Sacramento Kings

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Simon
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Re: Sacramento Kings

#76

Beitrag von Simon » 11.01.2017, 11:07

Arne Cas hat geschrieben:Kann mir einer diese Situation erklären: Darf Philly den Pick tauschen und Chigaco bekommt den schlechteren Pick, wenn er außerhalb der TOP 10 liegt?
So würde ich es verstehen. Aber der Tausch wird ja ohnehin nicht passieren. Die Kings werden ja, wenn sie Cousins nicht traden, ziemlich sicher besser sein als Philly. Stand heute sind sie auf Platz 9 im Westen und haben die 11.-schlechteste Bilanz der Liga. Damit gäbe es weder Playoffs noch den Pick, der würde an Position 11 nach Chicago gehen. Traumhaft :mrgreen:

Wenn die Kings mehr Glück als Verstand haben und in der Lottery in die Top 3 gespült werden, wäre der Philly-Pick dann aber sicher in den Top 10 und bliebe in Sacramento.

Poohdini
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#77

Beitrag von Poohdini » 11.01.2017, 11:35

Ja genau. Pick außerhalb der Top 10 --> Pick geht nach Chicago.
Pick innerhalb der Top 10 --> Philly hat Tauschrecht mit Sacramento. Chicago erhält zwei Second Round Picks.

Arne Cas
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#78

Beitrag von Arne Cas » 11.01.2017, 11:37

Es würde passen zu den Kings...
Was wäre eure Strategie an Stelle der Kings: Bis zum Schluss versuchen in die Playoffs zu kommen, um somit für Freeagents attraktiv zu werden oder das halbe Team für Picks und Talente vertraden um so schlecht zu werden, dass man den Pick behalten kann. Cousins hat man ja schon verlängert... Auf dem Tradeblock stehen dann Gay, Koufos, Cassipi und eventuell noch Barnes und Lawson. Da ist für die Bank jedes Playoffteam was dabei :D

EDIT:
Poohdini hat geschrieben:Ja genau. Pick außerhalb der Top 10 --> Pick geht nach Chicago.
Pick innerhalb der Top 10 --> Philly hat Tauschrecht mit Sacramento. Chicago erhält zwei Second Round Picks.
Bekommt Chicago nicht nur einen Secondrounder?
Zuletzt geändert von Arne Cas am 11.01.2017, 11:40, insgesamt 1-mal geändert.

kdurant35
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#79

Beitrag von kdurant35 » 11.01.2017, 11:48

Bulls bekommen den Pick wenn er außerhalb der Top 10 ist. Nur wenn die Kings ihn behalten hat Philly Tauschrechte.

Mit dem neuen CBA war fast zu befürchten das die Kings im Februar keinen Drucker verspüren DMC zu traden. Alles was die Kings zuletzt getan haben deutet darauf hin das man ihm zum designated Player macht und nur tradet wenn er die vorzeitige Vertragsverlängerung im Sommer nicht annimmt. Das könnte langfristig übel werden.

Und nicht nur für die Kings. Der Wert des Philly Picks 2019 würde dann auch mächtig leiden.

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Simon
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#80

Beitrag von Simon » 11.01.2017, 12:10

Arne Cas hat geschrieben:Es würde passen zu den Kings...
Was wäre eure Strategie an Stelle der Kings: Bis zum Schluss versuchen in die Playoffs zu kommen, um somit für Freeagents attraktiv zu werden oder das halbe Team für Picks und Talente vertraden um so schlecht zu werden, dass man den Pick behalten kann. Cousins hat man ja schon verlängert... Auf dem Tradeblock stehen dann Gay, Koufos, Cassipi und eventuell noch Barnes und Lawson. Da ist für die Bank jedes Playoffteam was dabei :D
Naja, noch hat Cousins ja nicht verlängert. Aber es scheint sehr wahrscheinlich zu sein. Damit muss man mit allen Mitteln versuchen, in die Playoffs zu kommen. Und dann im Sommer einfach Griffin, Iguodala und George Hill verpflichten :tup:

Meine Strategie wäre dagegen, Cousins für Picks und Talente zu traden, alle von dir genannten Veteranen (plus Afflalo und Collison, für letzteren müsste man einem Playoffteam mit schlechtem Backup-PG doch einen Erstrundenpick rausleiern können, z.B. im Tausch gegen Raymond Felton, Trey Burke, Aaron Brooks, Grant/Rondo, Sessions, Delaney, ...) loszuwerden, dabei möglichst noch einen späten 1st oder frühen 2nd und/oder einen jungen Spieler zu ergattern, die eigene Bilanz so schlecht wie möglich zu machen (indem man Papagiannis, WCS, Labissiere und Richardson (und von mir aus Kendall Marshall und Lamar Patterson) spielen lässt) und hoffentlich mit einem Top5-Pick einen potentiellen Starter auf der 1 oder irgendeiner anderen Position zu ziehen.

Und das ganze möglichst heute, noch besser gestern oder 2014!
Zuletzt geändert von Simon am 11.01.2017, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.

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#81

Beitrag von Simon » 23.01.2017, 20:05

Wenn die Kings tatsächlich mit Cousins verlängern wollen, müsste man ihnen doch für wenig Gegenwert ihre ganzen jungen Big Men abknöpfen können. Koufos hat noch bis 2019 Vertrag, wenn sie den nicht loswerden (wollen), haben sie für Cauley-Stein, Labissiere und Papagiannis (oder zumindest 2 dieser 3) doch eigtl. keine Verwendung mehr. Und die Kings brauchen dringend irgendwelche Guards und Flügel, die müssen ja noch nicht mal gut sein ;) Vor allem die Nets, aber auch die Mavs, Suns, Lakers, Heat, Bucks, Blazers, Grizzlies sollten m.E. versuchen, sich diese Spieler im Tausch mit irgendeinem mittelmäßigen Veteranen oder Zweitrundenpick zu schnappen. Was meint ihr?

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#82

Beitrag von Benchplayer » 23.01.2017, 20:14

Labissiere oder Cauley-Stein würde ich schon versuchen günstig zu bekommen. In nem ordentlichen Umfeld können die vielleicht auch noch einmal einen ordentlichen Sprung nach vorne machen. Vor allem wenn sie ordentlich Einsatzzeit bekommen.

Die unter Ric Carlisle spielen zu sehen wäre schon interessant, was er aus ihnen machen könnte.
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#83

Beitrag von sidney95 » 28.03.2017, 02:50

Laut Zach Lowe schielen die Kings anscheinend in Richtung Sam Hinkie. Fände ich eigentlich nicht schlecht !

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#84

Beitrag von kdurant35 » 28.03.2017, 09:02

Dann müsste er das ausbaden was er mit dem Philly Trade selbst angerichtet hat :-).

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#85

Beitrag von Jonathan Walker » 30.03.2017, 00:08

Die Kings streiten es ab... also ist was dran :mrgreen:

Ich fände es auch eine sehr gute Idee. Schlimmer kann es nicht werden. Er hat aber von den Sixers noch eine Sperre bis Ende des Jahres 2017, soweit ich weiß.
Zuletzt geändert von Jonathan Walker am 30.03.2017, 00:09, insgesamt 1-mal geändert.
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#86

Beitrag von Bluejazz » 02.04.2017, 12:18

Was das Dementi bei den Kings bedeutet wissen wir doch seit Cousins. Wäre schon witzig wenn Divac mit seinen eigenen Mitteln aus dem Sessel geworfen werden würde.

Für die Kings wäre das irgendwie bitter. Man ist ja schon seit 10 Jahren nicht mehr in den Playoffs gewesen, jetzt nochmal 5 Jahre mit Hinkie drauf. Für mich ist das schlimmer als die 90er Clippers...
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Simon
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#87

Beitrag von Simon » 02.04.2017, 12:46

Bluejazz hat geschrieben:Für die Kings wäre das irgendwie bitter. Man ist ja schon seit 10 Jahren nicht mehr in den Playoffs gewesen, jetzt nochmal 5 Jahre mit Hinkie drauf. Für mich ist das schlimmer als die 90er Clippers...
Ich glaube nicht, dass man das so vereinfachen kann: Hinkie = 5 Jahre tanken.

