Boston Celtics, Wired

NBA Previews 16/17: Boston Celtics

Go-to-Guys Wired #129

Unsere heutige NBA-Preview befasst sich mit den Boston Celtics. Jonathan Walker hat sich dazu die redaktionsinternen Fans David Krout und Magnus Nissel eingeladen.

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5 comments

  1. Sebastian Seidel

    Zur Diskussion schlechte Dreier bei schlechter Quote:

    Die Hornets als Prototyp für ein Team was über einen längeren Zeitraum viele Dreier genommen haben, passen nicht so.

    2013/14 – 17.9 3PA (27.) bei 35.1% (27.)
    2014/15 – 19.1 3PA (24.) bei 31.8% (30.)
    2015/16 – 29.4 3PA (4.) bei 36.2% (8.)

    Erst seit der letzten Saison nehmen die Hornets wirklich viele Dreier, weil sie seit der Offseason auch deutlich bessere Schützen im Kader haben.

    Zu Bostons Shooting:
    Ich find es auch schwer das Shooting der Celtics einzuordnen. Die einzigen wirklich konstanten Schützen sind meiner Meinung nach Bradley und Olynik. Eventuell auch noch Thomas, aber der ist als primärer Ballhandler i.d.R. nicht der Spieler, der das Absinken in die Zone bestrafen kann. Dann gibt es eine Menge Spieler, die recht streaky sind. Allen voran natürlich Gerald Green, aber auch Crowder würde ich dazu zählen. Crowder hat nach dem Allstarbreak nur noch 29 Prozent getroffen, dazu noch das enttäuschende Auftreten in den Playoffs, wo er das Absinken der Hawks auch nicht bestrafen konnte und nur 24% traf.
    Generell sehe ich aber ähnlich wie ihr leichte Verbesserungen durch die Offseason.

    Zu Smallball-Lineups :

    Traue Smart durchaus auch zu viele SFs zu verteidigen. Allerdings glaube ich, dass den Celtics ein bisschen die Tiefe auf den kleinen Positionen fehlt, um wirklich viele Minuten klein zu spielen. Wirklich bewiesene NBA-Spieler auf 1-3 sind Thomas, Smart, Bradley, Crowder. Bei Spielern wie Rozier, Hunter, Brown wird man erstmal abwarten müssen, was sie wirklich bringen. Dagegen ist man auf den großen Positionen deutlich tiefer aufgestellt.

    Zu Evan Turner:
    Ich fand Turner als Ballhandler der 2nd Unit und z.T. auch mit Isaiah Thomas letztes Jahr nicht unwichtig für die Celtics. Natürlich war er auch nicht die Optimallösung, aber glaube schon, dass es den Celtics jetzt von der Bank etwas an Playmakern fehlt. Glaube auch nicht, dass Rozier oder Smart sich als Playmaker so schnell entwickeln werden, um die Lücke zu stopfen.

    Zu Isaiah Thomas:
    Finde es schwer den Spieler, über den die komplette Offensive läuft und die auch zusammenbricht, wenn er nicht auf dem Feld steht, als overrated zu bezeichnen.
    Thomas spielt im Rahmen seiner Möglichkeiten solide Defense und ich würde ihn jetzt schon als unterdurchschnittlichen Verteidiger, aber nicht als fettes Minus sehen.
    Das Argument, wenn er sich mal verletzt, finde ich auch nicht treffend. Das trifft auf fast jeden Ballhandler zu, denn die meisten Leben nun einmal beim Zug zum Korb von ihrer Athletik. Thomas lebt dazu auch noch von seiner Finesse, seiner Cleverness und einem beeindruckenden Körpergefühl. Trotz seiner Größe kann er Kontakt von Bigs sehr gut absorbieren und exzellent am Ring abschließen.
    Finde ihn weder momentan überbewertet, noch glaube ich, dass er bald einbrechen wird.

  2. kdurant35

    Ich glaube eigentlich schon, dass wir die Lineup mit Smart auf der 3 öfters sehen werden. Die hat Stevens gerade in entscheidenden Situationen gerne auflaufen lassen. Er lies Smart selbst im Schlussviertel des Millsap-Monstergames erfolgreich gegen diesen verteidigen. Und dort war die Tiefe im BC aufgrunde der Verletzung von Bradley ein echtes Problem.

