[GtG] Helfen Guards beim Rebounding?

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Dennis Spillmann
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[GtG] Helfen Guards beim Rebounding?

#1

Beitrag von Dennis Spillmann » 02.08.2015, 16:00

Dies ist ein Blog Beitrag. Um den originalen Beitrag zu lesen, klicke hier »

488. Das ist die Anzahl an Rebounds, die Russell Westbrook in der letzten Saison geholt hat. Durchschnittlich 5,4 Defensivrebounds konnte er für sein Team sichern – Ligaspitze unter den Guards. Wie sehr helfen also die kleinen Spieler beim Defensivrebounding und wie sinnvoll ist Guard-Defensivrebounding?

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Coach K
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#2

Beitrag von Coach K » 02.08.2015, 17:28

Respekt ein sehr guter Artikel über das Reboundingverhalten von Guards. :!:

Ich gebe dir Recht das das Teamkonzept hier sehr extrem sich bemerkbar macht. Wenn die Guards auch selber noch mit Ausboxen würden wäre das ganze noch besser auch gerade für die BigMan die natürlich dann immer blöd aussehen wenn von hinten ein Guard sich einen Rebound schnappt der deutlich kleiner ist. Dies würde nicht passieren wenn Guards mit ausblocken würden, bzw. den Gegner nur für eine Sekunde beim Rebound Vorgang stören würden.

Wenn ihr mal Zeit hat dann schaut euch sowas mal bei Amatuerteams an, hier sieht man besonders erfolgreiche Teams den Fastbreak solaufen wie das in diesem Artikel beschrieben wurden ist. Das liegt zum größtenteil daran das das Spiel im Setplay nur unterdurchschnittlich ist und der Korbleger im Fastbreak mit der sicherste Wurf im Spiel ist.
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Dennis Spillmann
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#3

Beitrag von Dennis Spillmann » 02.08.2015, 17:49

Danke!

In der NBA beobachte ich eigentlich, dass kaum ein Guard aus dem Team, das in der Offensive ist, aktiv zum Rbeoudn geht, außer er hat gerade selbst am Korb abgeschlossen und verlegt.

Zu deinen Amateurausführungen: Boshaft könnte man sagen, dass das auch auf einige NBA-Guards noch immer zutreffen könnte. ;)

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#4

Beitrag von Coach K » 02.08.2015, 18:28

In der NBA beobachte ich eigentlich, dass kaum ein Guard aus dem Team, das in der Offensive ist, aktiv zum Rbeoudn geht, außer er hat gerade selbst am Korb abgeschlossen und verlegt.
Ja gebe dir recht, meistens nur wenn ein 3er extrem weit zurückkommt (wie du geschrieben hast Einfall- und Ausfallwinkel).
Leider verstehen es hier viele nicht sich richtig zu positionieren.
Zu deinen Amateurausführungen: Boshaft könnte man sagen, dass das auch auf einige NBA-Guards noch immer zutreffen könnte. ;)
Das Problem ist doch in USA das Spieler wenn Sie die körperlichen Vorraussetzungen haben, die Athletik, größe und so weiter diese auf der Highschool nicht richtig gefördert werden, sondern es heißt du bist 2,5m du gehörst unter den Korb. Passen musst du nicht mehr lernen werfen auch nicht.

Das sieht man leider bei uns im Jugendbereich auch immer wieder, das Trainer auf Grunde des Teamserfolgs nur sehr kurzfristig denken ohne die Jugendlichen richtig zu fordern und fördern.
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#5

Beitrag von Sebastian Seidel » 03.08.2015, 14:10

Dennis Spillmann hat geschrieben:Danke!

In der NBA beobachte ich eigentlich, dass kaum ein Guard aus dem Team, das in der Offensive ist, aktiv zum Rbeoudn geht, außer er hat gerade selbst am Korb abgeschlossen und verlegt.

Ist ja auch gar nix schlimmes dran. Können so die Transition-Offense häufiger unterbinden und den Gegner besser in die Halbfeld-Offense zwingen.
Mir fällt bis auf Westbrook (wie im Artikel schon beschrieben) auch kaum ein Guard ein der wirklich am offensiven Brett arbeitet. Ab und an vielleicht noch Tony Allen...

Sebastian Hansen
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#6

Beitrag von Sebastian Hansen » 03.08.2015, 14:23

Westbrook ist in dem Bereich echt ein verrückter Dude.
Die Mecs in 2014:
Guard: Lance Stephenson, Randy Foye
Guard: Dwyane Wade
Forward: Chandler Parsons, Mike Dunleavy
Forward: Josh McRoberts
Center: Dwight Howard, Spencer Hawes

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Dennis Spillmann
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#7

Beitrag von Dennis Spillmann » 03.08.2015, 16:05

Sebastian S. hat geschrieben:
Dennis Spillmann hat geschrieben:Danke!

In der NBA beobachte ich eigentlich, dass kaum ein Guard aus dem Team, das in der Offensive ist, aktiv zum Rbeoudn geht, außer er hat gerade selbst am Korb abgeschlossen und verlegt.

