Phoenix Suns

Zur ausgiebigen Diskussion über die einzelnen NBA-Franchises. Fan-Talk!
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Coach K
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Phoenix Suns

#2301

Beitrag von Coach K » 19.10.2018, 07:59

STAT hat geschrieben:
18.10.2018, 20:28
Jonathan Walker hat geschrieben:
18.10.2018, 18:36
Anderson war übrigens grottig. Vielleicht kann er dann die Regression zur MItte bei TJs und JJs Shooting ein bisschen auffangen. Bin wirklich gespannt, ob TJ weiter so ballert (also annähernd 4 Dreier pro Spiel nimmt). Bei Josh habe ich da weniger Bedenken. Nur treffen werden sie garantiert weniger.
Ich finde es gar nicht so schlecht, wenn Anderson mies spielt. Seine Gravity ist erstmal wichtiger als seine Statistiken und mittelfristig wünsche ich mir ja sowieso andere Rotationen. Hast du gesehen wie viel Platz Booker gehabt hat? Das war zu früher ein Unterschied wie Tag und Nacht. Bitte lass Bridges in der NBA funktionieren. Booker – Bridges – Jackson – Ariza – Ayton will ich sehen. 48 Minuten lang. :twisted:
Als ihr Anderson geholt habt, da hast du noch geschumpfen, jetzt bist du froh weil er Gravity bringt. So ändern sich doch die Zeiten.
Ja Booker hat viel Platz das stimmt, ich habe mir gestern das Spiel auch noch angeschaut bzw. es ist nebenher gelaufen.
Anderson wird anders wieder werfen und falls Warren und Jackson beide um die 33% werfen von Downtown seid ihr hier ja alle glücklich.
STAT hat geschrieben:
18.10.2018, 20:28
Igor ist übrigens pures Gold. Den Typ muss man lieben. Nach dem Spiel findet er lobende Worte, aber geht trotzdem direkt auf die Defense von Booker/Ayton und dem Rebounding von Ariza ein. Wenn jemand das Schiff irgendwie auf Kurs bringt, dann er. :tup:
So muss man doch als Coach agieren, sehe ich Defizite muss man diese ansprechen. Auch wenn man davor gewonnen hat. Ansonsten entwickeln die Jungs sich nicht wie gewünscht weiter und man schafft eine gefährliche Atmosphäre wo die Spieler denken Sie können so durch die Saison cruisen.
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#2302

Beitrag von STAT » 19.10.2018, 09:30

Coach K hat geschrieben:
19.10.2018, 07:59
Als ihr Anderson geholt habt, da hast du noch geschumpfen, jetzt bist du froh weil er Gravity bringt. So ändern sich doch die Zeiten.
Auch heute bin ich der gleichen Ansicht. Aber was bringt es jetzt noch zu schimpfen? Anderson ist nun mal ein Teil meines Lieblingsteams und deswegen muss ich die Ist-Situation akzeptieren. Ich habe z.B. nie behauptet Anderson sei sportlich gar nicht mehr zu gebrauchen.

Meine Rotationen auf der 3 + 4 wären immer noch am liebsten Jackson/Ariza/Bridges/Warren/Bender/King

Ich bin auch immer noch der Meinung, all diese Spieler würden Ayton defensiv „mehr“ helfen können, weshalb ich den Move für Anderson u.a. kritisiert hatte. Ayton hat defensiv noch einiges zu tun und wenn Anderson neben ihm spielt, ist das dann gleich doppelt übel.

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#2303

Beitrag von STAT » 19.10.2018, 21:54

Kellan Olson:
Kokoskov said Ayton was upset when they looked over some of his defensive mistakes but coach said it was about being tired and fatigued.

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#2304

Beitrag von STAT » 21.10.2018, 06:37

Sehr guter Test und natürlich mit Ansage. Mit dieser Defense hast du gegen solche Teams an normalen Tagen keine Chance. Offensiv hat auch vieles nicht funktioniert. Ayton weiß spätestens jetzt in welcher Liga er gelandet ist. Der braucht jetzt nur noch Embiid, dann hat er fast alles gesehen. :D

Wichtigste Erkenntnis:
Mikal sah defensiv und offensiv gut aus. Das ist mir ehrlich gesagt fast wichtiger als das Ergebnis.

Jetzt noch irgendwie die Warrios ohne weiteren Totalschaden überstehen.

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Jonathan Walker
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#2305

Beitrag von Jonathan Walker » 21.10.2018, 06:56

STAT hat geschrieben:
21.10.2018, 06:37
Sehr guter Test und natürlich mit Ansage. Mit dieser Defense hast du gegen solche Teams an normalen Tagen keine Chance. Offensiv hat auch vieles nicht funktioniert. Ayton weiß spätestens jetzt in welcher Liga er gelandet ist. Der braucht jetzt nur noch Embiid, dann hat er fast alles gesehen. :D
Ja, aber Jokic war ziemlich unstoppable. Ich finde, da konnte Ayton gar nicht so viel besser machen. PHX war auch +3 in den 23 Minuten mit Ayton und -31 in den restlichen 25 Minuten mit Chandler und Holmes. Offensiv konnte Ayton nicht viel zeigen, außer seine gute Vision bei einem Pass aus dem Short Roll in die Corner. Eddie Johnson meinte zwar, dass er den selber machen muss, aber dass er solche Pässe sieht ist auch ein gutes Zeichen.
STAT hat geschrieben:
21.10.2018, 06:37
Wichtigste Erkenntnis:
Mikal sah defensiv und offensiv gut aus. Das ist mir ehrlich gesagt fast wichtiger als das Ergebnis.
Ja - und das Team funktionierte mit ihm so viel besser. Auch hier sind die +/- Werte wieder sehr treffend. Bridges +21, Ariza -47 :mrgreen:

Ansonsten:

- Booker legt jetzt 25/7 in einem schlechte Spiel auf. War schön zu sehen, dass er an die Linie kommt, wenn der Wurf nicht so fällt.

- Warren nimmt weiterhin die Dreier, dieses Spiel 2/5. Sein Wurf sieht echt gut aus, auch aus der Midrange erscheint mir der Release schneller als vorher. Bin gespannt, wie sich das entwickelt.

- Jackson dagegen mit 0-3, aber immerhin nimmt er sie auch weiterhin.

- Anderson weiterhin mies. Ein Rebound in 22 Minuten wäre auch mal schön gewesen.

- Die Lineup aus Booker mit den Ves (Canaan-Ariza-Anderson-Chandler) kann ich jetzt schon nicht leiden.

- Crawford zum Glück nur 7 Minuten, in denen er sich auch nicht gerade für mehr empfohlen hat.
STAT hat geschrieben:
21.10.2018, 06:37
Jetzt noch irgendwie die Warrios ohne weiteren Totalschaden überstehen.
Zum Glück müssen die morgen Nacht auch erst noch gegen Denver ran. Kann mir nicht vorstellen, dass die b2b dann alles geben. Wird defensiv trotzdem übel, wenn die Defense nicht konstanter wird, vor allem in Transition.
Rotation 01.07.18:

Knight (24) | Booker (10) | FA-PG (16) | Okobo | (Harrison)
Booker (28) | Bridges (20) | Daniels | (Reed)
Jackson (26) | Ariza (14) | Warren (8)
Ariza (14) | Warren (16) | Bender (18)
Ayton (30) | Chriss (18) | Chandler

