Phoenix Suns

Zur ausgiebigen Diskussion über die einzelnen NBA-Franchises. Fan-Talk!
sidney95
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Phoenix Suns

#2801

Beitrag von sidney95 » 17.03.2019, 03:14

Kann man sich über solche Ws freuen ? :)
Das war der beeindruckendste Tank Job, den ich diese Saison gesehen habe.

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STAT
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#2802

Beitrag von STAT » 17.03.2019, 03:16

Tsunami Kung Fu Samurai Karate Kid Papi :D

Boah Not gegen Elend. Selten gleichzeitig zwei Teams gesehen, die solch einen schlampigen Basketball spielen. Normalerweise ist es immer nur ein Team, wenn ich zuschaue. Das Ende passt dann perfekt zum Niveau. :roll:

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#2803

Beitrag von STAT » 17.03.2019, 03:19

sidney95 hat geschrieben:
17.03.2019, 03:14
Kann man sich über solche Ws freuen ? :)
Das war der beeindruckendste Tank Job, den ich diese Saison gesehen habe.
Platz 1 für die Ewigkeit hat Dallas vs Phoenix. Die hatten letzte Saison schon vor dem Team Spiel alles ins Lächerliche gezogen. Die Pels haben wenigstens noch ein paar NBA Spieler zum Spiel geschickt. :mrgreen:

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STAT
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#2804

Beitrag von STAT » 19.03.2019, 17:39

Habe das Spiel zwar nicht gesehen und trotzdem zum x ten Mal ein wunderbares Beispiel was passiert, wenn die „Veteranen“ nicht einsatzfähig sind. Ohne Tyler Johnson und vor allem Kelly Oubre bricht alles ein, es ist fast jedes Mal so. Dafür muss man keine Spiele anschauen. Als ich gesehen habe, dass dieser Melton schon wieder so viel gespielt hat, war meine Entscheidung gleich klar nicht zu schauen. Die Suns müssen Oubre halten, egal was er kostet.

Wenn Bender, Melton, Crawford und Jackson zusammen 103 Minuten auf der Platte sind, reichen auch LeBron und Michael Jordan nicht. Das sind die Zeiten in denen man sich Hakim Warrick, Shannon Brown und Hamed Haddadi zurückwünscht.

Nur noch 10 Spiele bis der Spuk vorbei ist. :tup:

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Jonathan Walker
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#2805

Beitrag von Jonathan Walker » 20.03.2019, 13:05

STAT hat geschrieben:
19.03.2019, 17:39
Habe das Spiel zwar nicht gesehen und trotzdem zum x ten Mal ein wunderbares Beispiel was passiert, wenn die „Veteranen“ nicht einsatzfähig sind. Ohne Tyler Johnson und vor allem Kelly Oubre bricht alles ein, es ist fast jedes Mal so. Dafür muss man keine Spiele anschauen. Als ich gesehen habe, dass dieser Melton schon wieder so viel gespielt hat, war meine Entscheidung gleich klar nicht zu schauen. Die Suns müssen Oubre halten, egal was er kostet.
Finde zwar, dass Melton auf jeden Fall alle von Crawfords Minuten bekommen und der Backup-PG sein sollte, aber ansonsten gebe ich dir Recht. Ich hab's mir angeschaut und da war wirklich keine Energie drin. Einziger Lichtblick war Deandre, der mit je drei Steals und Blocks ziemlich aktiv war.
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#2806

Beitrag von STAT » 20.03.2019, 15:29

Jonathan Walker hat geschrieben:
20.03.2019, 13:05
Finde zwar, dass Melton auf jeden Fall alle von Crawfords Minuten bekommen und der Backup-PG sein sollte, aber ansonsten gebe ich dir Recht.

"Auf jeden Fall" hört sich an als wärst du von Melton überzeugt. Gilt das auch für nächste Saison? Wenn ja, warum hat Melton immer noch deinen Segen? Was übersehe ich?

Ich finde er ist offensiv extrem limitiert und deswegen nicht spielbar. Damit das nächste Saison als Backup funktioniert, müsste er einen ordentlichen Schritt machen. Für solche Experimente ist eigentlich keine Zeit mehr. Jetzt muss wirklich der Turnaround kommen. Rohe oder zu schlechte Spieler weiter durchzuschleppen, damit sie vielleicht irgendwann mal etwas beisteuern können, ist mMn der falsche Weg. Diese Strategie hat man nun vier Jahre lang verfolgt und die Suns sind größtenteils damit gescheitert.

Einzig Ayton und Bridges stechen heraus. Ayton ist schwierig als Plus zu sehen, weil er ein Ausnahmetalent ist und Bridges kam bereits als 22-jähriger in die NBA, der bereits ausgebildet war! Die Beiden fallen eigentlich auch weg. Bleibt nur noch Devin Booker übrig und wenn man so will, meinetwegen TJ Warren. Alle anderen First - und Secoundrounder sind bereits nicht mehr NBA, spielen wo anders oder krebsen noch bei den Suns rum. Man hat ihm Grunde fast niemanden selbst ausgebildet.

Bei TJ Warren möchte ich anmerken, dass kein Suns-Verantwortlicher ihm gesagt hat, er solle sich einen Dreier antrainieren. Er hat von sich aus 42.000 Dreier in der Offseason geballert. McD hat ihm zwar eine Prämie in den Vertrag gesetzt, aber ob das jetzt als große Ausbildungsmaßnahme durchgeht, weiß ich nicht.

