NCAA Saison 2017/18

Draft-Prospects,europäischer Basketball und das amerikanische College.
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Smido83
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NCAA Saison 2017/18

#1

Beitrag von Smido83 » 24.06.2017, 11:52

Ich mache mal ein neues Thema auf, denn nach dem Draft ist vor dem Draft! :)

Bester Recruit der Class:
Der Hype um Michael Porter Jr. ist schon sehr groß. Er spielt in der SEC in einem ähnlich schlechten Team wie Fultz dieses Jahr in Washington und wird daher alle Freiheiten haben zu tun was er will! Aber irgendwie glaube ich nicht so recht daran, dass er der nächste Durant wird... also ein langer, schlaksiger Wing der scort wie er will. Wenn DeAndre Ayton noch etwas an seinen Wurf arbeitet (die Kurve wirkt sehr flach), dann sehe ich in Ihm das größere Potenzial. Er spielt auch in einem Team welches mit Sicherheit das Tournament erreichen sollte, bzw. sogar die Chance hat weit zu kommen. Das hilft meiner Meinung nach auch sehr! Zuletzt mein Sleeper: Kevin Knox! Der junge hat sich Jahr für Jahr an der High School verbessert. Zahlen die das belegen: FT% 44% - 66% - 71% - 74% / 3P%: 18% - 22% - 33% - 35% Setzt er diese Entwicklung fort, gepaart mit seiner Physis und Athletik, dann kann der Junge durch die Decke gehen!

Beste Draftclass:
Wie fast immer Kentucky! 6 Five Star Recruits und 2 Four Star Recruits... muss man mehr sagen? Ich gebe es zu... auch Duke hat wieder mächtig zugeschlagen, genau wie UCLA und Arizona. Aber wenn man sich die Zusammensetzung und Qualität anschaut... Kentucky wird wahrscheinlich wieder mit 2 Lineups spielen und im Block wechseln.

Früher Titelkandidat:
Hier wirds natürlich etwas wage und ich gebe zu, dass ich noch keinen kompletten Überblick habe. Aber Duke und Kentucky zählen wohl mit Sicherheit wieder zu klaren Final 4 Kandidaten... Einzig die fehlende Erfahrung könnte gegen diese Teams sprechen, da beide kaum wiederkehrende Rotationsspieler haben... Briscoe/Humphries/Wynyard/Gabriel sind die einzigen Spieler im Kentucky Roster die Minuten sehen könnten. Schaut man sich die Draftclass an, dann könnte es für Wynyard aber sehr eng werden überhaupt die Rotation zu knacken. Bei Duke sieht es ähnlich aus. Mit Allen kommt sogar nur ein Spieler zurück, welcher im letztjährigen Team eine echte Rolle gespielt hat. Die NCAA Experten hier werden natürlich noch fundiertere Meinungen, nicht nur über diese beiden Teams, haben. Ich bin schon sehr gespannt.

Also wie seht Ihr diese 3 Punkte? Eure meinungen würden mich sehr interessieren.

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#2

Beitrag von Benchplayer » 24.06.2017, 12:02

Habe mich mit Draftclass noch nicht viel beschäftigt, aber Bamba und Doncic finde ich auch interessant. Die Top 3 im nächsten Jahr sollten relativ stark sein.
Minnesota Timberwolves
PG: K. Dunn/ T. Ulis/ M. Dellavedova
SG: Seth Curry/ D. Valentine/ C. Lee/ M. Ellis
SF: OG Anunoby/ A. Crabbe/ J. Dudley
PF: D. Sabonis/ L. Markkanen/ M. Chriss
C: Z. Collins/ J. Pöltl/ I. Zubac/ J. Valanciunas

Tobias Berger
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#3

Beitrag von Tobias Berger » 25.06.2017, 14:05

Smido, du willst doch nur Kentucky abfeiern, du alter Homer. :P

Beste Klasse: Mal im Ernst. Cal hat wie immer eine tolle Klasse zusammengestellt. Allerdings muss ich sagen, dass es mir vor der Knox-Verpflichtung fast ein wenig an klarem One&Done-Talent gefehlt hatte. Mag alle Jungs, die sie geholt haben, aber sehe auch keinen dieser Spieler als absoluten Star. Bin auch auf die Diallo-Dynamik gespannt. Ungemein tiefes Team, da hast du recht. Mall schauen, wer sich als erste Option herauskristalisiert. Ich mag bisher Vanderbilt etwas mehr als die Rankings. Knox auf der Vier wäre cool, aber der Frontcourt ist ungemein voll. Quade Green ist eher ein Teague als ein Fox.

