It's all Dwight now?

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It's all Dwight now?

#1

Beitrag von Go-to-Guys.de » 10.08.2012, 13:05

It's all Dwight now?

Das Leiden hat für einige ein Ende. Dwight Howard wird einen neuen Arbeitsplatz einnehmen und in der kommenden Saison für die Los Angeles Lakers auflaufen. Für einige Fans erfüllt sich ein Traum, für andere hat das Grauen erst begonnen. Der Trade verändert das Bild der NBA nachhaltig – auch weil er so unausgeglichen wirkt wie schon lange kein Trade mehr.

Zum vollständigen Artikel auf Go-to-Guys.de

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t0rchy
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#2

Beitrag von t0rchy » 10.08.2012, 13:10

Ich stelle mir gerade das Grinsen von Kobe vor mit dem er LeBron beim olympischen Frühstück begrüßen wird...

Und weiter geht es. Die mächtigen Teams werden immer mächtiger und die kleinen werden weiter zerpflückt. Irgendwie gefällt mir diese Richtung ganz und garnicht...

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Hassan Mohamed
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#3

Beitrag von Hassan Mohamed » 10.08.2012, 13:40

t0rchy hat geschrieben:Und weiter geht es. Die mächtigen Teams werden immer mächtiger und die kleinen werden weiter zerpflückt. Irgendwie gefällt mir diese Richtung ganz und garnicht...
Letzten Endes werden aber drei von vier Mannschaften besser und zwei davon sind "kleinere" Teams. ;)

Die Lakers verbessern sich, aber man darf nicht vergessen, dass sie auch einen Andrew Bynum abgeben. Howard ist besser als Bynum, aber es gab ja letzte Saison bereits Diskussionen darüber, welcher der beiden Center der bessere ist. Das zeigt ja zumindest, dass keine Welten zwischen ihnen liegen.

Die interessante Personalie aus Sicht der Lakers ist ... Pau Gasol. Nach dem Deal für Nash schrieb ich:
Die problematische Spielerpersonalie ist eher Pau Gasol. Bereits im vergangenen Monat war bei Go-to-Guys zu lesen, dass der Spanier in seiner Rolle oftmals verschwendet wurde und dass Mike Brown gefordert wäre, etwas zu unternehmen. Mit der Ankunft von Nash wird dieses Problem nicht leichter zu lösen. Unglaubliches Talent im Low-Post, ein Gehalt von knapp 20 Millionen US-Dollar, aber bloß eine vierte Option, die Würfe aus der Mitteldistanz versenken soll? Wie im Artikel “Welcher Weg führt nach Rom?” bereits zu lesen war: Dafür gibt es geeignetere Spieler für weitaus weniger Geld. Kann Mike Brown das fast grenzenlose Potential im Angriff unter einen Hut bekommen und in Siege ummünzen? Bisher ist er den Beweis schuldig geblieben, gute Systeme in der Offense auf die Beine stellen zu können. Um aber fair zu bleiben: Die Aufgabe hier wäre für kaum einen Trainer eine einfache Aufgabe.
Quelle: https://go-to-guys.de/Wordpress/2012/07 ... hollywood/

Das Nutzen von Gasols (offensivem) Talent könnte darüber entscheiden, ob man zu Beginn der Playoffs als Top-Favorit ins Rennen geht. Die Frage bleibt, wie man es am besten tut...
Zuletzt geändert von Hassan Mohamed am 10.08.2012, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.
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t0rchy
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#4

Beitrag von t0rchy » 10.08.2012, 13:50

Andrew Bynum muss erst einmal beweisen, dass er als bestere Spieler des Teams auch etwas leisten kann.
Es ist für einen Center schon ein großer Unterschied, ob sich die Gegenspieler auch um Bryant/Gasol kümmern müssen oder eher um Turner/Holiday...

Howard ähnliche Situation. Er war zwar in recht konkurrenzfähigen Teams zum Teil, einen richtigen Co-Star auf Augenhöhe hatte er trotzdem nie an seiner Seite. Ein frisch motivierter Howard, der sich auf seine Mitspieler verlassen kann und nebenher 3 Top-5 Leute auf ihren jeweiligen Positionen neben sich hat ist eine ganz andere Liga als die letzten Jahre bei den Magic.

Von daher liegen für mich schon Welten zwischen Howard und Bynum.


Bei den Sixers sehe ich nur eine geringe Verbesserung. Die Chance ist durchaus gegeben, dass Bynum nach diesem Jahr verschwinden wird. Weiterhin wird auch er das Team nicht viel weiter tragen können als ein Iguodala. An sich ist der trade nur dann ein riesengewinn für Philly, wenn Bynum bleibt und sie mit ihm als Franchise-Player ein tolles Team aufbauen. Um einen Center baut es sich natürlich recht leicht auf. Aber er muss bleiben. Und so talentiert wie seine Mitspieler (Holoday, Turner, ... ) auch sein mögen: Für große Erfolge wird es dieses Jahr nicht reichen und er wird sehr attraktive Angebote in der nächsten Offseason erhalten, besonders wenn Howard in LA verlängert, wovon auszugehen ist.