In die gleiche Kerbe würde ich auch bei Booker schlagen. In all den Jahren habe ich gesagt, dass Booker etwas hat, was vielen anderen abgeht. Er wäre seinen Weg, ob nun als 1a, 1b oder zweite Option, so oder so gegangen. Für viele anderen spielt jedoch das Umfeld eine große Rolle und hier haben die Suns zweifellos versagt.

Macht es Sinn bei Melton darauf zu vertrauen?
Jonathan Walker hat geschrieben:
20.03.2019, 13:05
Ich hab's mir angeschaut und da war wirklich keine Energie drin.
Inzwischen bin ich ganz sicher, dass Oubre der legitime Nachfolger von PJ Tucker ist.
= Herz, Seele und Verbindungskleber

Deshalb versuche ich auch verzweifelt den Wert für Oubre herauszufinden, siehe meine Diskussion mit Steffen. Ich glaube Otto Porter hätte nicht den gleichen Wert wie Oubre, selbst wenn Porter im Gesamtpaket der bessere Spieler ist.
Jonathan Walker hat geschrieben:
20.03.2019, 13:05
Einziger Lichtblick war Deandre, der mit je drei Steals und Blocks ziemlich aktiv war.
Ayton hat nun oft genug bewiesen, dass er defensiv als auch offensiv nahezu alles kann. Die Herausforderung wird es sein, all seine Qualitäten bei höherem Volumen gleichzeitig abzurufen.
=> konstanter und aggressiver werden + Körper besser einsetzen + weniger Aussetzer

Dazu kommen noch Bereiche wie Playmaking und Dreier werfen. Sollte er dies schaffen, haben die Suns ihren Embiid (light). Ein weiteres Plus ist wahrscheinlich, dass Ayton in Zukunft Giannis, LeBron und Co. verteidigen kann. Das macht ihn schon sehr besonders und zu einer potentiellen Allzweckwaffe. Bis jetzt hat er sein Versprechen eingehalten. Interessant wird es sein, ob er sein Spiel auf das nächste Level heben kann oder es bei großartigen Ansätzen bleibt, wobei er im Post ja jetzt schon elitär ist. Seine C&S Dreier gefallen mir außerordentlich gut. Ich bin wirklich gespannt wie die Dinger fallen, wenn er einen Arm vor sich hat und die Halle voll ist.

Rückblickend hat es sich mMn bewahrheitet, was wir von Anfang an vermutet haben. Anderson, Ariza, Canaan und Co. haben Ayton nicht geholfen. Viel schlimmer: es hat ihm den Start in der NBA eher noch zusätzlich erschwert. Dazu noch all die Rookies und das Playmaking Drama. Seine stetige Entwicklung ist daher umso beeindruckender. Bei anderen Teams merkt man auch gleich was passiert, wenn NBA-Material wegfällt. Wäre z.B. Dallas mit dieser Gurkentruppe von Anfang an die Saison gegangen, könnten sich Ayton und Doncic die Hand reichen. Ab einem bestimmten Punkt ist es einfach nicht mehr zu retten und dann sieht man zwangsläufig schlechter aus als man ist, siehe Booker's Leistungsschwankungen und auch Ayton's Defense. Natürlich gab und gibt es genug Gründe bei Ayton konstruktive Kritik zu äußern. Wenn aber das Team nicht auf NBA-Niveau ist, sieht der letzte Mann gleich dreimal schlechter aus. Dann ist der arme Kerl auch noch Rookie und es führt zur Überforderung. Den Mavs-Fans passiert das Gleiche wie bei mir mit Bledsoe/Tucker. Man jammert ständig über Wes und Jordan und als sie dann weg sind, merkt man erst das es doch nicht so schlechte Spieler waren. Die Grizzlies aus dem letzten Jahr sind auch ein gutes Beispiel. Du brauchst in dieser Liga einfach ein Mindestmaß an NBA-Talent und die Suns hatten das im Grunde nie. Für Rookies ist das ein Albtraum. Ist ja klar das sie dann nicht gut aussehen, aber dank den großartigen Twitter-Analyisten wissen wir schließlich, dass Ayton niemals verteidigen kann, weil... :lol: :roll:

-----

@ kdurant35:
alle Jahre wieder:
letztes Mal ging es um Chriss und den Bucks Pick.
Wer hat dieses Jahr mehr Value? Josh Jackson oder der Bucks Pick? Das ist so deprimierend. :mrgreen:

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#2807

Beitrag von kdurant35 » 20.03.2019, 16:49

STAT hat geschrieben:
20.03.2019, 15:29
Jonathan Walker hat geschrieben:
20.03.2019, 13:05
Finde zwar, dass Melton auf jeden Fall alle von Crawfords Minuten bekommen und der Backup-PG sein sollte, aber ansonsten gebe ich dir Recht.

"Auf jeden Fall" hört sich an als wärst du von Melton überzeugt. Gilt das auch für nächste Saison? Wenn ja, warum hat Melton immer noch deinen Segen? Was übersehe ich?

Ich finde er ist offensiv extrem limitiert und deswegen nicht spielbar. Damit das nächste Saison als Backup funktioniert, müsste er einen ordentlichen Schritt machen. Für solche Experimente ist eigentlich keine Zeit mehr. Jetzt muss wirklich der Turnaround kommen. Rohe oder zu schlechte Spieler weiter durchzuschleppen, damit sie vielleicht irgendwann mal etwas beisteuern können, ist mMn der falsche Weg. Diese Strategie hat man nun vier Jahre lang verfolgt und die Suns sind größtenteils damit gescheitert.

