Advanced Stats, Alltimers

Das Ende der Feldwurfquote

Der Basketballsport war schon immer eine Sportart im Wandel. Kaum eine andere Sportart hat in ihrem Dasein so viele verschiedene Regeländerungen durchgemacht wie der Basketball. Die Shotclock wurde eingeführt und die Dreipunktelinie erfunden, um nur die beiden wichtigsten von unzähligen Reformen zu nennen. Doch nicht nur das Regelwerk hat sich im Laufe der Zeit verändert, auch die Art und Weise wie Spiele aufgearbeitet werden, wurde ein Teil dieses Wandels. Die sogenannten “Advanced Stats” haben den Weg in die Berichterstattung gefunden und mit der Zeit kamen die Fans immer häufiger mit etwas in Berührung, was nicht selten mehr mit Mathematik als mit der Sportart selbst gemein hat.

Eine Chance

Dem “gewöhnlichen” NBA-Fan eröffnen sich durch den Vormarsch der modifizierten Statistiken durchaus Möglichkeiten. Wer die verschiedensten Statistiken richtig anzuwenden weiß, der kann die Qualitäten der Spieler fundierter einschätzen, insbesondere dann, wenn man als Basketballfan gar nicht die Möglichkeit hat, allen Teams eine gewisse Aufmerksamkeit zu widmen. Denn wer hat schon Zeit sich in der Woche fünfzehn Spiele anzuschauen? Statistiken helfen insoweit, als dass man sich ein Bild eines Spiels oder eines Spielers machen kann, ohne ihn mehrmals in der Realität gesehen zu haben. Natürlich unter der Prämisse, dass man dieses aus Zahlen bestehende Werkzeug korrekt bedient, was nicht selten sehr anspruchsvoll ist, weil so viele verschiedene Statistiken parallel laufen, davon einige aussagekräftiger sind und einige leider nicht. Die reine Feldwurfquote ist eine der Statistiken, von denen man in der heutigen Zeit lieber die Finger lassen sollte.

Die Probleme mit der Feldwurfquote

Zunächst festzuhalten ist: die Feldquote gab es schon immer. Im ersten Basketballspiel aller Zeiten, kurz nachdem der legendäre James Naismith 1891 das Basketballspiel erfunden hat, saß sicherlich der ein oder andere Beobachter auf der Tribüne der Sporthalle und hat mitgezählt, welcher Spieler wie häufig geworfen und getroffen hat. Die Feldwurfquote war geboren und galt jahrzehntelang als Indikator dafür, wer wie gut darin war, den Ball erfolgsversprechend zu versenken. In gewisser Weise erscheint uns die Feldwurfquote somit als alter Veteran unter den Statistiken, mit einer Fülle an Erfahrung, wenn auch etwas einfach gestrickt und ohne die Fähigkeit, die heutige Welt zu verstehen. Trotzdem greift die Welt weiterhin gern auf sie zurück. Wahrscheinlich weil sie so einfach konzipiert ist und jeder sofort weiß, dass eine Feldwurfquote von 50% besser ist als eine Quote von 45%. Und genau beginnt das Problem. Eine Feldwurfquote von 50% muss nicht zwingend besser sein als 45%. Man glaubt es nur zu wissen, weil die Zahl größer ist, doch die Wahrheit sieht nicht selten ganz anders aus.

Das Problem der Feldwurfquote ist nämlich, dass die Schwierigkeit des Wurfes überhaupt nicht abgebildet wird oder anders ausgedrückt: Es gibt zwei verschiedene Wertemöglichkeiten für einen erfolgreichen Wurf: zwei oder drei Punkte. Und diese einfache Tatsache kann unter Umständen alles verändern. Ein einfaches Beispiel:

Spieler A wirft sechs Mal, davon keinen Versuch aus der Dreipunktedistanz, und trifft drei Mal. Die Feldwurfquote beträgt 50% und es sprangen sechs Punkte heraus.

Spieler B wirft ebenfalls sechs Mal, jedoch sind alle Versuche aus der Weitdistanz, und trifft davon nur zwei Mal. Die Feldwurfquote beträgt in diesem Fall nur 33%, obwohl ebenfalls sechs Punkte mit sechs Würfen generiert wurden.

Die effektive Wurfleistung beider Spieler ist dieselbe: sechs Würfe, sechs Punkte, doch die Feldwurfquote kommt zu gänzlich anderen Ergebnissen (es entsteht ein Unterschied von 17%). Stellen wir uns vor, dass Spieler B die Hälfte seiner sechs Versuche von Downtown trifft. Dann wäre die Feldwurfquote dieselbe (beide 50%), obgleich Spieler B aus den sechs Würfen neun Punkte gemacht hätte, also 50% mehr als Spieler A.

Das lässt nur einen Schluss zu: offensichtlich ist die einfache Feldwurfquote nicht dazu geeignet, die Wurfleistung eines Spielers richtig abzubilden, weil sie die Belohnung des zusätzlichen Punktes bei den Dreipunktewürfen überhaupt nicht gewichtet.

