Season Preview: East-Playoffteams

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Patrick96
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Season Preview: East-Playoffteams

#1

Beitrag von Patrick96 » 05.10.2019, 21:51

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einem Go-to-Guys-Artikel.  Gesamten Artikel lesen

Die ersten Preseason Games sind im Gange. Auch wir befinden uns im Preseason-Modus und besprechen im neusten Pod die Playoffteams der Eastern Conference.


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Marc Petri
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#2

Beitrag von Marc Petri » 06.10.2019, 11:04

Hat mir Spaß gemacht zuzuhören, so richtig Äußern werde ich mich nur zu den Magic (und eigentlich nur zu David :D)

Warum sollten die Magic auf den Guard Positionen offensiv schlechter sein, als letzte Saison?

Stand jetzt wird Fultz MCW ersetzen. Fournier hatte letzte Saison für seine Verhälrnisse eine eher schlechte Saison, es ist eher davon auszugehen, dass er besser agieren wird (halt wie die Jahre davor). Augustin könnte unter Umständen ein wenig abbauen. Ich sehe jetzt leider auch keinen großen Ausbruch nach oben, aber einen Abfall sehe ich nicht wirklich.

Was mich im Sommer, als er bei den Celtics im Gespräch war, schon aufgeregt war ist dieses dein "ein Spielertyp den ich nicht mag" bei Vucevic. Damals hieß es von deiner Seite "in den Playoffs unspielbar".

Was soll das den für ein Spielertyp sein? So Katergorie Kanter? :lol: Ich sag dir welcher Spielertyp er letztes Jahr war :D Ein sehr guter Center, auf beiden Seiten des Courts. Er war der konstanteste, wichtigste und im Prinzip auch (alles in allem) der beste Verteidiger in einer Defense, die über die ganze Saison Top-10 war und gegen Ende der Saison Top-3. Offensiv war er ebenfalls unser konstantester Spieler.

Und zum Thema "in den Playoffs unspielbar": Das trifft meiner Meinung nach auf Bigs zu, die gerade wegen defensiver Unzulänglichkeiten oder eklatanten Schwächen nicht spielen dürfen, wenn man gewinnen will. Vucevic hat annähernd über die ganze Serie gegen die Raptors gute Defense gespielt.

Das er offensiv nicht so zur Geltung kam wie in der RS liegt daran, dass Vooch in 9 von 10 Possessions gedoppelt wurde (wobei Gasol alleine schon so ziemlich der optimale Gegenspieler war). Oft kam aus diesen Situationen sogar noch der perfekte Outlet-Pass, nur leider fielen diese Würfe dann ab Spiel 2 nicht mehr. Und das defensive Grundkonzept der Raptors war es halt, uns werfen zu lassen (abgesehen von Ross, der von FVV früh attackiert wurde), weil wir eh nicht konstant treffen werden. Wären die offenen Würfe auch in Spiel zwei gefallen (was sicher dazu geführt hätte, dass die Raptors was an ihrem defensiven Konzept geändert hätten) oder wir wären in der ersten Runde auf einen Gegner getroffen, der Vucevic nicht gedoppelt hätte (Celtics, Sixers) würden wir wohl nicht über eine meiner Meinung nach unsinnigen Unspielbarkeit sprechen. Aber der letzte Satz ist im Gegensatz zu dem davor Geschriebenen nur Spekulation (auf Grundlage der Erfahrungen aus der vergangenen RS).

Er ist halt kein Big, der offensiv im Alleingang dominieren kann, das stimmt natürlich. Aber gerade in Bezug auf das Interesse der Celtics damals (übrigens resultierte dieses Interesse übrigens gemäß einer Magic-internen Quelle der ich traue, daraus, dass man seitens der Celtics davon ausgegangen ist, dass wir Interesse an Rozier haben könnten) habe ich deine Abneigung nicht verstanden. Im Konstrukt der Celtics wären doch die weiteren Offensiv-Optionen, die wir nicht haben, vorhanden gewesen.

Ich denke du lässt dich da von einem Narrativ leiten. Vooch war noch nie ein wirklich schlechter Verteidiger, er ist halt nur niemand, der als Anker einer schlechten Teamdefense die Kohlen aus dem Feuer reisst und den Korb beschützt. Er brittliert eher durch einen hohen DBBIQ und einer Kaum-Fehler-Defense. Für uns war das vergangenes Jahr optimal und bei euch hätte es vermutlich auch geklappt.

Ich glaube das Hauptproblem der fehlenden Wertschätzung der Leistungen von Vooch (gerade natürlich in der vergangenen Saison) ist, dass kaum einer die Magic schaut (was ich sogar verstehe - ich würde sie auch nicht schauen, wenn es nicht die Magic wären :D).

EDIT: Das Ganze klingt jetzt ein wenig so, als würde ich jemanden vorschreiben, welchen Spieler man mögen darf und welchen nicht. Dem ist natürlich nicht so. Nur macht dieses Argument halt keinen Sinn, wenn es um eine Season Preview geht. Clifford wird es egal sein, dass du den Spielertypen Voch nicht magst. Ihm hat es ja zu Beginn der Saison auch nicht gestört, dass ich Jonathon Simmons nicht mag. :D

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Julian Lage
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#3