Duke finde ich in der Spitze stärker. Allen als Senior wird krass. Carter Jr. und Duval sind höher als alle Kentucky-Guys einzuschätzen. Dafür fehlt es an Tiefe und ich mag Trent Jr. absolut nicht. Fühlt sich für mich wie ein SG von vor 15 Jahren an. Keine Ahnung warum der ein Top 10 Spieler der Klasse sein soll...

Bester Recruit: Ayton wäre das wohl mit mehr Grips und Feuer. Porter sehe ich nicht soo stark wie viele andere. Auf jeden Fall gut, aber eher Top 3 als klarer #1 Pick zu diesem Zeitpunkt für mich. (Das wäre aber auch nur Doncic aktuell.) Carter Jr. mag ich sehr. Sexton wird dominieren. Bamba ist auch ungemein spannend, aber offensiv noch nicht so weit. Sleeper sind Troy Brown, Jaren Jackson und Mitchell Robinson für mich.

Titelkandidaten: Es sind vor allem die üblichen Verdächtigen. Duke, Kansas, Kentucky, Arizona und MSU. Frühe mich so sehr auf die Bridges Soph Saison.

Ich lasse mal noch diese Hinweise hier. In den Excel-Sheets sind viele Recruits von diesem Jahr drin.

https://go-to-guys.de/2016/07/04/scouti ... haft-2016/

https://go-to-guys.de/2016/08/23/scouti ... icas-2016/

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#4

Beitrag von sidney95 » 25.06.2017, 16:20

Vieleicht habe ich da auch bisschen zu sehr meine Rosa Fan Brille auf, aber Shake Milton wird glaube ich noch um einiges in den Draft Boards steigen.

Letzte Saison war der Augenmerk auf Semi Ojeleye. Dieses Jahr wird er Shake der unangefochtene Leader sein. Würde mich nicht überraschen, wenn er in die Range eines Luke Kennards (12-15) fallen würde nächstes Jahr !


Weiterer Spieler auf den ich mich immens freuen werde ist Robert Williams von A&M.
Zuletzt geändert von sidney95 am 25.06.2017, 16:22, insgesamt 1-mal geändert.

Smido83
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#5

Beitrag von Smido83 » 26.06.2017, 06:50

Tobias Berger hat geschrieben:Smido, du willst doch nur Kentucky abfeiern, du alter Homer. :P

Beste Klasse: Mal im Ernst. Cal hat wie immer eine tolle Klasse zusammengestellt. Allerdings muss ich sagen, dass es mir vor der Knox-Verpflichtung fast ein wenig an klarem One&Done-Talent gefehlt hatte. Mag alle Jungs, die sie geholt haben, aber sehe auch keinen dieser Spieler als absoluten Star. Bin auch auf die Diallo-Dynamik gespannt. Ungemein tiefes Team, da hast du recht. Mall schauen, wer sich als erste Option herauskristalisiert. Ich mag bisher Vanderbilt etwas mehr als die Rankings. Knox auf der Vier wäre cool, aber der Frontcourt ist ungemein voll. Quade Green ist eher ein Teague als ein Fox.

Duke finde ich in der Spitze stärker. Allen als Senior wird krass. Carter Jr. und Duval sind höher als alle Kentucky-Guys einzuschätzen. Dafür fehlt es an Tiefe und ich mag Trent Jr. absolut nicht. Fühlt sich für mich wie ein SG von vor 15 Jahren an. Keine Ahnung warum der ein Top 10 Spieler der Klasse sein soll...