Ist ja auch gar nix schlimmes dran. Können so die Transition-Offense häufiger unterbinden und den Gegner besser in die Halbfeld-Offense zwingen.
Mir fällt bis auf Westbrook (wie im Artikel schon beschrieben) auch kaum ein Guard ein der wirklich am offensiven Brett arbeitet. Ab und an vielleicht noch Tony Allen...
Jepp, genau das schrieb ich ja auch schon im Artikel. Halte ich für völlig legitim und auch folgerichtig.

Die besten Boardcrasher unter den Guards 14/15:

Rk Player ORB%
1 Tony Allen 7.2
2 Russell Westbrook 5.9
3 Elfrid Payton 4.8
4 Ray McCallum 4.3
5 Iman Shumpert 4.1
6 Jordan Clarkson 4.0
7 Rajon Rondo 3.9
8 Marcus Smart 3.6
9 Dwyane Wade 3.6
10 Goran Dragic 3.5
.
.
.
15 Michael Carter-Williams 3.2
22 Lance Stephenson 2.7
51 Evan Turner 1.9

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#8

Beitrag von Coach K » 04.08.2015, 10:05

:mrgreen:
Dennis Spillmann hat geschrieben:
Jepp, genau das schrieb ich ja auch schon im Artikel. Halte ich für völlig legitim und auch folgerichtig.

Die besten Boardcrasher unter den Guards 14/15:

Rk Player ORB%
1 Tony Allen 7.2
2 Russell Westbrook 5.9
3 Elfrid Payton 4.8
4 Ray McCallum 4.3
5 Iman Shumpert 4.1
6 Jordan Clarkson 4.0
7 Rajon Rondo 3.9
8 Marcus Smart 3.6
9 Dwyane Wade 3.6
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Wie man ganz schön sieht sind die besten OR-Guards alles Spieler der sehr gerne zum Korb gehen, da Sie keinen guten Wurf haben, bzw. keinen guten 3 Punkte Wurf.

Ich habe natürlich das Payton sich hier verbessert beim 3er und genauso gut weiter die OR holt
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#9

Beitrag von Julian Lage » 04.08.2015, 12:09

Coach K hat geschrieben: Wie man ganz schön sieht sind die besten OR-Guards alles Spieler der sehr gerne zum Korb gehen, da Sie keinen guten Wurf haben, bzw. keinen guten 3 Punkte Wurf.

Ich habe natürlich das Payton sich hier verbessert beim 3er und genauso gut weiter die OR holt
Ich glaube, das ist nicht wirklich möglich, weil die ORebs einfach Ursache der Positionierung in der Offense sind. Die Leute ohne Reichweite bleiben off Ball logischerweise näher am Korb, weil sie in der Ecke etc. auch ignoriert werden. Die Offensivrebounds sind dann nicht zu selten Würfe, die bei besseren Spacing vielleicht gleich reingegangen wären.

Wobei es wirklich interessant wäre, wo die Guards-Orebs auf dem Feld sind und wie viele davon nach eigenen Würfen passieren.
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#10

Beitrag von Jonathan Walker » 04.08.2015, 21:43

Julian Lage hat geschrieben:
Coach K hat geschrieben: Wie man ganz schön sieht sind die besten OR-Guards alles Spieler der sehr gerne zum Korb gehen, da Sie keinen guten Wurf haben, bzw. keinen guten 3 Punkte Wurf.

Ich habe natürlich das Payton sich hier verbessert beim 3er und genauso gut weiter die OR holt
Ich glaube, das ist nicht wirklich möglich, weil die ORebs einfach Ursache der Positionierung in der Offense sind. Die Leute ohne Reichweite bleiben off Ball logischerweise näher am Korb, weil sie in der Ecke etc. auch ignoriert werden. Die Offensivrebounds sind dann nicht zu selten Würfe, die bei besseren Spacing vielleicht gleich reingegangen wären.
Dachte ich auch immer. Dann kam Ryan Anderson...

Irgendwie ist er aber auch die totale Ausnahme von der Regel, denn außer ihm schaffte das sonst auch niemand in der Geschichte der NBA.

Ich denke, er ist einfach ein extrem smarter Spieler, wenn es um Positionierung geht, der je nach Situation entweder an die Dreierlinie driftet oder zum O-Reb geht.

Neulich bei Zach Lowes Podcast erklärte auch SvG, dass Anderson Switches unter Anderem durch Mismatches beim Rebounding auszunutzen wusste.

Trotzdem beindruckend, dass man knapp 4 O-Rebs holen kann, wenn man gleichzeitig fast 7 Dreier pro Spiel abdrückt. Sollte man jedem Spieler vorhalten, der das eine als Entschuldigung anbringt, wenn er das andere nicht macht. :mrgreen:

EDIT: Bei den Guards sind ja auch ein paar dabei, die viel hinter der Dreierlinie stehen und trotzdem in der Top-10 der O-Rebs landen.
Zuletzt geändert von Jonathan Walker am 04.08.2015, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
"Come on guys, I'm still developing"

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