Beitrag von Julian Lage » 06.10.2019, 12:55

Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, den Pod ganz zu hören, deswegen mal nur zu den Magic: Ich gehe auch davon aus, dass sie dieses Jahr wieder einen Schritt zurück machen. Meine Prognose ist aktuell 38 Siege. Der Grund dafür ist, dass ich das Gefühl habe, dass sie letzte Saison deutlich über ihren Möglichkeiten gespielt haben. Augustin hatte als undersized PG mit 31 ein Career Year, Vucevic und Ross waren im Contract Year, keiner hat das Team so richtig ernstgenommen. Außerdem war der Osten letztes Jahr einfach schwach von 6-15 - was er zugegebenermaßen immer noch ist.
Ich würde aus dem guten Stretch von Februar bis April aber nicht schließen, dass es jetzt so weitergeht. Hat man ja z.B. bei den Heat letztes Jahr ähnlich gesehen. Im folgenden Jahr stellen sich die Gegner dann vielleicht mehr auf das Team ein, man hat weniger Glück mit Schedule/Verletzungen/Form, und schon ist man selbst im Osten raus aus den Playoffs.
Noch auffälliger finde ich aber die Ähnlichkeiten mit Cliffords 48-Win-Hornets. Die hatten auch einen Star als einzige Basis für eine funktionierende Offensive, eine für das Personal überraschend gute Defense und haben trotz Erstrundenaus in den POs noch recht gut ausgesehen. In der folgenden Offseason wurden einige der Spieler basierend auf diesen Leistungen bezahlt. (Was ich zu dem Zeitpunkt einigermaßen verständlich fand, aber man lernt ja dazu...) Der Vorteil der Magic ist, dass immerhin nur Vucevic und Ross FAs wurden und sie nicht z.B. Augustin und Fournier noch überbezahlt haben. Trotzdem wirkt die Offseason durch den Mozgov-Stretch-Waive und die Aminu-Verpflichtung auf mich einfach planlos. Man ist jetzt davon abhängig, dass Fultz oder Isaac quasi aus dem Nichts den Sprung zum Franchise Player macht.
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Marc Petri
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#4

Beitrag von Marc Petri » 06.10.2019, 13:40

Julian Lage hat geschrieben:
06.10.2019, 12:55
Man ist jetzt davon abhängig, dass Fultz oder Isaac quasi aus dem Nichts den Sprung zum Franchise Player macht.
Auf dem Weg zum Contender, oder an welcher Stelle soll diese Abhängigkeit gegeben sein? Als Team, welches in den nächsten 3 - 5 Jahren immer um die Playoffs spielen wird sehe ich sie bei konservativer Entwicklung (auch ohne diesen Sprung) eh. Ich bin wie schon sehr oft geäußert (und nicht nur in Bezug auf den Magic) seit Jahren weit weg vom "Contender oder Rebuild"-Denken. Und zudem hätte man vor 14 Monaten schreiben können...

"Um endlich mal etwas in den Playoffs zu reißen sind die Raptors davon abhängig, dass DeRozan aus dem Nichts im Gesamtpaket der Basketballspieler wird, den viele in ihm sehen" ;)

Wenn ich sage dass ich von mehr Siegen als in der letzten Saison ausgehe gehe ich nicht davon aus, dass die Magic so weiter spielen wie in den letzten 30 Spielen (dann würde ich ja von ca. 60 Siegen ausgehen ;) - Statistisch dürfte das sogar hinkommen), sondern vom Querschnitt der Saison, der berücksichtigt, dass in den ersten 40-50 Spielen wir die mieseste Bank der NBA hatten, in diesem Zeitpunkt unheimlich viele (die meisten!) Spiele nach 15+ Punkten Vorsprung verloren haben und das man durchaus davon ausgehen kann, dass einige Spieler der Magic (Isaac, Gordon, Fournier..) eine bessere Saison als letztes Jahr spielen sollten.

Deine Einschätzung zur Offseason habe ich schon im Podcast damals verstanden, halte sie aber für überzogen. Wenn man es als planlos (auch wegen mangelder Alternativen die vorhandenen Schwächen zu beheben - ich sah in der FA nicht eine realistische Option die uns Creation und Playmaking gegeben hätte wie wir es unbedingt brauchen) sieht, den Stamm zusammenzuhalten ohne aber Luxury Tax zahlen zu wollen - dann ist es natürlich komplett richtig.

EDIT: Ich habe der Offseason eine 3- gegeben. Ohne Trades gab es für mich aber quasi keine Option auf eine bessere Note.

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David Krout
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#5

Beitrag von David Krout » 06.10.2019, 14:10

Marc Petri hat geschrieben:
06.10.2019, 11:04
Hat mir Spaß gemacht zuzuhören, so richtig Äußern werde ich mich nur zu den Magic (und eigentlich nur zu David :D)

Warum sollten die Magic auf den Guard Positionen offensiv schlechter sein, als letzte Saison?

Stand jetzt wird Fultz MCW ersetzen. Fournier hatte letzte Saison für seine Verhälrnisse eine eher schlechte Saison, es ist eher davon auszugehen, dass er besser agieren wird (halt wie die Jahre davor). Augustin könnte unter Umständen ein wenig abbauen. Ich sehe jetzt leider auch keinen großen Ausbruch nach oben, aber einen Abfall sehe ich nicht wirklich.

Was mich im Sommer, als er bei den Celtics im Gespräch war, schon aufgeregt war ist dieses dein "ein Spielertyp den ich nicht mag" bei Vucevic. Damals hieß es von deiner Seite "in den Playoffs unspielbar".

Was soll das den für ein Spielertyp sein? So Katergorie Kanter? :lol: Ich sag dir welcher Spielertyp er letztes Jahr war :D Ein sehr guter Center, auf beiden Seiten des Courts. Er war der konstanteste, wichtigste und im Prinzip auch (alles in allem) der beste Verteidiger in einer Defense, die über die ganze Saison Top-10 war und gegen Ende der Saison Top-3. Offensiv war er ebenfalls unser konstantester Spieler.
Danke für die Kritik :D

Zu ersterem, DJ Augustin hat bei den Magic die besten Saisons seiner Karriere gespielt, und das im Alter von 30 und 31 Jahren, tut mir also Leid das ich da skeptisch bin. Fultz gegenüber MCW ist zwar ein theoretisches Upgrade, aber auch nur wenn sein Wurf fällt. Sonst bin ich mir nichtmal sicher ob er ein viel besserer Playmaker ist und offensiv hat MCW sich glaub ich schon besser in seine Rolle als non-shooting Guard gefunden als Fultz es im nächsten Jahr tun wird (angenommen sein Wurf bleibt aus, das letzte Video sah ja auch wieder extra hitchy aus).

