3-on-1 Fastbreak, Basics, Taktik

Hack-a-Shaq: Ist eine Anpassung der Regeln erforderlich?

3-on-1 Fastbreak #6

Nach dem All Star Break geht es Richtung Playoffs und damit kommt es immer wieder zu einer leidigen Debatte: die Diskussionen um das absichtliche Foulen von schwachen Freiwerfern. Benannt nach Shaquille O’Neal entwickelte sich die sogenannte “Hack-a-Shaq”-Taktik in den letzten 20 Jahren immer zu einem festen Bestandteil von Basketball-Spielen. In dieser Saison sind vor allem Andre Drummond, DeAndre Jordan und Dwight Howard die leidtragenden Spieler. Vor zwei Wochen meldete sich nun Commissioner Adam Silver zu Wort und teilte mit, dass man sich im Sommer zu diesem Thema beraten wird und stellte eine Anpassung der Regeln in Aussicht. Wäre dieser Schritt sinnvoll? Sebastian Seidel, Martin Sobczyk und Dennis Spillmann haben sich mit dieser Frage beschäftigt.

 

Sebastian Seidel: 4-2 besiegten die Golden State Warriors die Memphis Grizzlies in den letztjährigen Conference-Semifinals. Ein Grund dafür? Die Golden State Warriors stellten Andrew Bogut in der Verteidigung gegen Tony Allen und ließen diesen völlig unbeachtet. Bogut konnte im Rahmen der 3-Sekunden-Regel die ganze Zeit über in der Zone patroullieren und bereitete der Offensive der Grizzlies dadurch große Probleme. Ähnlich wie bei der Hack-a-Shaq-Strategie wurde auch hier gezielt eine konkrete Schwäche eines Spielers ausgenutzt, um der gegnerischen Offensive zu schaden. Es ist gerade die taktische Faszination von Basketball, die gegnerischen Schwächen zu erkennen und auszunutzen.

Ist ein Spieler nicht in der Lage seine Freiwürfe auf einem halbwegs anständigen Niveau zu treffen, so kann und soll diese Schwäche, wie jede andere Schwäche eines Spielers, ausgenutzt werden dürfen. Niemand würde fordern, dass schwache Verteidiger im Pick&Roll nicht mehr attackiert werden dürfen oder dass schwache Shooter nicht mehr offen stehen gelassen werden sollen. Wiegen ihre anderen Stärken diese Schwächen nicht auf, dann stehen sie nicht auf dem Feld. Als Beispiel gilt hier Steve Novak, der über seine Karriere 8.5 Dreier pro 36 Minuten genommen und 43 Prozent seiner Dreier getroffen hat. Werte, die selbst Steph Curry in seinem Karriereschnitt nicht erreicht. Er wäre vielleicht einer der besten Shooter aller Zeiten gewesen, aber eine Schwäche in seinem Spiel, die Defensive, verhindert es, dass er Spielzeit bekommt. Es sind nur 5-6 Spieler, welche ihre Freiwürfe so schlecht treffen, dass die offensive Effizienz darunter leidet. Wo ist die Regel für die Steve Novaks und Anthony Morrows der NBA?
Die foulende Mannschaft wird beim Hack-a-Shaq auch im Rahmen des Regelwerks durch persönliche Fouls und durch Teamfouls bestraft. Es ist also keine Taktik, welche über ein komplettes Spiel ausgenutzt werden kann, sondern erst wenn die Teamfoulgrenze erreicht worden ist.

Natürlich haben Freiwürfe keinen großen Unterhaltungswert, aber sollten Regeländerungen am Unterhaltungswert festgemacht werden? Aus einer sportlichen Betrachtungsweise gibt es keinen Grund eine Regeländerung vorzunehmen.

Martin Sobczyk:  Schaut man sich morgens die Statlines der Nacht an, kann man bei Spielen der Clippers, Pistons oder auch Rockets recht früh erkennen, ob mal wieder das alte Hack-a-X Spiel gespielt wurde.  Dabei rede ich nicht von der erhöhten Anzahl der Freiwürfe von einem Andre Drummond oder Deandre Jordan, die ein klares Indiz dafür sind, dass absichtlich gefoult wurde. Vielmehr lässt sich schon an der schlichten Dauer des Spiels erkennen, ob diese Taktik zum Einsatz gekommen ist. An dieser Stelle wird auch schon die Grundproblematik sichtbar. Eine erhöhte Spielzeit, welche durch Freiwürfe entsteht, ist der Attraktivität des Spiels abkömmlich. Selbstverständlich stört es mich wenig, wenn ich morgens die Stats checke und es mit einem müden Lächeln zur Kenntnis nehme, wenn man ein Spiel jedoch live verfolgt, kann dieser Freiwurforgie vielleicht einmalig belustigend wirken, aber auf Dauer werden sich wenige Leute daran erfreuen, wie ein Deandre Jordan zur Freiwurflinie stolziert und trotz ausschweifend langer Konzentrationsphasen den nächsten Backstein oder Airball wirft.

