Golden State Warriors

Zur ausgiebigen Diskussion über die einzelnen NBA-Franchises. Fan-Talk!
Sebastian Hansen
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Re: Golden State Warriors

#76

Beitrag von Sebastian Hansen » 31.12.2015, 17:24

Deswegen hatte ich ja gefragt, ob irgendjemand das Spiel gesehen hat :D Danke für die Infos.
Die Mecs in 2014:
Guard: Lance Stephenson, Randy Foye
Guard: Dwyane Wade
Forward: Chandler Parsons, Mike Dunleavy
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Dennis Spillmann
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#77

Beitrag von Dennis Spillmann » 31.12.2015, 20:40

Die -7 der Warriors ohne Curry sind komplett ohne Aussage, weil Curry nur 2,5 MPG OHNE Draymond Green auf dem Feld steht. Es ist also keine Plus-Minus-Aussage möglich, die Curry isoliert betrachtet, weil es ihn isoliert gar nicht gibt

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#78

Beitrag von Martin Sobczyk » 07.03.2016, 00:10

Mannschaften die diese Saison die Warriors besiegt haben:

Milwaukee
Dallas
Denver
Detroit
Portland

Neu dazu gekommen
Los Angeles Lakers :shock:

Klay und Steph zusammen mit 1/19 Dreiern.
Dafür werden sicherlich dann morgen die Magic büßen müssen. :|

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#79

Beitrag von lemanu » 06.06.2016, 01:08

interessanter artikel über die offense der warriors:
leider nur oberflächlich über die x and os aber auf jedenfalls mit interessanten aspekten.
Was mir nämlich auch aufgefallen ist ist die große Ähnlichkeit zur triangle zwar sind die grundpositionen etwas anders aber man erkennt immer wieder Optionen die sehr ähnlich gelaufen werden.

http://www.sfchronicle.com/sports/ostle ... er-premium
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Sebastian Hansen
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#80

Beitrag von Sebastian Hansen » 04.07.2016, 23:24

Zum Sportlichen kein Kommentar meinerseits, aber eine CBA-Anmerkung: Für 2017/18 haben die Warriors zurzeit unter Vertrag:

Thompson
Green zusammen = 34 Millionen $.
Rechnen wir 30 Millionen $ für Curry drauf. = 64 Millionen $
Bleiben bis zum projizierten Cap noch ca. 50 Millionen. Soweit ich das sehe, hat GS für KD allenfalls non-Bird-Rechte (early-Bird hat man erst nach 2 Jahren, oder?). Das heißt, wenn KD da seinen Max unterschreibt (34 Millionen) bleiben bis zum Cap noch ca. 16 Millionen. Dazu hat KD imo auch nicht die Steigerungsraten, die er bei einer Franchise mit Bird-Rechten haben könnte für seinen neuen Vertrag. Aber mal davon abgesehen: Den Warriors wird es aus finanzieller Sicher nicht nur jetzt schwerfallen, ein tiefes Team aufzustellen. Sondern auch im Jahr danach. Weil mit 16 Millionen in einem völlig überhitzten Markt (man muss da ja noch die ganzen Capholds für alles mögliche abziehen) kommst du nicht weit. Und dabei ist noch gar nicht einbezogen, dass es nächstes Jahr im Zuge der CBA-Verhandlungen einen Hard-Cap geben könnte oder ein Smoothing des Cap-Anstiegs usw.

Ja, die Warriors haben den Jackpot gezogen. Ja, die Warriors haben eine sehr gute sportlich Zukunft. Aber nein, ein Selbstläufer wird das nicht.
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#81

Beitrag von Marc Petri » 04.07.2016, 23:48

Der Cap Hold von Curry wird nur knapp 16 Mio. betragen, bei Iggy kann ich mir auch gut vorstellen, dass er auch für kleines Geld bleibt. Durant verlängern, Verstärkungen holen, Iggy für kleines Geld halten und dann Curry verlängernt sollte bei einem Soft Cap von über 100 Mio. machbar sein.

Es würde mich nicht wundern wenn schon diese Saison ein David West oder ein Nene dort aufschlagen würden. Vielleicht auch Hibbert, ob der aber helfen würde weiß ich nicht.
Zuletzt geändert von Marc Petri am 04.07.2016, 23:52, insgesamt 2-mal geändert.