Einzig Ayton und Bridges stechen heraus. Ayton ist schwierig als Plus zu sehen, weil er ein Ausnahmetalent ist und Bridges kam bereits als 22-jähriger in die NBA, der bereits ausgebildet war! Die Beiden fallen eigentlich auch weg. Bleibt nur noch Devin Booker übrig und wenn man so will, meinetwegen TJ Warren. Alle anderen First - und Secoundrounder sind bereits nicht mehr NBA, spielen wo anders oder krebsen noch bei den Suns rum. Man hat ihm Grunde fast niemanden selbst ausgebildet.

Bei TJ Warren möchte ich anmerken, dass kein Suns-Verantwortlicher ihm gesagt hat, er solle sich einen Dreier antrainieren. Er hat von sich aus 42.000 Dreier in der Offseason geballert. McD hat ihm zwar eine Prämie in den Vertrag gesetzt, aber ob das jetzt als große Ausbildungsmaßnahme durchgeht, weiß ich nicht.

In die gleiche Kerbe würde ich auch bei Booker schlagen. In all den Jahren habe ich gesagt, dass Booker etwas hat, was vielen anderen abgeht. Er wäre seinen Weg, ob nun als 1a, 1b oder zweite Option, so oder so gegangen. Für viele anderen spielt jedoch das Umfeld eine große Rolle und hier haben die Suns zweifellos versagt.

Macht es Sinn bei Melton darauf zu vertrauen?
Jonathan Walker hat geschrieben:
20.03.2019, 13:05
Ich hab's mir angeschaut und da war wirklich keine Energie drin.
Inzwischen bin ich ganz sicher, dass Oubre der legitime Nachfolger von PJ Tucker ist.
= Herz, Seele und Verbindungskleber

Deshalb versuche ich auch verzweifelt den Wert für Oubre herauszufinden, siehe meine Diskussion mit Steffen. Ich glaube Otto Porter hätte nicht den gleichen Wert wie Oubre, selbst wenn Porter im Gesamtpaket der bessere Spieler ist.
Jonathan Walker hat geschrieben:
20.03.2019, 13:05
Einziger Lichtblick war Deandre, der mit je drei Steals und Blocks ziemlich aktiv war.
Ayton hat nun oft genug bewiesen, dass er defensiv als auch offensiv nahezu alles kann. Die Herausforderung wird es sein, all seine Qualitäten bei höherem Volumen gleichzeitig abzurufen.
=> konstanter und aggressiver werden + Körper besser einsetzen + weniger Aussetzer

Dazu kommen noch Bereiche wie Playmaking und Dreier werfen. Sollte er dies schaffen, haben die Suns ihren Embiid (light). Ein weiteres Plus ist wahrscheinlich, dass Ayton in Zukunft Giannis, LeBron und Co. verteidigen kann. Das macht ihn schon sehr besonders und zu einer potentiellen Allzweckwaffe. Bis jetzt hat er sein Versprechen eingehalten. Interessant wird es sein, ob er sein Spiel auf das nächste Level heben kann oder es bei großartigen Ansätzen bleibt, wobei er im Post ja jetzt schon elitär ist. Seine C&S Dreier gefallen mir außerordentlich gut. Ich bin wirklich gespannt wie die Dinger fallen, wenn er einen Arm vor sich hat und die Halle voll ist.

Rückblickend hat es sich mMn bewahrheitet, was wir von Anfang an vermutet haben. Anderson, Ariza, Canaan und Co. haben Ayton nicht geholfen. Viel schlimmer: es hat ihm den Start in der NBA eher noch zusätzlich erschwert. Dazu noch all die Rookies und das Playmaking Drama. Seine stetige Entwicklung ist daher umso beeindruckender. Bei anderen Teams merkt man auch gleich was passiert, wenn NBA-Material wegfällt. Wäre z.B. Dallas mit dieser Gurkentruppe von Anfang an die Saison gegangen, könnten sich Ayton und Doncic die Hand reichen. Ab einem bestimmten Punkt ist es einfach nicht mehr zu retten und dann sieht man zwangsläufig schlechter aus als man ist, siehe Booker's Leistungsschwankungen und auch Ayton's Defense. Natürlich gab und gibt es genug Gründe bei Ayton konstruktive Kritik zu äußern. Wenn aber das Team nicht auf NBA-Niveau ist, sieht der letzte Mann gleich dreimal schlechter aus. Dann ist der arme Kerl auch noch Rookie und es führt zur Überforderung. Den Mavs-Fans passiert das Gleiche wie bei mir mit Bledsoe/Tucker. Man jammert ständig über Wes und Jordan und als sie dann weg sind, merkt man erst das es doch nicht so schlechte Spieler waren. Die Grizzlies aus dem letzten Jahr sind auch ein gutes Beispiel. Du brauchst in dieser Liga einfach ein Mindestmaß an NBA-Talent und die Suns hatten das im Grunde nie. Für Rookies ist das ein Albtraum. Ist ja klar das sie dann nicht gut aussehen, aber dank den großartigen Twitter-Analyisten wissen wir schließlich, dass Ayton niemals verteidigen kann, weil... :lol: :roll:

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@ kdurant35:
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letztes Mal ging es um Chriss und den Bucks Pick.
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Wobei ich es bei Chriss vs Pick eindeutiger pro Pick gehe. Bei JJ bin ich noch etwas unschlüssiger :roll:

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#2808

Beitrag von Simon » 20.03.2019, 17:03

Zu Melton:

Mit Rookie-PG muss man eben Geduld haben, auch wenn es weh tut. Ich fände es jedenfalls schade, ihn nach weniger als 1.000 NBA-Minuten schon abzuschreiben.