Eine Alternative: die eFG%

Glücklicherweise gibt es Alternativen. Die sogenannte “Effektive Feldwurfquote” (abgekürzt häufig mit eFG%) bereinigt das Problem auf sehr elegante Weise, indem sie bei der Berechnung der Quote die Erfolge aus der Weitdistanz mit dem Faktor 1.5 multipliziert, was auch der Realität enspricht, denn bei einem solchen Treffer bekommt das Team 1.5 mal soviele Punkte gutgeschrieben (drei statt zwei Punkte). Ansonsten ist die Rechnung dieselbe, also:

eFG% = (FG + 0.5*3er)/ FGA

Die meisten Statistikportale führen mittlerweile bei jedem Spieler oder Team diese Kategorie, damit man eine vernünftige Grundlage hat, die reine Wurfleistung – man könnte auch Wurfauswahl sagen – zu evaluieren.

Um noch ein Beispiel aus der echten NBA zu nehmen: Chauncey Billups hat beispielsweise eine Karrierefeldwurfquote von nur 41.6%. Evan Turners Quote beträgt 43.5%. Die reine Feldwurfquote würde jetzt suggerieren, dass Turners Wurfleistung die Bessere sei, was nachweislich nicht stimmt. Turner wird hier privilegiert, weil Billups zahlreiche Dreipunkteversuche (fast fünf pro Spiel über seine Karriere) ihm bei der einfachen Feldwurfquote schaden, obwohl sie mehr Punkte generieren, also erfolgsversprechender sind. Die Effektive Feldwurfquote deckt dies schonungslos auf. Die eFG% von Turner beträgt über seine Karriere hinweg schwache 44.9%, die von Billups solide 49.6%.

Insofern ist es empfehlenswert, sich die eFG% und nicht die reine FG% anzuschauen, wenn man die Wurfauswahl bzw. die Wurfleistung eines Spielers bewerten möchte.

Ein kleiner Exkurs: Freiwürfe

Punkte lassen sich bekanntermaßen nicht nur durch getroffene Würfe aus dem Feld generieren, sondern eben insbesondere auch von der Freiwurflinie, wodurch die statistische Aufarbeitung der gezeigten Leistung des Spielers komplizierter wird.

Um dies vom vorigen Thema abzugrenzen: Die eFG% versucht, wie gerade gezeigt, der Wurfauswahl des Spielers eine Prozentzahl zuzuordnen. Die sogenannte True-Shooting-Percentage (abgekürzt TS%) versucht etwas Ähnliches durch Hinzunahme der Freiwürfe, wodurch man letztendlich ermitteln kann, wie effizient ein Spieler zu seinen Punkten kommt (Ballverluste ausgeklammert). Es liegt nahe, dass ein Spieler, der zwar keine gute Wurfquote hat, dafür jedoch viele Freiwürfe herausholt und trifft, ebenfalls effizient sein kann. Die TS% bietet eine Lösung und wird wiefolgt berechnet:

TS% = Points / 2*(FGA + 0.44 FTA)

Warum vor den Freiwurfversuchen (FTA) ein Faktor von 0.44 berechnet wird, würde  hier jetzt zu weit führen. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass mit Hilfe dieser Formel sehr zuverlässig die Scoring-Effizienz (ohne Ballverluste) eines Spielers berechnet werden kann. Immer wenn man Aussagen über die Wurfeffizienz treffen möchte, sollte man auf das True Shooting zurückgreifen.

Wichtig dabei ist, dass sie insbesondere davon abhängt, wie viel Verantwortung ein Spieler in der Offensive bekommt. So hat ein Steve Kerr beispielsweise einen höheren TS%-Wert als Michael Jordan (59% zu 57%). Steve Kerr war also in der Tat effizienter als Michael Jordan, jedoch eben nur im Verhältnis zu den Touches, die er in der Offensive bekam. Kerr schloss in seiner Karriere nur 14% der Angriffe seiner Teams ab, MJ ganze 33.3%. Es liegt nahe, dass mit mehr Verantwortung in der Offensive die Effizienz in der Regel sinkt. Wenn Kerr so viel Verantwortung (= so viele Würfe) wie MJ hätte übernehmen müssen, wäre seine TS% sicherlich nicht so hoch gewesen.

Insofern ist es wichtig, dass man die bei dieser Statistik Werte von Spielern mit ähnlichen Rollen vergleicht, nicht jedoch die Werte eines Rollenspielers mit denen eines Franchiseplayers.

Fazit

Was lässt sich also festhalten? Durch die Erfindung der Dreipunktelinie hat sich das statistische Aufarbeiten gezeigter Wurfleistungen erheblich geändert. Die altgediente reine Feldwurfquote ist nicht in der Lage die tatsäche Wurfleistung zu erfassen, weil sie die zusätzliche Belohnung erfolgreicher Dreipunktewürfe ignoriert, so dass eine Modifizierung unerlässlich war. Insofern sollte man sich bei der Bewertung von Wurfleistungen auf zwei Statistiken beschränken. Zum einen die sogenannte “Effektive Feldwurfquote” (eFG%), welche die Dreipunktewürfe gewichtet, so dass sich die Wurfauswahl besser beurteilen lässt. Zum anderen die True Shooting Percentage, welche noch die Freiwürfe hinzunimmt, um eine allgemeine Scoring-Effizienz (ohne Beachtung der Ballverluste!) abzuleiten. Die reine Feldwurfquote hat ausgedient.

