Draft

Overrated?

Gerade um diese Zeit wird im College Basketball eine Menge spekuliert. Wer hat das Potential, um im März einen tiefen Run zu starten? Welche Teams gehören zu den Favoriten und welche werden kaum eine Chance haben? Diese Fragen werden zumeist anhand der Associated Press oder der USA Today Coaches-Rankings beantwortet. 

Doch vor allem zu diesem Zeitpunkt des Jahres, wenn das Conference-Play gerade erst begonnen hat, ist genau das der komplett falsche Ansatz. Die Rankings mögen spannend und die Fans eines jeden Teams begeistert über ihr geranktes Team sein, doch im Endeffekt sind sie total überbewertet. Es scheint, als ob die Nummer eins von Woche zu Woche wechselt, weil immer wieder ein Underdog ein Upset herbeiführt. Dazu kommt, dass insbesondere in diesem Jahr das Feld sehr offen ist und es nicht zwei bis drei Teams gibt, die eindeutig die besten sind. Natürlich können Duke, Michigan, Kansas & Co. bis hierhin die überzeugendste Leistung bringen, doch es gibt eine zweite Riege an Teams, die sehr wohl mithalten kann. 

Trotz alledem kann man schon jetzt ein wenig absehen, wo die Stärken und Schwächen der Teams liegen und wer aufgrund des Spielermaterials und der Mentalität gute Chancen im März hat. Deswegen werden im Folgenden die bisher vermeintlich besten Teams, sowie einige Geheimfavoriten, in Bezug auf ihr Potential für das NCAA Tournament angesprochen.

Favoriten

Duke Blue Devils 

Was braucht ein Basketball-Team, um eine gute Chance auf den Sieg zu haben? Gute Spieler im Backcourt, sowie im Frontcourt. Dazu kommt gutes Coaching und die nötige Portion Toughness. Mit Seth Curry, Rasheed Sulaimon und Quinn Cook ist das Guard-Play mehr als solide. Mason Plumlee dominiert den Frontcourt wie kaum ein anderer und ist bisheriger Favorit auf den Wooden-Award. Dazu hat man mit Coach K vielleicht sogar den besten Coach der Nation. Es scheint, als ob alles vorhanden sei. Doch ich sehe hier noch einige Probleme: Die Niederlage gegen Miami (Fl) sollte man nicht überbewerten, jedoch war die Einstellung alles andere als bemerkenswert und als Nummer eins (aktueller Stand 24. Januar) sollte man gegen kein Team mit knapp 30 Punkten verlieren. Dieses Team kann jede andere Mannschaft besiegen, doch die mentale Toughness lässt hier noch einiges zu wünschen übrig. Ein Fakt, der mir einiges zu denken gibt. Momentan sehe ich die Blue Devils nicht im Final Four in diesem Jahr. 

Michigan Wolverines

Dieses Team bringt meiner Meinung nach alles, um den März erfolgreich zu gestalten! Coach Beilein kann das wahrscheinlich beste Backcourt-Duo aufbieten. Trey Burke spielt eine ausgezeichnete Saison und Tim Hardaway Jr. überzeugt als Scoring-Threat. Man wird kein Team finden, das diese Kombination komplett aus dem Spiel nehmen kann. Dazu kommt noch Nik Stauskas, der unbedingt erwähnt werden muss. Der Freshman kann der X-Faktor für dieses Team sein. Auch wenn der Frontcourt relativ jung und unerfahren ist, wird dieses Team ganz weit kommen. Watch out for the Wolverines!

Kansas Jayhawks

So richtig vertraue ich den Jayhawks noch nicht. Zu Beginn der Saison konnte man sich nicht so recht vorstellen, dass dieses Team nach den Abgängen von Taylor und Robinson in Richtung NBA stark zurückkommt. Doch die enorme Leistung von Redshirt-Freshman Ben McLemore macht Hoffnung. Bis jetzt hat es funktioniert und man gehört konstant zu den Top 5 Teams. Mit McLemore und Whithey hat man zwei der besten Akteure des Landes, was einen gewissen Erfolg schon einmal garantieren sollte. Das Guard-Play ist da jedoch noch fraglich. Ob Elijah Johnson wirklich die Qualität hat, um dieses Team anzuführen, ist fraglich. Im Endeffekt muss man auf jeden Fall mit ihnen rechnen, auf eine Stufe mit den Wolverines würde ich sie aber nicht stellen. Im März werden sie auf mehrere Programme mit hervorragenden Guards treffen. Da wird es sich dann herausstellen, ob die Defense von Withey und das Scoring von McLemore ausreicht.

