Washington nach dem Aus

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Julian Wolf
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Washington nach dem Aus

#1

Beitrag von Julian Wolf » 29.05.2017, 18:00

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einem Go-to-Guys-Artikel.  Gesamten Artikel lesen.
Washington nach dem Aus – Wie geht es jetzt weiter für die Wizards?

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lemanu
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#2

Beitrag von lemanu » 29.05.2017, 18:52

schöne Zusammenfassung, großteils bin ich deiner meinung.
die soliden leistungen von markieff morris (zumindest in der RS) kommen aber etwas kurz. dort sehe ich auch noch potential für das team (wenn er bessere playoffs spielt nächstes jahr)

ich denke auch dass nach dieser echt nicht schlechten saison evtl mehr interesse bei FA und veteranen bestehen könnte.

eine option (wenn auch schwer realisierbar im derzeitigen markt) wäre ein trade von gortat, der capspace freiräumen und/oder verstärkungen beingen könnte.
mit (einem fitten?) mahinmi und morris könnten seine minuten aufgefangen werden..
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Julian Wolf
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#3

Beitrag von Julian Wolf » 30.05.2017, 11:46

Also Morris habe ich bisschen unter den Tisch fallen gelassen, weil: generell fande ich ihn persönlich gut; dann hat er ein Ortg von 100 über die Playoffs. :stupid: also Luft von solide nach echt gut ist da bestimmt noch...

Gortat-Trade: sehe ich ehrlich gesagt nicht... schwache Playoffs, relativ alt, kein moderner Big Man - wer würde wirklich was für ihn abgeben? Perfekt wäre er denk ich als Backup-Big bei nem Contender, aber die geben ja nix in Return. Dazu passt er mir dann eigentlich noch zu gut rein (+ die Chemie mit Wall), als dass ich ihn für nix abgeben würde. Da würde ich eher versuchen, Mahinmi mit ner guten Saison ins Schaufenster zu stellen.

Auf das Free Agent Interesse bin ich echt gespannt. Spontan hätte ich gesagt, hatte Washington einiges, aber nicht seeehr viel zu bieten (Fast-Contender, mittel-attraktive Stadt, relativ wenig Geld); idealerweise schafft man es Jazz-mäßig so Typen wie Diaw und JJ billig für die Bank abzugreifen. Hätte jetzt aber auch kein konkretes FA-Ziel für die Wizards... :stupid:
PS: Barea fällt mir grad ein... :?

D41
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#4

Beitrag von D41 » 30.05.2017, 13:58

Washington beißt sich schon ziemlich in den Hintern, dass sie Mahinmi so überbezahlen. Im Prinzip gehen 30 Mio. des Caps an überholte Center.

Ich würde es schon wagen folgenden Trade rauszuhauen:

Brook Lopez für Mahinmi + Gortat + Firstrounder 2018 und 2020

http://www.espn.com/nba/tradeMachine?tradeId=y97r24jr

Damit vertraut man dann dem Kern Wall, Beal, Porter, Oubre Jr, Morris. Vllt. bekommt man Lopez verlängert und man hätte dieses Jahr in der FA noch die Möglichkeit mit etwas Cap-Space zu spielen.
Dafür gibt man zwei hintere Firstrounder auf.

Lopez kommt zu einer gewinnenden Truppe.

Brooklyn bekommt zwei weitere Firstrounder und kann den Rebuild um 2020 weiter verstärken. Es ist ja nicht davon auszugehen, das Lopez verlängert und so bekommen sie in einer wertvolleren Phase mehr aus ihm und nehmen zwei schlechte Verträge auf.

Alternativ könnte statt Gortat auch Jason Smith in den Trade eingebunden werden. Dann hätten die Wizards auch noch eine sehr schöne und Tiefe Rotation mit Gortat, Oubre und Bogdanovic von der Bank. Noch einen Vet-Ballhänder und man wäre zumindest eine Runde weiter.

Was haltet ihr von dem Trade?