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16 comments

  1. Alexander Aust

    Super Artikel!

    So dramatisch sehe ich das mit der FG% nicht, jedoch denke ich habt ihr recht, wenn man herausfinden möchte wie effizient ein Spieler ist. Ganz ausgedient hat für mich die FG% trotzdem nicht.

    Ich setzte euer Beispiel mal fort:

    Wie oben schon beschrieben 6 Würfe, 6 Punkte für beide Spieler. Jedoch ändert sich doch die Situation wenn man mal annimmt, dass der Gegner bei jedem Fehlwurf nach einem Rebound, einen Fastbreak einleitet und jedesmal zu Punkten kommt. Dann stehts nämlich bei dem 50% FG Schützen 6:6 und bei dem Spieler mit 33%FG (2-6 Dreier) dann doch nur 6:8.
    Sind jetzt die jeweils 6 Punkte immer noch gleich viel wert? Ich meine nein. Klar, man kann jetzt auch darüber diskutieren ob es eventuell auch zu Offensiv-Rebounds hätte kommen können, das ist aber nicht der Punkt. Für mich deutet eine höhere FG% auch an, dass man dem Gegner weniger Möglichkeiten bietet um zu leichten Punkten zu kommen. Gegen ein Run&Gun-Team könnten schlechte Quoten einem das Genick brechen.

    Ich bin da bei euch, dass man durch die normale FG-Quote nicht unbedingt darauf schließen sollte wie effizient ein Spieler tatsächlich auf dem Court ist, jedoch würde ich diese Quote trotzdem nicht aus “ausgedient” bezeichnen.

    Gruß, Chuck

  2. Avatar

    abcd12

    Schöner Artikel! Sowas kann man gerne öfter machen und auch fortgeschrittene statistische Kennzahlen beleuchten. ORt,DRt,WS?

  3. Fabian Thewes

    |Author

    @Chuck_Person:
    Habe gerade leider keine Zeit für eine (ausführliche) Antwort, hole ich morgen nach, versprochen. ;)

    @abcd12:
    Da ich ein sehr großer Anhänger des Offensivratings bin, könnte ich mir da in Zukunft einen Artikel vorstellen. Mal sehen… ;)

  4. Julian Lage

    Erst mal: Klasse Artikel, Advanced Stats sind immer toll.

    Auch wenn ich Fabians Antwort natürlich nicht vorweg nehmen will, gebe ich trotzdem mal meinen Senf zu zu dem hier zitierten Post ab ;)

    Wie oben schon beschrieben 6 Würfe, 6 Punkte für beide Spieler. Jedoch ändert sich doch die Situation wenn man mal annimmt, dass der Gegner bei jedem Fehlwurf nach einem Rebound, einen Fastbreak einleitet und jedesmal zu Punkten kommt. Dann stehts nämlich bei dem 50% FG Schützen 6:6 und bei dem Spieler mit 33%FG (2-6 Dreier) dann doch nur 6:8.

    Wenn wir jetzt mal die Spielereien mit Advanced Stats weitermachen: Wie diese Tabelle: http://bkref.com/tiny/tEhCh zeigt, hatten Teams im Schnitt eine Offensivreboundrate von ~27 Prozent. Damit die niedrigere Quote der 3er also negativ ins Gewicht fallen würde, müsste die Fastbreak-Effektivität mal der Zahl der Fehlwürfe, die überhaupt zu Schnellangriffen werden, diese 27% ausgleichen. Dafür vernünftige Stats zu finden, halte ich nur für begrenzt möglich, mein bester Treffe wäre das hier: http://www.teamrankings.com/nba/stat/fastbreak-efficiency Nimmt man das jetzt zusammen, könnte man daraus schließen, dass Chicago (höchste Oreb-Rate) gegen New York (niedrigste Fastbreak-Effektivität) in deinem Vergleich sogar profitieren könnte, während Boston gegen Denver (jeweils umgekehrt) das Ganze besser lassen sollte.
    Wollte man den Spaß jetzt noch weiter fortführen, müsste natürlich noch die OReb-Rate auf 3er oder nicht spezifiziert werden, auf die momentan auf dem Platz stehende 5 der beiden Teams etc…

    Das sind jetzt alles nur eher weniger sinnvolle Zahlenspielereien, [Würde mich wirklich interessieren, bis zu welchem Maß so was von dem Teams gemacht wird, d.h. wo der Punkt ist, dass die Verwirrung/fehlende Praxisrelevanz schadender ist als der potentielle Informationsgewinn] was ich damit sagen will: Du kannst jeden Versuch, sich dem Spiel statistisch zu nähern, mit einer stärkeren Spezifizierung oder einem anderen Ansatz demontieren.
    Genaugenommen ist jede Statistik nur eine Krücke, mit der man sich einer nicht zu erreichenden Objektivität zu nähern versucht. Dann nehme ich aber lieber die aus dem Fachhandel statt einen morschen Ast ;)

    [So, jetzt aber genug der spätabendlichen Basketball-Philosophie ;)]

  5. Fabian Thewes

    |Author

    Super Artikel!

