Milwaukee Bucks

Zur ausgiebigen Diskussion über die einzelnen NBA-Franchises. Fan-Talk!
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Jonathan Walker
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Milwaukee Bucks

#1

Beitrag von Jonathan Walker » 10.04.2012, 19:21

Wen hat sich Milwaukee ins Team geholt, wer musste gehen? Welche Transaktionen sollten die Bucks eurer Meinung nach ins Auge fassen? Welches Gerücht sollte sich lieber nicht bestätigen, welches ist interessant? Hier ist der Ort, um Fragen dieser Art zu besprechen.
Zuletzt geändert von Dennis Spillmann am 14.01.2013, 22:22, insgesamt 2-mal geändert.
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#2

Beitrag von Tobias Berger » 20.07.2012, 16:51

mal ohne wertung, aber interessant ist es alle mal:

http://www.nba.com/games/20120425/PHIMI ... GIboxscore

http://www.nba.com/summer-league/2012/p ... index.html

https://go-to-guys.de/Wordpress/2011/05 ... as-harris/

tobias harris hat was drauf. vielleicht darf er das diese saison auch mal zeigen. minuten hinter ilyasova scheint er sich gerade zu erspielen. harris ist 92er baujahr und damit jünger als bspw cavs pick dijon waiters.

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Hassan Mohamed
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#3

Beitrag von Hassan Mohamed » 26.08.2012, 23:14

Tobias Berger hat geschrieben:tobias harris hat was drauf. vielleicht darf er das diese saison auch mal zeigen. minuten hinter ilyasova scheint er sich gerade zu erspielen. harris ist 92er baujahr und damit jünger als bspw cavs pick dijon waiters.
Wenn man sich die Depth Chart der Bucks anschaut, muss wohl Harris hoffen, dass Doron Lamb zunächst keine Rolle in der Rotation (als Backup für Monta Ellis) spielt, damit Mike Dunleavy dort einspringen muss. Ansonsten würden dieser und Luc Richard Mbah a Moute die kompletten Minuten auf der Drei verschlingen. Small Ball ist ja bei Betrachtung der Frontline (Ersan Ilyasova, Samuel Dalembert, John Henson, Drew Gooden, Ekpe Udoh, Larry Sanders, Joel Przybilla) eher weniger zu erwarten.

Es sei denn, er beweist, dass er das Zeug hat, in einer Mannschaft mit Playoff-Ambitionen vor Mbah a Moute und Dunleavy zu spielen.
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#4

Beitrag von Smido83 » 27.08.2012, 02:28

Hassan Mohamed hat geschrieben:Wenn man sich die Depth Chart der Bucks anschaut, muss wohl Harris hoffen, dass Doron Lamb zunächst keine Rolle in der Rotation (als Backup für Monta Ellis) spielt, damit Mike Dunleavy dort einspringen muss. Ansonsten würden dieser und Luc Richard Mbah a Moute die kompletten Minuten auf der Drei verschlingen. Small Ball ist ja bei Betrachtung der Frontline (Ersan Ilyasova, Samuel Dalembert, John Henson, Drew Gooden, Ekpe Udoh, Larry Sanders, Joel Przybilla) eher weniger zu erwarten.

Es sei denn, er beweist, dass er das Zeug hat, in einer Mannschaft mit Playoff-Ambitionen vor Mbah a Moute und Dunleavy zu spielen.
Also ich würde ja fast sagen, dass er auf PF besser aufgehoben wäre. Denn sein Körperbau erinnert mich irgendwie an Millsap, welcher ja auch eigentlich etwas zu klein für die Position und obendrein keine gute Reichweite bei seinem Wurf besitzt. Nur fehlen ihm dazu vieleicht noch ein paar Kilo, sowie eben auch eine Fähigkeit die ihn wirklich auszeichent. Wie z.B. die schnellen Hände von Milsap in der Defensive. Das Problem ist eben auch, dass er bei den Buck's einen vollbepackten Frontcourt bzw. jede Menge PF die Minuten sehen wollen, vor sich hat.

