in die er sich reinbewegt, um zum Korb zu kommen, Anspielstationen zu finden oder für Würfe frei zu kommen (zum Vergrößern klicken).

Hezonjas Ansätze sind vielversprechend. Er beweist Übersicht, auch wenn sie noch eher selten aus diesen Aktionen kommen. Sobald er in die Zone eindringt, vertraut er noch weniger auf seine Physis und schließt öfter mit eher wilden Floatern ab, wenn er in eine Gruppe von Verteidigern zieht. Isolationen und Pick und Rolls, die aus dem Stand erfolgen, sehen bei Hezonja noch sehr ausbaufähig aus. Er zeigt wenig Vertrauen in seine Explosivität aus dem ersten Schritt heraus. Stattdessen zieht er sich oft erst zwei Schritte zurück, um das Dribbling zu initiieren und mit Fakes und Crossovern seinen Gegenspieler aus der Balance zu bekommen. Doch noch hat Hezonja Probleme, in diesen Szenen an seinen Gegenspielern vorbeizuziehen, da sein Körper beim Dribbling zu gerade ist und er bei seiner Größe inzwischen vielleicht auch einfach nicht mehr mit der Regelmäßigkeit an kleineren Spielern vorbeikommen kann, wie er es noch gegen schwächeren Wettbewerb gewohnt war.

Hezonja sollte  zumindest durch seine Bewegung abseits des Balles, ob als Shooter oder Cutter, einer Offensive helfen können. Und selbst wenn sein Ballhandling für eine primäre Offensivoption auf dem Flügel zu schwach bleibt, könnte es aufgrund seiner Größe und vorhandenen Fähigkeiten am Ball als erweiterter Spielmacher in dem weitläufigeren Spacing des NBA-Parketts bei richtiger Nutzung zu einer vielseitigen Waffe werden, von der man  als Verteidiger aufgrund der Kombination aus Wurf und Drive bei Platz nur schwer ablassen kann. Aufgrund seiner Größe und dem vielseitigen Skillset sollte er offensiv ohne größere Probleme mit verschiedenen Arten von Flügeln kombinierbar sein, sodass er sich neben einem 3&D-Flügel an gestalterischen Aufgaben probiert oder, wie bei Barcelona, mal mehr zum Spot-Up-Werfer wird.

Hezonjas Spiel geht noch etwas physische Power ab, was bei dem Alter verständlich ist, auch wenn er die Anlagen für ein körperbetonteres Spiel bereits besitzt. Ein relativ tiefer Körperschwerpunkt und starker Rumpf sollte ihn auch gegen kleinere Spieler als Post-Up Option interessant machen, da sein Passspiel vielversprechend ist. Bisher ist dieser Form der Attacke noch keine Option in seinem Arsenal.

Update – 17.05.2015

Verteidigung

Wer von einem Rookie auf Anhieb verlangt, ein passabler Verteidiger zu werden, wird meist enttäuscht. Gerade das Verteidigen auf dem NBA-Perimeter ist ein anspruchsvoller Job, da man als Hilfsverteidiger viele lange Wege bei dem hohen Spieltempo in der besten Basketballliga der Welt zurücklegen muss. Jedes Match-Up zwingt die Spieler zum Umdenken, da man auf dem Flügel eine Vielzahl an Spielertypen trifft – Ballhandler, stationäre sowie aktive Schützen, Post-Up-Spezialisten, offensive Allrounder und noch mehr. An Timing und Technik ist viel zu lernen. Einige Spieler scheinen dafür ganz gut gewappnet zu sein. In der Theorie ist Hezonja so ein Spieler. Sein Körper, der mehr und mehr in den eines großen Forwards wächst, gepaart mit seiner Schnelligkeit und Athletik auf NBA-Level lassen keinen Zweifel daran, dass in ihm ein dominanter Verteidiger schlummert. Daüber hinaus kann er gerade in der heutigen NBA, die verstärkt auf Small Ball setzt und in der einzelne Teams mit Verteidigern ähnlicher Größe von der 1 bis zur 4 als flexible Switcher experimentieren, ein vielseitiger Verteidiger sein.

