Los Angeles Lakers

Zur ausgiebigen Diskussion über die einzelnen NBA-Franchises. Fan-Talk!
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Jonathan Walker
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Los Angeles Lakers

#1

Beitrag von Jonathan Walker » 10.04.2012, 18:48

Was ist im letzten Spiel oder in den letzten Spielen passiert? Wer spielte gut, wer schlecht? Was lief richtig, was falsch? Diskutiert es hier!
Zuletzt geändert von Hassan Mohamed am 14.01.2013, 22:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Jonathan Walker
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#2

Beitrag von Jonathan Walker » 10.04.2012, 18:48

Wen hat sich L.A. ins Team geholt, wer musste gehen? Welche Transaktionen sollten die Lakers eurer Meinung nach ins Auge fassen? Welches Gerücht sollte sich lieber nicht bestätigen, welches ist interessant? Hier ist der Ort, um Fragen dieser Art zu besprechen.
Zuletzt geändert von Hassan Mohamed am 31.07.2012, 14:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Jonathan Walker
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#3

Beitrag von Jonathan Walker » 11.04.2012, 04:52

Eigentlich entwickelte sich Bynum diese Saison optimal: Kongenialer Partner von Gasol, 18/12 im Schnitt, das erste Mal Allstar, weitgehend als zweitbester Center der Liga angesehen, nur ein Spiel verletzt ausgesetzt... wären da nicht seine mentalen Aussetzer. Idiotische Ejections (teilweise inklusive anschließendem Abklatschen mit den Fans), öffentlich die Kritik des Coaches belächeln, nicht zum Meeting mit dem Management erscheinen und dergleichen mehr...

http://www.youtube.com/watch?v=0_VQQS6leCg

http://www.youtube.com/watch?v=ekJpoZL92eU

http://www.youtube.com/watch?v=uVMLX-q7DNE


Auch die unsportlichen Fouls der letzten Saison dürften den meisten Fans im Gedächtnis geblieben sein.

http://www.youtube.com/watch?v=jaJr6_XF1Og

http://www.youtube.com/watch?v=VU7RiLERJ-Y


Wie seht ihr das? Noch im Rahmen oder ein echtes Problem?
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Dennis Spillmann
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#4

Beitrag von Dennis Spillmann » 11.04.2012, 16:07

Jonathan Walker hat geschrieben:Wie seht ihr das? Noch im Rahmen oder ein echtes Problem?
Ich würde da eigentlich "weder noch" antworten wollen. Es ist nie im Rahmen, wenn ein Spieler seinem Team derart schadet. Beim ersten Spiel in Houston lagen die Lakers mit einem Punkt zurück, zuhause, als Bynum wieder vom Platz flog, führt man mit 6. Die Spiele kann man beide gewinnen und hätte dann ein beruhigendes Polster auf den Vierten gehabt. So kämpft man weiter um HCA in Runde 1.

Allerdings würde ich das auch nicht als echtes Problem titulieren wollen. Bynum steht das erste Mal so richtig im Rampenlicht, und das, obwohl er vor dem Gasol-Trade (und vor der Verletzung) schon als zweite Option anerkannt wurde und den Sprung zum Star damals schon fast gemacht hätte. Er hat sich aber jahrelang untergeordnet, hat Odom die Crunchtime spielen lassen, obwohl er in diesem Jahr unfassbare 82% dort trifft. Ich will nur sagen, dass er eigentlich die Hackordnung kannte und seine Nische fand. Nun scheint die Hierarchie wieder offen zu sein, auch weil Gasol nicht mehr die zweite Option ist, deshalb steigt ihm der Ruhm (Allstar-Nominierung kommt ja ebenfalls dazu) ein wenig zu Kopf. Ein echtes Problem stellt Bynum aus meiner Sicht jedoch nicht dar.

