Phoenix Suns

Zur ausgiebigen Diskussion über die einzelnen NBA-Franchises. Fan-Talk!
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Simon
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Phoenix Suns

#2076

Beitrag von Simon » 02.07.2018, 14:13

Coach K hat geschrieben:
02.07.2018, 12:54
Booker soll ja seine Extension vorzeitig unterschreiben würde mich freuen wenn er von euch einen 5 Jahres Deal bekommt.
Und schon hätte sich der Kindergarten gelohnt. Nate Duncan hat die These vertreten, dass Bookers Agent dessen angebliche "Verärgerung" an Shams Charania durchgesteckt hat, um Druck auf die Suns aufzubauen. "Ich bin sauer wegen Ulis, aber mit einer vorzeitigen Max-Extension könnt ihr mich wieder beruhigen." Wäre schade um den schönen niedrigen Cap-Hold.

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STAT
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#2077

Beitrag von STAT » 02.07.2018, 15:20

Simon hat geschrieben:
02.07.2018, 14:13
Und schon hätte sich der Kindergarten gelohnt. Nate Duncan hat die These vertreten, dass Bookers Agent dessen angebliche "Verärgerung" an Shams Charania durchgesteckt hat, um Druck auf die Suns aufzubauen. "Ich bin sauer wegen Ulis, aber mit einer vorzeitigen Max-Extension könnt ihr mich wieder beruhigen." Wäre schade um den schönen niedrigen Cap-Hold.
Sollte das von Bookers Seite aus wirklich der Grund gewesen sein, fände ich das äußerst alarmierend. Entweder für Booker oder für Sarver.

Bei Booker schreit alles nach Star und er wurde zum König von Phoenix auserkoren. Der große Zahltag stand in den letzten Monaten nie zur Debatte. Wenn Booker solche Spielchen nötig hat, vergeht es mir gerade. Er kann nicht vom Management Vertrauen und Kommunikation einfordern, gleichzeitig Shams diese Infos stecken und damit das tun was er verurteilt. :stupid:

Sollte Sarver wieder zu geizig sein und meint er müsse "verhandeln", vergeht es mir gleich dreifach. Sarver soll Booker den Vertrag mit einem Stift auf den Tisch legen und damit sind die Verhandlungen beendet. Keine Ahnung was da hinter den Kulissen abgeht, aber die Verlängerung von Booker sollte die einfachste Entscheidung seit 8 Jahren sein und nicht mal das bekommen sie geräuschlos über die Bühne.

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#2078

Beitrag von D41 » 02.07.2018, 17:03

Es klingt alles nach Star, aber er ist es nicht. Wäre aber dennoch sau doof ihm keinen Max anzubieten. Verärgert man ihn, hat man so eine Hayward/Jazz-Situation und ärgert sich in 4 Jahren.

Ich frage mich aber immer, warum man nicht die 2-3 Eckfeiler seines Teams in die Entscheidungen mit einbezieht. Ich würde das als GM immer machen. Das zieht die Leute mit in die Verantwortung und baut auch Vertrauen auf. Dann wäre so eine Situation wie mit Ulis nicht passiert...

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#2079

Beitrag von STAT » 02.07.2018, 18:16

D41 hat geschrieben:
02.07.2018, 17:03
Es klingt alles nach Star, aber er ist es nicht. Wäre aber dennoch sau doof ihm keinen Max anzubieten. Verärgert man ihn, hat man so eine Hayward/Jazz-Situation und ärgert sich in 4 Jahren.
Da hast du vollkommen recht. Den Impact eines Stars (Top 20 Spieler?) hat er noch nicht. Wenn im Kopf nichts durchbrennt, wird er es allerdings in spätestens zwei Jahren sein. Dafür reicht die Sample Size und das was er gezeigt hat mehr als aus. Er kam mit 18 als roher Spieler in die Liga und hat erst drei Saisons hinter sich. Da ist fast klar, dass die Franchise tendenziell eher das Potential bezahlen muss. Gerade eine Franchise wie Phoenix kann es sich nicht leisten Booker jetzt zu verärgern.
D41 hat geschrieben:
02.07.2018, 17:03
Ich frage mich aber immer, warum man nicht die 2-3 Eckfeiler seines Teams in die Entscheidungen mit einbezieht. Ich würde das als GM immer machen. Das zieht die Leute mit in die Verantwortung und baut auch Vertrauen auf. Dann wäre so eine Situation wie mit Ulis nicht passiert...
Ich bin kein großer Freund davon 20-jährige da großartig miteinzubeziehen. Booker war ein Fan von Earl Watson und hat sich für dessen Verpflichtung eingesetzt. Cool oder? Was versteht Booker von Teambuilding und woher weiß er welcher Coach gut oder schlecht ist? Der Kerl sieht alles aus seiner Ego-Perspektive und hat keinerlei Ausbildung. Booker will sehr wahrscheinlich in erster Linie Geld, Status und Basketballspiele gewinnen.

Mit Curry, Klay, Durant und Dray würde ich als GM auch an einen Tisch sitzen und die Jungs miteinbeziehen. Booker, Ayton und Jackson würde ich in die Trainingshalle schicken. Wenn sie dann sportlich abliefern, sieht das dann mittelfristig anders aus.

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Jonathan Walker
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#2080

Beitrag von Jonathan Walker » 02.07.2018, 22:26

Detroit und San Antonio haben es damals hinbekommen, dass der Jungstar (Drummond bzw. Leonard) keine vorzeitige Verlängerung unterschrieben hat, und man so mit dem niedrigen Caphold ($9.9 Mio.) agieren konnte. Wäre bei Booker auch möglich - sofern er dem Management vertraut, dass sie ihm den Max-Deal nächsten Sommer geben, komme was wolle.

Ich persönlich würde Sarver und McD an Bookers Stelle wahrscheinlich nicht vertrauen und könnte es daher verstehen, wenn Booker noch diesen Sommer unterschreibt. Schade um den Capspace nächsten Sommer ist es trotzdem.
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#2081

Beitrag von STAT » 04.07.2018, 08:31

Jonathan Walker hat geschrieben:
02.07.2018, 22:26
Detroit und San Antonio haben es damals hinbekommen, dass der Jungstar (Drummond bzw. Leonard) keine vorzeitige Verlängerung unterschrieben hat, und man so mit dem niedrigen Caphold ($9.9 Mio.) agieren konnte. Wäre bei Booker auch möglich - sofern er dem Management vertraut, dass sie ihm den Max-Deal nächsten Sommer geben, komme was wolle.

Ich persönlich würde Sarver und McD an Bookers Stelle wahrscheinlich nicht vertrauen und könnte es daher verstehen, wenn Booker noch diesen Sommer unterschreibt. Schade um den Capspace nächsten Sommer ist es trotzdem.
Wenn sich das mit dem Caphold für Booker erledigt, reicht es nicht für einen Maximalvertrag. Wäre wirklich sehr schade, somit müssten die Suns wohl noch etwas Cap freischaufeln und an den Expiring von Knight Assets dranbinden. Mit Booker, Jackson, Bender, Chriss, Ayton, Warren, Bridges und Okobo komme ich auf ca. 70 Millionen. Da Bender und Chriss stand heute nicht besonders viel Geld bekommen werden, dürfte 2020 auch noch viel möglich sein, je nachdem was 2019 alles passiert. Danach wird sich das Fenster wahrscheinlich schließen und der Kader wird mit Jackson/Ayton immer teurer.

2019 sind vermutlich die Lakers, Clippers, Sixers und Knicks mit im Boot. Das könnte eklig werden. Mavs und Bulls werden auch in der Verlosung sein. Da gilt das Gleiche wie bei uns. Wie gut entwickelt sich bei ihnen der junge Kern und wie attraktiv werden sie sein?

Bis dahin kann noch extrem viel passieren, aber es wäre nicht verkehrt bestimmte Szenarien durchzuspielen. Aktuell würde ich tippen, dass die Free Agency 2020 für die Suns deutlich einfacher wäre um einen Volltreffer zu landen. Solange die Big Market Teams Geld übrig haben, ist mir nicht Wohl bei der Sache. Aber vielleicht holen die Lakers nächstes Jahr Eric Bledsoe für den Max. Der würde sich mit Rondo/Lance gut ergänzen und ist schließlich bei Rich Paul. Die Sixers traden noch für Kawhi. Vielleicht geht dann doch was. :mrgreen:

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#2082

Beitrag von STAT » 07.07.2018, 06:35

Okobo, Mikal, Shaq und Reed mit einem prima Start. Offensiv wie defensiv waren alle vielversprechend. Mikal und Booker werden viel Spaß haben und Reed will wohl bei den Suns bleiben. Schade das er so lange verletzt war. Wenn das der fitte Reed war, gibt es noch eine 3&D Option. Ist mir so oder so lieber wie Troy Daniels. Okobo fand ich ganz stark und er sah gar nicht roh aus. Gutes Ballhandling, Decision Making war ok, ein paar nette Pässe, Wurf sieht auch gut aus. Shaq wie gehabt mit viel Hustle und defensiv voll am Start, aber da fehlt einfach der Wurf. Wenn er da in den nächsten Monaten was machen könnte, wäre er vielleicht die dringend benötigte Alternative um Guards zu verteidigen. Allerdings traue ich das Jackson auch zu. Bridges kann dann auf die Forwards gehen.

