Phoenix Suns

Zur ausgiebigen Diskussion über die einzelnen NBA-Franchises. Fan-Talk!
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STAT
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Phoenix Suns

#2526

Beitrag von STAT » 04.12.2018, 11:35

@ Sebastian:

Sarver lebt ganz bestimmt in der Illusion viele Probleme im Sommer mit Cap Space lösen zu können und er glaubt bestimmt auch, dass sein Buddy Jones irgendeinen namhaften Free Agent anlocken kann. Wenn Patterson im Vertrag drinbleibt, sind 16,5 Mio Cap Space weg. Das macht Sarver nicht. Sollte Sarver einen Move machen und die Suns deswegen ohne Cap Space dastehen, dann wird es ein großer Trade sein. Beispiele: Kevin Love, John Wall, Goran Dragic, Jrue Holiday, etc.

Ein weiteres Szenario sind sicher noch Trades ála Ariza für Rubio, Mirotic und solche Scherze, also für Spieler die auch auslaufen, allerdings auch ein Teil der Zukunft sein könnten.

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STAT
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#2527

Beitrag von STAT » 05.12.2018, 08:08

9:36 nach dem ersten Viertel in der eigenen Halle. Ich höre an dieser Stelle auf. Wenn irgendjemand dachte ich würde mit meinen Einschätzungen übertreiben, soll das bitte anschauen! Ich hoffe die Leute gehen nicht mehr in die Halle und ich stelle den Support sofort ein. Das ist der größte Witz den ich jemals gesehen habe. Das ist Tanking der neuen Stufe. Kein Playmaking, keine Struktur, der Coach ist ein Witz, das Front Office ist ein noch größerer Witz und vom Owner fange ich gar nicht an.

Ich weiß keine Ergebnisse und ich warte noch eine Weile. Mein Tipp: 62:124. Ich hoffe Booker fordert einen Trade, bitte tradet Ayton zu einer normalen Franchise, ihr zerstört seine Karriere.

Sarver out, ich bin out.

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Nobody
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#2528

Beitrag von Nobody » 05.12.2018, 08:23

Hab parallel zum DAL-Spiel immer mal den Spielstand verfolgt, auch mal in den Boxscore geguckt (außer Ayton hatte da Ende des 1. Viertels niemand auch nur einen Wurf getroffen), das muss echt übel gewesen sein. Nach gut 15 Minuten schon 30 Punkte hinten. Am Ende liest es sich ergebnistechnisch ja gar nicht mehr so übel, aber man muss einfach sagen, ohne Booker ist das gar nix in PHX. Wenn man nicht eh schon so schlecht wäre, müsste man spätestens jetzt in den Tankmodus gehen. Vielleicht bekommt man ab dem 15.12. noch irgendwas für Ariza, wenn's ein später 1st oder früher 2nd ist, würde das schon helfen, dazu dann einen der Top-Prospects, am besten Zion, der macht bzgl. seiner Einstellung den besten Eindruck und würde als Fit auch ganz gut passen. Was man dann in der FA bekommen kann, muss man abwarten, besonders attraktiv isses derzeit ja nicht, bei den Suns zu spielen...

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#2529

Beitrag von Mabusian » 05.12.2018, 08:31

Nobody hat geschrieben:
05.12.2018, 08:23
Wenn man nicht eh schon so schlecht wäre, müsste man spätestens jetzt in den Tankmodus gehen.
Phoenix hat doch mit Ayton und Booker schon zwei Toptalente. Die müssen nicht tanken, die müssen ihren jungen Spielern Gewinnen beibringen. Warum Kokoskov das nicht kann, ist mir ein Rätsel, da bin ich zu weit weg. Aber irgendetwas stinkt da gewaltig in Phoenix.

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#2530

Beitrag von Nobody » 05.12.2018, 08:47

Booker ist nicht fit, deshalb wird das diese Saison eh nichts mehr mit gewinnen, die sollen also ruhig noch ein Top-Talent mitnehmen und im Sommer endlich einen vernünftigen Job machen im FO! Nur mit Rooks und jungen Talenten wird das nix. Du kannst nicht ohne einen einzigen brauchbaren gelernten PG in eine Saison gehen und dann hoffen, viele Spiele zu gewinnen und dazu noch Spieler zu entwickeln. Das Gros der Teams in der Liga hat auf der Bank bessere PG als PHX überhaupt im Roster. Und da kann mir keiner erzählen, es wäre nichts auf dem Markt gewesen. Selbst Notlösungen, wie Larkin, Chalmers, Lawson, Nelson oder sogar D-Will wären im Sommer besser gewesen als alles, was da derzeit in PHX spielt. Und selbst wenn man vorhatte, Book zum primären Playmaker zu machen, was absolut ok ist, reicht es dahinter immer noch nicht. Ich kann doch nicht mit solch einem BC in eine Saison gehen und hoffen, Spiele zu gewinnen.

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#2531

Beitrag von STAT » 05.12.2018, 09:03

Mabusian hat geschrieben:
05.12.2018, 08:31
Aber irgendetwas stinkt da gewaltig in Phoenix.
https://twitter.com/ValleyoftheSuns/sta ... 0172087297

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#2532

Beitrag von Nobody » 05.12.2018, 09:17

STAT hat geschrieben:
05.12.2018, 09:03
Mabusian hat geschrieben:
05.12.2018, 08:31
Aber irgendetwas stinkt da gewaltig in Phoenix.
https://twitter.com/ValleyoftheSuns/sta ... 0172087297
Was nuschelt er am Ende? Hab ich nicht verstanden...

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#2533

Beitrag von STAT » 05.12.2018, 11:02

Nobody hat geschrieben:
05.12.2018, 09:17
Was nuschelt er am Ende? Hab ich nicht verstanden...
Verstehe es auch nicht ganz. „I am feel sorry for you“ ist glaub dabei, also übersetzt vermutlich sowas wie „deine Kohle reicht leider nicht“.

Ist ja auch egal. Sarver ist das Problem und solange er das Schiff steuert, ist es hoffnungslos. Ich würde dir mit dem Argument „nächstes Toptalent“ widersprechen. Das dachten wir von Jackson und Ayton/Mikal auch. Die Wahrheit ist, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. In dieser Organisation funktioniert die Entwicklung von Spielern nicht, es funktioniert überhaupt nichts. Was glaubst du was Ariza in ein paar Wochen/Monaten erzählen wird? Denkst du es wird etwas anderes wie bei Dragic, Bledsoe, Morris, Morris, Goodwin und Co. sein? Ich nicht.

Bis auf Booker sind ausnahmslos alle jungen Spieler gefloppt. Klar, TJ Warren sieht noch wie ein solider NBA-Spieler aus, aber das war es dann. Die Rookies aus dieser Saison natürlich ausgeschlossen. Zion oder wer auch immer, wird genauso wenig den Turnaround schaffen wie Ayton oder Josh Jackson…oder Doncic…oder Jackson Jr…oder Young…oder Bagley. Hoffnungen in das Front Office zu stecken, ist Selbstmord.

