Phoenix Suns

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Coach K
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Phoenix Suns

#3001

Beitrag von Coach K » 04.07.2019, 08:32

Mir gefällt richtig gut was die Suns hier machen.
Jones von mir am Anfang sehr belächelt scheint einen klaren Plan zu haben und diesen zieht er auch durch.

Er mistet den Kader aus, gibt Teamcancer ab und holt Spieler die eine klare Rollen haben und denen ihre Stärke zu Ayton und Booker passt.

Das man Melton dazu abgeben muss finde ich persönlich nicht schlimm. Mit Carter bekommt man einen Spieler der ein Kämpfer vor dem Herren ist und schon im Training seine Mitspieler so verteidigen wird das diese denken es ist Gametime.

Korver hätte ich persönlich ganz gut gefunden bei den Suns, wenn man aber sein Capspace braucht dann ist es auch okay.
Das Team ist nicht rund aber sieht für mich endlich mal wieder wie ein NBA Team aus.

Rubio/Booker/Oubre/Saric/Ayton ist schon mal eine deutlich bessere S5 als die letzten Jahre zusammen.

Jerome/Johnson/Bridges/Baynes von der Bank und du hast auch eine ordentliche Rotation.
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#3002

Beitrag von STAT » 04.07.2019, 09:35

Coach K hat geschrieben:
04.07.2019, 08:32
Mir gefällt richtig gut was die Suns hier machen.
Jones von mir am Anfang sehr belächelt scheint einen klaren Plan zu haben und diesen zieht er auch durch.

Er mistet den Kader aus, gibt Teamcancer ab und holt Spieler die eine klare Rollen haben und denen ihre Stärke zu Ayton und Booker passt.

Das man Melton dazu abgeben muss finde ich persönlich nicht schlimm. Mit Carter bekommt man einen Spieler der ein Kämpfer vor dem Herren ist und schon im Training seine Mitspieler so verteidigen wird das diese denken es ist Gametime.

Korver hätte ich persönlich ganz gut gefunden bei den Suns, wenn man aber sein Capspace braucht dann ist es auch okay.
Das Team ist nicht rund aber sieht für mich endlich mal wieder wie ein NBA Team aus.

Rubio/Booker/Oubre/Saric/Ayton ist schon mal eine deutlich bessere S5 als die letzten Jahre zusammen.

Jerome/Johnson/Bridges/Baynes von der Bank und du hast auch eine ordentliche Rotation.
Ah da war schon vor mir jemand da. :D
Von mir gibt es noch die ausführliche Version.

Michael Clayton aka Ray Donovan aka James Jones hat vermutlich das mit dem Asset-Management noch nicht so richtig verstanden, aber ich finde man merkt da auch stark den Schatten von Jeff Bower. Das der Rebuild vom Rebuild nicht einfach wird, war klar. Ich habe nicht gewusst wie ich ca. mit 10 NBA-Spielern in die neue Saison gehen könnte, weil alles komplett an die Wand gefahren war. Nach wie vor glaube ich, dass man für jeden einzelnen Move, Vor – und Nachteile findet, allen voran Hobby-Manager wie ich.

Aber wie bereits gesagt, ich hatte auch keine andere Lösung das Haus aufzuräumen. Um endlich eine Kultur aufzubauen, mussten Köpfe rollen. Jones und Bower haben es durchgezogen und keine Rücksicht genommen, inkl. auf sich selbst. Was die Medien davon halten, wussten sie vorher und es ist ihn offensichtlich egal. Das Geschwätz der üblichen Verdächtigen kann man eh ignorieren.

Fakt ist:
Jones sprach ständig von „High Character Guys“, „Teamchemie“ und „IQ“. Seid der Verpflichtung von Monty ist ein klarer roter Faden erkennbar. Spielintelligenz und Playmaking drastisch rauf, Hohlbirnen raus. Jetzt gehe ich sicher von einem Oubre-Verbleib aus.

Point Guards:
Rubio und Jerome passen zu 100% ins Profil. Beides sind Playmaker, die sowohl defensiv als auch offensiv wissen was sie machen. Wie das mit Jerome in der NBA funktioniert, wird man sehen. Er unterscheidet sich mit seinen Skills allerdings deutlich zu den früheren Point Guards im Team. Okobo und Lecque sind dahinter als Upside Prospects. Mal schauen was noch mit Okobo passiert. Der kann sich in der SL auch nochmal beweisen. Das Playmaking wurde jedoch drastisch verbessert.

Shooting Guards:
Booker ist klar. Tyler Johnson ist ein Arbeiter und grundsolider NBA-Spieler. Ich glaube in Lineups neben Jerome passt er ganz gut. Auch er weiß was er kann und was er nicht kann, siehe Rubio und Jerome. Das ist neben Booker und Ayton goldwert. Niemand wird Ayton und Booker die Würfe wegnehmen.

Small Forwards:
Der Logjam ist endlich bereinigt und noch viel endlicher: Das Wing Theater ist vorbei. TJ Warren passte mit seinem Skillset überhaupt nicht ins Team. Bei den Pacers ist er gut aufgehoben. Ich denke das ist für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation. Von außen sieht der Salary Dump wieder eher schlecht für die Suns aus, aber das ist die Schuld von McD und Co. Hier sind jetzt Mikal und Cam Johnson zu nennen. Mikal ist der perfekte Komplementärspieler für Book und Ayton. Über ihn wurde auch genug gesagt. Er hat sein Playmaking und seine Offense verbessert. Ich gehe davon aus, dass Mikal einen Sprung nach vorne macht und ein ganz wichtiger Faktor wird. Auch Mikal passt ins Profil. Hoher IQ, er weiß was er kann und er nimmt keine Würfe weg, zudem großes Two-Way-Potential. Cam dagegen ist der potentielle Eliteshooter, den dieses Team gebraucht hat. Das Spacing war häufig ein Problem. Jones hat gesagt, es kommen ihm keine 19-jährigen mehr ins Haus, was ich total unterstütze! (mit Lecque ist ja doch einer gekommen) Sowohl Mikal als auch Cam können gemeinsam koexistieren und passen auch neben Point Book, neben Jerome, neben Rubio und Tyler Johnson. Auch in Smallball Lineups sind alle Spieler nebeneinander vorstellbar. Es sollten genug Minuten für alle da sein, da Warren und Jackson weg sind. Der Abgang von Jackson sorgt alleine für 5 Siege.

Dann kommt noch Kelly. Der bringt gleich ein ganzes Arsenal an anderen Skills mit und dürfte wohl der letzte Low-IQ-Spieler im Kader sein. Aber hier ist es okay. Seine Qualitäten sind u.a. wissenschaftlich nicht messbar. Er ist der legitime Nachfolger von PJ Tucker und wenn wir zurück an die Kultur-Sache gehen, ist Oubre vielleicht die wichtigste Personalie von allen. Dritte Scoring Option, Defense, High Energy, Self-Creation, Upside, Seele. Oubre kann die dritte Banane in einem guten Team werden. Es gibt Fragzeichen bezüglich Effizienz, Teamdefense und Decision Making, aber das Talent von dem Jungen ist unübersehbar. Außerdem ist Kelly Kult.

Power Forwards:
Huh? Was ist denn das für eine neue Spezies? Über Jahre hinweg wurde diese Position von Chriss, Bender und niemandem bekleidet. Mir wird schon wieder schlecht. Ich bin weder von Saric noch von Frank the Tank ein Fan, aber der Plan ist offensichtlich. Alle Moves sind ein Investment in Booker und Ayton. Ich hätte mir da noch ein bisschen mehr Athletik und Defense gewünscht, aber gut. Es ist jetzt wie es ist. Sowohl Saric als auch Kaminsky passen erneut ins Profil von Jones.