    IT sehe ich ebenfalls nicht als überbewertet an. Dennoch teile ich die Bedenken, was seinen Vertrag ab 2018 angehen könnte. Da die 3 besten BC Spieler FAs werden wird dies nicht ganz einfach. Da kann man nur hoffen, dass man bis dahin die Wunschspieler zusammen haben und alles über die Birdrechte klären. Denn die finanzielle Flexibilität fehlt dann sicher.

    zu den Trades: das hängt mMn viel von der Gesamtkonstellation ab. Der Besitzer hat sich ja am Drafttag schon geäußert, dass es potenzielle Tradepartner gab, diese jedoch zu viel wollten. Ich denke Ainge sucht eine Situation, in der man zur Spitze aufschließen kann. Dazu braucht es aber vermutlich noch zwei Moves. Deshalb wird er kaum alle Assets für einen ausgeben. Aus dem Umfeld der Celtics war ja auch zu hören, dass man in die Gespräche mit KD mit einem Tradepaket für Jimmy Butler ging. Hätte die zusätzliche Verpflichtung von JB dazu geführt, dass KD kommt, hätte man für Butler auch deutlich über Wert bezahlt. Ohne KD sah man nicht, wie “nur” die Addition des Flügelspielers die Celtics an den Cavs vorbeibringen sollte. Deshalb gabs wohl keinen Deal.

  3. Avatar

    abcd12

    Ich denke die Möglichkeiten der Celtics mit ihren Assets an einen (oder gar zwei) Superstar(s) heranzukommen, bzw. generell die Qualität sowohl der Picks, als auch der Spieler die Boston traden könnte oder würde, werden überschätzt. Erstens weiß jeder um den Reichtum in Form von Picks und darum, dass die Celtics ohnehin nicht alle selbst nutzen werden (oder können) und sieht sich daher in einer vergleichsweise starken Verhandlunsposition und zweitens bedarf es beim Tradeziel eines Spielers, der weg möchte von einem Team, das möglichst in einer Sackgasse steckt und dem entsprechenden Spieler keine Perspektive mehr bieten kann. Dazu muss es generell bereit sein wieder in den Rebuild zu gehen. So eine Situation sehe ich im Moment nirgendwo.

    Was Thomas angeht, der ist für mich der perfekte 6. Mann, der in 25 min pro Spiel extreme Effektivität und Effizienz bringt. Wenn es aber darum geht als erste oder zweite Option auf PG 35-40min pro Nacht abzureißen (wie in den Playoffs) und auch langfristig so bezahlt zu werden (>20Mio $), wird es imho problematisch. In diesem Sinne kann ich nachvollziehen, dass man Thomas für überschätzt halten kann, denn seine Zahlen suggerieren eigentlich Superstar-Point Guard.

  4. kdurant35

    Ich glaube nicht das die überschätzt werden. Ich geb dir recht, von Boston wird derzeit viel verlangt, da man viel hat. Aber das ist ja in der Liga ganz normal. Entdcheidend ist halt ein Team in einer ähnlichen Zwickmühle zu finden. Also einen Topspieler den das Team traden will/muss. Dann ist die Position des Teams auch verzwickt. Und da könnte es im Laufe des Jahres einige Kandidaten geben. Dazu kann man im Sommer 2017 immer noch einen FA bekommen um danach nur einen Trade zu benötigen. Das ganze ist sicher nicht einfach. Aber wann sind solche Deals für Topspieler das schon. Dazu wird man womöglich auch im Draft etwas Glück brauchen. Hätte Boston 2016 in einem angeblichen 2 Spieler Draft einen der ersten beiden Picks gehabt kann die Ausgangssituation ganz anders aussehen. Aber ganz klar: die vielen guten Picks allein sind kein Garant für einen Blockbuster Trade. Trotzdem gibt es kaum eine bessere Ausgangssituation

  5. Sebastian Seidel

    Was Thomas angeht, der ist für mich der perfekte 6. Mann, der in 25 min pro Spiel extreme Effektivität und Effizienz bringt. Wenn es aber darum geht als erste oder zweite Option auf PG 35-40min pro Nacht abzureißen (wie in den Playoffs) und auch langfristig so bezahlt zu werden (>20Mio $), wird es imho problematisch. In diesem Sinne kann ich nachvollziehen, dass man Thomas für überschätzt halten kann, denn seine Zahlen suggerieren eigentlich Superstar-Point Guard.

    Aber genau das hat Thomas doch die ganze Saison gebracht: Als erste Option die Offense der Celtics getragen. Auch an seinen Leistungen in den Playoffs finde ich absolut nichts auszusetzen. Im Gegenteil, ich fand Thomas extrem stark und das obwohl die Hawks die Zone dicht gemacht haben, weil die Celtics nichts von Außen getroffen haben und er so nur wenig Platz für seine Drives hatte.


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