Zu Vucevic, ja ich meine wie Kanter. Und dabei ist mir sehr wohl bewusst, dass er Welten besser ist und auch verdient All-Star geworden ist. Center deren Selling Point Scoring und Rebounding ist kann ich persönlich einfach nicht so viel abgewinnen. Das sind für mich eher Floor als Ceiling Raiser, deshalb bin ich da tendenziell eher pessimistisch als optimistisch, auch wenn es eventuell ein wenig unfair ist. Er erinnert mich ein wenig an Pau's Zeit bei den Bulls. Immer noch ein wertvoller Spieler der tatsächlich auch defensiven Wert hat - zumindest in der RS, aber aufgrund seines Stils werd ich ihn vermutlich immer unterschätzen. Außerdem denke ich, dass sein offensiver Wert spürbar sinken würde wenn er seine career 3P% Season nicht wiederholen kann. Und irgendwo muss ich ja auch Abstriche machen :D von den Teams die wir besprochen haben hat Orlando halt den Star, den ich am wenigsten mag. Da der Supporting Cast mich jetzt auch nicht unbedingt umhaut, mag ich die Magic somit auch am wenigsten.

Hoffe das erläutert meinen Standpunkt immerhin, auch wenn er dich nicht unbedingt überzeugen sollte ;)

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Julian Lage
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#6

Beitrag von Julian Lage » 06.10.2019, 14:17

Marc Petri hat geschrieben:
06.10.2019, 13:40

Deine Einschätzung zur Offseason habe ich schon im Podcast damals verstanden, halte sie aber für überzogen. Wenn man es als planlos (auch wegen mangelder Alternativen die vorhandenen Schwächen zu beheben - ich sah in der FA nicht eine realistische Option die uns Creation und Playmaking gegeben hätte wie wir es unbedingt brauchen) sieht, den Stamm zusammenzuhalten ohne aber Luxury Tax zahlen zu wollen - dann ist es natürlich komplett richtig.

EDIT: Ich habe der Offseason eine 3- gegeben. Ohne Trades gab es für mich aber quasi keine Option auf eine bessere Note.
Erst mal zur Offseason: Die wäre schon Welten besser gewesen, wenn man einfach auf Aminu verzichtet und stattdessen Mozgov erstmal nicht gewaived hätte (bzw. zumindest ohne Stretch-Waive). Mit etwas anderer Strukturierung der Verträge von Ross und Vucevic hätte man dann bequem aus der Tax bleiben können und über die nächsten Jahre einfach viel bessere Möglichkeiten gehabt. Dann hätte ich gesagt: Ok, das ist ein in sich schlüssiger Weg, wenn man das Team unbedingt zusammenhalten will. Das wäre für mich eine 3 gewesen.

Diese Kombination von Moves für einen Spieler, der sich so stark mit Gordon und Isaac überschneidet, ist einfach völlig absurd. Vor allem, weil die Entscheidung ja nur für diese Saison wirklich weiterhilft. Ab nächster wäre es besser, wenn man Mozgov einfach als Expiring behalten hätte. Aber du sagst ja selbst, dass das Team in den nächsten Jahren um die Playoffs mitspielt und erstmal kein Contender ist, vor allem nicht nächstes Jahr.
Also, warum macht man als Management sowas? Vermutlich, weil die eigene Jobsicherheit (die durch Playoffeinzüge vermutlich stark steigt) wichtiger ist als die langfristige Entwicklung des Teams. Das ist dann natürlich auch den Besitzern anzulasten, die eine solche Situation schaffen.

Noch zu deinem Vergleich mit den Raptors: die waren ohne Kawhi schon in den Conference Finals und zweimal in den Semis. So könnte man also z.B. für die Blazers argumentieren, wenn jemand deren Verträge für Lillard und McCollum kritisiert. Aber nicht für ein Team, das in den letzten 5 Jahren ein Playoffspiel gewonnen hat.
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David Krout
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#7

Beitrag von David Krout » 06.10.2019, 14:21

Oops wollte dir noch zu Fournier zustimmen: Den Optimismus verstehe ich auf jeden Fall und er könnte das Ganze drehen, da geb ich dir Recht. Bin halt nicht so überzeugt von ihm, dass es meine Erwartungshaltung wäre.

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#8

Beitrag von kdurant35 » 06.10.2019, 14:21

Ich hab Orlando bei 43 S.

Natürlich besteht nach einer überraschend starken Saison die Möglichkeit eines regresses. Die Situation in Charlotte find ich persönlich aber schwer vergleichbar.
Meines Wissens hat Charlotte 2016 ihr System umgekrempelt. Sie spielten mit mehr Spacing als im Vorjahr und konnten vor allem dank Lin und später Lee kleinere Lineups aufstellen. Beide konnten aber nicht gehalten werden. Dazu kamen dann Verletzungen von Zeller und der Einbruch der älteren Batum und Williams. Der Großteil der Magic (Augustin ausgenommen) ist nicht in dem Alter, in dem ein großer Rückschritt zu erwarten ist. Bei einigen sollte noch deutliches Steigerungspotenzial bestehen. Auch eine Änderung des Systems aufgrunde personeller Veränderungen seh ich nicht.