Erstens traue ich Hinkie (wie den meisten halbwegs intelligenten Menschen) zu, sich an veränderte Bedingungen anzupassen, und die Situation der Kings ist natürlich nicht genau die gleiche, wie die der Sixers damals (auch wenn es einige Parallelen gibt).

Zweitens hat Hinkie ja schon selbst gesagt, dass er in seiner Zeit bei den Sixers natürlich auch aus Fehlern gelernt hat und manche Dinge in Zukunft anders machen würde. Das sind sicherlich eher Kleinigkeiten, seine allgemeine Sicht auf das Spiel und die Liga wird sich nicht geändert haben. Aber das ist ja auch nicht nötig (meiner Meinung nach).

Drittens kann ich mir keinen GM vorstellen, der die Kings - anstatt zu tanken, was auch immer das genau bedeutet - einfach innerhalb von zwei Jahren zu einem Anwärter auf die zweite Playoff-Runde macht. Die Kings sollten sich also damit abfinden, dass sie noch mindestens 3 oder 4 Jahre schlecht sein werden, egal ob mit Divac, Hinkie oder R.C. Buford.

Und viertens denke ich nicht, dass Hinkie diesen Job annehmen wird. Das ist der wohl mit Abstand schlechteste GM-Job der Liga. Kleiner Markt, einer der 2(?) schlimmsten Besitzer, der inkompetente Vorgänger soll weiterhin Teil der Organisation sein, wenig Talent im Kader, 2019 kein Erstrundenpick, ...
Hinkie legt viel Wert darauf, dass z.B. Besitzer sich nicht ins Alltagsgeschäft einmischen. Es gibt so viele Gründe, warum Hinkie diesen Job nicht annehmen sollte. Und praktisch keinen, der dafür spricht.
Wenn er z.B. nach einem oder zwei oder drei erfolglosen Jahren und/oder einem Streit mit Ranadive entlassen wird (selbst wenn er selbst alles richtig gemacht hätte), ist er mehr oder weniger verbrannt.

Abgesehen vom Gehalt wäre es für ihn sogar attraktiver, noch einmal eine Stelle als Assistant GM anzunehmen, z.B. bei den Spurs, Warriors oder Rockets. Oder praktisch jede andere GM-Position, alles ist besser als der Kings-Job. Klar, es gibt nicht viele dieser Stellen. Aber es gibt zur Zeit einige GMs, die nicht sehr fest im Sattel sitzen. New Orleans, Orlando, New York, vielleicht auch Chicago, Charlotte, Detroit, Indiana oder OKC. Einer oder mehrere dieser Jobs könnten bald frei sein.

Die Kings sind dagegen nur für Assistant- oder D-League-GMs attraktiv, die keine andere Chance bekommen, sich als Chef eines NBA-FO zu beweisen...

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#88

Beitrag von kdurant35 » 02.04.2017, 15:20

Ich denke ebenfalls das Hinkie nicht lange tanken würde/könnte. Allein der fehlende Pick 2019 spricht ja dagegen. Und ich kann mir nicht vorstellen das der Besitzer dies will. Max ein Jahr tanken dann müsste es aufwärts gehen.

Soweit ich mitbekommen habe stellte Hinkie dem Besitzer damals auch zwei verschiedene Pläne vor. Nachdem man mit dem Bynum Trade ein Jahr zuvor gefloppt hatte entschied sich die Besitzergruppe damals pro tanken. Automatisch wieder vom jahrelangen tanken ausgehen ist mmn daher falsch

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#89

Beitrag von Sebastian Hansen » 02.04.2017, 18:48

oder OKC
Hinkie und Presti als Tandem sollte doch gut funktionieren. Hinkie kann traden, Presti kann draften, jeder gleicht die Schwächen des anderen aus, passt doch :D
Die Mecs in 2014:
Guard: Lance Stephenson, Randy Foye
Guard: Dwyane Wade
Forward: Chandler Parsons, Mike Dunleavy
Forward: Josh McRoberts
Center: Dwight Howard, Spencer Hawes