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#2306

Beitrag von STAT » 21.10.2018, 08:02

Jonathan Walker hat geschrieben:
21.10.2018, 06:56
Ja, aber Jokic war ziemlich unstoppable. Ich finde, da konnte Ayton gar nicht so viel besser machen. PHX war auch +3 in den 23 Minuten mit Ayton und -31 in den restlichen 25 Minuten mit Chandler und Holmes.
Das ist richtig, ich denke da hätte selbst Gobert enorme Probleme gehabt. Ist natürlich für den Rook in dem Moment etwas undankbar, aber ich finde er hat sich ganz gut geschlagen. Aus diesem Spiel kann er wesentlich mehr mitnehmen als gegen die Mavs.
Jonathan Walker hat geschrieben:
21.10.2018, 06:56
Offensiv konnte Ayton nicht viel zeigen, außer seine gute Vision bei einem Pass aus dem Short Roll in die Corner. Eddie Johnson meinte zwar, dass er den selber machen muss, aber dass er solche Pässe sieht ist auch ein gutes Zeichen.
Bei solchen Sachen bin ich sowieso immer an Bord. Ayton lernt früher oder später wann er selbst abschließen muss und wann nicht. Das er solche Skills zeigt ist und teamorientiert spielen möchte, ist viel wichtiger wie ich finde. :tup:
Jonathan Walker hat geschrieben:
21.10.2018, 06:56
- Die Lineup aus Booker mit den Ves (Canaan-Ariza-Anderson-Chandler) kann ich jetzt schon nicht leiden.
Ich glaube das musst du nicht mehr häufig sehen. Geben wir ihnen noch acht Spiele Zeit, dann wird die Rotation allerspätestens anders aussehen. Bridges ist für dieses Team wie gemacht. Die Suns brauchen genau diesen Spielertypen. Er ist so lang, beweglich und weiß defensiv einfach was er zu tun hat. Werfen kann er bekanntlich auch. Mikal wird der Teamdefense auf jeden Fall einen Push geben.

Anderson soll vier Minuten rein, 2-3x abfeuern und wieder raus. Chandler’s Tage sind sowieso gezählt. Man merkt ihm das Alter inzwischen schon sehr an und er ist mit seinem Skillset leider extrem von seiner Athletik abhängig. Das geht auf Dauer sowieso nicht gut. Igor möchte gewinnen und er will mehr Stabilität. Es ist nachvollziehbar, dass er erstmal auf die Vets zurückgreift, aber die reißen es halt sehr wahrscheinlich auch nicht mehr raus. Von daher ist mMn nach nur eine Frage der Zeit. Je schlechter Anderson spielt, desto besser für die langfristige Zukunft. 24 Minuten Anderson braucht wirklich niemand.

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#2307

Beitrag von Jonathan Walker » 21.10.2018, 19:30

STAT hat geschrieben:
21.10.2018, 08:02
Igor möchte gewinnen und er will mehr Stabilität. Es ist nachvollziehbar, dass er erstmal auf die Vets zurückgreift, aber die reißen es halt sehr wahrscheinlich auch nicht mehr raus. Von daher ist mMn nach nur eine Frage der Zeit. Je schlechter Anderson spielt, desto besser für die langfristige Zukunft. 24 Minuten Anderson braucht wirklich niemand.
Ich hoffe du hast Recht. Aber es ist wirklich so, dass die in der Unit aus Vets zwar nicht die Anfängerfehler machen, aber eben trotzdem einfach schlecht sind. Und die mit zu vielen Young Guns sind eben schlecht, weil sie Fehler noch zu viele Fehler machen. :mrgreen:

Übrigens: Reed hat von Indiana einen 2-Way-Deal bekommen und Harrison wurde von den Bulls gesigned.

Währenddessen startet Derrick Jones Jr. schon für die Heat und spielt 30 Minuten... :roll:
Rotation 01.07.18:

Knight (24) | Booker (10) | FA-PG (16) | Okobo | (Harrison)
Booker (28) | Bridges (20) | Daniels | (Reed)
Jackson (26) | Ariza (14) | Warren (8)
Ariza (14) | Warren (16) | Bender (18)
Ayton (30) | Chriss (18) | Chandler

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#2308

Beitrag von STAT » 21.10.2018, 21:24

Jonathan Walker hat geschrieben:
21.10.2018, 19:30
Ich hoffe du hast Recht. Aber es ist wirklich so, dass die in der Unit aus Vets zwar nicht die Anfängerfehler machen, aber eben trotzdem einfach schlecht sind. Und die mit zu vielen Young Guns sind eben schlecht, weil sie Fehler noch zu viele Fehler machen. :mrgreen:
Ganz sicher! Ok, sagen wir 99,5%. Ich kann nicht ausschließen, dass Sarver doch noch irgendeinen Bock baut. Jones hat jetzt mehrfach betont, es geht in erster Linie um die Entwicklung des Kerns. Wohlgemerkt nach (!) der angeblichen „Playoff-Rede“ von Sarver. Der neue GM erzählt also ganz andere Sachen als der Owner. Du hast gemeint, das Interview von Sarver bei Gambo war verstörend. Verstehe ich. Sarver kann sich mMn nicht artikulieren und er ist kein PR-Typ. Wenn er vom Ende des Rebuilds spricht, dann interpretiere ich, er meint das Ende von Tanking! Keine Panik. Sarver will Spiele gewinnen und Leute in die Halle holen, aber er möchte den Kern nicht aufbrechen. Zu 99,5%. :mrgreen: :lol:

Das Nächste:
Igor ist nicht Watson. Kokoskov hat von Anfang an gesagt, die Zeit für Freikarten ist vorbei. Alle müssen Gas geben und alle müssen sich ihre Spielzeit erkämpfen. Deshalb sieht Bender z.B. zurecht keine Minuten mehr. Kokoskov weiß aber um was es geht. Der Plan ist:

=> Stabilität u.a. durch Veteranen und dann den Stab so schnell wie möglich weitergeben.

Wenn Plan A nicht wie gewünscht funktioniert, wird Igor reagieren. Er muss es sogar. Sollte der Tank von Anderson so leer sein wie es momentan aussieht, spielt er sich sowieso selbst aus der Rotation. Kokoskov hat das Leistungsprinzip ausgerufen. Wenn er sich nicht an seine Worte hält, dann schadet er sich selbst und macht sich unglaubwürdig. Außerdem weiß er sicher, dass er mit Anderson, Chandler und Ariza 2020/2021/2022 nicht in die Playoffs kommen wird. Er ist vom Nachwuchs genauso abhängig wie umgekehrt. Schließlich ist er genau dafür eingestellt worden. Er muss sich daran messen lassen was aus Bridges und Co. wird. (Bender würde ich ausschließen)

Was geschieht, wenn wir 48 Minuten lang einen aus Bender/Chriss spielen lassen, wissen wir jetzt auch. Das geht nicht. Es bringt keine Stabilität, man spielt 4 vs 5. Das Gleiche gilt vermutlich für Melton/Okobo. Es ist wohl zu früh die rohen Talente reinzuwerfen. Mikal war jetzt verletzt und hat Teile der Vorbereitung verpasst. Deswegen sind seine Einsatzzeiten sehr wahrscheinlich nachvollziehbar. Wenn Anderson so weiterspielt, werden Warren und Bridges automatisch mehr spielen. Ich bin wirklich kein Fan von Canaan und ich habe mit dieser Situation immer noch ein Problem, aber Canaan hat seine Sache den Umständen entsprechend sehr ordentlich gemacht. Ein weiterer Indikator pro Kokoskov.

Igor kann nicht mit 1-9 in die Saison starten. Das bringt den ganzen Plan ins Wanken, weil dann Sarver (verständlicherweise) durchdreht. Alle machen sich wieder über uns lustig, die Suns sind die Lachnummer der Liga, das Internet ist voll mit Suns-Fails und auf den Billboards steht wieder #SarverOut. Dies gilt es zu verhindern. Okobo/Melton/Bender sind wohl eher noch nicht die Lösung, noch weniger als Anderson und Chandler.

Wir haben bei Chriss und Bender eines gelernt: Spielzeit ist nicht alles und schon gar nicht das Allheilmittel. Ich bin ein klarer Befürworter für Spielzeit und habe diese Ansicht hier oft vertreten, vor allem wenn die Veteranen nicht liefern! Das macht es gleich doppelt schwer, Spielzeit für Veteranen zu akzeptieren. Trotzdem glaube ich inzwischen, man muss das unbedingt auf die einzelnen Spieler herunterbrechen, also wer benötigt wie viel Minuten? Wem tut das Haifischbecken von Anfang an gut und wer wird aufgefressen?