Center:
Ayton ist klar. Baynes auch. Ich würde mir hier z.B. Big Sauce noch als Ergänzung wünschen und dann lassen wir es gut sein. Rimprotection und Helpdefense sind eine große Baustelle im Frontcourt und hier müssen jetzt alle Ayton in die Pflicht nehmen. Gut so.

Ich habe mir mal zwei Lineups überlegt:

Point Book – Tyler Johnson – Mikal – Saric – Baynes
Rubio – Jerome – Cam – Kelly – Ayton

Das ist mMn kein Playoff-Kader, vor allem im Westen, aber man kann damit arbeiten. Viele Lineups sind vorstellbar. Zudem wurde das Durchschnittsalter extrem erhöht. Was vor allem wichtig ist, wir sprechen nicht mehr nur von 19-jährigen oder 32-jährigen. Jones hat das riesige Problem mit dem Alter gelöst und auch Spieler addiert, die 25 und 27 Jahre alt sind.

Seid Booker (2015) wurden drei Spieler dazu addiert, die Qualität nachgewiesen haben. Ayton war dank der Lotteryfee ein großes Glück und auch der Trade für Mikal, den ich immer verteidigt habe, war ein großes Glück. Dieser ach so tolle Miami Firstrounder wird von Team zu Team getradet (der ist doch so mega wertvoll oder nicht?) und welch Überraschung, Pat Riley findet immer einen Weg jemanden wie Jimmy Butler zu holen. Dann fiel einem Oubre in den Schoß, dank dem Brooks-Fiasko und der Verzweiflung von Ernie.

Das war’s. Das sind auch die vier Spieler die noch da sind. Die Suns benötigen einen Rebuild vom Rebuild und man muss mit dem heutigen Tag einen Strich machen. Ob die Moves von Jones nun gut oder schlecht waren, wird man sehen. Es ist notwendig, nach 20 Spielen zu urteilen und nicht schon wieder nur blind draufzuschlagen, auch wenn es Mode geworden ist. Um zu verstehen was Jones da gemacht hat, muss man vielleicht 9 Jahre Leid, Kummer, Schmerz und Drama mitgemacht haben.

Die Suns müssen jetzt den Brooklyn-Weg gehen und das Heil darin suchen, wieder relevant zu werden. Dieses Team muss so schnell wie möglich wieder auf die Landkarte der NBA. Der Kader ist deutlich stärker und deutlich ausgewogener. Ich habe gesagt ich verteidige den Laden nicht mehr, aber Jones kann nichts dafür, was alles verbrochen wurde. Er zahlt jetzt den Preis für die Taten der Vorgänger. Das man selbst Rubio überbezahlen muss, sagt alles.

Noch ein passender Tweet von einem Suns-Fan, welchen ich gerade gefunden habe:
Cleaning up McDonough’s mess was a painful task. Glad it’s over. Legitimately excited to see what this team looks like without giving significant minutes to three of the worst guards in the league last year (JJ, Crawford, Canaan) and without starting a rookie PG half the time.
Kann mich da nur anschließen. Ich bin froh das es vorbei ist. Es gilt jetzt wieder dafür zu sorgen, dass man in Zukunft über die Suns wie über die Kings spricht. Auch die Sixers haben gezeigt, dass es sehr schnell geht und die Wahrnehmung sich rasch ändert. Es gibt nur noch ein Heilmittel und das ist Spiele gewinnen und konkurrenzfähig sein. Ich hätte einiges anders wie Jones gemacht und bin nicht ganz zufrieden, aber wenn ich den Kader anschaue UND die Vergangenheit nicht ignoriere, dann ist das schon okay.

Man hat immerhin noch alle eigenen Firstrounder und aus einem völlig missratenem Rebuild steht man trotzdem mit zwei potentiellen Stars und zwei potentiell sehr, sehr guten Rollenspielern da. Es könnte schlimmer sein und man ist damit schon ein Schritt weiter wie damals Brooklyn. Das Haus ist jetzt aufgeräumt. In Sachen Asset-Management muss es wieder besser werden, wenn man seine Ressourcen wieder besser nutzen möchte.

Wenn das mit Rozier stimmt, vermute ich, dass alles verloren ist. Danke Michael Jordan. Danke Ernie Grunfeld, danke Lotteryfee für Ayton und danke McD für Devin Booker. Über alles andere legen wir ab sofort den Mantel des Schweigens.
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Jonathan Walker
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#3003

Beitrag von Jonathan Walker » 05.07.2019, 12:52

STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
Michael Clayton aka Ray Donovan aka James Jones hat vermutlich das mit dem Asset-Management noch nicht so richtig verstanden, aber ich finde man merkt da auch stark den Schatten von Jeff Bower.


Finde ich auch. Diese Offseason erinnert schon stark an die Detroit "Wir zahlen was die fordern, wenn wir die Spieler haben wollen" Pistons, als Bower da im FO saß. Nach den ersten paar Moves sind meine Erwartungen derartig in den Keller gerauscht, dass ich bei Kaminsky und jetzt dem Melton-Trade schon abgestumpft bin. Und trotzdem nervt es mich noch.
STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
Spielintelligenz und Playmaking drastisch rauf, Hohlbirnen raus. Jetzt gehe ich sicher von einem Oubre-Verbleib aus.


Ich liebe Kelly, aber siehst du den Widerspruch? :mrgreen:

EDIT: Ja, siehst du, wie ich unten lese.
STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
Point Guards:
Rubio und Jerome passen zu 100% ins Profil. Beides sind Playmaker, die sowohl defensiv als auch offensiv wissen was sie machen. Wie das mit Jerome in der NBA funktioniert, wird man sehen. Er unterscheidet sich mit seinen Skills allerdings deutlich zu den früheren Point Guards im Team. Okobo und Lecque sind dahinter als Upside Prospects. Mal schauen was noch mit Okobo passiert. Der kann sich in der SL auch nochmal beweisen. Das Playmaking wurde jedoch drastisch verbessert.


Carter?

Rubio war auf meiner Liste auch weit oben. Im Vergleich mit dem Markt und anderen, passenderen Spielern wie Beverley oder Satoransky finde ich den Deal allerdings etwas zu teuer. Dass man dadurch noch den Melton-Deal machen musste, macht die Sache nicht besser.

Ich denke, dass sich Jerome und Carter um die Backup-Minuten streiten werden. Vielleicht bekommen beide auch Minuten nebeneinander, da sie sich ganz gut ergänzen. Lecque kommt in die G-League. Ich wäre überrascht, wenn Okobo die Rotation knackt oder am Ende der Saison noch bei den Suns ist.
STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
Shooting Guards:
Booker ist klar. Tyler Johnson ist ein Arbeiter und grundsolider NBA-Spieler. Ich glaube in Lineups neben Jerome passt er ganz gut. Auch er weiß was er kann und was er nicht kann, siehe Rubio und Jerome. Das ist neben Booker und Ayton goldwert. Niemand wird Ayton und Booker die Würfe wegnehmen.