Ayton hatte Rückenschmerzen und konnte nicht voll trainieren. Er wirkte auf mich etwas eingerostet und nicht fit. Das Tempo hat ihn ganz schön geschlaucht und das hat man dann gegen Ende seiner Einsatzzeiten dann vor allem defensiv gemerkt. Ansonsten hatte er sowohl offensiv als auch defensiv seine Momente, aber unter dem Strich nichts Besonderes. Durch das Doppeln hatte er es zudem nicht einfach ins Spiel zu kommen und wirkte noch unsicher. Dadurch kreierte er allerdings Räume und versuchte die freien Mitspieler zu finden. Ayton + Guard/Wings die Dreier treffen können, hat definitiv mächtig Potential. Da wird Igor sicher was aus dem Hut zaubern und vor allem wird es Booker freuen.

Jackson und Bender waren für mich mehr oder weniger die Enttäuschungen des Spiels. Da fragt man sich wirklich wer die Rookies sind. Josh mit Rückfall in alte Zeiten und völlig außer Kontrolle. Im Spiel selbst sieht der Wurf immer noch schlecht aus. Der soll im Sommer werfen bis er nicht mehr stehen kann. Bender war defensiv auch gut, ansonsten war er Bender. Da waren wieder Dinger dabei, die glaubt man nur, wenn man sie sieht.

+- ist mal wieder vogelwild. Jackson 4 von 16 steht bei + 18, Bender 2 von 7 + 5 Turnover bei + 12. Bridges der abgeliefert steht bei - 13 :stupid:

Das letzte Viertel war relativ schwach, aber da haben die Suns schon mit 20 geführt. Gutes erstes Spiel. :tup:

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Jonathan Walker
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#2083

Beitrag von Jonathan Walker » 07.07.2018, 11:08

Das Team macht jetzt schon unglaublich viel Spaß. Meine Notizen zum Spiel:

- Bender: Teilweise aggressiver, aber nicht immer die richtige Entscheidung, etwas unglücklich - Bender halt. Hoffe Igor kann da noch mehr bewirken.
- Ayton: Wurde gedoppelt (in der SL!), führt Plays aus, viele gute Screens, defensiv nicht immer aufmerksam, Monsterblock gegen Dunkversuch hat mir gut gefallen. Wirkte nicht fit und benötigt dringend einen ordentlichen Playmaker neben sich (-> Booker), gerade wenn er 1-on-1 direkt gedoppelt wird.
- Reed: Saubere Dreier, wirkte wie ein Vet. Zum Glück wurde er nicht gecuttet.
- Jackson: Exakt wie letzte Saison. Kommt zum Ring und schließt nicht sauber ab, spielt hart aber oft kopflos, schlechte Entscheidungen. Da hatte ich mir mehr erwartet. Hoffentlich wird das im nächsten Spiel besser.
- Okobo: Scorer vor dem Herrn, blitzsauberer Wurf, gute Entscheidungen. Hätte gerne noch mehr von ihm gesehen. Mal sehen, ob er das Level halten kann.
- Harrison: Aggressiver Verteidiger, gut in Transition, kein Wurf, nicht die beste Vision, begeht kaum Fehler. Wenn er und Okobo so weitermachen, hat man mit Knight (und Booker) zusammen eigentlich alles auf PG, was ich nächste Saison sehen möchte.
- Bridges: Trifft ebenfalls seine Würfe und begeht kaum Fehler.
- Cooley: Kultiger Typ :mrgreen:

Finde es übrigens gut, dass Igor hier direkt coacht. Die Jungen müssen die neue Philosophie direkt eingeimpft bekommen, bevor sich da Marotten einnisten (bzw. von letzter Saison festsetzen).

Freue mich schon auf das nächste Spiel, geiles Team :tup:

EDIT: Habe mir ehrlich gesagt weder +/-, noch sonst irgendwelche Stats angeschaut. Die sagen in der SL eh so wenig aus.

EDIT2: Jetzt doch noch in den Boxscore geschaut: Harrison und Okobo zusammen mit 15 Assists? Kam mir nicht so vor, aber spricht auch für Igors System (und bekräftigt mich etwas in obiger Aussage zur PG-Situation).
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#2084

Beitrag von sidney95 » 07.07.2018, 12:14

Ich drücke besonders Shaq die Daumen, dass er es packt. Scheint ja schon eine Verbindung mit Ayton zu haben bei dem Alley Oop :)
Harrison ein richtig korrekter Typ. Ging mit meinem Kollegen zusammen zur Tulsa University.

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#2085

Beitrag von STAT » 07.07.2018, 12:34

Jonathan Walker hat geschrieben:
07.07.2018, 11:08
Finde es übrigens gut, dass Igor hier direkt coacht. Die Jungen müssen die neue Philosophie direkt eingeimpft bekommen, bevor sich da Marotten einnisten (bzw. von letzter Saison festsetzen).
Igor hat gemeint es gibt keine Zeit zu verschwenden und er hat das Ziel alle in die Offense einzubinden, allen voran seinen „Sohn und Playmaker“ DeAndre. Es ist zwar nur SL und ein Spiel, dazu nicht 100% fit, aber man hat schon gemerkt, Ayton wird definitiv Zeit benötigen. Es ist allerdings schon sehr cool da nicht mehr Len sehen zu müssen. Auch wenn Ayton nicht viel gezeigt hat/zeigen konnte, so war es trotzdem ein Unterschied wie Tag und Nacht. Seine Präsenz ist schon beeindruckend. Wenn da die Skills ausgereift und verbessert sind, sollte das mit Igor‘s Player – und Ballmovement ganz ordentlicher und moderner Basketball werden.
“I told coach, ‘Yo, they double team in the league?” Ayton said after the Suns’ 92-85 victory over the Dallas Mavericks in the Las Vegas Summer League Friday. “Everybody started laughing. They said, ‘That’s just respect. They’re showing you respect.’ ”
-----
Jonathan Walker hat geschrieben:
07.07.2018, 11:08
- Bender: Teilweise aggressiver, aber nicht immer die richtige Entscheidung, etwas unglücklich - Bender halt. Hoffe Igor kann da noch mehr bewirken.
Wenn Igor den Drachen nicht entwickeln kann, dann helfen nur noch Brad Stevens und Pop. Auf Lineups wie Okobo, Booker, Bridges, Ariza, Ayton habe ich jetzt schon Bock ohne Ende. Die Vorstellung das Booker endlich nicht mehr gedoppelt und gedrippelt wird, reicht schon um sich auf die neue Saison zu freuen. Schade das Luka nicht spielen konnte. Ich hätte es ihm einmal gegönnt die Suns Defense auseinanderzunehmen. :mrgreen:

Ich bin ja überhaupt nicht der Typ der sich von Show, Dunks und spektakulären Highlights beeindrucken lässt. Meine Lieblingsspieler sind Leute wie Nash und Booker die sich mit Skill über Wasser halten, aber bei dem ersten Dunk von Ayton bin ich dann doch so vor dem Bildschirm gesessen. Was ein krasser Athlet.

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#2086

Beitrag von STAT » 08.07.2018, 04:01

Ich denke:
„Hmmm, Ayton ist heute wesentlich mobiler. Zum Teil gute Rimprotection, manchmal schläfrig. Offensiv wenig eingebunden, aber wenigstens Ansätze. Gute Pässe an die freien Mitspieler am Perimeter. Ja, war okay.“

Am Ende legt er 21/12 bei 11 Versuchen auf und muss eigentlich mit 3-5 Assists da rausgehen, sofern der Rest nicht Backsteine wirft. Ich glaube das ist ein gutes Zeichen. Vielleicht fällt mir Ayton auf wenn er 30/15 auflegt. :mrgreen: Was mich sehr freut: Er erzwingt nichts und sucht seine Nebenleute. Manchmal würde ihm mehr Egoismus gut tun, aber das soll natürlich keine Kritik sein. So ist es mir 10x lieber und der Rest wird irgendwann automatisch kommen.

Bender tut weh, er tut wirklich richtig weh. Er hat definitiv das Knight-Potential um maximale Schmerzen zuzufügen. Ansonsten gefällt mir die Teamdefense sehr gut. Macht Spaß Reed, Shaq und Bridges bei der Arbeit zu sehen. Offensiv ist viel Sand im Getriebe, aber es ist eben SL. Trotzdem erfreulich das nicht blind losgeballert wird was normalerweise in der SL üblich ist. Da ist Jackson eigentlich die einzige Ausnahme. Okobo hat leider nichts getroffen, aber Wurfauswahl war okay. Das ist gut. Das letzte Viertel haben sie erneut verpennt, aber das Spiel war schon wieder frühzeitig entschieden.