Defensiv hat er sein Potenzial ja schon gezeigt. Offensiv ist das natürlich schrecklich, aber auch für ihn sind die Umstände ja schwierig. Und immerhin springt dabei noch ein besseres ORtg als bei Josh Jackson heraus :mrgreen: Und 47% Dreierquote aus den Ecken, viele Versuche können das aber nicht gewesen sein, ich glaube 7 von 15 ;)

Als Starter oder für 30 MPG will ich ihn natürlich auch nicht mehr sehen. Aber so gut, dass sie es sich nicht mehr leisten können, von der Bank einen jungen Backup aufzubauen, werden die Suns ja wohl nächstes Jahr noch nicht sein...

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#2809

Beitrag von STAT » 20.03.2019, 18:41

kdurant35 hat geschrieben:
20.03.2019, 16:49
Wobei ich es bei Chriss vs Pick eindeutiger pro Pick gehe. Bei JJ bin ich noch etwas unschlüssiger :roll:
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ich habe nichts hinzuzufügen. Wir sehen uns nächstes Jahr, gleicher Ort, gleiche Zeit, neuer Spieler. :mrgreen:
Simon hat geschrieben:
20.03.2019, 17:03
Zu Melton:

Mit Rookie-PG muss man eben Geduld haben, auch wenn es weh tut. Ich fände es jedenfalls schade, ihn nach weniger als 1.000 NBA-Minuten schon abzuschreiben.
Moment, ich schreibe ihn ja nicht ab. Mein Ansatz ist ein ganz anderer. Darf Phoenix sich nochmal eine Saison lang erlauben so viel Geduld zu haben?

Die Franchise ist verpflichtet Devin Booker endlich 10-12 NBA-Spieler an die Seite zu stellen. Es kann nicht sein, dass er immer noch von so vielen schlechten Spielern flankiert wird. Melton als dritter PG und Projekt, okay. Auf ihn zu setzen und mit ihm fest zu planen, halte ich für falsch. Melton kann vielleicht ein brauchbarer NBA-Spieler werden. Wäre es möglicherweise besser, wenn jemand anders Geduld hat?
Simon hat geschrieben:
20.03.2019, 17:03
Defensiv hat er sein Potenzial ja schon gezeigt. Offensiv ist das natürlich schrecklich, aber auch für ihn sind die Umstände ja schwierig. Und immerhin springt dabei noch ein besseres ORtg als bei Josh Jackson heraus :mrgreen: Und 47% Dreierquote aus den Ecken, viele Versuche können das aber nicht gewesen sein, ich glaube 7 von 15 ;)
Das ORtg ist in diesem Fall aber auch keine wirkliche Vergleichsgrundlage, oder? Ohne Volumen ist es nahezu wertlos. Josh Jackson ist ein fürchterlicher Spieler, aber er strahlt wenigstens sowas wie Gefahr aus. Seine Würfe sehen wie Turnover aus. Trotzdem haben wir gesehen, dass er als erste Option in einem Tanking Team „funktionieren“ kann. Er ist eine schreckliche 1. Option und eine noch biedere 5. Option, aber er bringt immerhin Volumen. Er garantiert dir in bestimmter Rolle 20-25 (sehr) ineffiziente Punkte. Melton bringt bei kleiner Rolle fast gar nichts zustande. Das tut wirklich weh. Für mich schwer vorstellbar, wie das nächste Saison aussehen soll. Auf Spieler wie Booker/Ayton wartet man ewig. Es wird Zeit dieses Potential endlich zu entfachen, bevor die keine Lust mehr haben oder deren Verträge auslaufen.

Wenn die Suns z.B. Morant ziehen und wieder so naiv sind, dann können sie Booker auch gleich traden. Der Junge macht diese Kacke jetzt wie lange mit? Der will gewinnen. Embiid und Simmons haben verletzt von außen entspannt draufgeschaut. Booker war immer mittendrin und hat alles mitgemacht. Alle 70 Mitspieler, alle Coaches und alles was schiefgelaufen ist. Tyler Johnson ist mit Abstand der beste Partner im Backcourt, den er seit Bledsoe gesehen hat. MIT ABSTAND!

Stand heute würde ich behaupten, Melton braucht noch 2-3 Jahre und das ist einfach zu lang. Die Suns sind es Booker schuldig und das Argument 160 Mio. $ ist mMn unzulässig. Geld verbessert die sportliche Situation und die Frustration nicht. Am Ende ist er immer noch ein Basketballspieler, der den Anspruch hat, mehr als 20 Spiele im Jahr zu gewinnen.

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#2810

Beitrag von Simon » 20.03.2019, 19:24

Wenn man Morant draftet, sehe ich das mit Melton auch kritisch. Zwei so junge Playmaker wären tatsächlich problematisch. Aber Melton als Backup finde ich völlig ok.

Allerdings würde mir Morant bei den Suns eigtl. ganz gut gefallen :mrgreen: Gerade, weil es hinter Zion eigtl. keine Prospects gibt, die klar mehr Potenzial haben. Eine Option wäre evtl. auch ein Spieler wie George Hill, den man für 18 Minuten starten lassen und dahinter den zwei jungen noch 10 bis 20 Minuten geben kann. Und der bei Bedarf jederzeit das Spiel stabilisiert.

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#2811

Beitrag von STAT » 20.03.2019, 21:53

Grundsätzlich ist die Idee „Veteran + großes Talent“ nicht verkehrt. Das würde ich am Ende dann evtl. absegnen. Ich habe keine Ahnung von Morant. Wenn er so talentiert sein soll, finden wir sicherlich Argumente für solch ein Szenario. Als Starter und mit zu großer Rolle darf er allerdings niemals kommen. Melton wäre für mich dann endgültig Geschichte. Also Veteran + Talent und wenn wir noch ein Playmaker hinzufügen, dann nach Möglichkeit nochmal ein Veteran.