Kokoskov ist ein durch und durch ein Basketballlehrer. Watson hätte Ayton als Allen Iverson 2.0 bezeichnet und er hätte Warren erzählt, er wird auf jeden Fall ein All-Star. Igor kommt nach Phoenix und setzt den etablierten Warren erstmal auf die Bank und plötzlich fängt dieser an Dreier zu ballern. Igor zählt Jackson mehrfach an und „kritisiert“ die beiden Säulen der Zukunft wegen ihrer Defense. Der weiß ganz genau wie der Hase läuft und er vertreibt jetzt die bösen Geister der Vergangenheit. Wenn etwas an den Phoenix Suns geil ist, dann Book, Ayton und vor allem Igor Kokoskov. Sollte Bridges dreimal so eine „Boss-Performence“ hinlegen, dann wird er spielen, eher früher als später. In Utah trauern sie Igor immer noch hinterher. Selbstverständlich werde ich mich auch in Zukunft über Igor’s Rotationen aufregen, speziell wenn Anderson oder Canaan mies spielen, aber ich glaube ganz fest an Kokoskov. Das Team ist in guten Händen. Zu 99,5%. :twisted:

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#2309

Beitrag von STAT » 23.10.2018, 05:48

Eine wirklich verstörende erste Halbzeit. Defense, Rebounding, Aggressivität und Einsatz sind nicht existent. Das ist weniger als gar nichts. Wieder einmal ein „I don’t wanna be here“-Auftritt. Ich kann es nicht verstehen. :cry: Was läuft in diesem Team so verkehrt? Das ist doch nicht nur eine Qualitätsfrage. Das Playmaking ist überraschend auch wieder eine Katastrophe.

Wegen dem Auftaktprogramm erwarte ich wirklich nicht viel, aber wenn die Basics komplett fehlen, ist das schon sehr bitter. Ayton hat jetzt genau die Probleme die ich im Juni/Juli erwartet hatte. Der bekommt den Rookiebonus, aber der Rest? Die Transition Defense ist absurd mies. Ist das sogar noch schlechter als letzte Saison?

Ariza und Anderson treffen kein Scheunentor. Crawford wie erwartet die ganz große Verstärkung. Immerhin schießt TJ Warren weiterhin die Lichter aus, aber das war es dann schon mal an guten Neuigkeiten. Ich weiß gar nicht ob ich mir die zweite Halbzeit überhaupt noch geben soll. Nach 2,5 Spielen! :stupid:

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#2310

Beitrag von STAT » 23.10.2018, 08:36

Ayton’s Zahlen sind nicht normal. Wenn Ariza und Co. nicht Backsteine werfen, geht er mit 7 + Assists raus. Ich frag mich ob der Junge das nächste Triple Double Monster in 2-3 Jahren sein wird. Er hat zum Teil wirklich wunderbare Pässe drin und seine Court Vision ist sehr vielversprechend.

Größte Baustellen:

- er muss viel aggressiver sein. Weiß er eigentlich was für ein Büffel er ist?
- ausboxen gefällt mir nicht gut. Positionierung und Einsatz müssen besser werden.
- Onball Defense sieht teilweise okay aus, aber ist natürlich ausbaufähig.
- Helpdefense ist weiterhin das großes Thema. In der zweiten Halbzeit aber wesentlich besser.
- Defensive Flashes sind immer wieder zu sehen, aber ist insgesamt noch ungenügend. Anlagen sind allerdings da. :tup:
- Seine offenen Dreier sehen in allen Videos extrem smooth aus. Wann darf er ballern? Wie überträgt er seinen Wurf in die NBA?
- Post Moves

Er trifft immer noch sehr gut seine Freiwürfe und er ist agil genug, um an den Guards/Wings dran zu bleiben. Ich denke das sollte erst einmal über allem stehen. Was Ayton offensiv ohne Point Guard in diesem Hühnerhaufen anbietet, ist beeindruckend. Ich mein, da kann ihn keiner richtig einsetzen. Booker hin und wieder und dann war’s das. Ich fand ihn heute nicht besonders gut, eher sogar schlecht und das sagt dann alles über ihn aus. Holy Crap. :shock:

Point Booker gefällt mir nicht besonders. Ich bin immer noch der Meinung, es wäre das Beste das Playmaking gleich zu verteilen, also wir brauchen jemanden der offball spielen kann, aber regelmäßig zusammen (abwechselnd) mit Book kreieren kann. Die Suns wären so viel besser, wenn…

Die Defense von Booker ist ganz übel. Er muss draufpacken, bei aller Liebe, das reicht nicht. Die Veteranen helfen nicht. Das gibt’s gar nicht. Ayton und Bridges sehen eher aus als würden sie schon zehn Jahre in der Liga spielen. Hat Ariza im ersten Spiel sein gesamtes Pulver verschossen?

Wir ihr wisst, ich liebe Devin. Er hat so viel Talent und tolle Skills. Aber ich glaube, Ayton ist derjenige in dem Superstarpotential schlummert. Ayton hat noch einen gaaaaanz weiten Weg vor sich, aber er beeindruckt mich irgendwie mehr. Das soll Booker gar nicht abwerten. Ich habe lediglich von einem Spieler noch nie ein ruhigeres 20/14/5 Spiel gesehen als von Ayton. Was passiert, wenn er mehr Erfahrung hat, das Playmaking besser wird, er Dreier wirft und an seinen Schwächen gearbeitet hat? Ein absoluter Freak. :tup:

Ansonsten muss man ehrlich sagen, eine enttäuschende Vorstellung. Ich erwarte gegen die Lakers Vollgas Basketball. So einen Auftritt möchte ich nicht mehr sehen.

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#2311

Beitrag von Coach K » 23.10.2018, 09:17

Was ich aus deinem Post rauslese ist das das Ayton stand heute dich extrem beeindruckt. Das freut mich. Besonders da es ja Zweifel gab ob er wirklich das halten kann. Aber er überrascht mich sehr.
Er spielt offensiv extrem ruhig, tut das was er kann und macht dabei wenig Fehler. Manchmal sieht er Offensiv eher wie ein Veteran aus. Gerade im Verglich zu Ariza bzw. Anderson.

Du schreibst ja selber er hat noch einige Lücken im Game aber daran wird er arbeiten.

Ein One-Two Punch aus Booker und Ayton wird die Liga in ein paar Jahren bestimmt das fürchten lehren.
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#2312

Beitrag von STAT » 23.10.2018, 10:29

Coach K hat geschrieben:
23.10.2018, 09:17
Was ich aus deinem Post rauslese ist das das Ayton stand heute dich extrem beeindruckt.
Ich bin Marquese Chriss, Dragan Bender und Josh Jackson gewohnt. :lol:
Coach K hat geschrieben:
23.10.2018, 09:17
Ein One-Two Punch aus Booker und Ayton wird die Liga in ein paar Jahren bestimmt das fürchten lehren.
Oh je. :mrgreen:

Lass uns die Wörter „potentiell“ und „vielleicht“ in deinen Satz einbauen. Ayton MUSS als Big bzw. letzter Mann defensiv abliefern. Daran führt kein Weg vorbei. Wenn er das hinbekommt und Booker mal ein bisschen aus dem Quark, okay. Dann wird das sicherlich eines der besten Duos in der NBA. Bis dahin wäre ich mit solchen Aussagen noch sehr vorsichtig.

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#2313

Beitrag von Jonathan Walker » 23.10.2018, 14:40

Ich hatte das Gefühl, als hätte man zu viel Respekt vor den Warriors und eher die Einstellung, dass man die in Oakland eh nicht schlagen kann. Gerade bei Ayton sah das ein bisschen nach "deer in the headlights" aus. Das darf natürlich nicht sein. Aber: Es sind halt die Warriors. Und wenn die Bock haben, geht man gegen die mit einem jungen Team mit unkonstanten Vets halt unter. Ich würde das jetzt nicht überbewerten. Igor sieht die Probleme und spricht sie an (was bei NBA-Coaches leider nicht selbstverständlich ist), von daher wird sicher daran gearbeitet. Wenn sowas zuhause gegen die Kings passiert, haben wir ein Problem.