Daher ist in Milwaukee eigentlich nur auf dem Flügel platz. Nur dort fehlt ihm eben offensiv der Wurf, bzw. die gute Verteidigung um eine wirkliche Rolle im Team einzunehmen. Eines davon besitzt Lamb jedoch ohne Zweifel! Auch von der NBA Dreierlinie traue ich ihm zu auf Anhieb die 40% zu knacken. Daher ist er eben eine Waffe, die von Beginn an Punkte von der Bank bringen kann. Auch wenn er defensiv wohl kaum eine Wirkung haben wird. Er kann aber zusammen mit Dunleavy und Ilyasova für Spacing sorgen, wenn neben ihm Ellis oder Jennings zum Drive ansetzen. Das ist eben etwas, was weder Mbah a Moute noch Harris diesem Team geben können.

Lange Rede kurzer Sinn:
Wenn er den Sommer über nicht einiges an Masse zugelegt, defensiv große Fortschritte gemacht, oder stark an seinem Wurf gearbeitet hat, dann wirds schwer für ihn diese Saison einen festen Platz in der Rotation zu finden. Es gäbe da sicherlich einige Teams bei denen er besser aufgehoben wäre. Wenn ich mich recht erinnere, dann war er doch damals der Wunschspieler meinerseits für den Dallas Pick! Da wären die Chancen auf SF/PF Minuten zu sehen wohl deutlich höher! ;) Spaß beiseite, er wäre sicherlich ein Asset, falls Milwaukee im Februar, oder sogar noch in den nächsten Wochen, Handlungsbedarf sehen und einen Trade machen sollte. Immerhin ist die Guard-Rotation mit 4 Spielern, von denen einer auch noch ein Rookie ist, schon sehr dünn.

Nochmal generell was zu den Bucks:
Mit Dalembert/Przybilla hat man genau die Position gestärkt, welche letzte Saison die große Schwachstelle des Teams gewesen ist. Denn genau genommen hat man wegen Andrew Bogut's Verletzung ja die gesamte Saison ohne richtigen Center gespielt. Vor allem Dalembert sollte daher die Defensive des Teams, also die große Schwäche letzte Saison, klar stärken. Wenn der gute Przybilla wieder fit werden sollte, dann wäre man im Frontcourt mit Dalembert/Przybilla/Sanders/Gooden/Ilyasova/Udoh sowie dem talentierten Rookie Henson wirklich stark besetzt.

Dazu besitzt man eben auch noch die scoring Power im Backcourt. Dieser ist hinter den Startern jedoch wie gesagt etwas dünn. Um nicht zu sagen zu dünn! Einen Rosterplatz hat man ja noch offen, wo man zusehen sollte noch einen erfahrenen Mann für den Flügel zu finden. Möglich ist auch, dass man einen der jungen Forwards auf der Bank (eben Harris als SF/PF, oder vieleicht sogar Udoh als PF/C) noch gegen einen guten Guard tradet. Zumindest wäre dies für mich nur logisch, da man eben im Draft komischerweise mit den 14. Pic einen weiteren PF gezogen hat. Nur fallen mir da momentan kaum Teams als Draftpartner ein... erst recht keine die einen Spieler anbieten könnten der sofort hilft! Ok... eigentlich könnten die Mavs an einem Trade von Udoh gegen Roddy Buckets (+ DoJo oder Wright) interessiert sein. Aber da glaube ich dann doch irgendwie nicht dran. Utah? Die haben auch ne Menge Guards. Ach ne, das mit dem Trade wird wohl nix mehr werden.

Wenn nichts großartig unerwartendes passiert, dann sollten die Buck's diese Saison aber auch so durchaus eine Siegbilanz von über .500 schaffen können, was im Osten ja fast gleichbedeutend mit den Playoffs ist. Ergo sollte Milwaukee zumindest um den 8. Platz mitspielen.

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#5

Beitrag von Hassan Mohamed » 28.07.2013, 22:17

C: Larry Sanders | Zaza Pachulia | Ekpe Udoh
PF: Ersan Ilyasova | John Henson
SF: Carlos Delfino | Giannis Antetokounmpo
SG: OJ Mayo | Nate Wolters
PG: (Brandon Jennings) | Luke Ridnour | Ish Smith

Wie steht es um diese Mannschaft? Was sollte man mit Brandon Jennings machen? Was wäre ein marktgerechter (nicht diese verzerrten Einschätzungen der Fans, die zur Folge hätten, dass kaum eine Mannschaft das durch das CBA vorgegebene Minimum-Salary erreichen würde) Vertrag für ihn?