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Fabian Thewes
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#5

Beitrag von Fabian Thewes » 11.04.2012, 16:17

Dennis Spillmann hat geschrieben:Ein echtes Problem stellt Bynum aus meiner Sicht jedoch nicht dar.
Stimme deinen sonstigen Ausführungen zu, insbesondere mit dem "Rampenlicht" usw. Hier würde ich jedoch eher sagen, dass Bynum noch kein echtes Problem darstellt. Denn falls er mit diesem "Ruhm" nicht lernt besser klar zu kommen und sich allein auf das Basketballspielen zu konzentriert, kann er schon zu einem Problem für die Lakers werden (siehe geposteten Szenen). Die Gefahr ist aus meiner Sicht jedenfalls vorhanden, bei all der offensiven und defensiven Klasse, die er ohne Zweifel besitzt.
Zuletzt geändert von Fabian Thewes am 11.04.2012, 16:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Dennis Spillmann
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#6

Beitrag von Dennis Spillmann » 12.04.2012, 14:07

Fabian Thewes hat geschrieben:Stimme deinen sonstigen Ausführungen zu, insbesondere mit dem "Rampenlicht" usw. Hier würde ich jedoch eher sagen, dass Bynum noch kein echtes Problem darstellt. Denn falls er mit diesem "Ruhm" nicht lernt besser klar zu kommen und sich allein auf das Basketballspielen zu konzentriert, kann er schon zu einem Problem für die Lakers werden (siehe geposteten Szenen). Die Gefahr ist aus meiner Sicht jedenfalls vorhanden, bei all der offensiven und defensiven Klasse, die er ohne Zweifel besitzt.
Natürlich muss man das weiter beobachten, aber er hat für mich in den vergangenen Jahren eigentlich gezeigt, dass er sich unterordnen kann. Neuer Coach, neue Rolle, neue Aufmerksamkeit. Da verzeihe ich ihm in dieser Saison noch die Aussetzer, wenn er weiterhin ganze Teams alleine ausreboundet (30 vs. 33 in der letzten Nacht!). Allerdings soll es ja auch ein Gespräch mit Kobe gegeben haben. Vielleicht hat das geholfen.

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#7

Beitrag von Jonathan Walker » 12.04.2012, 14:14

30 Rebounds gegen die Spurs? Damn. Aber von den Skills ist er (abseits von den Dreiern :mrgreen: ) ja im Prinzip auch über jeden Zweifel erhaben.
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#8

Beitrag von twinpeaks » 12.04.2012, 20:43

Also ich sehe die 30 Rebounds gegen die Spurs eigentlich eher als Argument für die Headcase-These: Wer sich so ins Zeug legt, um das gegnerische Team ganz allein wegzurebounden und einen zukünftigen Hall of Famer zu demütigen (Duncan hatte 2 Boards), der kann nicht ganz richtig im Kopf sein ... :mrgreen:

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#9

Beitrag von Benjamin Mell » 17.04.2012, 15:42

Nein, ich sehe ihn noch nicht als Diesen an.
Andrew Bynum hat sicherlich ein paar mentale Probleme und ist kein leichter Mensch (schwer zu beurteilen, aber so kommt es einem zwischendurch vor), aber sportlich sticht er einfach herraus. Er kann diese Saison endlich zeigen was er wirklich kann und das wird ihm wohl erstmal zu Kopf gestiegen sein. Er ist zwar schon lange in der Liga, aber man sollte auch nicht vergessen wie jung er dennoch ist. Pau und Andrew sind eine Macht unter den Körben die kein anderes Team aufbieten kann und ich hoffe das versteht er so schnell wie möglich. Ob er nun 15, oder 20 Punkte auflegt ist an sich nebensächlich, da er eine Partie auf die verschiedensten Arten dominieren kann (siehe Spurs 30 Rebounds und gute Defense).

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#10

Beitrag von Benjamin Mell » 19.04.2012, 11:50

Dass Sessions so einschlägt hätte kaum jemand gedacht, aber er war mal wieder ein richtiger Glücksgriff für die Franchise. Andrew Bynum hat sich wohl gefangen und dominiert weiter. Auch Pau Gasol scheint endlich angekommenn zu sein und zeigt das, was man von ihm erwartet. Bynum und Gasol sind nicht nur ein Duo, welches kein anders Team matchen kann, sie ergänzen sich auch wahnsinnig gut. Matt Barnes spielt seit Sessions Ankunft auch auf einem ganz anderen Niveau. Er macht kaum Fehler und spielt harten Basketball. Meiner Meinung nach zählt er in dieser Verfassung und mit dem Vertrag zu den besten Rollenspielern der NBA.
Die letzten Spiele hat sich aber noch etwas gezeigt - Metta World Peace lebt noch.
Seine Defense gegen die vergangen Gegner zählte wieder zum besten was die Liga zu bieten hat und auch offensiv konnte er überzeugen. Ich hatte schon die ganze Saison gefordert, dass Metta seinen Gegner tief in den Post ziehen soll, um ihn dort einfach überpowern zu können. Ich kenne nur eine Handvoll Spieler, die mit Mettas Kraft mithalten können. Gerade gegen Golden State hat man das gut beobachten können. World Peace hat Thompson immer wieder tief in den Post gezwungen und dieser kam damit überhaupt nicht zurecht. Entweder es ergaben sich leichte Punkte für MWP selbst, oder er konnte den freien Mann in Szene setzen. Warum nicht öfter so?

