Golden State Warriors

Zur ausgiebigen Diskussion über die einzelnen NBA-Franchises. Fan-Talk!
Sebastian Hansen
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Re: Golden State Warriors

#51

Beitrag von Sebastian Hansen » 29.11.2015, 14:54

Tja, wenn Utah, Toronto und Indiana die anspruchsvollsten Gegner sind, hast du vor allem eines: einen einfachen Spielplan^^
(Ohne die Leistung der Warriors schmälern zu wollen. Die Siegesserie wird weiter gehen).
Die Mecs in 2014:
Guard: Lance Stephenson, Randy Foye
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Martin Sobczyk
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#52

Beitrag von Martin Sobczyk » 29.11.2015, 15:28

Zur Zeit würde ich - vor allem auswärts - nicht sagen, dass es unbedingt ein leichtes Schedule. Houston Rockets und Memphis Grizzlies mögen zwar schwerer klingen, aber de facto ist das in dieser Saison noch nicht so.
Man sollte auch nicht vergessen, dass Toronto Mitte November in Golden State nur mit einem Punkt zurück lag bis 15 Sekunden vor Schluss.

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Fabian Thewes
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#53

Beitrag von Fabian Thewes » 29.11.2015, 18:02

Martin Sobczyk hat geschrieben:Zur Zeit würde ich - vor allem auswärts - nicht sagen, dass es unbedingt ein leichtes Schedule. Houston Rockets und Memphis Grizzlies mögen zwar schwerer klingen, aber de facto ist das in dieser Saison noch nicht so.
Man sollte auch nicht vergessen, dass Toronto Mitte November in Golden State nur mit einem Punkt zurück lag bis 15 Sekunden vor Schluss.
Also die Stats sprechen eine ganz andere Sprache. :twisted:

Bild

Die Warriors haben - mit großen Abstand - den einfachsten Schedule der NBA bislang. Und das liegt nicht nur daran, dass sie 2 Heimspiele mehr als Auswärtsspiele hatten (das findet in der Statistik - zum Vorteil der Warriors - gar keine Anwendung, sonst wäre es noch krasser!).

Ich bin mal die Schedules der letzten 20 Jahre über eine ganze Saison durchgegangen und kein einziges Team hatte überhaupt einen Schedule, wo der durchschnittliche Gegner schlechter als -1 gewesen ist. Die logische Schlussfolgerung: der bisherige Spielplan der Warriors ist ca. 2 einhalb so einfach wie der einfachste Schedule der letzten 20 Jahre. :lol: Oder anders ausgedrückt: das Team, welches in den letzten 20 Jahren den einfachsten Schedule der NBA hatte, hatte im VErhältnis zu den Warriors einen fast drei mal so schwierigen Spielplan. :mrgreen:

Zur historischen Einordnung der Serie ist es meiner Ansicht nach unabdingbar, diesen für die Warriors äußerst glücklichen Umstand mit zu beachten.
Zuletzt geändert von Fabian Thewes am 29.11.2015, 18:06, insgesamt 5-mal geändert.

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#54

Beitrag von Dennis Spillmann » 29.11.2015, 18:21

Das würde ich so keinesfalls unterschreiben, was du ausformuliert hast, Fabian. Der "leichte Schedule" resultiert aus der bisher überbordenden Dominanz der Warriors. Wenn man Teams im Schnitt mit 16 Punkten abserviert, wirkt sich das zu diesem frühen Zeitpunkt erheblich auf das Ranking aus.
Es beeinflusst vor allem die Teams, die gegen sie gespielt haben. Die Grizzlies hätten ohne die Warriors ein Net-Rtg von -0,02. Durch die zwei Spiele gegen die Warriors stehen sie bei -3,9. Das System erkennt also: "Oh, die Grizzlies sind ja ein schwaches Team --> leichter Schedule GSW".
Dazu haben eben viele Teams noch keine Klatsche der Warriors erhalten, um das Rating gerade zu biegen.

Der Schedule war sicherlich nicht unfassbar schwer, aber die Warriors schießen halt alles weg und beeinflussen das Rating extrem.