Die Nuggets haben sich zweifellos verbessert. Ja. Das ändert das (Un)gleichgewicht aber nicht im geringsten. Im Prinzip ändert es nichtmal ihre Position in der Liga gravierend. Sie stehen weiter im oberen drittel der Zuschauer, die Heat, Lakers, OKC, ... beim Titel-run zuschauen. Und das für die nächsten 2 - 3 Jahre.
Zuletzt geändert von t0rchy am 10.08.2012, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.

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#5

Beitrag von Julian Lage » 10.08.2012, 14:23

Dass die Magic zumindest nicht Bynum wollen, kann ich voll nachvollziehen... Das würde praktisch darauf rauslaufen, dass er sich die Saison über anschaut, ob es ihm in Dallas, Atlanta oder doch eher wo anders am besten gefällt. Besten- oder auch schlimmstenfalls gibt es das Tradetheater dann noch mal, und die Magic würden sicher nicht für Bynum den Jackpot knacken, wenns schon mit Howard nicht geklappt hat. Ähnlich bei Iguodala, der hat zwar noch ein Jahr länger einen Vertrag, aber das ermöglicht auch keine längerfristige Planung. So bekommen die Magic immerhin 3 halbwegs interessante Spieler und vermutlich noch ein paar späte Picks oben drauf. Einen besseren Weg für die Magic sehe ich in diesem Trade nicht.

Die Alternativen Brooklyn oder Houston klingen da schon besser. Bei den Rockets ist es aber schwer zu sagen, wie viel sie wirklich für ein Jahres-Leasing ausgegeben hätten, eine direkte Verlängerung hatte Howard ja wohl ausgeschlossen. Von dem her kann ich mir gut vorstellen, dass Rockets und Magic sich einfach nicht getroffen haben, d.h. die Wertvorstellungen zu weit auseinander lagen.
Bleibt das Nets-Angebot: Wäre vermutlich am sinnvollsten gewesen, ich schätze mal, da haben sich die Magic verzockt. Sind davon ausgegangen, dass Brooklyn schon noch mehr bietet, solange, bis es denen gereicht hat und sie einfach mit Humphries und Lopez verlängert haben. Bis die wieder tradebar sind, wollte in sich aber vermutlich niemand in Orlando das Drama antun...

So gibt es zumindest mit den Picks, die ja sicher noch dazu kommen, einen halbwegs akzeptablen Gegenwert zum Neuaufbau, und der hohe eigene Draftpick ist vermutlich auch gesichert...
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Hassan Mohamed
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#6

Beitrag von Hassan Mohamed » 10.08.2012, 14:32

t0rchy hat geschrieben:Von daher liegen für mich schon Welten zwischen Howard und Bynum.
Die Vorteile liegen auf der Seite von Howard und Bynum muss eher etwas beweisen als Howard - stimme ich zu. Aber bei der Ausgangslage (meinen zu weit auseinander) zeigt die Diskussionserfahrung, dass man wohl direkt beim "agree to disagree" verbleiben sollte.
t0rchy hat geschrieben:Bei den Sixers sehe ich nur eine geringe Verbesserung. Die Chance ist durchaus gegeben, dass Bynum nach diesem Jahr verschwinden wird. [...]
Bei allem Respekt für Andre Iguodala (ein klasse Basketballer), aber selbst wenn Bynum Philadelphia nach einer Saison verlassen sollte, hätten die 76ers trotzdem alles richtig gemacht. Ein Center wie Bynum gibt der Franchise eine Perspektive, die sie mit Iguodala nie gehabt hätten. Ob die Angebot für ihn im nächsten Jahr viel besser sein werden, muss man erstmal sehen. Die 76ers stellen ihn in den Mittelpunkt, sie können ihm den besten und längsten Vertrag anbieten, er hat die Nähe zu seiner Heimat. Ob Dallas, Atlanta oder Phoenix wesentlich bessere Argumente vortragen können?
t0rchy hat geschrieben:Die Nuggets haben sich zweifellos verbessert. Ja. Das ändert das (Un)gleichgewicht aber nicht im geringsten. Im Prinzip ändert es nichtmal ihre Position in der Liga gravierend. Sie stehen weiter im oberen drittel der Zuschauer, die Heat, Lakers, OKC, ... beim Titel-run zuschauen. Und das für die nächsten 2 - 3 Jahre.
Dann haben wir zumindest schon eine Meinungsveränderung zum ersten Beitrag. Sie hatten vor dem Trade geringe Chancen, sie haben nach dem Trade geringe Chancen. Status Quo. Ein Ungleichgewicht in der NBA ist auch kein Phänomen der Neuzeit. Ob nun die Celtics in den 60s, die Lakers und Celtics in den 80s, die Bulls in den 90s oder die Lakers und Spurs im neuen Jahrtausend.
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#7

Beitrag von Octavianus » 10.08.2012, 17:45

Der große Vorteil von Howard gegenüber Bynum ist seine Pick&Roll Verteidigung, die Nash unglaublich helfen wird. Offensiv wird es jetzt aber in meinen Augen auf ein "down-year" von Nash hinauslaufen, ich kann mir schwer vorstellen, wie das mit Howard richtig funktionieren soll.