Aytons Production ist schon krass. Hatte es auch auf Twitter geschrieben: Zur Halbzeit dachte ich wirklich, dass er kein gutes Spiel hat und dann stehen da 10/8/2. Wie du schon sagtest @STAT, sein Passing ist wirklich extrem gut für einen Rookie Big. Vision ist nicht außerordentlich, aber er sieht den freien Mann auch in Traffic, spielt kluge Pässe, die ihr Ziel auch finden. Das hatte ich so echt nicht erwartet.

Insgesamt beschleicht mich aber so langsam das Gefühl, dass Ayton nicht so richtig mit Power spielen kann/will und eher über Finesse kommen will. Offensiv geht er mir zu oft soft hoch, anstatt mit allem was er hat zum Ring zu gehen und Notfalls den Gegner mit in den Ring zu stopfen. Defensiv macht er, wie schon mehrmals angesprochen, einfach zu oft gar nichts. Das ist echt schade, denn wenn er was macht, kommt meist was Gutes dabei raus. Er deutet sein Potential da echt mehrmals pro Spiel an. Hoffen wir, dass er momentan einfach aus irgendwelchen Gründen noch mit angezogener Handbremse spielt.


_________________


Fun Fact zu Booker:

Averages nach 3 Spielen: 29.3/3.7/6.7 mit 1.0 Stls und 6.0 TO bei 51/40/85; USG 34.6%

Averages in meiner 2K myLeague nach 13 Spielen: 33.0/3.4/8.5 mit 1.0 Stls und 6.1 TO bei 52/40/89; USG 35.2%

Point Book! :mrgreen:

EDIT: Das beste vergessen: ORtg sowohl die echten Suns, als auch meine in 2K: 105.8! 8-)
Rotation 01.07.18:

Knight (24) | Booker (10) | FA-PG (16) | Okobo | (Harrison)
Booker (28) | Bridges (20) | Daniels | (Reed)
Jackson (26) | Ariza (14) | Warren (8)
Ariza (14) | Warren (16) | Bender (18)
Ayton (30) | Chriss (18) | Chandler

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Beitrag von Coach K » 23.10.2018, 14:55

STAT hat geschrieben:
23.10.2018, 10:29
Coach K hat geschrieben:
23.10.2018, 09:17
Ein One-Two Punch aus Booker und Ayton wird die Liga in ein paar Jahren bestimmt das fürchten lehren.
Oh je. :mrgreen:

Lass uns die Wörter „potentiell“ und „vielleicht“ in deinen Satz einbauen. Ayton MUSS als Big bzw. letzter Mann defensiv abliefern. Daran führt kein Weg vorbei. Wenn er das hinbekommt und Booker mal ein bisschen aus dem Quark, okay. Dann wird das sicherlich eines der besten Duos in der NBA. Bis dahin wäre ich mit solchen Aussagen noch sehr vorsichtig.
In ein paar Jahren passiert noch viel. Beide können sich verletzen oder stagnieren oder beide verbessern sich weiter. Besonders Ayton hat ja viel Potential. Ich baue aber gerne potentiell ein. Aber ich kann es mir vorstellen.

Wie spielte eigentlich Josh Jackson gestern? Isaac konnte überzeugen. :mrgreen:
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Beitrag von STAT » 23.10.2018, 15:27

Coach K hat geschrieben:
23.10.2018, 14:55
Wie spielte eigentlich Josh Jackson gestern? Isaac konnte überzeugen. :mrgreen:
Frag lieber nicht. Es ist wie immer. Auf jedes gute Spiel mit vielen super Ansätzen folgen drei schlechte. Zwei haben wir nun bereits gesehen. Solange er nicht konstanter seine Leistung abruft, ist es wirklich schwierig. Auch eine Prognose ist so gut wie unmöglich.

Er pendelt zwischen Andre Iguodala und Archie Goodwin. Dazwischen gibt es nichts. So etwas wie eine solide Leistung ist ganz selten, entweder ist er gut oder richtig mies. Ich bin weit davon entfernt ihn aufzugeben, aber es ist schon ein wenig traurig. 75er ORtg sagt zum Saisonstart dann alles. Bridges und Warren laufen ihm momentan klar den Rang ab. Das muss man schon klar so sagen. Ich bin wirklich gespannt wie das in 10-15 Spielen aussieht, wenn sich alles ein bisschen eingespielt hat.

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Beitrag von STAT » 24.10.2018, 12:52

Jonathan Walker hat geschrieben:
23.10.2018, 14:40
Insgesamt beschleicht mich aber so langsam das Gefühl, dass Ayton nicht so richtig mit Power spielen kann/will und eher über Finesse kommen will. Offensiv geht er mir zu oft soft hoch, anstatt mit allem was er hat zum Ring zu gehen und Notfalls den Gegner mit in den Ring zu stopfen. Defensiv macht er, wie schon mehrmals angesprochen, einfach zu oft gar nichts. Das ist echt schade, denn wenn er was macht, kommt meist was Gutes dabei raus. Er deutet sein Potential da echt mehrmals pro Spiel an. Hoffen wir, dass er momentan einfach aus irgendwelchen Gründen noch mit angezogener Handbremse spielt.
Ich habe mir einige Sequenzen nochmal angeschaut. Du könntest wirklich Recht haben. Von außen will ich bei so kleiner Sample Size nicht den Doktor spielen, aber es sieht teilweise schon so aus. Vielleicht versteht er sich selbst eher als filigranen Techniker und nicht als High Energy Player der über seine Power kommt? Eddie Johnson hat ja gemeint, Ayton müsse verstehen das es nicht mehr so spielend einfach wie auf dem College geht. Das Irrwitzige dabei ist ja, er schafft es trotzdem. (nur Boxscore)

Jetzt ist die Frage:
Ist es nicht umso beeindruckender das Ayton jetzt schon so produktiv ist oder müssen wir uns Sorgen machen?

Ich gehöre ja zur Fraktion „Boxscore Zahlen interessieren mich eher nicht“ und schaue lieber auf andere Sachen wie z.B. Verhalten in der Defense, Kommunikation, etc. Sollte Ayton diesen High Energy Part reinbringen und mit der Zeit weniger Fehler machen, wie viele Rebounds holt er dann? Wie viele Possessions kann er für das Team gewinnen und zweite Chancen kreieren? Ich finde er lässt bis jetzt extrem viel liegen und dementsprechend ist massenhaft Luft nach oben. Das ist ja völlig verrückt.

Wenn er keine gesunde Mischung zwischen Aggressivität und Technik reinbekommt, wird da ein unglaubliches Talent verschleudert. Ich hoffe für ihn und für uns, dass er den Willen und die Mentalität hat, um genau da anzusetzen. Gerade Defense und ausboxen sind zwar Teamwork, aber er muss der Anführer werden und vorangehen. Ohne die nötige Aggressivität und dem notwendigen Einsatz wird das vermutlich nicht funktionieren.

Ich finde, er muss häufig noch zu viel überlegen. Es fehlt mir irgendwie das Selbstverständnis und auch das Selbstvertrauen jetzt genau das zu tun, was notwendig ist, um der Mannschaft zu helfen. (z.B. dem Gegner zuzuschauen wie er ein Korbleger verwandelt, statt mit seinem Körper da reinzuspringen)

Das ist natürlich auch eine Frage wie sein (Unter)Bewusstsein programmiert ist und da landen wir bei seiner Ausbildung und der Tatsache das er auf dem College neben einem traditionellen Center gespielt hat. Vorteil ist wiederrum das er es gewohnt ist, Guards zu verteidigen. Vermutlich hilft ihm das. Man sieht schließlich das er Curry, Durant und Co. verteidigen kann und keineswegs davor zurückschreckt. Sobald Ayton offensiv oder defensiv seine Finger im Spiel hat, kommt etwas Gutes dabei raus. „Nur“ muss er seine Finger immer überall drin haben und das auch wollen bzw. es manchmal sogar erzwingen. Das fehlt bis jetzt.