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#2087

Beitrag von STAT » 10.07.2018, 08:03

=> Nr. 1 Pick
=> mit Igor endlich einen Basketballlehrer
=> Ayton, Bridges, Okobo
=> Booker Extension
=> theoretisch 2019 + 2020 viel Cap Space
=> die ersten drei SL Spiele inkl. defensiver Mentalität locker gewonnen

Wie immer gilt, nichts überbewerten und nichts unterbewerten, aber WTF Ayton ist ein krasses Talent. Sein Touch ist überragend. Die Freiwürfe sehen großartig aus. Er wirkt nicht fit, es werden keine Plays für ihn gelaufen, es gibt unzählige Baustellen, aber er liefert bereits als „Mitläufer“ schon total ab. Wie sieht das nach zwei Offseasons und mit mehr Erfahrung aus? Auch defensiv gibt es noch viel Arbeit. Positionsspiel, Help Defense, mehr Aggressivität, etc. Aber das ist alles nicht schlecht, im Gegenteil. Auf wilde Postmoves, Dreiergeballer und Zirkuswürfe wird noch verzichtet, was ich sehr positiv finde. Ein Schritt nach dem anderen. Was passiert, wenn das auch noch dazu kommt? Die Tools sind offensichtlich alle da.

Es wurde vor der Saison von der wichtigsten Offseason in der Geschichte der Suns gesprochen. Viel besser hätte es bis heute wirklich nicht laufen können. Nur die Leistungen von Archie Jackson und der Heat Pick versalzen mir ein wenig die Suppe. Trotzdem ist es mit Abstand die beste Suppe die ich seit über acht Jahren gegessen habe. Igor coacht als würde es um die Playoffs gehen. Wenn Bender gute Defense spielt und seine Dreier trifft, denke ich jetzt wieder zwei Wochen lang, dass er wird ein guter Spieler wird. Ein perfekter Tag. :tup:

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#2088

Beitrag von STAT » 13.07.2018, 11:21

Abschließend und zusammenfassend meine Einschätzung zu Ayton und den Suns in der SL:

Ayton:

- sehr gute Gravity: wenn er nur 25% davon mit in die NBA mitnimmt, macht er das ganze Team nur durch seine Anwesenheit besser.
- er hatte kein grünes Licht. Igor führt ihn langsam heran. => einfache Abschlüsse, Mitspieler suchen und finden, Screens, etc.
- fängt den Ball sehr gut. Touch ist da, Freiwürfe sehen gut aus.
- Positionsspiel offensiv wie defensiv ausbaufähig.
- extrem guter Rebounder (dürfte NBA-ready sein)
- er ist mobil
- wirkte generell noch etwas unsicher und zurückhaltend.
- ich hatte den Eindruck er muss sich mit der Rolle als 5er erst einmal akklimatisieren
- defensiv besser als prognostiziert (er kommuniziert viel und gibt sich Mühe)
- manchmal weiß er nicht wann er Help Defense spielen oder bei seinem Mann bleiben soll
- macht auf mich einen sehr willigen Eindruck (was mich darin bestätigt, dass bei Arizona das System für Ayton einfach Mist war – sollte er da überhaupt verteidigen?)
- Shot Blocking, Steals, Playmaking und Decision Making sind zweifellos (stark) ausbaufähig.
- konnte defensiv größtenteils problemlos an seinem Mann dranbleiben.
- Defensiv IQ kann ich nicht bewerten. Dafür fehlen mir die Minuten und das Niveau.
- Mitteldistanz, Dreier und Post Moves standen noch nicht auf dem Zettel, deshalb keine Bewertung.

Ayton ist mMn noch sehr roh. Für mich ist er nicht so NBA-ready wie viele das sehen. Ich glaube nicht das er von Tag 1 an 22/12 auflegt, gute Defense spielt und nach einem sicheren Franchiseplayer aussieht. Er hat das Talent dazu, aber da liegt vor ihm noch eine Menge Arbeit. Ob Ayton ein sehr spieleintelligenter Spieler ist, kann ich nicht beurteilen, aber er versuchte zumindest klug zu spielen und keine schlechten Entscheidungen zu treffen, d.h. nicht das keine schlechten Entscheidungen dabei waren. Für mich trotzdem ein wichtiger Indikator für seinen Charakter und seine Fähigkeit für das Team und nicht für Stats zu spielen. Die ersten drei Spiele waren solide bis gut. Das letzte Spiel gegen die Sixers war gar nichts.
„I can’t wait to see Tyson Chandler to really tell me the ropes on how to defend the post and how to talk to refs...” - Deandre Ayton
zum Coach:

Mit Igor bin ich inzwischen in Love. Tolle Interviews, er sagt staubtrocken und direkt was ihm passt und was nicht. Die Jungen können von ihm nur profitieren und sie brauchen niemanden der ihnen erzählt wie gut sie werden könnten. Hallo Earl.
Ich denke die Suns werden jetzt und zu Teilen der neuen Saison einen hohen Preis für das amateurhafte Arbeiten der Vergangenheit bezahlen. Alle müssen sich nun an Player – und Ballmovement gewöhnen. Booker, Bender und Co. könnten da schon viel weiter sein, aber man zog es lieber vor Watson rumstümpern zu lassen und nach mir die Sintflut. Das hatte ich immer kritisiert und das werde ich auch weiterhin tun. Das Team in der SL war auch blutjung und vieles hat nicht funktioniert. Na und? Sie haben es versucht und daran kann man nun aufbauen. Das wäre vor zwei Jahren nicht möglich gewesen? Note 6 an McD und jeden der dafür verantwortlich ist. In der SL gab es Sequenzen die stark an Utah und San Antonio erinnerten, aber auch viel Chaos und Durcheinander.

zum Team:

Die Suns brauchen einen Playmaker! Shaq war defensiv großartig, aber er kann es nicht. Von Okobo erwarte ich erst einmal nichts, wie auch? Ich freue mich äußerst vorsichtig auf den neuen Knight, aber nur weil der jetzt angeblich klar in der Birne ist, macht ihn das über Nacht nicht zum elitären Ballhandler und Playmaker. Ich will Knight nicht Lobs auf Ayton werfen sehen oder gar das er über längere Phasen den primären Ballhandler gibt. Die Herren Jackson, Bender und Ayton haben mMn erst einmal andere und wichtigere Baustellen als für andere zu kreieren. Die dürften anfangs mehr mit sich selbst beschäftigt sein.

Dann bleibt nur noch Book übrig. Ich traue es ihm potentiell zu. Aber ich habe wirklich starke Zweifel ob er jetzt schon das gesamte Team tragen kann. Er müsste in Sachen Playmaking einen riesigen Sprung machen. Das ist möglich, aber ich würde mich ungern darauf verlassen.

Shaq und Reed bleiben bei den Suns, da bin ich mir sicher. Es wäre verrückt es nicht zu tun. Beide könnten Booker in der Defense helfen und sind für das „Übergangsjahr“ durchaus zu wertvoll um sie nicht zu testen. Trotzdem war niemand in der Lage Ayton einen sauberen Pass zu spielen. Das lag zum Teil auch an Ayton, aber das war von den Playmakern vogelwild und völlig unzureichend.

Fazit:
Ich will Teodosic und dafür soll Daniels gehen!

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Jonathan Walker
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#2089

Beitrag von Jonathan Walker » 21.07.2018, 17:26

Danke für die Zusammenfassung der SL, sehe ich größtenteils ganz genauso.

Gestern wurde Dudley und ein Top-35 geschützter 2021 2nd für Arthur getradet. Beide werden wahrscheinlich entlassen, wobei Arthur $2.1 Mio. weniger verdient.

Die Ersparnis wurde direkt in einen Trade für Richaun Holmes investiert. Er verdient kommende Saison $1.6 Mio. und Philly erhält $1 Mio. für ihn. Die Suns hatten noch etwas Capspace, in den Holmes getradet werden konnte.

Man zahlt also insgesamt $0.5 Mio. um aus Dudley Holmes zu machen.

Gefällt mir nicht wirklich. Ich mochte Dudley und er konnte wenigstens werfen und wusste wo er in der Defense zu stehen hat, was Holmes beides nicht kann. Als Mentor hat er sich mit ein paar fragwürdigen Aktionen letztes Jahr vielleicht disqualifiziert, hätte aber bei einer Bankrolle wahrscheinlich auch nicht gemeckert.

Ich sehe nicht so ganz, was Holmes diesem Team bringen soll. Konkurrenz für Chriss und Bender kann gut sein, die war mit Ayton/Chandler/Ariza/Warren/Dudley aber auch vorher schon da. Holmes ist fast 25 und wäre von den Sixers wahrscheinlich entlassen worden. Defensiv schlecht, offensiv ohne Impact. Sehe da kaum Upside. Big Sauce dürfte nun auch endgültig Geschichte in Phoenix sein. Vielleicht kommt er ja beim G-League-Team unter.

Nach dem Trade hatte ich kurz Hoffnung auf eine sinnvolle Addition. Die sehe ich in Holmes nicht und es wirkt auch seltsam, dass man erst Dudley wegschickt, um ein bisschen von Sarvers Kohle einzusparen. Wenn das noch zu einem Trade Benders oder Chriss' führen sollte (für einen PG), dann gute Nacht.