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#8

Beitrag von Hassan Mohamed » 10.08.2012, 19:30

Octavianus hat geschrieben:Offensiv wird es jetzt aber in meinen Augen auf ein "down-year" von Nash hinauslaufen, ich kann mir schwer vorstellen, wie das mit Howard richtig funktionieren soll.
Ich würde behaupten, dass sich die Lakers-Verantwortlich hierüber die wenigsten Gedanken machen werden. Das 'Pick and Pop' wird Nash mit Howard natürlich nicht spielen können, aber alles andere? Sie können das 'Pick and Roll' laufen, Nash kann penetrieren und versuchen den Ball durchzustecken oder einfach Howard im Post anspielen (trotz Deines Einwands hinsichtlich der Entry-Pässe von Nash), sodass Nashs Verteidiger überlegen muss, ob er zum Doppeln absinkt und den Dreier kassiert oder ob er bei Nash bleibt und dem Big Man alleine seinem Schicksal überlässt.

Das gesamte Offensiv-Konzept der Lakers wird viel Arbeit erfordern, damit nicht zu viel Potential verschenkt wird. Aber isoliert betrachtet sehe ich keine Probleme bei der Kombination von Howard und Nash. Eher im Gegenteil.
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#9

Beitrag von Octavianus » 10.08.2012, 19:57

Das mit dem Pick&Roll ist einfacher gesagt als getan. Mit Nelson hat ist er zwar das Pick&Roll gelaufen, doch ist das im Vergleich zu Nash noch einmal anders. Nash benötigt den Ball sehr oft in seinen Händen, damit so etwas effektiv sein kann. Howard hat keinen Wurf und auch nicht die Fähigkeit athletisch um den Korb herum abzuschließen (schwer zu schildern, Stoudemire hat es zum Beispiel immer geschafft sich immer noch um den Verteidiger zu wenden um ein Offensivfoul zu vermeiden, Howard ist da in meinen Augen nicht für geeignet) und außerdem trifft er seine Freiwürfe nicht.

Das mit Penetrieren von Nash könnte funktionieren, da Howard nur einfach am Korb abschließen müsste. Das man da jetzt ausgefeiltes Pick&Roll Spiel oder Zuckerpässe von Nash in den Post sehen wird sehe ich nicht, das hat die Zeit mit Shaq gezeigt (auch wenn Howard deutlich athletischer ist). Da hatte man auch die Probleme und keinen Shooting Guard, der auch noch den Ball in seinen Händen fordert/braucht. DIe Frage ist, wie sehr Bryant das Team noch selber tragen will, in diesem Fall sehe ich Nash keine 10+ Assists mehr spielen, dafür ist das System/Spielermaterial nicht auf ihn ausgerichtet. Das wird sich dann wohl eher auf die 7-8 Assists beschränken, die er unter Porter gesammelt hat.

Ich sehe natürlich auch die Möglichkeit, dass es funktioniert. Die Frage ist ja, wie Coach Brown das ganze regeln wird, wie man die Würfe verteilt und so weiter. Es steckt viel Potenzial dahinter, glaube aber nicht, dass Brown der richtige Coach dafür ist. Die Princeton-Offense halte ich jetzt mit Howard auch für fragwürdig.

Das größte Plus am Howard-Trade ist einfach die Verteidigung, die er jetzt nochmal auf ein höheres Niveau legt. Vor allem de Pick&Roll Verteidigung wird einen immensen Schub bekommen, was ja zum Beispiel gegen die Spurs ein ganz großer Vorteil ist.

Aber mal abwarten, wie sich das alles einspielt, möchte da jetzt nich zu früh urteilen und alles verschreien.

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Hassan Mohamed
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#10

Beitrag von Hassan Mohamed » 10.08.2012, 22:02

Octavianus hat geschrieben:Das größte Plus am Howard-Trade ist einfach die Verteidigung, die er jetzt nochmal auf ein höheres Niveau legt.
Hier stimme ich zu.

Bei den Punkten mit Nash und Howard (wie auch bei Nash und Los Angeles im Allgemeinen) siehst Du es meiner Meinung nach zu pessimistisch bzw. setzt einen zu hohen Maßstab an. Das 'Pick and Roll' muss nicht das Niveau von Stockalone (oder auch "nur" das Niveau von Nash und Stoudemire) erreichen, damit die Lakers wirklich davon profitieren können. Wieviele Duos kennst Du, die es wesentlich besser spielen können? Ich denke, dass die Gegner damit Probleme bekommen werden, wenn das Play gelaufen wird.