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lemanu
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#5

Beitrag von lemanu » 30.05.2017, 14:15

morris ist sicher die größte "chance" für die wizards nächstes jahr einen schritt nach vorne zu tun.

ich hatte ja für einen cousins trade plädiert auch wenn dabei einer von von porter oder beal geopfert hätte werden müssen.
wall und beal hätten die klasse tatsächlich auch topteams gefährlich zu werden (wenn es funktioniert...), so wird es schwer den schritt von ganz gut zu echtem contender zu machen.
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Julian Wolf
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#6

Beitrag von Julian Wolf » 30.05.2017, 17:58

also von dem Trade halte ich aus mehreren Gründen eher wenig:

- der Kern der nächsten Jahre sollte Wall, Morris, Beal, Porter, Oubre heißen; keiner älter als 27 und alle langjährig unter Vertrag. Diese 5 Spieler sollten (Verletzungen etc. ausgeschlossen) reichen um in den nächsten 3-4 Jahren Heimvorteil im Osten anzupeilen - (viel) mehr aber eben auch nicht. Das heißt, es sollte darum gehen, auf diesem Fundament aufzubauen und es graduell zu verstärken.

- Wie weit bringt einen ein Brook Lopez? Vielleicht etwas weiter, aber auch nicht an den Cavs (kurzfristig) oder Celtic/Team XY (mittelfristig) vorbei. Dafür gibt man mit den beiden Picks in 3 der nächsten 4 Jahre die Chance ab, sich billig zu verstärken... (btw: ist das nicht auch verboten?). Mit diesem Trade würde man also kurzfristig nicht wirklich weiter kommen und dazu mittelfristig viel, viel Flexibilität abgeben.

-> mMn wäre ein zu harter Aktionisms verfehlt, wie z.B. der Bogdanovic Trade mittlerweile uach nicht mehr so richtig gut aus sieht. Man stelle sich mal vor, man hätte statt Bogdanovic ein Talent der Marke Hartenstein picken können...
Eigentlich hat man mit diesem Kern noch locker 4 Jahre Zeit, relativ weit oben mitzuspielen...da würde ich auf die Picks aufpassen.

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#7

Beitrag von D41 » 30.05.2017, 18:25

Blöd ist nur, dass die Picks erst in 5 jahren helfen. Dann ist Beal und Wall aus der prime. Der rest sind brauchbare bis sehr gute rollenspieler. Lopez lebt nicht von seiner Athletik und kann auch in 5 Jahren effektiv sein. Er ist auch erst 29.

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Julian Lage
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#8

Beitrag von Julian Lage » 30.05.2017, 20:05

Schöner Artikel, die Wizards sind auf jeden Fall ein interessantes Team. Bei der Problematik würde ich auch auf jeden Fall zustimmmen, es ist einfach schwer zu sehen, wie die Wizards den nächsten Schritt machen sollen.
Porter müssen sie denke ich matchen, egal was im geboten wird, was sie noch zusätzlich festlegt. Aber isoliert würde ich mir um den Preis nicht so große Sorgen machen. Er passt genau ins Team, hat noch Luft nach oben - vielleicht etwas mehr Volumen bei leicht geringerer Effizienz, 120 wäre ja immer noch wirklich gut.
Auch Gortat würde ich jetzt nicht als riesiges Problem ansehen. An sich passt er denke ich genau ins Anforderungsprofil der Wizards und ist als Allrounder weiterhin brauchbar. Seine Playoffleistungen würde ich auch ein bisschen mit Müdigkeit erklären, durch Mahinmis gesundheitliche Probleme hat er in der RS ziemlich sicher mehr gespielt als gut für ihn bzw. das Team ist.
Mahinmi war durch die Verletzungen natürlich kein positiver Faktor, aber deswegen würde ich auch kein zu schnelles Urteil fällen. Wenn man ihn jetzt abgibt, ist das zumindest ein klarer sell-low-Trade, weswegen man da denke ich abwarten muss.

Was ich noch als grundlegendes Problem der Wizards bzw. aller Überlegungen zu ihrer Zukunft ansehen würde: Die Bank ist ja logischerweise auch deswegen so schwach, weil die Starter so viel zusammen spielen. Dennis hat das ja für OKC gezeigt, dass manche Coaches durch den Verzicht aufs Staggern der Starter-Minuten gewisse Probleme verschärfen. Konkret sind bei den Wiz nach der Starting 5 auch die nächsten 3 Lineups welche, wo Oubre oder Smith einen Starter ersetzt, die anderen 4 aber spielen. Das halte ich einfach vom Coaching her für problematisch, war aber auch in OKC mit Brooks schon ähnlich. Damit kann man denke ich auch z.B. Bogdanovic schwer beurteilen.

