Phoenix Suns

Zur ausgiebigen Diskussion über die einzelnen NBA-Franchises. Fan-Talk!
Benutzeravatar
STAT
Beiträge: 1135
Registriert: 17.07.2014, 13:53
Lieblingsteam: House SunKings
Lieblingsspieler: Steve Nash, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Guard

Phoenix Suns

#2101

Beitrag von STAT » 07.08.2018, 09:45

Simon hat geschrieben:
07.08.2018, 09:04
Aus Neugier hatte ich damals mal nachgeguckt, welche Spieler in der vergangangenen Saison 26/5/5 aufgelegt haben. Das waren LeBron, Harden, Curry und Durant. Das war's.

"26/6/5 bei besserer Effizienz, reiferem Playmaking und Ansätzen zu solider Defense" wäre also vermutlich MVP- oder mindestens All-NBA-Niveau :mrgreen:
Diesen Eindruck wollte ich nicht erwecken. Kurze Ergänzung:

„bessere Effizienz:“
nicht elitär, sondern ein Schritt nach vorne. => nicht auf Harden und Curry Niveau

„reiferem Playmaking:“
weniger Turnover + generell weniger Fehler durch mehr Erfahrung. => ebenfalls nicht elitär

„Ansätze zu solider Defense:“
eine Stufe vor solide/durchschnittlich, zumindest kein Totalausfall

Ich hätte mich da noch etwas genauer ausdrücken können. Über eine MVP oder All NBA Saison müssen wir uns vermutlich nicht unterhalten. Dafür halte ich es wesentlich für zu früh. Da haben außerdem viele andere deutlich die Nase vorne. Ansonsten muss er in den Bereichen „Playmaking und/oder Effizienz“ auf jeden Fall elitär sein und das ist ein heftiger Maßstab. Das wäre für mich in der kommenden Saison eine Überraschung. Da liegt noch viel Arbeit vor ihm und sein Spiel war/ist noch viel zu roh. Dies ist mein wichtigster Anhaltspunkt. Es war nicht ansatzweise so als hätte man den Eindruck er spielt am Anschlag. Eher das Gegenteil war der Fall. :tup:

Top 15 – 25 traue ich ihm auf jeden Fall zu. (so wie bei Oladipo zum Beispiel)

Kevin O'Connor hat ihn z.B. als dark horse für den MVP schon genannt. Die Wahrscheinlichkeit würde ich auf stolze 0,0% einschätzen, aber es zeigt wie er langsam die Liebe bekommt die er zumindest teilweise verdient hat. Die Suns laufen einfach komplett unter dem Radar. Würde er woanders spielen und hätte die gleiche Entwicklung genommen, wäre vieles in der Wahrnehmung einiger Leute anders. Die Suns waren zu oft die Lachnummer der Liga.

Benutzeravatar
Simon
Go-to-Guys-Redakteur
Beiträge: 659
Registriert: 30.10.2016, 10:10
Lieblingsteam: 76ers, Suns
Lieblingsspieler: Kemp, Nash, Muggsy, Garnett, Durant
Kontaktdaten:

#2102

Beitrag von Simon » 07.08.2018, 11:41

Vielleicht bin ich hier ausnahmsweise mal derjenige von uns beiden, der Booker positiver einschätzt. Das wäre ja sensationell :D

Denn abgesehen von den TO sehe ich Booker in all diesen Bereichen (in der Offense) schon so stark, dass solche Verbesserungen ihn wirklich in die Elite heben würden. Schau dir mal seine Zahlen bei ctg an. (wenn mir jemand verrät, wie ich hier einen Screenshot einfügen kann... :? )

2017/18
USG: 99. Perzentil
Points per Shot Attempt (= TS%): 72. Perzentil
Ast%: 96. Perzentil
Ast/Usg: 80. Perzentil
TO%: 21. Perzentil

Das ist jeweils relativ zu seiner Position, ctg hat ihn als Wing, nicht als PG. Die Assist-Zahlen wären sonst natürlich nicht so hoch (TO dafür vielleicht etwas besser). Aber trotzdem: Abgesehen von den TO ist das schon jetzt elitär. Selbst wenn er also Effizienz und Playmaking nur noch in Maßen verbessern kann, wäre das schon fast erschreckend.

Und zur Defense... da tue ich mich irgendwie schwer, zu einer Einschätzung zu finden. Wer ist denn deiner Meinung nach Stand jetzt der bessere Verteidiger, Booker oder Harden?

Edit: Das Quartett LeBron, Harden, Curry, Durant waren übrigens nicht die Spieler, die 26/5/5 "bei überdurchschnittlicher Effizienz in einem guten Team" aufgelegt haben. Diese Statline gab es sonst einfach überhaupt nicht in der Liga.

In den letzten 5 (!) Jahren hat das außer ihnen nur ein weiterer Spieler geschafft: Westbrook. Seit 2000 (!!) sonst nur noch Bryant, McGrady und Wade. Deswegen hat mich diese Statline in Bezug auf Booker so "schockiert" ;) Erst recht, wenn man noch dazu von einer weiter gesteigerten Effizienz ausgeht. Aber völlig ausschließen kann man es nicht, und das sagt ja schon einiges über Booker aus.