WOJ:
The Suns search for a short-term point guard solution has included trade targets, unsigned free agents and G-League options, including a visit to Phoenix from Santa Cruz's Darius Morris early this week, league sources tell ESPN.
Das sagt über diese Flaschen doch alles aus. Jetzt will man sich wieder mit Tanking Spielern durch die Saison mogeln. Der Rebuild war notwendig und es hat Spaß gemacht sich mal mit jungen Spielern zu beschäftigen und über Potential zu philosophieren. Das hat nur leider nichts mehr mit einem Rebuild zu tun. Es ist planlos, inkompetent, orientierungslos und war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Es ist eine Schande das wir diesen Weg mit Herz, Leidenschaft und Wille mitgegangen sind, um im vierten Jahr dieses Desaster mitansehen zu müssen. Diese Point Guard Situation ist ein Schlag in die Fresse und jetzt reden wir über wen? Darius Morris. Ich habe keine Ahnung wer das ist. Ist das deren Ernst? Sarver kann auch gleich sagen: „Wir haben keinen Plan und ihr alle seid mir scheißegal!“

Die Suns wären mit einem Playmaker und 2-3 NBA-Rollenspielern das typische LP-Team gewesen. Viel junges und aufstrebendes Gemüse gepaart mit ein paar Veteranen, aber das haben sie komplett verkackt. Ariza ist der verdammte Playmaker in diesem Team! Dieses erste Viertel heute hat jedenfalls die letzten vier Jahre in 12 Minuten sehr gut zusammengefasst. => auf allen Ebenen totales Scheitern.

Devin Booker hat erzählt, dass er in keinem Spiel in dieser Saison fit war. Was machen die da? Was sagt mir das über Booker, den Medical Staff und Kokoskov? Igor meint, es sei ihm egal, er will Spiele gewinnen. Booker’s Gesundheit ist ihm selbst auch egal, hauptsache spielen. Es ist völlig egal wohin man schaut, überall sitzt man da und fragt sich was die dort machen?

Die Abhängigkeit von Booker ist der Tatsache geschuldet, dass sie ihm keine Hilfe und Entlastung an die Seite gestellt haben. Ich verlange ja nicht mal Kemba oder Dragic, aber irgendjemand vom Kaliber wie Knight und Teodosic hätten schon gereicht. Das wäre auch schlimmer Basketball gewesen und das wäre okay, aber es wäre etwas gewesen, wenigstens irgendwas…

Dahinter hätten sie dann in Ruhe Okobo als dritten PG ausbilden können. Stattdessen ist die PG Situation ein einziges Karussell. Jeder der noch nicht dran war, darf mal ran und fliegt wieder raus. Ach ja und dann kommt vielleicht noch Darius Morris dazu, was ist das? Von Mike James, zu Tyler Ulis, über Shaq Harrison, Canaan, Jamal und Okobo zu Darius Morris? Ich dreh gleich durch.

Vielleicht macht es ja Sinn den GM und Coach zur Abwechslung auszutauschen…oh wait. Ich bin nicht mehr bereit um über Talent, Netrating und Zukunft zu sprechen, sondern bin jetzt am Punkt mir einzugestehen, dass ich ein Idiot bin. Ich habe so viel Zeit in dieses Hobby investiert und ich will nicht sagen, es war umsonst. Auch in den schweren Zeiten hat es Spaß gemacht. Es hat sogar bis gestern noch auf irgendeine Art Spaß gemacht, was verstörend ist, aber jetzt genug. Es ist endgültig genug. Ich bin am Ende.

9:36! Come on. :lol: :lol: :lol:

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#2534

Beitrag von Jonathan Walker » 05.12.2018, 11:07

Nobody hat geschrieben:
05.12.2018, 09:17
STAT hat geschrieben:
05.12.2018, 09:03
Mabusian hat geschrieben:
05.12.2018, 08:31
Aber irgendetwas stinkt da gewaltig in Phoenix.
https://twitter.com/ValleyoftheSuns/sta ... 0172087297
Was nuschelt er am Ende? Hab ich nicht verstanden...
"If that's all you got, I'm sorry for you." Also für $100 will er nicht verkaufen. Haha.

Ich wünschte, er würde es ernsthaft in Betracht ziehen. Ich glaube aber nicht daran, solange Phoenix Gewinn abwirft.

Man kann aber auch nicht alles auf Sarver schieben. So wie das Team zur Zeit schon wieder auftritt, muss man bei den unmittelbar am Spiel beteiligten Parteien anfangen, also den Spielern und Coaches. Es wird ja nicht so sein, dass Sarver vor jedem Spiel eine demoralisierende Rede hält, nach der keiner mehr Bock hat. Ich bin mittlerweile ratlos. Selbst die Process Sixers haben wenigstens immer hart gespielt. Obwohl - oder weil? - sie keine Vets hatten. Die waren mies, weil viele der Spieler nicht genug NBA-Talent hatten. Das ist nicht das Problem der Suns.

These: Das Team ist nicht gut (was dem Management und Sarver anzulasten ist). Daher sind die Vets schnell frustriert und haben keinen Bock (mehr). Das zieht auch die jungen Spieler runter. Wenn man dann noch einen Coach wie Igor hat, dessen Stärke nicht das Motivieren zu sein scheint, kommt man in Situationen wie heute.

Nach 8 Turnovern in den ersten 5 Minuten war ich bedient. Ich habe zum Ende des ersten Viertels gespult und kurz laut gelacht. Dann durch das Spiel gezappt und noch das vierte Viertel geschaut, da die Truppe um die Cast-Offs Bender, Melton und Daniels gegen die dritte Garde der Kings einigermaßen funktioniert hat. Unterm Strich ist man hier noch mit einem blauen Auge davon gekommen.

Ich mache mir mittlerweile ernsthafte Sorgen um Igor. Seine Setplays sind teilweise richtig schön, WENN sie funktionieren. Das tun sie leider zu selten. Gleichzeitig sind sie sehr komplex. Ich glaube nicht, dass das aktuell der richtige Weg ist. Von den Rotationen und der immer wieder nicht vorhandenen Motivation (und somit katastrophalen Defense) ganz zu schweigen.
"Come on guys, I'm still developing"

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#2535

Beitrag von STAT » 05.12.2018, 15:34

Jonathan Walker hat geschrieben:
05.12.2018, 11:07
These: Das Team ist nicht gut (was dem Management und Sarver anzulasten ist). Daher sind die Vets schnell frustriert und haben keinen Bock (mehr). Das zieht auch die jungen Spieler runter. Wenn man dann noch einen Coach wie Igor hat, dessen Stärke nicht das Motivieren zu sein scheint, kommt man in Situationen wie heute.
Ich denke da muss man viel weiter ausholen:

1. Owner (ahnungslos, narzisstisch, profitorientiert und will alles selbst machen)
2. Front Office (meistens Rookies, da Sarver „mitreden“ möchte)
3. Coaches (Sarver will immer sparen, gleiches Muster wie bei den GM‘s (nur Rookies)
4. von Anfang an fehlende Unternehmensphilosophie von oben
5. es wird keine Kultur etabliert, weil keine vorgelebt wird
6. auch in Losing/Rebuilding Jahren kann man eine Philosophie etablieren => FAIL
7. Leuchten wie Watson haben mit ihrer Art ziemlich viel zerstört
8. katastrophale Kommunikation und Außendarstellung
9. deshalb ist ein vertrautes Miteinander gar nicht möglich => dysfunktional
10. Sarver quatscht zu viel hinein. Nachdem Spiel in L.A. soll er direkt danach in der Kabine gewesen sein
11. Planlosigkeit in der Offseason: wo will man hin? Wie will man dort hin?
12. schlechtes Scouting, schlechte Entscheidungen bei der Evaluierung von Spielern (Canaan/Harrison)
13. ein Narzisst arbeitet mit Rookies und dann kommt das dabei heraus
14. viel zu wenig Ballhandler und Playmaking
15. niemand kann improvisieren. Rollenspieler wie Ariza mit zu großer Rolle
16. viele Spieler sind mit Rolle überfordert, da es keine Strukturen gibt
17. aufgrund von fehlender Creation führt ineffiziente Offense zu „lazy“ Defense
18. Spieler verlieren Fokus, wenn es offensiv nicht klickt. Keine Leadership vorhanden
19. generell viel zu wenig Qualität, keine 10 Mann Rotation möglich
20. Rookie Coach überfordert, da u.a. kein Playmaker vorhanden
21. merkwürdige Rotationen
22. das junge Talent ist extrem unbeständig. Heute Top, morgen Flop
23. Spieler wie Anderson sind krasse Minusspieler und tun doppelt weh
24. das Losing kostet Nerven und ist ermüdend => Motivationsprobleme
25. die fehlende Leadership tut hier gleich dreifach weh
26. ein Coach der Effort nicht lehren kann => Mentalitätsprobleme
27. Spieler wie Bridges oder Ayton sind solche Situationen nicht gewohnt
28. die College Kids kommen als Stars aus dem Schlaraffenland und finden sich in einem Saustall wieder
29. zu komplizierte Plays für den Anfang. Der Coach kann die Stärken des Teams nicht ausschöpfen
30. Lösung z.B. mehr Plays für Ayton und nach einem erfolgreichen defensiv Stopp vollgas voraus, da Halbfeld Basketball mit der Truppe kaum möglich ist
31. viel zu späte Anpassungen vom Coach
32. ein verdammt schwerer Schedule der zur Unzeit kam => Dominoeffekt
33. Booker nie fit
34. Booker konnte sich nie mit dem Team einspielen
35. keine Reaktion von Sarver und dem Front Office => man lässt alles weiterlaufen
36. deine These. Veteranen checken aus => dysfunktional
37. desaströse Leistungen wie z.B. von Jackson, Canaan, Anderson und Crawford
38. keine Transparenz => was ist denn nun der Plan? wo will diese Franchise hin?
39. die Fanbase nörgelt, nörgelt und nörgelt. Die meisten haben von der Art und Weise die Schnauze voll. Die Franchise präsentiert sich wie immer sehr unprofessionell
40. Die Medien beginnen schwierige Fragen zu stellen
41. Ayton und Co. beginnen zu zweifeln => Selbstvertrauen bekommt erste Risse
42. es entwickelt sich überall eine negative Grundstimmung und die breitet sich erneut auf allen Ebenen aus
43. von Sarver kommt nichts. Jetzt wäre die Zeit für einen offenen Brief, eine Rede oder sonst was => es passiert nichts
44. das Team ist generell zu jung um den Bock umzustoßen
45. das Team hat keinen Glauben an sich selbst und gibt sofort auf, wenn es nicht gleich klappt. Coaching? Fehlanzeige
46. jetzt kommt das Kultur Ding nochmal zum tragen, weil alle Spieler bei Social Media sind und die meisten sind vermutlich nicht strohdumm. => der nächste Dominoeffekt
47. Development Coaches wechseln jedes Jahr
48. Josh Jackson hatte nun drei Coaches und der Dritte wackelt wahrscheinlich schon

Wenn ich mich länger als zehn Minuten mit dieser Thematik beschäftigen würde, kann ich locker 100 Punkte rausholen, weil wir bei Dragic und Co. anfangen können. Das baut alles aufeinander auf, multipliziert sich zusammen und irgendwann wird die Lawine zu stark und zu groß = das Team ist kein Team, dem Coach gleitet alles aus der Hand, der das erste Mal in so einer Situation ist und Sarver sitzt im Elfenbeinturm mit Jones und diskutiert über Kevin Durant’s Free Agency. In der Summe wurden einfach viel zu viele Fehler gemacht und wenn die Suns einen Fehler korrigieren wollen, dann verschlimmern sie es.

Sarver muss bei sich selbst und der Organisation den Reset Knopf drücken, er muss endlich mit der Fanbase kommunizieren und uns wieder vereinen. Er muss dem Team klar machen was er will, was er erwartet und dieses Glaubensmuster Tag für Tag vorleben. Wenn sich Sarver nicht verändert, dann werden die Suns im gleichen Maße vor sich hinvegetieren und das ganze Talent/Potential zum Fenster hinauswerfen! Die Lösung ist nicht Zion, die Lösung ist Sarver. Was das heißt, kann sich jeder ausrechnen.

Booker, Bridges und Ayton haben in 203 Minuten ein Netrating von 10.8
Defensivrating: 99.6
Offensivrating: 110.3

Bis jetzt war das mein Anker. Das war das Licht am Ende des Tunnels. Wenn ich Ayton und Bridges in den letzten drei Spielen gesehen habe, dann sind das nicht mehr die gleichen Spieler wie vorher. Ich würde ja gerne das Wort „Rookie Wall“ in den Raum werfen, aber ich habe leider einen anderen Verdacht. Ich glaube Talent wird uns nicht retten. Ich glaube es nicht mehr. Die Talentkarte war die einzige Karte die ich noch als Trumpf in meinen Händen hatte.

Meine These:
die Suns sind komplett dysfunktional und das Veteranen Problem ist eines von vielen Symptomen. Die Ursache ist Sarver und nur er kann Heilung bringen, entweder er verkauft oder er ändert sich. Die Suns waren nach dem Nets Spiel am tiefsten Tiefpunkt aller Tiefpunkte angelangt. Über was reden wir jetzt? Die Organisation braucht ein Wunder.

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#2536

Beitrag von Zaubervogel » 05.12.2018, 16:22

Von Schritt 1 eines Rebuilds (Talentansammlung) zu Schritt 2 (Wettbewerbsfähigkeit, Spiele gewinnen) überzugehen ist vielleicht komplizierter als oft gedacht.
Erstmal stelle ich mir die Frage, inwieweit man bei den Suns überhaupt geglaubt hat diesen Schritt gehen zu können, wenn man neben Booker & Warren (die selbst noch in der Entwicklung sind) mit Ayton, Bridges, Jackson, Okobo/Melton weiterhin so krass auf "Jugend forscht" setzt. Das ist offensichtlich ZU JUNG um wettbewerbsfähig sein zu können, wenn daneben dann nur 3-4 Veteranen spielen.

Zum anderen hab ich manchmal den Eindruck, man glaubt durch das Verpflichten von ein paar Veteranen legt sich der Schalter von alleine um und es wird gewonnen. Es braucht aber auch die richtigen Veteranen, um den Schalter umlegen zu können. Die zu finden ist vllt nicht so einfach wie oft angenommen, allerdings muss man auch festhalten, dass die Suns da offensichtlich keinen guten Job gemacht haben. Ariza fand vor der Saison gefühlt jeder okay, Anderson und Crawford waren dann eher gleich fragwürdig. Man kann halt nicht davon ausgehen, dass es "veteranen-typisch" ist Bock auf die Entwicklung eines jungen Teams und eine Mentorrolle zu haben. Gerade wenn man dann Spieler von einem Contender verpflichtet, brauchts einen auch nicht wundern, dass sie schnell die Lust verlieren und Einsatz vermissen lassen, wenn das Team nicht wettbewerbsfähig ist (weil zu jung). Man sieht ja auch an Chandler, wie der auf einmal bei den Lakers auftritt.

Zudem fehlt bei den Suns der Spielertyp "mttelalt, 24-28jährig, um seine Karriere kämpfend" fast komplett, eigentlich habt ihr da neben Warren nur Holmes. Ich denke solche Spieler braucht es in dieser Phase eines Rebuild dringend. Wenn ihr statt mit Jackson+Anderson+Okobo/Melton mit Finney-Smith+Kleber+Barea (nur so als Bsp. von nem Mavs-Fan) spielen würdet, sehe wahrscheinlich schon vieles besser aus.