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#82

Beitrag von Smido83 » 05.07.2016, 00:06

Nach meiner Milchmädchenrechnung muss man die Rechte an Ezeli doch nicht abgeben, oder?

80 Mio - 11 Mio - 5,2 Mio = 63,8 Mio

Sollte doch locker für Durant reichen, oder? Nur könnte Ezeli nächsten Sommer dann Probleme bereiten wenn er bleibt. Wundert mich eh, dass Ihm noch kein Team ein Offer Sheet unterbreitet hat...

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#83

Beitrag von kdurant35 » 05.07.2016, 06:39

Mit den 26,6 Mio wäre GS dann aber bei 90,4. Bleiben 3,7. Und Ezelis Caphold liegt bei rund 5 Mio. Dazu muss man 12 Rosterplätze füllen. Das reicht mit Ezeli nicht.

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#84

Beitrag von Smido83 » 05.07.2016, 09:55

Bei den 80 Mio ist Ezeli schon mit drinne. Das war der Kader vor Durant mit cem Cap von Ezeli.

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#85

Beitrag von kdurant35 » 05.07.2016, 15:50

Laut meiner Rechnung müsste GS mit KD, Curry, Klay, Green, Iggy, Livingston, Looney und den gestretchten Betrag von J.Thompson bei knapp 90 Mio sein. Und das sind erst 7 Spieler. Ezelis 5 und empty cap holds passen da nicht rein.

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Jonathan Walker
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#86

Beitrag von Jonathan Walker » 05.07.2016, 17:35

Marc Petri hat geschrieben: Es würde mich nicht wundern wenn schon diese Saison ein David West oder ein Nene dort aufschlagen würden.
Wird passieren. Zaza für 2,9 Mio. hat schon den Anfang gemacht.
Marc Petri hat geschrieben: Vielleicht auch Hibbert, ob der aber helfen würde weiß ich nicht.
Varejao hat auch nicht geholfen und massig Spielzeit in den Finals bekommen. :mrgreen:

Hibbert ist aber nun schon für 5/1 nach Charlotte gegangen (Steal btw).
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#87

Beitrag von Marc Petri » 05.07.2016, 17:51

Jonathan Walker hat geschrieben: Wird passieren. Zaza für 2,9 Mio. hat schon den Anfang gemacht.
Witzig ist vor allem, dass ich Zaza eigentlich auch in meiner Auflistung hatte, da er (im Gegensatz zu Nene, Hibbert und West) in seiner Karriere nicht so viel Geld verdient hatte und ich in seinem Fall auch von einem größeren Markt ausgegangen bin.

Starkes Signing. Kein Bogut, aber durchaus ein Bogut light. :)

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#88

Beitrag von Smido83 » 07.07.2016, 07:23

Jetzt noch West fürs vet. Min... das Team wirs schärker und stärker... tiefer und tiefer!
GSW kann sich eigentlich nur selber schlagen. Sollten die keinen Ring holen, dann wäre das mit "Bayern wird kein Meister!" zu vergleichen. Die haben vom 2. besten Team auch den Kapitän abgekauft und waren vorher schon fast nicht zu besiegen. :D

Spaß beiseite, wird ein solches Superteam der Liga schaden, oder Ihr helfen? Werden sich die Leute sagen: "Meh... GSW wird eh Meister. Ich schau mir lieber was anderes an!" oder " Verdammt, dieses mal wird das Team verlieren. Ich muss mir das unbedingt ansehen!"

Ich tippe vom Bauch her auf die erste Variante. Nicht gleich nächste Saison, aber wenn Durant dann langfristig bleibt... so nach dem Allstar Break 2018, wenn GSW wieder auf ne 70+ Siege Saison zusteuert... wieso dann noch groß zusehen?

Was meine ich damit. Ich bin seit 2005 Mitglied des BVB. Ich verfolge alle Spiele meiner Mannschaft. Aber der Rest der Liga? Wir haben keine Konkurrenz als 2. bestes Team der Liga. Bayern ist so weit vor uns, da braucht man sich auch nicht mit beschäftigen... ergo schaue ich bestenfalls (wenns zeitlich passt) die Spiele des BVB life. Aber Sportschau oder gar mehrere Spiele am Samstag oder Sonntag life ansehen, so wie noch vor 2-3 Jahren... wozu? Dann schau ich mir lieber ein spannendes NBA Spiel an. Wenn überhaupt, dann schaue ich zu Beginn der Saison genauer auf die anderen Mannschaften. Kommt es dann so wie beschrieben, flacht das Interesse aber auch ganz schnell ab.