Lichtblick: Davon Reeds Vertrag wurde garantiert. Alles andere wäre auch eine Farce gewesen.

Rotation aktuell:

Knight (24) | Booker (14) | Harrison (10) | Okobo
Booker (20) | Jackson (10) | Bridges (10) | Reed (8) | Daniels
Jackson (14) | Ariza (14) | Bridges (10) | Warren (10) | (Reed)
Ariza (14) | Warren (16) | Bender (12) | Chriss (6)
Ayton (30) | Chriss (12) | Bender (6) | Chandler | Holmes

Sind 15 Mann und 11 Mann mit Minuten, was wahrscheinlich 1-2 zu viele sind. Kann sein, dass einer von Bender/Chriss und Bridges/Reed teilweise aus der Rotation fliegen, je nach Performance. Auch Harrison/Okobo könnten beide teilweise keine Minuten sehen, sofern man mit Knight/Booker auf PG zufrieden ist.

Da der Westen nach dieser Free Agency nun ziemlich brutal aussieht, werden die Suns aller Voraussicht nach nichts mit den PO zu tun haben und die Rotation im Laufe der Saison sicherlich verjüngt werden, heißt weniger Spielzeit für Ariza/Knight/Warren/Daniels/Chandler als noch zu Beginn der Saison und entsprechend mehr für die 10 Kids.
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#2090

Beitrag von Sebastian Hansen » 21.07.2018, 19:22

Was muss passieren, damit ihr uns zur Deadline Ariza für Schruuuuuuder gebt?
Die Mecs in 2014:
Guard: Lance Stephenson, Randy Foye
Guard: Dwyane Wade
Forward: Chandler Parsons, Mike Dunleavy
Forward: Josh McRoberts
Center: Dwight Howard, Spencer Hawes

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#2091

Beitrag von STAT » 21.07.2018, 19:57

Jonathan Walker hat geschrieben:
21.07.2018, 17:26
Gefällt mir nicht wirklich. Ich mochte Dudley und er konnte wenigstens werfen und wusste wo er in der Defense zu stehen hat, was Holmes beides nicht kann.
Mir gefällt es auch nicht, aber Dudley weine ich nicht mehr hinterher. Vor zwei Jahren hatte ich den Deal gefeiert, weil ich Dudley für den Rebuild als sinnvolle Ergänzung gehalten hatte. Außerdem kam in Zeiten schwerer Not ein Stück Nostalgie und Identifikation zurück. Aber irgendwie ging das bei mir in den letzten zwei Jahren vollkommen abhanden. Ich fand es erschreckend, dass der Mentor aussah als wäre er gerade vom Hot-Dog-Wettbewerb gekommen. Angeblich hat er aktuell schon 10 Pfund verloren was mich nun noch mehr erstaunt. Ging das nicht früher? Selbstverständlich weiß ich nicht was da hinter den Kulissen abgelaufen ist, aber sein Übergewicht machte auf mich keinen professionellen Eindruck.
Jonathan Walker hat geschrieben:
21.07.2018, 17:26
Als Mentor hat er sich mit ein paar fragwürdigen Aktionen letztes Jahr vielleicht disqualifiziert, hätte aber bei einer Bankrolle wahrscheinlich auch nicht gemeckert.
Dudley hat gemeint er rechnet bei den Suns für die kommende Saison mit 65-70 DNP’s und das er mehr spielen möchte. Laut eigener Aussage hat er noch etwas im Tank und will mehr Spielzeit. Ich denke auch nicht das er Stunk gemacht hätte, aber vielleicht war das die Lösung sich in Frieden zu trennen?
Jonathan Walker hat geschrieben:
21.07.2018, 17:26
Ich sehe nicht so ganz, was Holmes diesem Team bringen soll. Konkurrenz für Chriss und Bender kann gut sein, die war mit Ayton/Chandler/Ariza/Warren/Dudley aber auch vorher schon da. Holmes ist fast 25 und wäre von den Sixers wahrscheinlich entlassen worden. Defensiv schlecht, offensiv ohne Impact. Sehe da kaum Upside. Big Sauce dürfte nun auch endgültig Geschichte in Phoenix sein. Vielleicht kommt er ja beim G-League-Team unter.
Schließe ich mich an. Bei allem was man lesen kann, ist Holmes quasi Big Sauce mit mehr Athletik. McD ist angeblich schon länger scharf auf Holmes und hatte schon unsere Legende Archie Goodwin für ihn angeboten. Grundsätzlich bin für solche High Energy Guys allerdings immer offen. Den Mehrwert erkenne ich trotzdem genauso wenig.
Jonathan Walker hat geschrieben:
21.07.2018, 17:26
Nach dem Trade hatte ich kurz Hoffnung auf eine sinnvolle Addition. Die sehe ich in Holmes nicht und es wirkt auch seltsam, dass man erst Dudley wegschickt, um ein bisschen von Sarvers Kohle einzusparen. Wenn das noch zu einem Trade Benders oder Chriss' führen sollte (für einen PG), dann gute Nacht.
Könnte u.a. auch darauf hindeuten, dass Bender/Chriss selbst um Minuten hinter Ayton schwer kämpfen müssen und sind wir mal ehrlich. Wenn sich unsere High Upside Picks im dritten Jahr nicht gegen Holmes durchsetzen, dann wird es langsam Zeit die ganz großen Hoffnungen zu begraben. Übrigens sehe ich lieber Holmes als Chandler spielen. Von Tyson habe ich ehrlich gesagt auch genug inzwischen gesehen.
Jonathan Walker hat geschrieben:
21.07.2018, 17:26
Da der Westen nach dieser Free Agency nun ziemlich brutal aussieht, werden die Suns aller Voraussicht nach nichts mit den PO zu tun haben und die Rotation im Laufe der Saison sicherlich verjüngt werden, heißt weniger Spielzeit für Ariza/Knight/Warren/Daniels/Chandler als noch zu Beginn der Saison und entsprechend mehr für die 10 Kids.
Ich habe in den nächsten Tagen viel vor, aber wenn ich Zeit und Lust finde, widme ich mal wie gewohnt ausführlich der neuen Saison. Ich denke da passiert zum Saisonstart nicht mehr viel und der Kader dürfte somit stehen. Monsterpost incoming. :mrgreen: :twisted:
Sebastian Hansen hat geschrieben:
21.07.2018, 19:22
Was muss passieren, damit ihr uns zur Deadline Ariza für Schruuuuuuder gebt?
Schröder muss zu Malcolm Brogdon mutieren und wir basteln ein Paket bei dem beide Teams davon profitieren. Ariza wäre wohl eines der Puzzleteile welche meine Wahrnehmung deiner Thunder extrem verändern würde. Nicht weil er so gut ist, sondern weil ich glaube, dass er jede Menge synergetische Effekte mitbringen könnte bei denen alle Spieler und speziell Russ/PG profitieren.

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#2092

Beitrag von Jonathan Walker » 21.07.2018, 20:25

Sebastian Hansen hat geschrieben:
21.07.2018, 19:22
Was muss passieren, damit ihr uns zur Deadline Ariza für Schruuuuuuder gebt?
Er muss extrem viel besser als Brandon Knight spielen (v.a. Defense, Spacing), denn sonst haben wir einen ähnlichen Spieler mit ähnlichem Gehalt bereits im Kader. Wird wohl nicht passieren, also viel Glück :mrgreen:
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#2093

Beitrag von Jonathan Walker » 23.07.2018, 08:13

STAT hat geschrieben:
21.07.2018, 19:57
Jonathan Walker hat geschrieben:
21.07.2018, 17:26
Gefällt mir nicht wirklich. Ich mochte Dudley und er konnte wenigstens werfen und wusste wo er in der Defense zu stehen hat, was Holmes beides nicht kann.
Mir gefällt es auch nicht, aber Dudley weine ich nicht mehr hinterher. Vor zwei Jahren hatte ich den Deal gefeiert, weil ich Dudley für den Rebuild als sinnvolle Ergänzung gehalten hatte. Außerdem kam in Zeiten schwerer Not ein Stück Nostalgie und Identifikation zurück. Aber irgendwie ging das bei mir in den letzten zwei Jahren vollkommen abhanden. Ich fand es erschreckend, dass der Mentor aussah als wäre er gerade vom Hot-Dog-Wettbewerb gekommen. Angeblich hat er aktuell schon 10 Pfund verloren was mich nun noch mehr erstaunt. Ging das nicht früher? Selbstverständlich weiß ich nicht was da hinter den Kulissen abgelaufen ist, aber sein Übergewicht machte auf mich keinen professionellen Eindruck.
"That retirement body" :mrgreen:
STAT hat geschrieben:
21.07.2018, 19:57
Dudley hat gemeint er rechnet bei den Suns für die kommende Saison mit 65-70 DNP’s und das er mehr spielen möchte. Laut eigener Aussage hat er noch etwas im Tank und will mehr Spielzeit. Ich denke auch nicht das er Stunk gemacht hätte, aber vielleicht war das die Lösung sich in Frieden zu trennen?
Das kann gut sein und wäre dann ja eher positiv zu bewerten.
STAT hat geschrieben:
21.07.2018, 19:57
Könnte u.a. auch darauf hindeuten, dass Bender/Chriss selbst um Minuten hinter Ayton schwer kämpfen müssen und sind wir mal ehrlich. Wenn sich unsere High Upside Picks im dritten Jahr nicht gegen Holmes durchsetzen, dann wird es langsam Zeit die ganz großen Hoffnungen zu begraben. Übrigens sehe ich lieber Holmes als Chandler spielen. Von Tyson habe ich ehrlich gesagt auch genug inzwischen gesehen.