Benutzeravatar
STAT
Beiträge: 1135
Registriert: 17.07.2014, 13:53
Lieblingsteam: House SunKings
Lieblingsspieler: Steve Nash, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Guard

#2103

Beitrag von STAT » 07.08.2018, 13:49

Simon hat geschrieben:
07.08.2018, 11:41
Selbst wenn er also Effizienz und Playmaking nur noch in Maßen verbessern kann, wäre das schon fast erschreckend.
Deshalb bin ich als alter Booker-Zweifler und Kritiker inzwischen restlos von ihm überzeugt. Es ist in der Tat erschreckend. Vor allem bin ich der Überzeugung, dass da noch gaaanz viel Luft nach oben ist. :twisted:
Simon hat geschrieben:
07.08.2018, 11:41
Und zur Defense... da tue ich mich irgendwie schwer, zu einer Einschätzung zu finden. Wer ist denn deiner Meinung nach Stand jetzt der bessere Verteidiger, Booker oder Harden?
Oh je, ich auch. Ganz schwieriges Thema. Ich kann das nicht wirklich beantworten. Tendenziell würde ich Harden wählen, da er über längere Phasen schon mal gezeigt hat das er es kann, sofern er möchte. Dazu hat er mehr Erfahrung.

Bei Booker müssen wir einfach mal schauen wohin die Reise geht. Defense ist halt immer so eine Sache. Individuelle Defense können wir uns anschauen und versuchen zu evaluieren, aber das erste Wort das mir in den Sinn kommt, wenn ich über Defense nachdenke, ist „Team“.

Da ich fest davon ausgehe, dass in der nächsten Saison alles ein wenig einfacher und harmonischer zugeht, würde ich mal noch abwarten. Klar, die Suns werden defensiv sehr wahrscheinlich immer noch Flop 10 sein, aber das war bis jetzt ein einziger unerfahrener Hühnerhaufen ohne System. Teilweise lief Booker auch wie Falschgeld durch die Gegend und ich weiß nicht an was es letztendlich lag. Ich denke es ist ein Mix von allem.

wenig Energie, keine Erfahrung, kein System, keine guten Verteidiger, evtl. Motivationslosigkeit da er sich häufig umsonst aufgerieben hatte, keine elitäre Athletik. Beim IQ würde ich auch noch ein Fragezeichen machen. Hier würde ich mal ansetzen.
Simon hat geschrieben:
07.08.2018, 11:41
Edit: Das Quartett LeBron, Harden, Curry, Durant waren übrigens nicht die Spieler, die 26/5/5 "bei überdurchschnittlicher Effizienz in einem guten Team" aufgelegt haben. Diese Statline gab es sonst einfach überhaupt nicht in der Liga.
Diese Zahlen legt dir Booker in einem dysfunktionalen Tankteam doch im Grunde jetzt schon auf. Einzig an der Effizienz mangelt es noch. Mit dem Alter und dem Rest (Coach, Team) kommt das von alleine. Da er bei hohem Volumen schwierige Dreier trifft, viele Freiwürfe zieht und sein Playmaking sich weiterentwickelt, so wird er früher oder später sehr effizient sein. Ein perfekteres Skillset gibt es kaum dafür. Das sind die Jungs die ihr Team massiv besser machen. Diesen Impact muss er natürlich noch abliefern und uns den Beweis liefern. Trotzdem gibt es keinen Grund warum das nicht früher oder später eintreffen sollte. Sein Pullup Dreier hat mächtig Potential. Der haut dir da im Vollsprint zum Teil Dreier rein. Das ist unglaublich. :shock:
Simon hat geschrieben:
07.08.2018, 11:41
In den letzten 5 (!) Jahren hat das außer ihnen nur ein weiterer Spieler geschafft: Westbrook. Seit 2000 (!!) sonst nur noch Bryant, McGrady und Wade. Deswegen hat mich diese Statline in Bezug auf Booker so "schockiert" ;) Erst recht, wenn man noch dazu von einer weiter gesteigerten Effizienz ausgeht. Aber völlig ausschließen kann man es nicht, und das sagt ja schon einiges über Booker aus.
Exakt. Skills sind alle da. Teilweise noch roh, aber das ist egal. Booker hatte in der letzten Saison einige hervorragende Spiele und Highlights. Trotzdem würde ich seine Gesamtleistung als „okay“ einstufen, maximal. Wenn ich mit meinem Bremspedal und niedrigen Erwartungen das so sehe und nicht völlig verrückt bin, dann sagt das viel über ihn aus, ja. Alleine die Gravity die er jetzt schon hat ist beeindruckend.

Benutzeravatar
STAT
Beiträge: 1135
Registriert: 17.07.2014, 13:53
Lieblingsteam: House SunKings
Lieblingsspieler: Steve Nash, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Guard

#2104

Beitrag von STAT » 11.08.2018, 08:24

Dann tippen wir auch gleich mal die ersten 15 Spiele.

DAL (L)
@ DEN L
@ GSW (L)
LAL (L)
@ MEM (W)
@ OKC (L)
SAS (W)
TOR (L)
MEM (W)
BKN (W)
BOS (L)
@ NOP (L)
@ OKC (W)
SAS (L)
OKC (L)

5-10

Das erste Saisonspiel zu Hause ist traditionell ein Blowout. In den letzten drei Jahren wurde man von Größen wie Kings, Mavs und Blazers regelrecht in eigener Halle verprügelt. 6-9 wäre ziemlich gut. 3-12 oder 4-11 ist bei dem Auftakt allerdings auch gut möglich und das wäre ziemlich übel. Nach OKC kommt ein Trip an die Ostküste. Wenn die Suns bis dahin noch ansatzweise dranbleiben möchten, müssen sie dort voll abliefern. (Sixers, Bulls, Bucks, Pistons)

Das 20. Spiel ist dann wieder in Phoenix mit den Pacers zu Gast. 7 Spiele möchte ich davon auf jeden Fall gewinnen.