Bisher konnte Hezonja diese Vielseitigkeit nicht andeuten. Rob Scott von euroleagueadventures.com wies bereits im Dezember darauf hin, dass der Kroate defensiv nicht gerade den Eindruck macht, sich reinzuhängen zu wollen. Dies war bereits im letzten Jahr zu beobachten, in denen der Kroate nur sehr wenige Minuten für die Katalanen auflief. Hezonja präsentierte sich als zaghafter Hilfsverteidiger, den  das Verteidigen an diesem Punkt seiner Karriere vielleicht nicht besonders interessiert. Als NBA-Versprechung besonderer Güteklasse hatte er vielleicht auch die Sorge, bei starkem defensiven rotieren seinem direkten Gegenspieler Scoringmöglichkeiten zu ermöglichen, die ein schlechtes Licht auf seine Eins-gegen-Eins-Defensivfähigkeiten werfen könnten. So schien sich Hezonja defensiv vor allem verstecken zu wollen. In diesem Jahr scheint Hezonja ein aktiverer Hilfsverteidiger zu sein, doch seine Bereitschaft, den nötigen Fokus auf defensive Routineaufgaben zu legen kommt und geht, manchmal scheinbar willkürlich.

Hezonja hat zum Beispiel Schwierigkeiten, Gegenspieler über Screens zu verfolgen. In diesen Situationen, wenn er schnelle Richtungswechsel um Screens schlagen muss, ist seine laterale Explosion nicht auf dem Level, die man von von einem Athleten seines Schlages erwarten würde. Trotz seiner doch beeindruckenden Physis nimmt er eher weite Wege über Screens anstatt sich eng und mit etwas Körperkontakt um die Screener zu drehen. Ähnliche Schwierigkeiten und eine verzögerte Reaktion bei schnellem Richtungswechsel zeigt Hezonja, wenn er durch Backdoor Cuts geschlagen wird, was in dem beobachteten Sample recht häufig passierte. Das alles könnten immer noch Nachwirkungen seines Wachstums sein. Doch es stellt sich die Frage, ob er in der Lage sein wird, auch defensiv die Rolle eines typischen Shooting Guards auszufüllen und flinkere Guards um den Perimeter zu jagen. Sind seine Anlagen vielleicht besser angelegt, wenn er sich auf größere Flügel und Combo Forwards spezialiasier? Hezonja könnte aufgrund seiner durchschnittlich langen Arme Probleme bekommen, über einen längeren Zeitraum wahre Power Forwards zu verteidigen, die innen agieren. Seine Masse, Athletik und Aktivität könnten einiges davon wettmachen, um ein echter defensiver All-Rounder zu werden, der durch Crossmatches sich das  eigene Leben einfacher macht, indem er langsamere und weniger athletische Tweener auf den Flügel zieht und dort attackiert.

Hezonjas Technik und Positionierung scheint in einigen Sitautionen nicht astrein, doch er ist jung genug um sich hier zu verbessern und wurde bis zu seinem Engagment bei Barcelona wahrscheinlich nie aufgefordert, echte Defense zu spielen. Dafür sind vereinzelte Szenen, vor allem in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung, der defensiven Kommunikation und dem Stören von Post-Ups durch größere Veteranen vielversprechend. Technik und Einsatz sind Hezonjas größte Frgazeichen in mit kleineren Sorgen, begründet durch seine Probleme in der lateralen Bewgung beim Verteidigen off-the-ball und seiner durchschnittlichen Armspannweite. Sobald die Defensive in seinem Kopf eine Rolle spielt, sollte auch die Technik besser werden und seine Anlagen sollten reichen, um auch die kleineren Zweifel wegzuspülen und ein wahrer Two-Way-Flügel zu werden.