Wo ich einhaken würde, ist der Spielertyp George Hill. Wie bereits ausführlich erklärt, hoffe ich auf einen klassischeren Playmaker. Hill ist ja wieder eher 3&D. Dank Tyler Johnson hat man nun gesehen, dass es schon viel bringt, wenn der Spieler unabhängig vom Skillset wenigstens NBA-Niveau mitbringt. Daher kann ich mittlerweile mit so einer Lösung eher leben als noch vor ein paar Wochen. Trotzdem hat sich meine Haltung noch nicht wirklich geändert.

Zudem frage ich mich wie viel wertvolle Assets die Suns haben? Wenn die Suns den eigenen Firstrounder für einen weiteren Rookie und damit ein weiteres großes Risiko verballern, wo kommen die 10-12 NBA-Spieler her? Der Cap Space ist stark begrenzt und die Konkurrenz ist groß. Die Suns werden überbezahlen und sich von der Resterampe bedienen müssen. So viel Spielraum bleibt nicht.

Was ist das nächstbeste Asset?

Josh Jackson?
Ich würde den Bucks Pick als besser bewerten.

Bucks Pick?
Maximal eine nette Zugabe um einen Trade etwas schmackhafter zu machen.

TJ Warren?
Offensichtlich extrem verletzungsanfällig. Sicher für ein paar Teams interessant und der Vertrag ist okay. Hat er klar positiven Value und sind Teams hinter ihm her? Sicher nicht. Würde ich eher als neutral bewerten.

Tyler Johnson?
Als Expiring interessant, aber dann vermutlich eher in Verbindung mit dem eigenen Firstrounder 2019. Ansonsten ist der Vertrag eine Katastrophe.

DeAnthony Melton?
Sicherlich nicht. Ähnlich wie der Bucks Pick vielleicht eine nette Zugabe, aber nicht mehr.

Elie Okobo?
Auf keinen Fall.

Das war es, d.h. wir reden eigentlich nur über den Suns Firstrounder 2021. Wer im Team ist sicher für nächste Saison auf NBA-Niveau?
Booker, Johnson, Bridges, Ayton, Warren

Ich zähle fünf Spieler und Warren passt eigentlich nicht zu Booker/Ayton. Von Johnson würde man sicher bestimmt auch gerne trennen. Der Kader ist eine einzige Großbaustelle und da weiß man gar nicht wo anfangen.

Wo kommt der Playmaker her? Wo der Power Forward? Wo das fehlende Shooting? Die Suns brauchen dringend mehr Erfahrung und auch Defense. Wie viel kostet der Valley Boy? Wie viel will Sarver ausgeben? Geht man jetzt schon über den Cap ohne zu wissen wie gut dieses Team ist? Der arme Jonathan „muss“ im Sommer wieder einen dreistündigen Extra Pod zu diesen Spezialagenten aufnehmen, weil wieder so viel Arbeit ansteht.

Eigentlich sollten wir jetzt sagen:
Kein Problem. Man bezahlt einen Playmaker, verlängert Oubre, tradet Josh Jackson für einen Power Forward UND draftet Morant. Stattdessen klebt man an Johnson’s Vertrag, Jackson hat keinen Value und das Team hat mehr Defizite als ich Unterhosen. (habe viele ^^)

Ohne die Picks 2019 zu traden, sehe ich keinen Weg den Laden irgendwie auf Vordermann zu bringen. Wie will man eine Rotation zusammen bekommen, wenn man den eigenen Firstrounder 2019 für einen weiteren Rookie draufgehen lässt? Kannst du mir das erklären?

Selbst wenn Morant eine große Nummer sein sollte, so müssen wir vermutlich wieder 2-3 Jahre einplanen. Bis dahin ist Booker Pre-Agent. Wenn Booker geht/gehen will, ist das kein Problem. Er soll machen was er für richtig hält. Aber man sollte wenigstens sagen können „wir haben alles versucht ihn glücklich zu machen, es hat halt nicht gereicht“.

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#2812

Beitrag von STAT » 21.03.2019, 01:57

per Gambo:
Suns are meeting with former BYU star Jimmer Fredette tomorrow, could sign for remainder of season.
Was hatte ich geschrieben?
STAT hat geschrieben:
13.11.2018, 17:28
Mein Tipp:
Sarver und sein Rookie Handlanger werden es schaffen, diese Situation noch weiter zu verschlimmern. Mein Geld würde ich darauf setzen, dass sie Bender und Melton rauswerfen und dafür Jimmer Fredette und Melo holen.
Jetzt noch Melo für Bender. Bitte bitte bitte. :lol:

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#2813

Beitrag von Simon » 21.03.2019, 10:11

STAT hat geschrieben:
21.03.2019, 01:57
per Gambo:
Suns are meeting with former BYU star Jimmer Fredette tomorrow, could sign for remainder of season.
Was hatte ich geschrieben?
STAT hat geschrieben:
13.11.2018, 17:28
Mein Tipp:
Sarver und sein Rookie Handlanger werden es schaffen, diese Situation noch weiter zu verschlimmern. Mein Geld würde ich darauf setzen, dass sie Bender und Melton rauswerfen und dafür Jimmer Fredette und Melo holen.
Jetzt noch Melo für Bender. Bitte bitte bitte. :lol:
:lol:

Zur Frage, wie man an 10-12 NBA-Spieler kommt... Da bin ich leider auch überfordert. Man ist auf die Entwicklung der vorhandenen Spieler angewiesen, so bitter das mit Blick auf deren aktuelle Situation auch ist.