Benutzeravatar
Nobody
Beiträge: 273
Registriert: 16.01.2018, 07:33
Lieblingsteam: Dallas Mavericks
Lieblingsspieler: Dirk, MJ, Kris, Biid, KL

#2105

Beitrag von Nobody » 11.08.2018, 10:22

Die Bärchen scheinen „euch“ zu liegen... ;)

Benutzeravatar
STAT
Beiträge: 1135
Registriert: 17.07.2014, 13:53
Lieblingsteam: House SunKings
Lieblingsspieler: Steve Nash, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Guard

#2106

Beitrag von STAT » 11.08.2018, 13:47

Irgendjemand muss ja dran glauben. Die Auswahl ist leider stark begrenzt. :mrgreen: Für mich sind es auch nur noch Bärchen, eher Waschbären als Grizzlies. Die können zwar auch beißen, aber bis sie gegen die Suns spielen ist wahrscheinlich schon wieder jemand verletzt.

Mabusian
Beiträge: 167
Registriert: 10.09.2017, 23:10
Lieblingsteam: Dallas Mavericks
Lieblingsspieler: Dirk Nowitzki
Lieblingsposition: SF

#2107

Beitrag von Mabusian » 11.08.2018, 23:32

Hoffentlich Marc Gasol. Ich stelle es mir schwer für die Suns vor, wenn Ayton sich gegen Gasol und Jackson durchsetzen muss. Andererseits müssen die Suns gerade am Anfang viel über Ayton gehen. Mal sehen, wie er sich da schlägt.

Mein Highlight ist übrigens, dass sich im ersten Spiel zwei Center gegenüber stehen, die mit Vornamen DeAndre heißen 😉

Benutzeravatar
STAT
Beiträge: 1135
Registriert: 17.07.2014, 13:53
Lieblingsteam: House SunKings
Lieblingsspieler: Steve Nash, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Guard

#2108

Beitrag von STAT » 12.08.2018, 02:15

Mabusian hat geschrieben:
11.08.2018, 23:32
Andererseits müssen die Suns gerade am Anfang viel über Ayton gehen. Mal sehen, wie er sich da schlägt.
Wie kommst du darauf? Hast du dazu irgendwelche Informationen?

Das deckt sich mit dem was ich bis jetzt gelesen und gehört habe überhaupt nicht. Volumenscoring haben die Suns ohne Ayton genug. Ayton soll sich wohl anfangs auf die Basics konzentrieren und mittel – bis langfristig neben/hinter Booker eine große Rolle in der Offensive einnehmen. Sollte Kokoskov nach allen Eindrücken inkl. Training Camp und Preseason der Meinung sein, Ayton kann bereits klar die dritte Geige spielen, so wird er sicherlich alles dafür tun, um Ayton schnellstmöglich mit größerer offensiver Rolle einzubauen, aber das ist mit dem aktuellen Kader noch gar nicht nötig.

Booker/Warren = 45-50 Punkte
Knight/Jackson/Ariza/Ayton/Bridges = 55 Punkte (11 Punkte im Schnitt, also Luft nach oben)

Dann kommen noch Rollenspieler die mal einen Dreier einstreuen können. Je nachdem wer spielt:
Bender/Chriss/Daniels/Reed = 10 Punkte

Die Frage wird am Ende sein, wie viele Possessions die Suns für ihre Punkte benötigen und wie die Teamdefense aussieht. Wenn Ayton in der ersten Saisonhälfte drei Lobs von Booker abschließt, vier Freiwürfe zieht, einen Jumper versenkt, viel kommuniziert und halbwegs ordentliche Defense spielt reicht das tendenziell aus.

Kokoskov will genau hier ansetzen. Wenn Ayton sich akklimatisiert hat, das Team stabil ist und sein System langsam greift, möchte er Ayton als Fixpunkt bei den Suns installieren und aus dem Duo Booker/Ayton das Maximale herausholen. Die Suns brauchen neben Booker übrigens auch noch einen Playmaker der Ayton Bälle zuspielen kann, welche nicht drei Meter neben ihm landen. Knight kann das nicht und der Rest ist grün hinter den Ohren. Alleine schon deswegen macht es keinen Sinn Ayton da sofort ins kalte Wasser zu schmeißen. Man tut vermutlich weder ihm noch dem Team einen Gefallen ihn gleich zu Beginn viel kreieren zu lassen. Dann wird das mit Spiele gewinnen nämlich wieder nichts, sofern man einen Rookie da machen lässt als wäre man mitten im Tankmode. Zu Teilen macht das bestimmt Sinn, aber sicherlich nicht im hohen Ausmaß. Außer er ist sofort bereit. Das ist dann doch aber sehr optimistisch.

Mabusian
Beiträge: 167
Registriert: 10.09.2017, 23:10
Lieblingsteam: Dallas Mavericks
Lieblingsspieler: Dirk Nowitzki
Lieblingsposition: SF

#2109

Beitrag von Mabusian » 12.08.2018, 20:53

STAT hat geschrieben:
12.08.2018, 02:15
Mabusian hat geschrieben:
11.08.2018, 23:32
Andererseits müssen die Suns gerade am Anfang viel über Ayton gehen. Mal sehen, wie er sich da schlägt.
Wie kommst du darauf? Hast du dazu irgendwelche Informationen?
Nein, ich habe gar keine Infos. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass sie Ayton präsentieren müssen und ihm die Möglichkeit geben wollen, sich an das Spiel in der NBA zu gewöhnen. Klar ist das kein Problem, wenn Booker die ersten drei Spiele 45 Punkte im Schnitt macht und die Suns mit drei Siegen starten. Aber eine Niederlage gegen die Mavs und 5 Würfe (nur) von Ayton und die Fragen der Journalisten werden losgehen. Man weiß auch nicht, wann Sarver sich da einmischen wird.