Kobe wird nächsten Spiel wohl wieder mit an Bord sein und ich hoffe, dass das Team weiter mit dieser Energie spielen wird. Vor allem World Peace sollte sein Level halten, denn dann ist er wirklich wertvoll für dieses Team und stellt jeden Spieler vor eine schwierige Aufgabe.

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#11

Beitrag von Fabian Thewes » 19.04.2012, 12:38

In der Tat sind die Lakers wieder auf dem Weg zu den Contendern gezählt zu werden. Dennoch bin ich gespannt, wie das Team agieren wird, wenn Kobe Bryant wieder am Bord ist. Diese Saison hat er sich zu häufig dadurch ausgezeichnet, als dass er alles dafür getan hat irgendwie noch mal die Scorer-Krone aufzusetzen. Was passiert nun, wenn er wieder zurückkehrt? Agieren die beiden Big Men weiter so gut? nimmt Bryant weiterhin mehr als 23 Würfe pro Spiel?

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#12

Beitrag von Benjamin Mell » 19.04.2012, 13:03

Naja, ich sag mal so. Kobe Bryant konnte von der Bank aus gut sehen wie das Team im Moment funktioniert und harmoniert. Meiner Meinung nach war er da ja auch nicht ganz unbeteiligt dran, es war gut zu sehen, wie er immer wieder mit den Jungs geredet hat. Er wird seine Würfe bekommen (vllt/hoffentlich nicht 23) und die brauch er auch um effektiv zu agieren. Die Scorer-Krone hatte er über die Saison sicherlich auch im Kopf, aber es ging ihm denke ich nicht nur darum, er wollte sein Team zu Siegen führen. Man konnte über die Jahre immer wieder gut erkennen, dass sein als Ego-gezocke abgestempeltes verhalten eigentlich nur daher kam, dass er gewinnen wollte. Wenn es mal nicht läuft, versucht Kobe es mit allen Mitteln zu erzwingen (was nicht immer gut endet). Nun hat er aber gesehen, dass dieses Team jeden schlagen kann und seine Mitspieler fähig sind Spiele zu entscheiden. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Kobe sich ein wenig mannschaftsdienlicher präsentieren wird. Ich will damit nicht sagen, dass Kobe nicht trotzdem seine Würfe nimmt, sondern dass er auch seinen Mitspielern mehr Freiheiten einräumen wird.
Ich bin auf jeden Fall mal gespannt.

Und Bynum und Gasol harmonieren eigentlich die gesamte Saison schon sehr gut. Pau war anfangs noch etwas unsicher durch die ganzen Gerüchte um ihn, hat sich aber seit der Deadline gefangen und spielt sehr solide/gut. Ich denke da wird auch nichts dran ändern.

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#13

Beitrag von Smido83 » 19.04.2012, 13:57

Bynum/Gasol bilden zusammen den besten Frontcourt der Liga!
Artest scheint sich endlich wieder auf seine Stärken zu konzentrieren... und das ist die Defence!
Bryant, solange er nicht unmögliche Würfe forciert, ist immernoch der beste SG der Liga!
Sessions hat sich perfekt integriert und ist ein riesen Upgrade zu Fisher!

Dieses Lineup muss man an sich einfach als Contender bezeichnen! Problem, danach kommt nicht mehr viel!
Barnes spielt momentan sehr ordentlich, aber er kann eine 2. Garde nicht anführen, genau wie es ein Blake nicht kann! Der Rest des Teams (Ebanks/McRoberts/Murphy) ist eigentlich nur für 10 Minuten gut... wenn überhaupt!