Bester Recruit: Ayton wäre das wohl mit mehr Grips und Feuer. Porter sehe ich nicht soo stark wie viele andere. Auf jeden Fall gut, aber eher Top 3 als klarer #1 Pick zu diesem Zeitpunkt für mich. (Das wäre aber auch nur Doncic aktuell.) Carter Jr. mag ich sehr. Sexton wird dominieren. Bamba ist auch ungemein spannend, aber offensiv noch nicht so weit. Sleeper sind Troy Brown, Jaren Jackson und Mitchell Robinson für mich.

Titelkandidaten: Es sind vor allem die üblichen Verdächtigen. Duke, Kansas, Kentucky, Arizona und MSU. Frühe mich so sehr auf die Bridges Soph Saison.
...
Menno... und dabei hab ich doch versucht Kentucky nicht zu sehr zu hypen! :cry:

Spaß beiseite, gerade dass es bei Kentucky 8 gute bis sehr gute Spieler und nicht nur 3-4 Top Spieler sind gefällt mir. Ich fände es grandios wenn sich nur 3-4 zum Draft anmelden! Knox, Diallo sind für mich sicher 2018 weg. Vieleicht noch ein bis 2 aus dem FC... je nachdem wer sich dort durchsetzen wird. Das bedeutet aber auch, dass Kentucky möglicherweise mit 6 turniererfahrenen Spielern in die Saison 2018/19 geht. Etwas was mir letzte Saison sehr gefallen hat. 3 Seniors und 2 Sophomores in der Rotation. Und diese Saison. Ein Junior und bestenfalls 2 Sophmores... und alle spielen im FC.

Zu Green noch ein Satz. Ich wäre mit Teaque Qualität durchaus schon zufrieden, so lange er nicht den gleichen Fehler macht und sich sofort zum Draft anmeldet.

Auch wenn ichs eigentlich nicht zugeben will, aber ich freu mich irgendwie auch schon auf Duke und Allen. Nach der eher durchwachsenen Saison denke ich er wird noch mal alles rausholen um eine echte Chance auf die NBA zu haben. Daher sehe ich Trent Jr. auch weniger als Problem. Der wird sich wohl erst mal hinten anstellen müssen. Carter und Duval könnten ach ne ähnliche Combo wie Okafor/Jones werden. Aber hoffentlich dann mit mehr Erfolg in der NBA.

Wie ist du deine Aussage zu Ayton gemeint? Hab ich da irgendwas überlesen oder nicht mitbekommen? Schlechte work ethic? Schlechter Charakter? Die Trainingsvideos und Berichte die ich gelesen habe gehen eigentlich nicht in diese Richtung. Doncic ist schon ein sehr guter, aber ich sehe nicht, dass ne NBA Franchise nen europäer an 1 zieht. Top 3 vieleicht. Es sei denn er legt in Spanien 20 Punkte in der nächsten Spielzeit auf... ;)

Tobias Berger
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#6

Beitrag von Tobias Berger » 27.06.2017, 11:28

Smido83 hat geschrieben: Menno... und dabei hab ich doch versucht Kentucky nicht zu sehr zu hypen! :cry:

Spaß beiseite, gerade dass es bei Kentucky 8 gute bis sehr gute Spieler und nicht nur 3-4 Top Spieler sind gefällt mir. Ich fände es grandios wenn sich nur 3-4 zum Draft anmelden! Knox, Diallo sind für mich sicher 2018 weg. Vieleicht noch ein bis 2 aus dem FC... je nachdem wer sich dort durchsetzen wird. Das bedeutet aber auch, dass Kentucky möglicherweise mit 6 turniererfahrenen Spielern in die Saison 2018/19 geht. Etwas was mir letzte Saison sehr gefallen hat. 3 Seniors und 2 Sophomores in der Rotation. Und diese Saison. Ein Junior und bestenfalls 2 Sophmores... und alle spielen im FC.