Benutzeravatar
STAT
Beiträge: 1135
Registriert: 17.07.2014, 13:53
Lieblingsteam: House SunKings
Lieblingsspieler: Steve Nash, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Guard

#2110

Beitrag von STAT » 13.08.2018, 00:20

Mabusian hat geschrieben:
12.08.2018, 20:53
Nein, ich habe gar keine Infos. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass sie Ayton präsentieren müssen und ihm die Möglichkeit geben wollen, sich an das Spiel in der NBA zu gewöhnen. Klar ist das kein Problem, wenn Booker die ersten drei Spiele 45 Punkte im Schnitt macht und die Suns mit drei Siegen starten. Aber eine Niederlage gegen die Mavs und 5 Würfe (nur) von Ayton und die Fragen der Journalisten werden losgehen. Man weiß auch nicht, wann Sarver sich da einmischen wird.
Ich versteh schon was du meinst, aber irgendwie auch doch nicht. :mrgreen:

Ayton ist ein großartiges Talent, aber roh. Warum müssen sie ihn sofort präsentieren und was soll das heißen? Das Spiel muss ab dem ersten Auftritt auf Ayton zugeschnitten sein? Eine USG% wie bei Embiid? Welchem Journalisten muss man etwas beweisen und warum? In Phoenix geht es primär jetzt darum den Turnaround zu schaffen, d.h. Struktur, klare Rollen, positive Energie und im besten Fall auch dank Ayton ein paar Spiele gewinnen.

Wenn Ayton zu Saisonbeginn seine Hausaufgaben macht, effiziente 12/8 auflegt, gute Körpersprache zeigt, 1-2 Assists spielt und einen Block beisteuert, bricht ganz bestimmt niemand in Panik aus, zumindest nicht die seriösen Journalisten und Sarver schon 3x nicht. Die Suns haben Ayton gezogen, weil sie sich erhoffen, dass er in 3-4 Jahren dominiert und nicht das er gegen Jordan im ersten Spiel 25/15 auflegt. Nicht einmal McD geht von verrückten Boxscore Zahlen aus. Ich glaube er hat gemeint, er traut Ayton in der ersten Saison sowas wie 16/10 oder so zu. Das ist jetzt auch nicht völlig unrealistisch, aber Sarver stürmt sicher nicht in die Kabine, wenn Ayton am Anfang und vor allem im ersten Spiel noch keine 15 Würfe pro Spiel bekommt.

Ayton wird bestimmt ein paar Post Moves auspacken dürfen und auch mal einen Dreier werfen, aber für Zirkus und Spektakel ist z.B. Young in Atlanta oder Knox in New York zuständig. Die Suns haben klar gesagt, es gibt erstmal kein grünes Licht mehr. Das Tanking ist vorbei. Talent ist jetzt (hoffentlich) für das Grundfundament genug da und dann wird man weitersehen. Jeder muss sich nun seine Rolle und Spielzeit verdienen. Aufgrund der Kaderzusammenstellung kommt auch niemand zu kurz, außer er liefert überhaupt nichts und dann ist es gut, denjenigen nicht mehr spielen zu lassen.

Wenn irgendetwas komplett schiefgehen sollte (alle floppen oder schwere Verletzungen), so können sie ab 2019 Ayton immer noch von der Leine lassen und 20x werfen lassen. Bis es soweit ist, gilt es einen Schritt nach dem anderen zu machen. Wenn man gegen die Mavs am Anfang verliert, geht die Welt auch nicht unter. Es kommt auf die Art und Weise an. Haut sich Ayton voll rein und zeigt solide Ansätze ist es gut. Alles andere ist Bonus. Kokoskov und Sarver werden sich kaum dafür interessieren, was irgendwelche Selbstdarsteller wie Nate Duncan und Co. von sich geben. Wenn das Endprodukt nach Basketball aussieht und Ayton ein Teil davon ist, wird auch Sarver erstmal die Füße stillhalten.

Mabusian
Beiträge: 167
Registriert: 10.09.2017, 23:10
Lieblingsteam: Dallas Mavericks
Lieblingsspieler: Dirk Nowitzki
Lieblingsposition: SF

#2111

Beitrag von Mabusian » 13.08.2018, 07:12

Wenn das so klappt, wunderbar. Ich muss mich wohl erst noch an die neuen Suns gewöhnen 😁

Benutzeravatar
STAT
Beiträge: 1135
Registriert: 17.07.2014, 13:53
Lieblingsteam: House SunKings
Lieblingsspieler: Steve Nash, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Guard

#2112

Beitrag von STAT » 13.08.2018, 08:32

Naja, ob es mit der Professionalität und den all den Plänen funktioniert, steht auf einem anderen Blatt. Vielleicht brauchst du dich noch nicht komplett umgewöhnen. :mrgreen:

Benutzeravatar
STAT
Beiträge: 1135
Registriert: 17.07.2014, 13:53
Lieblingsteam: House SunKings
Lieblingsspieler: Steve Nash, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Guard

#2113

Beitrag von STAT » 20.08.2018, 12:13

Suns Podcast „The Solar Panel“
„How bad is it that the highlight of Dragan Bender’s career so far…
is Game of Zones.“
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Benutzeravatar
Simon
Go-to-Guys-Redakteur
Beiträge: 659
Registriert: 30.10.2016, 10:10
Lieblingsteam: 76ers, Suns
Lieblingsspieler: Kemp, Nash, Muggsy, Garnett, Durant
Kontaktdaten:

#2114

Beitrag von Simon » 20.08.2018, 12:18

STAT hat geschrieben:
20.08.2018, 12:13
Suns Podcast „The Solar Panel“
Kannst du den Podcast empfehlen? Habe noch nie reingehört...