Jackson, Melton, Bridges, Booker und Ayton müssen alle noch besser werden, sonst besteht da wenig Hoffnung. Ausgeschlossen ist das natürlich nicht.

Booker/Ayton: Top20-Spieler
Oubre/Bridges/Jackson: Starter-Niveau
Warren: Richtung 6th Man of the Year
Melton: solider Backup

Das ist alles möglich und dann könnte man verkraften, Bender, Okobo und Co. komplett abzuschreiben. Es könnte aber auch ganz bitter werden.

Es könnten mit den beiden Picks auch Zion und Coby White kommen und man ist nächstes Jahr vielleicht noch kein .500-, aber das League-Pass-Team überhaupt. Keine Ahnung. Es ist eben wieder/immer noch alles völlig in der Schwebe. Ich kann verstehen, dass das sehr frustrierendsein kann. Erst recht, wenn man dem Besitzer und dem FO kein bisschen vertrauen kann. Aber ich kann mir nicht helfen, ich finde das immer noch spannend und unterhaltsam :mrgreen:

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#2814

Beitrag von STAT » 21.03.2019, 13:12

Bild

Oh weia dein Swag-Level ist gerade in den Keller gekracht. Ich hoffe es hat sich unbeabsichtigt dieser Fehler eingeschlichen.
Wenn du mir erlaubst:

Kelly-san Karate Tsunami: Top1-Spieler
Booker/Ayton: Top20-Spieler
Bridges/Jackson: Starter-Niveau
Warren: Richtung 6th Man of the Year
Melton: solider Backup

Das ist doch sehr viel stimmiger und realistischer. :D

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#2815

Beitrag von STAT » 21.03.2019, 20:53

Übrigens nehme ich ab sofort Wetteinsätze an, ob Jimmer der Point Guard der Zukunft ist. Ich finde es wäre nach den letzten Jahren ein runder Abschluss. Dann ist man immerhin seiner Linie treu geblieben.

Jimmer – Jamal – Troy – Jackson – Dragan

Igor, pack die Lineups aus. :tup:

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#2816

Beitrag von sidney95 » 22.03.2019, 07:58

STAT hat geschrieben:
21.03.2019, 20:53
Übrigens nehme ich ab sofort Wetteinsätze an, ob Jimmer der Point Guard der Zukunft ist. Ich finde es wäre nach den letzten Jahren ein runder Abschluss. Dann ist man immerhin seiner Linie treu geblieben.

Jimmer – Jamal – Troy – Jackson – Dragan

Igor, pack die Lineups aus. :tup:
Ja Morant wird euer PG der Zukunft :)

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#2817

Beitrag von STAT » 23.03.2019, 10:27

per Duane Rankin:
Devin Booker's frustration are boiling over. After De'Anthony Melton once again stepped out of bounds on the catch, Booker turned to Kokoskov and screamed:

"Take his ass out. Put Elie in the game."
So viel zum Thema. :shock:

Wer die Karriere von Booker inkl. seinen Aktionen, Reaktionen und Aussagen intensiv verfolgt hat, kann behaupten, sein Frustrationslevel ist im roten Bereich. Spieler wie Melton mögen zwar „interessant und spannend“ sein, aber das ist ein Spiel mit dem Feuer, wenn es am Ende Devin Booker kostet. Das ist es nicht wert. So gut wird Melton in 100 Jahren nicht.

Man muss sich entscheiden. Entweder man stellt die Uhren auf 0, also Melton und Co. und trennt sich von Booker oder man stellt ihm endlich ein NBA-Roster zur Verfügung. Es gibt einen Mittelweg, einen Einzigen. Das wäre Zion oder vielleicht Veteran + Morant, sofern Morant wirklich die Bombe ist.

Ansonsten muss man einen Weg wählen. Weiter tanken und nach mir die Sinnflut oder Devin Booker versuchen glücklich zu machen. Wenn wir uns auf Josh Jackson und DeAnthony Melton verlassen, dann gute Nacht. Das gibt riesigen Stunk und ich habe fast alle Untergangsszenarien hier vorhergesagt. Alles was die Suns gemacht haben, war mit Ansage. Wenn man so weitermacht, wird man Booker endgültig vergraulen. Irgendwann muss das Rebuild/Tanking/Geduld-Ding zu Ende sein.

Es gibt noch eine weitere Option. Man setzt sich an einen Tisch und kommuniziert transparent. Wenn Devin Booker dann Spieler wie Melton, Rookie 19, Josh Jackson und 10 andere Grünschnäbel weiterhin absegnet, okay. Wenn er darauf keine Lust mehr hat und danach sieht alles aus, dann muss alles und jeder auf den Tradeblock, bevor der 368. tiefste Tiefpunkt bevorsteht.

…und ich kann jetzt schon vorhersagen wie der aussehen wird:

„I don’t wanna be here!“

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Simon
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#2818

Beitrag von Simon » 23.03.2019, 10:50

Es ist ja verständlich, dass Booker frustriert ist. Aber man kann bei solchen Sprüchen und Aktionen auch berechtigte Zweifel an seinem Charakter bekommen. Das würde mir noch mehr Sorgen machen als alles mangelnde Talent.

Wie kann man als angeblicher Franchise-Player einen 2nd Round Rookie so öffentlich bloßstellen, was soll das? Und es ist ja nicht so, dass Kokoskov Melton spielen und dafür Chris Paul auf der Bank schmoren lässt. Okobo hat sich nun wirklich nicht aufgedrängt.