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#55

Beitrag von Martin Sobczyk » 29.11.2015, 18:31

Fabian Thewes hat geschrieben:
Zur historischen Einordnung der Serie ist es meiner Ansicht nach unabdingbar, diesen für die Warriors äußerst glücklichen Umstand mit zu beachten.
Ja die Frage ist natürlich - zu einem so frühen Zeitpunkt - wieviel der SOS wert ist. Ich werde jetzt meinem letzten eigenen Post etwas widersprechen, aber so leicht finde ich das Schedule bislang nicht (also nicht historisch leicht). Man hat halt auch schon zwei Mal gegen die Grizzlies und Clippers gespielt. Die Warriors beeinflussen natürlich durch diese zwei Siege gegen die Teams ihr eigenen SOS, nämlich in dem es dadurch leichter aussieht, weil man selbst dafür sorgt, dass der Gegner schlechter gewertet wird.

EDIT: Na gut, Dennis war schneller und präziser. :tup:
Zuletzt geändert von Martin Sobczyk am 29.11.2015, 18:33, insgesamt 3-mal geändert.

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#56

Beitrag von Fabian Thewes » 29.11.2015, 18:42

Dennis Spillmann hat geschrieben:Das würde ich so keinesfalls unterschreiben, was du ausformuliert hast, Fabian. Der "leichte Schedule" resultiert aus der bisher überbordenden Dominanz der Warriors. Wenn man Teams im Schnitt mit 16 Punkten abserviert, wirkt sich das zu diesem frühen Zeitpunkt erheblich auf das Ranking aus.
Es beeinflusst vor allem die Teams, die gegen sie gespielt haben. Die Grizzlies hätten ohne die Warriors ein Net-Rtg von -0,02. Durch die zwei Spiele gegen die Warriors stehen sie bei -3,9. Das System erkennt also: "Oh, die Grizzlies sind ja ein schwaches Team --> leichter Schedule GSW".
Dazu haben eben viele Teams noch keine Klatsche der Warriors erhalten, um das Rating gerade zu biegen.

Der Schedule war sicherlich nicht unfassbar schwer, aber die Warriors schießen halt alles weg und beeinflussen das Rating extrem.
Wie sehr wird es beeinflusst? BIslang lese ich von deiner Seite da in dieser Hinsicht ehrlich gesagt ziemlich viel Spekulation. Es ist natürlich richtig, dass die Statistik durch die hohen Sige der Warriors noch keine schöne sample size hat und dass dadurch die FEhlerquote größer als gewohnt ist. Aber dass du dir jetzt ausgerechnet die Grizzlies, also den größten Netrating-Extremfall heraussuchst, um deine Ansicht zu untermauern finde ich nicht gerade überzeugend. Kannst du den Einfluss auf die Fehlerquote mal mit Zahlen untermauern?

Bezüglich SRS bzw. SOS: Ich habe heute Abend leider nicht mehr so viel Zeit um die Werte genauer zu untersuchen. Vielleicht klappt das die jetzige Woche. Dann schreibe ich noch was dazu.

NOch ein paar Worte zum Schedule: Dass die Warriors den bislang einfachsten Schedule hatten: dazu stehe ich erstmal weiterhin. Von den 18 Partien waren 2x die Pelicans, 2x die Kings, die am Anfang der Saison völlig neben sich stehenden Rockets (die auch sonst extrem viel verlieren, nicht nur gegen die Warriors!), die Lakers, die Nets. Nur 4 Partien von den 18 waren gegen Gegner mit einer jetzigen positven Bilanz (da sind die Grizzlies schon drin!). Selbst wenn man die Clippers, die eine ausgeglichene Bilanz haben dazu zählt, weil wohl absehbar ist, dass sie wieder positiv sein werden, wären es nur 6 von 18 Begegnungen! Dazu wie gesagt mehr Heim- als Auswärtsspiele. Was braucht es noch, um zu zeigen, dass der Schedule leicht ist? :?: :?: :?:

@Martin: ist wohl auch eine Antwort für dich. ;)
Zuletzt geändert von Fabian Thewes am 29.11.2015, 18:46, insgesamt 3-mal geändert.

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#57

Beitrag von Sebastian Hansen » 29.11.2015, 19:33

Ich kann Dennis Position nachvollziehen, aber auch die von Fabian.