Ich bin auf das Spiel heute wirklich gespannt. Wenn gegen die Fast Pace Lakers wieder Tag der offenen Tür ist, bekomme ich die Krise. Hoffentlich parken sie den Bus. Wenn die Lakers von Downtown treffen und die Perimeterverteidigung vernachlässigt wird, okay. Das kann ich akzeptieren, aber 90 einfache Punkte in der Zone akzeptiere ich nicht.

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#2317

Beitrag von STAT » 25.10.2018, 05:58

Jo, ich bin froh das dieses Hobby keinen Einfluss auf mein Lebensglück hat. Ich stehe immer sehr früh auf, aber das war erstmal mein letztes Live Spiel. Wer das mit der Point Guard Situation verbockt hat, gehört rausgeschmissen…oh wait. :stupid:

Es war mit Ansage und mit Höchstgeschwindigkeit fährt man das Auto freihändig gegen den Baum. Booker (offensiv) und Ayton (Rookiebonus) machen wirklich Hoffnung und vor allem Ayton macht seine Sache ordentlich, aber sonst? Come on. So wie es aussieht hat sich Booker auch noch verletzt. Die Saison hat noch gar nicht angefangen und es kommt schon wieder alles zusammen. Gegen richtige schwache Mavs wäre das Spiel fast gekippt und dann brauchte es Booker im Godmode. Ansonsten sieht man mindestens so schlecht wie letzte Saison aus. Mindestens. Natürlich waren die Gegner stark, aber die Art und Weise geht einfach gar nicht. Das ist keine Defense. Das ist schon wieder G-League-Basketball und es ist peinlich.

Bitte Sarver, bring den Panikmove!

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#2318

Beitrag von Coach K » 25.10.2018, 08:01

STAT hat geschrieben:
25.10.2018, 05:58
Jo, ich bin froh das dieses Hobby keinen Einfluss auf mein Lebensglück hat. Ich stehe immer sehr früh auf, aber das war erstmal mein letztes Live Spiel. Wer das mit der Point Guard Situation verbockt hat, gehört rausgeschmissen…oh wait. :stupid:
Ich glaube nicht das ihr die schlechteste PG-Rotation habt, sondern das sind die Magic. Aber den Schuldigen habt ihr ja schon entlassen. Vielleicht muss noch ein Kopf rollen. Igor könnte der nächste sein :twisted:

PS: Ich übertreibe bei Igor.
STAT hat geschrieben:
25.10.2018, 05:58
Es war mit Ansage und mit Höchstgeschwindigkeit fährt man das Auto freihändig gegen den Baum. Booker (offensiv) und Ayton (Rookiebonus) machen wirklich Hoffnung und vor allem Ayton macht seine Sache ordentlich, aber sonst? Come on. So wie es aussieht hat sich Booker auch noch verletzt. Die Saison hat noch gar nicht angefangen und es kommt schon wieder alles zusammen. Gegen richtige schwache Mavs wäre das Spiel fast gekippt und dann brauchte es Booker im Godmode. Ansonsten sieht man mindestens so schlecht wie letzte Saison aus. Mindestens. Natürlich waren die Gegner stark, aber die Art und Weise geht einfach gar nicht. Das ist keine Defense. Das ist schon wieder G-League-Basketball und es ist peinlich.
Was ist den mit euer Defense los? :?: Vom Gefühl ist bei euch immer Tag der offenen Türe. Das ist ja ganz schlimm. Wenn ein JaVale McGee 20 Punkte gegen euch macht dann stimmt was nicht. Der Junge kann nicht selber kreieren sondern lebt von Pässen. Dann muss ich mal die Passwege zu machen. Das lernt man in der frühestens Kindheit.

Wie schwer hat sich Booker verletzt?

Ich glaube das ihr Offensiv kein Problem habt zu Punkten aber ihr könnt eure Gegenspieler nicht stoppen. Warum hat Bridges nur so wenige Minuten gesehen?
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#2319

Beitrag von STAT » 25.10.2018, 10:42

Coach K hat geschrieben:
25.10.2018, 08:01
Was ist den mit euer Defense los? :?: Vom Gefühl ist bei euch immer Tag der offenen Türe. Das ist ja ganz schlimm. Wenn ein JaVale McGee 20 Punkte gegen euch macht dann stimmt was nicht. Der Junge kann nicht selber kreieren sondern lebt von Pässen. Dann muss ich mal die Passwege zu machen. Das lernt man in der frühestens Kindheit.
Zunächst mal ist McGee ist einer der unterschätzten Spieler in der NBA. Er hatte zwar wieder ein, zwei „McGee-Aktionen“ in seinem Spiel, aber der Kerl ist ein solider Center. Er hat einen langen Zweier und einen Dreier eingestreut. Selbstverständlich wurde er offen stehen gelassen. Zudem hat er sehr gut gearbeitet und hatte sich seine Punkte verdient. Hut ab.

Rimprotection war erneut nicht gut. Warum Chandler Minuten bekommt, weiß Kokoskov exklusiv. Ayton war defensiv wieder so wie in der Preseason unterwegs, d.h. er war wesentlich aktiver und besser involviert. Die drei Blocks kommen z.B. nicht von ungefähr. Außerdem hatte er mehrere Highlights u.a. gegen LeBron und auch die vier Fouls zeigen gut an, dass er diesmal häufiger versucht hat den Wurf zu erschweren.

Insgesamt ist das auf diesem Niveau natürlich noch nicht ausreichend, aber das ist a) kein Problem und b) ist er die ärmste Sau da hinten drin. Genau deshalb war ich gegen Anderson. Außer Bridges verteidigt niemand. Wirklich niemand! Ayton’s Schwächen waren uns alle bekannt und man lässt ihn alleine. Statt ihm bei seiner Entwicklung zu helfen, winken alle durch. Niemand boxt aus. Niemand läuft in der Transition anständig zurück. Alle sind überfordert. Jamal Crawford und Ryan Anderson sind eine Zumutung. Booker spielt keine Defense. Canaan versucht es, ist allerdings überfordert. Jackson hat mehr mit sich selbst zu tun. Warren versucht es, aber braucht natürlich die Umgebung und diese ist nicht da. Ariza bringt defensiv keine Stabilität. Teamwork ist sehr schwach oder sogar gar nicht vorhanden. Einsatz und Fokus sind fragwürdig. Coaching? Leadership?

Neues Team, Alter und neuer Coach sind keine Argumente. Die Grundtugenden müssen immer da sein. Das sind aber nicht.

Das Zweite habe ich bereits ausführlich erklärt. Es fängt mit dem Point Guard an. Von Anfang an gibt es keine Ruhe und Stabilität. Die Turnover killen die Suns. Durch schlampige/schwache Offense resultiert miese Defense. Sie verlieren dadurch schnell den Fokus und das Spiel ist in drei Minuten durch. Jeder konnte es in der Preseason erkennen und deshalb war ich so in Panik. Wie sich nun herausstellt, völlig zurecht. Das Mavs Spiel hat dann etwas kaschiert, aber jetzt haben wir den Salat. Das sind Amateure, einfach nur ******* Amateure. Wie man von Turnaround quatschen und so einen Mist fabrizieren kann, ist völlig irre. Wie kann man so bescheuert sein mit Secondroundermaterial und G-League-Spieler auf dieser Position in die Saison zu gehen? Als ob Booker innerhalb eines Sommers ein gesamtes Team in Sachen Playmaking tragen könnte. Es war möglich, aber das Risiko war enorm. Ich hatte 100x darauf hingewiesen. Jetzt steht man da und weiß nicht wie es weitergehen soll. Das ist der größte Tanking Move seit drei Jahren gewesen. Dementsprechend ist überall die Frustration groß. Es wird ohne Trade keine Verbesserung kommen. Die Suns sind auf 1 äußerst miserabel besetzt. Booker ist (noch) kein Harden-Klon und sonst ist da nichts.