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STAT
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#2819

Beitrag von STAT » 23.03.2019, 11:33

Es ist ja lange nicht die einzige Aktion. Die Liste ist lang. Bekanntlich bin ich von Booker auch schon länger abgerückt und habe erhebliche Zweifel.

Deshalb sage ich eindringlich das man sich entscheiden muss. Booker ist in der Entwicklung den anderen (weit) voraus und der will jetzt All-Star werden und Playoffs spielen. Nachdem die Suns wissen wo sie picken, müssen sie sich entscheiden und diesen Weg mit Booker abklären. Ansonsten muss die Trennung her, bevor er den Trade fordert, damit Value verliert und was noch viel schlimmer als ein Trade ist: in Phoenix ist wieder ein Skandal, wieder will ein Spieler nach öffentlicher Forderung weg, wieder Unruhe, etc.

So weitermachen und hoffen das sich alles zum Besten wendet, funktioniert nicht mehr. Die Draft 2016 + 2017 hat die langfristigen Planungen der Suns komplett gekillt. Alle Spieler sind nicht nur gefloppt, wir sprechen vom totalen Worst Case. Jackson und Bender gehören zu den schlechtesten Spielern der Liga. Upside? Sicherlich. Können die besser werden? Auf jeden Fall. Sollte man nochmal ein Jahr Geduld haben? Jo. Aber um das geht’s nicht. Es geht um Booker und um nichts anderes mehr.

Booker kann auch 35/10 bei einem ORtg von 120 auflegen. Solange er so gefrustet ist, Mitspieler angeht und keine Defense spielt, macht das keinen Sinn mehr. Ich kann die Frustration ebenfalls sehr gut nachvollziehen und jeder von uns hätte die Schnauze voll, aber so ist das keine Sache. Egal wie der Weg aussieht, entweder er geht diesen Weg mit oder er muss „friedlich“ gehen.

Wegen mir können die Suns Booker abgeben, sofern ein ähnliches Talent zurückkommt. Mit seiner Reputation innerhalb der Liga sollte das möglich und realistisch sein. Mit Ayton, Gegenwert für Booker, Bridges, Oubre, Jackson, Melton und z.B. Morant + ein paar Vets nochmal ein Jahr Entwicklung und hoffen das alles besser wird. Das wäre mMn sehr bitter und alles andere als gut. Ich will einen ganz anderen Weg, aber man sollte zumindest auch auf dieses Szenario vorbereitet sein. Das (nicht vorhandene) Front Office hat jedenfalls eine Menge an Entscheidungen zu treffen.

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#2820

Beitrag von Zaubervogel » 26.03.2019, 04:35

Wtf :o Booker 59 Pkt, Rest vom Team 33 Pkt. Sowas gabs bestimmt seit Wilt nicht mehr, dass ein Spieler einen so hohen Prozentsatz vom Teamscore hatte?

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#2821

Beitrag von Mabusian » 26.03.2019, 06:43

Doch, Kobes 81 bei 122 Lakerspunkten :lol:

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#2822

Beitrag von STAT » 26.03.2019, 07:47

Trotzdem mit 33 verloren. Ich weiß nicht was beeindruckender ist. Wie gut Booker an manchen Tagen sein kann oder wie schlecht die anderen dauerhaft sind. Ich zähle die Sekunden bis Bender und Co. endlich weg sind. McD sollte gefeuert werden. :lol:

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#2823

Beitrag von Nobody » 26.03.2019, 18:38

Ich frag mich vielmehr, warum Ayton in über 30 Minuten gerade mal 7 Würfe bekommt, gerade jetzt ohne Oubre und Johnson, ohne die man eh keine Spiele gewinnen wird, da muss man ihn doch mal einbinden und was probieren.

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#2824

Beitrag von STAT » 26.03.2019, 19:52

Nobody hat geschrieben:
26.03.2019, 18:38
Ich frag mich vielmehr, warum Ayton in über 30 Minuten gerade mal 7 Würfe bekommt, gerade jetzt ohne Oubre und Johnson, ohne die man eh keine Spiele gewinnen wird, da muss man ihn doch mal einbinden und was probieren.
Schallplatte reactivated :twisted:

1. kein Playmaking Point Guard

Nochmal:
niemand kann konstant richtige Plays für Ayton kreieren. Booker’s Assistzahlen haben eine dunkle Seite. Diese kommen u.a. zustande, weil sonst niemand etwas beisteuern kann. Ab und zu kreiert er für Ayton ganz gut, wie Nash, Harden oder Paul, aber hier ist viel zu wenig Substanz dahinter. Niemand kann die Gravity von Ayton wirklich ausnutzen. Niemand kann richtig gut penetrieren und die Abwehr auseinandernehmen. Niemand kann das Spiel für bestimmte Phasen dominieren, die Geschwindigkeit kontrollieren und dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Es fehlt ein gelernter Playmaker der sein ganzes Leben lang nichts anderes getan hat.

2. Igor hat große Probleme und die falsche Philosophie
Ich will Igor nicht schon wieder bashen, aber er nutzt Ayton als Screener und gute Nacht. Dafür muss man ihn nicht an # 1 picken. Über Igor kann ich ein Buch schreiben und habe genug gesagt.

3. Melton, Bender und Co.
Der Suns Supporting Cast ist dermaßen schlecht, dass sich alle auf Booker und Ayton konzentrieren können. Es ist ein Desaster. Die gegnerische Defense tut natürlich alles um Ayton zuzustellen und das fällt relativ leicht, wenn Ayton nur von Rookies und China-Spieler umgeben ist. Seine Gravity wird nicht ansatzweise genutzt, weil fast alle viel zu schlecht sind. Dadurch bekommt Ayton ganz automatisch weniger Würfe.