1. Die Warriors spielen extrem gut. Selbst wenn man den leichten Schedule "abzieht", bleibt die zur Zeit beste Mannschaft der NBA. Da gibts nichts dran zu rütteln. (Das liegt aber auch daran, weil OKC bisher n fetten Durchhänger hatte :D :P )
2. Die Qualität der Dominanz, die sie ausstrahlen, hat allerdings auch was mit den Gegnern zu tun. Klar, die Güte des Teams beeinflusst das SOS, sodass der Spielplan leicht aussieht. Aber: Wie Fabian aufgezählt hat, waren da bisher wirklich sehr, sehr viele Graupenteams dabei. Keine Spurs, keine Thunder, keine Cavs. Nicht mal irgendwelche defensivstarken Mauer-Teams wie Miami oder Utah. Dazu kommt: viele (vermeintliche) Top-Teams hatten und haben zu Saisonbeginn in diesem Jahr z.T. massive Probleme: Houston, Memphis, auch Thunder und Clippers, Teams wie NOP sowieso. Und gegen die positiven Überraschungen wie Dallas oder Miami mussten die Warriors eben noch nicht spielen. Dagegen sind die Warriors eben super in Form und haben keine Verletzten. Und so kommt eins und eins zusammen: ein Top-Team in Top-Form, ein recht einfacher Spielplan und schwächelnde Gegner.
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#58

Beitrag von Martin Sobczyk » 29.11.2015, 19:42

Fabian Thewes hat geschrieben:
NOch ein paar Worte zum Schedule: Dass die Warriors den bislang einfachsten Schedule hatten: dazu stehe ich erstmal weiterhin. Von den 18 Partien waren 2x die Pelicans, 2x die Kings, die am Anfang der Saison völlig neben sich stehenden Rockets (die auch sonst extrem viel verlieren, nicht nur gegen die Warriors!), die Lakers, die Nets. Nur 4 Partien von den 18 waren gegen Gegner mit einer jetzigen positven Bilanz (da sind die Grizzlies schon drin!). Selbst wenn man die Clippers, die eine ausgeglichene Bilanz haben dazu zählt, weil wohl absehbar ist, dass sie wieder positiv sein werden, wären es nur 6 von 18 Begegnungen! Dazu wie gesagt mehr Heim- als Auswärtsspiele. Was braucht es noch, um zu zeigen, dass der Schedule leicht ist? :?: :?: :?:

@Martin: ist wohl auch eine Antwort für dich. ;)
Natürlich war es nicht extrem schwer, schließlich fehlen einfach die Spurs, OKC und die Cavs. Aber im ersten Post schreibst du von 2,5x so einfach wie alle anderen und das sehe ich halt nicht so bzw. haben sie halt auch ihren Anteil dran, dass es rückblickend besonders einfach wirkt. Eher leicht als schwer, kann man natürlich unterstreichen, aber ich würde einfach mal behaupten, dass jede historische Serie von einem leichteren Schedule profitiert hat. Selbstverständlich würden sie (zumindest wahrscheinlich :mrgreen: ) nicht bei 18-0 stehen, wenn sie schon 2 x gegen Cavs, Spurs und OKC rangemusst hätten. Dennoch ist eine 18-0 Serie einfach historisch beeindruckend und es gab schon zig großartige Teams, die ebenso freundliche Schedules hatten, aber denen es halt nicht gelang.

Grundsätzlich noch mal als "Ausgleich" zu den vielen Heimspielen. Die Warriors mussten schon fünf mal b2b ran und dabei war das zweite Spiel immer in einer anderen Arena als das erste Spiel. Zum Vergleich: Die Cavs und Spurs hatten bislang nur jeweils drei b2b-Spiele (OKC vier).
Zuletzt geändert von Martin Sobczyk am 29.11.2015, 19:42, insgesamt 1-mal geändert.

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#59

Beitrag von Sebastian Hansen » 29.11.2015, 19:59

Ich denke mal, Fabian (und auch mir) geht es weniger um die historische Einordnung der Serie, sondern um den Vergleich Warriors <-> Rest der Liga.
Die Mecs in 2014:
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#60

Beitrag von Martin Sobczyk » 29.11.2015, 20:01

@Sebastian
Fabian Thewes hat geschrieben:
Ich bin mal die Schedules der letzten 20 Jahre über eine ganze Saison durchgegangen und kein einziges Team hatte überhaupt einen Schedule, wo der durchschnittliche Gegner schlechter als -1 gewesen ist. Die logische Schlussfolgerung: der bisherige Spielplan der Warriors ist ca. 2 einhalb so einfach wie der einfachste Schedule der letzten 20 Jahre. :lol: Oder anders ausgedrückt: das Team, welches in den letzten 20 Jahren den einfachsten Schedule der NBA hatte, hatte im VErhältnis zu den Warriors einen fast drei mal so schwierigen Spielplan. :mrgreen:

Zur historischen Einordnung der Serie ist es meiner Ansicht nach unabdingbar, diesen für die Warriors äußerst glücklichen Umstand mit zu beachten.