    So dramatisch sehe ich das mit der FG% nicht, jedoch denke ich habt ihr recht, wenn man herausfinden möchte wie effizient ein Spieler ist. Ganz ausgedient hat für mich die FG% trotzdem nicht.

    Ich setzte euer Beispiel mal fort:

    Wie oben schon beschrieben 6 Würfe, 6 Punkte für beide Spieler. Jedoch ändert sich doch die Situation wenn man mal annimmt, dass der Gegner bei jedem Fehlwurf nach einem Rebound, einen Fastbreak einleitet und jedesmal zu Punkten kommt. Dann stehts nämlich bei dem 50% FG Schützen 6:6 und bei dem Spieler mit 33%FG (2-6 Dreier) dann doch nur 6:8.

    Also das ist schon krasse Spekulation. ;)

    Sind jetzt die jeweils 6 Punkte immer noch gleich viel wert? Ich meine nein. Klar, man kann jetzt auch darüber diskutieren ob es eventuell auch zu Offensiv-Rebounds hätte kommen können, das ist aber nicht der Punkt. Für mich deutet eine höhere FG% auch an, dass man dem Gegner weniger Möglichkeiten bietet um zu leichten Punkten zu kommen. Gegen ein Run&Gun-Team könnten schlechte Quoten einem das Genick brechen.

    Du kannst doch nicht annehmen, dass ein Team zur Fastbreaks einleitet, mit 100% abschließt (heftige Spekulation), verneinst aber die Möglichkeit von mehr Offensivrebounds beim angreifenden Team, welches die 3er geworfen hat. Dieser Spezialfall, von dem du redest, passierst außerdem höchst selten, wenn überhaupt. In der Masse an sonstigen Situation geht das dann völlig unter, so dass unterm Strich die eFG die deutlich bessere Alternative ist.

    Ich bin da bei euch, dass man durch die normale FG-Quote nicht unbedingt darauf schließen sollte wie effizient ein Spieler tatsächlich auf dem Court ist, jedoch würde ich diese Quote trotzdem nicht aus “ausgedient” bezeichnen.

    Gruß, Chuck

    Wie gesagt: dieser konstruierte Spezialfall, von dem du sprichst, passiert verdammt selten. Außerdem sind es zwei paar Schuhe. Aus der Feldwurfquote ergeben sich keine Schlussfolgerungen auf die anderen Elemente des Basketballspiels, die aber Teil deiner gedanklichen Konstruktion wären (Offensivrebounding des einen Teams, Defensivrebounding des anderen Teams, Fastbreakstärke, Fastbreak Defense usw). Ich denke du übertreibst hier etwas die Analyse und vernachlässigst ein wenig das “große Ganze”, also die sehr große Schwäche dieser alten Statistik. Die Ungenauigkeiten in ein paar Spezialfällen sind nichts im Vergleich zum Aussagegewinn, den man im Allgemeinen durch eFG% erzielt.

    @Julian:

    Stimme im Prinzip zu. Vergiss aber nicht, dass du nicht nur die Fastbreakstärke des einen Teams berücksichtigen müsstest, sonder auch die Transition Defense des anderen Teams (dazu wie egsagt Def-Reb/ Off reb). Hinzu kommt, man müsste noch einen Zusammenhang bewiesen, der zeigt, wieviele Fastbreaks aus Fehlwürfen überhaupt entstehen – dazu noch im Verhältnis zu der Anzahl der Fastbreaks nach Kassieren von Punkten (auch das wäre möglich). Es wird also noch einmal deutlich komplizierter. Für mich, ich hatte es gerade schon angedeutet, ist das eine zu große Gedankenspielerei. Es sollte klar sein, dass der im Allgemeinen durch die eFG% entstandene Informationsgewinn deutlich überwiegt.

  6. Julian Lage

    Stimme im Prinzip zu. Vergiss aber nicht, dass du nicht nur die Fastbreakstärke des einen Teams berücksichtigen müsstest, sonder auch die Transition Defense des anderen Teams (dazu wie egsagt Def-Reb/ Off reb). Hinzu kommt, man müsste noch einen Zusammenhang bewiesen, der zeigt, wieviele Fastbreaks aus Fehlwürfen überhaupt entstehen – dazu noch im Verhältnis zu der Anzahl der Fastbreaks nach Kassieren von Punkten (auch das wäre möglich). Es wird also noch einmal deutlich komplizierter. Für mich, ich hatte es gerade schon angedeutet, ist das eine zu große Gedankenspielerei. Es sollte klar sein, dass der im Allgemeinen durch die eFG% entstandene Informationsgewinn deutlich überwiegt.