Ich würde gerne sehen, dass sie wie jedes Jahr versuchen, ihre Spiele zu gewinnen und die Playoffs zu erreichen, aber knapp scheitern und trotzdem die Lottery gewinnen. ;)
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#6

Beitrag von Jonathan Walker » 29.07.2013, 00:04

Heute hat man mit Gary Neal noch einen Win-Now Backup-SG ins Team geholt. Spätestens jetzt sieht man, dass die Bucks weiterhin genau das sind, was sie die letzten Jahre auch immer waren: Ein Team gefangen im Mittelmaß (falls die jungen Bigs nicht allesamt riesen Sprünge in ihrer Entwicklung machen).
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Hassan Mohamed
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#7

Beitrag von Hassan Mohamed » 29.07.2013, 00:58

Jonathan Walker hat geschrieben:Heute hat man mit Gary Neal noch einen Win-Now Backup-SG ins Team geholt. Spätestens jetzt sieht man, dass die Bucks weiterhin genau das sind, was sie die letzten Jahre auch immer waren: Ein Team gefangen im Mittelmaß (falls die jungen Bigs nicht allesamt riesen Sprünge in ihrer Entwicklung machen).
Ich würde bei den Bucks nicht von "gefangen" sprechen. Es ist eher die bewusste Ausrichtung, die Herb Kohl vorgibt. Er will eine Mannschaft auf dem Parkett haben, welches jedes Jahr um Siege spielt, nicht um Niederlagen. Er ist kein großer Befürworter des stumpfen Tanking, da man beim Rebuild auch zu einem Treadmill-Team verkommen kann, nur halt ganz unten. Dass der Rebuild kein Wundermittel ist, zeigen doch viele Teams. Die ganzen Lottery-Picks haben Charlotte in zehn Jahren eine Playoff-Teilnahme gebracht, Golden State hatte zwischen 1995 und 2007 eine 12-jährige Playoff-Dürre, vor Chris Paul hatten die Clippers vier Playoff-Teilnahmen in 34 Jahren, die Timberwolves haben 2004 das letzte Playoff-Spiel gehabt, bei den Kings gibt es seit sieben Jahren auch nur die Lottery, die Wizards/Bullets standen in den letzten 25 Jahren auch nur fünf Male in den Playoffs, hinzukommen die vielen Rebuilds, die im Mittelmaß enden.

Ich kenn' den Spruch, dass Mittelmaß das Schlimmste sei, was einer Mannschaft passieren kann. Aber der Rebuild ist nun auch weit davon entfernt, ein Wundermittel zu sein. Es ist wahrscheinlich richtig, dass die Chancen ein Top-Team zu werden, durch den Rebuild steigen (wegen der Chance auf Top-Talent), aber ob sie wirklich hoch sind? Da spielt Glück vermutlich eine größere Rolle. Ein Rebuild à la OKC ist ja weit vom Regelfall entfernt.

Und ganz ehrlich denke ich, dass dieses Bucks-Team auch ungewollt tief in der Lottery landen könnte.

PS: Mir fällt gerade auf, in wie vielen Threads ich in letzter Zeit eine vermeintliche "Gegen Rebuild"-Stellung eingenommen habe. Dabei bin ich kein militanter Gegner; es gibt ja Situationen, bei denen es wirklich Sinn macht. Ich mag es nur nicht, wenn es als Allheilmittel proklamiert wird, vor allem weil es als Außenstehender natürlich ganz einfach ist, eine Mannschaft in den Keller zu schicken, weil man ja nicht mit den Konsequenzen leben muss und das Ganze aus dieser Perspektive nur auf dem Papier passiert. Mit dem Ganzen bist nicht Du gemeint, Joni. ;)
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#8

Beitrag von Julian Lage » 29.07.2013, 10:36

Ich habe zufällig gestern irgendwo diesen Artikel verlinkt gefunden: http://www.bucksketball.com/2013/07/tra ... -thus-far/