Wenn es in diesem Abschnitt nicht um historische Einordnung geht, dann weiß ich auch nicht. ;)
Zuletzt geändert von Martin Sobczyk am 29.11.2015, 20:01, insgesamt 2-mal geändert.

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#61

Beitrag von Sebastian Hansen » 29.11.2015, 20:04

Ah Fuck, undeutlich gelesen :D
Gut, aber mir zumindest geht es nicht um die historische Einrichtung; mir ist das eigentlich egal, wie gut irgendwelche früheren Teams waren, weil mir geht es (zurzeit) zumindest darum, wer in dieser Saison wie gut spielt und wer den Titel holt. Und zur Spielstärke der Warriors hab ich ja schon was geschrieben :D
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#62

Beitrag von Martin Sobczyk » 09.12.2015, 22:11

Fabian Thewes hat geschrieben: Die Warriors haben - mit großen Abstand - den einfachsten Schedule der NBA bislang. Und das liegt nicht nur daran, dass sie 2 Heimspiele mehr als Auswärtsspiele hatten (das findet in der Statistik - zum Vorteil der Warriors - gar keine Anwendung, sonst wäre es noch krasser!).

Ich bin mal die Schedules der letzten 20 Jahre über eine ganze Saison durchgegangen und kein einziges Team hatte überhaupt einen Schedule, wo der durchschnittliche Gegner schlechter als -1 gewesen ist. Die logische Schlussfolgerung: der bisherige Spielplan der Warriors ist ca. 2 einhalb so einfach wie der einfachste Schedule der letzten 20 Jahre. :lol:
Gerade zeigt sich etwas wieviel das SRS zumindest zu diesem Zeitpunkt der Saison wert ist. Nach unserer Diskussion gab es folgende fünf Spiele

Mon @ Utah Jazz
Wed @ Charlotte Hornets
Sat @ Toronto Raptors
Sun @ Brooklyn Nets
Tue @ Indiana Pacers

die auch als relativ einfach gesehen wurden. Trotzdem ist das SOS der Warriors "nur" noch bei -1,51.
Aber das nur am Rande.

Die härteste Partie des Auswärtstrips hat man fast schon senasationell gemeistert. 79 Punkte in Hälfte Eins gegen die eigentlich starken Pacers sind eine krasse Ansage. Man steht bei 23-0 und jetzt kommen wieder vermeintlich fünf einfache Spiele.
@Boston
@Milwaukee
Phoenix
Milwaukee
Utah

Demnach ist ein 28-0 bis zum 25.12 ziemlich realistisch (in der Zeit müsste das SOS eigentlich wieder anwachsen). Und dann hätte man am 25.12 ein Spiel gegen die Cavs.

Generell ist der Spielplan aber tatsächlich interessant. Im letzten Monat der RS trifft man dann 3 x auf die Spurs, darunter sind zwei der letzten vier Spiele gegen San Antonio.

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#63

Beitrag von Fabian Thewes » 09.12.2015, 22:42

Gerade diese 5 Teams zeigen doch, dass das System schon jetzt funktioniert, denn das war kein einfaches programm, was uns auch das SRS zeigt! Die Hornets, Raptors und Pacers waren allesamt mindestens +3 Teams, eben weil sie bislang sehr überzeugenden Basketball spielen. Das wird auch deutlich, wenn man sich die sonstigen Stats dieser Teams anschaut. Und deswegen ist es auch sehr gut nachvollziehbar, wieso der Schedule wieder schwieriger bewertet wird, denn er ist eben auch. Insofern ist das, worauf du hinweist kein Argument gegen die Metrik, sondern dafür. Es unterstützt meine Ansicht. ;)

Und jetzt wird der Schedule eben wieder relativ leicht. Insofern ein großes Kompliment, wie man die letzten Spiele so überzeugend gestaltet hat.