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Julian Lage
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#9

Beitrag von Julian Lage » 06.10.2019, 14:47

kdurant35 hat geschrieben:
06.10.2019, 14:21
Ich hab Orlando bei 43 S.

Natürlich besteht nach einer überraschend starken Saison die Möglichkeit eines regresses. Die Situation in Charlotte find ich persönlich aber schwer vergleichbar.
Meines Wissens hat Charlotte 2016 ihr System umgekrempelt. Sie spielten mit mehr Spacing als im Vorjahr und konnten vor allem dank Lin und später Lee kleinere Lineups aufstellen. Beide konnten aber nicht gehalten werden. Dazu kamen dann Verletzungen von Zeller und der Einbruch der älteren Batum und Williams. Der Großteil der Magic (Augustin ausgenommen) ist nicht in dem Alter, in dem ein großer Rückschritt zu erwarten ist. Bei einigen sollte noch deutliches Steigerungspotenzial bestehen. Auch eine Änderung des Systems aufgrunde personeller Veränderungen seh ich nicht.
Die Hornets hatten aber auch nochmal ein deutlich höheres Level, von dem sie einbrechen konnten, und MKG fiel die Saison quasi komplett aus (wobei das vielleicht sogar ein Vorteil war...). Nicolas Batum war 2016 in seiner Age 27-Season, also quasi das Alter von Ross und Vuc. Lee hatte 28 Spiele gemacht, Lin ist ein Argument. Der Vergleich passt natürlich nicht in jeder Hinsicht, schon weil Kemba und Vuc zu unterschiedlich sind. Aber gerade die 1 mit Augustin, Fultz und Co. halte ich für eine potentiell extrem große Schwäche. Was machen die Magic eigentlich, wenn Augustin mal 20 Spiele ausfällt? 3 davon gewinnen?
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#10

Beitrag von kdurant35 » 06.10.2019, 15:15

Julian Lage hat geschrieben:
06.10.2019, 14:47
kdurant35 hat geschrieben:
06.10.2019, 14:21
Ich hab Orlando bei 43 S.

Natürlich besteht nach einer überraschend starken Saison die Möglichkeit eines regresses. Die Situation in Charlotte find ich persönlich aber schwer vergleichbar.
Meines Wissens hat Charlotte 2016 ihr System umgekrempelt. Sie spielten mit mehr Spacing als im Vorjahr und konnten vor allem dank Lin und später Lee kleinere Lineups aufstellen. Beide konnten aber nicht gehalten werden. Dazu kamen dann Verletzungen von Zeller und der Einbruch der älteren Batum und Williams. Der Großteil der Magic (Augustin ausgenommen) ist nicht in dem Alter, in dem ein großer Rückschritt zu erwarten ist. Bei einigen sollte noch deutliches Steigerungspotenzial bestehen. Auch eine Änderung des Systems aufgrunde personeller Veränderungen seh ich nicht.
Die Hornets hatten aber auch nochmal ein deutlich höheres Level, von dem sie einbrechen konnten, und MKG fiel die Saison quasi komplett aus (wobei das vielleicht sogar ein Vorteil war...). Nicolas Batum war 2016 in seiner Age 27-Season, also quasi das Alter von Ross und Vuc. Lee hatte 28 Spiele gemacht, Lin ist ein Argument. Der Vergleich passt natürlich nicht in jeder Hinsicht, schon weil Kemba und Vuc zu unterschiedlich sind. Aber gerade die 1 mit Augustin, Fultz und Co. halte ich für eine potentiell extrem große Schwäche. Was machen die Magic eigentlich, wenn Augustin mal 20 Spiele ausfällt? 3 davon gewinnen?
Batums Abfall mit 27 ist aber ja nicht standard, sondern die Ausnahme. Die Abhängigkeit von Augustin seh ich ja auch. Aber das Teams in große Probleme kommen, wenn x oder y (muss nicht immer der Star sein) ausfallen, ist ja auch weit verbreitet. Dafür sollte es ein großer Vorteil sein, dass Grant nicht mehr Backup ist. Fultz mag ein sehr großes ? sein, aber bei Grant könnten wir schon damit rechnen, dass er nicht die nötige Unterstützung ist. Die 43 S tippe ich natürlich nur, wenn kein wichtiger Spieler länger ausfällt.

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#11

Beitrag von Julian Lage » 06.10.2019, 15:55

Wenn einer der besten Spieler ausfällt, ja, aber das sollte Augustin eigentlich nicht sein... Die Mavs könnten z.B. den Ausfall von Wright oder Curry relativ problemlos verkraften, die Spurs kämen vermutlich auch ohne Murray oder White aus. Die Abhängigkeit von Augustin bei den Magic ist schon extrem für einen Spieler, der eigentlich sein Leben lang nur Backup war.
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#12

Beitrag von kdurant35 » 06.10.2019, 16:23

Julian Lage hat geschrieben:
06.10.2019, 15:55
Wenn einer der besten Spieler ausfällt, ja, aber das sollte Augustin eigentlich nicht sein... Die Mavs könnten z.B. den Ausfall von Wright oder Curry relativ problemlos verkraften, die Spurs kämen vermutlich auch ohne Murray oder White aus. Die Abhängigkeit von Augustin bei den Magic ist schon extrem für einen Spieler, der eigentlich sein Leben lang nur Backup war.
Ich seh das aber nicht unbedingt als so dramatisch. Wenn Augustin der Spieler wäre (Vuc?), dessen Ausfall am schwersten zu verkraften ist, würde ich das im Vergleich zu anderen Teams positiv sehen. Denn sein Input lässt sich doch deutlich einfacher schließen als der Ausfall der wichtigen Spieler vieler Konkurrenten um die Ostplayoffs. Denn das z.B. Fultz, ein BC mit Fournier+Ross oder ein Trade (z.B. Aminu) den Ausfall von Augustin deutlich leichter kompensieren lässt, ist doch deutlich realistischer als den Ausfall eines deutlich besseren und ähnlich wichtigen Spielers zu verkraften. Die große Bedeutung von Augustin liegt ja vor allem am schwachen Ersatz im vergangenen Jahr.

