CBB Previews 15/16, Draft

Wer wird Player of the Year?

CBB Preview 15/16

Was haben Tim Duncan, Anthony Davis, Evan Turner, JJ Redick und Jimmer Fredette gemeinsam? Richtig, sie alle waren einmal Naismith College Player of the Year. Wir sehen, unterschiedlichste Spielertypen haben jedes Jahr die Chance die Collegebasketball-Welt zu dominieren und so den Titel des Spieler des Jahres einzuheimsen.

In der vergangenen Saison stand schon vor den ersten Spielen ein eher weniger spannendes Zwei-Mann-Rennen zwischen Neu-Sixer Jahlil Okafor und Neu-Hornet Frank Kaminsky fest, welches letztlich der Senior der Wisconsin Badgers für sich entscheiden konnte. Dieses Jahr erwarten wir ein allerdings wesentlich ausgeglicheneres PotY-Race. Ohne einen klaren Frontrunner lassen sich für 2015/16 ein halbes Dutzend ernsthafte Kandidaten für den CBB-MVP-Titel finden. Welche Spieler zu diesen Favoriten gehören, verraten euch unsere CBB-Redaktion gemeinsam mit den ausgewählten Gästen Torben Adelhardt (basketball.de) und Axel Babst (nbachef.blogspot.de).

Wer wird CBB-Player of the Year 2015/16?

Tobias Berger: In diesem Jahr fällt eine Entscheidung wirklich nicht leicht. Der für mich beste CBB-Basketballer des Landes, Kris Dunn, spielt leider in einem Providence-Team, das Probleme haben wird das NCAA-Tournament zu erreichen. Dies mindert seine Chancen stark. Wie in der NBA nutzt das Auswahl-Kommittee dem individuellen Impact auch Teamerfolg als Entscheidungskriterium. In den letzten zehn Jahren erreichte die Mannschaft eines Spieler des Jahres immer mindestens als #6-Seed den Big Dance.

Da diese Mischung also stimmen muss, entscheide ich mich für den UNC-Guard Marcus Paige. Dies mag mit Blick auf seine Zahlen aus dem vergangenen Jahr für einige Beobachter etwas abenteuerlich erscheinen. Der Junior hatte nach einer Breakout-Season als Sophomore  (17,1 PpG, 4,2 ApG, 38,9 3P%) eine wahrlich enttäuschende Spielzeit 2014/15 hingelegt. Sein Scoring ging um 3,5 PpG zurück, seine Wurfquoten – besonders aus dem Zwei-Punkt-Bereich – fielen in den Keller (von 49,3 2P% auf 43,8 2P%). Dieser Leistungseinbruch lässt sich jedoch einfach erklären. Für Paige lief es nicht rund, da er nicht rund lief. Plantar Fasciitis hier, Knöchel-Probleme dort – der Tar Heel plagte sich mit vielen Verletzungen herum und spielte deswegen nie schmerzfrei.

Doch diese schwere Zeit scheint nun hinter ihm zu liegen.- Tobias Berger (Stand 22.Oktober)

Etwas ironisch, dass sich Marcus Paige zwei Wochen nachdem ich diese Worte als nächsten Satz für diesen Beitrag tippte, vor wenigen Tagen einen Finger brach und deswegen voraussichtlich den ersten drei Wochen der Saison verpassen wird. UNC-Fans – werft mir ruhig einen Mini-Jinx vor! Doch lasst euch auch beruhigen. Diese Verletzung sollte den Tar Heels-Playmaker nicht längerfristig beeinträchtigen, da sie nicht seine linke Wurfhand betrifft. Es können also folgende, schon damals getippte Anschlussparagraph noch immer bestehen bleiben:

Ein gesunder Paige sollte als Senior wieder zeigen können, dass er zu den dynamischsten und effizientesten Scorern auf der Playmakerposition gehört, die der Collegebasketball derzeit aufzubieten hat. Der 6’1”-Aufbau verfügt über einen sehr guten Wurf, den er aus jeder Lage anzubringen weiß. Besonders stark ist der Lefty aber, wenn er den Weg zum Korb findet. Dies sollte in der kommenden Saison wieder öfter passieren. Zum einen müsste sein erster Schritt ohne anhaltende Wehwehchen wieder deutlich schneller werden. Zum anderen könnte sich das Spacing um ihn herum endlich einmal verbessern, da UNC gewungen ist, die 29 MpG des Sixers-Picks und Non-Shooters JP Tokoto (0,3 3PM ) zu ersetzen. 