Benutzeravatar
Coach K
Go-to-Guys-Redakteur
Beiträge: 1040
Registriert: 16.04.2015, 16:25
Lieblingsteam: Orlando Magic, Spurs, Jazz
Lieblingsposition: an der Seitenlinie als Coach
Wohnort: Neuenstadt

#2115

Beitrag von Coach K » 20.08.2018, 12:49

STAT hat geschrieben:
20.08.2018, 12:13
Suns Podcast „The Solar Panel“
„How bad is it that the highlight of Dragan Bender’s career so far…
is Game of Zones.“
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Der ist echt böse aber sau lustig. Echt bitter das dies der Wahrheit entspricht. Für mich ist er mit der Spieler der wohl nächste Saison am meisten Probleme bekommen wird was Spielzeit angeht.
Ayton wird Spielzeit bekommen, ich denke wenn möglich zwischen 25-30 Min. Dann hat man auf Center noch 18-23 Minuten zur freien Verfügung. Und auf der 4? Ich denke das man hier Ariza Minuten geben wird, als auch Chriss der möglichweise das aggressiverer Mindset hat um sich Spielzeit zu erbarbeiten. Ich bin echt gespannt ob man nicht nur 10 Minuten "The Dragon" sehen wird.
Issac macht Spaß
___________________________
Orlando Magic

PG: Schröder / DSJ
SG: Hood / Delly / Hezonja
SF: Prince /Jackson / Dekker
PF: Simmons / O`Quinn
C: Porziņģis / Zeller

Benutzeravatar
STAT
Beiträge: 1135
Registriert: 17.07.2014, 13:53
Lieblingsteam: House SunKings
Lieblingsspieler: Steve Nash, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Guard

#2116

Beitrag von STAT » 20.08.2018, 13:42

Simon hat geschrieben:
20.08.2018, 12:18
Kannst du den Podcast empfehlen? Habe noch nie reingehört...
Bin ich nicht der größte Fan davon. Hab heute nur reingehört, da die Gäste Brendon Kleen + Gerald Bourget sind und mich vier Themen interessierten.
- Grading McD's Offseason
- Trevor Ariza and IF he can play 70+ games as the starting Power Forward
- Will Bender/Chriss have their options picked up after this season?
- What to expect out of Brandon Knight
Gerade die Hosts Dave King und Greg Esposito sind normalerweise nicht meine ersten Anlaufstellen, weder bei Twitter noch bei Pods.
Coach K hat geschrieben:
20.08.2018, 12:49
Der ist echt böse aber sau lustig. Echt bitter das dies der Wahrheit entspricht. Für mich ist er mit der Spieler der wohl nächste Saison am meisten Probleme bekommen wird was Spielzeit angeht.
Ayton wird Spielzeit bekommen, ich denke wenn möglich zwischen 25-30 Min. Dann hat man auf Center noch 18-23 Minuten zur freien Verfügung. Und auf der 4? Ich denke das man hier Ariza Minuten geben wird, als auch Chriss der möglichweise das aggressiverer Mindset hat um sich Spielzeit zu erbarbeiten. Ich bin echt gespannt ob man nicht nur 10 Minuten "The Dragon" sehen wird.
Den Spruch konnte ich euch nicht vorenthalten. :lol: Jonathan hatte hier eine wirklich tolle Aufteilung der Rotation gepostet. Es war quasi die perfekte Balance zwischen Konkurrenzfähigkeit und Spielzeit für den Nachwuchs. Dragan hatte schon ein paar Spiele mit Unicorn-Basketball dabei. Vielleicht lassen sich 3-4 Spiele finden, die wir über Game of Zones ansiedeln könnten. :mrgreen:

Benutzeravatar
Jonathan Walker
Go-to-Guys-Redakteur
Beiträge: 1744
Registriert: 27.03.2012, 20:43
Lieblingsteam: Phoenix Suns
Lieblingsspieler: LeBron, Steve, Bledsoe, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Forward
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

#2117

Beitrag von Jonathan Walker » 21.08.2018, 11:43

STAT hat geschrieben:
20.08.2018, 13:42
Simon hat geschrieben:
20.08.2018, 12:18
Kannst du den Podcast empfehlen? Habe noch nie reingehört...
Bin ich nicht der größte Fan davon. Hab heute nur reingehört, da die Gäste Brendon Kleen + Gerald Bourget sind und mich vier Themen interessierten. [...]
Gerade die Hosts Dave King und Greg Esposito sind normalerweise nicht meine ersten Anlaufstellen, weder bei Twitter noch bei Pods.
Ich finde die beiden und den Pod ziemlich grottig und höre ihn nicht mehr, seit es bessere Alternativen gibt. "Locked On Suns" ist fachlich ganz gut, aber Brendon Kleen und Evan Sidery pennen beim Sprechen fast ein.
"Empire of the Suns" ist auch ganz ok, auch wenn Kevin Zimmermann auch grenzwertig ist. Kellan Olson höre ich gerne zu und halte ich von den vieren auch am meisten von, auch wenn er manchmal seltsame Takes hat.
Mit Abstand am besten finde ich den relativ neuen "7 Seconds or Less" mit Max McCauley und David Nash. Beide sind super sympathisch (habe schon länger mit beiden auch auf Twitter zu tun), kompetent, unterhaltsam, überzeugend und hatten bereits Vecenie und Zwicker als Gäste... perfekter Suns-Pod :tup:
STAT hat geschrieben:
20.08.2018, 13:42
Jonathan hatte hier eine wirklich tolle Aufteilung der Rotation gepostet. Es war quasi die perfekte Balance zwischen Konkurrenzfähigkeit und Spielzeit für den Nachwuchs. Dragan hatte schon ein paar Spiele mit Unicorn-Basketball dabei. Vielleicht lassen sich 3-4 Spiele finden, die wir über Game of Zones ansiedeln könnten. :mrgreen:
Danke dir. Bin was die Rotation angeht aber weiterhin sehr gespannt. Denke das Camp und die Preseason werden da etwas mehr Klarheit verschaffen. Außer ca. 35 Min. für Booker bin ich mir da aktuell bei gar nichts sicher.