Ich denke auch, dass die Rotation da passt und ganz okay ist. Ich hätte Melton gerne noch als defensive Option gegen größere Guards gehabt, aber vielleicht kann Carter das ja übernehmen.
STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
Small Forwards:
Der Logjam ist endlich bereinigt und noch viel endlicher: Das Wing Theater ist vorbei. TJ Warren passte mit seinem Skillset überhaupt nicht ins Team. Bei den Pacers ist er gut aufgehoben. Ich denke das ist für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation. Von außen sieht der Salary Dump wieder eher schlecht für die Suns aus, aber das ist die Schuld von McD und Co.
Inwiefern? Ich finde nach wie vor, dass der Vertrag für TJ vollkommen in Ordnung ist. Dass man Warren dumpen musste, lag m.E. am Zeitpunkt, da zur Draft eben noch keiner seinen Capspace binden wollte - bis auf die Pacers. Die haben ein Schnäppchen gemacht. Schwachsinnig vom FO, den Trade unbedingt zur Draft machen zu wollen. Was kann McD dafür?
STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
Hier sind jetzt Mikal und Cam Johnson zu nennen. Mikal ist der perfekte Komplementärspieler für Book und Ayton. Über ihn wurde auch genug gesagt. Er hat sein Playmaking und seine Offense verbessert. Ich gehe davon aus, dass Mikal einen Sprung nach vorne macht und ein ganz wichtiger Faktor wird. Auch Mikal passt ins Profil. Hoher IQ, er weiß was er kann und er nimmt keine Würfe weg, zudem großes Two-Way-Potential. Cam dagegen ist der potentielle Eliteshooter, den dieses Team gebraucht hat. Das Spacing war häufig ein Problem. Jones hat gesagt, es kommen ihm keine 19-jährigen mehr ins Haus, was ich total unterstütze! (mit Lecque ist ja doch einer gekommen) Sowohl Mikal als auch Cam können gemeinsam koexistieren und passen auch neben Point Book, neben Jerome, neben Rubio und Tyler Johnson. Auch in Smallball Lineups sind alle Spieler nebeneinander vorstellbar. Es sollten genug Minuten für alle da sein, da Warren und Jackson weg sind. Der Abgang von Jackson sorgt alleine für 5 Siege.

Dann kommt noch Kelly. Der bringt gleich ein ganzes Arsenal an anderen Skills mit und dürfte wohl der letzte Low-IQ-Spieler im Kader sein. Aber hier ist es okay. Seine Qualitäten sind u.a. wissenschaftlich nicht messbar. Er ist der legitime Nachfolger von PJ Tucker und wenn wir zurück an die Kultur-Sache gehen, ist Oubre vielleicht die wichtigste Personalie von allen. Dritte Scoring Option, Defense, High Energy, Self-Creation, Upside, Seele. Oubre kann die dritte Banane in einem guten Team werden. Es gibt Fragzeichen bezüglich Effizienz, Teamdefense und Decision Making, aber das Talent von dem Jungen ist unübersehbar. Außerdem ist Kelly Kult.
Kann ich alles unterschreiben - auch wenn mir nicht gefällt, wie man an diesen Punkt gelant ist. Und Kelly muss auch erstmal unterschreiben.
STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
Power Forwards:
Huh? Was ist denn das für eine neue Spezies? Über Jahre hinweg wurde diese Position von Chriss, Bender und niemandem bekleidet. Mir wird schon wieder schlecht. Ich bin weder von Saric noch von Frank the Tank ein Fan, aber der Plan ist offensichtlich. Alle Moves sind ein Investment in Booker und Ayton. Ich hätte mir da noch ein bisschen mehr Athletik und Defense gewünscht, aber gut. Es ist jetzt wie es ist. Sowohl Saric als auch Kaminsky passen erneut ins Profil von Jones.
Bereits jetzt der Weak Spot im Kader. Hätte man einfach Brandon Clarke hinter Saric im Kader, könnte ich mit ihm sehr gut leben. Bringt etwas Shooting und Passing. In Kaminsky hat man eine schlechtere Kopie von Saric, bei der ich mir nicht sicher bin, ob er überhaupt ein NBA-Spieler ist. Und dann zahlt man dem auch noch die R-MLE über zwei Jahre. :stupid:

Mögliche Alternativen wären gewesen: Vonleh oder JaMychal Green (als Combo-Big), Layman oder Jerebko (als besserer Shooter), Hollis-Jefferson oder Bell als athletischer, defensiver Gegenpol zu Saric... selbst Stanley Johnson, Trey Lyles oder Jabari Parker hätten mir als Backups wohl besser gefallen als Kaminsky.

Ich habe schon gar keine Lust mehr, mir über potentielle Transaktionen Gedanken zu machen, weil Jones und Bower eh irgendwas völlig abwegiges machen. Statt an #6 Culver zu draften wird für Saric runtergetradet. Man dumpt Warren und nutzt den Space nicht in der FA, sondern für Saric und Baynes. An #11 wird dann für Cam Johnson extrem gereacht. Man stretcht Jackson nicht, sondern verschenkt noch Melton und weiter 2nds, als hätte man keine andere Wahl. Kaminsky für die R-MLE... Und am Ende steht ein Team aus Spezialisten und Vets, das niemanden verteidigen kann und in dem Booker der einzige ist, der sich einen Wurf kreieren kann. Vielleicht noch Oubre. Ich kann mir das nicht schönreden.
STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
Center:
Ayton ist klar. Baynes auch. Ich würde mir hier z.B. Big Sauce noch als Ergänzung wünschen und dann lassen wir es gut sein. Rimprotection und Helpdefense sind eine große Baustelle im Frontcourt und hier müssen jetzt alle Ayton in die Pflicht nehmen. Gut so.
Big Sauce wäre cool, ja. Oder noch einen Springer. Dieses Team hat unglaublich wenig Athletik. Ayton und Oubre (und Lecque) sind überdurchschnittlich, der Rest unterdurchschnittlich, teils am unteren Ende der NBA-Skala (Jerome, Saric, Kaminsky, Rubio, C. Johnson...).
STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
Dieser ach so tolle Miami Firstrounder wird von Team zu Team getradet (der ist doch so mega wertvoll oder nicht?)
Du tust so, als wäre der Pick verschenkt worden. Die Sixers haben dafür (und Shamet) Tobias Harris bekommen, den man jetzt noch 5 Jahren gebunden hat.
STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
und welch Überraschung, Pat Riley findet immer einen Weg jemanden wie Jimmy Butler zu holen.
Mal sehen, wo Miami mit dem 32-jähirgen Butler dann 2021 steht... Stand heute hat sich das Team aus meiner Sicht nicht wirklich verbessert und hat kaum Möglichkeiten, den Kader zu verstärken.
STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
Das war’s. Das sind auch die vier Spieler die noch da sind. Die Suns benötigen einen Rebuild vom Rebuild und man muss mit dem heutigen Tag einen Strich machen. Ob die Moves von Jones nun gut oder schlecht waren, wird man sehen. Es ist notwendig, nach 20 Spielen zu urteilen und nicht schon wieder nur blind draufzuschlagen, auch wenn es Mode geworden ist. Um zu verstehen was Jones da gemacht hat, muss man vielleicht 9 Jahre Leid, Kummer, Schmerz und Drama mitgemacht haben.
Habe ich mitgemacht und ich sehe den Plan. Aber wie man da gerade hinkommt, schmeckt mir gar nicht. Das ist einfach nur schlechtes Management, sorry. Da gibt's auch nichts dran schönzureden. Andere Franchises kommen auch an ihre Ziele, ohne jede Transaktion zu verlieren. Siehe Hawks, Nets, Clippers, Grizzlies, usw. Die mussten auch "aufräumen", haben dabei aber ihre Assets verbessert, nicht verschenkt. Selbst wenn man nach der Saison irgendwie besser dasteht (30+ Siege) - wovon ich mit diesem Kader nicht zwingen ausgehen würde - hätte man da auch anders hinkommen können. Oder für diese Preise bessere Spieler holen können.
STAT hat geschrieben:
04.07.2019, 09:35
Man hat immerhin noch alle eigenen Firstrounder und aus einem völlig missratenem Rebuild steht man trotzdem mit zwei potentiellen Stars und zwei potentiell sehr, sehr guten Rollenspielern da. Es könnte schlimmer sein und man ist damit schon ein Schritt weiter wie damals Brooklyn. Das Haus ist jetzt aufgeräumt. In Sachen Asset-Management muss es wieder besser werden, wenn man seine Ressourcen wieder besser nutzen möchte.
Nur leider haben wir nicht Sean Marks. Dass man noch immer solide dasteht, liegt nicht an James Jones und Co., sondern daran, dass McD im Rebuild einfach extrem viele Assets angesammelt hatte (und PHX schlecht war). Da konnten jetzt vier Top-8-Picks (!) in der Versenkung verschwinden, in jedem Trade und beim FA-PG draufgezahlt werden und man steht immer noch okay da.

