[Diskussion] Draftpicks

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Benjamin Mell
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Re: [Diskussion] Draftpicks

#176

Beitrag von Benjamin Mell » 19.08.2013, 21:26

Roy Hibbert ist nur offensiv ein besserer Rebounder als Garnett. Defensiv nimmt Garnett ihn an den Brettern auseinander. Insgesamt würde ich Garnett als den besseren Rebounder bezeichnen, wenn auch nur noch knapp.
Zuletzt geändert von Benjamin Mell am 19.08.2013, 21:35, insgesamt 1-mal geändert.

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lemanu
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#177

Beitrag von lemanu » 19.08.2013, 21:49

Ganz sicher nicht, du kannst KG gut mit Hibbert vergleichen. Beide haben knapp unter 30 Minuten gespielt, Hibbert holt leicht mehr Rebounds und Garnett scored dafür etwas besser. In der Defense seh ich sie in etwa gleich, beide sehr stark. Im Endeffekt ist KG noch etwas besser als Hibbert, aber jetzt ist ziemlich genau der richtige zeitpunkt um hibbert zu draften
ungefähr so hätt ichs auch ausgedrückt. Hibbert hat eine sehr starke Defense (das zweitbeste DRTg der Liga) - genau das was ich gesucht habe und offensiv ist er solide, was er zuletzt gezeigt hat sogar sehr stark.
Zuletzt geändert von lemanu am 19.08.2013, 21:59, insgesamt 1-mal geändert.
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#178

Beitrag von Jupiter » 19.08.2013, 21:55

lemanu hat geschrieben:
Ganz sicher nicht, du kannst KG gut mit Hibbert vergleichen. Beide haben knapp unter 30 Minuten gespielt, Hibbert holt leicht mehr Rebounds und Garnett scored dafür etwas besser. In der Defense seh ich sie in etwa gleich, beide sehr stark. Im Endeffekt ist KG noch etwas besser als Hibbert, aber jetzt ist ziemlich genau der richtige zeitpunkt um hibbert zu draften
ungefähr so hätt ichs auch ausgedrückt. Hibbert hat eine sehr starke Defense (das zweitbeste DRTg der Liga) - genau das was ich gesucht habe und offensiv ist er solide.
Neben Hibbert kann man Melo ja dann auch mal auf die 4 stellen und du bleibst sehr flexibel in deiner Rotation und der wahl deiner Draftpicks von daher ein Top-Pick
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Benjamin Mell
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#179

Beitrag von Benjamin Mell » 19.08.2013, 21:57

Man muss dabei aber bedenken, dass man das Drtg nicht auf einzelne Spieler beziehen kann/sollte. Es ist eine reine Teamstatistik und sagt somit gar nichts über die defensive Leistung eines Spielers aus.

Sebastian Hansen
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#180

Beitrag von Sebastian Hansen » 19.08.2013, 22:01

Wir wollten neben Gasol einen starken Aufbau und den haben wir bekommen.

Zu hibbert: ich hätte neben melo auch nen anker gestellt, aber nicht hibbert. Da hätte es mMn einen besseren gegeben.
Die Mecs in 2014:
Guard: Lance Stephenson, Randy Foye
Guard: Dwyane Wade
Forward: Chandler Parsons, Mike Dunleavy
Forward: Josh McRoberts
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#181

Beitrag von Jonathan Hansen » 19.08.2013, 22:10

Was ist jetzt euer Hauptargument fūr Hibbert? Offense, Defense oder Rebounds? Ohne eine Grundlage brauchen wir hier gar nicht diskutieren, denn sowohl fūr die drei jeweiligen in Kombination als auch fūr jeden einzelnen Wert an sich gibt es bessere Spieler.
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#182