Fazit:
zu jung, schlecht ausbalanciert, falsche Veteranen

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#2537

Beitrag von STAT » 05.12.2018, 16:43

Zaubervogel hat geschrieben:
05.12.2018, 16:22
Zudem fehlt bei den Suns der Spielertyp "mttelalt, 24-28jährig, um seine Karriere kämpfend" fast komplett, eigentlich habt ihr da neben Warren nur Holmes. Ich denke solche Spieler braucht es in dieser Phase eines Rebuild dringend. Wenn ihr statt mit Jackson+Anderson+Okobo/Melton mit Finney-Smith+Kleber+Barea (nur so als Bsp. von nem Mavs-Fan) spielen würdet, sehe wahrscheinlich schon vieles besser aus.

Fazit:
zu jung, schlecht ausbalanciert, falsche Veteranen
Aus rein sportlicher Sicht würde ich auf jeden Fall mitgehen. Exakt das kritisiere ich seit dem Knight-Trade. Die Lösung ist dann nicht Melton, sondern Spieler XY und Spieler YZ auf der 1, vor allem dann wenn ich Ayton picke! Reine Spekulation, aber vielleicht wäre Ariza gar nicht so lethargisch, wenn er nicht Sachen tun müsste, die er noch nie tun musste.

!!! Wenn Ariza der Ballhandler und Anderson die Post-Up Option ist, ja dann läuft alles schief was schieflaufen kann !!!

Das ist amateurhaft, von allen Beteiligten! Wie soll so ein Mist dem Nachwuchs bei der Entwicklung helfen? Das ist furchtbares Kadermanagement und noch schlimmeres Coaching! Ariza wird spätestens nach Tag 3 gemerkt haben wo er da gelandet ist und für ihn war es dann das. Die Preseason war die größte Farce die ich als Fan jemals mitgemacht habe. Aber damals hieß es noch, „kein Problem, das spielt sich alles ein“. Nichts davon ist passiert. Wenn ich zwei Rookie Power Forwards hole und scheitere, dann ist die Konsequenz es genau gleich auf der wichtigsten Position auch zu machen? Keine Ahnung was man sich dabei denkt, aber die fahren das Schiff mit 300 Knoten in den Eisberg rein.

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#2538

Beitrag von STAT » 05.12.2018, 19:32

Ahahahaha ich sehe gerade einen Tweet von tankathon. Das ging ja nach dem ersten Viertel noch weiter. 46:13. Sechsundvierzig zu Dreizehn. Was für eine Shitshow. :stupid:

Gambo hat bestimmt schon wieder einen Anfall. :lol:

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#2539

Beitrag von STAT » 07.12.2018, 05:25

Schon wieder 9:34 nach dem ersten Viertel? :mrgreen:

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#2540

Beitrag von Coach K » 07.12.2018, 08:17

STAT hat geschrieben:
07.12.2018, 05:25
Schon wieder 9:34 nach dem ersten Viertel? :mrgreen:
Wenn ihr zu lasst das Jake Layman aussieht wie eine Reinkarnation von Bird was will man dann machen. :mrgreen:
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#2541

Beitrag von STAT » 07.12.2018, 10:22

Coach K hat geschrieben:
07.12.2018, 08:17
Wenn ihr zu lasst das Jake Layman aussieht wie eine Reinkarnation von Bird was will man dann machen. :mrgreen:
Irgendwelche Spieler müssen ja entwickelt werden. Wenn es schon bei den eigenen nicht funktioniert, dann halt so. Ich warte nur noch darauf bis der Interim GM den Interim Coach Joe Prunty vorstellt und die Suns für einen weiteren Spezialfall wie Ntilikina oder Fultz traden.

In den letzten zwei Spielen wurden die ersten beide Viertel 70:18 verloren. :roll:
The Suns are the first team in the shot clock era to be held under 10 points in the first quarter of back-to-back games (since 1954-55).
Quelle: ESPN

Die Negativrekorde der letzten Saison waren nicht gut genug. Jetzt setzen sie noch einen drauf, aber wer braucht schon jemanden der eine Offense anführen kann. Sehr offensichtlich war ich mit Booker auch zu streng. Punkt geht an Jonathan! Es ist brutal wie er trotz Verletzung die anderen doch mitzieht. Es scheint einfach nicht möglich mit dieser Truppe ein paar Spiele zu gewinnen. Es stimmt überhaupt nichts. Ich habe mitbekommen Kokoskov und Bridges sollen aneinandergeraten sein. Hornacek 2.0, es wiederholt sich alles, nur viel schlimmer.

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#2542

Beitrag von Coach K » 07.12.2018, 11:08

STAT hat geschrieben:
07.12.2018, 10:22
The Suns are the first team in the shot clock era to be held under 10 points in the first quarter of back-to-back games (since 1954-55).
Quelle: ESPN

Die Negativrekorde der letzten Saison waren nicht gut genug. Jetzt setzen sie noch einen drauf, aber wer braucht schon jemanden der eine Offense anführen kann. Sehr offensichtlich war ich mit Booker auch zu streng. Punkt geht an Jonathan! Es ist brutal wie er trotz Verletzung die anderen doch mitzieht. Es scheint einfach nicht möglich mit dieser Truppe ein paar Spiele zu gewinnen. Es stimmt überhaupt nichts. Ich habe mitbekommen Kokoskov und Bridges sollen aneinandergeraten sein. Hornacek 2.0, es wiederholt sich alles, nur viel schlimmer.
Das ist ja ganz mies. Ein negativ Rekord ja den anderen. Das ist wirklich einfach nur schlecht.

Mikal Bridges wirkte für mich immer als Musterschüler vor allem auf dem College, er brennte zwar auf dem Feld aber wenn er jetzt mit Igor aneinander geraden ist dann verstehe ich das nicht.
Weist du was da vorgefallen ist??

Falls ihr Ihn Traden wollt für Grant würde ich Ihn sofort nehmen. :mrgreen:
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Beitrag von STAT » 07.12.2018, 11:51

Coach K hat geschrieben:
07.12.2018, 11:08
Mikal Bridges wirkte für mich immer als Musterschüler vor allem auf dem College, er brennte zwar auf dem Feld aber wenn er jetzt mit Igor aneinander geraden ist dann verstehe ich das nicht.
Weist du was da vorgefallen ist??
Nein, ich weiß nicht warum. Deshalb wäre ich vorsichtig. Vielleicht war es nur in der Hitze des Gefechts oder ähnliches. Aber irgendwie schwer vorstellbar. Ich habe ja seit Oktober den Eindruck das Igor Teile der Truppe nicht hinter sich hat. Gerade wenn jemand wie Bridges aufmuckt oder Indikatoren von fehlendem Respekt zeigt, wird es gleich mehrfach fragwürdig. Mikal würde ich nämlich auch als Musterschüler bezeichnen. So oder so, das Ding ist so gut wie durch. Ich glaube nicht das Kokoskov die Saison übersteht. Mich würde es wundern, wenn er es bis Januar durchhält. Es gibt bestimmt viele qualitativ gute Coaches die total heiß auf den Job sind. :D

Booker und zum Teil auch Warren können viele Defizite kaschieren, aber hier stimmt zwischen Team und Coach etwas nicht. Es gab schließlich schon mehrfach äußerst fragwürdige Situationen wie z.B. Coach Igor sagt an was an, die Truppe macht danach was ganz anderes und hinterher weiß niemand von irgendwas.

-----

Was du vermutlich gar nicht weißt: Kokoskov hat Ayton auf die Bank gesetzt.