Nash muss auch keine zwölf Assists pro Partie spielen. Im besten Fall hat man eine Mannschaft, die für den Gegner absolut unausrechenbar ist - in jedem Angriff.
Ich sehe natürlich auch die Möglichkeit, dass es funktioniert. Die Frage ist ja, wie Coach Brown das ganze regeln wird, wie man die Würfe verteilt und so weiter. Es steckt viel Potenzial dahinter, glaube aber nicht, dass Brown der richtige Coach dafür ist. Die Princeton-Offense halte ich jetzt mit Howard auch für fragwürdig.
Die Spieler sind offensiv allerdings zu talentiert und variabel als das es zu große Probleme geben wird, sodass man auch mit Mike Brown den Titel holen kann. Ich stimme Dir aber soweit zu, dass ich denke, dass Brown nicht in der Lage sein wird, das Optimum herauszuholen (Stichwort: Pau Gasol; siehe Zitat oben).
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#11

Beitrag von Emy » 11.08.2012, 16:17

Ich persönlich sehe die Gasol-Problematik nicht. Ich glaube, dass Bynum Gasol negativ beeinflusst hat. Bynum war ein schwarzes Loch im Post, wie man besonders in der Denver Serie gesehen hat. Da Denver keinen Spieler hatte der ihn eins gegen eins verteidigen konnte, haben sie ihn immer gedoppelt, bzw. getrippelt. Bynum hat es nie geschafft daraus den freien Mann zu finden, sondern hat meistens den Ball verloren. Howard ist auch kein guter Passer, aber er fordert den Ball nicht so sehr wie Bynum ihn letztes Jahr gefordert hat, auch weil er offensiv aus dem Lowpost nicht so stark wie Bynum ist. Gasol ist der Optimale Spielertyp für Nash. Warum? Er ist einer der technisch stärksten Big Man der NBA, der sowohl werfen kann, als auch gut zum Korb ziehen und kann mit vielen verschieden Bewegungen abschließen. Verglichen mit Stoudemire hat er natürlich nicht die Explosivität und Power, aber er kann unglaublich gut passen. Wenn man sich vor Augen führt, dass er aus dem Roll entweder Dwight Howard oder Bryant,zur Not auch World Peace findet, dann ist das nicht zu verteidigen. Diese Fähigkeit hatte Stoudemire nie. Damit wird jede Helpdefence sofort bestraft. Das Howard Nash Pick and Roll wird natürlich funktionieren, aber ich glaube, dass Gasol effektiver mit Nash agieren kann.

In der Defence wird L.A. damit endgültig zur Macht. So schlecht Mike Brown die Offence instruiert, so gut kann er eine Defence installieren. Obwohl Nash und Gasol schlechte individuelle Verteidiger sind, wird Mike Brown sie im Team-Defence Konzept verstecken können. Allerdings hat man immernoch keinen Spieler, oder keinen Spieler mehr, um Lebron und Durant ernsthaft zu stoppen.
In der Offence muss Brown Nash möglichst viele Freiheiten einräumen, besonders wird es auch auf Kobe ankommen, ob er bereit ist Nash den Aufbau der Offence zu überlassen. Letztes Jahr bestand die Offence im Wesentlichen aus Isolations für Bynum und Bryant. Dazu noch Gasol auf dem Highpost, der dadurch seine Stärken (Lowpost-game) nur selten ausspielen konnte.
Die Schwierigkeit wird sein in der Offence vier Fast-Allstars zufrieden zu stellen. Ich denke, dass Dwight Howard 4. Option werden wird, da er offensiv am limitiertesten ist, womit er auch leben kann solange er unumstritten DPOY wird, tanzen kann und jeder ihn mag. Gasol stellt zwar keine Anforderungen aber sein Lowpost game nicht zu nutzen können sich die Lakers nicht noch ein Jahr leisten. Er muss im Lowpost eins gegen eins zum Korb ziehen. Doubleteams kann er mühelos bestrafen und natürlich muss sich jeder Gegner fragen wen er dann alleine lassen möchte. Mit Nash, einem Pick and Roll Guard ergeben sich einfach komplett neue Möglichkeiten von denen besonders Gasol profitieren wird, weil er eben kein Spot up Shooter mehr ist. Einen solchen Guard hatte L.A. nie, schlicht und ergreifend weil die Triangeloffence einen solchen Guard nicht brauchte. Kobe wird natürlich immer noch isoliert werden, aber wenn davor ein kleines Pick and Roll läuft, wird er es wesentlich einfacher haben aus dem Flow der Offence heraus zu scoren, da die Defence möglicherweise bereits am rotieren ist. Schlussendlich muss man festhalten, dass man eine erfahrene Starting Five hat mit Spielern die sich nur auf eine Meisterschaft fokussieren werden. Mike Brown kann sich auf seine Stärke, die Defence konzentrieren und hat vier Spieler die notfalls eins gegen eins Punkte generieren können. Nash und Gasol sind absolute High-IQ guys, die auch ohne selbst viel zu scoren die Offence unglaublich beleben können. Und Kobe ist halt immernoch Kobe.