Da wird denke ich ziemlich überzeugend ausgeführt, dass den Bucks auch der Plan zum gut bleiben fehlt. Es macht einfach immer wieder den Eindruck, als würden die Bucks genau die Trades machen, die zu nichts führen. Ein paar sind da aufgelistet (besonders auffällig ist natürlich der Harris-Reddick-Trade), mit sowas wie dem letztendlich auch eher sinnlosen Dalembert-Trade etc. dürften sich auch noch mehr finden. Dass andere Teams noch schlechter sind (oder im Westen...) lässt das ganze nicht weniger planlos erscheinen.

Prinzipiell ist so ein Vorgehen natürlich möglich, ich denke, die Pacers sind das Paradebeispiel dazu (bei Houston war da deutlich mehr Glück dabei). Aber dann muss man den eigenen Picks auch mal die nötige Zeit geben und allgemein sowas wie einen Plan haben.
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Jonathan Walker
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#9

Beitrag von Jonathan Walker » 02.08.2013, 23:01

Hassan Mohamed hat geschrieben: Ich würde bei den Bucks nicht von "gefangen" sprechen. Es ist eher die bewusste Ausrichtung, die Herb Kohl vorgibt. Er will eine Mannschaft auf dem Parkett haben, welches jedes Jahr um Siege spielt, nicht um Niederlagen.
Das ist mir Bewusst. Ich wollte mit dem Ausdruck "gefangen" auch keine Unfreiwilligkeit implizieren.
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#10

Beitrag von abcd12 » 30.08.2013, 09:23

Nach dem Trade für Butler muss ich ja mal sagen, dass mir die Offseason der Bucks bisher sehr gefällt und ich auch denke, dass die Bucks nicht notwendigerweise aus den PO-Rennen im Osten sind.

Ridnour/Knight/Wolters
Mayo/Delfino
Butler
Henson/Ilyasova/Udoh
Sanders/Pachulia

Klar einen Superstar gibt es nicht (nicht mal annähernd), aber ein solides Team mit viel Upside imho.

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Julian Lage
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#11

Beitrag von Julian Lage » 30.08.2013, 12:32

Der C.Butler-Trade ist wie schon im Suns-Trade gesagt meiner Meinung nach ok, einen brauchbaren Spieler mit recht teurem Einjahresvertrag für Capspace schaut nach einer sinnvollen Aktion auch für die Bucks aus. Mir hat auch der Jennings-S+T und die Sanders-Weiterverpflichtung gefallen. Nur haben sie ihren Gehaltsspielraum diese Saison größtenteils für Mayo (8 Mio pa) und Pachulia (5,2 Mio pa) ausgegeben, dazu Spieler wie Delfino/Neal (je 3,2)... Da ist kein Vertrag dabei, den ich für wirklich günstig halten würde und einige davon könnten sich als klares Überbezahlen rausstellen, v.a. Pachulia - zumal sie eigentlich mit Henson/Udoh/Sanders als klassischen Bigs und Ilyasova als Stretch 4 da ausreichend aufgestellt waren.
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#12

Beitrag von abcd12 » 30.08.2013, 13:19

Julian Lage hat geschrieben:Nur haben sie ihren Gehaltsspielraum diese Saison größtenteils für Mayo (8 Mio pa) und Pachulia (5,2 Mio pa) ausgegeben, dazu Spieler wie Delfino/Neal (je 3,2)... Da ist kein Vertrag dabei, den ich für wirklich günstig halten würde und einige davon könnten sich als klares Überbezahlen rausstellen, v.a. Pachulia - zumal sie eigentlich mit Henson/Udoh/Sanders als klassischen Bigs und Ilyasova als Stretch 4 da ausreichend aufgestellt waren.
Die Bucks kriegen eh niemanden für ihren Capspace diese Saison und Mayo und besonders Paculia (den ich für unterschätzt halte) bekommen, wenn überhaupt, nur etwas über ihrem Marktwert bezahlt (meiner Meinung nach). Lustigerweise halte ich ich eher Mayo für überbezahlt und Pachulia nicht :D .