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#90

Beitrag von kdurant35 » 02.04.2017, 19:06

Bisher hat Hinkie jedoch nur bewiesen, dass er für Assetts traden kann. In der Situation um die richtigen Ergänzungsspieler zu Rus holen kann war er ja noch nie. Ob er die richtige Ergänzung zu Presti wäre ist deshalb zumindest unklar :-)

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#91

Beitrag von Poohdini » 05.04.2017, 10:42

Ich stimme kdurant in einigem zu. Die Owner der Sixers hatten sich für einen radikalen Rebuild entschieden. Hinkie war derjenige, der es umsetzen sollte. Was Hinkie bei den Kings vorhätte, ist also nicht im Vorhinein zu sagen.

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#92

Beitrag von sidney95 » 28.06.2017, 23:43

Bogdanovic fuer 3/36 in die NBA gekommen endlich ! Ordentlicher Preis, aber ich finde es ein gutes signing.

Es baut sich was zusammen in Sac Town. Post DMC sieht mittlerweile echt ansehnlich aus.

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Jonathan Walker
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#93

Beitrag von Jonathan Walker » 29.06.2017, 09:03

McLemore dürfte spätestens damit Geschichte in SAC sein. Enttäuschender Pick, aber vielleicht blüht er woanders ja doch noch auf.
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#94

Beitrag von D41 » 29.06.2017, 09:18

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass McLemore in einer funktionierenden Organisation aufblühen kann. Z.B. bei OKC könnte er neben Russ funktionieren. Dort fehlt ja gerade das Shooting. McLemore sollte das zuverlässig (38 3P%) mitbringen und zumindest relativ günstig zu haben sein.

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#95

Beitrag von lemanu » 30.06.2017, 11:33

was haltet ihr von den moves der kings diese offseason, bzw seit dem cousins trade?

ich finde insgesamt wurde ein solider job gemacht.

zuerst haben die jungen spieler ordentlich spielzeit bekommen (sollte selbstverständlich sein ist es aber oft genug nicht wenn veteranen im team sind) und sahen dabei sogar zt. ganz ok aus (labisierre, hield..)

nun die draft mit fox, jackson und giles
fox an #5 war vlt etwas ein reach aber gerade bei den kings ist auch wichtig einen wandel in der franchise culture herbeizuführen. da ist ein spieler mit fox work ethic, der auch tatsächlich für die kings spielen will einiges wert.

ich war kein riesen fan von dem move pick #10 für #15 und #20 zu traden, auf der anderen seite muss man sich auch fragen wie monk/collins zu den anderen jungen spielern der kings passen..
statt giles hätte ich dann vlt anunoby gezogen aber jackson wirkt wie ein solider rollenspieler und giles hat zweifelsfrei auch upside.
ich bin gespannt ob die kings mit spaßigem basketball etwas "die jungen wilden" buzz um ihr team erzeugen können oder ob es erstmal trostlos aussieht.
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#96

Beitrag von kdurant35 » 30.06.2017, 12:09

Mir gefällt die Richtung auch. Die Jungen haben sich ganz ordentlich geschlagen.

Sehr interessant fand ich, wie die Sicht der Prosects sich verändert hat. Letztes Jahr wurde berichtet das kein potenzieller Toppick vorspielen wollte. Diesmal war das anders. Der Abgang von Rookie-Hater DMC scheint da einiges geändert zu haben.

Auch das Verhalten beim Draft hat mir gefallen. Dabei gehts mir nicht unbedingt um die Picks. Da gehen ja die Meinungen oft außeinander. Aber man hat nicht die Nerven verloren und beide Picks gegen 2 oder 3 getradet um dann doch den zu holen, den man dann eh bekommen hat. Und 10 vs 15/20 ist vom Wert ja auch ok. Im Gegensatz zu dem Gtiechen im letzten Jahr hat man auch nicht einen Spieler weit über den Prognosen gepickt. Für Kings Verhältnise bisher ein paar gute Monate.

Ich bin gespannt was die in der Offseason machen. Der Druck jetzt um DMC schnell aufbauen zu müssen ist weg. Und das ist die klassische Situation in der zig GMs schlechte Entscheidungen treffen. Jetzt wird sich zeigen ob das Management zumindest besser ist wie ihr Ruf.