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#13

Beitrag von Julian Lage » 06.10.2019, 16:51

Ich sehe da nicht unbedingt etwas positives. Ein Ausfall von Vuc wäre denke ich auch sofort das Ende aller Playoffchancen. Gordon könnte man vielleicht überbrücken, weil die Magic den Spielertypen im Überangebot haben dank der Aminu-Verpflichtung. Aber irgendwie haben sie es geschafft, auf der NBA-weit am breitesten besetzten Position zwei Jahre nacheinander eine massive Lücke zu haben. Die Suns und Bulls hatten das letztes Jahr auch, aber da war diese Offseason zumindest die Priorität klar ersichtlich. Die Magic haben jetzt nicht nur das Risiko, dass bei einer Verletzung eines der besten Spieler die Qualität fehlt, sondern auch, dass ein Ausfall von Augustin eine riesige Lücke reißt.
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#14

Beitrag von kdurant35 » 06.10.2019, 17:03

Julian Lage hat geschrieben:
06.10.2019, 16:51
Ich sehe da nicht unbedingt etwas positives. Ein Ausfall von Vuc wäre denke ich auch sofort das Ende aller Playoffchancen. Gordon könnte man vielleicht überbrücken, weil die Magic den Spielertypen im Überangebot haben dank der Aminu-Verpflichtung. Aber irgendwie haben sie es geschafft, auf der NBA-weit am breitesten besetzten Position zwei Jahre nacheinander eine massive Lücke zu haben. Die Suns und Bulls hatten das letztes Jahr auch, aber da war diese Offseason zumindest die Priorität klar ersichtlich. Die Magic haben jetzt nicht nur das Risiko, dass bei einer Verletzung eines der besten Spieler die Qualität fehlt, sondern auch, dass ein Ausfall von Augustin eine riesige Lücke reißt.
Aber auf wieviele Teams trifft das nicht zu, dass ein längerer Ausfall von einem der beiden wichtigsten (nicht unbedingt besten) Spielern die Bilanz deutlich nach unten zieht. Das Orlando im Vergleich zu anderen Teams dann um die POs kämpfen muss liegt doch daran, dass meine prognostizierten 43 S kaum einen Puffer für große Rückschläge zulässt. Grundsätzlich seh ich die Magic im Vergleich zu vielen direkten Konkurrenten da eher weniger anfällig, da die Breite abseits der PG Position (mit dem großen ? Fultz) mMn vorhanden ist.

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#15

Beitrag von Marc Petri » 06.10.2019, 17:06

@David Krout

Okay, ich verstehe was du bei Vooch meinst - finde aber das eine Reduzierung (seiner Stärken) auf Scoring und (vermutlich sogar individuelles)Rebounding sehr weit off ist (gerade in der letzten Saison). Und wenn es dann eine Kategorie Kanter ist, dann fehlt mir die Grundlage weiterzuschreiben :D

Die Sache mit den Guards ist plausibel, ich sehe aber Fultz (wenn er den wirklich fit ist) auch ohne Dreier als offensiv potenter als MCW. Zumindest wenn man den Ausführungen von Clifford glauben schenken darf. Der ist aktuell wohl sehr begeistert davon wie gut Fultz in Sachen Playmaking ist und wie einfach er zum Korb kommt. Aber klar, pure Spekulation. Ich sehe die Guard-Rotation aber eher gleich gut insgesamt.
Julian Lage hat geschrieben:
06.10.2019, 14:17

Noch zu deinem Vergleich mit den Raptors: die waren ohne Kawhi schon in den Conference Finals und zweimal in den Semis. So könnte man also z.B. für die Blazers argumentieren, wenn jemand deren Verträge für Lillard und McCollum kritisiert. Aber nicht für ein Team, das in den letzten 5 Jahren ein Playoffspiel gewonnen hat.
Zur Offseason verstehe ich deine Aussage, wobei man mit Vooch, Ross, Birch und Mozgov wohl eher im Luxury Tax Bereich gelandet wäre. Diese Saison wäre es also finanziell und sportlich schlechter, nächste deutlich besser, übernächste ist es wegen dem Vertrag von Vooch fast schon wieder neutral und wenn der Vertrag von Mozgov danach aus den Büchern ist, sind Vooch und Ross relativ günstig. Ich bin generell kein Fan von Stretch-Waives, sehe es wegen der Verträge von Vucevic und T-Ross (die im vierten Jahr wirklich teamfreundlich sind) nicht so wild.

Der Vergleich mit den Raptors sollte auch kurz und knapp ausdrücken, dass es auch die Möglichkeit gibt zu traden. Gerade wenn Spieler wie Fultz, Iwundu, Isaac, Gordon und Bamba positiv entwickeln, gibt es sogar eine durchaus vorhandene Breite um ein Paket zu schnüren dass es zulässt, dass ein starker Stamm bleibt, obwohl man zwei oder drei Spieler verliert.

Das Ganze gilt dann auch als Argument für einen potentiellen Ausfall von Augustin. Im Zweifelsfall (also wenn Augustin ausfällt und man auf Fultz nicht bauen kann) haben wir die Assets um hier eine Übergangslösung zu finden. Zudem war die Rolle von Augustin in der Offensive gar nicht so groß. Vor allem Fournier und ab kommender Saison auch Ross (so deutete es Clifford zumindest an) werden häufiger den Ball in der Hand haben. Der Hauptinitiator (über dessen Hände die meisten abgeschlossenen Possessions laufen) ist und bleibt wohl Vucevic.