Mit Henson/Sanders/Ilyasova/Pachulia haben die Buck imho schon eine sehr gute Frontcourtrotation mit Perspektive, auch mittel- bis langfristig. Udoh kann und wird man da vielleicht noch traden, um an einen weiteren Flügel heranzukommen. Wenn alles glatt geht und die Bucks die kommende Saison ganz ordentlich spielen, wird man mit dem Capspace, den sie dann haben, vielleicht sogar einen 2nd Tier FA (obwohl es da jetzt nicht so wahnsinnig viele in der 14er Klasse gibt) anlocken können. So Leute wie Granger,Leonard oder J.Butler wären mit etwas Überbezahlung und fieser Vertragskonstruktion durchaus zu bekommen. Dazu noch, je nach Entwicklung von Wolters und Knight, einen PG wie Lowry ...
Zuletzt geändert von abcd12 am 30.08.2013, 13:20, insgesamt 1-mal geändert.

Poohdini
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#13

Beitrag von Poohdini » 30.08.2013, 13:43

Ich habe nicht das Gefühl, dass die Bucks die Playoffs erreichen können. Sanders hat zwar letztes Jahr überrascht und ich denke, dass er seine hervorragende Verteidigung durchaus halten kann, aber er reicht ja nicht. Vorne läuft beim ihm noch nicht viel zusammen. Die Kombi mit Ilyasova gefällt mir auch.
Aber weder vom Perimeter, bzgl. des Playmaking geht da groß Gefahr hervor. Ich schätze die Cavs, Wizards und Hawks stärker ein.

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#14

Beitrag von HaSchu » 15.02.2015, 21:04

Nach knapp 1,5 Jahren ist es mal wieder Zeit für ein bisschen Liebe für die Bucks:

Hier ein nettes Interview mit Jared Dudley und Zach Lowe. Erfrischender Typ der Jared!

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Julian Lage
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#15

Beitrag von Julian Lage » 16.02.2015, 17:35

Ja, die Bucks hätten eigentlich diese Saison etwas mehr Aufmerksamkeit verdient... Dafür gibt es in den nächsten Tagen auch gleich noch nen Artikel ;)

Ich glaube, das verlinken hat irgendwie nicht geklappt...
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#16

Beitrag von HaSchu » 17.02.2015, 12:07

Hoppala da ist was schiefgelaufen ja.

http://espn.go.com/espnradio/play?id=12310669

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Julian Lage
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#17

Beitrag von Julian Lage » 31.10.2015, 12:12

Nach den ganzen Diskussionen der letzten Wochen mal ein paar Eindrücke aus dem 2. Spiel, das erste war durch die Ausfälle ja nur begrenzt aussagekräftig. Gegen die Wizards gabs Niederlage Nummer 2, die aber zumindest in Bezug auf die Starter meine Erwartungen bestärkt. Die Defense (ca 120 Punkte kassiert in beiden Spielen) ist auf jeden Fall noch ein großes Problem, was aber stark mit dem übrigen Personal zusammenhängt.
MCW/Middleton/Giannis/Monroe sah streckenweise auf beiden Seiten des Courts wirklich gut aus, obwohl O'Bryant kaum die optimale Ergänzung ist. Mir hat die Ballbewegung gefallen, und auch von der Effizienz hat bei den vieren alles gepasst. Defensiv sieht das auch nach der richtigen Richtung aus, da ist einfach bei MCW, Middleton und Antetokounmpo viel Potential da.
Das Problem zumindest in diesem Spiel: Von den restlichen Spielern kam wenig, wobei Mayo, Henson und sowieso Parker nicht gespielt haben. O'Bryant war noch brauchbar, aber ihm fehlt die Rolle (oder die Qualität/Upside von Henson). Vasquez sah teilweise völlig verloren aus, z.B. ein ganz wilder Turnover, der zum komplett offenen Fastbreak geführt hat und 0 Punkte. Copeland ist eigentlich nur durch Fouls aufgefallen, wobei er zumindest offensiv Optionen bringt (z.B. offener 3er nach Middleton-Postup). Plumlee hatte auch ein paar seltsame Aktionen.
Die Führung der Bucks ist dann konsequent auch verloren gegangen, als die Starter größtenteils auf der Bank waren. Einmal Anfang des 2. Viertels, endgültig dann Anfang des 4. Alles nicht überzubewerten nach einem Spiel, aber hier hätte Dudley geholfen.
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#18