Natürlich entgegnen die Befürworter der Hack-a-X Taktik, dass diese Spieler doch nur an die 60% (oder selbst 50%) werfen müssten, damit es sich rechnerisch nicht mehr lohnt und man diesen Wert doch von einem millionenschweren Profi erwarten dürfte, indem er Extraschichten in der Trainingshalle einlegt. Schließlich schaffen dies bis auf die bekannten Ausnahmen auch andere Big Men. Dies mag teilweise sogar stimmen, aber ändert nichts daran, dass man durch permanentes Foulen versucht einen Vorteil zu erreichen.

Hier sind wir auch an einem weiteren wichtigen Punkt. Ein Team versucht durch absichtliche Foulspiele einen Vorteil für sich zu erarbeiten und muss dafür überhaupt keinen basketballerischen Skill in einer Basketballsituation aufweisen. Wenn ein Shaq damals oder ein Dwight Howard heute beim Versuch einen Korb zu erzielen gefoult wird, weil er sich die Punkte an der Linie erarbeiten soll, bin ich der letzte, der sich darüber aufregt. Das kann man unter cleveres Foul in einer Basketballsituation abstempeln. Aber ein Foul – meist ist es nur eine Umarmung oder ein Trikotzupfer – abseits des Balls widerspricht jeglichem Wettbewerbsgedanken und ist auch keine Art von Basketball, die ich sehen möchte. Denn es erfordert kein basketballerisches Können.

Des Weiteren ist die aktuelle Regelauslegung fragwürdig. Denken wir nun mal an das Argument, dass wenn wir Hack-a-X abschaffen, dass dies ein falsches Zeichen an die Jugend wäre, dass Freiwürfe nicht geübt werden müssen. Selbst wenn man dieser Argumentation folgt, muss die Frage gestatten sein, weshalb dann in der wichtigsten Zeit eines Spiels – der Endphase – das Foulen eines Off-Ball Spielers besonders bestraft wird? Diese Regel ist daher nicht konsequent, denn einerseits wird (stundenlanges) Hacken erlaubt, wohingegen man es in den letzten 2 Minuten regeltechnisch unterbindet. Ist dies etwa das richtige Zeichen an die Jugend?

Das Hack-a-X sollte in Zukunft unterbunden werden, denn es ist weder schön anzuschauen, noch ist es in der derzeitigen Regelauslegung konsequent und unterbindet meist für mehrere Minuten den Spielfluss. Zusätzlich dazu, muss man nun auch nicht befürchten, dass die DeAndres, Dwights und Andres der NBA nach einer Regeländerung plötzlich bevorzugt werden, denn sie werden auch zukünftig oft genug an die ungeliebte Linie schreiten müssen – dies jedoch wegen eines Basketballfouls und nicht wegen einer Umarmung…

 

Dennis Spillmann: Wie Martin schon ausführte, ist das Foul kein Basketball-Play, sondern wird als Regelverstoß geahndet. Wenn man den Gedanken zu Ende führt, soll man für ein Verhalten, das den Regeln nicht entspricht, bestraft werden. Durch das konsequente Ausnutzen der Foul-Regel erhofft sich die foulende Mannschaft jedoch einen Vorteil! Das führt die Regel ad absurdum. Wenn eine Bestrafung zu einer Belohnung führt, weil jemand die Regeln bricht, ist es letztlich keine Bestrafung mehr. Man verschafft sich einen unfairen Vorteil.