Es deutet für mich absolut nichts darauf hin, dass Jones und Bower auf einmal lernen, Assets zu evaluieren und Verhandlungen zu gewinnen. Aber hoffentlich muss ja nun auch erstmal nichts mehr verhandelt werden - außer mit dem Agenten Oubres. Bin gespannt auf den Vertrag. Der Typ ist gerade meine letzte Hoffnung wieder Bock zu bekommen, mir Spiele dieses Teams reinzuziehen.
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#3004

Beitrag von STAT » 05.07.2019, 16:21

Jonathan Walker hat geschrieben:
05.07.2019, 12:52
Finde ich auch. Diese Offseason erinnert schon stark an die Detroit "Wir zahlen was die fordern, wenn wir die Spieler haben wollen" Pistons, als Bower da im FO saß. Nach den ersten paar Moves sind meine Erwartungen derartig in den Keller gerauscht, dass ich bei Kaminsky und jetzt dem Melton-Trade schon abgestumpft bin. Und trotzdem nervt es mich noch.
Meine Erwartungen sind schon längst im Keller. Deshalb kann ich auch gar nicht mehr so kritisch wie früher sein. Ich glaube es hätte noch viel, viel schlimmer laufen können.

Bsp.:

Rozier (die Talentmaschine, welche Würfe wegnimmt und 35% Zweier trifft)
Jabari Parker (der mit seiner Mentalität Würfe wegnimmt und alle noch weiter nach unten zieht – da ist Ariza ein Goldschatz dagegen)
usw.

Wenn man am Boden liegt, sehen Rubio und Saric gar nicht so schlecht aus. Habe mich ja bereits geäußert was ich von den Spielern halte. Im Grunde mag ich keinen. Aber es ist zumindest noch irgendwie zu verschmerzen. :shock:
Jonathan Walker hat geschrieben:
05.07.2019, 12:52
Carter?
Ähm, die schlechtere Version von Melton? :lol: Dieses Signing habe ich bereits verdrängt. Ich kompensiere das in dem ich davon ausgehe, dass die „Point Guards“ Rubio, Jerome, Booker und Tyler Johnson heißen werden. Als ich das erste Mal die Stats von Carter gecheckt habe, hat mich der Schlag getroffen. Ohne Worte. :oops:
Jonathan Walker hat geschrieben:
05.07.2019, 12:52
Ich wäre überrascht, wenn Okobo die Rotation knackt oder am Ende der Saison noch bei den Suns ist.
Da Jones und Bower alles rauswerfen was von McD gekommen ist, kann man davon ausgehen. Warten wir mal ab wie die SL läuft. Allerdings muss ich sagen, dass ich zum ersten Mal seit langer Zeit die SL nicht anschaue. Das Interesse ist weg.
Jonathan Walker hat geschrieben:
05.07.2019, 12:52
Inwiefern? Ich finde nach wie vor, dass der Vertrag für TJ vollkommen in Ordnung ist. Dass man Warren dumpen musste, lag m.E. am Zeitpunkt, da zur Draft eben noch keiner seinen Capspace binden wollte - bis auf die Pacers. Die haben ein Schnäppchen gemacht. Schwachsinnig vom FO, den Trade unbedingt zur Draft machen zu wollen. Was kann McD dafür?
Klarer Fall von Kompensation Nr. 2. Ich bin einfach nur froh das es vorbei ist. Hauptsache Warren ist weg und wir haben einen Playmaker. Stichwort: meine Erwartungen sind im Keller.

McD?
Sarver und McD mache ich verantwortlich für das was sie hinterlassen haben. Das ein Azubi und Jeff „was sind Zweitrundenpicks?“ Bower da nicht viel dabei rausholen, war eigentlich abzusehen.

Der Wunsch nach einem Point Guard und mehr Balance (also Rubio rein und Warren raus), war größer als darauf zu achten was es kostet. Was soll ich von James Jones erwarten? Das er den abgebrühten Hunden in der NBA die Hosen auszieht? Das Aufräumen hat gekostet und ich bin davon ausgegangen. Es ist so gekommen wie von mir vermutet. Vor einigen Wochen hatte ich mit Simon eine Diskussion und ich habe versucht alle Spieler zu evaluieren. Danach war mir klar was passieren könnte und genau das ist eingetroffen. Es tut weh, aber das Resultat war alternativlos. Der Weg dahin ist diskutabel.

Mag sein, dass Jones und Bower bessere Deals hätten machen können, aber mich hätte es schwer gewundert, wenn man für Graupen wie Jackson oder Halbinvaliden wie Warren irgendwie etwas bekommen hätte, DAS GLEICHZEITIG AUCH HILFT. Ich denke man hat das intern ähnlich eingeschätzt und hat auf diesem Weg sein Glück versucht. Das kann man vollkommen zurecht kritisieren, aber ich bin der Ansicht, dieses Team war ein Desaster, viele Spieler am absoluten Value-Tiefpunkt und es war nur sehr schwer umsetzbar Devin Booker endlich etwas zu bieten.

Booker wird keinen Top Supporting Cast vorfinden, aber immerhin eine Truppe die man vielleicht als Supporting Cast bezeichnen könnte. Jetzt müssen wir abwarten was Monty da rausholt und ob Booker dieses Team mitziehen kann. (Ayton natürlich auch)
Jonathan Walker hat geschrieben:
05.07.2019, 12:52
Mögliche Alternativen wären gewesen: Vonleh oder JaMychal Green (als Combo-Big), Layman oder Jerebko (als besserer Shooter), Hollis-Jefferson oder Bell als athletischer, defensiver Gegenpol zu Saric... selbst Stanley Johnson, Trey Lyles oder Jabari Parker hätten mir als Backups wohl besser gefallen als Kaminsky.
Gehe ich voll mit, aber nicht mit Jabari. Mentalität rein, Loser raus. Bin da bei Jones. So einen Typen wie Jabari wünsche ich meinem größten Feind nicht. Das ist der Typ, der 2 Stunden vor dem Feierabend aufsteht, seinen Kollegen den Mittelfinger zeigt und ins Freibad geht. Jones versucht gerade diese Mentalität in Phoenix zu verändern und diese Mentalität ist/war in Phoenix. Erinnere dich an all die Lustlos-Auftritte, an all die Vets die ausgecheckt haben und was bei uns alles passiert ist. Positive Kultur und Jabari Parker schließt sich gegenseitig aus. Vielleicht kann ein Team wie die Warriors oder Spurs so ein Kaliber mitschleppen, aber ganz sicher nicht Phoenix.
Jonathan Walker hat geschrieben:
05.07.2019, 12:52
Du tust so, als wäre der Pick verschenkt worden. Die Sixers haben dafür (und Shamet) Tobias Harris bekommen, den man jetzt noch 5 Jahren gebunden hat.
Eine Protection wäre Pflicht gewesen. Auch das war schlechtes Management von McD. Aber den Value von dem Pick habe ich immer für überbewertet gehalten, auch wenn ich ihn nicht gedradet und behalten hätte. Mit Protection für Mikal = okay.