Angeblich fühlte Ayton sich nicht so gut. Aber nach drei Minuten kam er rein und konnte trotzdem 27 Minuten spielen. Wenn Igor eine Message an Ayton und das Team schicken möchte, dann betritt Ayton nach drei Minuten den Court? Hat er nun seine Lektion durch diese drastische Maßnahme gelernt? Was ist denn das schon wieder?

Sollte Ayton wirklich gesundheitliche Probleme haben, warum zockt er dann so lange? Ich habe es ja schon 100x gesagt, was machen die da? Das sieht von außen alles komplett vogelwild und planlos aus. Meiner Ansicht nach ist Rookie Kokoskov unter Rookie Jones mit der ganzen Rookie Truppe völlig überfordert. Totalschaden.

Den First Pick aktuell auf die Bank zu setzen, der in letzter Zeit extrem einbricht und völlig verunsichert wirkt, ist ungefähr so als würde man den Torwart austauschen und drei Bauernopfer suspendieren. Ein allerletzter Versuch irgendwie noch einen Impuls zu setzen. Ich denke Igor ist am Ende.

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#2544

Beitrag von Zaubervogel » 07.12.2018, 11:59

STAT hat geschrieben:
07.12.2018, 11:51
Es gab schließlich schon mehrfach äußerst fragwürdige Situationen wie z.B. Coach Igor sagt an was an, die Truppe macht danach was ganz anderes und hinterher weiß niemand von irgendwas.
Kannst du das mal konkretisieren?
Das wäre ja sehr krass, wenn sich so eine Truppe von Jungspunden schon rausnimmt den Coach zu ignorieren.

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#2545

Beitrag von Coach K » 07.12.2018, 12:04

STAT hat geschrieben:
07.12.2018, 11:51
Was du vermutlich gar nicht weißt: Kokoskov hat Ayton auf die Bank gesetzt.

Angeblich fühlte Ayton sich nicht so gut. Aber nach drei Minuten kam er rein und konnte trotzdem 27 Minuten spielen. Wenn Igor eine Message an Ayton und das Team schicken möchte, dann betritt Ayton nach drei Minuten den Court? Hat er nun seine Lektion durch diese drastische Maßnahme gelernt? Was ist denn das schon wieder?

Sollte Ayton wirklich gesundheitliche Probleme haben, warum zockt er dann so lange? Ich habe es ja schon 100x gesagt, was machen die da? Das sieht von außen alles komplett vogelwild und planlos aus. Meiner Ansicht nach ist Rookie Kokoskov unter Rookie Jones mit der ganzen Rookie Truppe völlig überfordert. Totalschaden.

Den First Pick aktuell auf die Bank zu setzen, der in letzter Zeit extrem einbricht und völlig verunsichert wirkt, ist ungefähr so als würde man den Torwart austauschen und drei Bauernopfer suspendieren. Ein allerletzter Versuch irgendwie noch einen Impuls zu setzen. Ich denke Igor ist am Ende.
Ich hatte heute früh als ich aufgestanden bin die aktuellen Gamestats gecheckt und gesehen Ayton steht da nur an 6 Stelle.
Das hatte mich gewundert, aber ich dachte die haben die aktuelle Rotation angepasst. Aber wenn du als Coach einen Spieler bencht weil er sich nicht gut fühlt und er dann 27 Minuten spielen kann. Dann stimmt da was nicht.
Außer es gibt Wunderheiler in Phoenix. Wobei die ärztliche Abteilung immer gut dort war.

Wenn du damit eine Ansage machen willst sagen wir zum Beispiel aus disziplinarischen Gründen dann musst du ihn komplett benchen oder wenn dann deutlich länger. ob du dann ein Spiel mehr verspielst oder nicht ist ja dann scheiß egal. Sorry für die Ausdrucksweise.

Aber ich muss sagen was Igor dort macht verstehe ich nicht. Du setzt deinen besten Spieler auf die Bank der Rookie dazu ist und in den letzten Tagen einige Prügel bezogen von der Fanbase. Der Junge hat 20 Spiele auf dem Buckel (+-). Das wird ja noch besser.

Dazu die Geschichte mit Bridges. Wenn er jetzt noch die Rookies verlieren sollte, dann soll er gleich hinschmeißen.
Dann steht gefühlt niemand mehr hinter ihm.

Gefühlt wird das Chaos auch immer schlimmer. Ich verstehe auch nicht warum kein Coach versucht das Team eine Defense Identität zu geben und nach dem Rebound bzw. Ballgewinn man in die Transition geht. Das Setplay liegt aktuell den Suns überhaupt nicht. Da Igor es scheinbar nicht versteht die Stärken der Spieler auszuspielen, sondern nur sein System durchdrücken will.
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#2546

Beitrag von STAT » 07.12.2018, 13:23

Zaubervogel hat geschrieben:
07.12.2018, 11:59
Kannst du das mal konkretisieren?
Das wäre ja sehr krass, wenn sich so eine Truppe von Jungspunden schon rausnimmt den Coach zu ignorieren.
Suns führen kurz vor Schluss gegen die Celtics mit drei Punkten. Boston hat den Ball => letzte Aktion.
It seemed like Igor said they wanted to foul on the Morris three-pointer, but Booker said in the locker room they weren’t supposed to. Huge miscommunication, if that’s the case, between coach and players.
Full Igor quote: "The coverage was to black any ball screen -- which is switching -- and also any catch that far out from the 3-point line was to foul." He went on to describe his philosophy on it before ending his answer saying, "the call was foul."
Ayton, Booker and Canaan all said the look was to switch. No fouling.
Hier nochmal zum Nachlesen:
http://arizonasports.com/story/1729520/ ... n-to-foul/

Wenn das mal passiert, beide Augen zu, die Situation analysieren und gut ist. In Phoenix ist die Summe der Verfehlungen das Problem. Ob das fehlende Kommunikation ist, diese Effort Geschichte, bestimmte Aussagen oder viele weitere Dinge. Josh Jackson hat z.B. gemeint die falschen Spieler bekommen zu viele Minuten. Ist jetzt von mir reine Spekulation, aber ich denke es betrifft Canaan, Ariza (zwei Kokoskov Lieblinge) und damals auch Anderson. Eigentlich sind sich alle Beteiligten relativ sicher, dass Canaan entlassen wurde, damit ihn Kokoskov ihn nicht mehr einsetzt.

Man sieht auf dem Court das dieses System von Kokoskov alle überfordert. Wenn es manchmal klappt, sieht es gut aus, aber die Suns haben nicht ansatzweise das Spielermaterial dafür. Das frustriert alle extrem schnell und Kokoskov geht dann her und nimmt sich fast jeden Spieler im Spiel zur Brust und erklärt irgendwas. Grundsätzlich ist das nicht verkehrt, aber mir würde das als Spieler gewaltig auf den Zeiger gehen, vor allem wenn ich die Spielidee vom Coach (für den Moment) falsch finde.

Statt nach einem Rebound zu pushen um einfache Punkte zu generieren, spielen die Suns fleißig von rechts nach links und kommen ohne Booker (und weitere Ballhandler/Playmaker) kein Stück weiter. Das Team müht sich ab und es kommen nur schlechte Würfe dabei raus. => große Frustration => Spieler verlieren Fokus => Spieler laufen nicht zurück und verteidigen mies => Rückstand wird zu groß => Team gibt auf

Wahrscheinlich ist Kokoskov aufgrund der Franchise und dem Spielermaterial ganz arm dran und eher Opfer als Täter, aber Igor macht mMn trotzdem verdammt schlechte Arbeit. Ich habe die These aufgestellt, Watson würde es besser machen und ja, ich bin mehr denn je davon überzeugt. Das sagt dann alles über Kokoskov aus, auch wenn er vermutlich das Opfer ist. Ich will Igor von seiner Idee und seinen Setplays auch gar nicht abbringen, aber ich würde das System modifizieren und für die aktuelle Situation anpassen. Das geht so einfach nicht. Alle Beteiligten liefern nicht ab. Von ganz oben bis ganz nach unten.