Der Vorteil ist deswegen unfair, weil die Mannschaft in Ballbesitz keinerlei Einfluss auf die Entscheidung der eigentlich reagierenden Mannschaft haben kann. Sobald ein gegnerischer Spieler Howard, Jordan oder Drummond erreicht und umklammert, erlischt die Chance für die in Ballbesitz befindliche Mannschaft, eine Entscheidung zu treffen. Deswegen ist es auch nicht mit einer strategischen Leistung wie der der Warriors zu vergleichen. Die Grizzlies hatten bis zu 24 Sekunden Zeit, um mit der neuen Situation klarzukommen und die Warriors haben eben keine Regel gebrochen. Sie haben sich das Regelwerk zunutze gemacht, genau so, wie andere Teams gegen wurfschwache Ballhandler konsequent absinken oder starke Scorer mit einem Double-Team bestrafen. Das sind Basketball-Plays.

Jemanden abseits des Balles zu umklammern, ist ein unsportliches Foul, weil es eben nichts mit der Ausübung des Sports zu tun hat, sondern man versucht, durch einen Regelbruch einen Vorteil zu erschleichen. Das wird – wie Martin ja schon richtig ausführte – vollkommen inkonsequent bereits umgesetzt und gehört ausgeweitet.

Um nochmals zu verdeutlichen, wie groß der Einfluss des gegnerischen Teams auf die Wurfauswahl des Teams in Ballbesitz ist, hier ein plakatives Beispiel: John Wall erhält den Ball am Perimeter und zieht Richtung Korb, indem er seinen Gegenspieler schlägt. Wall könnte jetzt zum Ring ziehen, wo er 60% seiner Würfe trifft – oder er könnte gefoult werden und zu 78% seine Freiwürfe treffen. Was aber, wenn das gegnerische Team Wall zwingen könnte, aus dem Dribbling einen Mitteldistanzwurf nehmen zu müssen (den trifft er mit 35%!) oder den Ball an das gegnerische Team abgeben zu müssen? Das klingt verrückt, oder? Aber nichts anderes ist es, als einen eklatanten Nachteil eines Spielers sofort nutzen zu dürfen. Das hat nichts mit Strategie oder Basketball zu tun, sondern mit einem unrechtmäßigen Beugen der Regeln.

Dieser missliche Umstand kann auf mehrere Wege gelöst werden. Zunächst muss aber festgehalten werden, dass es vollkommen willkürlich ist, für ein Foulspiel zwei Freiwürfe zu bekommen. Darauf hat man sich geeinigt, weil der Freiwurf das effizienteste Play im Basketball ist, aber eine logische Konsequenz ist es nicht. Warum sind es zwei Freiwürfe? Viele Fouls passieren außerhalb der Dreierlinie. Warum sind es überhaupt Freiwürfe? Warum ist es kein freier Dunk auf den Korb?
Durch die Festlegung, dass die bestehenden Regeln vorschreiben, dass zwingend Freiwürfe geworfen werden müssen, entsteht überhaupt erst dieses Loch im Reglement.

Einige Regelmodifizierungen bieten sich an: Martin hatte bereits genannt, dass man die 2-Minuten-Regel auf das gesamte Spiel ausweitet. Andernfalls wäre es möglich, ein unsportliches Foul zu geben, was zu zwei Freiwürfen und Ballbesitz führt. Eine andere Möglichkeit bestände darin, dass der gefoulte Spieler wählen darf, ob er zwei Freiwürfe erhalten möchte, oder ob sein Team eine neue Wurfuhr mit 24 Sekunden erhält.

Das Ausnutzen eines Regelbruchs zu seinem eigenen Vorteil gehört verboten. Es geht nicht darum, dass Center Freiwürfe treffen sollen, sondern wie diese an die Linie kommen. Es wird ein Regelbruch herbeigeführt, um einen Vorteil zu kreieren. Das ist eben kein Basketball-Play. Wer Spieler wie Howard, Drummond oder Jordan an die Line bekommen will, soll eine Defensivtaktik entwickeln, damit gegnerische Center den Ball in die Hand bekommen. Das wäre zumindest ein Basketball-Play, um auf die Schwächen eines Spielers zu reagieren. Hack-a-Player ist unsportlich und sollte durch Regeländerungen härter (oder konsequenter) sanktioniert werden.

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7 comments

  1. Sebastian Seidel

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    Da mein Text der Ausgangstext war und insbesondere Dennis ja seine Argumentation extrem daran angepasst hat, würde ich auch gerne nochmal Stellung dazu nehmen.

    Das Ausnutzen eines Regelbruchs zu seinem eigenen Vorteil gehört verboten. Es geht nicht darum, dass Center Freiwürfe treffen sollen, sondern wie diese an die Linie kommen. Es wird ein Regelbruch herbeigeführt, um einen Vorteil zu kreieren. Das ist eben kein Basketball-Play.