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#16

Beitrag von David Krout » 06.10.2019, 17:24

Heyy, ich hab ihn auch mit Chicago Pau Gasol verglichen, das deckt sich denke ich bedeutend besser :p (und begeistert mich halt trotzdem nicht)

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#17

Beitrag von Julian Lage » 06.10.2019, 17:39

kdurant35 hat geschrieben:
06.10.2019, 17:03
Aber auf wieviele Teams trifft das nicht zu, dass ein längerer Ausfall von einem der beiden wichtigsten (nicht unbedingt besten) Spielern die Bilanz deutlich nach unten zieht. Das Orlando im Vergleich zu anderen Teams dann um die POs kämpfen muss liegt doch daran, dass meine prognostizierten 43 S kaum einen Puffer für große Rückschläge zulässt. Grundsätzlich seh ich die Magic im Vergleich zu vielen direkten Konkurrenten da eher weniger anfällig, da die Breite abseits der PG Position (mit dem großen ? Fultz) mMn vorhanden ist.
Mein Punkt ist: Fast alle Teams bekommen Probleme, wenn ihre besten Spieler ausfallen, z.B. Irving oder Butler bei vergleichbaren Teams im Osten. Aber wenn z.B. LeVert oder Harris bzw. Dragic oder Adebayo (oder irgendjemand anderes außer dem Star) für 20 Spiele ausfallen sollten, könnten die Teams das überbrücken.
Augustin ist eben nur der zweitwichtigste Spieler, weil die Magic in zwei Jahren keinen vernünftigen anderen Playmaker geholt haben. Es waren diese Saison diverse brauchbare Guards auf MLE-Niveau verfügbar mit Satoransky, Curry, Wright und Jones, stattdessen hat man das Geld in den 3. 4er investiert.

Und zu Marcs Argument, dass andere den Ball bringen sollen: Muss ja fast passieren, aber außer Ross und Fournier gibt es auf der 1-3 ja auch nur weniger verlässliche Optionen wie Iwundu und die etwas zu groß geratenen Wings (Gordon, Isaac, Aminu). Da bleibt also eine Lücke, sobald jemand ausfällt oder falls Fultz nicht liefert. Über die Tiefe auf 4/5 muss man sich eindeutig keine Sorgen machen, aber sonst kann man bestenfalls Probleme kaschieren.


Zur Rechnung mit Mozgovs Gehalt: Er hätte nächstes Jahr knapp 17 Millionen verdient. Davon deckt die Stretch-Waive-Summe 5,5 ab, Aminus Gehalt 9,3. Da fehlen also ca. 2 Millionen. Die Magic sind noch 3,5 Mio unter der Tax aktuell, selbst mit den Boni für Fournier und Gordon hätte man das sicher hinbekommen können mit nur einer minimalen Umverteilung der Gehälter von Ross und Vucevic.
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#18

Beitrag von Marc Petri » 06.10.2019, 18:01

David Krout hat geschrieben:
06.10.2019, 17:24
Heyy, ich hab ihn auch mit Chicago Pau Gasol verglichen, das deckt sich denke ich bedeutend besser :p (und begeistert mich halt trotzdem nicht)
Gasol fand ich in der Saison sogar noch relativ stark, der war aber nicht offensiv und defensiv der beste Spieler seines Teams in einer großen Rolle. Aber ja, symaptischer ist der Vergleich. Aber in Sachen Sympathie bist du ohnehin weit vorne (Okogie-Love vereint uns :D).

@Julian Lage

Deine Rechnung haut hin, aber mit einem Verbleib von Birch (den ich unheimlich wichtig finde, wenn man stärker sein will als letzte Saison - weil Bamba ein großes Fragezeichen ist und Birch eigentlich der optimale Backup ist) wird es dann schwer so gute Verträge zu gestalten, wie sie Vucevic und Ross aus meiner Sicht nun haben.

Ich sehe auch keinen Grund die FA zu feiern, habe aber halt auch vorher keine realistische, feierbare Variante gesehen. nter anderem, wie ich auch schon sagte, dass ich auf dem FA-Markt keine zufriedenstellende Alternativen sah. Im Prinzip gab es kaum einen Spieler, der deutlich mehr Minuten gesehen hätte, als es Aminu vermutlich tun wird. Weder bei den Ballhandlern, noch auf dem (offensivstarken) Flügel. Kein Aminu wäre eine Option gewesen, ob mit oder ohne Strech von Mozgov. So schlimm wie du sehe ich das Ganze nicht, wobei du da in der Tat aber auch einer der wenigen bist, die sie SO schlecht sehen.

Aber vermutlich sehen WeHam die Magic im StatusQuo sogar noch weiter / besser als beispielsweise kdurant35 und ich.