Das schlimmste was einer Liga passieren kann ist meiner Meinung nach Langeweile. Im Westen GWS im Osten die Cavs... braucht man sich bis zu den Finals nix ansehen. Durch die permanente mediale Bestrahlung, die unzähligen Möglichkeiten sich mit allem was es gibt zu beschäftigen, ist es heute viel schwieriger Publikum lange bei Laune zu halten. Das trifft nicht nur auf Serien bzw. Games zu, sondern auch auf Sport.

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#89

Beitrag von STAT » 07.07.2016, 08:33

Vergleiche mit der Bundesliga sind durch das Ligasystem überhaupt nicht möglich. Wäre nach der Regular Season in der NBA Schluss, wäre die Sachlage eine andere. In einem reinen Ligasystem wäre GS wohl fast nicht zu schlagen. (Langfristigkeit)
So wie bei Bayern eben auch. Aber durch die Playoffs sind Teams wie die Cavs oder die Spurs ganz gewiss nicht chancenlos. Eine Verletzung reicht ja schon, um drastisch die Situation zu verändern. Wenn, dann musst du es mit der Champions League vergleichen.
Barcelona-Warriors / Cavs-Real / Bayern-Bayern

Die Bayern messen sich schon lange nicht mehr am BVB und die Bundesliga ist angeblich langweilig. Was ist aber wirklich passiert? GLOBAL, inkl. z.B. in China und USA, steigt das Interesse an der Bundesliga gewaltig, was man auch am neuen TV-Deal gut erkennen kann. Warum? Die Bayern haben ein Superteam und sind für die internationale Vermarktung goldwert. Sie sind das Zugpferd das die Bundesliga nicht in der internationalen Mittelmäßigkeit versinken lässt. Aus kapitalistischer Sicht gibt es einen Rekord nach dem Nächsten. Während du dich für BVB-Augsburg interessierst, kennt der Chinese die Beiden gar nicht. Der will das Superteam sehen. Man hat es bei der letzten China-Reise des FC Bayern toll erkennen können. Gesamte Stadien waren komplett voll und fast jeder trug unzählige Merchandise-Artikel. Sogar mehr wie bei uns in Deutschland. :shock: (gut waren bestimmt nicht alle Original :D)

Das Gleiche gilt für die NBA. Die Superteams „stören“ vielleicht uns langjährige NBA-Fans, aber machen den Wettbewerb für den Durchschnittschinesen erst interessant. In meinem Freundeskreis geht jedem Basketball am A…. vorbei. Seit ein paar Monaten kennt jeder Curry und die Warriors wegen dem Bulls Record. Da wurden inzwischen sogar NBA-Spiele angeschaut.

…und solange das so weiter geht wird die NBA kein Interesse daran haben, etwas zu ändern. Warum auch? Denn wir müssen da einfach auch ehrlich genug sein. Die NBA und auch z.B. die Bundesliga sind reiner Kapitalismus und es geht um nichts anderes als Macht und Gewinnmaximierung. Solange die Märkte global so weiter wachsen und das Interesse durch die Superteams steigt, solange wird es weiter gehen. Letztendlich ist das sogar nachvollziehbar. Bis eben eines Tages die Seifenblase platzt, aber das ist ein anderes Thema.

Die NBA hat momentan zwei krasse Zugpferde. Das sind aktuell die Warriors und natürlich LeBron. Das Beide im Finale waren ist für die NBA natürlich Best Case! Für die Steigerung der Attraktivität war das wieder einmal absolut förderlich. Ich sehe kurz – bis mittelfristig keine Änderung kommen und denke das die NBA weiter boomen wird.