Was Bender angeht, ist mein Highlight bislang das eine Spiel gegen die Thunder. Unter Igor kann ich mir sowas künftig öfter vorstellen. Erst knapp dahinter mein Avatar :mrgreen:
"Come on guys, I'm still developing"

Benutzeravatar
Simon
Go-to-Guys-Redakteur
Beiträge: 659
Registriert: 30.10.2016, 10:10
Lieblingsteam: 76ers, Suns
Lieblingsspieler: Kemp, Nash, Muggsy, Garnett, Durant
Kontaktdaten:

#2118

Beitrag von Simon » 21.08.2018, 12:01

Jonathan Walker hat geschrieben:
21.08.2018, 11:43
Simon hat geschrieben:
20.08.2018, 12:18
Kannst du den Podcast empfehlen? Habe noch nie reingehört...
Ich finde die beiden und den Pod ziemlich grottig und höre ihn nicht mehr, seit es bessere Alternativen gibt. "Locked On Suns" ist fachlich ganz gut, aber Brendan Kleen und Evan Sidery pennen beim Sprechen fast ein.
"Empire of the Suns" ist auch ganz ok, auch wenn Kevin Zimmermann auch grenzwertig ist. Kellan Olson höre ich gerne zu und halte ich von den vieren auch am meisten von, auch wenn er manchmal seltsame Takes hat.
Mit Abstand am besten finde ich den relativ neuen "7 Seconds or Less" mit Max McCauley und David Nash. Beide sind super sympathisch (habe schon länger mit beiden auch auf Twitter zu tun), kompetent, unterhaltsam, überzeugend und hatten bereits Vecenie und Zwicker als Gäste... perfekter Suns-Pod :tup:
Danke, den werde ich mal testen. Locked on Suns ist leider wirklich schwer zu ertragen. Mit Kellan Olson habe ich den Pod gerne gehört und mag Olson auch immer noch. Aber gemeinsam mit Zimmermann ist das leider nicht mehr so attraktiv. Naja, ein sehr guter Suns-Podcast würde ja schon reichen :tup:

Benutzeravatar
STAT
Beiträge: 1135
Registriert: 17.07.2014, 13:53
Lieblingsteam: House SunKings
Lieblingsspieler: Steve Nash, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Guard

#2119

Beitrag von STAT » 21.08.2018, 13:06

@ Simon:

Geheimtipp wäre noch „The Timeline“. Die sind noch relativ jung, ähnlich wie "7 Seconds or Less" und haben erst 11 Episoden. Habe selbst erst ein paar Mal reingehört, aber war ganz okay. Der von Jonathan angesprochene Max McCauley ist im aktuellen Pod zu Gast. Könnte neben den genannten Pods langfristig noch eine brauchbare Alternative sein und die etablierten Pods überflüssig machen.

Wäre natürlich schön wenn die Neuen sich weiterentwickeln und dranbleiben. Ich bin nämlich mit dem Rest auch nicht überglücklich.

Benutzeravatar
Coach K
Go-to-Guys-Redakteur
Beiträge: 1040
Registriert: 16.04.2015, 16:25
Lieblingsteam: Orlando Magic, Spurs, Jazz
Lieblingsposition: an der Seitenlinie als Coach
Wohnort: Neuenstadt

#2120

Beitrag von Coach K » 31.08.2018, 08:07

Die Suns traden Knight und Chriss für Ryan Anderson und Melton!!

Auf dem Papier werden die Suns zwei Spieler los die mehr oder weniger überflüssig sind/waren. Aber Knight hat in seinem Interviews sich auf die neue Situation gefreut. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, das er in Houston funktionieren wird neben Harden und Paul. Da wird er nicht so viel Scoring als auch Ballhandling Last haben.

Chriss hätte ich gerne bei den Suns das erste Mal in einem richtigen System spielen sehen wollen. Jetzt darf er dies in Houston tun. Ich sehe schon einige Highlightplays per Ally. Ansonsten bin ich gespannt wie er sich dort anpasst.

Mit der Verpflichtung von Anderson holt man einen weitern Veteranen der möglichweise sogar startet neben Ayton um Platz in der Zone für Ihn zu schaffen. Anderson bringt Spacing und kämpft um Rebounds, man muss sehen wie gut seine Defense sein wird. Ich kann mir aber vorstellen das er in den 24 Minuten Spielzeit die er ca. sehen wird gut funktioniert und den anderen jungen Spielern helfen wird/kann.

Melton neben Booker? Passt vom Skillset würde ich sagen sehr gut, aber ansonsten ist er ein weiterer Rookie der sich jetzt mit Okobo um Spielzeit kämpfen wird. Erfahrung auf der 1 fast gleich 0. Ich bin sehr gespannt wie Igor das löst und ob es Lineups mit Booker auf der 1 geben wird.
Issac macht Spaß
___________________________
Orlando Magic

PG: Schröder / DSJ
SG: Hood / Delly / Hezonja
SF: Prince /Jackson / Dekker
PF: Simmons / O`Quinn
C: Porziņģis / Zeller

kdurant35
Beiträge: 1015
Registriert: 07.10.2015, 17:44

#2121

Beitrag von kdurant35 » 31.08.2018, 08:29

Ist für mich ein vollkommen offener Deal.