4. Ayton

Er ist ein Rookie und nicht konstant. Im Stellungspiel hat er großes Verbesserungspotential. Er nutzt seinen Körper noch nicht gut genug. Hinzu kommt das bereits angesprochene „Problem“ der fehlenden Aggressivität. Wenn er sein Mojo findet, kann ihn niemand halten. Aber er ist halt ein Rookie. Trotzdem ist er zum Teil selbst schuld, weil er gerne mal abtaucht.

5. generell keine Konstanz
Läuft Ayton heiß und ist für ein 40 Punkte Spiel bereit, bekommt er keine Bälle mehr. Igor schafft es nicht die gegnerischen Adjustments zu kontern. Es fehlt auch das Spielermaterial. Genau dann, wenn die gegnerische Defense voll auf Ayton konzentriert ist, verkacken es Bender und Co. am Perimeter. Wir landen nun wieder bei Punkt 1), dem fehlenden Playmaker. Es ist ein Teufelskreis. Wenn Ayton dann z.B. stark verteidigt wird, fängt Booker regelmäßig mit Heroball an, weil alle überfordert sind. Man braucht Melton oder Bender keine Bälle zuspielen.

6. Oubre und Booker

Manchmal hat man das Gefühl, jetzt überdrehen sie und machen was sie wollen. Auch das wurde schon häufig thematisiert. Ich glaube Igor hat den Laden nicht im Griff und die Rollen passen einfach nicht. Ayton leidet selbstverständlich darunter.

7. Selbstvertrauen
Jeder kann sich vorstellen wie es ist in so einem Umfeld zu spielen. Ayton hat noch nicht die Selbstverständlichkeit eines Luka D. oder Devin B. Ayton benötigt Erfolgserlebnisse um innerhalb eines Spiels zu wachsen. Man sieht ihm schnell an, wenn es Klick macht. Ayton ist noch nicht so weit, um dauerhaft auf hohem Niveau zu spielen. Deshalb braucht er Hilfe und die hat er in Phoenix nicht. Bagley hat sie z.B. mit Fox. JJJ hat sie mit Conley. Booker ist diesbezüglich auf einem soliden/guten Weg, aber das fehlt den Suns und das ist sehr schmerzvoll.

8. viel zu wenig Veteranen (die in Phoenix spielen wollen)
Das Team ist mit 0815 NBA-Rollenspieler sehr viel besser. Dies erklärt schon einiges von alleine. Eine Defense kann selbst Tyler Johnson nicht machen lassen. Eine Lineup aus Johnson – Booker – Bridges – Oubre – Ayton hilft ihm natürlich ungemein. Erfahrung ist so wichtig und die Suns haben sie nicht. Johnson war in Miami ein Mitläufer. Oubre ist 23 und war in Washington ein Mitläufer. In Phoenix führen sie den Laden an. Finde den Fehler.

9. Jimmer, Jamal, Jackson
Es gibt Spieler wie Melton. Die sind offensiv unsichtbar und steuern weniger als nichts bei. Aber sie hängen sich zumindest defensiv rein und generieren Impact. Leider gibt es allerdings noch eine ganz spezielle Kategorie, welche das gesamte Team runterzieht. Die Suns haben zu viele Spieler die zuerst ihren eigenen Abschluss suchen, wo wir bei Teambalance und Kaderstruktur landen. Wenn Jackson zum Korb zieht, hat er dank seiner Athletik häufig die Möglichkeit Ayton einzusetzen. Stattdessen versucht er in jedem Spiel mehrfach den Dunk des Jahres rauszuhauen. Zu Jamal, Jimmer und Co. sage ich nichts.

10.Frustration
Es gibt unzählige Situationen in denen Ayton übersehen wird. => z.B. Booker’s fehlende Court Vision. Niemand kann Lobs zuspielen.
Wenn man das sieht, tut das einem schon weh. Stattdessen chuckt irgendjemand durch die Gegend, weil Igor es zur Pflicht gemacht hat, 30 Dreier pro Spiel zu nehmen, egal wie schlecht die Würfe sind. Das ist inakzeptabel. Übersetzt heißt das: die Chucker haben grünes Licht und Ayton darf laut Coaching Staff keine Dreier nehmen. Es gab schon genug Indikatoren, wo man gut sehen konnte, dass Ayton ausgecheckt hat, weil er sowieso wie Falschgeld am Perimeter rumsteht oder unterm Korb nicht gefüttert wird. Er wedelt mit den Armen und nichts passiert. Das ist auf jeden Fall ein Grund warum er teilweise selbst wenig Würfe hat, weil er nur noch den Screener macht und das Ganze „laufen lässt“. Ayton hat bereits mehrfach durch die Blume Kritik am Spielsystem geäußert.

Es dürfte wohl ein Mix aus allem sein, was in dieser Franchise komplett schiefläuft, inkl. Ayton‘s aktuelle Schwächen. Wenn ich sage, ich will Booker als Scorer sehen, meine ich nicht, dass er 35 Würfe nehmen soll. Aber gut, guck dir das an. Folgendes Bild sagt mehr als alles was ich geschrieben habe. Das ist kein Rebuild. Es ist kein Weg. Das ist die Apokalypse durch Unvermögen und Robert Sarver. Es ist das Versagen von allen.

P.S. Jamal's Minuten musst du auch noch reinrechnen. Er ist schließlich ein wichtiger Rotationsspieler.

Bild

sidney95
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#2825

Beitrag von sidney95 » 28.03.2019, 09:09

Der Booker hate ist faszinierend. aBeR dIe sUnS hAbEn vErLorEn

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