Daher bin ich mir immer noch nicht sicher, ob es dem Team insgesamt nicht mehr helfen würde, wenn Sessions von der Bank kommen und den "Harden" aus LA mimen würde! Blakes deutlich vorhandenen Schwächen in der Offence lassen sich neben den Big 3 und dem Ballhandler Bryant halt einfach besser kaschieren! Sessions hingegen, könnte die 2. Garde sowohl als Scorer, als auch Passgeber besser machen! So wären vieleicht auch mal mehr als durchschnittlich 20 Bankpunkte möglich!

Der Knackpunkt wird jedoch sein, ob sich Bryant etwas zurücknehmen kann! Wenn er "nur" um die 20 Wurfversuche nehmen und etwas öfter off the Ball agierenwürde, solange Sessions neben ihm spielt, dann sind die Lakers ein ernster Finals-Kandidat! Versucht er jedoch weiterhin von Anfang an die Würfe zu forcieren, dann sehe ich die Chancen gegen die Spurs und Thunger als eher gering an!

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#14

Beitrag von Benjamin Mell » 19.04.2012, 15:07

Mit Deinem ersten Absatz stimme ich komplett überein. :tup:

Allerdings kommt mir bei Dir Barnes ein bisschen zu schlecht weg. Offensiv kann Barnes die 2nd Unit natürlich nicht anführen (das ist auch nicht seine Aufgabe/sollte sie nicht sein), aber defensiv ist er sowohl als Starter, als auch von der Bank nicht zu ersetzen. Der Mann bringt soviel Energie und Hustle aufs Feld, dass ist so einfach nicht zu ersetzen. Sein Rebounding ist exzellent und er macht kaum Fehler. Für den Preis findet man kaum einen besseren Roleplayer. Was ich auch noch sehr an Barnes schätze ist, dass er vor niemanden Angst hat.
Blake ist leider wieder nur eine Enttäuschung. Zu Beginn der Saison hatte ich mich noch gefreut, dass er seine Rolle endlich gefunden hat, aber auch das hat sich wieder erledigt. Leider wird man ihn mit diesem Vertrag nicht so schnell los (naja, dass dachte ich auch von Luke Walton :mrgreen: ). McRoberts ist eine größere Version von Barnes, mit schlechterer Defense und mehr Athletik. Wenn er auf dem Feld stand gefiel er mir ganz gut. Zu Murphy muss man nicht viel sagen, hier mal ein Rebound und da mal ein Dreier, mehr muss man da auch nicht erwarten. Ab und zu spielt er mir aber doch zu lange, da würde ich lieber McRoberts sehen. Ebanks zeigte gute Ansätze, aber mit zu wenig Konstanz. Da habe ich lieber MWP, oder Barnes auf dem Feld.
An sich hast Du natürlich recht. Die Bank ist eine große Schwäche der Lakers. In den Playoffs werden die Rotationen aber kleiner und die Verantwortung für die Starter größer. Von daher könnte das doch kein so großes Problem darstellen.

Mir gefällt Sessions als Starter besser, als wenn er von der Bank kommen würde. Bryant und Sessions harmonieren gut und machten sich (bisher) gegenseitig besser. Er könnte natürlich trotzdem zwischendurch mit der 2nd Unit auflaufen, aber starten sollte er weiterhin. Ich glaube das hat ihm auch einen gewaltigen Schub gegeben. Er weiß was er kann und wie er einem Team helfen kann, in Los Angeles bekommt er nun endlich die Chance das auch zu zeigen.

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#15

Beitrag von Dennis Spillmann » 23.04.2012, 16:53

Unser aller Lieblingsheadcase mit einem eher versöhnlichen Statement nach dem Benching gegen die OKC Thunder auf sich aufmerksam gemacht:
"This is a team game," Bynum said afterward. "I think [Brown] made the right decision. Jordan was playing phenomenal basketball."
Der will doch nicht etwa doch erwachsen werden? Dann wäre er ja auch vom kopf her besser als Dwight. ;)

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#16

Beitrag von Benjamin Mell » 23.04.2012, 19:03

Früher oder später wird das passieren (er wird sicherlich iwann erwachsen und auch besser als Dwight). ;)

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Hassan Mohamed
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#17