Wenn du oder ich aus "Langeweile" abspringen und dafür 10 Chinesen und 5 Inder dazu kommen, interssiert sich da niemand dafür. Angebot und Nachfrage.
Zuletzt geändert von STAT am 07.07.2016, 08:35, insgesamt 1-mal geändert.
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#90

Beitrag von D41 » 07.07.2016, 10:05

Sehe ich wie STAT und die Spieler haben es so gewollt durch den sprunghaften Anstieg des Caps. Wird nächstes Jahr ähnlich sein. Aber danach sollte das dann wieder abflachen.

Übrigens kann ich mir viele Szenarien vorstellen in denen GSW nicht Meister wird. Verletzungen, Teamchemie und Egos können den Warriors einen Strich durch die Rechnung machen. Klar ist KD besser als Barnes, aber der war ein guter fit. Jetzt gibt es drei Spieler, die aus allen Lagen feuern dürfen. Ob Green oder Klay sich als 3 oder 4 Option sehen wollen. Verteidigen sie dann auch noch so aggressiv, wenn sie sich nicht wohl fühlen? Aber gut, wenn alles normal läuft, werden sie Meister...und dann wird jeder sagen, dass das der einfachste Titel der Geschichte war.

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#91

Beitrag von STAT » 07.07.2016, 10:48

Was mir gerade noch dazu einfällt. Als sich LeBron, Wade und Bosh zusammenschlossen, war das Geschrei am Anfang genau gleich wie jetzt. Damals war auch von Langeweile die Rede. Der Rest ist bekannt. Natürlich ist das aktuelle GS auf dem Papier stärker als die Heat damals. In der Theorie sind die Warriors das Nonplusultra und ich finde die Entwicklung auch nicht berauschend. Trotzdem ist doch das gesamte Szenario das Spiegelbild unserer Gesellschaft.

Ich bin Suns-Fan. Wenn die Suns den Kader von den Warriors hätten, wäre mir es völlig egal was der Rest der Welt davon halten würde. Ich würde mich riesig darüber freuen. Natürlich könnte ich jeden verstehen dem das nicht gefällt, aber in der Realität freust du dich doch über solche Spieler wenn sie für „deine“ Franchise spielen.

Ein weiteres Beispiel aus dem hier stark frequentierten OKC-Thread. Als Durant noch da war, fiel immer wieder der Name Horford. Trade: Horford gegen Kanter.

Wir hätten also:
Russ – Dipo – Durant – Horford – Adams
Das war der Wunsch vieler OKC-Fans, auch außerhalb des Forums hier. Ist das kein Superteam? Ist das dann nicht langweilig? Ganz ehrlich. Dieses Team wäre für mich mindestens genauso stark wie die Warriors jetzt, vielleicht sogar noch besser!

Fazit:
(Fast) jeder strebt im Leistungssport nach dem maximalen Erfolg und somit steht sich auch jeder selbst am Nächsten. Das kann man wunderbar an allen Fans (oder fast allen) bewundern...
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#92

Beitrag von sidney95 » 07.07.2016, 12:33

Das hier in Asien jeder Merchandise hat liegt nicht unbedingt am Interesse haha
Hier bekommste Trickot + Hose für 5 Euro in guter Qualität. In Cambodia z.b läuft wirklich fast jedes Kind mit Fussball Merch rum. Vorallem Liverpool und Dortmund aber auch Real Barca oder andere Englishe Teams. Wirklich Ahnung haben sie aber nicht von Fußball. Die Trickots sind einfach so verdammt billig haha

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#93

Beitrag von STAT » 07.07.2016, 13:28

sidney95 hat geschrieben:Das hier in Asien jeder Merchandise hat liegt nicht unbedingt am Interesse haha
Hier bekommste Trickot + Hose für 5 Euro in guter Qualität. In Cambodia z.b läuft wirklich fast jedes Kind mit Fussball Merch rum. Vorallem Liverpool und Dortmund aber auch Real Barca oder andere Englishe Teams. Wirklich Ahnung haben sie aber nicht von Fußball. Die Trickots sind einfach so verdammt billig haha
Richtig, aber viel zu kurz gedacht. Das ist überhaupt kein Indiz oder gar eine Bewertungsgrundlage. Wichtig ist was los ist wenn die Big Player vor Ort sind (da rasten alle aus) oder wenn der Fernseher läuft.