Ist ja auch gut, wenn sie die Minuten nicht mehr geschenkt bekommen. Aber ich denke es hat niemand etwas davon, wenn es mehr und mehr Spieler werden, gegen die sie sich durchsetzen müssen und am Ende (sofern sich niemand verletzt) hat niemand genug Spielzeit. Ich sehe auch lieber Holmes als Chandler. Der hätte bei mir aber auch vor dem Trade keine Minuten mehr gesehen.
STAT hat geschrieben:
21.07.2018, 19:57
Ich habe in den nächsten Tagen viel vor, aber wenn ich Zeit und Lust finde, widme ich mal wie gewohnt ausführlich der neuen Saison. Ich denke da passiert zum Saisonstart nicht mehr viel und der Kader dürfte somit stehen. Monsterpost incoming. :mrgreen: :twisted:


Bin gespannt! :tup:
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#2094

Beitrag von Simon » 23.07.2018, 10:54

Jonathan Walker hat geschrieben:
23.07.2018, 08:13
STAT hat geschrieben:
21.07.2018, 19:57
Monsterpost incoming. :mrgreen: :twisted:

Bin gespannt! :tup:
Ich auch :D :tup:

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#2095

Beitrag von STAT » 23.07.2018, 15:15

Eigentlich habe ich überhaupt gar keine Zeit Hab, aber was soll’s. Hobby geht schließlich immer vor. Hab meinen Laptop geschnappt und bin 30 Minuten gemütlich in die Sonne gesessen. Es wurde dann wohl eher ein Mega-Monsterpost und kommt von der Länge her wohl eher einem Artikel gleich. :mrgreen:

Brandon Knight:
Nach drei langen und schweren Jahren scheint Knight nun endlich in Phoenix angekommen zu sein. Er möchte Teil des Teams sein und er akzeptiert laut eigenen Aussagen jede Rolle, selbst wenn er nicht spielen sollte. Im Sommer lud er die Young Guns sogar zu sich nach Hause ein und war immer bei ihnen im Umfeld. Knight wird sich sehr viel Mühe geben und alles dafür tun um den Turnaround zu schaffen. Aber Spielertyp bleibt Spielertyp. Er läuft 2-3 Mal richtig heiß und ist eigentlich fast nur deswegen spielbar. Auch als Starter mit kleinerer Rolle sind seine Schwächen von heute auf Morgen nicht alle weg. Defensiv wird das nichts mehr und der Fit neben Booker passt nicht. Er wird nach 10-15 Spielen seinen Starting Spot verlieren. Letztendlich kann ich mir Knight/Booker auf Dauer nicht vorstellen. Vielleicht für 16 Minuten Knight/Reed, aber beide müssen sich erstmal (wieder) in der NBA beweisen. Bledsoe ist nicht mehr da. Das ist jetzt die große Chance für Knight es allen (auch mir) zu zeigen. Er kann auf „seiner“ Position ran und er hat keine namhafte Konkurrenz. Ich bin gespannt. Nach allem was er durchmachen musste, gönne ich es dem Kerl von ganzem Herzen. Es wäre ja völlig absurd wenn ein Wunder geschieht, Knight wie in Milwaukee verteidigt und Igor aus ihm einen effizienten Spieler macht.

Shaquille Harrison:
Spielt mit viel Herz und Leidenschaft. Defensiv eine absolute Pest und wird deshalb zum Fanliebling. Ich bin solche Spieler nicht gewohnt. Deshalb werde ich ihn überschätzen. Der Fit neben Booker ist okay und Shaq bringt in das Team eine neue Energie. Trotzdem sind Court Vision und vor allem der fehlende Wurf ein großes Hindernis. In Kombination mit Jackson und Warren kommt da ein weiteres Problem auf die Suns zu. Wie schafft es Igor immer genug Defense und Spacing auf dem Court zu haben? Als Starter reicht seine Qualität eigentlich auch nicht.

Elie Okobo:
Der „real Point Guard“ im Kader der Suns. Die erste Saison wird eine Achterbahnfahrt, aber Igor schleift ihn und baut ihn behutsam auf. Unregelmäßige Einsatzzeiten, aber er wird zumindest eine kleine Rolle spielen, auch wegen der Alternativlosigkeit im Kader. Die 1 ist das Problem bei den Suns. Er zeigte in Sachen Playmaking vielversprechende Ansätze, viel mehr als ich gedacht hatte. Hoffnung ist berechtigt, aber man sollte da erstmal nicht zu viel erwarten.

Devin Booker:

Wird von den neuen Suns enorm profitieren und seine Entwicklung schreitet voran. Ich erwarte eine Statline von 26/6/5 bei besserer Effizienz, reiferem Playmaking und Ansätzen zu solider Defense. Absolutes Alphatier und das große Licht am Ende des Tunnels.

Gerade bei Twitter gesehen:
Only five players shot +40% on catch-and-shoot 3s (min. 200 attempts) and +35% on pull up 3s (min. 150 attempts) last season. Those names are Stephen Curry, Kyrie Irving, CJ McCollum, Kyle Lowry and Devin Booker.
Man wird bemerken, dass die anderen vier Jungs viel älter sind und in homogenen Teams spielen.
Booker hat es wohlgemerkt in einem Tanking Team ohne gutes Playmaking/Spacing geschafft in dem er den Alleinunterhalter gegeben und häufig 1 vs 3 gezockt hat. Was er für schwierige Würfe nehmen musste, war zum Teil nicht mehr feierlich. Trotzdem trifft er mit seinen 21 Jahren schon überragend und da ist noch jede Menge Luft nach oben. Sein Playmaking sah zum Teil sehr gut aus. Die gesamte gegnerische Defense konnte sich auf ihn konzentrieren und trotzdem fand er häufig Lösungen…um letztendlich Alex Len/Tyler Ulis den Ball zu spielen oder damit Chriss den Dunk an den Ring setzt. Book zieht inzwischen Freiwürfe die Richtung Harden gehen. Ein weiterer Skill der in der NBA unfassbar wichtig ist. Es steht außer Frage, er muss noch sehr viel lernen und verbessern, aber wie viele Spieler waren in seinem Alter schon so weit?

Er kann offensiv machen was er will, sein Offensivarsenal ist großartig. Ich habe im Suns-Jersey nie einen talentierteren Offensivspieler gesehen. Mir war er manchmal zu streaky, aber es ist halt auch doof das er keine Würfe wie Klay und Co. bekommen hat. Wer die Spiele der Suns gesehen hat, der weiß was möglich sein könnte, wenn Book Spacing bekommt. Wenn er ab morgen mit seinen 21 Jahren und diesem Skillset nicht komplett stagniert, dann hat Phoenix wieder einen Star.

Defensiv müssen wir den Finger in die Wunder legen. Onball ist er manchmal gar nicht so mies und gibt sich Mühe, aber das reicht nicht. Da muss mehr kommen. Allerdings sagt Booker das Gegenteil von Jabari Parker. Book will verteidigen. Seine Aussagen, die Hilfe von Igor und seine körperliche Transformation sollten dabei nicht im Weg stehen. Inzwischen sieht er oben ohne ziemlich krass aus. Von dem kleinen Jungen wie ich ihn kennen gelernt habe, ist nichts mehr übrig.

Von Teamdefense und Rotationen fangen wir gar nicht an, aber das gilt für fast alle Spieler der Suns. Jeder war Teil des Problems und dadurch irgendwie auch Opfer. Ich will ihn allerdings nicht in Schutz nehmen. Hier ist er in der Bringschuld und muss mehr anbieten. Gerade als Großverdiener, Leader und Franchiseplayer hat er halbwegs ordentlich zu verteidigen.

Davon Reed:
Seine Athletik ist endlich wieder zurück und er sah sehr fit aus. Deshalb wird er sich mit seinem Skillset durchsetzen und hinter Book ein brauchbarer Rotationsspieler. Sein Wurf ist erste Sahne. Solider 3&D Typ von der Bank. Es würde mich wirklich wundern, wenn Daniels da eine Chance hätte oder Reed in der NBA gar überhaupt keine Rolle findet.

Troy Daniels:
Mehr als ein paar Kurzeinsätze werden nicht mehr drin. Shooter sind immer zu gebrauchen, aber seine Defense tut dem Team zu sehr weh.