Beitrag von Hassan Mohamed » 31.07.2012, 14:12

Aktuell ist Jodie Meeks bei den Lakers im Gespräch (http://sports.yahoo.com/news/los-angele ... --nba.html). Die Verpflichtung eines wurfstarken Flügelspieler ist genau das, was die Lakers noch benötigen. Meeks trifft über die letzten beiden Jahre 38,3% seiner Dreier (über vier Versuche bei 26,5 Minuten pro Partie). In Los Angeles dürfte er dies ggfs. sogar steigern, da er in Los Angeles wesentlich mehr freie Würfe sehen dürfte. Mit Meeks hätte man den Shooter, mit Eyenga den Athleten hinter Bryant und World Peace. Gute Kombinationsmöglichkeiten für Coach Brown. Bin gespannt, ob die Verpflichtung klappt...
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#18

Beitrag von Hassan Mohamed » 31.07.2012, 15:34

Last season the Los Angeles Lakers’ coaching staff was anything but a cohesive unit, and the fact that they were trying to install an entirely new offense on the fly didn’t help matters. Lakers head coach Mike Brown’s efforts to teach his team a new offensive game plan was hindered by the lockout-shortened season, and it was threatened to be hindered even further by the departures of assistants Ettore Messina and Quin Snyder, who received coaching offers from CSKA Moscow that were too lucrative to pass on.

According to reports, Brown has found a solution to his offensive problem, as the Lakers will soon add former Washington Wizards and Philadelphia 76ers head coach Eddie Jordan to his staff.

Jordan is a disciple of the Princeton offense, which was developed and perfected at Princeton University by coach Pete Carril. Carril was a long-time assistant coach for the Sacramento Kings and helped Rick Adelman translate the offense to the NBA.

The Princeton offense revolves around constant motion, passing and backdoor cuts, all of which should be familiar to fans of the Kings, Houston Rockets, and now the Minnesota Timberwolves, as Adelman has enjoyed a great deal of success with the offense. Eddie Jordan had less success, though that was due largely to the unreasonable number of injuries he had to deal with as a head coach. Mike Brown believes Jordan is the perfect person to help him implement the same offense in Los Angeles.
Quelle: Hoopsworld.com (http://www.hoopsworld.com/nba2-what-the ... rey-doing/)

Kobe Bryant scheint der Gedanke zu gefallen:
"It's a great offense. It's exactly what we need. It takes us back to being able to play by making reads and reacting to defenses. It takes a great deal of communication, but that's where we're at our best: Reading and reacting as opposed to just coming down and calling sets. Calling sets make you vulnerable.

There's so many threats, so many options, it's very tough to defend. Against the type of defenses that teams play nowadays, they load up on one side and are constantly coming with help from the weak side. The Princeton offense makes it very, very tough to lock in on one particular player.

From my experience, those types of principles – ball movement, changing sides on the floor, everybody being involved – those are championship principles. That's championship DNA."
Quelle: Yahoo (http://sports.yahoo.com/news/nba--kobe- ... nM-;_ylv=3)

Hier ein Einblick von Eddie Jordan selbst:

http://www.youtube.com/watch?v=X9WZoTYdsQE


Mit Bryant, Steve Nash und Pau Gasol hat man genug Spielverständnis und genügend Passfähigkeiten, um solch eine Offense erfolgreich zu laufen und die Gegner vor Probleme zu stellen. Außerdem ist es sicherlich niemals verkehrt, wenn Mike Brown einen Assistant-Coach bekommt, der etwas von Offense versteht. ;)
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#19

Beitrag von Dennis Spillmann » 01.08.2012, 10:33

Aktuell sieht es so aus, dass es vielleicht doch eher CJ Miles wird. Im Prinzip ist es fast egal, wer nun noch zu den Lakers stößt, man sucht ja definitiv genau den richtigen Spielertypen, der die offenen Dreier versenken kann. Die Frage ist bei Miles nur, ob er das nach zwei schwachen Jahren auch garantieren könnte.

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#20

Beitrag von twinpeaks » 22.10.2012, 22:07

Ich schaue mir gerade das Preseason-Spiel gegen die Kings an - und hätte MWP fast nicht wiedererkannt. Der sieht ja richtig schlank und fit aus ...