Beitrag von LeonGeronimo » 19.08.2013, 23:13

Jonathan Hansen hat geschrieben:Was ist jetzt euer Hauptargument fūr Hibbert? Offense, Defense oder Rebounds? Ohne eine Grundlage brauchen wir hier gar nicht diskutieren, denn sowohl fūr die drei jeweiligen in Kombination als auch fūr jeden einzelnen Wert an sich gibt es bessere Spieler.
Nachdem Garnett einen Pick zuvor gezogen wurde:
Nein, gibt es nicht.
Zumal Carmelo Anthony ja mögllicherweise als PF eingeplant ist und damit einige der verbliebenen defensivstarken Bigman wegfallen.
Was die Offense betrifft hat er natürlich v.a. in der POst Season geglänzt hat dort aber ein hervorragendes Post-Spiel gezeigt.
Seine Defense ist für die Haemoglobin Trotters sicher der entscheidende Punkt und da ist Hibbert durch seine gute Helpdefense und sein Shotblocking ( übrigens ein großes Plus gegenüber Garnett ) eine hervorragende Wahl.
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#183

Beitrag von Jonathan Hansen » 19.08.2013, 23:26

Doch gibt es. Fūr die Defense wūrden mir genau drei Spieler einfallen, die besser sind als Hibbert. Seine Zahlen bestātigen dies.
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Hassan Mohamed
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#184

Beitrag von Hassan Mohamed » 19.08.2013, 23:44

Dennis Spillmann hat geschrieben:Wenn man auf alle Possessions schaut, die Williams und Parker abschließen oder beeinflussen, kommt Williams auf ein leicht besseres Offensive Rating (118 vs. 116). Das heißt, dass Williams in Sachen decision making mindestens mit Parker auf einem Niveau agiert [...]
Puh, ob man die Interpretation des ORtg damit nicht etwas überstrapaziert? Klar, wenn man 'Decision Making' quantifizieren könnte, würde es sicherlich positiv mit dem ORtg korrelieren, aber vielleicht sollte man bei dem bleiben, was es wirklich misst: die Messung der Effizienz jeder Possessions, die dem Spieler zugerechnet werden (≠ alle Possessions, nur die first hand possessions; indirekte, second hand Beteiligung fließt ja nicht ein, was beim Basketball aber nicht unwesentlich [qualitativ, wie quantitativ] ist). Das ORtg hier - ohne Anmerkungen - als Proxy für das 'Decision Making' in den Raum zu werfen, könnte den einen oder anderen zur unüberlegten Anwendung verleiten.

[Allgemeine Randnotiz unabhängig vom Parker/Williams-Duell]
Zuletzt geändert von Hassan Mohamed am 19.08.2013, 23:52, insgesamt 4-mal geändert.
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Dennis Spillmann
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#185

Beitrag von Dennis Spillmann » 20.08.2013, 00:46

Eventuell suche ich einen anderen Begriff, aber das ORtg misst, was der Spieler macht, wenn er den Ball in der Hand hat. Passt er weiter und spielt nur den Hockeyassist, wird ihm das nicht angerechnet, klar. Produziert er einen Turnover beim Weiterpassen, geht er mit ein. Vorschläge, um das alles auf einen Begriff zu bringen, wenn man eine gute Wurfauswahl hat und richtige Entscheidungen beim Passen trifft?

@Artur: Wir vertagen die Diskussion auf das Duell, so es zu einem kommt, ja? Ich halte die Argumentation von einerseits "bewertet wird nur RS" und dann aber doch differenzieren zwischen den Monatsleistungen nicht für schlüssig. Parker hat dort auch ein Intervall von 16-26 PPG. Ich finde, dass der Durchschnitt hier schon okay wäre.