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#64

Beitrag von Martin Sobczyk » 09.12.2015, 23:58

Fabian Thewes hat geschrieben:Gerade diese 5 Teams zeigen doch, dass das System schon jetzt funktioniert, denn das war kein einfaches programm, was uns auch das SRS zeigt! Die Hornets, Raptors und Pacers waren allesamt mindestens +3 Teams, eben weil sie bislang sehr überzeugenden Basketball spielen. Das wird auch deutlich, wenn man sich die sonstigen Stats dieser Teams anschaut. Und deswegen ist es auch sehr gut nachvollziehbar, wieso der Schedule wieder schwieriger bewertet wird, denn er ist eben auch. Insofern ist das, worauf du hinweist kein Argument gegen die Metrik, sondern dafür. Es unterstützt meine Ansicht. ;)

Und jetzt wird der Schedule eben wieder relativ leicht. Insofern ein großes Kompliment, wie man die letzten Spiele so überzeugend gestaltet hat.
Muss mich erst dran gewöhnen wie "stark" der Osten aktuell ist, auch wenn ich es selbst oft genug erwähne. :mrgreen:
Ich hatte aber auch im Hinterkopf die Aussage "Tja, wenn Utah, Toronto und Indiana die anspruchsvollsten Gegner sind, hast du vor allem eines: einen einfachen Spielplan^^", aber die war von Sebastian Hansen und nicht dir. Des Weiteren war mir nicht bewusst, dass die Hornets ein +3,89 Team sind oder sein sollen. Dennoch waren halt auch die Nets dabei, weshalb ich den Sprung von knapp 0,8 Punkten im S0S schon viel fand, wenn man bedenkt, dass die ganze Range sich nur von +2,09 bis -1,93 erstreckt aktuell.

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#65

Beitrag von Jonathan Walker » 22.12.2015, 17:58

Martin Sobczyk hat geschrieben: Generell ist der Spielplan aber tatsächlich interessant. Im letzten Monat der RS trifft man dann 3 x auf die Spurs, darunter sind zwei der letzten vier Spiele gegen San Antonio.
Was ziemlich schade ist, denn die Spurs schonen da vielleicht schon ihre Stars.

Im Februar-März müssen die Warriors dann auch innerhalb von drei Wochen drei mal gegen OKC ran. Eine etwas unglückliche Verteilung der Matchups im Spielplan, aber dafür wird es schon seine Gründe geben.
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#66

Beitrag von Sebastian Hansen » 31.12.2015, 12:26

Jemand das Spiel gesehen und kann eine Zusammenfassung geben, warum die Offense ohne Curry nicht lief? Das Passsystem müsste doch auch so gehen, halbwegs jedenfalls.
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#67

Beitrag von Julian Lage » 31.12.2015, 12:53

Sebastian Hansen hat geschrieben:Jemand das Spiel gesehen und kann eine Zusammenfassung geben, warum die Offense ohne Curry nicht lief? Das Passsystem müsste doch auch so gehen, halbwegs jedenfalls.
Muss es noch anschauen, aber es ist logisch, dass z.B. Livingston komplett anders verteidigt wird. Greens Pässe entstehen ja oft dadurch, dass GSW nach Doppeln gegen Curry 4 gegen 3 spielen kann. Currys Rolle kann kein anderer Spieler auch nur annähernd reproduzieren - am ehesten noch Thompson, denke ich, aber der ist auch nicht ganz auf der Höhe.
Ich würde es auch gar nicht so negativ sehen, dass die Warriors so abhängig von Curry sind (oder positiver formuliert: Auf ihn zugeschnitten). Wenn er in den Playoffs nicht fit sei sollte, gewinnt das Team eh nichts.
@JLage_GtG

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#68

Beitrag von Sebastian Hansen » 31.12.2015, 14:06

Klar, wenn man den besten Spieler aus einem auf Stars zugeschnittenen Team rausnimmt (wie es fast alle Top-Teams sind), ist das Team deutlich schlechter. Ich hatte eben nur gedacht, dass Golden State inzwischen ähnlich wie die Spurs funktioniert. Das heißt, zwar abhängig von den Stars, aber doch auch in der Lage, ohne Stars zu gewinnen.
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#69

Beitrag von Matthias Holtermann » 31.12.2015, 15:02

Auf RealGM schreiben se schon Curry hätte wegen diesem Spiel, in dem er nicht gespielt hat, den MVP-Award gewonnen.
Aber besonders die Höhe des Losses würde ich nicht nur der Abwesenheit Curry's zuschreiben.
Die Warriors haben sich total outrebounden lassen (37-52) und waren auch defensiv nicht annähernd auf ihrem Niveau (122 Per100 kassiert anstatt sonst durchschnittlich 102 Per100). Gerade die 2 Dinge sollten eig. auch ohne Curry funktionieren.