Ob der Pick ein Maxcontract für Tobias Harris wert ist, können wir gerne diskutieren. Ja...vielleicht doch lieber nicht. Das ist dann doch eher Suns-Niveau wie ich finde. Dann behalte ich lieber den Pick und schmier Jimmy Butler das ganze Jahr Honig um den Mund...oder trade Ben Simmons...oder mache noch viele andere Moves als das ich Harris 180 Mio. $ hinterherwerfe.
Jonathan Walker hat geschrieben:
05.07.2019, 12:52
Habe ich mitgemacht und ich sehe den Plan. Aber wie man da gerade hinkommt, schmeckt mir gar nicht. Das ist einfach nur schlechtes Management, sorry. Da gibt's auch nichts dran schönzureden.
Jep. Ich habe nie etwas Gegenteiliges behauptet. Die Suns sind furchtbar geführt. Aber es ist immerhin ein Plan erkennbar. Das einzige was McD geschafft hat, war jedes Jahr schlechter zu werden. Im Gegensatz dazu, sind die Moves isoliert betrachtet alle irgendwie schlechter als unter McD, aber in der Gesamtbetrachtung wirkt es stimmiger. Solange ich mir noch Zeit für diese Franchise nehme, ist jede Verbesserung willkommen und diese nehme ich wahr.
Jonathan Walker hat geschrieben:
05.07.2019, 12:52
Andere Franchises kommen auch an ihre Ziele, ohne jede Transaktion zu verlieren. Siehe Hawks, Nets, Clippers, Grizzlies, usw. Die mussten auch "aufräumen", haben dabei aber ihre Assets verbessert, nicht verschenkt. Selbst wenn man nach der Saison irgendwie besser dasteht (30+ Siege) - wovon ich mit diesem Kader nicht zwingen ausgehen würde - hätte man da auch anders hinkommen können. Oder für diese Preise bessere Spieler holen können.
Ein Glaubensmuster, welches ich hier seit längerer Zeit vertrete – wir sind nicht wie andere Franchises – wir sind Robert Sarver.

Die Messlatte liegt inzwischen so tief, das ich an die Suns flexibel herangehe. Wenn andere Teams die Moves der Suns machen, sehe ich es wahrscheinlich etwas kritischer. Aufgrund der Vergangenheit bin ich dankbar, dass Ricky und Dario ab sofort ihre Talente nach Phoenix bringen. Das sind doch großartige Spieler – gemessen an Isaiah Canaan und Maquese Chriss. :mrgreen:

Jonathan Walker hat geschrieben:
05.07.2019, 12:52
Nur leider haben wir nicht Sean Marks. Dass man noch immer solide dasteht, liegt nicht an James Jones und Co., sondern daran, dass McD im Rebuild einfach extrem viele Assets angesammelt hatte (und PHX schlecht war). Da konnten jetzt vier Top-8-Picks (!) in der Versenkung verschwinden, in jedem Trade und beim FA-PG draufgezahlt werden und man steht immer noch okay da.
Das ist der Grund warum die Fans sich noch nicht endgültig abgewendet haben. Es ist noch nicht verloren. Jetzt muss man darauf hoffen, dass Monty voll abliefert und Booker/Ayton ihr riesiges Potential zur Entfaltung bringen. Der Supporting Cast ist schwach, aber lange nicht mehr so schlecht wie er war.
Jonathan Walker hat geschrieben:
05.07.2019, 12:52
Es deutet für mich absolut nichts darauf hin, dass Jones und Bower auf einmal lernen, Assets zu evaluieren und Verhandlungen zu gewinnen. Aber hoffentlich muss ja nun auch erstmal nichts mehr verhandelt werden - außer mit dem Agenten Oubres. Bin gespannt auf den Vertrag. Der Typ ist gerade meine letzte Hoffnung wieder Bock zu bekommen, mir Spiele dieses Teams reinzuziehen.
100%. Die einzige Hoffnung die ich habe – neben Monty/Book/Ayton/Brigdes/Oubre – ist eine glückliche Fügung des NBA-Universums, siehe wie bei Kelly oder Spieler XY will unbedingt zu den Suns, weil seine Frau nach Phoenix will…

Auf Sachen wie Trades gewinnen, kluges Management und sinnvolle Verpflichtungen glaube ich nicht. Das traue ich Jones und Bower nicht wirklich zu. Trotzdem mag ich es nicht nur auf die Franchise draufzuhauen wie es einige schon wieder tun. Man muss zwischen Vergangenheit und Gegenwart klar trennen.

Wenn diese Truppe eine Einheit wird, Booker und Ayton wie Stars performen, Kelly die Halle und das Team mitzieht, Monty wie ein NBA-Coach abliefert, die Rollenspieler ihre Dreier treffen, dann ist nicht alles schlecht und dann landet die Truppe auch nicht auf Platz 15.

Dieses „wenn“ ist nicht so unrealistisch. Monty ist zumindest kein Rookie und Book/Ayton sind geile Spieler. Rubio, Bridges und Oubre sind keine Blindgänger. Da kann man trotz allen Defiziten und Baustellen durchaus NBA-Basketball spielen. Ich glaube auch nicht das die Gegner dieses mal sagen, „oh nein, nicht schon wieder gegen diese Losertruppe“.

Lineups wie
Rubio – Booker – Bridges – Oubre – Ayton können schon richtig weh tun und Defense spielen.

Endlich hat man einen weiteren Playmaker und zudem Rollenspieler wie Saric, Baynes und Tyler Johnson. Würde diese Truppe in Miami spielen und Spoelstra den Zauberstab auspacken, dann würde ich denen schon eine Chance geben.

Ja, wir haben nicht Spoelstra und auch nicht Sean Marks. Monty würde ich trotzdem erstmal eine Chance geben wollen, bevor ich alles verteufle. Igor und Watson haben auch eine Chance bekommen. Es ist eben aktuell noch ein extrem fragiles Gebilde, welches zusammenzustürzen droht. Bevor ich Jones und Bower komplett den Sachverstand abspreche, würde ich gerne sehen was nun dabei herauskommt.

Mein Ansatz war nämlich: ich hatte auch keine Formel oder pauschale Lösung. Sicher, ich würde jetzt mit Conley, Vonleh und X dastehen, aber ob das funktioniert hätte, weiß niemand. Wenn Conley sich das Knie zerschießt, geht auch alles den Bach runter. Vonleh hatte vielleicht nur diese eine typische Saison, in der es halbwegs lief und danach geht wieder nichts mehr. Wir sollten es besser wissen. Bei Tanking Teams in denen es um nichts mehr geht, spielt ein Spieler manchmal besser als er ist. Ich hätte auch lieber Vonleh als Kaminsky, aber wir sollten Vonleh jetzt nicht zu etwas machen, was er (noch) nicht ist. Ich hoffe immer noch auf einen Trade für einen Spieler wie Grant und Co.