E: Gerade vorm zumachen des Tabs die Lineups noch mal genauer angeschaut: In den Top 10 der meistgenutzten gibt es keine einzige, in der entweder 3 Starter/2 Bankspieler oder umgekehr sind. Entweder 5/0 oder 4/1 bzw. umgekehrt.
Zuletzt geändert von Julian Lage am 30.05.2017, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.
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kdurant35
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#9

Beitrag von kdurant35 » 30.05.2017, 20:39

Julian Wolf hat geschrieben:also von dem Trade halte ich aus mehreren Gründen eher wenig:

- der Kern der nächsten Jahre sollte Wall, Morris, Beal, Porter, Oubre heißen; keiner älter als 27 und alle langjährig unter Vertrag. Diese 5 Spieler sollten (Verletzungen etc. ausgeschlossen) reichen um in den nächsten 3-4 Jahren Heimvorteil im Osten anzupeilen - (viel) mehr aber eben auch nicht. Das heißt, es sollte darum gehen, auf diesem Fundament aufzubauen und es graduell zu verstärken.

- Wie weit bringt einen ein Brook Lopez? Vielleicht etwas weiter, aber auch nicht an den Cavs (kurzfristig) oder Celtic/Team XY (mittelfristig) vorbei. Dafür gibt man mit den beiden Picks in 3 der nächsten 4 Jahre die Chance ab, sich billig zu verstärken... (btw: ist das nicht auch verboten?). Mit diesem Trade würde man also kurzfristig nicht wirklich weiter kommen und dazu mittelfristig viel, viel Flexibilität abgeben.

-> mMn wäre ein zu harter Aktionisms verfehlt, wie z.B. der Bogdanovic Trade mittlerweile uach nicht mehr so richtig gut aus sieht. Man stelle sich mal vor, man hätte statt Bogdanovic ein Talent der Marke Hartenstein picken können...
Eigentlich hat man mit diesem Kern noch locker 4 Jahre Zeit, relativ weit oben mitzuspielen...da würde ich auf die Picks aufpassen.
3 der nächsten 4 Picks ist zwar nicht erlaubt. Aber wenn solch ein Trade nach dem Draft stattfände wäre es möglich. Es dürfen nur keine 2 ZUKÜNFTIGE Picks in Folge abgegen werden.

Trotzdem halte ich ebenfalls nicht viel von dem Trade. Lopez ist dank des Distanzwurfes zwar interessant. Die Probleme in der P&R Verteidigung löst er aber auch nicht. Schnelligkeit ist ja auch nicht seine Stärke. Dazu würde der 1 für 2 Deal die Rotation weiter schwächen ohne zusätzliche Capflexibilität zu bekommen. Dafür wäre mir das Upgrade nicht groß genug. Wenn ich zwei Picks opfere und dann zusätzlich keinen weiteren bis 2022 traden könnte, wollte ich einen deutlichen Schritt nach vorne machen.

Ich glaube das viele potenziellen Verbesserungen noch gar nicht auf dem Markt sind.

Cousins hast du ja angesprochen. Lass das Experiment in NO schief gehen und man bekommt eventuell eine Chance. Wenn die Clippers im Sommer auseinanderfallen könnte gar DJ zu haben sein.......
Von einem Panikmove halte ich persönlich wenig. Wer kaum verzichtbare Assets besitzt sollte vorsichtig damit umgehen.