Syracuse Orange

Jim Boeheim und seine Orange sind schwer auszurechnen. Mit Michael Carter-Williams haben sie einen hervorragenden Spielmacher. In Brandon Tricke und C.J. Fair hat er mehr als solide Mitspieler. Doch der Verlust von James Southerland ist nur schwer zu verstecken. Als zweitbester Scorer und wichtiger Rebounder wird er dem Team mit seiner Erfahrung fehlen. Rakeem Christmas und DaJuan Coleman, sowie Bayer Keita, müssen ihre Leistung nun deutlich steigern. Dieses Team hat großes Potential, doch momentan sehe ich Probleme, was die Tiefe der Rotation angeht. Sowohl die Teamleader, als auch die Rollenspieler, vor allem im Frontcourt, müssen sich nochmal verbessern, um etwas zu erreichen. So wird es aber schwer, über ein Sweet Sixteen oder eventuell Elite Eight hinaus zu kommen.

Louisville Cardinals

Nach dem Trip bis ins Finale, sehe ich in diesem Jahr keinen vergleichbaren Run. In der Preseason galten sie als ein großer Favorit, doch der Offense fehlt die Firepower. Abgesehen von Russ Smith, der eine tolle Spielzeit hat, fehlt das offensive Talent. Natürlich gehört die Defense zum Besten, was der College Ball zu bieten hat, doch man muss an beiden Enden des Spielfelds überzeugen. 75.7 Punkte im Schnitt sind selbstverständlich nicht schlecht, allerdings ziehen sie im Vergleich zu anderen Top-Teams meiner Meinung nach den Kürzeren. 

Arizona Wildcats

Es ist beeindruckend, was Sean Miller in den letzten Jahren aus den Wildcats gemacht hat. Die Mischung im Team stimmt und mit Mark Lyons hat man einen erfahrenen, toughen Guard, der für das gewisse Etwas sorgen kann. Solomon Hill, Brandon Ashley, Grant Jerrett und Kaleb Tarczewski bilden einen tiefen und athletischen Frontcourt. Es werden nicht viele Teams aus der Pac-12 für Furore sorgen, doch Arizona hat definitiv das Potential dafür.

Indiana Hoosiers

Beeindruckend wie weit die Hoosiers in der Gunst der Experten gefallen sind. In diesem Fall muss eines gesagt werden: Die Hoosiers werden da sein und sie können absolut jedes Team schlagen. Kein Team kann mit der Tiefe und Firepower offensiv mithalten. Die Niederlagen gegen Butler und Wisconsin waren beide knapp und gegen Teams, die so einfach niemand besiegt. Tom Crean hat alles, was es braucht, um bis ins Final Four vorzudringen. Von nun an gilt es an Kontinuität und mentaler Stärke dazuzugewinnen. Wenn dies gelingt, müssen andere Teams schon einen enorm guten Abend erwischen, damit diese Hoosiers als Verlierer vom Platz gehen.

Florida Gators

Die Jungs von Billy Donovan gehen dieses Jahr etwas unter. Niemand scheint sie so richtig zu beachten. Dabei haben sie eine sehr solide Saison und trotz mehrerer Abgänge, gehören sie noch immer zu den zehn besten Teams. Die Krone in der SEC wird dieses Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit an die Gators gehen. Trotz alledem bin ich nicht zu 100 Prozent überzeugt. Die Art und Weise wie man einen SEC-Konkurrenten wie Missouri besiegt hat, war hervorragend, dennoch fehlt mir dem Team die Starpower. Kenny Boynton ist ein sehr guter Scoring-Guard und auch Erick Murphy kann als Stretch-Four für Gefahr aus der Distanz sorgen, doch mehr hat dieses Team fast nicht zu bieten. Die anderen Akteure sind nicht konstant genug und Center und Defensivanker Patric Young ist noch immer nicht auf dem Level angekommen, welches er erreichen muss, um diesem Team zu größerem Erfolg außerhalb der eigenen Conference zu verhelfen. 