Beschäftige dich doch mal intensiv mit dem FC Barcelona, Real Madrid oder Manchester United in Bezug auf den asiatischen Markt. Welche Auswirkungen hat der Markt auf die aktuellen Umsätze, den TV-Deal und wie sieht es vor allem in Zukunft aus? Eine Analyse werde ich hier in einem Basketballforum nicht machen. Es reicht schon ein Blick auf die Trikotsponsoren der englischen Teams, um zu erkennen, was da Sache ist und wie so ein gigantischer TV-Deal zustande kommt.

Wenn dann bald „Air Asia“ oder „Chang“ auf den NBA-Jerseys stehen werden, wirst du erkennen, dass es um viel mehr als Merchandising geht. Einer Franchise oder einer Liga ist es völlig egal ob der Kunde Ahnung/Interesse vom Produkt hat. Hauptsache er konsumiert es und das wird immer extremer! Wir können es auch Bandwagoner oder Erfolgsfans nennen…

So wie Messi und Ronaldo im Fussball ziehen, so tun es Curry/Rekord-Warriors und LeBron im Basketball.

Adam Silver:
"Trikotwerbung ermöglicht eine intensivere Zusammenarbeit mit Partnern. Durch die spezielle Verbindung zu unseren Teams und die zusätzlichen Investitionen eröffnen sich neue Wege im Wachstum"

Ja so kann man es auch nennen. Das Ziel ist es, den asiatischen Markt vor den Fernseher zu bringen. Da wird das große Geld gemacht. Nicht wenn man Jersey‘s verkauft, die in Asien eh nichts kosten.
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#94

Beitrag von bartek » 07.07.2016, 17:53

STAT hat geschrieben:
Ein weiteres Beispiel aus dem hier stark frequentierten OKC-Thread. Als Durant noch da war, fiel immer wieder der Name Horford. Trade: Horford gegen Kanter.

Wir hätten also:
Russ – Dipo – Durant – Horford – Adams
Das war der Wunsch vieler OKC-Fans, auch außerhalb des Forums hier. Ist das kein Superteam? Ist das dann nicht langweilig? Ganz ehrlich. Dieses Team wäre für mich mindestens genauso stark wie die Warriors jetzt, vielleicht sogar noch besser!

Fazit:
(Fast) jeder strebt im Leistungssport nach dem maximalen Erfolg und somit steht sich auch jeder selbst am Nächsten. Das kann man wunderbar an allen Fans (oder fast allen) bewundern...
DANKE DANKE DANKE!! Endlich einer der das objektiv sieht und bei den Fakten bleibt. :tup:
Habe genau das selbe in Spofo gepostet/erwähnt. Juckt niemanden! Am wenigsten die OKC Fans :) Die sind damit beschäftigt jede Twitter Meldung zu posten, die Durant zum bösen bösen Weltzerstörer macht :lol: Eigentlich amüsant :mrgreen:
Zuletzt geändert von bartek am 07.07.2016, 17:54, insgesamt 1-mal geändert.
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#95

Beitrag von Sebastian Hansen » 07.07.2016, 19:00

Also ich tue das nicht. Ich kann Durants Entscheidung durchaus nachvollziehen. Er will wohl unbedingt ein paar Titel und GS ist dabei der einfachste Weg. Muss ich akzeptieren. Was ich kritisiert habe, was das Nachtreten aus Durants Camp gegenüber Westbrook.
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#96

Beitrag von Coach K » 08.07.2016, 08:21

Sebastian Hansen hat geschrieben:Also ich tue das nicht. Ich kann Durants Entscheidung durchaus nachvollziehen. Er will wohl unbedingt ein paar Titel und GS ist dabei der einfachste Weg. Muss ich akzeptieren. Was ich kritisiert habe, was das Nachtreten aus Durants Camp gegenüber Westbrook.
Mir persönlich gefällt die Entscheidung auch nicht, aber wenn man FA ist, hat jeder Spieler die Macht selber zu entscheiden. Nimmt er mehr Geld oder weniger. Will er seine Chance Titel zu gewinnen erhöhen oder nicht. Was nimmt er dafür in Kauf. Das sind alles so Themen die jeder Spieler für sich selber entscheiden muss.
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#97

Beitrag von Jonathan Walker » 08.07.2016, 11:32

STAT hat geschrieben:
Ein weiteres Beispiel aus dem hier stark frequentierten OKC-Thread. Als Durant noch da war, fiel immer wieder der Name Horford. Trade: Horford gegen Kanter.