 

Spielervergleich

Da Hezonja ein großer, athletischer Flügel ist, dessen Ballhandling sich auch in der NBA auf ein überdurchschnittliches Niveau entwickeln kann, weist er Parallelen zu Spielern wie Chandler Parsons, Gordon Hayward, Khris Middleton, J.J. Redick, J.R. Smith, Klay Thompson oder Paul George auf, die je nach Anlagen mehr zum wahren Ballhandler tendieren oder Spot-Up Optionen mit der Tauglichkeit zum erweiterten Playmaker auf dem Flügel sind. Sollte Hezonja den NBA-Dreier nicht konstant treffen können, wäre eine weniger erfreuliche Entwicklung zu einem Spieler wie Jeff Green denkbar. Sollte er hingegen Schwierigkeiten haben, sein Ballhandling auf NBA-Niveau etwa aufgrund einer weniger idealen Offense nicht etablieren können, sollte er offensiv in einer ähnlichen Rolle wie Matt Barnes Erfolg finden. Es ist schwer einzuschätzen, wie sich seine Defensive in der NBA entwickeln kann. Die laterale Schnelligkeit scheint bei seiner Größe gerade so zu reichen, um kleine Flügelspieler vor sich zu halten, während sein Körperbau Mut macht, auch bulligeren Flügeln ebenbürtig zu sein. Die Fähigkeit, verschiedene Arten von Flügeln im Eins gegen Eins zu verteidigen wäre ein großes Plus bei seiner ohnehin schon offensiven Vielseitigkeit. Hezonja als positiver Verteidiger ist jedoch keine Selbstverständlichkeit, auch wenn er sich derzeit verständlicherweise als junger Spieler auf hohem Level selbst zurückhält und aufgrund von unglücklicher Technik und mangelndem Fokus nicht der Spieler ist, der er sein könnte.

 

Videos

 

Wichtige Spiele mit aufschlussreichem Matchup

28.11.2014 – vs. EA7 Emporio Armani – 13 Punkte, 2 Rebounds, 2 Assists

5.12.2014 – vs. Turow Zgorzelec – 15 Punkte, 3 Rebounds

11.12.2014 – vs. Fenerbahce Ulker – 12 Punkte, 4 Rebounds, 2 Assists

14.12.2015 –vs. CAI Zaragoza – 14 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists

30.1.2015 – vs. Zalgiris Kaunas – 12 Punkte, 2 Assists, 4 Steals

23.1.2015 – vs. KK Crvena Zvezda – 12 Punkte, 5 Rebounds, 2 Assists

05.2.2015 – vs. Real Madrid – 22 Punkte

15. 2. 2015 – vs. FIATC Joventut Badalona – 16 Punkte, 5 Rebounds, 2 Steals

21. 2.2015 – vs. Unicaja Malaga – 12 Punkte 

 

Artikelempfehlungen

Mario Hezonja: The Devil is in the defense

Upside & Motor: December 2014 Scouting Report

Pro Basketball Analysis: 2013-14 Scouting

 Statssektion

International: 

hezo

Awards:

U-16 European Championships MVP & All-Team 2011

U-17 World Championships All-Team 2012

Ciutat De L’Hospitalet All-Team

Statsvergleich innerhalb der Draftclass

Draft2015StatsWings

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19 comments

  1. Avatar

    bartek

    Geiler Spieler …. im Spielervergleich fehlt Rudy Fernandez 8-) Passt für mich am ehesten zu ihm