Zu Green noch ein Satz. Ich wäre mit Teaque Qualität durchaus schon zufrieden, so lange er nicht den gleichen Fehler macht und sich sofort zum Draft anmeldet.
Dieses UK-Team könnte in der Offense echt eklig werden. Green wirf wohl gut. Danach wird es aber schnell dunkel. Dafür dann dieser krasse Logjam im Frontcourt. Ziemlich unfair, weil bspw ein Knox am College wohl ähnlich wie Winslow oder Josh Jackson auf der Vier eingesetzt werden sollte. Bin echt gespannt, was in Sachen Guardplay kommt. Viel Druck auf den Freshmen Green und Gilgeous-Alexander, da ich von Diallo kein Ballhandling erwarte.
Auch wenn ichs eigentlich nicht zugeben will, aber ich freu mich irgendwie auch schon auf Duke und Allen. Nach der eher durchwachsenen Saison denke ich er wird noch mal alles rausholen um eine echte Chance auf die NBA zu haben. Daher sehe ich Trent Jr. auch weniger als Problem. Der wird sich wohl erst mal hinten anstellen müssen. Carter und Duval könnten ach ne ähnliche Combo wie Okafor/Jones werden. Aber hoffentlich dann mit mehr Erfolg in der NBA.
Duke hat kaum Tiefe und wird deswegen sehr wohl auf Trent in größerer Rolle angewiesen sein. Jones, Kennard, Jackson - da fehlen einige. Und gerade auf der Eins fehlt es. Duval und zeitweise Allen werden das lösen. Das lässt aber noch so viele Flügel-Minuten übrig. Denke Trent muss mindestens 25 davon ran. Sie werden in der Hinsicht schon sehr von ihm abhängig sein. Gerade, wenn sich Bolden nicht weiterentwickelt und Carter als einziger Big startet.
Wie ist du deine Aussage zu Ayton gemeint? Hab ich da irgendwas überlesen oder nicht mitbekommen? Schlechte work ethic? Schlechter Charakter? Die Trainingsvideos und Berichte die ich gelesen habe gehen eigentlich nicht in diese Richtung. Doncic ist schon ein sehr guter, aber ich sehe nicht, dass ne NBA Franchise nen europäer an 1 zieht. Top 3 vieleicht. Es sei denn er legt in Spanien 20 Punkte in der nächsten Spielzeit auf... ;)
Habe in einem der letzten Pods was dazu gesagt. Ayton fehlt teilweise der Motor auf dem Parkett. Habe öfter mal gelesen, dass er sich bei HS-Events nur gegen Top-Gegner motivieren konnte. Bei den All Star Events stach er jetzt auch nicht wegen seines Einsatzes heraus. Das könnte wie bei Drummond eine Storyline werden. Interessant in der Hinsicht ist aber seine College-Wahl. Ich glaube Sean Miller ist nicht der Typ Coach, der dich über längere Strecken coasten lässt. Sollte ihm helfen.

Was hast du gegen Euros/Internationals? NBA-Teams werden auch schlauer. Bargnani steht ein Yao gegenüber. Giannis/Jokic/Porzingis - die hätte man alle wenigstens in der #1-Konversation haben müssen. Und dabei schauen wir nur in die nahe vergangenheit und nicht zu Dirk, Gasol² oder Gino. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass einige Managements wirklich so denken, sind solche Internationals-Vorurteile einfach nicht mehr Zeitgemäß.