    Ich habe auch überlegt, das ganze mit der 82Games-Statistik zu den ersten 10 Sekunden zu machen (z.B. http://www.82games.com/1112/1112CHI3.HTM) – die gibt es offensiv/defensiv, aber da ziehen die schnell bis überhastet abgeschlossenen normalen Angriffe natürlich auch mit rein… Eine wirkliche “Lösung” dazu gibt es vermutlich sowieso nicht.

    Mir gings wie schon gesagt auch in erster Linie darum, zu zeigen, dass jede Statistik irgendwie angreifbar ist, wenn man nur noch mehr Zahlen nimmt. Das ändert aber nichts daran, dass eFG sicher aussagekräftiger ist als die normale FG-Quote.

  7. AbuJaFar

    Soweit ich weiß, hängt doch zum Beispiel in Dallas eine Kamera/Computer/Gerätschaft an der Hallendecke, die viele verschiedene Werte erfasst, die dann zu so genauen Statistiken, wie hier auch diskutiert wurden erfasst.
    Weiß jetzt nicht ob da jetzt Fast-Break-Effizienz von den Statistikern mitberechnet wird. Aber so Sachen wie Spieler A scored aus der Entfernung X nach Pass von Spieler C wenn Gegenspieler A der Ycm groß ist Z m von ihm entfernt steht zu soundsoviel Prozent werden damit erfasst sowie ich dass damals verstanden habe.

  8. Alexander Aust

    Also das ist schon krasse Spekulation. ;) […] Du kannst doch nicht annehmen, dass ein Team zur Fastbreaks einleitet, mit 100% abschließt (heftige Spekulation)…

    Das sollte ja auch ein übertriebenes Beispiel sein. Wollte damit nur andeuten, dass die normale FG% auch zeigt, dass man durch bessere Quoten weniger Fast-Breaks zulässt. Wenn man das Beispiel auf 60 Würfe des gesamten Teams pro Spiel hochrechnet, sind das immerhin 10 mögliche Gegenangriffe. Wenn dir das Beispiel auch zu unrealistisch ist, dann kann man das ja auch auf mehrere Spiele projezieren und spielübergreifend denken. Mir gehts auch gar nicht darum zu vermitteln, dass die FG% eine wichtige Statistik ist, ich möchte nur darlegen, dass diese Statistik mir persönlich zeigt, dass der betroffene Spieler eben dafür sorgt, dass das Gegner das Spiel seltener schnell machen kann.
    Mit einer einzigen Statstik kann man ja sowie nicht darlegen wie ein Spieler das Spiel seiner Mannschaft beeinflußt. Du weißt ja selbst, dass es sehr viele andere Stats gibt mit denen man argumentieren kann. Du wirst ja auch wieder Argumente bringen können, die meine löchrig erscheinen lassen.
    Ich hoffe aber, dass du jedoch nachvollziehen kannst, dass es über die ganze Saison gesehen doch ein Unterschied ist, ob man 33% oder 50% schießt, obwohl man gleichviele Punkte pro Spiel macht und laut eFG gleich effizient spielt^^

    […]dass unterm Strich die eFG die deutlich bessere Alternative ist.

    Mag sein, es kommt drauf an was man beweisen möchte. Wie schon gesagt, die FG% hat mit Sicherheit große Schwächen, aber “ausgedient” hat diese Statistik eben nicht, weil sie, wie du schon geschrieben hast, sehr einfach zu errechnen ist und man aus ihr einfache Dinge ableiten kann.

    Ps. Freue mich schon auf die nächsten Artikel von dir über weitere Stats.

  9. Julian Lage

    Das sollte ja auch ein übertriebenes Beispiel sein. Wollte damit nur andeuten, dass die normale FG% auch zeigt, dass man durch bessere Quoten weniger Fast-Breaks zulässt. Wenn man das Beispiel auf 60 Würfe des gesamten Teams pro Spiel hochrechnet, sind das immerhin 10 mögliche Gegenangriffe. Wenn dir das Beispiel auch zu unrealistisch ist, dann kann man das ja auch auf mehrere Spiele projezieren und spielübergreifend denken. Mir gehts auch gar nicht darum zu vermitteln, dass die FG% eine wichtige Statistik ist, ich möchte nur darlegen, dass diese Statistik mir persönlich zeigt, dass der betroffene Spieler eben dafür sorgt, dass das Gegner das Spiel seltener schnell machen kann.

    Wie schon gesagt, für diese Annahme brauchst du meiner Meinung nach ganz klar Belege. Dass Schnellangriffe aus verfehlten Würfen eine bessere FG-Quote ermöglichen als ein normaler ist klar, darüber muss man nicht diskutieren. Aber der Schluss, dass damit 50% Fg besser sind als 33%, ist denke ich nicht so einfach zulässig. In erster Linie bleiben noch die Offensiv-Rebounds, daneben ist ein Dreipunktwurf nicht unbedingt das Traumszenario für einen Schnellangriff. Der Ball ist lang in der Luft, einige der Angreifer können zurückfallen und den Schnellangriff verhindern, während der/die restliche(n) dem Rebound nachjagen. Nach einem Block/sehr kurzen Wurf ist da die Gefahr viel größer, also werden evtl. aus den 3 verfehlten Würfen des 2er-Spielers mehr gefährliche Fastbreaks. Um deine Aussage zu belegen, bräuchtest du Zahlen, die zeigen, dass die zusätzliche oReb-Chance weniger Wert ist als die Effektivitätssteigerung, die durch den Fastbreak entsteht.