  2. HaSchu

    Der große Unterschied zu Rudy ist ja noch die Fähigkeit für sich selbst zu kreieren und andere in Szene zu setzen. Von rein den Tools und der Ausgangslage passt der Vergleich aber durchaus. Gute Athletik und starker Shooter (Auch wenn Rudy auch hier weit voraus ist).
    Die Frage ist halt auch in wie weit der Weg in die NBA diese Entwicklung fördern würde. Wenn er dieses Jahr übern Teich gehen sollte, dann wird er dort höchstwahrscheinlich als Shooter und Fastbreak-Option eingesetzt. Bei Barca könnte er sich entwickeln und zu nem Star in Europa werden und später immernoch den Schritt gehen. Als aktuelles Beispiel könnte man ja Mirotic wählen, der erst rüberkam als er in Europa zu den besten gehörte und dessen Spiel man den Facettenreichtum ansieht, den er sich in der Zwischenzeit angeeignet hat. Grade als junger Spieler, der wichtige Minuten bei nem Team mit ner A-Lizenz sieht, sind deiner Entwicklung auch keine Steine in den Weg gelegt. Auch wenn der Wettbewerb in der ACB natürlich kaum einer ist (Auch wenn man sich die Zwischenstände aus Arturs Video anschaut wird das deutlich)

  3. Tobias Berger

    Der große Unterschied zu Rudy ist ja noch die Fähigkeit für sich selbst zu kreieren und andere in Szene zu setzen. Von rein den Tools und der Ausgangslage passt der Vergleich aber durchaus. Gute Athletik und starker Shooter (Auch wenn Rudy auch hier weit voraus ist).

    Bin da bei die HaSchu, es fehlt Hezonja an Plamaking, um mit Fernandez verglichen werden zu können. Der Kroate wird wohl nur recht wenig Ballhandlingaufgaben bekommen und ich sehe das auch mittelfristig nicht unbedingt groß ansteigen.[/quote]

    Die Frage ist halt auch in wie weit der Weg in die NBA diese Entwicklung fördern würde. Wenn er dieses Jahr übern Teich gehen sollte, dann wird er dort höchstwahrscheinlich als Shooter und Fastbreak-Option eingesetzt. Bei Barca könnte er sich entwickeln und zu nem Star in Europa werden und später immernoch den Schritt gehen. Als aktuelles Beispiel könnte man ja Mirotic wählen, der erst rüberkam als er in Europa zu den besten gehörte und dessen Spiel man den Facettenreichtum ansieht, den er sich in der Zwischenzeit angeeignet hat. Grade als junger Spieler, der wichtige Minuten bei nem Team mit ner A-Lizenz sieht, sind deiner Entwicklung auch keine Steine in den Weg gelegt. Auch wenn der Wettbewerb in der ACB natürlich kaum einer ist (Auch wenn man sich die Zwischenstände aus Arturs Video anschaut wird das deutlich)

    Verstehe den Punkt, stimme aber nicht unbedingt überein. Mirotic beweist für mich nur, dass es seiner Entwicklung nicht schaden muss, wenn er jetzt nicht geht. Ich sehe es aber schon als Vorteil möglichst früh in die NBA zu gehen, wenn er darauf Lust hat und es sein Ziel ist, in den USA durchzustarten. Warum nicht auf dem Level vorbereiten, auf dem er später auch spielen soll? Ich sage das aber wahrscheinlich auch nur, weil ich Spielzeit für Hezonja erwarten würde, wenn er in der Top 10 gezogen wird. All diese Teams “brauchen” ihn wenn sie ihn ziehen. Er hat sich jetzt schon bei einem der besten Teams in Europa durchgesetzt. Es ist etwas anderes für einen Euroleague-Contender so viele Minuten zu sehen, als wie bspw. ein Capela die gleiche Zeit bei einem mittelklassigen französischen Erstligateam zu bekommen und dann den Sprung nicht sofort zu schaffen.

    Ich finde man könnte sogar argumentieren, dass die NBA potentiell mehr Spielzeit bringt. Der FCB-Coach steht viel mehr unter Druck und kann eine Hezonja-Entwicklung nicht ganz oben auf die prioritäten-Liste schreiben. In der NBA wird er als Zukunftsbaustein gesehen werden und so eventuell direkt mehr Verantwortung bekommen, da sein Team noch nicht sofort in die Playoffs muss. Abgesehen davon stehen mit 82 Spielen und 48 Mins Spielzeit total viel mehr Minuten zur Verfügung. NBA-Teams können Euros auch vertrauen, wenn diese gut sind und es die Situation der Franchise es zulässt (siehe Nurkic).