    Dann kann man in meinen Augen das komplette Regelwerk modifizieren. Wird ein Spieler beim Korbleger absichtlich gefoult, damit er seine Punkte an der Freiwurflinie erzielen muss, dann ist das ein Foul zu einem Vorteil.
    Liegt eine Mannschaft am Ende des Spiels zurück und foult um noch einmal im Ballbesitz zu gelangen, dann ist das auch ein Verstoß gegen das Regelwerk zum Vorteil.
    Foult ein Spieler in Transition im Rahmen des Regelwerks (vor dem Gegenspieler) um sichere/wahrscheinliche Punkte zu vermeiden, ist es auch ein Regelverstoß zum Vorteil.

    Dies sind nur einige Beispiele für Regelverstöße zum Vorteil. Alle diese Fouls treten im Endeffekt sogar auch häufiger auf, als Hack-a-Shaq-Fouls.
    Deswegen ist es meiner Meinung nach unlogisch sich bei einem konkreten Fall wie Hack-a-Shaq darüber aufzuregen, die anderen aber generell zu dulden. Wenn dann müsste man auch alle anderen “Verstöße zum Vorteil” thematisieren.

  2. Dennis Spillmann

    Ich verstehe deine Punkte.

    Sie unterscheiden sich jedoch alle von den Hack-Fouls: sie passieren on ball. Ich hatte in meinem Plädoyer doch sogar gesagt, dass man on ball fouls forcieren soll. Das sind Basketball Plays.

    Das Uhrstoppen ist eine andere Problematik und auch da sehe ich tatsächlich auch eine Regelanpassung als notwendig an: In der heutigen NBA treffen so viele Spieler so hochprozentig den Dreier, dass ich tatsächlich eine Benachteiligung des führenden Teams sehe, wenn es maximal zwei Punkte erzielen kann. Ich würde hier drei Freiwürfe geben, wenn das Foul außerhalb der Dreierlinie stattfindet.
    Der Ball ist naturgemäß beim besten Freiwerfer. Wenn dieser drei Freiwürfe bekäme, macht er daraus im Schnitt 2,6-2,7 Punkte. Das wäre sehr viel gerechter.

  3. kdurant35

    Ich gehöre zu den Gegnern der Hack-a-… Regel.
    Das es bestraft gehört keine FTs zu treffen ist ja vollkommen klar. Mich stört jedoch, dass man sich damit gezielt Spieler aussuchen kann ohne das der Gegner ein Mittel dagegen hat (und auswechseln ist für mich keins). Keine Schwäche wird so sehr bestraft.
    Ein Calderon kann nicht gut verteidigen, trotzdem zwinkt ihn keiner das ganze Spiel 1-1 gegen RWes zu spielen. Der Coach kann hinter einen Jose Lopez aufstellen um diesem zu helfen.
    Auch das Bsp. mit schlechten 3er-Schützen a la Allem seh ich etwas anders. Denn keiner zwingt Allen di FTs zu nehmen. Hätteer ein besseres Post-Play könnte man ihn ebenso am Zonenrand plazieren. Das Problem ist da, dass er auch das nicht kann und die Grizzlies den Platz für ihre bigs brauchen. Aber es gibt Alternativen.
    Diese taktische Anpassungsmöglichkeit seh ich bei Hack-a-… nicht.

    Dabei kann man schlechte FT-Schützen ja auch anders bestrafen. Ein Foul gegen Jordan wäre bei jedem Screen, Rebound oder Off-Play möglich. Mir kann keiner erzählen, dass schwache FT-Quoten nicht auch so ausgenutzt werden können. Es ist nur etwas schwieriger. Aber das gehört für mich zum Spiel. Es soll etwas knifflig sein die Schwächen der Gegner zu nutzen. Dies umzusetzten unterscheiden ja die guten Coaches/Spieler von den schlechteren.

    Grundsätzlich finde ich es auch bedenklich, wie sich die ganze Situation entwickelt. Rein rechnerisch gibt es ja mit Drummond und Jordan nur zwei Spieler, bei denen es sich lohnt. Liegt ein Team jedoch weit zurück wird es gegen Whiteside, E.Davis, Ezeli, TT etc genutzt. Da hoffen die gegnerischen Coaches einfach darauf, dass es diesmal klappt. Die Ausmaße gefallen mir gar nicht.