Aus der Vergangenheit wissen wir doch:
Manche Spieler funktionieren in bestimmten Teams, in anderen Städten und mit anderem Coach komplett anders. Ayton ist offensiv das Gegenteil von Gobert. Booker ist der viel bessere Playmaker als Mitchell. Vielleicht kann Rubio mit Ayton und Booker besser spielen als in Utah. Ich würde sogar darauf wetten, dass Ayton der viel bessere Partner für Rubio ist, als der offensiv komplett limitierte Gobert. Das Spacing wird in Phoenix wahrscheinlich auch viel besser sein. In Utah sind sie sich ja alle auf den Füßen gestanden. Hier ist schon mächtig Luft nach oben.

Sollte Ayton defensiv besser werden und die Zahnräder besser ineinanderpassen, geht das schon in die richtige Richtung. Vielleicht fängt der Herr Franchiseplayer auch mal an Defense zu spielen. Das Book es kann, wissen wir. Er macht es nur jedes fünfte Spiel und wenn ihm danach ist. Wir haben viele Fragezeichen und vieles basiert auf Wahrscheinlichkeiten. Es ist aber nicht so, dass eine positive Entwicklung total unrealistisch wäre.

Man sieht halt die Suns, die Vergangenheit, dann evaluiert man die einzelnen Moves der Offseason und denkt, diese Franchise ist am Ende. Das ist sie nicht. Noch nicht. Potential ist vorhanden. Wenn Booker mit dem aktuellen Team 20 Siege holt, dann ist er der beste empty Stats Spieler in der Geschichte der NBA. Ich halte das für ausgeschlossen.

Haben wir vergessen wie Booker eine G-League Truppe getragen hat und was passiert ist, wenn er den Court verlassen hat? Haben wir vergessen was passiert ist, als Kelly Oubre und Tyler Johnson gekommen sind? Plötzlich waren die Suns nicht nur konkurrenzfähig, nein! Sie haben ordentlichen Basketball gespielt und sie haben viele Spiele in dieser Phase gewonnen. Sicher, die Sample Size ist klein. Aber es ist kein Zufall, wenn man von heute auf morgen komplett anderen Basketball spielt. Jetzt kommen weitere qualitative Spieler dazu. Ohne Kelly und Tyler ist alles wieder zusammengebrochen, einfach weil die Alternativen soooooooooooooooooo schlecht waren.

Devin Booker spielt vermutlich das erste Mal in seiner Karriere nicht gegen das eigene Team :!: :!: :!:

Das muss man sich kurz überlegen und auf sich wirken lassen. Wir sprechen hier über ein Szenario, über das wir keine Daten haben. Deshalb glaube ich auch, dass die Grauzone von Worst bis Best Case riesig ist. Ich glaube nicht an eine Kings-Saison. Zuerst will ich Resultate sehen. Aber ich kann es mir vorstellen und das ist aufgrund der letzten Saison schon mal viel wert. Man muss ja schließlich auch analysieren wie diese 19 Siege zustande gekommen sind, wie das Team mit und ohne Booker ausgesehen hat, etc. Wenn Booker das ist, wofür wir ihn halten, dann gibt es jetzt keine Ausflüchte mehr, auch wenn die Truppe längst nicht perfekt ist. (Voraussetzung Kelly bleibt)

Jetzt müssen Booker und mit Abstrichen Zweitklässler Ayton zeigen was und wer sie sind. Von 20 Siegen, inkl. Booker-Trade und Trainerentlassung bis hin zu 40 Siegen halte ich alles für möglich. Wir werden nun sehen wer Booker wirklich ist.

Meinung? Siehst du das anders?
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#3005

Beitrag von STAT » 06.07.2019, 09:31

Puh, ich glaube solange die Liga in Ost und West aufgeteilt ist, wird das nichts mehr. Jetzt fehlt nur noch das sich die West-Gurkenteams, Dallas und Phoenix, bei Spielern wie Oubre gegenseitig hochbieten und sich damit selbst ins Knie schießen.

Mir ist überhaupt nicht wohl, wenn ein chronisch überbezahlender Cuban noch Handlungsspielraum hat und Kelly auf dem Markt ist. Das schreit schon nach Parsons und Barnes 3.0. Bitte nicht. Ich hoffe er dreht bei Cousins oder so durch.
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#3006

Beitrag von Jonathan Walker » 06.07.2019, 11:07

Dallas hatte ich für Oubre bislang kaum auf dem Schirm, aber würde jetzt schon Sinn ergeben. Mal sehen.

Der MIA-Pick wurde übrigens jetzt auch noch für Paul George getradet 8-)

Ich antworte dir noch auf den obigen Post.
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#3008

Beitrag von STAT » 07.07.2019, 23:11

Ja was glaubst warum ich seit Ewigkeiten Alarm schlage. Ich habe immer gesagt, es gibt Rebuilding und das was die Suns machen. Diese toxische Losermentalität hat sich irgendwann massiv ausgebreitet und das hat man in fast jedem Spiel gesehen.

McD hat alle Ambitionen und sämtliche Faktoren mit denen man ein Team baut, das Klo runtergespült. Seine Aktion mit Canaan, Shaq Harrison und den zwei Secondrounder Rookies war dann der Gipfel der totalen Ambitionslosigkeit. So wollte der Super-GM Devin Booker und Deandre Ayton zu Stars entwickeln. :stupid:

Deshalb ist Jones gezwungen, den gesamten McD Mief zu eliminieren und das macht er. U.a. deswegen ging es mir auch so gegen Strich, dass die Suns sich nicht um Conley gekümmert haben. Die müssen jetzt endlich wieder jedes Spiel gewinnen wollen. Du musst dir mal vorstellen, dass letztes Jahr in der SL 70% vom Suns Roster gespielt hat. Lassen wir’s. Ich will es nur noch vergessen.

Für McD waren alle Spieler nur Assets und Hardcore Tanking der Schlüssel zum Erfolg = fast alle Picks sind gefloppt. :lol:
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#3009

Beitrag von STAT » 09.07.2019, 21:05

@ Jonathan:
noch eine Ergänzung zu meiner riesigen Grauzone (Worst bis Best Case)

Über Ayton habe ich eigentlich genug gesagt. Aufgrund dieser Franchise mMn total underrated. Gerade hat Sidery einen Tweet losgelassen:
In games where he attempted at least 14 shots, which only occurred 32% of the time, Deandre Ayton averaged 20.8 points on 58.9 FG%. With an increased usage, plus the shooting (Johnson, Jerome, Saric) and PG (Rubio), the Suns are setting Ayton up for a breakout 2019-20 campaign.
Das macht mich schon wieder wütend auf Kokoskov und das Management, aber auch hoffnungsfroh. Trotz all seinen Schwächen, welche sicherlich besser werden, ist Ayton eine Maschine. Was habe ich mich darüber aufgeregt, wie Ayton genutzt bzw. nicht genutzt wurde. Wenn Monty ein NBA-Coach ist, dann wird Ayton ein Monster in der Zone und so gut wie niemand wird ihn aufhalten können. (+ Devin)

Wir haben da zwei Granaten und es ist Zeit das sie explodieren. Cam Johnson und Asset-Verschwendung hin oder her. :mrgreen:
Wenn Ayton in seiner Rookiesaison das mit Canaan, Melton, ohne Coach und ohne Power Forward hinbekommt, dann wohl auch in der Zukunft...und noch besser.
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#3010

Beitrag von Coach K » 11.07.2019, 09:14

Oubre unterschreibt bei den Suns für 30/2 :shock:

Was ist den das für eine Laufzeit? Glaubt man an Ihn dann ist der Vertrag viel zu kurz.
Vielleicht wollte er auch nicht länger unterschreiben wer weis. Insgesamt sehr komisch agiert.