TJ Warren:
Ich denke wir wissen was er kann und was zu erwarten ist. Profitiert extrem von Igor, mehr Spacing und wird gerade als Cutter seine Rolle finden. Vielleicht startet er noch kurz – bis mittelfristig, aber auf Dauer wird ihn Igor als 6th Man installieren. Gegen Bank Lineups ist er eine sehr gute Waffe.

Josh Jackson:
Kommen wir zu meinem Liebling. Ich könnte ihn für die Leistungen in der SL erwürgen. Was war denn das? Hat er gemeint er dominiert kurz und fährt wieder nach Hause? Vielleicht war es auf lange Sicht nicht mal schlecht. Igor hat ihn schon angezählt. Diese alten Muster müssen jetzt allen ausgetrieben werden. Trotzdem erwartet man von dem Jackson ab Januar 2018 natürlich eine ganz andere Vorstellung.

Ich erwarte solide, gute bis sehr gute Defense. (sah in der SL immerhin gut aus) Offensiv wird er hinter Booker, Warren und Ayton nur die vierte Geige spielen. Der Wurf fällt immer noch nicht gut genug, weshalb eine Zukunft mit ihm und Warren schwierig ist. Trifft Jackson mindestens 30% seiner Dreier und geht seine Entwicklung weiter Richtung „Iguodala“ wird es früher oder später Warren treffen. Falls nicht, ist alles offen. Ich wünsche mir Jackson gerne häufiger auf der 4 neben Booker, Bridges, Ariza und Ayton. Mir ist es wichtig zu sehen was er da mittelfristig an Playmaking beitragen kann und ob das dann mit Point Booker, zwei 3&D Wings und Ayton funktionieren kann.

George King:
Kann ich absolut nichts dazu sagen und bei dem Angebot an Wings dürfte er wohl kaum zum Zug kommen.

Trevor Ariza:

Er hat noch mindestens eine Saison im Tank und wird eine große Hilfe sein, endlich Stabilität und Ruhe in den Laden zu bekommen. Ich erwarte von ihm exakt das was ich mir von Dudley erhofft hatte inkl. sportlichem Impact. Gute Verpflichtung.

Mikal Bridges:
Trifft seine Dreier hochprozentig und spielt gute Defense. Er wird unheimlich wichtig um Booker herum ein gutes Team aufzubauen. Potential zum Fanliebling. Das ich noch erleben darf solche Spielertypen im Suns-Jersey zu sehen… ❤

Alec Peters:
Hat einen Einsatz in der Saison und schenkt den Mavs 72 Punkte ein. Neuer Franchiserekord. :lol:

Dragan Bender:
Ich gebe ihn noch nicht auf. Dafür ist es zu früh und ich habe großes Vertrauen in Igor. Allerdings gibt es da eine Sache. In der SL wurde er kurz nach Spielanfang im zweiten Spiel geblockt. Danach wusste ich, dass der Abend für ihn komplett gelaufen ist und Igor ihn runternehmen kann. Zuverlässig und berechenbar wie Dragan ist, setzte er das Spiel in den Sand. Slapstick pur. Es war bei mir eine Mischung aus Enttäuschung, Mitleid und Ernüchterung. In diesem Fall ist es nicht „nur“ SL. Es ist das Spiegelbild von Dragan Bender. Rückschläge und negative Erfahrungen hinterlassen sofort ihre Spuren. Viele NBA-Spieler haben etwas das sich nicht in Statistiken messen lässt. Bender hat es (noch) nicht. Ich weiß aus eigener Erfahrung das man es lernen und trainieren kann, aber ich habe wirklich große Zweifel. Ich glaube die Suns müssen die Westeros-Playoffs ohne einen Drachen angreifen. Es wird seine letzte Saison im Suns-Jersey. Vlade schlägt zu und schickt dafür Skal nach Phoenix.

Marquese Chriss:
Das i-Tüpfelchen der 2016er Draft. Damals wurden die Suns für die Draft gefeiert. Ulis war angeblich ein „Steal“. Ich habe es auch geglaubt. Mit Chriss und Bender sicherte man sich zwei Tickets um auf Nummer sicher zu gehen. Es endet im größtmöglichen Desaster und Chriss bleibt auch nicht in Phoenix.

Richaun Holmes:
Der neue Alan Williams. Bekommt ein paar Minuten hinter Ayton.

Tyson Chandler:
Ich glaube seine Zeit ist vorbei. Neben Ayton/Holmes werden die Suns viel Smallball spielen. Unter dem Strich war die Beziehung Phoenix/Chandler ein trauriges Missverständnis und wird ebenfalls enden.

Deandre Ayton:
Es wird eine ruhige erste Saison. Er wird Zeit benötigen um sich zu akklimatisieren und legt stille 13/10 auf. Igor bringt ihm das Einmaleins bei und wenn Ayton genug Sicherheit hat, das Team relativ stabil ist, so wird sich seine Rolle Schritt für Schritt vergrößern. (Ball in die Hand, Dreier ballern, Post Moves, etc.) Daran erkennt man mMn einen guten Trainer. Die Saison wird wie bei Okobo eine Achterbahnfahrt werden, aber auf einem ganz anderen Niveau. Tolle Ansätze und vor allem gute Synergie mit Booker. Ich freue mich auf Lob-City 2.0. Mit dem Rookie Award wird er nichts zu tun haben. Ayton ist ein langfristiges Projekt und viele Fans in Arizona werden nach den ersten Monaten ernüchtert sein. => selbst schuld bei völlig überzogenen Erwartungen. Da erwartet ein Teil das was Embiid, Towns und Co. nach 3-4 Jahren in der Liga abliefern. Bigs brauchen Zeit und von mir wird er diese bekommen. Von Kritik ist er trotzdem nicht ausgeschlossen, so wie es sich für einen ersten Pick gehört.

Das Team:
Das Positive vorweg: es kann nicht mehr schlimmer kommen. Die 21 Siege sind keine Referenz. Für den Pick lief alles perfekt. Um sportlich erfolgreich zu sein, lief alles schief. Watson/Bledsoe/Mike James/Tyler Ulis/Troy Daniels…oh je. Es gab kein System, keine Qualität und dafür jede Menge Verletzungen.

Jackson spielte bis Januar die größte Grütze zusammen. Bender und Chriss versuchten sich in einer anderen Sportart. Am Schluss brachen auch noch Booker und Warren weg. Booker war sowieso die gesamte Saison über angeschlagen und musste insgesamt sechs Mal eine Pause einlegen. Außerdem spielte er zum Teil unter Schmerzen. Umso beeindruckender war seine Saison. Dazu kam auch noch legendäres Tanking. Ich frage mich wie sie überhaupt so viele Siegen holen konnten? Das Team war grottenschlecht (Playoff-Maßstab), aber sie sind selbst mit alter Besatzung bei halbwegs normalen Verlauf kein 21-Siege-Team. Da kann man locker 25-26 Siege einkalkulieren. Booker hatte häufig mit überragenden Leistungen wie in Philly den einen oder anderen Sieg geholt. Warren hatte auch eine sehr gute Phase, aber konnte das Niveau nicht halten. Was dann in der zweiten Saisonhälfte alles geschah, ist kaum in Worte zu beschreiben. Ayton ist das Resultat davon.

Ich schließe eigentlich eine Saison wie bei den Sixers aus. Der Westen ist viel zu stark und für meinen Geschmack gibt es viel zu viele Fragezeichen, dazu die Probleme auf der 1. Trotzdem haben die Suns mit so vielen hohen Lotterypicks inkl. dem lang ersehnten Basketballlehrer viel Upside. Im dritten/vierten Jahr machen viele Spieler einen großen Sprung. Eine Leistungsexplosion ist mit so einer Ausgangssituation damit nicht auszuschließen. Vielleicht wird Bender unter Igor sogar das Einhorn welches wir uns alle wünschen. Sollte Ayton solide bis gut ankommen, Jackson nicht den Archie Goodwin machen und der Rest bringt das zu was sie in der Lage sind…dann ist plötzlich „richtig viel“ drin. Damit meine ich natürlich keine Playoffs, sondern irgendetwas eine Stufe davor. Ich nenne es mal einen ernstzunehmenden Gegner. Alles über 36 Siege halte ich trotzdem für unrealistisch.

Ich erwarte ein konkurrenzfähiges Team auf dem Niveau der 17/18er Lakers und tippe auf 31-34 Siege. Igor lässt Basketball spielen der nach Basketball aussieht und die Übergangssaison wird damit zu einem Teilerfolg, auch wenn lange nicht alles perfekt laufen wird, siehe z.B. Knight, Bender, Chriss oder evtl. Jackson.

Trotzdem steht die Zukunft. Mein Tipp:

Das Quartett Booker, Igor, Ayton und Mikal sind feste Säulen. Der Rest wird sich zeigen. An Josh Jackson glaube ich nach wie vor, auch wenn die SL eine totale Enttäuschung war. Er hat den Motor und die Work Ethic um seinen Weg zu gehen. Die Sample Size aus der zweiten Hälfte der NBA-Saison stufe ich dann doch höher ein. Trotzdem ist mein Vertrauen in ihn leicht angeschlagen.