Beitrag von Sebastian Hansen » 31.10.2015, 12:46

Wäre es nicht eine Option, Giannis neben Monroe zu stellen und sich für den Flügel noch einen fähigen Shooter zu ertraden?
Die Mecs in 2014:
Guard: Lance Stephenson, Randy Foye
Guard: Dwyane Wade
Forward: Chandler Parsons, Mike Dunleavy
Forward: Josh McRoberts
Center: Dwight Howard, Spencer Hawes

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#19

Beitrag von Julian Lage » 31.10.2015, 12:54

Wie Dudley zum Beispiel? ;)
Meiner Meinung nach müsste da eigentlich genug Personal da sein... Bayless, Mayo, Copeland, Vaughn, Vasquez sind alles nicht 1-A-Lösungen, aber an sich reicht jemand, der halbwegs verlässlich 3er trifft und sonst nicht komplett verloren ist. An sich fände ich auch Henson für einen Shooter überlegenswert, ist aber vermutlich aufgrund der PPP kaum möglich.
@JLage_GtG

Sebastian Hansen
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#20

Beitrag von Sebastian Hansen » 31.10.2015, 13:12

Dudley wäre natürlich gut, aber die Vergangenheit ist nicht ohne Grund vergangen.
Ansonsten das Problem: Das ist alles nix halbes und nix ganzes. Jemand wie Morrow würde da gut rein passen, aber den werden wir nicht abgeben.
Wie wäre es mit Mike Dunleavy oder so?
Die Mecs in 2014:
Guard: Lance Stephenson, Randy Foye
Guard: Dwyane Wade
Forward: Chandler Parsons, Mike Dunleavy
Forward: Josh McRoberts
Center: Dwight Howard, Spencer Hawes

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#21

Beitrag von Julian Lage » 29.11.2015, 20:23

Nachdem vermutlich heute ein paar mehr Leute Bucks schauen, noch mal ein paar Sätze. Sieht so aus, als hätte ich mich bei der Defense ziemlich geirrt, die Bucks sind zur Zeit ernsthaft das schlechteste Team der Liga. Vermutlich hätten nicht mal die größten Skeptiker mit so einem Absturz gerechnet, das ist auch einfach von den Spielern her extrem schwer nachzuvollziehen.
Meine Folgerung aus der bisherigen Saison ist, dass Kidd vermutlich nicht so gut ist, wie viele (mich eingeschlossen) ihn nach den letzten 1,5 Jahren gesehen haben. Das Ref-den-Ball-aus-der-Hand-Schlagen erinnert doch sehr an den Vorfall mit dem Getränk und sieht ziemlich nach Kontrollverlust aus... Man könnte die Frage stellen, ob ihm nicht etwas die Flexibilität fehlt.

Auf der Plus-Seite: Antetokounmpo sah teilweise richtig gut aus, und das, obwohl er tendenziell zu wenig eingesetzt wird. Selbst der Dreier fällt akzeptabel, wobei mir das geringe Volumen eigentlich gefällt, spricht für sein Decision Making.
Noch unerwarteter: Die Bucks sind derzeit 12. in Off Eff...
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#22

Beitrag von Martin Sobczyk » 29.11.2015, 20:47

Julian Lage hat geschrieben:Nachdem vermutlich heute ein paar mehr Leute Bucks schauen, noch mal ein paar Sätze. Sieht so aus, als hätte ich mich bei der Defense ziemlich geirrt, die Bucks sind zur Zeit ernsthaft das schlechteste Team der Liga. Vermutlich hätten nicht mal die größten Skeptiker mit so einem Absturz gerechnet, das ist auch einfach von den Spielern her extrem schwer nachzuvollziehen.
Auf den ersten Blick mag es stimmen, wenn man nur auf die "großen" Namen schaut. Aber es gibt doch schon gravierende Veränderungen zum letzten Jahr. Pachulia zeigt gerade wunderbar in Dallas wie wertvoll er in der Defensive ist und Dudley hat wohl auch seinen Beitrag dazu geleistet. Stattdessen sieht Bayless noch mehr Spielzeit, Monroe ist sicherlich auch kein Defensivmonster. Dazu dann noch der defensivschwache Vasquez und Jabari Parker sieht ja auch wieder Spielzeit.