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#19

Beitrag von kdurant35 » 06.10.2019, 18:08

Julian Lage hat geschrieben:
06.10.2019, 17:39
kdurant35 hat geschrieben:
06.10.2019, 17:03
Aber auf wieviele Teams trifft das nicht zu, dass ein längerer Ausfall von einem der beiden wichtigsten (nicht unbedingt besten) Spielern die Bilanz deutlich nach unten zieht. Das Orlando im Vergleich zu anderen Teams dann um die POs kämpfen muss liegt doch daran, dass meine prognostizierten 43 S kaum einen Puffer für große Rückschläge zulässt. Grundsätzlich seh ich die Magic im Vergleich zu vielen direkten Konkurrenten da eher weniger anfällig, da die Breite abseits der PG Position (mit dem großen ? Fultz) mMn vorhanden ist.
Mein Punkt ist: Fast alle Teams bekommen Probleme, wenn ihre besten Spieler ausfallen, z.B. Irving oder Butler bei vergleichbaren Teams im Osten. Aber wenn z.B. LeVert oder Harris bzw. Dragic oder Adebayo (oder irgendjemand anderes außer dem Star) für 20 Spiele ausfallen sollten, könnten die Teams das überbrücken.
Augustin ist eben nur der zweitwichtigste Spieler, weil die Magic in zwei Jahren keinen vernünftigen anderen Playmaker geholt haben. Es waren diese Saison diverse brauchbare Guards auf MLE-Niveau verfügbar mit Satoransky, Curry, Wright und Jones, stattdessen hat man das Geld in den 3. 4er investiert.

Und zu Marcs Argument, dass andere den Ball bringen sollen: Muss ja fast passieren, aber außer Ross und Fournier gibt es auf der 1-3 ja auch nur weniger verlässliche Optionen wie Iwundu und die etwas zu groß geratenen Wings (Gordon, Isaac, Aminu). Da bleibt also eine Lücke, sobald jemand ausfällt oder falls Fultz nicht liefert. Über die Tiefe auf 4/5 muss man sich eindeutig keine Sorgen machen, aber sonst kann man bestenfalls Probleme kaschieren.


Zur Rechnung mit Mozgovs Gehalt: Er hätte nächstes Jahr knapp 17 Millionen verdient. Davon deckt die Stretch-Waive-Summe 5,5 ab, Aminus Gehalt 9,3. Da fehlen also ca. 2 Millionen. Die Magic sind noch 3,5 Mio unter der Tax aktuell, selbst mit den Boni für Fournier und Gordon hätte man das sicher hinbekommen können mit nur einer minimalen Umverteilung der Gehälter von Ross und Vucevic.
Gut möglich, dass man per MLE einen guten Backup bekommen hätte. Ist natürlich spekulativ. Hier kommen wir halt immer wieder auf Fultz zurück. Für uns ist er ein riesiges Mysterium. Orlando hat da hoffentlich mehr Klarheit. Daher schwere Einschätzung.

Aber darum ging es doch nicht, oder? Es ging doch eher darum, dass wir unterschiedliche Prognosen der DERZEITIGEN Magic haben. Je nachdem wer alternativ zu Aminu per MLE gekommen wäre hätte womöglich unsere beiden Prognosen geändert. Das stand zumindest doch bei uns gar zur Diskussion.

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#20

Beitrag von Julian Lage » 06.10.2019, 20:45

Fultz ist natürlich der Spieler, der für die Magic den größten Unterschied machen kann, keine Frage. Wenn er irgendwie wie der 1. Pick aussieht, der er vor gerade mal 2 Jahren war, dann sieht gleich alles viel besser aus.
Aber damit rechne ich nicht, und für die Prognose sind natürlich auch hypothetische Szenarien unwichtig. Meine aktuellen Erwartungen beruhen darauf, dass Augustin weiterhin auf der 1 startet, dabei nicht völlig einbricht, aber einen Rückschritt macht. Irgendwer, ob Fultz, MCW oder jemand aus der G-League, wird einen einigermaßen brauchbaren Backup geben. Damit sehe ich die Magic nicht bei 40 Siegen.
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#21

Beitrag von Marc Petri » 06.10.2019, 21:16

Zumindest in meinem Fall (44 Siege) habe ich übrigens mit dem gleichen Voraussetzungen auf der Position hinter DJ Augustin kalkuliert. Bei diesem denke ich aber schon, dass er eine ähnlich gute Saison spielen wird, weil er eigentlich mit seinem Skillset gut altern sollte und wie schon gesagt ist seine Rolle für einen Starting PG "relativ klein".

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#22

Beitrag von Coach K » 07.10.2019, 09:26

Ich habe den Pod nicht gehört aber die Diskussion finde ich schön, das es mal um die Magic geht.

Vooch mit Kanter zu vergleichen, gerade nach letzter Saison ist einfach lächerlich. Entschuldigung für diese Worte. Genauso Vooch auf sein Scoring zu reduzieren. Wie viele Spiele habt ihr von Vooch gesehen. Marc weiß es, ich bin ein großer Kritiker von Ihm aber letzte Saison zählte er zu den besten Passing Big Man in dieser Liga. Er kann von Postmoves (sollte er öfters machen auf Grund der Defense) bis zum 3er von überall Scoren. Vooch hat unter anderem dafür gesorgt das die Magic eine Top Defense hatten in der Liga.
Etwas mehr Respekt bitte. :mrgreen:

Zur Augustin Debatte kann ich Julian absolut verstehen, aber auch KD. Beide Standpunkte sind nachvollziehbar.
Ich versuche jetzt mal eine mögliche Argumentation zu finden:

Warum hat man keinen Playmaker in der Offseason geholt. Ich denke das lag daran das die Magic wussten/gehofft haben wie weit Fultz ist und er möglicherweise schon im Juni fitter war als alle anderen wussten. Man sollte immer bedenken das seit dem das neue Frontoffice an der Macht ist die Infomationspolitik nach außen komplett eingeschränkt ist. Es wird nur veröffentlich was das Frontoffice will.
Man hat während der Draftnacht gut gesehen, bei anderen Teams gab es teilweise Meldung wer geholt wird da war der andere Pick davor noch gar nicht verkündet. Bei den Magic wurde von Woj im Grunde zeitglich mit Silver verkündet wen die Magic holen.
Das die Magic kurz vor dem Trainingscamp einen Tag nur Fultz Videos posten sollte man nicht überbewerten aber wenn der Junge nicht fit wäre dann hätten Sie das nicht gemacht.