Wir hätten also:
Russ – Dipo – Durant – Horford – Adams
Das war der Wunsch vieler OKC-Fans, auch außerhalb des Forums hier. Ist das kein Superteam? Ist das dann nicht langweilig? Ganz ehrlich. Dieses Team wäre für mich mindestens genauso stark wie die Warriors jetzt, vielleicht sogar noch besser!
Besser? Das sehe ich überhaupt nicht. Defensiv recht stark, keine Frage, auch wenn Oladipo und vor allem Westbrook konstant konzentriert, auch off-ball, verteidigen und KD seine Leistung aus den POs bestätigen müsste, um zur Top-Defense zu avancieren. Aber offensiv hätte man doch nach wie vor nur einen wirklich gefährlichen Dreierschützen gehabt und in den Playoffs wieder ähnliche Probleme wie bislang. Das Potential dieses Teams wäre trotz allem, auf hohem Niveau, beschränkt gewesen.

Das wäre ein Contender gewesen, keine Frage, aber nicht annähernd auf dem Level von Curry - Thompson - Iguodala - Durant - Green, was viele als talentierteste Lineup der Geschichte bezeichnen - zu Recht! Ich glaube nur, dass viele (mich eingeschlossen), diesen Move noch gar nicht ganz realisiert haben. Ein Top-3 Spieler der Liga hat sich einem 73-Siege Team angeschlossen!

Das kann man doch nicht mit Oladipo und Horford statt Waiters und Ibaka in OKC vergleichen.
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#98

Beitrag von Fabian Thewes » 08.07.2016, 11:40

Jonathan Walker hat geschrieben:
STAT hat geschrieben:Ein Top-3 Spieler der Liga hat sich einem 73-Siege Team angeschlossen!

Das kann man doch nicht mit Oladipo und Horford statt Waiters und Ibaka in OKC vergleichen.
Hat er doch gar nicht. Oder Haben die Warriors ihre Impact-Spieler behalten?

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#99

Beitrag von Jonathan Walker » 08.07.2016, 13:14

Fabian Thewes hat geschrieben: Hat er doch gar nicht. Oder Haben die Warriors ihre Impact-Spieler behalten?
Ja, haben sie. Oder willst du mir jetzt erzählen, dass der Impact von Bogut und Barnes so groß war, dass es vermessen wäre zu behaupten, dass sich Durant einem 73-Siege Team angeschlossen hat?

Warriors ohne Bogut: 11-1
Warriors ohne Barnes: 14-2

Barnes und Bogut haben natürlich ihren Teil zu den 73 Siegen beigetragen. Letztlich kam GS aber auch sehr gut ohne sie zu Recht.

Falls dich die Formulierung stört: Durant hat sich einem 73-Siege Team angeschlossen, wobei er nun einen Starter ersetzt, ohne den sie 88% ihrer Spiele gewannen und der schlechteste Starter, ohne den sie 91% ihrer Spiele gewannen, durch bessere Rollenspieler (Pachulia, West) und kleinere Lineups ersetzt wird.
Zuletzt geändert von Jonathan Walker am 08.07.2016, 13:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von STAT » 08.07.2016, 13:25

Jonathan Walker hat geschrieben:Besser? Das sehe ich überhaupt nicht. Defensiv recht stark, keine Frage, auch wenn Oladipo und vor allem Westbrook konstant konzentriert, auch off-ball, verteidigen und KD seine Leistung aus den POs bestätigen müsste, um zur Top-Defense zu avancieren. Aber offensiv hätte man doch nach wie vor nur einen wirklich gefährlichen Dreierschützen gehabt und in den Playoffs wieder ähnliche Probleme wie bislang. Das Potential dieses Teams wäre trotz allem, auf hohem Niveau, beschränkt gewesen.

Das wäre ein Contender gewesen, keine Frage, aber nicht annähernd auf dem Level von Curry - Thompson - Iguodala - Durant - Green, was viele als talentierteste Lineup der Geschichte bezeichnen - zu Recht! Ich glaube nur, dass viele (mich eingeschlossen), diesen Move noch gar nicht ganz realisiert haben. Ein Top-3 Spieler der Liga hat sich einem 73-Siege Team angeschlossen!

