Draft Team Needs 2016: Picks 9-14

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Julian Lage
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Draft Team Needs 2016: Picks 9-14

#1

Beitrag von Julian Lage » 19.06.2016, 18:49

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einem Go-to-Guys-Artikel.  Gesamten Artikel lesen.
Wie schon letztes Jahr gibt es wieder das Gegenstück zum Draft Powerranking: Die Team Needs. Teil 3 mit den restlichen Lottery-Teams.

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Coach K
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#2

Beitrag von Coach K » 20.06.2016, 07:52

@ Julian
Für die Magic gilt, in einem harmloseren Maßstab, ähnliches wie für die Kings: Die Situation des Teams hat sich in den letzten Jahren kaum verändert und auch nicht signifikant verbessert, wenn überhaupt.
mit 10 Siegen mehr würde ich schon behaupten das man sich stark verbessert hat, der einzige richtige Neuzugang war Skiles der aber ab Januar für interne Probleme gesorgt hat.

Ansonsten stimme ich dir aber zu man brauch jetzt aber dementsprechende Spieler (Veteranen) die einem weiter helfen. Das hat auch Vogel schon angekündigt, das er solche Spieler haben will die dagegenhalten.
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Julian Lage
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#3

Beitrag von Julian Lage » 20.06.2016, 22:06

Für die Magic gilt, in einem harmloseren Maßstab, ähnliches wie für die Kings: Die Situation des Teams hat sich in den letzten Jahren kaum verändert und auch nicht signifikant verbessert, wenn überhaupt.
Andere Betonung ;) Auch wenn sich das Team von der Bilanz und evtl auch optisch verbessert hat, die Situation ist praktisch die genau gleiche. Wenn in Jahr 3 des Rebuilds kein Spieler Franchise-Player-Potential hat ist das noch nicht ganz so schlimm wie in Jahr Vier. Deswegen sehe ich das letzte Jahr für die Magic als weitgehend verloren.
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Marc Petri
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#4

Beitrag von Marc Petri » 21.06.2016, 08:42

Eine verlorene Saison sehe ich auch nicht wirklich. Die Entwicklung des Teams ist ja nicht nur an den zusätzlichen 10 Siegen zu sehen, sondern vor allem an der Tatsache, wie wir ein Großteil der Spiele gestalten konnten. Wir haben im SRS um 4.4 Punkte zugelegt (-5.87 -> -1.47). Für ein Team mit der Altersstruktur der Magic ein sehr guter Wert! Im Gesamtstatus des Rebuilds immer noch ein besserer Wert, als der zu erwartende Verlauf (2012/13: -7.12, somit +5.65). Alles vollkommen im Soll und nur mit einer zu hohen Erwartungshaltung kann man hier von einer wirklichen Enttäuschung oder einer verlorenen Saison sprechen. Einzig die Saison 2014/15 könnte man meiner Meinung nach als eine solche bezeichnen. In der gestern abgelaufenen Saison war die Entwicklung jedoch sehr positiv und man war meiner Meinung nach tatsächlich nur eine gute FA-Verpflichtung von den Playoffs entfernt (der Sommer 2015 war hier ja der Erste, in dem wir diesbezüglich etwas machen wollten - Stichwort Millsap).

Was in der Tat unglücklich ist: Obwohl man eigentlich seit dem Dwightmare ziemlich nah am realistischen Best-case draftete (hinter Hezonja setze ich mal ein Fragezeichen, da mir hier eine Bewertung sehr schwer fällt), schaffte man es nicht einen zukünftigen Franchise Player zu gewinnen. Aber auch hier sage ich: Wenn man drei Mal in Folge in den Top-5 draftet hat man dafür mitnichten eine Garantie. "Pech" trifft es hierbei ganz gut.

Wobei ich an der Stelle mal einwerfen möchte, dass Victor Oladipo im zweiten Teil der Saison (quasi unbemerkt von der Öffentlichkeit) vom Impact her eine Saison auflegte, die ich fast schon in der Kategorie "deutlich gehobenes Starter-Material" einordnen würde. Er ist damit vielleicht nicht auf den Weg zu einem Franchise Player, aber seine Entwicklung in der vergangenen Saison war enorm. Einen solchen Sprung sah ich (um bei vergleichbaren Spielern zu bleiben) zuletzt bei Jimmy Butler. In seiner dritten und vierten Saison. Alleine schon deswegen und auch wegen der Entwicklung von Aaron Gordon im gleichen Zeitraum war das für mich schon keine verlorene Saison. Einzig bei Nikola Vucevic würde ich von einer verlorenen Saison sprechen und vielleicht bei Elfrid Payton (wobei ich hier abwarten mag, inwiefern das Verhältnis zu Scott Skiles hier eine Rolle spielte - gegen Ende der Saison, als Skiles sich ein wenig von seiner offensiven Philosophie verabschiedete und wir auf einmal die zweithöchste Pace der Liga spielten, sah Payton schon wieder wesentlich besser aus).