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#186

Beitrag von Artur Kowis » 20.08.2013, 01:14

Dennis Spillmann hat geschrieben:@Artur: Wir vertagen die Diskussion auf das Duell, so es zu einem kommt, ja? Ich halte die Argumentation von einerseits "bewertet wird nur RS" und dann aber doch differenzieren zwischen den Monatsleistungen nicht für schlüssig. Parker hat dort auch ein Intervall von 16-26 PPG. Ich finde, dass der Durchschnitt hier schon okay wäre.
Passt. ;) Ich sehe Deron ja auch nicht als Durchschnitts-PG. Selbst bei einem Aufeinandertreffen ist das Duell aufgrund der Mitspieler evtl. gar nicht so ausschlaggebend. Es hat mich auch nur interessiert, mit welchen Argumenten man (isoliert betrachtet) Deron Williams aufgrund der letzten Spielzeit vor Parker sehen könnte.
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#187

Beitrag von LeonGeronimo » 20.08.2013, 01:35

Glückwunsch zu Al Horford!
Hätte ich gerne gepickt....
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#188

Beitrag von sidney95 » 20.08.2013, 02:22

Schade. Al war auch auf unserem Radar, dachten er wird übergangen.
Ein Big Fundamental und Al Horford sehen recht interessant aus

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bartek
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#189

Beitrag von bartek » 20.08.2013, 03:29

das ist echt verrückt!! Al Horford war der einzige Spieler auf den ich und mein Partner (Katunga) uns blind geeinigt haben und da pickt ihr ihn EINEN ksdngübgsieorng329q901u95zß2hqiohtiowhiotroinoiew Platz vor uns??!? :stupid: :oops: :shock:
Al Horford ist meiner Ansicht nach, nach Howard, Duncan, M.Gasol der beste Big in der NBA. Er bringt offensiv und defensiv alles mit. :| Bin so neidisch gerade, ob ich jetzt nochmal einschlafen kann :evil: Horford/Howard hätte die Liga zerlegt!! Mit Smush Parker auf der 1, 2 und 3! :x

Achja ... morgen gegen Mittag picken wir, sobald der Kollege von der Uni kommt. Hoffe er hat eine Idee mich zu beruhigen :cry:
Zuletzt geändert von bartek am 20.08.2013, 03:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Benjamin Mell
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#190

Beitrag von Benjamin Mell » 20.08.2013, 09:03

Puh, Duncan und Horford im FC ist schon eine Ansage. Tolle Spieler, super Pick!

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#191

Beitrag von Jonathan Hansen » 20.08.2013, 09:22

Echt ein guter Pick, passt auch gut zu Duncan. Jetzt musst du nur noch sehen, dass du Spieler kriegst, die zu ihm passen und das wird teilweise leicht, teilweise schwer ;)
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#192

Beitrag von pistolpete » 20.08.2013, 09:34

Also Duncan und Horford gefällt mir sehr gut. Ähnlich gutes Fundament wie Duncan & Garnett damals von Benjamin. Einen besseren Frontcourt wird man kaum zusammenstellen können. Da sehe ich viel Potenzial für einen tiefen Run.
An nächster Stelle sehe ich jetzt als Komplementärspieler zu Howard eine eindeutige Wahl, ein Pick, der meiner Meinung nach, auch schon um einiges gefallen ist und viel früher hätte gezogen werden müssen. Mal sehen ob er es wird. ;)

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#193

Beitrag von Dennis Spillmann » 20.08.2013, 10:48

Alexey Shwag hat geschrieben:
Dennis Spillmann hat geschrieben:@Artur: Wir vertagen die Diskussion auf das Duell, so es zu einem kommt, ja? Ich halte die Argumentation von einerseits "bewertet wird nur RS" und dann aber doch differenzieren zwischen den Monatsleistungen nicht für schlüssig. Parker hat dort auch ein Intervall von 16-26 PPG. Ich finde, dass der Durchschnitt hier schon okay wäre.
Passt. ;) Ich sehe Deron ja auch nicht als Durchschnitts-PG. Selbst bei einem Aufeinandertreffen ist das Duell aufgrund der Mitspieler evtl. gar nicht so ausschlaggebend. Es hat mich auch nur interessiert, mit welchen Argumenten man (isoliert betrachtet) Deron Williams aufgrund der letzten Spielzeit vor Parker sehen könnte.
Hatte ich ja gesagt: offensiv mindestens auf einer Stufe, defensiv nehme ich intuitiv eher D-Will aufgrund der Statur (wüsste auch nicht, wie ich das wirklich belegen soll, habe nur Indizien (bspw. die synergystats, die besser sind)), off-ball hätte ich aufgrund des Wurfs lieber D-Will im Team.