Ein letzter Gedanke noch. Ich glaube, dass man nur ersthaft mit OKC und den Heat konkurrieren kann, wenn man sie zwingen kann auf ihren geliebten Small-Ball zu verzichten, da man schlicht und einfach zu schwach besetzt ist um selbst Small-Ball zu spielen. Dies waren jedoch die effektivesten Lineups für diese Teams. Dazu ist wiederum eine Offence erforderlich die den Ball in den Post gibt, etwas, dass den Lakers letztes Jahr nicht gegen die Thunder gelang, wann immer sie den Post gefrontet haben. Wie schon bereits erwähnt wurde ist der Entry-pass auch nicht Nashs Stärke. Auf jeden Fall liegt noch viel Arbeit vor den Lakers, aber das Team bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten. Die Lake Show ist definitiv zurück!

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Octavianus
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#12

Beitrag von Octavianus » 11.08.2012, 19:36

Hassan Mohamed hat geschrieben: Ich denke, dass die Gegner damit Probleme bekommen werden, wenn das Play gelaufen wird.
Wie genau ist denn das Pick&Roll in der Princeton-Offense intigriert? So weit ich mich an Spiele von den Sacramento Kings erinnern kann, hatte dort das Pick&Roll nicht immer die höchste Priorität und wenn es gelaufen wurde dann aus den Ecken heraus. Das wird auf jeden Fall eine Umstellung für Nash sein, wenn man es denn so laufen möchte. Ich sage ja nicht, dass das Pick&Roll nicht funktionieren wird, aber ich glaube auch nicht, dass es jetzt Nash zusammen mit Howard das große Feuerwerk abbrennen wird. Da passt Nash doch viel eher zu Gasol.

@ Emy

Gasol ist doch kein schlechter Verteidiger? Außerdem hat man mit Jamison die Chance, Pau auf die Fünf rutschen zu lassen, während Jamison das Feld in die Breite zieht. Am allerwenigstens würde ich mir bei Pau Gedanken machen, ich denke er wird genau das abspulen, was er in der vergangenen Saison gezeigt hat, nur vielleicht etwas variabler (mit Jamison auf dem Feld) und effektiver (mit Nash).

Außerdem glaube ich grade bei Oklahoma, dass sie nicht zu sehr vom Small-Ball abhängig sind. Eine Perkins-Ibaka-Durant-Harden-Westbrook passt gegen die Lakers wie die Faust auf das berühmte Auge, weshalb ich momentan auch noch Oklahoma im direkten Duell vorne sehen würde.
Zuletzt geändert von Octavianus am 11.08.2012, 19:38, insgesamt 1-mal geändert.

Emy

#13

Beitrag von Emy » 11.08.2012, 23:17

Ok, Pau Gasol ist ein nicht sonderlich motivierter Verteidiger ;-).Ich bin, genau wie du, sehr von Pau Gasol überzeugt, aber die letzten beiden Jahre, aus welchen Gründen auch immer, waren insbesonderein den Play-Offs eine Enttäuschung.
Zum Thema direktes Match up von Lakers und Thunder: Klar ist Perkins/Ibaka wahrscheinlich das beste was man Howard/Gasol defensiv entegensetzen kann. Aber Westbrook, Harden, Durant müssen extrem viele Punkte auf einer regelmäßigen Basis erzielen um die Lakers zu schlagen. Ohne Sefelosha in der Lineup wird Bryant wesentlich besser offensiv spielen und auch Howard und Gasol werden nicht abgestellt werden können. Schließlich wäre da immernoch ein Steve Nash, der seine Mitspieler auch in L.A. besser machen wird. Und auch Scott Brooks ist kein Weltklasse Coach, obwohl er im Coneference Finale gegen die Spurs sehr gute Adjustments getroffen hat, so hat er dennoch in den Finals keinen guten Job gemacht.
Zugegebenermaßen hat OKC eine Mannschaft zusammengestellt die sehr genau auf die Lakers zugeschnitten ist. Das ist einfach ein Fakt. Denoch glaube ich, dass OKC mit Small-Ball gegen die Laker gut aufgestellt wäre, da eine Ibaka-Durant-Sefelosha-Harden-Westbrook Lineup unglaublich atlethisch ist. Die Lakers hatten in der Vergangenheit Probleme mit einem hohen Pace (Wieder mal Denver Serie und natürlich auch gegen Oklahoma, als man zum Teil in unglaublich kurzen Zeitabschnitten unglaublich viele Punkte kassierte). Diese Probleme werden mit einem ein Jahr älterem Kader und Nash und Howard nicht verschwinden. Die Lakers werden noch langsamer spielen als zuvor (ähnlich wie Boston seine Spielgeschwindigkeit über die Jahre kontinuierlich gesenkt hat). Insofern wird meiner Meinung nach Small-Ball für die Thunder intressant sein. Und Jamison ist mit seinem Alter auch nicht hilfreich, da es nicht um das Spacing geht, sondern um Geschwindigkeit. Nichsdestotrotz ist eine Aufstellung mit Jamison und Gasol sehr intressant, weil die ganze Zone damit zum penetrieren für Bryant und Nash (via Pick) offen gelassen wird.