  4. HaSchu

    Sehe deinen Punkt, stimme auch grundsätzlich überein, aber rein für das Skillset des Spielers sehe ich Europa (mit Ausnahmen) nicht als weniger förderlich an.

    Allgemein: In der NBA fallen (sofern das Team an dich glaubt) tatsächlich mehr Minuten an. Die Frage ist nur wie diese geartet sind: Wie ich oben schon sagte, ist meine größte Sorge, dass Hezonja bei z.B den Lakers landen könnte, und da dann zum Spot-up schützen degradiert werden würde. Er reist tagtäglich quer durch die USA um am Ende in der Ecke zu stehen und zu warten. Da finde ich die Möglichkeit in Europa langsam als Star aufgebaut zu werden, sein eigenes Skillset zu formen und das vergleichsweise häufigere Training durchaus wichtige Punkte.

    nun komme ich zu meinem (mit Ausnahmen): Es gibt Spieler, die sind für die NBA gemacht.Das gilt besonders für Spieler wie Giannis aber auch (nach meinen Eindrücken) für Hezonja. Mit 2,02 Gardemaß, Atheltisch, starker Shooter und damit wie gebaut für die aktuelle NBA. Nur bin ich beim Draft einfach immer vorsichtig und habe immer die Angst, dass er irgendwo in eine falsche Situation kommt, wo es entweder schon ne Menge Wings gibt, oder er eben kaum Touches kriegen würde. Deshalb kann ich mir durchaus vorstellen, dass er noch 1-2 Jahre in Barcelona spielt, abhängig davon welches Team ihn zieht.

  5. Tobias Berger

    Sehe deinen Punkt, stimme auch grundsätzlich überein, aber rein für das Skillset des Spielers sehe ich Europa (mit Ausnahmen) nicht als weniger förderlich an.

    Allgemein: In der NBA fallen (sofern das Team an dich glaubt) tatsächlich mehr Minuten an. Die Frage ist nur wie diese geartet sind: Wie ich oben schon sagte, ist meine größte Sorge, dass Hezonja bei z.B den Lakers landen könnte, und da dann zum Spot-up schützen degradiert werden würde. Er reist tagtäglich quer durch die USA um am Ende in der Ecke zu stehen und zu warten. Da finde ich die Möglichkeit in Europa langsam als Star aufgebaut zu werden, sein eigenes Skillset zu formen und das vergleichsweise häufigere Training durchaus wichtige Punkte.

    Training ist für mich tatsächlich der einzige Punkte, der für einen hohen Lottery-Pick, der Hezonja mMn werden wird, für Europa spricht. Auch deine anderen Ängste teile ich nicht unbedingt.

    1. ein Team, dass langfristig und qualitativ hochwertig auf seiner Position besetzt ist, wird ihn eher nicht nehmen.
    2. ein Team wird ihn nur hoch draften, wenn es ihn nicht als reinen Spot-Up-Shooter sieht. Deswegen werden sie ihn auch nicht als einen solchen nutzen wollen, sondern versuchen, sein Skillset auch abseits davon zu entwickeln.
    3. wieder ist Druck der Teams der entscheidende Faktor. Anders als in Europa kommen Ligagelder in der NBA sowieso. Kein Team kann absteigen. Kein Lottery-Team ist dazu verdammt in die Playoffs zu kommen und muss einen potentiell weniger talentierten, aber erfahreneren und teureren Spieler wegen kurzfristiger Bestrebungen unbedingt spielen lassen. Kein Team muss sich im jährlichen Genitalvergleich mit Real Madrid beweisen.

    Klar kann er noch immer in einer komischen Situation landen. Die Frage ist dann aber auch, wie gut ist man dann als Spieler, wenn man solche Schwierigkeiten nicht hinter sich lassen kann? Was sagt es über mich aus, wenn ich erst zu einem fertigeren Spieler werden muss, wenn ich eine Rotation schaffen will? Bewegt das wirklich mein langfristiges Ceiling, wenn ich mich noch länger auf die NBA vorbereite?