Der junge Kern muss jetzt langsam mehr als einzelne Highlights anbieten. Das Alter ist ein Argument, aber darf keine Ausrede mehr sein. Blutleere Auftritte (Dragan Bender), 0 von 13 (Josh Jackson) und 5 Fouls in 5 Minuten (Marquese Chriss) sind nicht mehr akzeptabel und zu tolerieren. Die Wohlfühloase muss jetzt vorbei sein. Fehler können und dürfen sie alle machen, aber nicht mehr in der Art und Weise wie es nun zwei Jahre gelaufen ist. Das Leistungsprinzip muss wieder her. Die Rookies stehen selbstverständlich erstmal unter ihrem Sonderschutz.

Drei Lineups die ich unbedingt sehen möchte:


Okobo – Booker – Bridges – Jackson - Ayton (Playmaking/Balance)

Booker – Reed – Bridges – Ariza – Bender
(Super-Spacing, aber wenig Playmaking, Rebounding)

Shaq – Booker – Bridges – Ariza – Ayton (Defense First)

-----

McD hatte angekündigt die Suns älter machen zu wollen. Das Team hat nun schon wieder vier Rookies und ist immer noch so jung wie letzte Saison. Aufgrund des Westens und des Alters wird es nochmal eine schwere Saison. Trotzdem wird das Leiden ein Ende haben. Die Saison wird ein Erfolg, weil die Art und Weise eine Gute sein wird und wir werden eine deutliche Entwicklung erkennen können. Platz 30 im ORtg und DRtg schließe ich aus und erwarte in beiden Kategorien einen Satz nach vorne.

Ach ja:
Ich habe keine Lust mich schon wieder mit der neuen Draft zu beschäftigen. Es dürfte zwar erneut ein „hoher“ Pick werden, aber Top 1-5 wäre trotz der großen Konkurrenz eine absolute Enttäuschung. Pick 8-14 wäre ganz cool. Wenn ich nach drei Jahren Rebuild und einem Kern aus Booker, Ayton, Jackson, Bridges, Warren, Chriss und Bender wieder die Daumen drücken muss, um möglichst viele Spiele für einen hohen Pick zu verlieren…dann ist gewaltig etwas schiefgelaufen. Bitte nicht.

Ohne große Verletzungen und nicht vorhersehbare Aktivitäten könnte Platz 11 im Westen ein gutes und realistisches Ziel sein. Den Grizzlies traue ich nicht mehr viel zu. Clippers weiß ich nicht wo die hinwollen und das hinführen soll? Ein Team voller Veteranen ist trotzdem nicht zu unterschätzen. Die Mavs sehe ich aufgrund ihren festverankerten Strukturen und Veteranen vorne, aber tendenziell ungefähr auf Augenhöhe. Da sind ja auch zwei Grünschnäbel als Ballhandler mit defensiven Fragezeichen am Werk. Das geht normalerweise nie besonders gut aus. Die Suns würde ich aktuell vor den Kings sehen. Die vier kann man angreifen ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Im Osten lassen sich auch locker fünf Teams finden. Natürlich muss es der Anspruch sein den ganz großen Sprung zu machen und nicht über Platz 11 zu reden, aber man sollte dann auch demütig und geduldig der Realität ins Auge blicken, wenn es nicht funktionieren sollte. Ich denke Platz 11 ist realistischer als Platz 7 mit Dragan Bender der 18/8/5 auflegt.

Playoffs sind nur zu erreichen, wenn:

- Knight spielt mindestens wie in Milwaukee
- Booker macht den Schritt zum Star
- Jackson trifft den Dreier und liefert Two-Way-Impact
- Bender/Chriss machen zwei Schritte vorwärts, zumindest einer davon
- Ayton schlägt wie eine Bombe ein
- Warren ist ein Top 6th Man
- Bridges kommt auch gleich an
- Ariza liefert ab

Booker, Warren und Ariza würde ich unterschreiben. Den Rest nicht. Hinzu kommt, dass Igor ein Rookie HC ist. Ich mag seine Philosophie, seine Direktheit und seine Vita, aber auch er muss sich erst als HC beweisen. Daher schätze ich die Wahrscheinlichkeit geringer als 5% ein und damit wäre es eine große Sensation.

Bei einer Sache bin ich ganz bei Doris Burke:
"I love that Ryan McDonough has now collected a wealth of talent that now just has to grow together."
Jetzt muss der nächste Schritt her und dann schauen wir weiter. Ich hoffe ich liege bei Bender und Chriss sowas von falsch. Die letzten Jahre haben mit all dem Drama extrem Kraft und Nerven gekostet, aber im Grunde hat mich das den Suns noch näher gebracht. Ich freue mich auf die neue Saison.

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#2096

Beitrag von Simon » 23.07.2018, 16:30

Wow, vielen Dank für die ausführliche Einschätzung! Erwartungen erfüllt, vielleicht sogar übertroffen ;)

Finde ich so auch alles nachvollziehbar. Nur in einem Punkt bin ich skeptischer als du: Platz 11 könnte im Westen extrem schwer zu erreichen sein. Für Platz 8 brauchte man letzte Saison 47 Siege, da kann ich mir kaum vorstellen, dass der Kampf um den letzten Playoff-Platz noch härter wird. Aber noch ein Tier dahinter ist die Qualität deutlich gestiegen. 2017/18 gab es vier Teams mit unter 28 Siegen: Sacramento (27), Phoenix (21), Dallas (24) und Memphis (22). Memphis verliert Evans, bekommt quasi Conley und Anderson neu dazu und wird nicht mehr tanken. Bei Dallas sind es Jordan und Doncic. Ich würde beiden Teams durchaus 30+ Siege zutrauen. Die Clippers haben trotz enormer Verletzungssorgen 42 Spiele gewonnen, da wäre ich schockiert, wenn sie hinter den Suns landen würden. Gleiches gilt natürlich bei aller Kritik auch für die Lakers. Es könnte also sein, dass mit den Kings überhaupt nur ein Team weniger als 30 Siege holt. Klar, diese vielen Siege müssen irgendwo herkommen (u.a. von den Spurs und Cavs), aber es würde mich nicht wundern, wenn Platz 6 bis 13/14 etwas näher zusammenrücken würden (letzte Saison lagen 15 Siege zwischen Platz 10 und 12). Es könnte also evtl. selbst mit den von dir prognostizierten 31-34 Siegen nur für Platz 14 reichen :stupid:

Das könnte dann ca. der 6. oder 7. Pick sein. Ich verstehe zwar, dass du endlich nicht mehr auf die Draft schielen willst, aber dieses Szenario klingt für mich ziemlich attraktiv: 10 bis 12 Siege mehr als letzte Saison, hoffentlich deutlich "schönerer" Basketball und vielleicht trotzdem noch einmal ein so hoher Pick (den man ja auch als Trade-Asset nutzen kann, sollte man von keinem 2019er Prospect überzeugt sein bzw. das Team nicht noch einmal verjüngen wollen).

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#2097

Beitrag von STAT » 23.07.2018, 18:01

Simon hat geschrieben:
23.07.2018, 16:30
Finde ich so auch alles nachvollziehbar. Nur in einem Punkt bin ich skeptischer als du: Platz 11 könnte im Westen extrem schwer zu erreichen sein. Für Platz 8 brauchte man letzte Saison 47 Siege, da kann ich mir kaum vorstellen, dass der Kampf um den letzten Playoff-Platz noch härter wird. Aber noch ein Tier dahinter ist die Qualität deutlich gestiegen. 2017/18 gab es vier Teams mit unter 28 Siegen: Sacramento (27), Phoenix (21), Dallas (24) und Memphis (22). Memphis verliert Evans, bekommt quasi Conley und Anderson neu dazu und wird nicht mehr tanken. Bei Dallas sind es Jordan und Doncic. Ich würde beiden Teams durchaus 30+ Siege zutrauen. Die Clippers haben trotz enormer Verletzungssorgen 42 Spiele gewonnen, da wäre ich schockiert, wenn sie hinter den Suns landen würden. Gleiches gilt natürlich bei aller Kritik auch für die Lakers. Es könnte also sein, dass mit den Kings überhaupt nur ein Team weniger als 30 Siege holt. Klar, diese vielen Siege müssen irgendwo herkommen (u.a. von den Spurs und Cavs), aber es würde mich nicht wundern, wenn Platz 6 bis 13/14 etwas näher zusammenrücken würden (letzte Saison lagen 15 Siege zwischen Platz 10 und 12). Es könnte also evtl. selbst mit den von dir prognostizierten 31-34 Siegen nur für Platz 14 reichen :stupid:
Ich kann dir sagen warum ich da etwas positiver bin. Devin Booker.