Gonzaga Wildcats

Dieses Jahr könnte das Jahr von Elias Harris und seinen Gonzaga Wildcats werden. Die Mannschaft von Mark Few hat das Guard-Play, die Optionen im Frontcourt und die nötige Toughness, um in jedem Umfeld erfolgreich zu sein. Sie spielen effektiv (zweitbeste FG% in der NCAA) und punkten gut. Sie sind eindeutig der beste Mid-Major in diesem Jahr und haben meiner Meinung nach eindeutig das Potential, um aus dem Schatten der großen Conferences zu treten und das Final Four zu erreichen.

Michigan State Spartans

Ich habe zu Beginn der Saison nicht gedacht, dass ich die Spartans im Jahr 2013 als Favoriten ansehen würde. Doch sie haben mich eines besseren belehrt. Toughness ist das Zauberwort für Tom Izzo’s Spieler. Noch mit einer Niederlage in die Saison gestartet (gegen UConn in Kaiserslautern), hat mich vor allem das Spiel gegen Wisconsin überzeugt. Ja, ein hässlicher 49-47 Sieg hat mit gezeigt, dass dieses Team auch solche Spiele gewinnen kann. Poingt Guard Keith Appling hat sein Spiel deutlich verbessert und kann das Team nun anführen. Die Big Men Derrick Nix und Adrian Payne sind enorm harte Verteidiger in der Zone. Doch das beste Beispiel für die Mentalität der Spartans ist Sophomore Brandon Dawson. Er ist kein guter Werfer und definitiv kein Prospect, was wegen seines enormen Talents bewundert wird. Jedoch kämpft er und zeigt den nötigen Einsatz. Dadurch wird er für jeden Gegner enorm gefährlich. Dieses Team kann in diesem Jahr eine Menge erreichen!

 

Geheimfavoriten

Cinncinati Bearcats

Was Sean Kilpatrick, Cashmere Wright & Co. spielen, ist nicht schön, so viel steht fest. Auch der Start in das Conference-Play war nicht besonders erfolgreich, doch mit diesem Team ist zu rechnen. Vielleicht sollte man sie nicht gleich im Final Four erwarten, doch jedes Team, das im März auf die Bearcats trifft, hat mit Sicherheit eine sehr schwere Aufgabe vor sich. Sie sind mehr als unangenehm zu spielen und Kilpatrick ist einer der besten Scorer der Liga. 

Oregon Ducks

Eigentlich sollten sie gar nicht zu den Geheimfavoriten gehören, denn wer in der eigenen Conference UCLA und Arizona schlägt, muss einiges an Talent haben. Sie führen die Pac-12 unbesiegt an. So richtig daran glauben, tut aber doch noch niemand. Irgendwie rechnet man trotzdem noch mit einem Einbruch. Wenn die Ducks dieses Niveau halten können, werden sie eine sehr gute Position im Bracket bekommen. Von dort an, ist dann eine Menge möglich. Mehr als das Elite Eight traue ich ihnen dann aber doch nicht zu.

Miami Hurricanes

Die Nummer 25 besiegt die an Nummer eins gesetzten Duke Blue Devils mit fast 30 Punkten. Es war eine beeindruckende Vorstellung und von diesem Tag an hat wahrscheinlich jeder die Hurricanes auf seinem Zettel. Doch wie nach jedem Sieg oder jeder Niederlage sollte man nicht überreagieren. Der Start in den zweiten Teil der Saison war der beste, den sie je hatten, doch die Saison ist noch lang. Es ist jedoch zu 99 Prozent sicher, dass sie das Tournament erreichen und dort werden sie jedem Team Probleme bereiten können. Guard Durand Scott hat gegen Duke bewiesen, was in ihm steckt und auch Kenny Kadi, Shane Larkin, Reggie Johnson, Trey McKinney Jones & Co. sind deutlich mehr als nur Statisten. Dieses Team hat Talent und kann eine enorme Überraschung im März darstellen. Duke in dieser Manier zu schlagen, ist nicht einfach und dementsprechend sollte man hier zumindest sagen, dass die Hurricanes vielleicht sogar zur Überraschung der Saison werden könnten. 