Könnte irgendjemand Ayton einsetzen oder würde Ayton offensiv mehr involviert sein, hätte er locker schon zweimal 27 + Punkte aufgelegt. Er hat so häufig Mismatches und durch seine Gravity kreiert er so viel Platz für andere. Er muss immer involviert sein. Stattdessen passt man am Perimeter sinnlos mehrfach von einer zur nächsten Seite, während Ayton wild fuchtelnd den Ball im Post fordert. Dann kommt der Turnover und der Gegner ist über alle Berge. Die Suns spielen keinen NBA-Basketball. Man hat nicht den Hauch einer Chance. Ohne vernünftigen Playmaker winken die Suns schon wieder dem ersten Pick entgegen. Nach vier Spielen beginnen jetzt die Diskussionen ob Barrett oder Zion besser ist…

Ich denke, die meisten Verantwortlichen in der NBA haben mehr Ahnung wie ich. Also auch die Spezialagenten in Phoenix. In der SL kann ich als Laie folgendes erkennen:

1. „Aha, niemand kann Ayton einen Pass spielen. Canaan kann es auch nicht.“
2. „Offensiv ist das jetzt schon beeindruckend. Ich glaube der liefert in der NBA auch schon seine 13/8 ab. Das ist bei Ayton nicht nur SL, der Typ ist Bombe.“
3. „Defensiv hat er noch Schwierigkeiten, aber Tools sind da. Ah und ich weiß, unser Team ist defensiv überhaupt nicht gut.“

Daraus ist es nur logisch, keinen Point Guard zu holen und den vermeintlich fitten und einzigen Starting PG wegzutraden. Im gleichen Trade hole ich mir Anderson, der Ayton defensiv 0,0 helfen kann. Ich behaupte sogar, er schadet Ayton massiv. Hätte Ayton mit Bridges und Ariza keinen Platz in der Zone gehabt? Warren ist ja jetzt auch ein Splash Brother, kleiner Spaß. Ich evaluiere also zwei Baustellen und um diese Baustellen zu schließen, tue ich genau das Gegenteil von dem, was ich hätte tun sollen. :lol: :roll:

Was ist denn das für eine Kaderplanung?

Ich fand die Ariza Verpflichtung zum damaligen Zeitpunkt richtig gut, aber da war Knight noch da. Heute würde ich lieber FVV oder Rondo die 20 Mio Cap Space hinterherwerfen. Ich halte Ayton mehr denn je für die richtige Wahl, aber dann muss ich dem Jungen helfen.
Coach K hat geschrieben:
25.10.2018, 08:01
Wie schwer hat sich Booker verletzt?
Ist noch nichts bekannt.
Coach K hat geschrieben:
25.10.2018, 08:01
Ich glaube das ihr Offensiv kein Problem habt zu Punkten aber ihr könnt eure Gegenspieler nicht stoppen. Warum hat Bridges nur so wenige Minuten gesehen?
Musst du Kokoskov fragen. Es hagelt bereits mächtig Kritik. Angeblich will man ihn langsam heranführen. Solange reiten wir halt mit Anderson dem Sonnenuntergang entgegen. :lol:

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#2320

Beitrag von Coach K » 25.10.2018, 12:48

STAT hat geschrieben:
25.10.2018, 10:42
Coach K hat geschrieben:
25.10.2018, 08:01
Ich glaube das ihr Offensiv kein Problem habt zu Punkten aber ihr könnt eure Gegenspieler nicht stoppen. Warum hat Bridges nur so wenige Minuten gesehen?
Musst du Kokoskov fragen. Es hagelt bereits mächtig Kritik. Angeblich will man ihn langsam heranführen. Solange reiten wir halt mit Anderson dem Sonnenuntergang entgegen. :lol:
Ganz ehrlich wenn Bridges euer bester Verteidiger ist sollte er +30min als Rookie sehen bei diesem Hühnerhaufen. Es muss heißen wer sich den Arsch aufreißt und Gas gibt vor allem in der Defense der spielt. Da darf man auch nicht vor Namen zurückschrecken.

Wenn jetzt Booker länger ausfällt würde ich wollen das der Ball bei jedem Angriff über Ayton läuft auch wenn er den Ball nur weiter passt. Aber das dieser Spieler nicht so eingesetzt wird ist schade.
Ansonsten rollt der Tank dann massiv schon wieder auf die schlechteste Bilanz der Liga zu obwohl das Team talentiert ist.

Keine Ahnung warum.
STAT hat geschrieben:
25.10.2018, 10:42
Zunächst mal ist McGee ist einer der unterschätzten Spieler in der NBA. Er hatte zwar wieder ein, zwei „McGee-Aktionen“ in seinem Spiel, aber der Kerl ist ein solider Center. Er hat einen langen Zweier und einen Dreier eingestreut. Selbstverständlich wurde er offen stehen gelassen. Zudem hat er sehr gut gearbeitet und hatte sich seine Punkte verdient. Hut ab.

Rimprotection war erneut nicht gut. Warum Chandler Minuten bekommt, weiß Kokoskov exklusiv. Ayton war defensiv wieder so wie in der Preseason unterwegs, d.h. er war wesentlich aktiver und besser involviert. Die drei Blocks kommen z.B. nicht von ungefähr. Außerdem hatte er mehrere Highlights u.a. gegen LeBron und auch die vier Fouls zeigen gut an, dass er diesmal häufiger versucht hat den Wurf zu erschweren.

Insgesamt ist das auf diesem Niveau natürlich noch nicht ausreichend, aber das ist a) kein Problem und b) ist er die ärmste Sau da hinten drin. Genau deshalb war ich gegen Anderson. Außer Bridges verteidigt niemand. Wirklich niemand! Ayton’s Schwächen waren uns alle bekannt und man lässt ihn alleine. Statt ihm bei seiner Entwicklung zu helfen, winken alle durch. Niemand boxt aus. Niemand läuft in der Transition anständig zurück. Alle sind überfordert. Jamal Crawford und Ryan Anderson sind eine Zumutung. Booker spielt keine Defense. Canaan versucht es, ist allerdings überfordert. Jackson hat mehr mit sich selbst zu tun. Warren versucht es, aber braucht natürlich die Umgebung und diese ist nicht da. Ariza bringt defensiv keine Stabilität. Teamwork ist sehr schwach oder sogar gar nicht vorhanden. Einsatz und Fokus sind fragwürdig. Coaching? Leadership?

Neues Team, Alter und neuer Coach sind keine Argumente. Die Grundtugenden müssen immer da sein. Das sind aber nicht.
ich unterschätze McGee nicht, der Junge weiß was er kann und das tut er und zwar jeden Abend auf dem gleichen Niveau. Aber er ist auf seine Mitspieler angewiesen. Das er mal einen Jumper trifft oder 3er geschenkt. Aber das Team muss an sich deutlich besser verteidigen.

Cannan bemüht sich in der Defense, klappt es aber nicht dann lass Melton oder Okobo spielen. Wenn diese sich den Arsch mehr aufreisen. Wird es offensiv dann schlechter möglicherweise, aber ingesamt geht es wohl nicht mehr so viel schlechter.

Alleine die Verpflichtung von Crawford hatte ich ja bemängelt wenn du dich daran erinnerst. Ich war ein Fan von Shaq bei euch weil er sich den Hintern aufgerissen hat und Verteidigen wollte. War er schlecht ja klar. Aber er hat wenigstens Sicherheit gegen seine Gegenspieler ausgestrahlt und wusste das er nur Spielzeit sieht wenn er verteidigt das fehlt jetzt komplett.