Du und ich haben nach der guten Phase von Chriss im ersten Jahr ihn tendenziell vor Booker gesehen. Ich suche die Posts besser nicht. Das kann man ja niemandem erzählen. Also unterschätze mir diesen Jungen nicht mehr. :mrgreen:

Aufgrund der Teamsituation wirkte Book auf mich letzte Saison wie ein Löwe der im Käfig eingesperrt war, ein Ferrari mit lediglich drei Gängen. Er rieb sich immer und immer wieder auf. Es war so unglaublich bitter und traurig das mitanzusehen. Book ist etwas ganz Besonderes. Flankiert von Bridges, Ariza und einem echten Center der keine Steinhände hat, kommt die Bestie vielleicht aus dem Käfig. Alleine er könnte die Suns schon so viel besser machen und auf ein ganz neues Niveau heben. Geschieht das haben die Suns jemanden der z.B. den Mavs, Clippers oder Kings noch fehlt, nämlich einen klaren go-to-guy. Wir wissen welchen Wert diese Spieler haben und zu was sie in der Lage sind.

Kannst du dich noch an 2014 erinnern? Die Suns waren das größte Tankteam der Liga und haben in einem abartig starken Westen 48 Siege geholt. Das Team war damals wesentlich reifer, aber bei Weitem nicht so talentiert. Im Mannschaftssport gibt eine faszinierende Teamdynamik, sowohl im Positiven als auch im Negativen. Sollte Igor an den richtigen Schrauben drehen und das Talent/Potential entfesseln, das Team gut in die Saison kommen und voller Selbstvertrauen sein, dann fällt u.U. ein Dominostein nach dem anderen. Die Blazers wurden nach dem Abgang von LMA, Batum und Co. auch auf Platz 15 gesetzt. Sie schlugen zurück.

Mit Booker und Igor fängt alles an. Basketball müssen dann alle selbst spielen, aber wenn die gegnerischen Coaches Book den gleichen Respekt wie letzte Saison entgegenbringen wird alles gut. Es steht jetzt nicht mehr Ulis am Perimeter, sondern Mikal Bridges. Das verändert alles. Ayton’s Präsenz verändert alles. Viel Spaß Booker zu verteidigen. Im Gegensatz zur Internetwelt haben nämlich die Coaches in der NBA bereits begriffen wie gut Booker ist bzw. sein kann. Wenn Book bereits in dieser Saison explodiert, dann zieht er den Rest mit. Davon bin ich überzeugt. Spätestens 2020 wird dies sowieso der Fall sein.
Simon hat geschrieben:
23.07.2018, 16:30
Das könnte dann ca. der 6. oder 7. Pick sein. Ich verstehe zwar, dass du endlich nicht mehr auf die Draft schielen willst, aber dieses Szenario klingt für mich ziemlich attraktiv: 10 bis 12 Siege mehr als letzte Saison, hoffentlich deutlich "schönerer" Basketball und vielleicht trotzdem noch einmal ein so hoher Pick (den man ja auch als Trade-Asset nutzen kann, sollte man von keinem 2019er Prospect überzeugt sein bzw. das Team nicht noch einmal verjüngen wollen).
Ich habe mir dieses Szenario vorhin auch überlegt und ob es nicht sogar „das Beste“ wäre? Wenn exakt das eintreffen sollte, nehme ich es gerne mit, keine Frage. Stand heute würde ich auf den hohen Pick lieber verzichten und würde mich deswegen über die Weiterentwicklung der Jungen wesentlich mehr freuen. Wenn die Suns mit einem Netrating von – 2,0 eintrudeln, tollen Basketball spielen und in den Flop 6 landen, hätte das irgendwo auch was. Da muss man sogar dankbar sein im Westen zu spielen um nochmal hoch picken zu können bis es dann richtig zur Sache geht. Aber dann ist Schluss mit der Draft. :D

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Beitrag von Simon » 06.08.2018, 10:50

Simon hat geschrieben:
23.07.2018, 16:30
Platz 11 könnte im Westen extrem schwer zu erreichen sein. 2017/18 gab es vier Teams mit unter 28 Siegen: Sacramento (27), Phoenix (21), Dallas (24) und Memphis (22). Memphis verliert Evans, bekommt quasi Conley und Anderson neu dazu und wird nicht mehr tanken. Bei Dallas sind es Jordan und Doncic. Ich würde beiden Teams durchaus 30+ Siege zutrauen. Die Clippers haben trotz enormer Verletzungssorgen 42 Spiele gewonnen, da wäre ich schockiert, wenn sie hinter den Suns landen würden. Gleiches gilt natürlich bei aller Kritik auch für die Lakers. Es könnte also sein, dass mit den Kings überhaupt nur ein Team weniger als 30 Siege holt. Klar, diese vielen Siege müssen irgendwo herkommen (u.a. von den Spurs und Cavs), aber es würde mich nicht wundern, wenn Platz 6 bis 13/14 etwas näher zusammenrücken würden (letzte Saison lagen 15 Siege zwischen Platz 10 und 12). Es könnte also evtl. selbst mit den von dir prognostizierten 31-34 Siegen nur für Platz 14 reichen :stupid:
Jetzt sind die ersten Over/Unders da und sehen tatsächlich ungefähr so aus.
http://www.sportingnews.com/au/nba-au/n ... w7zu2pi3x6
Es klafft eine ziemlich große Lücke zwischen Platz 12/13 (Mavs, Grizzlies: 34,5) und den Suns (28,5). Selbst das wären für die Suns schon 7-8 Siege mehr als letzte Saison. Das halte ich durchaus für realistisch, es könnten aber natürlich sogar noch ein paar mehr sein. Interessanterweise haben auch im Osten nur die Hawks und Bulls ein niedrigeres O/U als Phoenix. Aber natürlich muss man auf diese Werte nicht allzu viel geben.

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Beitrag von STAT » 07.08.2018, 04:44

Simon hat geschrieben:
06.08.2018, 10:50
Jetzt sind die ersten Over/Unders da und sehen tatsächlich ungefähr so aus.
http://www.sportingnews.com/au/nba-au/n ... w7zu2pi3x6
Es klafft eine ziemlich große Lücke zwischen Platz 12/13 (Mavs, Grizzlies: 34,5) und den Suns (28,5). Selbst das wären für die Suns schon 7-8 Siege mehr als letzte Saison. Das halte ich durchaus für realistisch, es könnten aber natürlich sogar noch ein paar mehr sein. Interessanterweise haben auch im Osten nur die Hawks und Bulls ein niedrigeres O/U als Phoenix. Aber natürlich muss man auf diese Werte nicht allzu viel geben.
Der Westen ist schon ziemlich irre. Folgender Artikel ist zwar recht oberflächlich, aber fasst meine Argumentation nochmal gut zusammen:

http://arizonasports.com/story/1617245/ ... seriously/

Der Supporting Cast ist immer noch schwach und es gibt viele Variablen, aber es ist mit Ausnahme von Bender und Chriss auf den ersten Blick kein G-Legaue-Team mehr. Jede Woche konnte man bei Booker Fortschritte in seinem Playmaking feststellen und begutachten. Wie bereits geschrieben, tippe ich auf eine ähnliche Statline wie letzte Saison und daher keine totale Explosion. Es würde mich allerdings nicht wundern, wenn er nächste Saison den Westbrook macht. (ohne Playoffs :mrgreen:) Da ist Russ dann doch noch eine andere Liga.

30 + /7/5 würde ich nicht unterschreiben, allerdings wäre es keinesfalls überraschend. Alle Indikatoren sind da. Dann geht das ganz schnell Richtung 35 Siege. Der Rest der Teams im Westen unten drin hat diesen Spieler nicht oder zumindest ist so ein Startalent noch nicht zu sehen. Also volle Attacke. Wenn's noch nicht klappt, kein Problem. Zeit ist noch genug da und es ist schließlich ein Übergangsjahr. Die Frage ist sowieso nicht ob es passiert, sondern wann. :D Irgendwann dreht Booker komplett durch.

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Simon
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Beitrag von Simon » 07.08.2018, 09:04

Da fällt mir eine Kleinigkeit ein, die ich letztens vergessen hatte:
STAT hat geschrieben:
23.07.2018, 15:15

Devin Booker:

Wird von den neuen Suns enorm profitieren und seine Entwicklung schreitet voran. Ich erwarte eine Statline von 26/6/5 bei besserer Effizienz, reiferem Playmaking und Ansätzen zu solider Defense. Absolutes Alphatier und das große Licht am Ende des Tunnels.
Aus Neugier hatte ich damals mal nachgeguckt, welche Spieler in der vergangangenen Saison 26/5/5 aufgelegt haben. Das waren LeBron, Harden, Curry und Durant. Das war's.

"26/6/5 bei besserer Effizienz, reiferem Playmaking und Ansätzen zu solider Defense" wäre also vermutlich MVP- oder mindestens All-NBA-Niveau :mrgreen:

Wir werden sehen. Ich freue mich auch auf Booker und traue ihm auf jeden Fall einen (kleinen) Sprung zu. Beim Teamerfolg bin ich etwas skeptischer, aber erstens halte ich das in der kommenden Saison noch nicht für allzu schlimm und zweitens heißt "skeptischer", dass ich den Suns durchaus 6 bis 12 zusätzliche Siege zutraue. :)

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