  6. Artur Kowis

    |Author

    Rudy ist mir als Spielervergleich nicht eingefallen, obwohl die beiden ja nicht weit voneinander entfernt spielen. Vielleicht liegt das daran, dass ich Rudy… irgendwie… nicht mag. Ich sehe die Paralelen in der Offensive, jedoch nicht so sehr anhand der Anlagen, sondern der offensiven Vielseitigkeit auf dem Flügel. Hezonja wird derzeit in Barcelona recht ähnlich eingesetzt wie Rudy damals in der NBA, glaube ich. In Spanien ist Peak Rudy natürlich ein stärkerer Playmaker und scheint aktiver und intelligenter in der Offensive. Von den Anlagen her unterscheiden sie sich IMO schon. Hezonja sollte der deutlich körperbetontere Spieler werden und seine positionelle Vielseitigkeit sollte auch größer sein. Hezonja könnte große NBA-Flügel verteidigen und offensiv auch mit zwei kleineren Backcourtspielern kombinierbar sein.

    Wir müssen auch einfach festhalten, dass wir nicht wirklich wissen, welche Art Spieler Hezonja eigentlich ist. Dies ist sein erstes Jahr als Rotationsspieler auf hohoem professionellem Level. Für einen 19-jährigen hat er bei einer elitären Mannschaft Europas Erfolg als Rollenspieler. Ein großer Teil dieses Erfolgs hängt an den vielen Dreiern, die er getroffen hat und wie wir wissen, ist dies eine Statistik, die hohen Schwankungen unterliegt. Seine Wurfanlagen sind IMO gut, aber er ist noch kein garantierter Knock-Down-Shooter.

    Hezonja wird laut Medienberichten mit ziemlicher Sicherheit bereits nächstes Jahr den Sprung in die NBA wagen. Ich gehe auch eher mit Tobias und glaube nicht, dass weitere Jahre in Barcelona für seine Entwicklung unbedingt besser sein müssen. Barca ist ein ziemlich guter Verein mit vielen Optionen und es ist nicht gesagt, dass er da plötzlich zum Go-to-Guy oder einer festen Größe in der Offensive wird. Je nach Situation könnte er in der NBA bereits früh mehr Verantwortung sehen. Letztes Jahr galt immerhin Barcelona als schlechte Situation für Hezonja, weil er gar nicht gespielt hat. Wenn deren Saison nun nicht so verläuft wie sie wollen und das nächste Jahr aufstocken, könnte Hezonja wieder auf der Bank verschwinden. Auf der 1-3 haben sie sowieso schon Doellman (PPG leader), Huertas, Abrines, Navarros Skelett, Brad Oleson, Edwin Jackson… dazu haben sie sich für dieses Jahr Justin Doelmann (PPG-leader), Tomas Satoransky und Marcus Eriksson geholt. In den letzten vier Spielen hat Hezonja wieder nur durchschnittlich 10 Minuten gespielt. Denn Barcelona und deren Coach könnte nichts weniger jucken als Hezonjas individuelle Entwicklung und NBA-Pläne! Die wollen gewinnen und Hezonja öfter den Ball zu geben ist dafür vielleicht nicht das beste Mittel : )

    Dass Hezonja von der NBA ähnlich wie Giannis profitieren sollte, stimme ich zu! Ich persönlich würde ihn gerne bei Utah sehen.

  7. Julian Lage

    dass ich Rudy… irgendwie… nicht mag.

    Also, wieso das denn? Er ist doch einer der sympathischsten und allgemein beliebtesten Spieler… ;)

    Dass Hezonja von der NBA ähnlich wie Giannis profitieren sollte, stimme ich zu! Ich persönlich würde ihn gerne bei Utah sehen.