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Hassan Mohamed
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#14

Beitrag von Hassan Mohamed » 11.08.2012, 23:33

Emy hat geschrieben:Ich persönlich sehe die Gasol-Problematik nicht. [...]
Octavianus hat geschrieben:Am allerwenigstens würde ich mir bei Pau Gedanken machen, ich denke er wird genau das abspulen, was er in der vergangenen Saison gezeigt hat, nur vielleicht etwas variabler (mit Jamison auf dem Feld) und effektiver (mit Nash).
Wenn ich bei Pau Gasol von einem "Problem" spreche, ist kein Problem im engeren Sinne gemeint, sondern eher ein Luxus-Problem, weil ich befürchte, dass sein Talent vergeudet werden könnte. Lange Jumper sind nicht seine Stärke (auch wenn er natürlich einen soliden Wurf hat), aber leider konnte man diese in den Playoffs in meinen Augen zu oft beobachten. Für einen Spieler mit seinem Talent (und seinem Gehalt) wäre dies offensiv nunmal eine extreme Verschwendung.

Bei dem "Problem" geht es nur um die Frage, wie der Output des Quartetts bzw. des Teams maximiert werden könnte.
Emy hat geschrieben:Allerdings hat man immernoch keinen Spieler, oder keinen Spieler mehr, um Lebron und Durant ernsthaft zu stoppen.
Diese Kaliber kann man nicht stoppen. Das Ziel kann nur sein, sie einzuschränken und leicht unter ihrem durchschnittlichen Niveau zu halten. Das wird auch keine Aufgabe eines Spielers sein, sondern die Aufgabe der ganzen Mannschaft. Man wird sehen, welche Mittel sich die Mannschaft einfallen lässt. Ob sich Wege finden lassen, die James / Durant dazu bringen, den Ball weiterzugeben, sodass andere Spieler die Entscheidungen treffen müsste, wird man sehen. Man muss sie mit verschiedenen Verteidigungsformen konfrontieren (Trapping, wechselnde Zonenverteidigung). Alles natürlich leichter gesagt als getan.
Octavianus hat geschrieben:Wie genau ist denn das Pick&Roll in der Princeton-Offense intigriert?
Wie die Offense der Lakers aussehen wird, ob und wie die Princeton-Offense gelaufen wird - darüber kann man bisher nur spekulieren. Ich erwarte, dass solch ein System maximal als grundlegende Basis genommen wird. Die Idee hinter der Princeton ist viel Bewegungen, Unausrechenbarkeit, zu schauen, was die Verteidigungen anbietet und darauf zu reagieren bzw. dies zu nutzen (diese Grundphilosophie des System passt zum Kader - mit all dem Talent, Spielverständnis, Passfähigkeiten). Man wird aber kein System wie ein College-Mannschaft einfach durchlaufen, denn dafür sind die Spieler im Kader individuell zu stark.

Ein Nash wird sicherlich trotzdem jederzeit Howard bzw. Gasol fürs 'Pick and Roll' zu sich rufen können, wenn er es für richtig hält. Im optimalen Fall würde man eine Offense haben, auf die sich der Gegner kein bisschen einstellen kann, da die Möglichkeiten des Kaders alle Basketball-Plays abdecken, ohne diese gedankliche Einstellung in wirkliche Scoring-Option. Sowas klappt aber natürlich nicht über Nacht (der Ausfall von Howard bzw. sein Verpassen der Vorbereitung macht die Sache nicht leichter), denn die Unberechenbarkeit für die Verteidigung darf nicht dazu führen, dass die Spieler nicht wissen, wie sie sich im Angriff verhalten sollen.

Um das Ganze zu optimieren, kommt viel Arbeit auf den Coaching-Staff zu. Man wird sicherlich auch viele Lineups testen. Wenn man die Verteidigung außer Acht lassen und es sich einfach machen würde, käme sicherlich auch eine Starting-Lineup mit Dwight Howard - Antawn Jamison - Kobe Bryant - Jodie Meeks - Steve Nash (diese Aufstellung benötigt offensiv eigentlich kein Coaching) in Frage, während Pau Gasol und Metta World Peace sich gegen die zweite Garde des Gegners austoben könnten. Mit dem Blick auf die Defense würde es sich Mike Brown aber wohl weniger antun wollen, selbst wenn Howard solche Lineups sehr gut aus Orlando kennt. Spätestens gegen OKC und Miami würde man es bereuen...
Zuletzt geändert von Hassan Mohamed am 11.08.2012, 23:35, insgesamt 1-mal geändert.
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#15

Beitrag von Smido83 » 12.08.2012, 13:33

On man oh man... da ist man ein Wochenende mal nicht online und dann das... :shock:
Mit dem guten Dwight sind die Lakers im Westen wohl vom Papier her ohne jeden Zweifel der größte Contender. Mit einem Schlag sind sie sogar vor den Thunder anzusiedeln. Denn für nich ist Bynum zwar ein super Spieler, aber vor allem defensiv nicht mit Howard zu vergleichen. Dies ist nur meine Meinung, welche ich daher einfach mal so stehen lasse. Nach den Aquisitionen von Nash und Jamison waren die Lakers für mich schon klar das Team Nr. 2 im Westen, dank Howard's Impact sind sie nun wohl vor den young Guns aus Oklahoma anzusiedeln. Dieses Team kostet zwar, wenn ich's richtig überschlagen habe, rund 100 Mio, aber dies ist in LA ja zweitrangig.