Paige, der sich als Sophomore den Ruf eines hervorragenden Closers erarbeitete, wird sich in seinem letzten Collegejahr in der Rolle des absoluten Führungsspielers eines Elite-Teams wiederfinden. Mit ihm als erster Option sind die Tar Heels ein großer Favorit auf einen #1-Seed im diesjährigen NCAA Tournament und werden dem Guard dadurch eine hervorragende Bühne für eine ernstzunehmende PotY-Kampagne bieten.

 

Julian Barsch: Tatsächlich ist die Entscheidung in diesem Jahr so schwer, wie lange nicht mehr. Es gibt sehr valide Argumente für gut und gerne zehn Akteure. Hinsichtlich der kommenden NBA Draft scheint meine Wahl zwar logisch, doch Freshmen sind grundsätzlich eher selten in der Diskussion um den Player of the Year-Award. Ben Simmons kann und sollte allerdings niemand ignorieren.

Kaum ein Spieler kommt mit einem solch einzigartigen Skillset an die Universität. Zwar hat er den Nachteil, dass seine LSU Tigers nicht zur absoluten Elite gehören werden, doch dafür kann sein Impact auf den Erfolg des Teams sehr leicht gemessen werden. Während Spieler der Duke’s und Kentucky’s eher Probleme haben werden, sich in ihrem Team als klarer Leistungsträger zu etablieren, brauchen wir diese Diskussion hier gar nicht zu führen.

Einerseits könnte es einige Wochen dauern bis er mit seinen Point Forward-Skills die richtige Rolle im Team gefunden hat, andererseits wird jeder Kontrahent Probleme mit diesem Mismatch haben. Fragen zu seinen Scoring-Fähigkeiten werden sich erst nach einigen Wochen beantworten lassen, doch es sollte ihm kontinuierlich gelinden, den Box Score in verschiedenster Hinsicht zu füllen. Dazu kommt, dass die Tigers stark verändert und – durch ihn – auch verbessert in die Spielzeit gehen werden, was eine Platzierung im NCAA Tournament sehr wahrscheinlich werden lässt.

Ben Simmons (hier in unserem Draftprofil) wird die NCAA von Beginn an dominieren und mit einer Mischung aus Fundamentals und Highlights für Furore sorgen. Auch deswegen ist er mein Tipp für den Spieler des Jahres im College Basketball.

 

Axel Babst (nbachef.blogspot.de): Es gibt wenige Spieler, die von so entscheidender Bedeutung für den Erfolg einer Top25 Mannschaft sind, wie Buddy Hield es für die Oklahoma Sooners ist. Hield könnte damit in die Fußstapfen von Blake Griffin treten, der 2009 als letzter Sooner zum Spieler des Jahres ausgezeichnet wurde.

Hield wird ein ausschlaggebender Faktor über den Ausgang der Saison Oklahomas sein. Bereits in der letzten Saison war der von den Bahamas stammende Guard die unangefochtene erste Option im Angriff. Mit 17,4 Punkten pro Spiel rangierte er mit großem Abstand auf der ersten Position der teaminternen Liste. Mit diesem Wert führte er zudem die Big 12 Conference, die gemeinhin als eine der stärksten Conferences gilt, in dieser Kategorie an. Nach dem Abgang von Bigman TaShawn Thomas wird noch mehr Verantwortung bei Hield liegen.

Die Dreier des Guards können gleichermaßen eine Initialzündung zu Beginn einer Partie sein oder für die Entscheidungen in einer engen Schlussphase sorgen. Im Eins-gegen-Eins kann Hield sich jederzeit einen passablen Wurf erarbeiten und ist durch seine Vielseitigkeit beim Scoring kaum zu stoppen. Mit seiner Aktivität reißt er Lücken in die Verteidigung, die wiederum seinen Mitspielern das Punkten erleichtern. Findet Hield noch eine ausgewogenere Mischung aus Drive, Kick und Wurf, ist er einer der wenigen Collegespieler, die eine Offense über 40 Minuten problemlos schultern können. Zuletzt deutete er in seinem Entscheidungsverhalten auch eine aufsteigende Lernkurve an. Immerhin zog er deutlich öfter zum Korb, anstatt sich nur auf den Jumpshot zu verlassen. Seine sieben Dreier pro Spiel waren immer noch sehr hoch, allerdings zog er auch mehr Freiwürfe (knapp 4 pro Spiel). Ziel muss jedoch sein, den letztgenannten Wert deutlich zu steigern und konstanter an der Freiwurflinie zu stehen. Acht Spiele ohne einen einzigen Freiwurfversuch sind für einen Player of the Year einfach zu viele. Zudem wäre Hield gut beraten, seine Wurfauswahl und entsprechend seine Quoten zu überarbeiten, da die Rolle des Stars im erfolgreichen Teams zwar den Löwenanteil zur Wahl des „Player of the Year“ ausmacht, aber wahlberechtigte Journalisten gerne auch Boxscore Statistiken zur Grundlage ihrer Wahlentscheidung heranziehen.