Und offensiv ist es doch klar, dass es mal hapert, wenn der absolute Go-To-Guy (32.3% USG) erst das 3te Game in 2 Jahren verpasst. Selbst so eine hohe Usage von 28.9% wie Curry im letzten Jahr, haben die Spurs schon seit 7 Jahren nicht mehr im Team gehabt.
Ich glaube schon, dass die Warriors auch offensiv ohne Curry ein besseres Bild abgeben könnten, wenn sie nicht zu sehr daran gewöhnt wären, von ihm gecarried bzw. geführt zu werden.
Zuletzt geändert von Matthias Holtermann am 31.12.2015, 15:04, insgesamt 1-mal geändert.

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#70

Beitrag von Fabian Thewes » 31.12.2015, 15:09

Stimme Matthias zu.

Was mir auffällt sind die Netpoints von dieser Saison. Die Warriors sind diese Saison auch ohne Curry ein +7 Team, was ein großer Unterschied zur letzten Saison war, wo sie ohne ihn negativ abschnitten. Insofern haben sie sicherlich die Mittel, auch ohne ihren Franchiseplayer zu überzeugen bzw. sich besser zu präsentieren. Blöd ist es natürlich, wenn außer Curry auch Barnes, Barbosa und Ezeli fehlen. Gegen die Mavs auwärts kann man dann mal verlieren.

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#71

Beitrag von Fabian Thewes » 31.12.2015, 15:10

Sebastian Hansen hat geschrieben:Klar, wenn man den besten Spieler aus einem auf Stars zugeschnittenen Team rausnimmt (wie es fast alle Top-Teams sind), ist das Team deutlich schlechter. Ich hatte eben nur gedacht, dass Golden State inzwischen ähnlich wie die Spurs funktioniert. Das heißt, zwar abhängig von den Stars, aber doch auch in der Lage, ohne Stars zu gewinnen.
Würde nicht so viel in ein einziges Spiel interpretieren. Wie gerade geschildert, schneiden die Warriors auch ohne Curry auf dem Feld diese Saison sehr gut ab.

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#72

Beitrag von Pillendreher » 31.12.2015, 15:13

Wo nehmt ihr denn die Werte her? Laut den Stats von NBA.com stehen die Warriors ohne Curry auf dem Feld bei -7.

http://stats.nba.com/team/#!/1610612744 ... /advanced/

Auch BKRef sagt doch das gleiche.

http://www.basketball-reference.com/pla ... -off/2016/

Hast du dich da verlesen, Fabian?

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#73

Beitrag von Matthias Holtermann » 31.12.2015, 15:24

Fabian Thewes hat geschrieben:Die Warriors sind diese Saison auch ohne Curry ein +7 Team, was ein großer Unterschied zur letzten Saison war, wo sie ohne ihn negativ abschnitten.
Woher hastn du die Info?
Laut nba.com on/off-court-comparison sind es eher -7 :?:
Was aber auch absolut kein Wunder wäre, da Dray und Thompson oft auch gleichzeitig mit Curry gebencht wurden.

http://stats.nba.com/vs/#!/advanced?Tea ... rID=201939

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#74

Beitrag von Fabian Thewes » 31.12.2015, 15:26

Jepp, habe mich verlesen... Danke für den Hinweis! :tup:

Dann ist meine Argumentation natürlich hinfällig. Offenbar haben die Warriors auch diese Saison große Probleme ohne Curry zu bestehen... :mrgreen:

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#75

Beitrag von Julian Lage » 31.12.2015, 17:13

Matthias Holtermann hat geschrieben: Aber besonders die Höhe des Losses würde ich nicht nur der Abwesenheit Curry's zuschreiben.
Die Warriors haben sich total outrebounden lassen (37-52) und waren auch defensiv nicht annähernd auf ihrem Niveau (122 Per100 kassiert anstatt sonst durchschnittlich 102 Per100). Gerade die 2 Dinge sollten eig. auch ohne Curry funktionieren.
Das ist ein guter Punkt, man darf auch nicht ignorieren, dass die Mavs wirklich gut gespielt haben. Das sah streckenweise nach einem echten Klassenunterschied aus, aber nicht in die Richtung, die man zumindest mit Curry erwartet hätte. Gute Ballbewegung, Defense, Einsatz (Pachulia mit 8 Orebs!), dazu sind die Würfe gefallen (>50% 3er)... Das sollte man nicht komplett außer acht lassen, wenn man alles auf Curry schiebt.
@JLage_GtG

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