Ein Knight sowie Anderson in Topform gefallen mir eigentlich bei den alten Teams besser. Ob Knight wenn's drauf ankommt neben Harden, CP3 und Gordon viel Spielzeit sehen wird? Max wenn Houston nach Arizas Abgang vermehrt auf die 3 G Lineup setzt oder falls sich jemand verletzt.
In Phoenix wäre er gesund als einzig gestandener PG sicher nützlicher.

Da beide jedoch häufig verletzt waren, ist der Tausch schon OK. Knight ist billiger und wenn Chriss enttäuscht kann Houston ihn sicher isoliert ganz leicht loswerden. Daher hat das zumindest aus finanziellen Gründen einen Vorteil.
Für Phoenix kann Anderson zumindest Spacing bringen. Für die Entwicklung/Einschätzung von Booker, JJ und Co find ich das nicht schlecht.

Melton vs Chriss find ich ebenfalls neutral. Chriss mag mehr Upside haben. Ich glaube jedoch persönlich nicht an eine schnelle Entwicklung. Solche IQ Defizite zu beheben dauert oft ewig, wenn's überhaupt möglich ist.
Und vor dem Trade wird man sicher auch den neuen Coach gefragt haben.
Melton könnte bei positiver Entwicklung gut zu Booker passen. Dazu ist sein Vertrag besser.

Jede heutige Benotung ist hier wohl eher Weissagung ;)

Benutzeravatar
Coach K
Go-to-Guys-Redakteur
Beiträge: 1040
Registriert: 16.04.2015, 16:25
Lieblingsteam: Orlando Magic, Spurs, Jazz
Lieblingsposition: an der Seitenlinie als Coach
Wohnort: Neuenstadt

#2122

Beitrag von Coach K » 31.08.2018, 08:51

Laut WOJ sind die Suns noch auf der Suche nach einem Starting-Calbier PG,

sieht für mich so aus als hätte man die Geduld die man am Anfang der Offseason augenscheinlich hatte wieder über Bord geworfen, je nachdem wer kommt bzw. man dafür abgeben muss kann das ganz schön blöd für die Suns werden.

Hill, Tyler Johnson, Beverley sind so Kandidaten die ich mir vorstellen könnte.
Issac macht Spaß
___________________________
Orlando Magic

PG: Schröder / DSJ
SG: Hood / Delly / Hezonja
SF: Prince /Jackson / Dekker
PF: Simmons / O`Quinn
C: Porziņģis / Zeller

kdurant35
Beiträge: 1015
Registriert: 07.10.2015, 17:44

#2123

Beitrag von kdurant35 » 31.08.2018, 09:08

Coach K hat geschrieben:
31.08.2018, 08:51
Laut WOJ sind die Suns noch auf der Suche nach einem Starting-Calbier PG,

sieht für mich so aus als hätte man die Geduld die man am Anfang der Offseason augenscheinlich hatte wieder über Bord geworfen, je nachdem wer kommt bzw. man dafür abgeben muss kann das ganz schön blöd für die Suns werden.

Hill, Tyler Johnson, Beverley sind so Kandidaten die ich mir vorstellen könnte.
Ein fehlender guter PG kann aber auch echt ein großes Problem sein. Nicht nur für die Bilanz, sondern auch denjenigen, die dadurch bessere Würfe bekommen. Hill hob die Jazz bei dessen Trade auf ein anderes Level. Selbst ein Superstar wie AD hatte nach dem MVPwürdigen Jahr 3 größere Probleme, als danach Holiday angeschlagen war und das Spacing von Pondexter fehlte.
In Orlando siehst du es ja ebenfalls. Wenns wie zu Saisonbeginn 17/18 klickt, spielt AG auf einem guten Level. Muss er sich die Würfe selbst erarbeiten ist er überfordert.

Deshalb kann ich die Sorge der Suns schon verstehen. Selbst wenn der Deal erstmal negativ aussieht kann der Effekt auf die Mitspieler das relativieren. Aber es ist natürlich ein kniffliges Thema. Denn wenn man überbezahlt und die erhoffte Verbesserung ausbleibt (siehe Hill bei den Kings), dann steht man wirklich dumm da.

Benutzeravatar
STAT
Beiträge: 1135
Registriert: 17.07.2014, 13:53
Lieblingsteam: House SunKings
Lieblingsspieler: Steve Nash, Devin Booker
Lieblingsposition: Point Guard

#2124

Beitrag von STAT » 31.08.2018, 09:54

Oh je :mrgreen:

Positiv:

- Spacing wird immer besser. McD liefert Booker noch mehr Platz für seine Arbeit.
- Die Wahl zwischen Chriss und Bender gewann offensichtlich unser Babydrache. :tup:
- ein weiterer PG der theoretisch neben Booker passt.
- ich werde nie wieder Nervenzusammenbrüche wegen Knight haben.

Negativ:

- ich hätte trotzdem gerne den „neuen“ Knight mit all seinen Schwächen mitgenommen.
- siehe Jonathan’s Rotation (ist mit Ausnahme von Knight nahe am Best Case für die aktuelle Ausgangssituation)
- der Vertrag von Anderson ist eine Zumutung. Knight’s Vertrag nach der Saison loszubekommen, wäre evtl. einfacher gewesen.
- Ariza find ich immer noch top, aber jetzt wird es doch irgendwie eklig. Ich will neben Ariza sehr viel Josh Jackson und TJ Warren auf der 4 sehen. Projekt: Wings + Ayton!
- Defensiv ist Anderson für Ayton überhaupt keine Hilfe, im Gegenteil. Das wird eher eine zusätzliche Last.
- Melton ist ein Secondroundpick. Wäre großartig, wenn er vielleicht passen könnte, aber ich wüsste nicht, warum Chriss ein größerer Gamble sein soll. Es gab auf den großen Positionen keinen Logjam. Die 1 war die große Baustelle und jetzt hat man drei Grünschnäbel die allesamt Zweitrundenpick-Level haben. Teilweise wird Melton als Homerun gepriesen. Habe ich etwas verpasst?
- Wenn Ariza und Anderson starten, bekomme ich Puls.