Noch ganz kurz zur Crunchtime: Sie ist willkürlich, weil sowohl Intervall als auch Punktedifferenz ausgewählt wurde (82games hat das einfach beschlossen), aber es keinen wirklichen Grund dafür gibt, dass dann die Crunchtime beginnt. Wenn wir willkürlich sagen: Crunchtime ist die letzte Minute, mit +4 oder -4, dann hat Deron Williams ein eFG% von 41,7% und Parker von 43,8%. Deron übernimmt aber mehr Verantwortung, macht mehr FGs (11/30 FG gegenüber 9/24 von Parker). Auf ein Mal sind die Zahlen ganz nah beieinander, nur weil man Intervall und Zeitraum verändert. Und du würdest natürlich auch irgendwie Argumente finden, die besagen, dass es viel wichtiger ist, wenn man in der letzten Minute gut performt. Und da sind beide vergleichbar (bbref kann leider nicht vollkommen meine Kriterien eingrenzen, aber mit +5/-5 ist Deron in der letzten Minute 34/38 von der Linie; Parker 12/16).

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#194

Beitrag von Jonathan Hansen » 20.08.2013, 11:08

Williams halte ich auch fūr vielseitiger als Parker. seine in/Off Werte fūr die Offense sprechen da eine deutliche Sprache. Auch gefāllt mir, dass er von ūberall auf dem Court Gefahr ausstrahlt (siehe vorped.com)
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#195

Beitrag von Artur Kowis » 20.08.2013, 12:54

Dennis Spillmann hat geschrieben:Noch ganz kurz zur Crunchtime: Sie ist willkürlich, weil sowohl Intervall als auch Punktedifferenz ausgewählt wurde (82games hat das einfach beschlossen), aber es keinen wirklichen Grund dafür gibt, dass dann die Crunchtime beginnt. Wenn wir willkürlich sagen: Crunchtime ist die letzte Minute, mit +4 oder -4, dann hat Deron Williams ein eFG% von 41,7% und Parker von 43,8%. Deron übernimmt aber mehr Verantwortung, macht mehr FGs (11/30 FG gegenüber 9/24 von Parker). Auf ein Mal sind die Zahlen ganz nah beieinander, nur weil man Intervall und Zeitraum verändert. Und du würdest natürlich auch irgendwie Argumente finden, die besagen, dass es viel wichtiger ist, wenn man in der letzten Minute gut performt. Und da sind beide vergleichbar (bbref kann leider nicht vollkommen meine Kriterien eingrenzen, aber mit +5/-5 ist Deron in der letzten Minute 34/38 von der Linie; Parker 12/16).
Ja, wie man das Intervall setzen will ist sicher Auslegungssache. Die 5 Minuten gefallen mir aufgrund des höheren Sample Size, und da die Betrachtung nur der letzten 2-4 Posessions eine Menge noise beinhalten könnte aufgrund der oft chaotischen Natur solcher letzten Minuten in Drucksituationen. Aber auch das ist nur eine Vermutung.
Rahmt man die Crunchtime auf die letzte Minute mit +4/-4 ein, ist Derons eFG% (laut NBA.com/stats) dennoch deutlich unter der von Parker. Parker hat hier eine eFG% von 52,2% (9-20FG), Deron von 25% (3-14).
Was an Deron in dieser Zeit besonders gut macht, ist Fouls ziehen (fast 82% seiner Punkte in diesem Rahmen an der Linie), was seine TS% rettet und sogar über die von Parker setzt (62,2% gegenüber 65,6%). Das will ich auch gar nicht unterschätzen. Das ist extremst stark und in den letzten Posessions ein großer Vorteil, den Deron da herausspielt. Hätte ich vor Blick in die Daten so auch nicht erwartet.