Wir müssen uns ja nur einmal vorstellen:
Die Suns haben McD und Co. rausgeworfen, steuern schon wieder auf einen Top Pick zu und James Jones sagt folgendes:
“Yeah, we have to worry about what happens in the draft but our primary focus is on this team currently and what we can do.”
Hä? Wie bitte was? Ich bin ja dafür den Pick zu traden, um endlich wettbewerbsfähig zu werden. Aber man muss trotzdem für alle Situationen bestens vorbereitet sein. Wie kann man die Draft zum aktuellen Zeitpunkt vernachlässigen oder zumindest so eine Aussage treffen? Gibt es bei den Suns überhaupt noch eine funktionierende Scouting Abteilung?
After the Suns fired several members of their front office staff along with former GM Ryan McDonough, it's a concern they haven't named replacements, writes @KZimmermanAZ.

Jones fired several other executives in the basketball operations department after McDonough was let go. Assistant GM Pat Connelly, director of scouting Courtney Witte, director of international scouting Emilio Kovacic and Northern Arizona Suns GM Louis Lehman were all fired, according to Wojnarowski.

The red flags come months later as Phoenix has stumbled to another bad start. A 4-20 record through a quarter of the season means the Suns are on track to face another pivotal draft, one that carries more pressure as the teams’ past lottery picks struggle to meet early expectations.

Phoenix continues on through the season without a front office that will be in place heading into next season or — at the very least — one that simply doesn’t have the bodies and, arguably, the infrastructure to win a draft and a free agency period that it desperately needs to.
That leaves Sarver and the Suns with a problem they can’t easily navigate in the present — yet one they created and should have seen coming.

Per the Suns’ staff directory, only two people with the word “scout” in their titles remain: Jason Hervey, an advance scout, and John Shumate, a scout. They held those same positions a year ago and were joined by an additional scout, plus Kovacic and Witte.
Add in McDonough’s background as a video intern and director of scouting, plus similar specialties of Connelly, and Phoenix appears to be down five bodies, all of whom were in charge of evaluating talent.
http://arizonasports.com/story/1759424/ ... ths-later/

Was Sarver da veranstaltet, ist unfassbar. Die Franchise präsentiert sich in einem desolaten Zustand. Die Suns brauchen die Draft, die Free Agency und Trades mehr denn je und es sind überall nur Rookies und GM Sarver am Start. Wie soll das weitergehen?

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#2547

Beitrag von STAT » 11.12.2018, 08:57

Das Positive zuerst: Dieses Team ist sehr komisch. Morgen ist dann wieder Schlafenwagenmodus? :shock:

Dieses Spiel erinnert mich an das Thunder Spiel im Januar. Damals hatten Jackson und Bender ihr Outcoming, wobei das mit dem heutigen Wissen sicher beschmunzelt werden darf. Heute waren vom Nachwuchs die Hauptdarsteller Ayton, Bridges und Jackson. Auch sehr, sehr ansprechende Auftritte von Melton und Holmes. Gerade Holmes ist für Ayton der beste „Mentor“ der Welt, da kann sich Ayton wirklich was abschauen und nicht von irgendwelchen Rentnern die nur ihren Scheck abholen.

Bei Ayton kam heute der Mini Baby Hulk raus. Sehr gute Defense, Körpersprache, Hustle und Aggressivität. Er braucht einfach Zeit! Es gab und gibt genug Indikatoren das es nicht hoffnungslos ist. Bridges und Jackson sahen exakt wie die Spieler aus, die man sich bei der Draft erhofft hatte. Ich weiß nicht wie ich das jetzt wieder einordnen soll? War das nun die Zukunft oder wieder nur einer dieser Lichtblitze in der das Team wie ein hochtalentiertes Ensemble aussieht? Die Suns haben mich zu häufig enttäuscht und hängen gelassen. Trotzdem kann man hier den jungen Kern mal gleichzeitig von der positiven Seite sehen. Meistens wechseln sie sich mit guten Spielen ja ab oder haben gar keine. (siehe Jackson)

4-23. Alter was ist das? Von außen muss es aussehen als wären die Suns nicht nur dysfunktional, sondern auch komplett ohne Talent. Ich frage mich häufig ob ich mir irgendetwas schönrede um durchzuhalten, aber ich finde das Talent ist definitiv da. Josh Jackson traue ich trotzdem keinen Meter über den Weg. :mrgreen:

-----

Nun zum negativen Teil, wobei es auch positiv ist. Die Fanbase inkl. ihrer Negativität geht mir die Nerven. Damit meine ich selbstverständlich in erster Linie mich selbst. Mir geht meine eigene Jammerei inzwischen selbst am meisten auf den Zeiger. Ich habe mich halt vor langer Zeit in die Suns verliebt und dementsprechend ist immer die Reaktion. Man nimmt sich alles viel zu sehr zu Herzen. Sollte ich wegfallen, dann wird es bald deutlich weniger Negativität über die Suns hier im Thread geben, was sicherlich gut ist.

In den letzten Tagen und Wochen sind mir immer größere Zweifel bezüglich meiner Suns-Zukunft gekommen. Ich war Anführer der Tanking Fraktion, aber was die Suns da machen wollte ich nicht. Diese Franchise sorgte nur für chronisches Kopfschütteln inkl. katastrophaler Außendarstellung. Aufgrund des Talents habe ich mir vieles schöngeredet und das widerliche und schamlose Tanking akzeptiert/gutgeheißen. Ich kann und will das nicht mehr. Wenn dieses Team wie heute alles gibt und wie heute spielt, ist es irgendwie akzeptabel. Aber das ist nicht die Regel, bei weitem nicht. Ich kann das von 20/21 – jährigen auch nicht erwarten. Ich erwarte es von dem lieben Herr Owner und deshalb weiß ich das mein Ende nah ist. :twisted:

Der springende Punkt ist nun: es gibt immer mehr Gerüchte um Ariza und Fultz. Die Zeilen für die Kündigung des LP sind bereits geschrieben. Meine Freundin weiß auch Bescheid und ist auf den 15. Dezember sehr gespannt. Wenn es um die Suns geht, rede ich viel Blödsinn und schaue am Ende doch wieder zu, obwohl ich das Gegenteil behaupte. Wenn allerdings auch nur ein weiteres Projekt hinzukommt, dann läuft das Fass über. Dann sollen sie mit ihrem Projekt – und Tankingbasketball ohne mich weitermachen. Mir reicht’s komplett und ich war bereits mehrfach kurz davor meinen LP zu kündigen, Twitter zu löschen und alles Suns-versuchte Zeug zu entfernen. Ich spüre wie sich in mir etwas verändert. Das ist nicht wie üblich ein emotionaler Ausbruch, sondern ein schleichender Prozess der inzwischen im roten Bereich ist, rational und sachlich. Ich habe jetzt häufig darüber geschlafen und wenn der Playmaker nicht kommen sollte, dann mache ich den Abflug. Monatelang wurde über den Turnaround schwadroniert und es passierte exakt nichts. Wir haben den schlechtesten Record in der Geschichte der Franchise, einer einst sehr stolzen und erfolgreichen Vorzeigefranchise. Heute präsentieren sich Sarver und Co. wie ein einziger Schei*haufen. Ich möchte kein Teil mehr davon sein.