Anderson hatte ich die Hoffnung das er Gravitiy bringt Offensiv aber wenn er nichts trifft das bringt er nichts.

Im Moment ist es müssig darüber zu sprechen. Möglicherweise ist der Halsbringer Igor auch nicht der richtige für das Spielermaterial.

Ich hoffe nur das Sarver etwas Geduld hat.
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#2321

Beitrag von STAT » 25.10.2018, 13:19

Coach K hat geschrieben:
25.10.2018, 12:48
Keine Ahnung warum.
Das dürfte einfach zu erklären sein. Das riesige Loch auf der 1, Ryan Anderson, das neue System, ein Rookie Coach, nicht eingespielt und der schwere Spielplan kommen dann halt auf einmal und lösen eine Kettenreaktion aus. Aber ja, ich denke es ist in erster Linie eine Qualitätsfrage. Selbst tolle Talente wie Booker und Ayton brauchen Ballhandler um sich herum. Vielleicht können beide in 2-3 Jahren alleine den Laden schmeißen. Vielleicht ist Booker bis dahin ein sehr guter primärer Ballhandler und Ayton ist auch voll dabei. Es jetzt schon von ihnen zu verlangen ist unverantwortlich und schlechtes Management. Vielleicht holt Jones noch alte Kameraden wie Mario Chalmers oder Deron Williams um das Problem zu lösen. :tup:

Ich wette die Suns wären z.B. mit folgendem Personal für diese Saison konkurrenzfähig:

Delon Wright – Teodosic – Booker (nur für kurze Stints)
Booker – Bridges – Delon Wright
Bridges – Jackson
Ariza – Warren
Ayton – Rimprotector ála Robin Lopez

Die Frage ist nicht wie gut Wright, Teodosic und Lopez individuell sind, sondern was sie auslösen, wenn Booker wieder Booker sein kann und jemand da ist der Defense spielen kann (Wright) und jemand der Ayton füttert und Booker entlastet. (Milos)

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#2322

Beitrag von Poohdini » 25.10.2018, 14:26

Alter Stat, so wie du es beschreibst, funktioniert Basketball doch nicht. Erstens, wie sollte man an die entsprechenden Spieler heran kommen? Zweitens: Teodosic ist kein guter Spieler in der NBA bislang, dazu anscheinend auch noch verletzt. Booker ist der beste Ballhandler und Playmaker von all den Spielern, die hier seit Wochen im Thread genannt werden. Ihm den Ball in die Hand zu geben, ist nicht nur ne Notlösung, sondern auch einfach die beste Lösung. Drittens: Dass Igor ein guter Offensivcoach ist, war abzusehen. Aber wir wussten nichts von seiner Reputation hinsichtlich Defensive. Noch dazu das defensive schwache Spielermaterial und wir wissen, warum es defensiv nach 4 Spielen noch nicht läuft, oh Wunder. Vielleicht verstehe ich auch die Ironie nicht.

Solange es für die Suns keine Möglichkeiten gibt, sich sportlich signifikant zu verbessern, dann ist es ratsam, wenigstens zu entwickeln und evaluieren.

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#2323

Beitrag von STAT » 25.10.2018, 16:47

Poohdini hat geschrieben:
25.10.2018, 14:26
Alter Stat, so wie du es beschreibst, funktioniert Basketball doch nicht.

Dann musst du mir erklären wie Basketball funktioniert, sofern du möchtest. Schließlich geht es nicht speziell um diese Namen, sondern darum NBA-Spieler ins Team zu holen. Wir können aus Wright einfach Rondo und aus Milos meinetwegen Yogi Ferrell oder Seth Curry machen.
Poohdini hat geschrieben:
25.10.2018, 14:26
Erstens, wie sollte man an die entsprechenden Spieler heran kommen?

Das es jetzt zu spät ist, weiß ich auch. Wenn Ayton meine Wahl ist, dann Offseason 2018 via Free Agency und/oder Trades. Waren das mit Knight nur Nebelkreuzen? Es sieht so aus, also viel früher reagieren.
Poohdini hat geschrieben:
25.10.2018, 14:26
Zweitens: Teodosic ist kein guter Spieler in der NBA bislang, dazu anscheinend auch noch verletzt.

Nichts für ungut, aber Milos trifft den Dreier und kann passen. Das alleine macht ihn mit Abstand für die Suns besser als Canaan.
Poohdini hat geschrieben:
25.10.2018, 14:26
Booker ist der beste Ballhandler und Playmaker von all den Spielern, die hier seit Wochen im Thread genannt werden. Ihm den Ball in die Hand zu geben, ist nicht nur ne Notlösung, sondern auch einfach die beste Lösung.
Tut mir leid, das ist nicht der Fall. Auf den ersten Blick mag das so aussehen, aber Devin Booker ist kein 36 Minuten primärer Ballhandler. Das war er nie, er ist es nicht und er wird es vielleicht nie sein. Es kommt schon nicht von ungefähr warum 95% der Fanbase inkl. den Schreiberlingen und Insidern seit einem Jahr laut nach einem Point Guard schreien. Du weißt doch wie es mit den 10 Siegen Sixers ohne Ballhandling und Playmaking war. Es bricht alles ein. Die Suns haben einen Playmaker auf NBA-Niveau. Einen einzigen (!) und der ist damit überfordert. Um den Ball zurück zu spielen: „oh Wunder“.

Seine 5,5 Turnover pro Spiel bestätigen den Eye Test. Er leidet darunter, exakt gleich wie in der letzten Saison. Man muss Booker dosiert als Playmaker einsetzen. Das ist Stand heute der beste Devin Booker. Er muss in erster Linie Scorer/Shooter sein und dann erst Playmaker. Wenn er als erstes dauerhaft Playmaker ist, dann geht das nicht gut. Wer die letzte Saison gesehen hat, sollte das wissen. Deshalb kein Vorwurf, nur Verrückte schauen sich alle Suns-Spiele an. Ich möchte es auch nicht so darstellen als wüsste ich das sicher, aber ich kenne eigentlich niemanden der es anders sieht. Booker ist ein sehr guter Spieler und eine Entwicklung Richtung Harden ist nicht ausgeschlossen. Davon auszugehen, er könnte komplett alleine die Suns über Wasser halten, ist mMn naiv. Damit meine ich nicht dich, woher sollst du es auch wissen (?), sondern diejenigen die ein Jahr Zeit hatten sich dem Problem anzunehmen. Bledsoe ist nun seit einem Jahr weg und man hat es nicht geschafft einen soliden Ballhandler ins Team zu holen. Wo gibt es denn sowas?

Laut McD war der Plan, das Spiel für Booker einfacher zu machen und das ist rein in dieser Thematik nicht gelungen. Booker hätte über den Sommer hinweg einen riesigen Sprung machen müssen. Das war nicht auszuschließen, aber eher unrealistisch. Canaan kann es nicht. Shaq konnte es noch weniger und Melton/Okobo können vermutlich eher zu Northern Arizona Suns. Funktioniert so Basketball?

Booker ist nicht die beste Lösung, er ist ein Teil der Lösung. Das war vor 6 Monaten so gut wie klar. Es war vor einem Monat so gut wie klar und heute wissen wir es ganz sicher. Es fing mit Ayton, Bridges und Ariza vielversprechend an. Danach wurde kein guter Job gemacht. Ballhandling und Playmaking sind eine riesige Baustelle. Devin Booker wird diese sehr wahrscheinlich nicht schließen können. Die Suns haben zu wenig Qualität und das kommt nicht überraschend.

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#2324

Beitrag von Poohdini » 26.10.2018, 12:14

STAT hat geschrieben:
25.10.2018, 16:47
Dann musst du mir erklären wie Basketball funktioniert, sofern du möchtest. Schließlich geht es nicht speziell um diese Namen, sondern darum NBA-Spieler ins Team zu holen. Wir können aus Wright einfach Rondo und aus Milos meinetwegen Yogi Ferrell oder Seth Curry machen.