Wie auch schon gesagt, es ist ein wenig Geschmachssache, welchen Spielertyp man auch lieber hat und ob man z.B. für das Teambuilding eher die offensive Vielseitigkeit schätzt. Woran ich mich gestört habe ist die Aussage, das Deron laut Statistiken ein besserer Pick als Tony ist. Dafür sehe ich offensiv wie defensiv keine Indizien. Ob Deron offensiv mindestens gleich gut wie Tony war möchte ich deswegen weiter bezweifeln. Und selbst wenn - hier kommt Präferenz mit sins Spiel - finde ich, dass mit einem sehr frühen Pick ein PnR-Gott von einem Point Guard wie Parker, der unglaublich zuverlässig für sich wie für Andere kreiieren kann, vorzuziehen wäre.

@Jonathan: Ja, Williams sehe ich auch vielseitiger, jedoch kann man von ON/OFF-Werten nicht einfach auf Vielseitigkeit schließen. Parkers offensives On/Off ist ja auch sehr stark. Wenn du dich auf diese Werte beziehst, musst du auch die defensiven Splits beachten, in denen Deron viel schlechter als Parker abschneidet. Aber bei solchen Spielern, die in 8-10 der meist genutzten Lineups ihrer Teams auftreten, sind die reinen On/Off-Werte IMO nicht sehr aussagekräftig.

Vielleicht wäre das mal was für einen Nachtschwärmer. ;)
Zuletzt geändert von Artur Kowis am 20.08.2013, 12:54, insgesamt 1-mal geändert.
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#196

Beitrag von Benjamin Mell » 20.08.2013, 14:57

@Bartek: Warum bitte Pierce? Der kommt aber sehr früh...

Sebastian Hansen
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#197

Beitrag von Sebastian Hansen » 20.08.2013, 15:06

Seine stats finde ich eigentlich gar nicht so schlecht. Er ist defensiv vielleicht ein bisschen schwach aber das sollte man ausgleichen können. Vielleicht hätte es bessere gegeben aber ich kann den pick schon nachvollziehen.
Die Mecs in 2014:
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#198

Beitrag von bartek » 20.08.2013, 15:10

zu Howard haben wir auf dem Flügel Paul Pierce gestellt. Der sowas wie Tim Duncan auf dem Flügel ist. Der seine Leistung trotz Alters und kaum Athletik aber leistet. Solide Quoten wirft, solide verteidigt und wenn es drauf ankommt da ist.
Muss nochmals zugeben das Al Horford hier mein absoluter Wunschspieler war :cry: Also haben wir jemand gesucht der Erfahrung mitbringt und am Ende des Spiels Entscheidungen treffen kann. Fürs erste die zweite Offensivkraft nach Howard und erste wenn es wichtig wird. :) Ein Hall of Famer der noch 19-6-5 bei guten Quoten und Defense bringt war hier gefragt. Alle anderen Wunschspieler werden in der nächsten Runde wohl noch vorhanden sein. Auf dem Flügel fürchten wir jetzt nämlich einen Qualitätsverlust, der auf anderen Positionen nicht so stark vorhanden ist.
Zuletzt geändert von bartek am 20.08.2013, 15:11, insgesamt 1-mal geändert.
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#199

Beitrag von Jonathan Hansen » 20.08.2013, 18:41

Am Ende des Spiels wirft Paul Pierce 27% aus dem Feld.
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Fabian Thewes
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#200

Beitrag von Fabian Thewes » 20.08.2013, 18:50

Jonathan Hansen hat geschrieben:Am Ende des Spiels wirft Paul Pierce 27% aus dem Feld.
Quelle? Mit Link bitte.

Laut Clutchstatistik von 82games.com wirft er 41% eFG.

http://www.82games.com/1213/12BOS9.HTM#clutch

Laut Statistik von basketball-reference.com trifft Pierce im letzten Viertel 40% eFG. Wenn das Spiel generell knapp ist fast 50% (+/- 5 Punkte).

http://www.basketball-reference.com/pla ... ting/2013/

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