Wie auch Dennis kann ich Orlando hier aber nicht verstehen. All die Talente aus Houston, oder vor allem das Paket welches die Nets schnüren wollten wären viel bessere Alternativen gewesen. Aber so... Ich sehe normalerweise keine Chance, dass die Magic in den nächsten Jahren wieder ein gutes Team aufbauen können. Selbst wenn sie jetzt 3 Jahre in Folge unter den Top 5 picken sollten. Solche Geschichten wie in Oklahoma sind nicht zu planen. Siehe Minnesota, oder auch die Clippers. Jahrelang hoch im Draft gezogen, aber es musste entweder ein Blockbuster Trade her, oder aber das Team über die Free Agency verbessert werden. Beides halte ich in Orlando jedoch für relativ ausgeschlossen. Ach ja, wirkliche Contender bzw. sogar klare Playoff Teams sind beide immernoch nicht.

Gast

#16

Beitrag von Gast » 12.08.2012, 16:05

[quote="Smido83"]Nach den Aquisitionen von Nash und Jamison waren die Lakers für mich schon klar das Team Nr. 2 im Westen, dank Howard's Impact sind sie nun wohl vor den young Guns aus Oklahoma anzusiedeln.
[/quote]

Sehe ich absolut nicht so. Das Team der Thunder ist genau so gebaut um mit dem der Lakers mitzuhalten. Wie wollen die Lakers die Thunder am Perimeter stoppen? Es gibt keine Verteidiger für Westbrook, Harden und Durant. Wenn man dann noch einmal schaut, dass es normalerweise etwas braucht, bis sich Teams zusammenfinden, sehe ich Oklahoma auf jeden Fall noch an erster Stelle der Conference und ich denke auch im direkten Duell vorne.

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#17

Beitrag von Julian Lage » 12.08.2012, 20:13

Den Podcast würde ich mal so verstehen, dass ihr die 76ers als den großen Gewinner, die Nuggets aber als nur minimal verbessert anseht. Da bin ich nicht so richtig überzeugt davon:
Philadelphia hat, trotz Nähe zur Heimatstadt oder was auch immer, genau das gleiche Problem wie jeder andere auch, der sich einen der beiden Center holt - die fehlende Vertragsverlängerung. Mir ist nicht wirklich klar, welche wirklich interessanten Mitspieler sie Bynum nächstes Jahr bieten können, die ihn vom Bleiben überzeugen. Nur mit mehr Gehalt würde ich die Chance, dass sie mit ihm ihren Franchise Player haben, auf bestenfalls 1/3 schätzen, 1/3 auch, dass er den woanders gibt, und 1/3, dass er das gesundheitsbedingt nirgendwo wird (wo er ständig verletzt spielt, ist dann praktisch egal). Mit einem verletzungsanfähigem Star, auf den man nicht vorbereitet war und der nur noch ein Jahr unter Vertrag steht, ist das schon extremes "high risk". Wo aber die "high reward" sein soll, ist mir nicht klar, auch mit Bynum sind die 76er lang kein Contender. Das einzig positive ist, dass es ohne den Trade auch nicht gut ausgesehen hätte...
Anders Denver, die waren sowieso darauf festgelegt, sich längerfristig im hinteren bis mittleren PO-Bereich aufzuhalten. Die langfristigen Verträge und das Alter der meisten Spieler (eines der/das jüngste Team, glaube ich?) deuten klar darauf hin, dass man das jetzt grundsätzlich so weiterlaufen lassen und sich wann immer möglich mit Trades weiter verstärken will. Und da sehe ich den Tausch Afflalo/Harrington gegen Iguodala als praktisch risikolos an, das ist ganz sicher eine Verstärkung. Mit vielen praktischen Verträgen (z.B. Mozogov, Brewer und Faried, auch wenn sie den vmtl. halten wollen), der Nene-Trade Exception usw. haben sie eine Menge Möglichkeiten, sich weiter zu verbessern. Sowas wie das Spacing halte ich da für ein geringes Problem, Brewer+2.Rundenpick für einen Sg-Backup der 3er wirft oder so und das ist gelöst. Ich erwarte von Denver noch ein, zwei kleinere Moves, wonach das Team dann wieder rund und richtig gut aussieht, bis zum 3. Platz im Westen.
Von dem her würde ich sagen, Denver hat in jedem Fall einen Gewinn gemacht, während Philadelphia bestenfalls in einem Jahr sagen kann, dass alles wie erhofft gelaufen ist. Und die Chancen darauf halte ich für nicht allzu hoch.
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#18

Beitrag von Hassan Mohamed » 12.08.2012, 22:00

Yul hat geschrieben:Wo aber die "high reward" sein soll, ist mir nicht klar, auch mit Bynum sind die 76er lang kein Contender. Das einzig positive ist, dass es ohne den Trade auch nicht gut ausgesehen hätte...
Malte hatte es im Podcast schön formuliert. Im letzten Jahr sind die Sixers gerade in die Playoffs gerutscht, jetzt gibt es zumindest eine Diskussion, ob man sie vielleicht sogar an Position 3 setzen kann. Der Platz hinter der Sonne (Miami) ist im Osten mittelfristig offen (Kevin Garnett und Paul Pierce werden nicht jünger). Man muss die Entwicklung bestimmter Spieler abwarten (Jrue Holiday, Evan Turner), aber Philadelphia hat zumindest eine Chance darum mitzuspielen. Woher war es nicht der Fall.