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#21

Beitrag von Hassan Mohamed » 01.11.2012, 11:44

Kopie aus dem Diskussionsthread zum Gedanken von Malte zum Spiel der Lakers gegen die Mavericks:
Hassan Mohamed hat geschrieben:
Pierre Magazin hat geschrieben:Man kann nur sagen, dass Mike Brown den perfekten Matchplan gegen Steve Nash hatte. Meine Güte, so viel off-the-ball hat er ja nicht mal unter Terry Porter in Phoenix gespielt. Es macht keinen Sinn, sich Nash in das Team zu holen, wenn er keine Pick&Rolls laufen darf/kann/soll, denn so ist er einfach nur ein Schwachpunkt in der Defensive ohne großen offensiven Einfluss.
Mir stellt sich die Frage (schau' gerade auch das Lakers-Spiel in Portland), wieso es (längere) Phasen gibt, in denen nur einer der Fantastic Four auf dem Parkett steht? Brown hat Bryant und Nash quasi zeitgleich am Ende des 1. Viertels vom Parkett genommen. Wieso nimmt man Nash nicht eher vom Feld und bringt ihn wieder, wenn Bryant runtergeht? Auf diese Weise hätte man fast immer mindestens eine starke Guard/Big-Man-Kombo im Spiel, die sich auch stärker entfalten könnte. Es würde ja trotzdem noch genug Spielabschnitte geben, in denen sich die Vier gemeinsam aufeinander einspielen können.
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#22

Beitrag von D41 » 24.11.2012, 03:11

Ich schau mir grad die Lakers gegen Memphis an und bin etwas schockiert wie die Lakers sich präsentieren. Es werden kaum Spielzüge gespielt. Viele Einzelleistungen von Bryant und Howard. Was Gasol da macht ist ja grausam.
Das schlimmste ist aber, das wahrscheinlich das beste Frontcourt-Duo die Zone komplett offen lässt, das Randolph und Marc Gasol sich da die Bälle zupassen können und zu einfachen Korberfolgen kommen.
Das wird ein großes Stück arbeit für die Lakers bis zu den Playoffs.

Falls sich hier einer mit Big Men auskennt...kommt es mir nur so vor oder ist Dwight Howard vollkommen von der Rolle? Er ist nicht wie in Orlando unter dem Korb präsent, hat das Tempo nicht drauf und lässt immer wieder leichte Punkte zu. Das verwunder mich ein bisschen vom besten Center der Liga...Er wird ein bisschen schläfrig, fast schon phlegmatisch

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#23

Beitrag von Hassan Mohamed » 13.01.2013, 19:21

Noch ohne Sieg im Jahr 2013, sechs Spiele in Folge verloren und eine Bilanz von 15-21, fünf Spiele hinter Portland (20-16) und Houston (21-17), die auf Platz 7 und 8 stehen.

Bei wievielen Spielen Rückstand schließt ihr die Playoffs aus?
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Julian Lage
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#24

Beitrag von Julian Lage » 13.01.2013, 22:48

An sich sieht der Abstand schon recht hoch aus, aber sowohl die Rockets als auch die Blazers spielen meiner Meinung nach etwas über ihren eigentlichen Möglichkeiten. Vor allem Portland, deren Bank gefühlte 5 Punkte pro Partie macht, kann ich mir nicht so wirklich in den POs vorstellen. Also denke ich, dass die Lakers weiter gute Chancen haben, falls bzw. sobald sie mal ins Rollen kommen. Es fehlt noch mehr als die Hälfte der Spiele, die Lakers haben sicher alles selbst in der Hand.
Vielleicht ist aber genau da der Haken... Bis auf die ersten Spiele ohne Mike Brown sah die ganze Saison mehr oder weniger trostlos aus, und verletzt ist auch noch ständig jemand. Ohne irgendwelche Big Men, wie in den letzten Spielen, gewinnt es sich schlecht, aber mit läuft es ja auch nicht besser...
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#25

Beitrag von D41 » 14.01.2013, 15:59

Zumindest gegen Cleveland hat's gereicht.
Ich würde die Lakers auf keinen Fall abschreiben. Ich bin mir ziemlich sicher das sie auf dem Trademarkt aktiv werden. Sie müssen auf jeden Fall schneller werden, vorallem in der Transition sieht das grauenhaft aus.
Sollten sie ein oder zwei Spieler bekommen, die ihnen Schnelligkeit geben, werden sie wieder mitspielen um die PO. Außerdem haben die sich nicht gefunden. Nash und Gasol sind überhaupt noch nicht in der Saison. Howard in der Def nicht präsent genug und Kobe übernimmt zu viel. Gegen die Spurs war das offensiv super statisch. Da hat Kobe auch nur schwere Würfe bekommen und hat sie nehmen müssen.

Für mich war die Verpflichtung von Nash ein Fehler. Passt einfach nicht zu Bryant.

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