Über John Wall und die Suns habe ich meine Witze gemacht. Ich würde mittlerweile für ihn traden. Ist mir egal was „man sich damit verbaut“. Ich hoffe auf Booker, Ayton, Bridges, Melton, etc. und wünsche allen Suns-Fans eine tolle Zukunft, aber ich bin diese Form von Losing leid.

Das 37 Siege Team um Bledsoe/Knight/Thomas/Morris/Tucker/Hornacek war der Auslöser für meinen Wunsch zu tanken. Ohne Starpower/Franchiseplayer geht schließlich in dieser Liga nichts. Bledsoe und Knight habe ich häufig kritisiert, vor allem Knight. Ich wäre froh und dankbar so jemanden heute zu haben. Früher waren die Ansprüche anders. Da waren die Beiden nicht gut genug. Die 17 Punkte Pleite gegen die Heat fühlte sich wie ein Sieg an. Das war der Moment, an dem mir eindringlich wie nie zuvor bewusstwurde, wie tief ich mit meinen Ansprüchen gesunken bin und wie deprimierend diese Franchise ist. An dieser Stelle hätte ich das 37 Siege Team gegen Booker, Ayton und Co. eingetauscht. Ich würde es auch nach dreimal schlafen und tollem Clippers Spiel noch tun. Wenn die Zukunft ist, Jackson beim Step Back Dreier chucken zuzuschauen und Fultz bei dem was er an der Freiwurflinie macht, dann geht mein letztes bisschen Verständnis und Geduld endgültig verloren.

9-58 aus den letzten 67 Spielen und wir sind im vierten (!!!) Rebuilding Jahr. Es ist jetzt genug. Das ist krank. Ich gebe Sarver noch ein paar Tage Zeit einen Playmaker zu finden. Meine Entscheidung ist fix. Kein Point Guard = keine Suns mehr. Das Heat Spiel hat mir den Rest gegeben. Ich denke es hat viel damit zu tun meinen Goran spielen zu sehen, während ich diesen furchtbaren Basketball auf der anderen Seite anschauen musste. :cry:

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Beitrag von Jonathan Walker » 11.12.2018, 17:10

Und das nach dem besten Effort der Saison? Dem ersten Spiel, in dem man weder Canaan noch Crawford bestaunen durfte? :mrgreen:

Auf einmal ergibt dann auch die Rotation Sinn. Ein paar mehr Minuten für JJ und weniger für Ariza und ich wäre (was das angeht) wunschlos glücklich gewesen. Ariza war der einzige Spieler, der mich letzte Nacht genervt hat. Ich hätte Ayton in der Crunchtime drauf gehabt, aber die Entscheidung war schon nachvollziehbar. Dass Bender auf die Bank genagelt wurde ist ja nichts neues.

Warren schon wieder mit Ejection. Ich kann Frust in der aktuellen Situation allgemein schon verstehen, im gestrigen Spiel allerdings nicht. Mit ihm hätte man wahrscheinlich gewonnen, da Melton mit Warren auf dem Feld wahrscheinlich nicht auf die Idee kommt, die letzten Würfe zu chucken.

Ansonsten: Inspirierende Spiele von quasi allen. Warum man das in in 27 Spielen erst ca. drei Mal gesehen hat bleibt die große Frage.

Ich will keinen Crawford mehr sehen und wenn es für Ariza tatsächlich so ein Markt gibt, wie von Woj beschrieben, dann kann ich den 15.12. auch kaum erwarten. Wall will ich trotzdem nicht, genauso wenig irgendwelche anderen Quick-Fixes mit langen Verträgen.

Von allen Spielern, die so im Gespräch sind, wäre mir Lonzo Ball am liebsten. Vor einem Jahr noch hätte ich den nicht mit der Kneifzange angefasst, allein wegen des Vaters. Aber von dem hört man ja zum Glück überhaupt nichts mehr. Fultz hätte ich trotz allem noch lieber als Wall. Mit Wall verbaut man sich die nächsten fünf Jahre, mit Fultz im Zweifel nur 1.5 Saisons, bis man ihn wieder los ist. Außerdem verdient er ca. ein Viertel von Wall.

Der Rebuild geht meines Erachtens übrigens noch keine vier Jahre, nicht annähernd. Vor vier Jahren hat man Bledsoe, Knight und Chandler ihre teuren Deals gegeben und wollte Aldridge holen. Das sind alles keine Rebuild-Moves. Da hatte man sich von den 48 Siegen in der Vorsaison blenden lassen und eben nicht den nötigen Rebuild bzw. Retool eingeleitet.
Aufgehört gewinnen zu wollen, was der erste Schritt im Rebuild ist, hat man erst im Sommer 2017, als Sarver die Playoffs 2020 offiziell als Ziel ausgab und man mal keine Vets in der Free Agency geholt hat. Bledsoe hat man auch erst zu Beginn der Saison 2017 getradet. Danach folgte die einzige komplette Tanking Season und als Resultat der First Pick.
2015-2018 war man auch schlecht, aber wenn die Hälfte der Rotation im Schnitt 30 ist, ist das für mich kein Rebuild. Zweifelsfrei schlechter Basketball, aber da wurden nicht bewusst viele Niederlagen in Kauf genommen oder den jungen Spielern viel Zeit gegeben (außer die letzten Wochen der Saison). Der vierte Pick war jeweils eher Nebenprodukt als offensichtlicher Teil eines Plans.

Aber vielleicht definieren wir das ja auch unterschiedlich. Ich war froh, als Sarver 2017 offenbar endlich einsah, dass man erstmal schlecht sein muss, um wieder richtig gut zu werden. Dass man nur ein Jahr später dann plötzlich doch wieder Vets überbezahlen wollte, hat mir ja eh nicht gefallen. Arizas Leistung und die aktuelle Bilanz bestätigt mich in diesem Denken. Meiner Meinung nach hätte man diese Saison von Anfang an als eine weitere Rebuild-Saison ansehen müssen (womit man auch nicht mit weniger Siegen dastehen würde) und dann schauen, was man aus den Talenten, Picks und dem Capspace 2019 schönes machen kann. So ähnlich wie Philly halt.
Nachdem man den beschriebenen Weg eingeschlagen hat, braucht man sich meiner Meinung nach nicht zu wundern, dass man nun mit diesem Roster dasteht.
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#2549

Beitrag von kdurant35 » 11.12.2018, 17:41

Jonathan Walker hat geschrieben:
11.12.2018, 17:10
Und das nach dem besten Effort der Saison? Dem ersten Spiel, in dem man weder Canaan noch Crawford bestaunen durfte? :mrgreen:

Auf einmal ergibt dann auch die Rotation Sinn. Ein paar mehr Minuten für JJ und weniger für Ariza und ich wäre (was das angeht) wunschlos glücklich gewesen. Ariza war der einzige Spieler, der mich letzte Nacht genervt hat. Ich hätte Ayton in der Crunchtime drauf gehabt, aber die Entscheidung war schon nachvollziehbar. Dass Bender auf die Bank genagelt wurde ist ja nichts neues.

Warren schon wieder mit Ejection. Ich kann Frust in der aktuellen Situation allgemein schon verstehen, im gestrigen Spiel allerdings nicht. Mit ihm hätte man wahrscheinlich gewonnen, da Melton mit Warren auf dem Feld wahrscheinlich nicht auf die Idee kommt, die letzten Würfe zu chucken.

Ansonsten: Inspirierende Spiele von quasi allen. Warum man das in in 27 Spielen erst ca. drei Mal gesehen hat bleibt die große Frage.