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#10

Beitrag von Coach K » 31.05.2017, 21:13

Ich finde den Bericht sehr interessant geschrieben. Da ich die Wizards aber zu wenig verfolgt habe kann ich hier nur auf eure Meinung zählen.
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#11

Beitrag von lemanu » 01.06.2017, 12:33

finde den trade eigentlich nicht uninteressant nur zwei 1st rounder würde ich wohl nicht abgeben, besonders den 2020er..
ich glaube auch der markt für lopez ist einfach nicht da zwei 1st zu verlangen (wenn das jemand geboten hätte würde er wohl schon längst woanders spielen)

aber warum nicht einfach der gleiche trade mit nur einem 1st?

klar ist es immer unsexy picks abzugeben aber mal ganz ehrlich, wieviel verstärkung bringt ein pick im 20-25 bereich? etwa eine 50% chance einen soliden rotationsspieler zu bekommen?

eine andere idee wäre natürlich ein sign and trade wenn man nicht bereit ist porter den max vertrag zu geben.. klar ist es bescheuert porter für lopez zu traden, aber auf der anderen seite will man wirklich porter mit einem max vertrag?
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#12

Beitrag von lemanu » 01.06.2017, 12:36

ginge aber nur wenn man auch gortats verschiffen kann sonst hat man eindeutig zuviele C.
insgesamt wohl nicht ideal ich würde porter auch halten wollen.
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#13

Beitrag von D41 » 01.06.2017, 13:59

Ich hatte an zwei Picks gedacht, weil auch zwei eher schlechte Verträge mit verschifft werden. Bei einem Pick würde ich in jedem Fall den Versuch wagen. Lopez macht die Wizards direkt ein gutes Stück besser und würde sich auch von einer Verlängerung wohl überzeugen lassen.

Porter ist für mich ein Spieler, den ich in jedem Fall bezahlen würde. Er passt zur Altersstruktur und von der Spielweise ist er komplementär zu Beal und Wall. Was besseres wird den Wizards nicht passieren. Er ist ein guter Defender, wirft 43% von draußen (bei 4,3 Versuchen) und hat ein OrtR von 129. Er ist jung und hat Potenzial vllt. noch mehr zu machen. Stark sind auch seine Steigerungen. Er hat sich jedes Jahr immer ein gutes Stück gesteigert. Aus ihm kann ein 90-50-40 Schütze werden mit guter D. Ihm werden einige Teams Max anbieten. Die Frage ist nur, ob die letzte Saison ein Ausreißer nach oben war.

Weil viele hier die Picks so sehr schätzen, was bringt den Wizards ein 2020-Pick, wenn Beal, Wall, Porter dann Ende 20 sind? Der Pick ist zu 50% ein unterdurchschnittlicher Spieler, zu 30% ein guter Rollenspieler, zu 20% mehr. Bis der Pick aber mehr ist, sind die oben genannten aus ihrer prime.

Edit: Dazu kommt noch die Vertragssituation von den Spielern. Sollten die Wizards nicht einen größeren Schritt nach vorne machen, würden die Star-Spieler auch überlegen, ob sie bleiben. Die zeitliche Reihenfolge wird für mich immer unterschätzt. Für mich werden die Wizards nicht besser nächstes Jahr, weil Gortat noch ein Jahr älter wird. Dann wird sich Wall auch überlegen, ob er noch Vertrauen hat.
Zuletzt geändert von D41 am 01.06.2017, 14:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Julian Wolf
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#14

Beitrag von Julian Wolf » 01.06.2017, 16:27

zu der Frage, was wir (oder ich...) an den Picks schätze: Flexibilität!

-> Was, wenn 2019 ein geiler Trade auf dem Block liegt, aber Team X will noch einen Firstrounder?

-> Was, wenn Wall wegen einer Verletzung die Karriere beendet oder was ähnlich bitteres passiert und man neu aufbauen muss?

-> Was, wenn man 2018 einen Steal zieht, der vielleicht in den Finals 2020 ein solider 8. Mann in der Rotation ist?

All das ist natürlich hoch spekulativ, könnte aber passieren. Ist so ein bisschen Taube in der Hand, Spatz auf dem Dach - Geschichte... und Lopez ist eben "nur" ein kleiner Vogel, um dafür das Dach aufzugeben (macht das irgendwie Sinn?? :stupid: :mrgreen: ).
Mir als Entscheider wäre es (ohne glasklare Championship-Perspektive - und die ist Lopez nicht) immer extrem wichtig, einen konstanten Talentzufluss in den Kader sicherzustellen. Und: Die Top-6/7/8 steht ja, d.h. aus den Picks müssen gar nicht sofort Starter werden, sondern eben "nur" braucbare Rollenspieler im 2. Jahr - das kann schon passieren.