    Du hast natürlich recht, dass eFG nie das ganze Spiel abbilden kann, es würde z.B. niemand behaupten, dass Chandler der offensiv stärkste Spieler der letzten Saison war. Aber die Aussagekraft von TS (was sich auch noch recht leicht im Kopf überschlagen lässt) und eFG lassen die simple FG% doch ziemlich alt aussehen, einfach weil sie Dinge gleichsetzt, die nicht gleich sind.

  10. Fabian Thewes

    |Author

    Also das ist schon krasse Spekulation. ;) […] Du kannst doch nicht annehmen, dass ein Team zur Fastbreaks einleitet, mit 100% abschließt (heftige Spekulation)…

    Das sollte ja auch ein übertriebenes Beispiel sein. Wollte damit nur andeuten, dass die normale FG% auch zeigt, dass man durch bessere Quoten weniger Fast-Breaks zulässt. Wenn man das Beispiel auf 60 Würfe des gesamten Teams pro Spiel hochrechnet, sind das immerhin 10 mögliche Gegenangriffe. Wenn dir das Beispiel auch zu unrealistisch ist, dann kann man das ja auch auf mehrere Spiele projezieren und spielübergreifend denken. Mir gehts auch gar nicht darum zu vermitteln, dass die FG% eine wichtige Statistik ist, ich möchte nur darlegen, dass diese Statistik mir persönlich zeigt, dass der betroffene Spieler eben dafür sorgt, dass das Gegner das Spiel seltener schnell machen kann.

    Erstmal sind es ja auch 8 Angriffe für den Gegner unabhängig davon ob man trifft. Der Gegner bekommt in jedem Fall den Ball. ;) Bei dir klingt das so, als wenn man die Anzahl der Angriffe des Gegners verringert, was natürlich nicht der Fall ist. Allenfalls senkt man die Wahrscheinlichkeit, dass von diesen 8 Angriffen Schnallangriffe dabei sind, das wird in deiner Formulierung nicht wirklich deutlich. Und selbst das ist nur eine Vermutung deinerseits. Wie viele Fastbreaks entstehen denn überhaupt mehr im Verhältnis zu einem normalen Angriff nach Ballbesitz nach gegnerischen Korberfolg? Du behauptetest einfach, dass der Zusammenhang da ist und das nach Fehlwürfen spürbar mehr (erfolgeiche!) Schnellangriffe entstehen und stellst die These auf, dass es bei Fehlwürfen zu deutlich mehr Kontergelegenheit des Gegners kommt. Ich finde das nicht wirklich überzeugend und halte diesen “Vorteil” – wenn übrhaupt – für sehr gering.

    Hinzu kommt, dass du dir einfach die krasse Fehlerquote bei der normalen Feldwurfquote anschauen solltest. Im Beispiel des Artikels liegen die Feldqurfwuoten beider Spieler um 17% (!!!) auseinander, obwohl die Wurfleistugn dieselbe ist. Das beudetet, dass im Beispiel sich die Feldwurfquote zu 33% irrt (!) also zu 33% die Realität falsch abbildet. Das Fehlerpotenzial der normalen Feldwurfquote ist bei den besagten 3ern einfach gigantisch. Ich denke du unterschätzt diese Probleme ein wenig.

    Mit einer einzigen Statstik kann man ja sowie nicht darlegen wie ein Spieler das Spiel seiner Mannschaft beeinflußt. Du weißt ja selbst, dass es sehr viele andere Stats gibt mit denen man argumentieren kann. Du wirst ja auch wieder Argumente bringen können, die meine löchrig erscheinen lassen.
    Ich hoffe aber, dass du jedoch nachvollziehen kannst, dass es über die ganze Saison gesehen doch ein Unterschied ist, ob man 33% oder 50% schießt, obwohl man gleichviele Punkte pro Spiel macht und laut eFG gleich effizient spielt^^

    Das weiß ich einfach nicht. Vielleicht ist ein Team super im Offensivrebound, vielleicht ist es super in der Transition Defense. Das ist doch alles allein mit der eigenen Feldwurfquote ohne Hilfe von anderen Stats überhaupt nicht darstell- oder abschätzbar. Im Vergleich dazu habe ich eine tolle Statistik wie die eFG%, die ein deutlich niedriges FEhlerpotenzial hat.
    Der Vorteil bei der eFG% ist zudem, dass die verschiedenen Elemente des Basketballspiels wunderbar voneinander abgegrenzt werden. Den Aussagewert, der dir offenbar so wichtig ist, lässt sich ja auch durch andere Stats viel besser einschätzen (gegnerische “Transition ppp” auf mysynergysports.com), um abzuschätzen wie stark ein Team im Fastbreak verteidigt bzw. wieviele Fastbreaks zugelassen werden usw.
    Hinzu kommt dass die eFG% ein Teil der sogenannten 4 Factors ist, womit genau bestimmt werden kann wie effizient ein Team in der Offensive agiert bzw. ihre Angriffe abschließt:

    1. eFG%
    2. Offensivrebound%
    3.TOV%
    4. FT/FTA

    Das ergibt sich daraus, dass das die vier verschiedenen Möglichkeiten sind wie ein Angriff in einem Basketballspiel enden kann bzw. der Ballbesitz wechselt. Damit wird vielleicht auch nochmal deutlich, dass die eFG% ein zentraler Teil des mathematischen Fundaments des Basketballs ist.

    Mag sein, es kommt drauf an was man beweisen möchte. Wie schon gesagt, die FG% hat mit Sicherheit große Schwächen, aber “ausgedient” hat diese Statistik eben nicht, weil sie, wie du schon geschrieben hast, sehr einfach zu errechnen ist und man aus ihr einfache Dinge ableiten kann. .

    Wie gesagt: den Aussagewert, den du da noch siehst, ist aus meiner Sicht durch andere Stats sehr viel besser darstellbar/nachvollziehbar. Es klingt ja auch irgendwie ein wenig umständlich, mit Hilfe der fehlerbehafteten reinen Feldwurfquote (ein Teil der offensiven 4 Factors) wage Aussagen über gegnerische Fastbreaks (mithin eigene Defense) zu machen (wie gesagt: du argumentierst hier ohne einen statistischen Background), die durch zahlreiche andere Dinge mitbeeinflusst werden. Sehe da wirklich keinen wesentlichen MEhrwert. Das gigantische Fehlerpotenzial ist ungleich größer.

  11. Alexander Aust

    Erstmal sind es ja auch 8 Angriffe für den Gegner unabhängig davon ob man trifft. Der Gegner bekommt in jedem Fall den Ball.[…]Allenfalls senkt man die Wahrscheinlichkeit, dass von diesen 8 Angriffen Schnallangriffe dabei sind, das wird in deiner Formulierung nicht wirklich deutlich

    Genau das ist der Punkt. Im Basketball geht es – wie in jedem anderen Team-Sport auch – um Wahrscheinlichkeiten. Danke für die Info, dass man in jedem Fall den Ball bekommt ;) , aber die Wahrscheinlichkeit ist doch in jedem Fall höher Punkte zu kassieren, wenn man einen Schnellangriff verteidigen muss, als wenn man regulär 5-5 spielt. Transition-Defense hin oder her, ich gehe jede Wette, dass man mehr Punkte kassiert, wenn man (Bsp1) 20 mal fünf gegen fünf verteidigt und 40 mal einem möglichen Fast-Break hinterher rennen muss, als wenn man (Bsp2) 30 mal fünf gegen fünf verteidigt und 30 mal einen möglichen Fast-Break verteidigen muss (Bsp1: 20-60FG(33,3%), Bsp2: 30-30FG(50%)).

    Hinzu kommt, dass du dir einfach die krasse Fehlerquote bei der normalen Feldwurfquote anschauen solltest. Im Beispiel des Artikels liegen die Feldqurfwuoten beider Spieler um 17% (!!!) auseinander, obwohl die Wurfleistugn dieselbe ist. Das beudetet, dass im Beispiel sich die Feldwurfquote zu 33% irrt (!) also zu 33% die Realität falsch abbildet. Das Fehlerpotenzial der normalen Feldwurfquote ist bei den besagten 3ern einfach gigantisch. Ich denke du unterschätzt diese Probleme ein wenig.

    Okay, einigen wir uns, dass die FG% eine geringe Aussagekraft hat, was die Effizienz eines einzelnen Spielers angeht. Trotzdem sehe ich immer noch einen Vorteil für das gegnerische Team wenn ein Spieler niedrigere Quoten schießt, weil er dem eigenen Team dadurch “schadet”.

    […]Damit wird vielleicht auch nochmal deutlich, dass die eFG% ein zentraler Teil des mathematischen Fundaments des Basketballs ist.

    Nochmal, absolut nichts gegen die eFG%! Absolut ist diese Statistik notwendig um die Effizienz eines Spielers darzustellen. Trotzdem folge ich dir nicht, wenn du sagst die alte FG% hat ausgedient.

  12. Fabian Thewes

    |Author

    Erstmal Danke für die nette Diskussion.