Andrew Bynum könnte nächste Saison die Mannschaft verlassen (wobei in meinen Augen weniger Gründe für einen Wechsel sprechen), aber dieses Risiko kann mit dem Preis Andre Iguodala durchaus eingehen. Die Position, in der sie sich mit Iguodala befanden, kann man in der NBA relativ schnell und einfach wieder erreichen.

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Gast hat geschrieben:Sehe ich absolut nicht so. Das Team der Thunder ist genau so gebaut um mit dem der Lakers mitzuhalten. Wie wollen die Lakers die Thunder am Perimeter stoppen? Es gibt keine Verteidiger für Westbrook, Harden und Durant. Wenn man dann noch einmal schaut, dass es normalerweise etwas braucht, bis sich Teams zusammenfinden, sehe ich Oklahoma auf jeden Fall noch an erster Stelle der Conference und ich denke auch im direkten Duell vorne.
Das liegt wohl im Auge des Betrachters. Aus dem Artikel "Welcher Weg führt nach Rom?":
[...] und in der zweiten Runde ging man, wie bereits erwähnt, bloß einmal als Sieger vom Platz. Doch wie ist insbesondere die Serie gegen die Thunder zu beurteilen? Der Pessimist wird sicherlich auf die Chancenlosigkeit in Spiel I und Spiel V (Endstände: 119-90 respektive 106-90) verweisen, während sein Pendant, der Optimist, auf den Sieg in Spiel III und die aus der Hand gegebenen Partien in Spiel II und IV deuten wird, in denen man mindestens auf Augenhöhe mit den Thunder spielte.
https://go-to-guys.de/Wordpress/2012/06 ... -nach-rom/

Wenn man sich auf die positiven Momente des direkten Duells fokussiert, kann man die Lakers nun tatsächlich über die Thunder ansiedeln. Wenn nicht, dann nicht. Im jeden Fall dürfte es eine sehr interessante Serie werden.

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Zum Podcast:

Erstmal einen Dank an beide Redakteure. Eine sehr interessante Diskussion.

Ad Pau Gasol: Die Meinungsverschiedenheiten hierbei freuen mich. Es zeigt mir, dass ich nicht ohne Grund hin- und hergerissen bis, was diese Personalie betrifft. Einen Trade würde ich allerdings ebenfalls nicht durchführen, da ich kaum gute und realistische Möglichkeiten sehe. Ansonsten habe ich ja bereits viel dazu geschrieben. Es wird interessant, ob die Lakers es schaffen, ihre Offense variabel zu gestalten, sodass Gasol auch Plays im Low-Post und 'Pick and Rolls' mit Steve Nash bekommt. Wenn es nicht der Fall ist, wird man sich öfters Ärgern, dass dort nicht Ryan Anderson stattdessen steht, um die freien Würfe zu verwerten.

Ad Orlando Magic: Grundsätzlich kann ich Dennis verstehen, wenn er sagt, dass sich die Deals im Kern (sportlich) nicht viel nehmen (abseits von Andrew Bynum). Mir fehlt allerdings im aktuellen Kader der Magic ein Spieler, der den Fans zumindest etwas Hoffnung geben kann und die Möglichkeit, überhöhte Erwartungen auf ihn zu projizieren. Welchen Spieler könnte man bspw. auf einen Werbebanner für die Jahreskarten packen? JJ Redick ist sehr beliebt, aber selbst für die Fans dürfte ein überzogenes Bestcase-Szenario für Redick Redick selbst sein (überspitzt formuliert). Dieser Aspekt spielt nunmal im Profisport auch eine Rolle. Da stelle ich mir die Frage, ob unter diesem Gesichtspunkt ein Deal für Brook Lopez (trotz Max-Vertrag) und MarShon Brooks nicht vielleicht besser gewesen wäre. Der Salary-Cap hat sowieso eine untere Grenze und der Bedarf an Capspace ist in den nächsten 2-3 Jahren auch gering. Ob diese Spieler die Chance auf einen hohen Pick verringern würden, darf ebenfalls bezweifelt werden (wieviele Siege mehr brächten Lopez/Humphries/Brooks statt Afflalo/Harrington/Vucevic/Harkless in dieser Mannschaftszusammenstellung?). Langfristig könnte Lopez vielleicht als zweitbester Scorer und drittbester Spieler einer vernünftigen Mannschaft funktionieren.
Zuletzt geändert von Hassan Mohamed am 12.08.2012, 22:01, insgesamt 1-mal geändert.
Twitter: @hamo_GtG

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