Lange Rede, kurzer Sinn - ich sehe keine verlorene Saison. Gemäß einer realistisch zu erwartenden Entwicklung passt diese Begrifflichkeit einfach nicht. Ansonsten bin ich bezüglich der Team-Needs bei den Magic zu 100 Prozent auf deiner Seite. Ich hoffe weiterhin auf einen Trade.

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Julian Lage
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#5

Beitrag von Julian Lage » 21.06.2016, 19:31

Du deutest einen Widerspruch selbst schon an: Die +10 Siege und auch das verbesserte SRS sind relativ wertlos, weil 2014/15 schon eine Enttäuschung war.

Außerdem ist das Problem, dass die Magic in der aktuellen Konfiguration vor allem deswegen brauchbar aussehen, weil die meisten Spieler noch Rookie-Verträge haben. Da ist jedes Jahr ohne Durchbruch (d.h. ohne Schritt zu einem Franchise Player) ein verlorenes, weil es die Entscheidung zum (Über-)Bezahlen näher rücken lässt.
In der Hinsicht ist das letzte Jahr auch kein Ruhmesblatt: Das Beispiel Harris zeigt, dass die Magic nicht wirklich Wert aus den Spielern holen. Vucevics Extension sah zwar ursprünglich wirklich gut aus, aber dafür müsste er wieder auf seinem Spitzenniveau spielen und wenn möglich an seinen Schwächen arbeiten.

Dass einiges an Pech dabei war, würde ich im Übrigen gar nicht bezweifeln. Aber es stehen eben auch Managemententscheidungen dahinter, und zumindest sind die Magic dieses Jahr keinen Schritt näher am Contender-Status als vor 12 Monaten.
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Marc Petri
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#6

Beitrag von Marc Petri » 21.06.2016, 20:49

Ich finde - und ich bin kein großer Fan von ihm - Vucevics Vertrag noch immer recht gut. Er ist, obwohl er sicherlich defensiv die ein oder andere Lücke in seinem Spiel hat, noch immer ein Spieler, der ziemlich nah an dem Status (eines sogenannten) "Plusspieler" ist. Wenn ich sehe, was beispielsweise die Thunder schon jetzt für einen ähnlichen Spielertypen, mit seit Jahren negativen Impact bezahlen, dann wird der Vertrag von Voochombo spätestens nach der übernächsten Free Agency einer der ordentlicheren in der NBA sein. Trotzdem tendiere ich in seinem Fall übrigens zu einem Trade. :D

Deine Bewertung des Status Quos erweckt für mich den Eindruck, als sei der Ausgangspunkt "Rebuild oder Contender" (eine Philosophie, mit der ich nichts anfangen kann und die in der Realität nur in ganz speziellen Märkten gelebt wird, ansonsten ist es für mich eher ein "Fanphänomen"). Nimmt man diese Einstellung / Zielsetzung als Ausgangslage gehe ich konform und behaupte, dass man noch sehr, sehr weit davon entfernt ist ein Contender zu sein (was aber - es sei denn man draftet so gut / hat so viel Glück wie die Thunder - zum aktuellen Zeitpunkt und wenn man nur über die Draft geht, auch eher unrealistisch ist), ansonsten sehe ich keinen Grund mit dem aktuellen Stand unzufrieden zu sein und von einem verlorenen Jahr zu sprechen.