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#7

Beitrag von Smido83 » 27.06.2017, 14:49

Tobias Berger hat geschrieben:Was hast du gegen Euros/Internationals? NBA-Teams werden auch schlauer. Bargnani steht ein Yao gegenüber. Giannis/Jokic/Porzingis - die hätte man alle wenigstens in der #1-Konversation haben müssen. Und dabei schauen wir nur in die nahe vergangenheit und nicht zu Dirk, Gasol² oder Gino. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass einige Managements wirklich so denken, sind solche Internationals-Vorurteile einfach nicht mehr Zeitgemäß.
Ich? Ich habe rein garnix gegen Internationals. Ich glaube nur einfach nicht, dass ein GM das Risiko eingeht mit nem #1 Pic nen International zu draften. Also einen "echten" meine ich... Nicht Spieler wie Simmons/Wiggins die in den USA am College gespielt haben. Der letzte, und glaube auch erste, war Bargnani. Davor wars 2003 Miličić welcher in den Top 3 gedraftet wurde. Danach gabs nie wieder einen echten International in den Top 3. Rubio an 5 (2009), Valanciunas an 5, Vesely an 6, Biyombo an 7 (alle 2011), Exum an 5 (2014), Porziņģis an 5, Hezonja an 6 (beide 2015), Maker an 10 (2016)... das sind alle echten Internationals die nicht in den USA am College gespielt haben. Wie viele davon sind denn wirklich gute Spieler, oder gar Stars? Einer und ein weiterer könnte das Potenzial haben. Ntilikina hab ich erst mal rausgelassen, der hat noch nicht mal eine Minute gespielt.

Klar gibt, bzw. gab es mittlerweile wirklich sehr viele Topstars die Internationals sind. Aber das sind irgendwie nicht die, die damals gehyped waren. Um Dirk gabs kaum Hype, bei den Gasols auch nicht. Manu? Parker? Es ist nun mal leider so, dass GM's echte Internationals immer noch nicht holen, ohne dass sie in den USA zumindest am College gezeigt haben was Sie können. Daher glaube ich halt einfach nicht daran, dass er #1 wird. Einfach weil er nicht in den USA spielt! Wäre er an's College gegangen, 1 Jahr mit 18 PPG, 6 RPG, 5 APG... klar, dann wäre er ein legitimer erster Pic. Aber um ohne diese Referenz an 1 gedraftet zu werden müsste er eben in Spanien alles kaputt schießen und der klar beste Spieler der Liga/Euro League oder soetwas sein. Ansonsten eben hoher einstelliger Pic, aber nicht mehr.

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#8

Beitrag von Tobias Berger » 28.06.2017, 09:34

Meine Frage war nicht persönlich gemeint. Verstehe deine Einwände und Bedenken. Ich glaube aber, dass Doncic an #1 aktuell nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich ist. Alles was ich bisher von Porter gesehen hab, gibt ihm bei mir erstmal nur eine Einschätzung in Richtung Tatum. Ayton hat alle Tools und Skills, aber ich vertraue ihm nicht als Franchise-Cornerstone, wenn er bei Arizona nicht einen Motor zeigt. Bamba hat bisher kaum Offense und müsste deswegen Gobert-Defensiv-Impact haben, um ein wirklich krasser Spieler zu sein. Sexton ist aktuell eine gute Version von Fox für mich. Knox ist zu roh.

Und dann haben wir halt einen 6'8'' Playmaker, der als 18Jähriger teilweise in der zweitbesten Competition der Welt gegen Männer zu dominieren weiß. Advanced IQ, Wurf, Size, Vielseitigkeit wegen der Größe. Warum soll er nicht ein #1 Pick wie Yao werden. Meine These ist also nicht: Schau auf Vesely, Biyombo, Hezonja. Ich glaube Teams schauen eher auf Giannis, Jokic und Porzingis und werden aggressiver auf internationales Talent wetten. Doncic ist all diesen Leuten in seiner Produktion um Lichtjahre voraus. Ntilikina geht als CL-Rollenspieler an #8. Dann kann für mich ein EL-Star an #1 gehen.

Wenn du mal einen sehr übertriebenen, aber als Denkanstoß sicherlich wertvollen Artikel zu Doncic lesen willst: https://deanondraft.com/2017/02/03/is-l ... pect-ever/
Zuletzt geändert von Tobias Berger am 28.06.2017, 09:36, insgesamt 1-mal geändert.

Philipp Servatius
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#9

Beitrag von Philipp Servatius » 28.06.2017, 18:56

Smido83 hat geschrieben:
Maker an 10 (2016)...

Maker ist ja auch kein klassischer Euro. Denn auch er hat ja Highschool-Ball in Amerika gespielt.