Das kann man doch nicht mit Oladipo und Horford statt Waiters und Ibaka in OKC vergleichen.
Was heißt besser?
Ich formuliere es um. In der Regular Season würde ich die Warriors aufgrund ihres Talents favorisieren und weil sie keiner verteidigt bekommt. Wie du richtig sagst, hätten die Thunder offensiv vermutlich mehr Probleme.

In einem direkten Matchup mit dem fiktiven Thunder-Team sehe ich die Warriors nicht vorne! Mindestens 50:50

Zunächst einmal wissen wir weder ob die aktuellen Warriors überhaupt funktionieren und wie das bei den fiktiven Thunder gewesen wäre.

Man konnte aber in den PO sehr gut sehen was hervorragende Defense mit Teams anstellt, die von ihrem Wurf extrem abhängig sind und das ist der Ansatz. Zudem bin ich der Ansicht, dass die Thunder defensiv sehr stark waren, aber trotzdem noch Verbesserungspotential haben.
Dipo hat gezeigt das er sich stetig verbessern kann. Es ist realistisch, dass auch er sowohl offensiv als auch defensiv noch eine Schippe drauf legen kann. Klares Upgrade zu Waiters.
Horford halte ich wie Green für ein Paradebeispiel für einen modernen PF. Auch wenn wir in der Hinsicht vielleicht gar nicht mehr auf die Position schauen sollten. Schwächer wie Green, aber klares Upgrade zu Ibaka. Würde vermutlich auch super neben Adams passen.
Adams entwickelt sich zu einem absoluten Beast und der Junge ist auch gerade einmal 22 Jahre alt. Bald 23. Wenn er so weiter macht, wird er für mich einer der besten Center in der Liga. Großartiger Spieler und pures Gift für den Gegner.
…und dann gibt es da noch Roberson zu dem wir defensiv auch nichts mehr sagen brauchen.
Über Westbrook und Durant sind alle Zweifel erhaben. Würden die Thunder ihr defensives Potential komplett ausschöpfen, möchte ich Curry und Co. erst einmal ihre Dreier treffen sehen, die sie benötigen um zu gewinnen.
Spacing kann natürlich umgekehrt genauso der X-Faktor sein und die Warriors spielen sich in einen Rausch und schießen die Thunder ab. Ich liege dann komplett falsch. Aber das würde ich erst gerne sehen wollen. Nimm Curry die Lust am Basketball, provozier den Kollegen Green ein paar Mal und die Warriors, die von ihrem Wurf so abhängig sind, geraten ganz schnell aus dem Rythmus. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass trotz allem Hype, die Warriors Schwächen in ihrem Spiel haben. Sie sind nach wie vor mit den richtigen Waffen verwundbar. Natürlich sind von meiner Seite aus noch ein paar wenn und aber zu klären. Bei den Warriors allerdings auch.

Ich liebe den Basketball der Warriors und habe größten Respekt vor der gesamten Franchise. Aber auch dieses 73-Siege Team flog um ein Haar gegen die Thunder raus und haben gegen die Cavs mMn verdient verloren. Es bleibt ein alter Hut. Die Playoffs zählen und nichts anderes. Gegen das fiktive Thunder-Team würde ich in den Playoffs nicht spielen wollen.

Vielleicht sollten wir Siege gegen Teams wie Kings, Suns, Sixers und Co. auch nicht zu hoch hängen. Die 73-Siege-Saison beweist das die Warriors ein großartiges Team mit toller Konstanz sind. Beweist diese Saison das die Warriors das beste Team aller Zeiten sind? Keine Ahnung. Für mich ist das kein Beweis. Diese ganzen Vergleiche bringen doch absolut nichts und führen nie zu einem Ergebnis. Gegen Teams auf Augenhöhe oder gegen gleichstarke Teams (Cavs/Thunder) haben sie für mich nicht den Beweis geliefert, dass sie das beste Team aller Zeiten sind!

Wenn die Warriors 75-7 machen und die Cavs 4:0 in den Finals schlagen, darfst du mir diesen Post gerne um die Ohren hauen. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Zuletzt geändert von STAT am 08.07.2016, 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
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