    Genau das ist der Punkt. Im Basketball geht es – wie in jedem anderen Team-Sport auch – um Wahrscheinlichkeiten. Danke für die Info, dass man in jedem Fall den Ball bekommt ;) , aber die Wahrscheinlichkeit ist doch in jedem Fall höher Punkte zu kassieren, wenn man einen Schnellangriff verteidigen muss, als wenn man regulär 5-5 spielt. Transition-Defense hin oder her, ich gehe jede Wette, dass man mehr Punkte kassiert, wenn man (Bsp1) 20 mal fünf gegen fünf verteidigt und 40 mal einem möglichen Fast-Break hinterher rennen muss, als wenn man (Bsp2) 30 mal fünf gegen fünf verteidigt und 30 mal einen möglichen Fast-Break verteidigen muss (Bsp1: 20-60FG(33,3%), Bsp2: 30-30FG(50%)).

    Ich bin weiterhin der Meinung, dass du diese zusätzliche Aussagekraft überbewertest. Um das ganze mal mit ein paar Fakten zu untermauern (du spekulierst ja leider etwas, nicht böse gemeint ;) :)):

    Die Thunder sind diese Saison #2 bei der FG%, sind aber in der Transition Defense nur die #19 NBA-weit, obwohl sie ansonsten ein gutes Defensivteam sind (#5 overall gegnerische ppp, #7 kassierte Punkte pro 100 Possessions). 11% der gegnerischen Possessions sind Fastbreaks.

    Schauen wir uns jetzt die Wizards an. Die treffen gar nichts. Deiner Ansicht sollte das ja dazu führen, dass der Gegner mehr zu Fastbreaks eingeladen wird. Und wieviel % der gegnerischen Angriffe sind Fastbreaks bei den Wizards? Ebenfalls 11%, obwohl die FG% Quote der Thunder und Wizards um 8% (!) auseinander liegen. Übrigens haben die Wizards kaum wesentlich schlimmere Probleme bei der Transition Effizienz ihrer Gegner (Rang 24, kein großer Unterscheid zu den Thunder, die Rang 19 bekleiden).

    Schauen wir uns die Pacers an. Auch die treffen kaum was (#28 bei FG%), kassieren ebenfalls nur zu 11% Fastbreaks, genauso wie die Thunder.

    Schauen wir uns ferner die Heat an. Die Heat sind sogar #1 bei der FG% und wie viel Prozent der gegnerischen Fastbreaks sind Schnellangriffe? Sogar 13%! Sie treffen klar besser aus dem Feld als die Wizards und Pacers, müssen sich jedoch mit mehr Fastbreaks auseinandersetzen. Wie kann das deiner Ansicht nach sein?

    Schauen wir uns die Bobcats an. Die sind das zweitschlechteste Team bei der FG%, deren Gegner schließen jedoch auch 13% per Fastbreak ab. Das heißt sie lassen anteilsmäßig genausoviele Fastbreaks wie die Heat zu, obwohl sie deutlich schlechter werfen.

    Das alles widerspricht deiner Theorie völlig. Selbst wenn man einen Unterschied ausmachen könnte (die bisherigen zahlreichen Beispiele sprechen klar dagegen), wäre der so minimal, dass ich den von dir gesehenen Aussagewert weiterhin anzweifle.

    Du hast natürlich Recht, dass man in Transition mehr Punkte kassiert als ohne Schnellangriff, aber die Theorie, dass sich aus der FG% irgendwas ableiten lässt, hält dem Praxistest offensichtlich überhaupt nicht stand.

  13. Jonathan Walker

    Tolle Diskussion. Besonderes Lob an Fabian für die statistische Widerlegung von Chucks Argument durch die Recherche, sehr interessant mitzulesen. :tup:

  14. Alexander Aust

    Fabian, ich gebe mich nun geschlagen und schäme mich für meine – von dir widerlegte – These ;)
    Das Ergebnis überrascht mich ganz ehrlich, hätte ich so nicht erwartet. Danke für die Recherche, ansonsten hätten wir noch Tage lang diskutiert^^

    Freue mich auf weitere Artikel von dir über andere und spannende Statistiken. Vllt hab ich ja wieder was zu meckern :mrgreen:

    Gruß, Chuck

  15. Fabian Thewes

    |Author

    Fabian, ich gebe mich nun geschlagen und schäme mich für meine – von dir widerlegte – These ;)
    Das Ergebnis überrascht mich ganz ehrlich, hätte ich so nicht erwartet. Danke für die Recherche, ansonsten hätten wir noch Tage lang diskutiert^^

    Du brauchst dich doch nicht zu schämen, in der Analyse hätte ja auch etwas ganz anderes herauskommen können. ;)

    Freue mich auf weitere Artikel von dir über andere und spannende Statistiken. Vllt hab ich ja wieder was zu meckern :mrgreen:

    Gruß, Chuck

    Ich habe mich über deine Einwände gefreut, weil die dazu führen, dass man sich mit dem ein oder anderen Thema noch ausführlicher beschäftigt. Den (indirekten) Aussagewert, den du bei der FG% gesehen hattest, hatte ich ehrlich gesagt nicht einmal ansatzweise auf dem Schirm (kreative Idee!). Insoweit muss ich mich auch bei dir bedanken, weil der Einwand dazu geführt hat, dass man diese These einfach mal überprüft, auch wenn ich – wie man sehen konnte – sehr skeptisch gewesen bin.


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