Doch es ist nicht nur die offensive Qualität des Guards, die ihn zu einem legitimen Anwärter auf den Award zum besten Spieler des Jahres macht. Insgesamt entspricht seine mitreißende Natur und sein selbstbewusstes Auftreten genau der Art Führungsqualität, die sich jeder College Trainer von seinem besten Spieler erhofft. Hield hat einen hoch kompetitiven Charakter, den er offen auslebt. Er ärgert sich über jeden Fehlwurf und jeden abgegebenen Rebound. Das gilt nicht nur für eigene Aktionen, sondern auch seine Mitspieler bleiben oft nicht verschont. Gerade beim Rebounding kennt Hield keine Gnade. 5,4 Rebounds griff der 1,93m-große Guard pro Spiel ab, was angesichts der Körpergröße und der Anwesenheit zweier dominanter Rebounder im Frontcourt ein fabelhafter Wert ist. Neben seiner emotional aufwühlenden Art ist Hield jedoch ein sehr positiver Mensch, der es schafft, seine Mitmenschen zu motivieren und zu Höchstleistungen anzutreiben. Damit hat er auch in der Defense einen positiven Einfluss auf das Spiel.

Sollte Hield seine Sooners souverän durch die Conference und das NCAA Tournament führen, führt in der Diskussion um den „Player of the Year“ kein Weg an Buddy Hield vorbei.

 

Philipp Servatius: Wie es Doug McDermott und Jimmer Fredette in den vergangenen fünf Jahren bereits bewiesen haben, ist es nicht immer der beste Spieler eines Top Programmes der den Titel als bester Collegebasketball-Spieler gewinnt. Es werden natürlich auch individuell überragende Leistungen berücksichtigt. Zwangsläufig muss der voraussichtlich beste Spieler, ohne Berücksichtigung der Stärke seines Teams, zumindest als Titelanwärter in Betracht gezogen werden.

In genau diese Kategorie fällt Kris Dunn – Playmaker und Anführer der Providence Friars. Er erledigt seinen Job auf dem College-Level so gut, wie kaum ein anderer. So wusste er in der vergangenen Saison mit 15,6 Punkten und einer AST% von 50,0 das Spiel offensiv zu lenken und dabei auch in der Verteidigung zu überzeugen. Nicht umsonst gewann er den Titel des Co-Defensive Player of the Year in der heimischen Big East Conference. Dunn drückt dem Spiel also an beiden Enden des Feldes seinen Stempel auf. Berechtigterweise wird er dafür auch von den amerikanischen Experten gefeiert. In ihrem Preseason-Ranking der besten Spieler belegt der Playmaker den ersten (CBS) bzw. den zweiten (ESPN) Platz und kann so neben #1 Pick-Contender Ben Simmons als bester Spieler der kommenden Saison angesehen werden.

Auch der Abgang des Friars Topscorer LaDonte Henton dürfte Dunn so richtig in die Karten spielen, da nun noch mehr Abschlüsse für ihn abfallen, die wiederum in einem höheren Scoring-Output resultieren könnten. Und auch ansonsten wird wohl nur Dunn den Ball in den Händen halten. Demnach ist es also ziemlich sicher, dass Dunn seine überragenden Vorjahreszahlen zumindest auf die reinen Boxscorenumbers geachtet noch einmal gehörig steigern wird.