Trotzdem ist sicherlich dieser tiefe Fall erschreckend, aber ich predige schon seit Anfang des Jahres, dass die Bucks overrated sind (siehe selbst letztes Jahr die Bilanz gegen +.500 Teams.

Und zu guter letzt, darf natürlich nicht der MCW-Effekt unerwähnt bleiben. :lol:

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#23

Beitrag von Julian Lage » 29.11.2015, 21:19

Martin Sobczyk hat geschrieben: Auf den ersten Blick mag es stimmen, wenn man nur auf die "großen" Namen schaut. Aber es gibt doch schon gravierende Veränderungen zum letzten Jahr. Pachulia zeigt gerade wunderbar in Dallas wie wertvoll er in der Defensive ist und Dudley hat wohl auch seinen Beitrag dazu geleistet. Stattdessen sieht Bayless noch mehr Spielzeit, Monroe ist sicherlich auch kein Defensivmonster. Dazu dann noch der defensivschwache Vasquez und Jabari Parker sieht ja auch wieder Spielzeit.
Damit kannst du einen Mittelfeldplatz erklären, aber nicht 30 gegen bisher nicht richtig starke Gegner. Ich meine, selbst die Lakers oder die bisher überhaupt nicht zusammenfindenden Rockets und Pelicans sind besser als ein Team mit Middleton, Giannis und dem an sich defensivstarken MCW... Das kann man nicht aufs Personal reduzieren.
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#24

Beitrag von Dennis Spillmann » 29.11.2015, 21:44

Julian Lage hat geschrieben:Damit kannst du einen Mittelfeldplatz erklären, aber nicht 30 gegen bisher nicht richtig starke Gegner. Ich meine, selbst die Lakers oder die bisher überhaupt nicht zusammenfindenden Rockets und Pelicans sind besser als ein Team mit Middleton, Giannis und dem an sich defensivstarken MCW... Das kann man nicht aufs Personal reduzieren.
John Henson spielt bisher gefühlt 10 Minuten und ist auch keine Hilfe. Man hat auf den großen Positionen (ja, Giannis ... angeblich) nicht einen durchschnittlichen Verteidiger, keinen Ringbeschützer. Monroe, Parker, O'Bryant, Copeland. Da kannst du kaum was rausholen.

Ich hatte meine Hoffnung ziemlich auf Henson gesetzt, auch am besten mal mit Monroe auf dem Feld. Sobald der Perimeter-Verteidiger geschlagen wurde (hey, dazu braucht man nur ein Pick 'n' Roll - und das wird eigentlich fast durchgängig in gespielt ...), stehen da nur (unerfahrene) Minus-Verteidiger herum.

Dass es bei dem leichten Auftaktprogramm aber so erschreckend ist, hatte ich auch nicht erwartet.

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#25

Beitrag von kdurant35 » 30.11.2015, 04:09

Bei den Bucks kapier ich derzeit gar nichts mehr :roll:

Da diskutiert über Spacingprobleme und die treffen 38% ihrer 3er (obwohl einige gute Schützen eigentlich gar nix treffen). Da gehts drum ob die O in Richtung 20 geht und sie überbieten sogar das.
Dazu hat auch Giannis nochmal den erhofften Schritt gemacht.

Da könnte man eigentlich glauben, dass der eine GM mit seiner gewagten Platz-2-Prognose recht hatte. Doch was in der D abgeht ist echt kaum zu fassen. Wenn man sich die reinen Stats anschaut wirds noch komischer. Monroe mit besten D-Werten des Teams. Steht dagegen MCW auf dem Feld ist die D sogar schwächer. Keine Ahnung was da gerade los ist.

Soll man sich jetzt richtig Sorgen machen, da die O im vergleich zu den Erwartungen überperformt. Oder starten die noch einen Lauf, da die D eigentlich gar nicht so schlecht sein kann ;)

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