Und ich geb dir ja allgemein recht. Wir hatten in den letzten Jahren nur wenige Euros, die sehr Hoch weggegangen sind, ABER keine von denen hatte auch nur im Ansatz das Skillset eines Doncic. Gerade diese Tools die Scouts auch bei Amerikanern zum schwärmen bringen, hat er ja eigentlich. Gut Athletik (I know, unwort), einen überragenden Körperbau etc.

Das wichtigste aber, er liefert schon jetzt gegen grown men. Und das eben auch auf Euroleague-Niveau. gut Hezonja ging jetzt in eine ähnliche Richtung, aber sein Body ist halt einfach nicht auf dem Level von LD.

Trotzdem stimme ich dir Teilweise zu - Euros haben allgemein einen schweres Standing bei den GM's trotzdem sollten sie bei Doncic ins grübeln geraten.

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#10

Beitrag von Smido83 » 02.07.2017, 05:17

Philipp Servatius hat geschrieben:
28.06.2017, 18:56
Und ich geb dir ja allgemein recht. Wir hatten in den letzten Jahren nur wenige Euros, die sehr Hoch weggegangen sind, ABER keine von denen hatte auch nur im Ansatz das Skillset eines Doncic. Gerade diese Tools die Scouts auch bei Amerikanern zum schwärmen bringen, hat er ja eigentlich. Gut Athletik (I know, unwort), einen überragenden Körperbau etc.
Gerade dieses eine Wort... Athletik genau das ist es was mich an #1 zweifeln lässt. Gäbs Highlightvideos wie er dunk contests gewinnt, dann sähe ich Ihn auch auf 1. Denn dann könnten es die GM's Ihren Fans viel besser verkaufen und müssten sich nicht der Kritik stellen. Denk mal an die reaktionen die Phil in NY für Porzingis erhalten hat... gut mittlerweile wissen wir, dass Ihm andere Meinungen scheißegal sind und Ihn eigentlich nur seine Triangle Offense und Geld interessieren... aber jemanand der an seinem Job hängt? Er hat ordentliche bis gute Athletik, Geschwindigkeit und Physis, aber keine überragende. Er ist überragend in eigentlich allen anderen bereichen, aber da weis man halt nicht zu 100% wie sich das in die NBA übertragen lässt. Körperliche Attribute sind halt viel besser und einfacher einzuschätzen.
Philipp Servatius hat geschrieben:
28.06.2017, 18:56
Das wichtigste aber, er liefert schon jetzt gegen grown men. Und das eben auch auf Euroleague-Niveau.
Das sag ich doch, er hat noch eine Saison in Spanien. Brennt er da die Hütte ab und ist eben nicht der 3. beste Spieler, sondern der Beste Spieler seines Vereins, dann hat er ne echte Chance auf den ersten Pic. Kein Plan, irgendwas um die 15/6/6 und los gehts. DANN kommen die GM's wohl auch nicht mehr nur ins grübeln. ;)

Themawechsel... bzw. zurück zum Thema:
Habe gerade verwundert festgestellt, dass sich Isaac Humphries zum Draft angemeldet hatte? WTF? Damt hat sich der LockJam auf den großen Positionen zumindest etwas verkleinert. Gleichzeitig hat man jetzt aber nochmal klar an Erfahrung eingebüst... und man hatte eh schon fast keine im Team!

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#11

Beitrag von sidney95 » 16.08.2017, 18:15

Bagley also ein Dukie. Na dann viel Spaß unter den Wings von Allen...

http://bleacherreport.com/articles/2727 ... g-national

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#12

Beitrag von Tobias Berger » 17.08.2017, 09:08

Find es komisch, dass jetzt alle Outlets Duke als klare #1 sehen. Für mich passt das Team nicht so gut zusammen und wird unter massiven Spacing-Problemen zu leiden haben, selbst wenn Carter für seine Position gut wirft. Trent und Duval überzeugen mich nicht. Weirdeste Meldung war jetzt noch, dass Bolden wohl immer mehr überzeugt und über Lineups mit ihm, Carter und Bagley nachgedacht wird. Offensiv gruslig und auch defensiv selbst mit einer Zone nicht so attraktiv, wenn Bolden nicht plötzlich seine Füße in der Verteidigung bewegen kann.

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