    @Sebastian

    MMn passen deine Argumente nicht ganz. Bei einem Foul beim Korbleger kann der Ref durchaus schauen, ob der Verteidiger überhaupt eine Chance hatte den Ball zu bekommen. Ansonsten gibt es oft ein unsportliches Foul.
    Und in den letzten 2 Minuten kann die Offense sich ja den FT-Schützen aussuchen und der Spieler muss den Ball haben. Ein Steal ist ja auch möglich.
    Das es sicher auch noch Lücken im Regelwerk gibt (Transition ist die Auslegung sicher fragwürdig, auch wenn da schon etwas verändert wurde) ist vollkommen richtig. Das heißt aber nicht, dass dies die Hack-a-… Regel rechtfertigt.

  4. Jonathan Walker

    Die Regeln sollen zur kommenden Saison nun geändert werden, um Hack-a-Fouls einzuschränken:

    Rules Changes Relating to Deliberate Away-From-The-Play Foul Rules

    The current rule for away-from-the-play fouls applicable to the last two minutes of the fourth period (and last two minutes of any overtime) – pursuant to which the fouled team is awarded one free throw and retains possession of the ball – will be extended to the last two minutes of each period.

    For inbounds situations, a defensive foul at any point during the game that occurs before the ball is released by the inbounder (including a “legitimate” or “natural” basketball action such as a defender fighting through a screen) will be administered in the same fashion as an away-from-the-play foul committed during the last two minutes of any period (i.e., one free throw and possession of the ball).

    The flagrant foul rules will be used to protect against any dangerous or excessively hard deliberate fouls. In particular, it will presumptively be considered a flagrant foul if a player jumps on an opponent’s back to commit a deliberate foul. Previously, these type of fouls were subject to being called flagrant but were not automatic.

    Mir erschließt sich der Sinn der Ausweitung der Regel der letzten 2 Minuten auf lediglich die letzten 2 Minuten jedes Viertels überhaupt nicht. Wo ist der Unterschied zwischen Hack-a bei 2:XX verbleibend im 4. Viertel und 1:XX im 1. Viertel? Warum die Ausweitung nur darauf (und Inbounds)?

    Ansonsten dürfen die Spieler halt nicht mehr besprungen werden, auch bekannt als “Delly-Rule”. Ok, schadet nicht, aber nichts bahnbrechendes.

    Warum nicht dem ballführenden Team bei jeden Offball-Foul, egal wann, freistellen, ob es lieber einwerfen und Freiwürfe möchte? Problem gelöst. Dieser last-2-minutes-Quatsch hat noch nie Sinn ergeben und wird jetzt noch absurder. Die restlichen 40 Minuten darf weiter fröhlich gehackt werden, nur bitte nicht zu hart. Also weiter Freiwürfe für Umarmungen…

  5. sidney95

    bin da voll bei dir.
    letzten 2min im 4ten machen ja sinn. aber was das jetzt mit in allen vierteln soll ?!?
    kann mir vorstellen, dass man nicht direkt ne radikale Änderung vornehmen wollte und das dann erst im laufe der nächsten jahre dann komplett einführt.

  6. Avatar

    Coach K

    Mir kommt das so vor als hätte die NBA sich nicht getraut die Regel radikal zu ändern. Aber jetzt ist es weder Fisch noch Fleisch.

    Was ich persönlich blöd finde ist die Regelung das auch bei Einwürfen, es einen Freiwürf gibt + Ballbesitz. Klar bei einem absichtlichen Faul ist das okay, aber es werden ja auch hier normale Fauls gezählt was im Eifer des Gefechts schon mal passieren kann.

    Aber wir werden uns daran gewöhnen.

  7. Avatar

    lemanu

    Ja finde ich auch enttäuschend.
    Das einzige was dadurch geändert / verhindert wird ist das standardmäßige foulen am Ende jedes Viertels um eine Possesion mehr zu bekommen.

    wenn Atl vs Hou spielt wird es immernoch zu super hässlich capela vs howard FT contests kommen :(

    Habe letztes Jahr kaum HOU oder LAC angeschaut u.a. wegen dem scheiß das wird jetzt auch auf ATL erweitert und andere. Das kann doch so nicht weitergehen!
    Da hab ich ja lieber eine Time out mit Werbepause mehr ($$$ sollte doch ein anreiz für die Liga sein ) als dieses doofe gefoule.


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