-----

Ich bin ehrlich gesagt nicht so optimistisch und finde den Trade auf den ersten Blick erstmal sehr diskussionswürdig. Von Anderson bin ich so oder so kein Fan und das trübt extrem meine Beurteilung. Die Richtung „Size und viele Wings plus Ayton“ war für mich (vorerst) die Lösung schlechthin. Anderson passt in dieses Konzept halt überhaupt nicht rein. Auch die Tatsache, dass die Suns den Fokus mehr auf die Defense und Switches legen wollten, passt hier nicht. Mit Anderson erschafft man keine defensive Identität. Das sieht schon wieder eher nach Nuggtes als nach Jazz aus. Meh. :roll:

Deshalb hängt vieles oder im Grunde alles an Melton, also wieder ein Gamble. Schlägt Melton ein, alles richtig gemacht. Floppt Melton steht man extrem blöd da. Man kann nur hoffen, Ayton ist der zweite Franchiseplayer. Wenn dem so ist, dann sind diese Moves eh halb so wild, unabhängig davon wie sie ausgehen. Aber wir wissen es eben noch nicht. Je nachdem wie die Saison verläuft, hätte ich diesen Move nach ~ 20 Spielen durchaus für sinnvoll gehalten. Für den Moment halte ich ihn für zu früh.

Sollten Bridges, Jackson und Bender neben Booker/Ayton „untouchable“ sein, darf McD ruhig nach einem Veteranen PG suchen. Das Problem dabei ist, wie kommt man sonst an einen legitimen Starter auf der 1 und wer soll das überhaupt sein? Ich bin für Beverley, Teodosic, Hill und Co. sehr offen. Aber ganz sicher nicht für Bridges, Jackson oder Bender. Wenn sie Warren oder so abgeben, habe ich damit kein Problem.

McD darf diese tolle Offseason jetzt nicht in den Sand setzen und das viele Talent für irgendeinen halbwegs brauchbaren PG abgeben! Wenn es nach 10-15 Spielen überhaupt nicht funktioniert und zu wenig Playmaking im Team sein sollte, dann können sie immer noch reagieren. Ich habe jetzt schon Schweißausbrüche in Bezug auf Josh Jackson.

Benutzeravatar
Coach K
Go-to-Guys-Redakteur
Beiträge: 1040
Registriert: 16.04.2015, 16:25
Lieblingsteam: Orlando Magic, Spurs, Jazz
Lieblingsposition: an der Seitenlinie als Coach
Wohnort: Neuenstadt

#2125

Beitrag von Coach K » 31.08.2018, 10:33

Zum Thema Anderson, egal ob er jetzt startet oder nicht, ich sehe das er an die 24 Minuten sehen wird. Hinter ihm steht Bender, wenn dieser weiter so phlegmatisch über das Feld rennt wie es schon passiert ist, warum soll dann nicht Anderson starten.

Klar eine Starting 5 mit Booker, Bridges, Ariza, Jackson und Ayton sieht gut aus und ist ein spannendes Projekt aber ob das wirklich so kommen wird. Ich weiß es nicht.

Ich habe etwas Angst um euch, das möglicherweise die Zukunft eingetauscht für schnelleren Erfolg.
Das wäre das schlimmste.
kdurant35 hat geschrieben:
31.08.2018, 09:08
Coach K hat geschrieben:
31.08.2018, 08:51
Laut WOJ sind die Suns noch auf der Suche nach einem Starting-Calbier PG,

sieht für mich so aus als hätte man die Geduld die man am Anfang der Offseason augenscheinlich hatte wieder über Bord geworfen, je nachdem wer kommt bzw. man dafür abgeben muss kann das ganz schön blöd für die Suns werden.

Hill, Tyler Johnson, Beverley sind so Kandidaten die ich mir vorstellen könnte.
Ein fehlender guter PG kann aber auch echt ein großes Problem sein. Nicht nur für die Bilanz, sondern auch denjenigen, die dadurch bessere Würfe bekommen. Hill hob die Jazz bei dessen Trade auf ein anderes Level. Selbst ein Superstar wie AD hatte nach dem MVPwürdigen Jahr 3 größere Probleme, als danach Holiday angeschlagen war und das Spacing von Pondexter fehlte.
In Orlando siehst du es ja ebenfalls. Wenns wie zu Saisonbeginn 17/18 klickt, spielt AG auf einem guten Level. Muss er sich die Würfe selbst erarbeiten ist er überfordert.
Ganz klar ein PG der liefert ist und die richtigen Dinge tut, kann sehr viel Platz für andere kreieren. Deswegen war ein Augustin ab Mitte der letzten Saison auch der Starting PG. Er machte halt weniger Fehler als Payton und konnte für Spacing Sorgen.
Dies wird benötigt. Der Vorteil bei den Suns ist das Booker als Guard den Ball öfters in den Hand halten kann und einen guten Wurf hat.
Issac macht Spaß
___________________________
Orlando Magic

PG: Schröder / DSJ
SG: Hood / Delly / Hezonja
SF: Prince /Jackson / Dekker
PF: Simmons / O`Quinn
C: Porziņģis / Zeller

Antworten