Aber Hey, vielleicht hat Jones ja alles richtig gemacht.
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#3011

Beitrag von STAT » 11.07.2019, 09:43

Coach K hat geschrieben:
11.07.2019, 09:14
Oubre unterschreibt bei den Suns für 30/2 :shock:

Was ist den das für eine Laufzeit? Glaubt man an Ihn dann ist der Vertrag viel zu kurz.
Vielleicht wollte er auch nicht länger unterschreiben wer weis. Insgesamt sehr komisch agiert.

Aber Hey, vielleicht hat Jones ja alles richtig gemacht.
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA :D

Stand heute ist Oubre für die Veränderung der Kultur der wichtigste Spieler. Zudem ist seine Athletik und seine Selfcreation für die kurzfristige Zukunft brutal wichtig.

Aber Oubre hat bei aller Liebe große Schwächen und niemand weiß, wer Oubre wirklich ist. Man kann nämlich auch argumentieren, dass er ein Low-IQ-Spieler ist, der einen wackligen Dreier + einen ausgeprägten Tunnelblick hat und reihenweise komische Entscheidungen trifft. Kelly ist super und macht richtig Spaß, aber ein langfristiges Investment ist ein Risiko.

So ist der Deal für beide Seiten super. Die Valley Boyz bleiben erstmal zusammen und die Suns haben nun zwei Jahre Zeit alles zu reparieren was kaputtgegangen ist, d.h. Booker und Ayton haben jetzt ihren Supporting Cast. 2021 hat man dann sehr viel Cap Space und könnte nachladen, je nachdem wie sich Oubre und das Team entwickelt. Entweder kassiert Oubre dann ab, sofern er liefert oder Bridges übernimmt den Starting Spot oder die Suns sind in der Free Agency wieder relevant(er).

Ricky Rubio hat bis dann auch nur noch ein Jahr Vertrag. Außerdem sollte der Vertrag von Oubre gut tradebar sein, sollte eine Möglichkeit bestehen, einen passenden Spieler zu traden. Mit Tyler Johnson (Expiring) und Kelly hat man nun zwei Tradechips.

Sollte das nächste Saison wieder schiefgehen, was macht man dann mit Oubre der 70/4 verdient? Wie man sieht, gehörte er nicht zu den ersten Optionen anderer Teams. Das hat einen Grund. Oubre muss jetzt liefern, wenn er den ganz großen Zahltag will und seine Buddys Book und Ayton stehen jetzt nicht weniger in der Pflicht.

Wichtig war auch, dass man Oubre nicht mit 40/4 etc. verärgert. Das wäre ihm gegenüber auch nicht fair gewesen, vor allem weil er letzte Saison so wichtig war. Klar, Angebot und Nachfrage, aber trotzdem finde ich es doof mit einem Lowball Offer schon wieder um die Ecke zu kommen. Sarver und die Suns sind darin berüchtigt. So können erstmal beide Seiten damit leben und man stellt ebenso sicher, dass Kelly sich nicht auf die faule Haut legt. Soll in Phoenix auch schon vorgekommen sein.

Einen viel besseren und aufgrund der Gesamtsituation passenderen Deal kann ich mir kaum vorstellen. Win/Win
…und ich kann endlich mit Kelly Valley Boyz Shirts rumlaufen.

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#3012

Beitrag von Marc Petri » 11.07.2019, 10:38

Ich muss die Suns kommende Saison auf jeden Fall häufiger schauen, da ich verstehen will, warum Oubre hier so vergöttert wird.

Ich habe die Wizards nach der Ankunft von Satoransky (weil ich ihn sehr mag und sehr gespannt auf seine Entwicklung in der NBA war) und wegen der vielen Aufeinandertreffen mit den Magic verhältnismäßig intensiv verfolgt und er war für mich immer ein Paradebeispiel dafür, dass one-on-one-Defense (Kletten-Style :D) total überbewertet ist, gerade wenn diese ohne Rücksicht auf Verluste praktiziert wird. Ähnlich wie ein Avery Bradley (der wegen einer vergleichbaren defensiven Spielweise lange Zeit als guter Verteidiger galt) ist er für mich ein Spieler, der zwar einen Ballhandler maximal nerven kann (die guten sorgen oftmals trotzdem dafür, dass ihr Team die Possession erfolgreich abschließt) aber generell häufiger Schaden anrichtet, als dass seine Aktionen dem Team helfen können. Mein Fazit (in beiden erwähnten Fällen) lautete: Ärgert einen Ballhandler oft maximal, gamblet aber zu häufig, verlässt zu oft defensive Schemes (kein Gefühl dafür auszuhelfen oder Passing-lanes zuzustellen, ohne seinen Gegenspieler komplett zu vernachlässigen, oft sogar wenn er an einen guten Spot steht) und weiß nicht wann er die Arme hochheben muss. Mich hat seine Spielweise oft genervt.

Auf der anderen Seite kann ich mir vorstellen, wie ein solcher (Spieler)-Typ ein totes Team (sorry, aber ich denke das umschreibt die Situation der letzten Spielzeit ganz gut) beleben kann. Ich werde definitiv reinschauen und beobachten, ob er sich defensiv mittlerweile besser anstellt und vor allem bin ich auf seine offensiven Fortschritte gespannt.

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#3013

Beitrag von STAT » 11.07.2019, 11:06

Marc Petri hat geschrieben:
11.07.2019, 10:38
Ich muss die Suns kommende Saison auf jeden Fall häufiger schauen, da ich verstehen will, warum Oubre hier so vergöttert wird.
THIS:
Marc Petri hat geschrieben:
11.07.2019, 10:38
Auf der anderen Seite kann ich mir vorstellen, wie ein solcher (Spieler)-Typ ein totes Team (sorry, aber ich denke das umschreibt die Situation der letzten Spielzeit ganz gut) beleben kann. Ich werde definitiv reinschauen und beobachten, ob er sich defensiv mittlerweile besser anstellt und vor allem bin ich auf seine offensiven Fortschritte gespannt.
Damit beantwortest du die Frage schon größtenteils selbst. Booker war zutiefst frustriert. Die Veteranen hatten alle bis auf Jamal Crawford (Oh Boy :lol:) ausgecheckt. Kokoskov hatte das Team quasi nach fünf Spielen verloren. Es war ein Albtraum. Die Ankunft von Kelly hat dies geändert.

Laut Eye Test hat er hervorragend neben Booker und Ayton gepasst. Die drei haben in 436 Minuten ein Netrating von + 2.9. Wir sprechen von einem Team, welches ununterbrochen auf die Schnauze bekommen hat und insgesamt nie konkurrenzfähig war.

