5-on-5: Die NBA vor dem All-Star-Break

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Jonathan Walker
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5-on-5: Die NBA vor dem All-Star-Break

#1

Beitrag von Jonathan Walker » 10.02.2014, 16:00

Dies ist ein Blog Beitrag. Um den originalen Beitrag zu lesen, klicke hier »

Die NBA-Saison schreitet uneinholbar voran und mehr als die Hälfte der Saisonspiele sind bereits bestritten worden. Kurz vor dem All-Star-Break ist dies Grund genug für die Redaktion, um auf die bisherigen Geschehnisse und in die Zukunft zu blicken. Unter der Lupe: In-Season-Moves, Playoff-Chancen und der Rookie of the Year.
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Hassan Mohamed
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#2

Beitrag von Hassan Mohamed » 10.02.2014, 21:43

Ist es nur mein Gefühl oder bekommen junge Spieler von Jahr zu Jahr weniger Zeit eingeräumt? Früher kamen die Leute mit 3-4 Jahren College-Erfahrung in die NBA und haben trotzdem noch Entwicklungszeit eingeräumt bekommen. Heutzutage scheinen sie drei Wochen Zeit zu haben, Effizienz-Maschinen zu werden. ;)

Bei Rookies muss man doch erstmal zufrieden sein, wenn sie überhaupt effektiv sind und Zahlen in den Boxscore bringen. Natürlich gibt es solche überragenden Basketballer wie Chris Paul, die als Rookie bereits wie ein abgezockter und effizienter Veteran spielen. Aber die anderen 99%? Zu denen vielleicht auch die beiden aktuell besten Spieler gehören: Durant mit einem ORtg von 100 und einer TS% von 52, James mit einem ORtg von 99 und einer TS% von 49.

Wie weit waren bspw. Deron Williams, Russell Westbrook, Tony Parker, Steve Nash, Chauncey Billups, Baron Davis, Gary Payton zu diesem Zeitpunkt ihrer Karriere?

_____________

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Es gibt rationale Gründe für den Vertrag von Kobe Bryant. Du darfst in dem Fall aber nicht aus der sportlichen Perspektive bewerten. ;)
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#3

Beitrag von Artur Kowis » 10.02.2014, 23:33

Heutzutage scheinen sie drei Wochen Zeit zu haben, Effizienz-Maschinen zu werden. ;)

Bei Rookies muss man doch erstmal zufrieden sein, wenn sie überhaupt effektiv sind und Zahlen in den Boxscore bringen. Natürlich gibt es solche überragenden Basketballer wie Chris Paul, die als Rookie bereits wie ein abgezockter und effizienter Veteran spielen. Aber die anderen 99%? Zu denen vielleicht auch die beiden aktuell besten Spieler gehören: Durant mit einem ORtg von 100 und einer TS% von 52, James mit einem ORtg von 99 und einer TS% von 49.
Ich will nicht unbedingt widersprechen, aber: Sieht man sich die von dir genannten früheren Starpielern/Veteranen, an waren Sie zwar oberflächlich gesehen zwar aucht nicht besonders effizient, dafür in der Regel jünger und hatten bei Einbeziehen der USG% für einen Neuling doch ein passables ORTG. Alter spielt wohl unbestreitbar eine wichtige Rolle. Die Usage/Effizienz-Entwicklung eines 19-jährigen Lebron James/Durant mit ORT von 99/100 bei einer USG% von 28,2 ist eben doch anders zu bewerten als die eines 22/21-jährigen Carter-Williams/Oladipo mit ORTG von 96/94 bei einer USG% von 26/24. Die beiden sind natürlich extreme Beispiele, an denen sich die drei heutigen Rooks nicht messen brauchen... Parker/Westbrook sind da bessere Vergleichsspieler. Parkers Potential war jedoch erkennbar, da er schon als 19-jähriger im Korbzug unaufhaltbar war (46% 2FG% und die höchste 3FGr seiner Karriere, welche seine Werte wohl drückten).

Nash/Peyton scheinen tatsächlich 'Outlier' zu sein, da Sie ähnlich 'alte' Rooks waren, jedoch hatten Sie in ihrem ersten Jahr sehr viel kleinere Rollen in der Offense, wodurch ich mich frage, ob Sie in diesen Jahren bei größerer Rolle nicht bereits effizienter/produktiver gewesen wären. Es ist einfach schwer vorstellbar, dass Nash sich im Alter von 26-27 Jahren zu einem Offensiv-Gott entwickelte. Mag vielleicht sogar sein, aber diese Hoffnung braucht man IMO nicht in jeden zweiten 22-jährigen Rookie setzen, vor allem nicht wenn er in diesem Alter bereits in dieser Rolle sich schwer tut.
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Hassan Mohamed
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#4

Beitrag von Hassan Mohamed » 11.02.2014, 00:00

Die Beispiele sollten nicht meine Erwartungshaltung hinsichtlich der aktuellen Rookies widerspiegeln. Die genannten Spieler sind ja allesamt All-NBA-Spieler gewesen und ich habe grundsätzlich eine sehr geringe Erwartungshaltung bei Drafts (mein erster Artikel bei GtG war auch zu einem ähnlichen Thema). Meine Intention war eigentlich nur, dass man keine zu hohe Messlatte für Rookies ansetzen sollte. Es gibt ja genug Rookies, die trotz aller Möglichkeiten überhaupt nicht produzieren konnten, und die Beispiele zeigen ja, dass selbst herausragende Spieler sich zunächst schwer tun können.

Man wird noch früh genug die Möglichkeit bekommen, sich über die Effizienz der Spieler auszulassen. ;)
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