Ein klarer Start-Ziel-Sieg sollte es dennoch nicht werden. Um wieder zu den Beispielen zu beginn zurückzukehren: Sowohl McDermott, aber auch Fredette haben es geschafft ihr Team ins Tournament zu tragen. Genau das wird auch die Aufgabe von Dunn sein. Und mit dem bereits angesprochenen Abgang von Henton, sollte diese nicht gerade zum Selbstläufer werden, denn im Gegensatz zu den anderen genannten PotY-Vorgängern ist die Konkurenz in der Big East deutlich größer als in den Midmajors Conferences. Anders als BYU und Creighton, die ihre Ligen jeweils dominieren konnten, wird Providence hinter Georgetown, Butler und Villanova zum Mittelmaß der eigenen Conference gehören. Die Big East muss also mindestens vier Tournament Bids-Stellen, damit die Friars überhaupt eine Chance haben. Ein Szenario, dass nicht auszuschließen, aber eben auch nicht in Stein gemeißelt ist.

Festzuhalten beleibt: Dunn muss liefern und sein Team auf beiden Seiten des Spielfeldes tragen. Ist er dieser Aufgabe jedoch gewachsen, blüht Dunn nicht nur eine erneute Tournament-Teilnahme, sondern eventuell auch der Titel des Player-of-the-Year – eine Auszeichnung, für die sich die College-Rückkehr allemal gelohnt haben könnte.

 

Torben Adelhardt (basketball.de): Kyle Wiltjer, Marcus Paige, Kris Dunn, Buddy Hield und Georges Niang – allesamt hoch dekorierte College-Basketballer, die in ihren mehrjährigen NCAA-Karrieren bei Experten und Fans gleichermaßen bereits einen bleibenden Eindruck hinterlassen konnten und sich berechtigte Hoffnungen auf die Krönung zum besten Spieler der NCAA-Saison 2015/16 machen dürfen. Ein Name, der dabei erschreckenderweise nur wenig Beachtung findet: Melo Trimble.

Der Sophomore der University of Maryland zauberte eine wahnsinnig gute Auftaktsaison auf das Parkett und führte die Terrapines nach einer fünfjährigen Abstinenz wieder in das NCAA-Tournament. Seine Saison-Statline von 16,2 PpG (TS%: 62,8!), 3,0 ApG, 3,9 RpG ist Zeugnis eben jener formidablen Leistung als Freshman-Ballhandler. Trimble ist ein begnadeter Backcourt-Scorer, der sowohl über einen sehr guten Sprungwurf verfügt, als auch dank seiner Dynamik und einem schnellen ersten Schritt per Dribble-Drive in die gegnerische Zone eindringen kann. Dort versteht es der 20-Jährige wie kaum ein Zweiter den Kontakt mit seinem Gegenspieler zu forcieren und sich regelmäßig Trips an die Freiwurflinie zu verdienen (FT-Rate: 71,0%!). Ein verlässlicher Distanzwurf (41,2% 3FG/ 4,2 Versuche pro Partie) und eine hochprozentige Freiwurfquote (86,3%) sorgen dafür, dass Trimble bereits als College-Neuling einer der effizientesten Offensivspieler der NCAA war (Ortg: 120,7).

Herausragende individuelle Performances, die in einer direkten Korrelation zu dem Mannschaftserfolg eines Top-Teams der NCAA stehen – so lässt sich das wohl wesentliche Erfolgskriterium für einen potentiellen Wooden-Award-Winner beschreiben. Ausnahmen wie Doug McDermott (2014) und Jimmer Fredette (2011), die ihre Stats für Mid-Major-Teams in schwächeren Conferences aufgelegt haben (die Big-East erlebte in 2013/14 eine wenig kompetetive Saison), verdienten sich die Auszeichnung durch konstantes Scoring auf einem exorbitanten Niveau (26,7 und 28,9 PpG). Auch wenn die Stats von Trimble in der kommenden Saison nicht dermaßen „eye-popping“ sein dürften, wie von anderen College-Stars (z.B. Dunn), sind seine Leistungen in einem größeren Kontext betrachtet werden.