    Glaubst du nicht, dass die Jazz nächste Saison einen Schritt weiter machen wollen und da zu wenig Spielzeit anfiele? Mit Hayward und Burks sind eh schon eine Menge Minuten (und Geld) auf dem Flügel verplant, einige der übrigen jungen Spieler und evtl. auch Exum könnten da auch noch Zeit sehen. Ich sehe zwar nicht wirklich, wen/wo die Jazz sonst draften sollen, aber für Hezonja selbst wäre das eher nicht optimal, denke ich…
    Meine Idee bei einem kurzen Blick auf die Picks wären die Hawks mit dem Nets-Pick. Euros draften passt ins Schema, und es könnten sich auch noch gut Minuten finden.

  8. Artur Kowis

    |Author

    Glaubst du nicht, dass die Jazz nächste Saison einen Schritt weiter machen wollen und da zu wenig Spielzeit anfiele? Mit Hayward und Burks sind eh schon eine Menge Minuten (und Geld) auf dem Flügel verplant, einige der übrigen jungen Spieler und evtl. auch Exum könnten da auch noch Zeit sehen. Ich sehe zwar nicht wirklich, wen/wo die Jazz sonst draften sollen, aber für Hezonja selbst wäre das eher nicht optimal, denke ich…
    Meine Idee bei einem kurzen Blick auf die Picks wären die Hawks mit dem Nets-Pick. Euros draften passt ins Schema, und es könnten sich auch noch gut Minuten finden.

    Stimmt, die Hawks gefallen mir auch sehr gut.
    Die Situation wäre in Utah vielleicht nicht so toll, aber ich traue ihm zu, auf dem gleichen Level wie Burks/Burke/Hood zu produzieren und einige ihrer Minuten abzugreifen. Es würde mir einfach vom System gefallen, auch weil ich persönlich recht viel Gordon Hayward in ihm sehe.

    Die Jazz müssen halt auch jemanden in der Lottery picken. :mrgreen: So wirklich ein Need haben sie eigentlich nur auf Point Guard und starke Bewerber scheint es nach Mudiay/Russell nicht zu geben. Wenn Ante Tomic wirklich in die NBA kommt, sollte die F/C-Rotation vergeben sein. Exum/Hayward/Hezonja/Favors/Gobert wäre interessant und vor allem lang! Aber wahrscheinlich wird Mario mit dem Pick bereits weg sein.

    Nachdem Hezonja sich diese Woche in den Medien über die Draft geäußert hat (“Ich sollte der #1-Pick sein), hat ihn Barcelona laut DX kurzerhand für das heutige EL-Spiel aus dem Kader gestrichen. :mrgreen:

  9. HaSchu

    Und das vor den Augen von 10 NBA-Scouts, die extra wegen Mario den weiten weg nach Kaunas auf sich genommen haben. :D

  10. Tobias Berger

    Würde Hezonja irgendwie gern bei den Celtics sehen. Er passt gut zu den kleinen Spielern, die man mittelfristig behalten möchte. (Smart, Thomas, Bradley) Dazu wünsche ich ihm Stevens als Trainer. Dass der mit talentierten Wings was anfangen kann, hat er bei Butler mit Gordon Hayward bewiesen. Eventuell könnte er den Kroaten in eine ähnliche Richtung entwickeln.

  11. Artur Kowis

    |Author

    Oh ja, Boston wäre auch sehr gut… vergesse ständig, dass man sie sich wieder anschauen kann, nun da Smart und vor allem IT dort spielen.

    Ich wusste gar nicht, dass Stevens Hayward gecoached hat!

  12. Avatar

    Katunga

    Wie sieht eigentlich die Vertragssituation aus?
    Ist ein Wechsel in die NBA wahrscheinlich oder scheitert es an einer monströsen buyout-Summe?

  13. HaSchu

    Hängt wohl ein bisschen von seiner Draftposition ab. Habe mal was von ner festgeschriebenen Ablöse von 2 Mio gelesen, die ja über dem maximalerlaubten Liegt. Sollte er aber hoch genug gezogen werden, so dass er selber was beitragen kann und man davon ausgeht, dass Barca Hezonja noch ein wenig entgegenkommt, sollte der Buyout unterm Strich kein Problem sein.