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#7

Beitrag von Coach K » 22.06.2016, 09:13

Marc Petri hat geschrieben:Ich finde - und ich bin kein großer Fan von ihm - Vucevics Vertrag noch immer recht gut. Er ist, obwohl er sicherlich defensiv die ein oder andere Lücke in seinem Spiel hat, noch immer ein Spieler, der ziemlich nah an dem Status (eines sogenannten) "Plusspieler" ist. Wenn ich sehe, was beispielsweise die Thunder schon jetzt für einen ähnlichen Spielertypen, mit seit Jahren negativen Impact bezahlen, dann wird der Vertrag von Voochombo spätestens nach der übernächsten Free Agency einer der ordentlicheren in der NBA sein. Trotzdem tendiere ich in seinem Fall übrigens zu einem Trade. :D

Deine Bewertung des Status Quos erweckt für mich den Eindruck, als sei der Ausgangspunkt "Rebuild oder Contender" (eine Philosophie, mit der ich nichts anfangen kann und die in der Realität nur in ganz speziellen Märkten gelebt wird, ansonsten ist es für mich eher ein "Fanphänomen"). Nimmt man diese Einstellung / Zielsetzung als Ausgangslage gehe ich konform und behaupte, dass man noch sehr, sehr weit davon entfernt ist ein Contender zu sein (was aber - es sei denn man draftet so gut / hat so viel Glück wie die Thunder - zum aktuellen Zeitpunkt und wenn man nur über die Draft geht, auch eher unrealistisch ist), ansonsten sehe ich keinen Grund mit dem aktuellen Stand unzufrieden zu sein und von einem verlorenen Jahr zu sprechen.
Ich muss Marc hier recht geben, wenn ich die Verträge von Kanter und Vucevic vergleiche würde ich den Vertrag von Nik und seine Spielweise immer vorziehen. Er gehört jetzt schon zu den Spielern die zu den neuen Cap Verhältnissen "fast unterbezahlt" sind.

Nach der Logik das spätestens im dritten bzw. vierten Jahr man stark Richtung Contender gehen muss damit man es als Erfolg ansetzten kann, so sehe ich es persönlich nicht. Man hat bei vielen Spielern eine Entwicklung gesehen. Beispiel AG. in seiner Rookie Saison spielt er gerade mal die Hälfte der Spiele die anderen verpasst er wegen Verletzungen. Im der ersten Offseason für ihn spielt er eine geniale SL und ist dort auch der beste Spieler. Ein paar Wochen später Verletzt er sich wieder und ist erst wieder Mitte des Trainingscamps soweit das er richtig mit trainieren kann. Im zweiten Jahr hat er vor allem in der Verteidigung einen richtigen Fortschritt gemacht und auch in der Offensive war er besser.
Wichtig ist wie er sich jetzt entwickelt. Ich persönlich erwarte von ihm das er sowas in der Art auflegen sollte um seinen positiven Trend zu bestätigen. 14/8.
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#8

Beitrag von Julian Lage » 22.06.2016, 17:38

Also, Kanters Vertrag sollte nicht der Maßstab sein für gut oder schlecht ;) Vor einem Jahr hätte ich euch voll und ganz zugestimmt bei Vucevic, aber jetzt ist der Vertrag zumindest nicht mehr für sich allein stehend ein Argument.

Was die fehlende Entwicklung/das verlorene Jahr betrifft: Ich bin kein radikaler Championship-or-Bust-Vertreter, sondern sehe da durchaus einen etwas weiteren Spielraum. Konkret habe ich z.B. kein Problem mit dem Weg der Grizzlies in den letzten Jahren, das fällt für mich tendenziell in Lowes 5%-Konzept. Also: Spiele ich um irgendwas sinnvolles, habe ich die paar Prozent Chance, dass doch irgendwann eine Meisterschaft rausspringt. Meine Minimalforderung wären spontan überschlagen drei Jahre mit einer deutlich positiven Bilanz und mindestens einem PO-Seriensieg... Die Magic sind da eindeutig noch nicht, könnten es aber in zwei, drei Jahren sein.

Vielleicht sollte ich also noch etwas genauer erklären, warum das Jahr für mich ein größtenteils verlorenes ist. Erstmal ist das auch auf die Konkurrenz bezogen, die zumindest nicht schwächer wurde im Osten. Der Kernpunkt ist aber, dass ich eine lineare positive Entwicklung junger Spieler praktisch voraussetze. Der Preis, den man dafür zahlt, ist ein schlechterer Pick und ein Jahr weniger mit günstigen Verträgen. Wenn also nichts passiert außer einer normalen Weiterentwicklung des bisherigen Kaders, ist das kein Plus. Zumindest dann nicht, wenn man keine außergewöhnlichen Talente wie Davis oder Towns hat, wo eine lineare Entwicklung praktisch schon genug ist.
Um das noch mal mit den Punkten von oben zu verbinden: So wie die Magic sich entwickeln, werden sie praktisch automatisch von Teams überholt, die höhere Picks haben oder bei denen einige Spieler überraschen.
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