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Beitrag von abcd12 » 01.06.2017, 21:25

Bin generell dagegen weitere Picks zu opfern. Hängt natürlich vom Spieler ab, der zurückkommt, aber Lopez wäre einer bei dem ich es nicht machen würde. Die Wiz haben Probleme in der Defense und mit der Tiefe und der Trade würde beides weiter verschärfen und gleichzeitig Optionen in der Zukunft kosten. Gortat könnte sich allerdings noch als Problem herausstellen. Die Interviews (Wall, Gortat, Beal) am Ende der Saison lassen vermuten, dass da zwischenmenschlich und basketballerisch einiges im Argen liegt. Ich denke Grunfeld muss und sollte deshalb versuchen Gortat loszuwerden, wenn auch nicht mit so einer extremen Maßnahme wie einem Lopez Trade.
Zuletzt geändert von abcd12 am 01.06.2017, 21:26, insgesamt 1-mal geändert.

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#16

Beitrag von lemanu » 01.06.2017, 23:00

-> Was, wenn man 2018 einen Steal zieht, der vielleicht in den Finals 2020 ein solider 8. Mann in der Rotation ist?
klar das tolle an picks ist dass die upside immer enorm ist.. aber was ist der wahrscheinliche outcome?
eher sowas wie oubre oder solomon hill. zwei spieler die man für lopez sofort traden würde.
vor allem weil man auch das gehalt von gortat einsparen würde, ohne etwas abzugeben wird man für ihn kaum einen abnehmer finden (oder einen ähnlichen vertrag aufzunehmen wie valanciunas oder so)

ich hba mir mal als beispiele die drafts 2013 und 2014 in der range 20-30 angeschaut und die spieler mit lopez verglichen:

2013
besser als lopez :1 (gobert - jackpot) / etwa gleichgut: 0 / solide spieler: 4 / reservespieler: 2 / bust: 4
2014
besser: 0 / ähnlich gut: 3 / solide: 1 / reserve: 1 / bust: 6
und bogdan von dem man nächste saison sehen wird was er kann

die sample size ist winzig aber man hätte mit einem dieser picks etwa

5% chance einen jackpot zu ziehen
15% chance einen ähnlich guten spieler zu bekommen
25% einen soliden rotationsspieler
und zu 65% wäre es ein hinterer bankspieler oder bust

dazu kommt lopez ist 28 spielt jetzt gut, zur selben zeit wie wall und beal und nicht erst in 3-4 jahren wie ein spieler den man 2018 draftet.

natürlich gibt es auch gegenargumente:

- möglichkeit eines rebuilds (zb bei einer verletzung von wall wie julian geschrieben hat)
- möglichkeit von anderen trades
- wall ist mit 26 noch jung genug dass man es noch etwas zeit hat. nur in genau einem jahr hat er auch nur noch 1 jahr vertrag wie heute paul george..
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#17

Beitrag von kdurant35 » 02.06.2017, 06:28

Bei den Gegenargumenten fehlt aber noch ein ganz wichtiger Punkt. Lopez wird 2018 auf FA. Selbst wenn er bleiben will muss man ihn bezahlen. Gerade mit dem Hintergrund das Wall per DPE auch bald einen Supermax bekommen kann bin ich mir nicht sicher ob man das will. Und einen Pick für ein Jahr Lopez zu opfern und dann von den Topspielern das Label angeheftet zu bekommen nicht alles für den Erfolg tun zu wollen (monitär) ist auch keine gute Option.

Der letzte Sommer hat gezwigt, dass man dieC Position auch ohne riesige finanzielle Belastungen besetzten kann. Jetzt Assets und eventuell viel Geld an Lopez zu binden halte ich für fragwürdig. Gings um ein riesiges Upgrade oder um Spielertypen um die sich jeder reißt wäre das was anderes. Für ein Jahr Lopez würde ich jedoch niemals zwei Erstrundenpicks opfern.

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#18

Beitrag von lemanu » 02.06.2017, 10:11

wie gesagt zwei picks wären mir auch definitiv zuviel.
wollte nur mal bisschen teufelsadvokat spielen :twisted:
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#19

Beitrag von kdurant35 » 02.06.2017, 13:39

Das ist dir gut gelungen :-).

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