Mountain West Conference

Auch wenn diese Conference den meisten nicht viel sagen wird, sie gehört zum Besten, was das Land zu bieten hat. Im Endeffekt könnten es sogar fünf Teams in das NCAA Tournament schaffen. Trotz einiger unerwarteter Niederlagen sind New Mexico, UNLV und San Diego State noch immer die drei Favoriten aus dieser Gruppe. Diesen drei Teams fehlt es meiner Meinung nach noch etwas an Konstanz, um ganz vorne anzugreifen, es würde mich aber nicht überraschen, wenn ein Team unter den letzten Acht auftauchen würde. 

Kentucky Wildcats

Abschließend muss der Vorjahressieger zumindest noch Erwähnung finden. Die Spielzeit ist für John Calipari und die Wildcats sicherlich noch nicht verloren, doch ich sehe keine große Chance im März für Kentucky. Wie immer, kann natürlich alles passieren und das lieben wir so an der March Madness, doch durch den Mangel an Erfahrung und Team-Chemie wird es sehr schwer, mehrere Top-Teams in Folge zu schlagen.

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3 comments

  1. Smido83

    Schön… endlich mal wieder ein NCAA Artikel der das bisher geschehene zusammen fasst. Großes Dankeschön daher schon mal im voraus.

    Aus zeitlichen Gründen konnte ich bisher fast nur die Ergebnisse, bzw. ab und an mal ein Kentucky Spiel verfolgen. Daher vieleicht noch mal kurz eine Einschätzung meinerseits zum amtierenden Champion.

    Kentucky hat eigentlich ein sehr talentiertes Team. Nicht so talentiert wie letzte Saison, aber durchaus gut und breit genug (8 Rotationsspieler) besetzt, um wieder eine gute Role im Turnier zu übernehmen. ABER die Eigenschaften welche aus dem 2011/12er Team eines der besten ever gemacht hat fehlen diesem Team fast vollkommen! Der Zusammanhalt, das Zusammenspiel, der Wille sich auch für seinen Nebenmann den A. aufzureißen, die Uneigennützigkeit… Genau genommen habe ich Kentucky bisher (außer ein mal gegen ne Hustentruppe) nicht als “echtes” Team agieren sehen.

    Noel und Cauley-Stein (leider schon einige Spiele verletzt) sind da noch die zwei, die positiv herausstechen. Sie bilden für mich einen der defensiv stärkesten Frontcourts der Liga (6,6 BPG, 3,3 SPG, 15,1 RPG). Noel hat obendrein auch erste Post Moves entwickelt, so dass er auch offensiv immer besser wird. Stein hingegen ist in diesem Bereich noch zu roh, als das man ihn offensiv eine echte Role geben könnte. Leider kann man beiden in engen Situationen nicht den Ball geben, denn mit 54% (Noel) bzw. nicht mal 40% (Stein) Freiwurfquote wären sie ein absolute Risikofaktor. Der dritte Big im Bunde, Wiltjer, letzter überbliebener der Meister Rotation, bringt als Stretch 4 Spacing, gutes Scoring und für einen Shooter auch gute Quoten. Des weiteren zeichnet ihn eben noch diese Uneigennützigkeit aus, als er z.B. ohne zu hadern auf der Bank platz nahm und von dort als 6th Man gute Leistungen abliefert. Leider ist er defensiv zu weich, wenn er da noch mehr Einsatz zeigt, muss man diese 3er Rotation als Final 4 würdig ansehen.