Die Maryland Terrapines bieten mit Trimble, Rasheed Sulaimon, Jake Layman, Robert Carter Jr. und Super-Freshman-Big Diamond Stone die vielleicht qualitativ hochwertigste und ausgeglichendste Starting-Five der Nation. Ein Problem für Trimble, weil er dadurch nicht die notwendigen offensiven Spielanteile erhält, um die Stats aufzulegen, die von einem „PotY“ erwartet werden? Kurz und knapp: Ja. Doch Trimble muss als Ballhandler, der scort und nun auch vermehrt assistiert, als teaminterner MVP bei einer Erfolgssaison der Terrapines in die Diskussion des besten College-Spielers der Saison 2015/16 aufgenommen werden. Durch seine Penetrations und Pullup-Jumper übt Trimble einen konstanten Einfluss auf die gegnerischen Verteidigungen aus, wodurch sich Freiräume für seine Mitspieler eröffnen, und er als der Fixpunkt der Maryland-Offense angesehen werden kann. Getreu dem Mantra „Best Player of the best Team“ wird sich der Sophomore Trimble, der im Sommer bei den Pan-America-Games für seine Nation aktiv war und wichtige Erfahrungen sammeln konnte, im nächsten Jahr mit dem Titel des besten Spielers der NCAA-Saison 2015/16 schmücken dürfen.

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7 comments

  1. sidney95

    Zeit für ein Update ?

    Bleibt ihr bei euren Tipps ?

    Bisher geht mMn nichts um Hield.
    Sicher nicht nur wegen dem Kansas Spiel. Wenn es so weitergeht in der Big12 Season und in der Madness Elite 8 erreicht wird könnte er in den Draft Boards noch ganz schön steigen.

    Freut mich, dass Oklahoma endlich wieder relevant ist im CBB. Da im CFB es im Halbfinale gg Clemson vorbei war gelingt im CBB vieleicht der große Wurf.

  2. Philipp Servatius

    Ich würde aktuell an Dunn festhalten. Sieht so aus, als könnten sie, dank Dunn, für den März planen.

    Natürlich muss man aber auch die Leistung von Hield und auch Valentine anerkennen. Ich denke am Ende wird es auf einen der drei Hinauslaufen. Eventuell könnte Simmons noch eine Rolle spielen. Voraussetzung dafür wäre dann wohl aber ein Tournament-Bid.

    P.S. Oklahoma könnte man im Season-Thread diskutieren :)

  3. Tobias Berger

    |Author

    Aktuell würde ich auch Hield vorn sehen, da er mit dem Kansas-Spiel einfach die beeindruckenste Leistung hatte und auch öfter schon auf der nationalen Bühne vertreten war, als ein Kris Dunn das ist. Dunn könnte ihn aber noch locker überholen. Kopf-an-Kopf-Rennen für mich.

    Valentine muss nach der langen Pause erstmal wieder ein paar Superspiele raushauen und ist deswegen für mich derzeit in einer zweiten Tier zusammen mit Ben Simmons.

    Paige können wir schon abschreiben. Ich ging von einem dominanteren UNC aus. Dazu muss Brice Johnson wohl aktuell als Team-MVP der Tar Heels gelten.

  4. sidney95

    vor der Verletzung war valentine definitiv im kreis. aber die Verletzung hat ihn natürlich gut zurück geworfen jetzt. muss man abwarten, ob er wieder dort weitermacht, wo er aufgehört hat.

    wer war der letzte one and done der Player of the Year wurde ?
    ist doch eher selten oder ? vorallem, wenn man nicht ins tournament kommt wird es für simmons schwer.

  5. Tobias Berger

    |Author

    Du hast Recht – als Freshman hat man es schwer den Titel zu holen. Hatten wir letzte Saison im Vorfeld wegen Okafor diskutiert. Die letzten Froshs, die PotY wurden: Kevin Durant und Anthony Davis. Wir sehen also, welches Spielerkaliber nötig ist. Dazu ist Teamerfolg schon wichtig. Schrieb es ja in der Preview, Bogut als Spieler des Jahres in einem #6 Seed Team war schon eine Ausnahme. Es wird ungemein schwer für Simmons.

    Ich glaube mit Hield oder Dunn fährt man schon am besten.

  6. sidney95

    “The Wooden voting opens just before the first round of the tournament and doesn’t close until just after the third round.”

    Könnte das den entscheidenden Vorteil für Buddy bringen ?

  7. sidney95

    Den Wooden Award gibt es seit 76/77

    24x Seniors
    7 x Juniors
    6 x Sophomores
    2 x Freshman (KD und AD)

    konnten bisher den Award gewinnen.

    Wobei in den letzten 20 Jahren nur 8 Seniors gewonnen haben. In den ersten 19 Jahren waren es noch 16.


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