Ich will keinen Crawford mehr sehen und wenn es für Ariza tatsächlich so ein Markt gibt, wie von Woj beschrieben, dann kann ich den 15.12. auch kaum erwarten. Wall will ich trotzdem nicht, genauso wenig irgendwelche anderen Quick-Fixes mit langen Verträgen.

Von allen Spielern, die so im Gespräch sind, wäre mir Lonzo Ball am liebsten. Vor einem Jahr noch hätte ich den nicht mit der Kneifzange angefasst, allein wegen des Vaters. Aber von dem hört man ja zum Glück überhaupt nichts mehr. Fultz hätte ich trotz allem noch lieber als Wall. Mit Wall verbaut man sich die nächsten fünf Jahre, mit Fultz im Zweifel nur 1.5 Saisons, bis man ihn wieder los ist. Außerdem verdient er ca. ein Viertel von Wall.

Der Rebuild geht meines Erachtens übrigens noch keine vier Jahre, nicht annähernd. Vor vier Jahren hat man Bledsoe, Knight und Chandler ihre teuren Deals gegeben und wollte Aldridge holen. Das sind alles keine Rebuild-Moves. Da hatte man sich von den 48 Siegen in der Vorsaison blenden lassen und eben nicht den nötigen Rebuild bzw. Retool eingeleitet.
Aufgehört gewinnen zu wollen, was der erste Schritt im Rebuild ist, hat man erst im Sommer 2017, als Sarver die Playoffs 2020 offiziell als Ziel ausgab und man mal keine Vets in der Free Agency geholt hat. Bledsoe hat man auch erst zu Beginn der Saison 2017 getradet. Danach folgte die einzige komplette Tanking Season und als Resultat der First Pick.
2015-2018 war man auch schlecht, aber wenn die Hälfte der Rotation im Schnitt 30 ist, ist das für mich kein Rebuild. Zweifelsfrei schlechter Basketball, aber da wurden nicht bewusst viele Niederlagen in Kauf genommen oder den jungen Spielern viel Zeit gegeben (außer die letzten Wochen der Saison). Der vierte Pick war jeweils eher Nebenprodukt als offensichtlicher Teil eines Plans.

Aber vielleicht definieren wir das ja auch unterschiedlich. Ich war froh, als Sarver 2017 offenbar endlich einsah, dass man erstmal schlecht sein muss, um wieder richtig gut zu werden. Dass man nur ein Jahr später dann plötzlich doch wieder Vets überbezahlen wollte, hat mir ja eh nicht gefallen. Arizas Leistung und die aktuelle Bilanz bestätigt mich in diesem Denken. Meiner Meinung nach hätte man diese Saison von Anfang an als eine weitere Rebuild-Saison ansehen müssen (womit man auch nicht mit weniger Siegen dastehen würde) und dann schauen, was man aus den Talenten, Picks und dem Capspace 2019 schönes machen kann. So ähnlich wie Philly halt.
Nachdem man den beschriebenen Weg eingeschlagen hat, braucht man sich meiner Meinung nach nicht zu wundern, dass man nun mit diesem Roster dasteht.
Bewusst verloren haben sie auf jeden Fall bereits in den letzten Monaten der 16/17er Saison, als Bledsoe raus genommen wurde.

Zumindest laut Gambo soll es kein Prospect geben, was gegen Fultz spricht. Nur für Ariza würd ich das Risiko auch sofort aufnehmen.
Von Wall halte ich auch weiterhin nicht viel. Seh ich da einfach keinen Sinn. Die einzige billige Saison ist sportlich eh vorbei. Dann wird er teuer, beendet seine Prime und ist verletzungsanfällig. Prost Mahlzeit. Wie er menschlich in diese Chaostruppe mit null Erfolg passt kommt erschwerend hinzu. Ich ahne Böses.

Stimme ja Stat zu, dass die derzeitige Entwicklung unbefriedigend und auch nicht zuversichtlich für die Entwicklung scheint. Trotzdem wäre ein Panikmove a la Wall mMn der endgültige Todesstoß. Gegen Experiment a la Ariza ohne langfristiges Risiko habe ich nichts. Aber der Wall Plan ist eine furchtbare Idee.

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Beitrag von Jonathan Walker » 11.12.2018, 20:40

kdurant35 hat geschrieben:
11.12.2018, 17:41
Bewusst verloren haben sie auf jeden Fall bereits in den letzten Monaten der 16/17er Saison, als Bledsoe raus genommen wurde.
Die Diskussion hatten wir hier ja schon einmal. Bledsoe hat ganze 14 Spiele verpasst. :roll:

Darauf habe ich ja auch hingewiesen:
Jonathan Walker hat geschrieben:
11.12.2018, 17:10
Zweifelsfrei schlechter Basketball, aber da wurden nicht bewusst viele Niederlagen in Kauf genommen oder den jungen Spielern viel Zeit gegeben (außer die letzten Wochen der Saison).

kdurant35 hat geschrieben:
11.12.2018, 17:41
Zumindest laut Gambo soll es kein Prospect geben, was gegen Fultz spricht. Nur für Ariza würd ich das Risiko auch sofort aufnehmen.
Laut Gambo sollten die Suns auch DiVincenzo draften :mrgreen:

Gambo sprach sich auch gegen Ball aus, weil der ein Prospect sei. Gleichzeitig will er Rozier, weil der die Suns direkt 10 Siege besser mache... 'nuff said.

Im Vakuum muss man den auslaufenden Ariza für den 2017er First Pick natürlich machen. Aber Fultz kostet nächste Saison 10 Millionen. Stand heute würde ich nicht davon ausgehen, dass er sich in Phoenix (!) soweit fängt bzw. entwickelt, dass er nächste Saison bereits mehr bringt, als ein FA, den man für diese Summe signen kann, plus was auch immer man sonst jetzt für Ariza bekommen kann und dann noch im Kader steht.

Es könnte natürlich sein, aber das Risiko wäre mir persönlich zu hoch.
kdurant35 hat geschrieben:
11.12.2018, 17:41
Von Wall halte ich auch weiterhin nicht viel. Seh ich da einfach keinen Sinn. Die einzige billige Saison ist sportlich eh vorbei. Dann wird er teuer, beendet seine Prime und ist verletzungsanfällig. Prost Mahlzeit. Wie er menschlich in diese Chaostruppe mit null Erfolg passt kommt erschwerend hinzu. Ich ahne Böses.

Stimme ja Stat zu, dass die derzeitige Entwicklung unbefriedigend und auch nicht zuversichtlich für die Entwicklung scheint. Trotzdem wäre ein Panikmove a la Wall mMn der endgültige Todesstoß.
Das wäre echt der Abschuss. Würde mir nicht so viel an Booker liegen, wäre ich rein aus Interesse glatt dafür. :lol:
kdurant35 hat geschrieben:
11.12.2018, 17:41
Gegen Experiment a la Ariza ohne langfristiges Risiko habe ich nichts. Aber der Wall Plan ist eine furchtbare Idee.
Du meinst das Ariza-Signing? Das Problem ist, dass mit so einem Signing (sowie dem Anderson-Trade und den Moves pro Canaan/Crawford vor Saisonstart) eben auch die Erwartungen aller steigen. Umso größer ist jetzt die Enttäuschung bei den Fans, aber auch beim Team selbst, umso mieser die Stimmung bei Ariza, Anderson und Co., was sich (meiner Theorie nach) negativ auf das gesamte Team auswirkt. Ariza zählt die Tage, genauso wie zuletzt Chandler und davor Bledsoe, die in PO-Teams jetzt wieder aufgeblüht sind. Das ist alles sowas von absehbar - und meiner Meinung nach vermeidbar, wenn man nicht zu früh zu viel will.
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