    ABER… der Flügel sowie der Spielaufbau sind das nicht! Poythress, der vor der Saison noch als kommender Go-to-Guy angesehen wurde konnte dies bisher noch nicht bestätigen. Zwar sind seine Quoten absolut top (67% FG, 41% 3Pt), aber er versteckt sich noch zu oft und lässt die anderen machen. Da fehlt mir das Sieger-Gen, der Wille in entscheidenden Situationen den Ball zu bekommen. Wer den am Ende immer hat? Goodwin! Eigentlich ein talentierter SG, aber viel zu eigensinnig und mit einer viel zu großen Rolle. Er nimmt sich deutlich zu viele Würfe (11,3), trifft diese sehr unkonstant (43% FG) und verliert obendrein auch noch häufig den Ball (3,2 TO). Weiterhin hat er eine viel zu schlechte Quote von außen für einen SG (29%). Daher hatte ich mir eigentlich von Harrow und Mays das Leadership in engen Spielen gewünscht. Harrow wird in seinem Spiel langsam besser, aber 41% FG sowie nur 3,4 Assists sind keine guten Werte für einen PG! Er muss langsam anfangen das Spiel auch wirklich zu leiten. Momentan wirkt das Kentucky Spiel meist so: Harrow gibt Goodwin den Ball, der geht dann ins 1gg1 und alle hoffen das er mal abspielt oder selber trifft… Das ist zwar übertrieben, aber ihr versteht was ich meine! Mays ist obendrein leider nicht in der Form des letzten Jahres. Offensiv ist er wirklich schlecht (36% FG, 35% 3P) und auch defensiv ist er mir bisher noch nicht aufgefallen. Generell ist die Perimeterdefense diese Saison ein echter Schwachpunkt. Keiner der 5 Rotationspieler auf der 1-3 kann man als überdurchschnittlich bezeichnen. Viel zu oft stehen sie falsch, lassen Drives zu (Noel gefällts mit seinen 4,7 Blocks! ;) ) oder sind zu weit von den Shootern weg. Da muss Coach Cal ansetzen, sonst wirds wohl schon in der ersten Runde richtig eng! Denn mit dieser Perimeterdefense wird man auch gegen eigentlich schletere Teams nicht weit kommen, wenn die ein oder 2 gute Schützen in ihren Reihen haben. Da können Noel und Stein unter den Körben aufwäumen wie sie wollen.

    Lange Rede kurzer Sinn: Die Perimeterdefense muss besser werden, Goodwin muss weniger, Poythress mehr Verantwortung in der Offensive übernehmen. Obendrein muss Harrow öfter als wirklicher Playmaker in Erscheinung treten und Mays endlich als Senior die Leistungen und das Leadership zeigen die man sich von ihm erhofft hat.

  2. Julian Barsch

    |Author

    Sehr schön zusammengefasst! Das sind meiner Meinung nach einfach zu viele Baustellen, die in bisschen mehr als einem Monat bearbeitet werden müssen. Deswegen sehe ich den Erfolg für UK als nicht wirklich realistisch an.

  3. Smido83

    Sehr schön zusammengefasst! Das sind meiner Meinung nach einfach zu viele Baustellen, die in bisschen mehr als einem Monat bearbeitet werden müssen. Deswegen sehe ich den Erfolg für UK als nicht wirklich realistisch an.

    Auch wenns schwer fällt das zu sagen, aber eine Elite 8 Teilahme wäre schon ne richtige Überraschung für mich. Jedoch sind mit diesen eher schlechten Leistungen auch riesen Vorteile für die nächste Saison verbunden.

    Denn es wird wohl nicht erneut so einen “Aderlass im Kader geben wie vor dieser Saison. Noel, Poythress und wohl auch Goodrin werden das Team m.M.n. Richtung Draft verlassen. Auch wenn die Leistungen von Goodwin und Poythress nicht wirklich gut sind, sind sie zu talentiert als dass sie noch ein Jahr am College bleiben würden. Vor allem da der Draft ja insgesamt nicht wirklich stark ist. Mays wird als Senior natürlich auch gehen. Aber Harrow, Wilther und Stein werden m.M.n. dem Team als Rotationsspieler erhalten bleiben. Mit der wohl besten Draftclass seit den Fab 5 (Wenn man Wiggins bekommt wohl sogar die beste ever!) wird die Rotation nächste Saison (hoffentlich) so aussehen:

    PG: An. Harreson (#3)/ Harrow
    SG: Aa. Harreson (#5) /Young (#6)
    SF: ??Wiggins (#1)?? / Young
    PF: Wiltjer / Lee (#30)
    C: Stein / Johnson (#12)

    In den Klammern stehen die Positionen der Spieler im ESPN Ranking. Wie gesagt, kommt Wiggins nach Kentucky, dann ist dieses Team von Tag 1 an der absolut größte Titelanwärter.


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