  14. HaSchu

    Die Lakers und auch Sixers schauen sich Hezonja wohl momentan genauer an. Riecht wohl nach nem Top 5 Pick.

  15. Avatar

    Katunga

    Das Interesse der Sixers an Hezonja freut mich.
    Aktuell würde ich ihn aber ungerne mit dem eigenen Pick draften.
    Lieber mit den Picks der anderen Teams und vorhanden Spielern nochmal in die Top 10 traden.

  16. Julian Lage

    Kommt wohl v.a. in Frage, falls die Lakers aus den Top 5 fallen oder die Sixers runtergereicht werden. Ansonsten geht das vom Tradewert eher nicht auf, ohne dass der eigene Pick (runtertraden, falls nur noch Bigs an 3/4?) oder einer von Noel/Embiid abgegeben wird, dann natürlich mit Towns oder Okafor… Hältst du das für realistisch?

  17. HaSchu

    an welchen Stellen werden denn die Sixers vorrausichtlich picken? Aus den Top 10 wird Hezonja mMn nicht fallen. da müsstest du dich dann wieder hoch traden.

  18. Avatar

    Katunga

    an welchen Stellen werden denn die Sixers vorrausichtlich picken? Aus den Top 10 wird Hezonja mMn nicht fallen. da müsstest du dich dann wieder hoch traden.

    Aktuell wohl “nur” an 3 und 11. Daher würde ich mit einer Kombi aus dem Heatpick (aktuell #11), dem LA-Pick nä. Jahr, OKC-Pick nä. Jahr, Worten oder vllt Saric versuchen nochmal in die Top 10 zu kommen. Allerdings auch nur, wenn man Hezonja dort wirklich noch als klar besten Spieler sieht.
    Mit Stanley Johnson oder Oubre gibt es ja auch noch Flügelspieler die evtl an 11, also ohne hochtraden, noch zu haben sind.

    Kommt wohl v.a. in Frage, falls die Lakers aus den Top 5 fallen oder die Sixers runtergereicht werden. Ansonsten geht das vom Tradewert eher nicht auf, ohne dass der eigene Pick (runtertraden, falls nur noch Bigs an 3/4?) oder einer von Noel/Embiid abgegeben wird, dann natürlich mit Towns oder Okafor… Hältst du das für realistisch?

    Runtertraden gefällt mir aktuell garnicht. Falls an 3/4 keiner der Guards mehr zu haben ist nehme ich auch gerne einen Big. Bei Chicago klappt es auch ganz gut drei Bigs bei Laune zu halten. Zu dem hätte man so auch nochmal eine Absicherung für Embiid.
    Oder man pickt direkt einen Wing bzw. Hezonja. Runtertraden kann ich mir aktuell wirklich nicht vorstellen.

  19. Avatar

    lemanu

    Analyse zu hezonjas Leistung im finals game 1

    http://www.draftexpress.com/article/Mario-Hezonja-18-Point-ACB-Playoff-Finals-Performance-Video-Analysis-5116/

    ich muss sagen er steigt auch immer mehr in meiner Wertschätzung. Man muss ja va beachten dass das Niveau von Real Madrid ein ganz anderes ist.
    offensiv wird er sicher ein sehr starker spieler und ich kann mir auch gut vorstellen dass er zu einem guten 2. – 3. ballhandler wird. eine art klay thompson auf SF

    defensiv hat er da natürlich noch viel weg vor sich obwohl er auch dort Anlagen zeigt, dass er sogar überdurchschnittlich werden könnte. so dinge wie die verpennten out of bounds plays kommen mit der zeit

    hezonja oder winslow wäer für mich eine ganz harte Entscheidung

    knock down shooter mit athletik u etwas handle der manchmal überdreht ($wagger)! in der D noch sehr fehleranfällig aber in phasen aber auch bereits gut

    vs

    elite verteidiger und top athlet mit laserfokus, unglaublichen arbeirseinsatz der offensiv noch limitiert ist aber immer “within himself” spielt


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