Ich stelle jetzt mal die gewagte These auf das Fultz ohne Wurf doppelt so gut ist wie Grant und dieser hat bis Januar die Backuprolle von DJ inne gehabt. Ergo für mich ein klares Upgrade.
MCW hat die Magic Bench auf ein anderes Niveau gebracht unglaublich das ich das schreibe, aber das kann auch Fultz. Das traue ich Ihm zu.

Ein Ausfall von Augustin wäre schlimm für die Magic da stimme ich Julian zu, wenn Evan Fournier aber so spielt wie 17/18 und nicht wie letzte Saison dann würde dieser Ausfall nicht ganz so schwer wiegen. Ich persönlich halte dies für möglich.

Spielt Fultz kacke und MCW auch dann müssen die Magic etwas per Trade machen wenn DJ ausfällt. Oder Sie holen Briscoe zurück. :twisted:

Die Magic hatten letzte Saison für mich mit den Suns die schlechteste Guard Rotation auf dem Papier und trotzdem kam man in die Playoffs. Weil Clifford eine Einheit geformt hat die sich über die Defense definiert hat. Das wird diese Saison auch wieder der Fall sein.
Nur so hat man eine Chance auf die Playoffs. Er hat dies geschafft woran Vogel zum Beispiel gescheitert ist. Obwohl dieser auch als Defense-Coach gilt.
Die Verpflichtung von Aminu hat für mich auch mehr Fragezeichen aufgeworfen da wir mit Isaac und AG hier zwei Spieler haben mit ähnlichem Skillset haben, aber man darf nicht vergessen das wir somit immer einen Spieler auf dem Feld im Normafall haben die Druck auf die besten Flügelspieler des Gegner machen können. Amimu war Starter bei einem Playoffteam aus dem Westen. Ich freue mich auf Ihn.

Da ich den Podcast nicht gehört habe, weiß ich nicht ob ihr darauf eingegangen seid. Aber ich erwarte von AG und von Isaac noch einen Schritt nach vorne. Wenn man von einem Rückschritt von DJ ausgeht dann sollte man dies auch einkalkulieren. Genauso wird Bamba wird besser spielen und auch ein Birch wird durch mehr Erfahrung mindestens ein Niveau halten.

Ich würde behaupten ich steck bei den Magic ziemlich tief drinnen im Thema und schon letzte Saison galt in Magic Fachkreisen das man sich insgesamt nur wenig Fehler erlauben darf um es in die Playoffs zu schaffen. Das gilt immer noch. Man muss wieder am Limit spielen aber wenn dies gelingt dann schätze ich es als möglich ein um die 42 Siege einzufahren.
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#23

Beitrag von David Krout » 09.10.2019, 14:52

Coach K hat geschrieben:
07.10.2019, 09:26
Ich habe den Pod nicht gehört aber die Diskussion finde ich schön, das es mal um die Magic geht.

Vooch mit Kanter zu vergleichen, gerade nach letzter Saison ist einfach lächerlich. Entschuldigung für diese Worte. Genauso Vooch auf sein Scoring zu reduzieren. Wie viele Spiele habt ihr von Vooch gesehen. Marc weiß es, ich bin ein großer Kritiker von Ihm aber letzte Saison zählte er zu den besten Passing Big Man in dieser Liga. Er kann von Postmoves (sollte er öfters machen auf Grund der Defense) bis zum 3er von überall Scoren. Vooch hat unter anderem dafür gesorgt das die Magic eine Top Defense hatten in der Liga.
Etwas mehr Respekt bitte. :mrgreen:
Also mir vorzuwerfen dass ich nicht genug NBA bzw Magic Spiele schaue wenn das so mein größter Skill ist tut schon ein bisschen weh :cry:

Aber jetzt im Ernst, natürlich ist Kanter die absolute Unterkante dieses Spielertyps während Vuc fast schon das Ideal ist. Bei dem Podformat, welches halt auf Kürze baut, ist das eventuell nicht gut rübergekommen aber ich finde mit meinen Erläuterungen hier im Forum bewegt man sich da schon auf eine Aussage zu die jetzt nicht total bescheuert oder lächerlich ist. Bin ja auch schon auf Pau Gasol zurückgefallen :p

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#24

Beitrag von Coach K » 09.10.2019, 15:43

David Krout hat geschrieben:
09.10.2019, 14:52
Coach K hat geschrieben:
07.10.2019, 09:26
Ich habe den Pod nicht gehört aber die Diskussion finde ich schön, das es mal um die Magic geht.

Vooch mit Kanter zu vergleichen, gerade nach letzter Saison ist einfach lächerlich. Entschuldigung für diese Worte. Genauso Vooch auf sein Scoring zu reduzieren. Wie viele Spiele habt ihr von Vooch gesehen. Marc weiß es, ich bin ein großer Kritiker von Ihm aber letzte Saison zählte er zu den besten Passing Big Man in dieser Liga. Er kann von Postmoves (sollte er öfters machen auf Grund der Defense) bis zum 3er von überall Scoren. Vooch hat unter anderem dafür gesorgt das die Magic eine Top Defense hatten in der Liga.
Etwas mehr Respekt bitte. :mrgreen:
Also mir vorzuwerfen dass ich nicht genug NBA bzw Magic Spiele schaue wenn das so mein größter Skill ist tut schon ein bisschen weh :cry:
Also ich gehe davon aus das du mehr NBA Spiele insgesamt geschaut hast. Ich habe knapp 70 Magic Spiele angeschaut + die 5 Playoffgames.
(komplett meistens Live).

Ansonsten hast du in der Diskussion deinen Standpunkt gut erklärt.
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