Was bringen die Ferrell oder Curry? Sind auch keine Playmaker, primary Ballhandler oder was auch immer.
Nichts für ungut, aber Milos trifft den Dreier und kann passen. Das alleine macht ihn mit Abstand für die Suns besser als Canaan.
Milos hat dieses Jahr noch keine Sekunde für die Clippers gespielt, obwohl die selbst keine Point Guards haben. Ich hab nichts zu einer Verletzung gefunden, aber dann wäre er ja auch keine Alternative.
Tut mir leid, das ist nicht der Fall. Auf den ersten Blick mag das so aussehen, aber Devin Booker ist kein 36 Minuten primärer Ballhandler. Das war er nie, er ist es nicht und er wird es vielleicht nie sein. Es kommt schon nicht von ungefähr warum 95% der Fanbase inkl. den Schreiberlingen und Insidern seit einem Jahr laut nach einem Point Guard schreien. Du weißt doch wie es mit den 10 Siegen Sixers ohne Ballhandling und Playmaking war. Es bricht alles ein. Die Suns haben einen Playmaker auf NBA-Niveau. Einen einzigen (!) und der ist damit überfordert. Um den Ball zurück zu spielen: „oh Wunder“.
Die 10 Siege Sixers hatten keinen Playmaker auf NBA-Niveau. Die Suns haben einen und zwar einen schon relativ guten. Der Rest mag nicht gut sein, aber einige NBA-Teams haben keinen einzigen Playmaker auf dem entsprechenden, nötigen Niveau. Woher sollten die Suns also einen zweiten Spieler dieses Formats bekommen. wenn einige Teams nicht mal einen solchen Spieler haben.
Viel eher sollten es die Suns so machen wie es diese anderen Teams machen: vllt einfach mal dem Coach ein wenig vertrauen und ihm Zeit geben, ein System zu entwickeln und zu etablieren, dass Playmaking zum gewissen Teil obsolet macht. Gerade Kokoskov könnte das gut hinkriegen, hat er bei den Jazz doch teilweise auch hin gekriegt.
Seine 5,5 Turnover pro Spiel bestätigen den Eye Test. Er leidet darunter, exakt gleich wie in der letzten Saison. Man muss Booker dosiert als Playmaker einsetzen. Das ist Stand heute der beste Devin Booker. Er muss in erster Linie Scorer/Shooter sein und dann erst Playmaker. Wenn er als erstes dauerhaft Playmaker ist, dann geht das nicht gut.
Seit wann sind Turnovers per game ein gute Indikator für irgendwas? Diese Zahlen, ähnlich wie TO%, benachteiligen High Usage Wings und Ballhandler. Diese Zahl sagt erstmal wenig aus. Und zweitens: Du redest ja davon, dass Booker ein fertiges Produkt ist. Bisher war seine Creation für andere doch genau der Schwachpunkt, den man ihm vorwerfen musste. Er ist aber noch kein fertiges Produkt, das Ziel sollte sein, dass er sich noch weiter entwickelt. Es ergibt doch keinen Sinn, ihn jetzt schon auf die eine Rolle festzusetzen. Gerade wenn man als FO oder Coach das Ziel hat, ihn zum Superstar reifen zu lassen, dann ist die Verbesserung seines Playmakings und der Creation für andere essentiell.

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#2325

Beitrag von STAT » 26.10.2018, 13:26

Poohdini hat geschrieben:
26.10.2018, 12:14
Was bringen die Ferrell oder Curry? Sind auch keine Playmaker, primary Ballhandler oder was auch immer.
Ich nutze mit Absicht diese diskussionswürdigen Spieler. Dies soll dir zeigen, was ich von dem Kader der Suns halte. Es hätte sehr wahrscheinlich keine perfekte Lösung gegeben, aber es hätte bessere Lösungen gegeben. Nun haben wir ein Szenario, welchem ich die schlechteste Schulnote geben würde. Wäre es mit Knight gescheitert, okay. Man war in einer unfassbar dämlichen Situation und man hätte es nochmal versucht. Das ist akzeptabel. Im Moment ist es allerdings noch schlimmer und das ist höchst frustrierend.
Poohdini hat geschrieben:
26.10.2018, 12:14
Viel eher sollten es die Suns so machen wie es diese anderen Teams machen: vllt einfach mal dem Coach ein wenig vertrauen und ihm Zeit geben, ein System zu entwickeln und zu etablieren, dass Playmaking zum gewissen Teil obsolet macht. Gerade Kokoskov könnte das gut hinkriegen, hat er bei den Jazz doch teilweise auch hin gekriegt.
Geduld war bei mir nie das Problem. Ich will Entwicklung sehen. Devin Booker alles aufzuladen, ist mMn der falsche Weg. Kokoskov leidet unter dem Qualitätsmangel doch genauso. Dieses ganze Hickhack zeigt es doch. Er hat keinen Plan wen er spielen lassen soll. Du musst dich aus sportlicher Sicht zwischen Pest und Cholera entscheiden. Das ist ziemlich bitter.
Poohdini hat geschrieben:
26.10.2018, 12:14
Seit wann sind Turnovers per game ein gute Indikator für irgendwas? Diese Zahlen, ähnlich wie TO%, benachteiligen High Usage Wings und Ballhandler. Diese Zahl sagt erstmal wenig aus.
Das ist von dir eine pauschale Aussage, die in der Sache zweifellos ihre Richtigkeit hat. Auf Devin Booker umgemünzt, würde ich das so nicht stehen lassen, weil man erkennt wie er Probleme hat. Er ist schnell frustriert, die gegnerische Defense hat es relativ einfach die Suns zu verteidigen und damit kommt eines zum anderen. Die AST/TO spiegeln die Probleme schon ganz gut wieder.

Würde Booker häufiger selbst abschließen, würde es vielleicht besser aussehen. Er versucht aber zu häufig das Spiel zu machen und seine Mitspieler einzubinden. Das ehrt ihn und das ist löblich, aber wir haben exakt das gleiche Dilemma wie letztes Jahr mit Westbrook. Er tut Dinge die er nicht oder noch nicht tun sollte.
Poohdini hat geschrieben:
26.10.2018, 12:14
Und zweitens: Du redest ja davon, dass Booker ein fertiges Produkt ist. Bisher war seine Creation für andere doch genau der Schwachpunkt, den man ihm vorwerfen musste. Er ist aber noch kein fertiges Produkt, das Ziel sollte sein, dass er sich noch weiter entwickelt. Es ergibt doch keinen Sinn, ihn jetzt schon auf die eine Rolle festzusetzen. Gerade wenn man als FO oder Coach das Ziel hat, ihn zum Superstar reifen zu lassen, dann ist die Verbesserung seines Playmakings und der Creation für andere essentiell.
Ich sage doch immer er kann sich noch dahin entwickeln. Mir ist nicht bekannt das ich jemals etwas ausgeschlossen hatte. Warum kann sich Booker nicht neben einem anderem passenden Spieler der nicht Canaan heißt weiterentwickeln? Ich spreche von einem NBA-Spieler, unabhängig davon wie er heißt. Ich behaupte die Rolle ist für Booker momentan zu groß. Er leidet, das Team leidet, die Fans leiden. Das ist genau das was ich immer sage. Warum erhöht man nicht die Schritt für Schritt die Rolle von Booker, nämlich wenn er bereit ist.

Das ist Stealth Tanking was die Suns machen. Nichts anderes. Den Fans wurde erzählt, wir wollen wettbewerbsfähig sein und den Kern weiterentwickeln. Das hat überhaupt nichts mit fehlender Geduld zu tun, sondern damit, dass es die Suns zum Saisonstart nicht geschafft haben, ein vernünftiges Produkt auf den Court zu bringen. Das es Zeit braucht, war fast allen klar. Wenn die Lakers, Nuggets und Warriors durchziehen, dann sind das erneut 30-40 Punkte Klatschen. Für so einen Mist hat niemand Geduld.

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