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#97

Beitrag von Poohdini » 30.06.2017, 15:37

Ich denke, dass man sich tendenziell in die richtige Richtung bewegt, bin mir aber dennoch unsicher, wohin genau das führt und was der Plan letztlich ist.

Wie im Pod gesagt, war die Draft ein wenig wechselhaft. Ich bin kein Fan von Fox und weiß immer noch nicht, wie er in der NBA funktionieren soll, aber davon mal ab bin ich mir unsicher was #10 angeht. Man wusste ja, dass Monk verfügbar war, warum nicht einfach ihn nehmen? Dadurch, dass man mit Jackson einen Spieler gezogen hat, der wohl nie großartig Impact liefern wird, lastet umso mehr Druck auf dem nachvollziehbaren Giles Pick. Monk war aber an 11 ein Steal und locker BPA. Ich weiß einfach nicht, warum...

Was dieses ganze work ethic Gelaber wert ist (sorry für die Verunglimpfung), wird sich zeigen. Wir wissen letztlich nicht, wer ein wie großer/harter Arbeiter ist. Und gefühlt wird das vor der Draft über tausende Spieler gesagt. Von daher finde ich es schwierig, einen Pick damit zu rechtfertigen.

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#98

Beitrag von Julian Lage » 30.06.2017, 17:30

Ich hab schon einiges an 'are the Kings back?' und so gelesen, trotzdem ist es mir letztendlich unverständlich. Das geht gar nicht so sehr auf die Picks zurück, obwohl ich Fox und Jackson auch nicht gerade genial finde. Giles auf 20 ist ein interessanter High Upside-Pick, aber auch ein weiterer Big.

Der Hauptpunkt: Eigentlich lobt man sie damit dafür, zumindest keinen riesigen Fehler begangen zu haben. Es war ja nicht mal eine Aktion dabei, die wirklich überzeugend aussieht - sie haben einen isoliert betrachtet neutralen Trade gemacht und dann Leute ungefähr auf der Mock-Position gedraftet.

Dass sie jetzt angeblich schon wieder große Free Agents jagen wollen, passt daher für mich ins Bild: Bloß weil mal zwei Monate nichts schiefgelaufen ist, muss das noch keine Trendwende darstellen.
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#99

Beitrag von Coach K » 04.07.2017, 14:50

Julian Lage hat geschrieben:
30.06.2017, 17:30
Dass sie jetzt angeblich schon wieder große Free Agents jagen wollen, passt daher für mich ins Bild: Bloß weil mal zwei Monate nichts schiefgelaufen ist, muss das noch keine Trendwende darstellen
Sie haben Otto Porter jetzt Max angeboten. Mit Fox haben sich ja einen recht ähnlichen PG-Typ wie Wall. Aber Porter hätte es im Westen deutlich schwerer. Ich denke die Wizards machten sowieso.
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#100

Beitrag von Julian Lage » 04.07.2017, 19:45

Jetzt also George Hill für 57/3 und Z-Bo für 24/2, dafür wohl kein Porter-Offer Sheet. Genau das meinte ich mit nicht zu früh feiern, beide Verpflichtungen ergeben relativ wenig Sinn. Vielleicht kann man Randolph noch als 'Veteran presence' deklarieren, v.a. mit Joerger als Coach ist das nicht völlig Absurd. Aber die Kings haben eigentlich keine Big-Minuten mit WCS, Papagiannis, Labissiere und Giles. Wenn man nur jemand für die Bank bzw. 10 MPG will, kriegt man das auch billiger. Tony Allen zum Beispiel...
Hill lässt sich vielleicht noch mal vertraden, aber er ist eindeutig kein Spieler mit Upside für ein junges Team. Es wären ja möglicherweise auch Spieler um die 25 mit Luft nach oben verfügbar gewesen, wenn sie sich etwas Zeit lassen.
Nebenbei haben die Kings so vielleicht auch den einzigen Pick verschlechtert, den sie in Jahren ohne Swaps o.Ä. haben.
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