Das 4 Man Lineup T. Johnson, K. Oubre, D. Booker, D. Ayton steht in 227 Minuten bei + 5.2. Auch das deckt sich mit dem Eye Test. Ayton und Booker konnten dann richtig stark sein, wenn die Rookies und Graupen auf der Bank waren, also alle anderen. :roll: Mikal Bridges möchte ich aus der Rechnung herausnehmen.

Kelly hat mMn dieses Team zum Positiven transformiert und war gerade für Ayton/Booker eine große Hilfe. Ja, die Sample Size ist klein, aber als diese vier Jungs fit waren, durften wir Fans zum ersten Mal seit langer Zeit NBA-Basketball anschauen! Das ist der Grund warum Kelly verehrt wird.

Wenn man nicht viel hat, dann klammert man sich an jedes Licht. Kelly ist mein Licht. ♥
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#3014

Beitrag von sidney95 » 11.07.2019, 13:06

Coach K hat geschrieben:
11.07.2019, 09:14
Oubre unterschreibt bei den Suns für 30/2 :shock:

Was ist den das für eine Laufzeit? Glaubt man an Ihn dann ist der Vertrag viel zu kurz.
Vielleicht wollte er auch nicht länger unterschreiben wer weis. Insgesamt sehr komisch agiert.

Aber Hey, vielleicht hat Jones ja alles richtig gemacht.

Glaube das ist eher im Interesse von Oubre 2021 FA zu sein. Man sieht ja wie in der Liga sich alles auf 21 ausrichtet. Viele Stars werden FAs und Teams die leer ausgehen aber sich Cap frei gemacht haben könnten dann Oubre einen Zahltag geben wenn er sich in den nächsten 2 Jahren nochmal verbessert.

Kenn mich jetzt nicht ganz mit der Suns Cap Situation aus aber auch trotz dem 1 Jahr längerem Rubio Deal müsste man 21 ja noch einen Max Spot haben bevor Ayton die Max bekommt oder?
Weil dann könnte Phoenix mit Max Space in der 21er FA mit bis dahin 2 gereiften All Stars eventuell interessant sein für einen FA (Beal, etc.)

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#3015

Beitrag von STAT » 11.07.2019, 16:30

sidney95 hat geschrieben:
11.07.2019, 13:06
Kenn mich jetzt nicht ganz mit der Suns Cap Situation aus aber auch trotz dem 1 Jahr längerem Rubio Deal müsste man 21 ja noch einen Max Spot haben bevor Ayton die Max bekommt oder?
Weil dann könnte Phoenix mit Max Space in der 21er FA mit bis dahin 2 gereiften All Stars eventuell interessant sein für einen FA (Beal, etc.)
Ja. Denke das ist der große Plan A. Wenn man Rubio noch mit einem Asset abgibt, könnte man zusätzlich nochmal richtig Platz schaffen. Wäre natürlich hilfreich, wenn man die Secondrounder nicht alle zum Fenster rauswirft. :?

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#3016

Beitrag von STAT » 13.07.2019, 12:57

Oh man, es ist schon bezeichnend das Jalen Lecque eine sehr viel bessere SL hatte als die drei Flops. Lecque hatte in allen Spielen zusammen weniger Turnover als Chriss und Jackson in zwei Minuten. Bender war geistig nicht mal anwesend.

Chriss hatte mal 8 Turnover in einem SL Spiel. Jackson mit Wurfquoten von 2/12 und 6 Turnover. Bender mit 0/0/0. :lol:
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#3017

Beitrag von STAT » 14.07.2019, 15:09

Uh oh :shock:

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#3018

Beitrag von Coach K » 15.07.2019, 09:47

STAT hat geschrieben:
14.07.2019, 15:09
Uh oh :shock:

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Was für eine Tabelle hast du den da?

Zeigt gut den Impact der beiden Spieler.
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#3019

Beitrag von Mabusian » 15.07.2019, 11:49

STAT hat geschrieben:
14.07.2019, 15:09
Uh oh :shock:

Bild
Was heißt denn "Ratings are luck adjusted"?

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#3020

Beitrag von STAT » 15.07.2019, 14:46

Entschuldigt bitte, ich hatte die Quelle wie immer dazu geschrieben, aber habe offensichtlich den unteren Teil meines ursprünglichen Post nicht aus meiner Word Datei markiert/kopiert. Die Tabelle ist von bball-index.

Quelle: https://twitter.com/scooperhoops/status ... 0861957122


Mabusian hat geschrieben:
15.07.2019, 11:49
Was heißt denn "Ratings are luck adjusted"?
Player Impact Plus-Minus

Player Impact Plus-Minus is a metric that combines traditional boxscore value with luck-adjusted on/off player data to estimate how much value a player adds to their team.

Luck-adjusted data, developed by Nathan Walker, is used to adjusted for factors that are out of an individual team or player’s control. For instance, free throw shooting and three point shooting can cause wide variance in the specific ratings, but in studies it has been shown that teams and players have limited control over makes or misses. Another example is adjusting for rebounding and turnovers to attempt to limit the noise from the final values.
Quelle: https://www.bball-index.com/about/about-the-data/
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#3021

Beitrag von Poohdini » 15.07.2019, 16:20

Plusminuswerte von Rollenspielern sind immer so ne Sache.

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#3022

Beitrag von STAT » 15.07.2019, 16:45

Poohdini hat geschrieben:
15.07.2019, 16:20
Plusminuswerte von Rollenspielern sind immer so ne Sache.
Was willst du uns mitteilen?

Ich gehe doch stark davon aus, dass dies jedem bewusst ist. Jede Statistik hat Stärken/Schwächen und ist alles, aber ganz sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Es geht doch um etwas ganz anderes und deshalb poste ich ab und zu diese Sachen, weil ich seit langer Zeit eine These vertrete:

Leute die nicht viele Suns-Spiele angeschaut haben, sind sich nicht bewusst, wie abartig schlecht Josh Jackson, Melton, Anderson und Co. sind/waren. Auf der Gegenseite werden Spieler wie Booker, Oubre oder Bridges total unterschätzt, obwohl die mal mehr, mal weniger, abgeliefert haben. Es ist ja nicht die erste Statistik die in diese Richtung geht, welche den Eye Test eher unterstützt als entkräftet. Mittlerweile ist der ganze Thread mit Statistiken voll, die den Eye Test, tendenziell eher bestätigen. Deshalb sage ich auch:

Rubio – Booker – Bridges – Oubre – Ayton + Power Forwards + bessere Rotationsspieler + NBA Coach
= alle fragen sich Ende 2019 wo die Suns auf einmal herkommen.

Es deutet alles daraufhin, dass Bridges und Oubre nahezu perfekte Komplementärspieler für Booker/Ayton sind. Rubio ist zwar nicht fancy, aber bringt das dringend benötigte Playmaking, eine Menge Leadership, Erfahrung und ebenfalls Defense.

Kann natürlich auch schiefgehen und dann man kann berechtigterweise behaupten, dass selbst Eye Test und Statistiken nicht ausreichen, um sehr gut prognostizieren zu können. Ich mache es trotzdem, mit Hilfe von Stats. Alleine halte ich die gepostete Statistik auch für nichtssagend. Wenn ich alle andere Posts von mir miteinbeziehe, dann ergibt sich doch langsam ein Bild.
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#3023

Beitrag von Jonathan Walker » 17.07.2019, 19:41

STAT hat geschrieben:
15.07.2019, 16:45
Rubio – Booker – Bridges – Oubre – Ayton + Power Forwards + bessere Rotationsspieler + NBA Coach
= alle fragen sich Ende 2019 wo die Suns auf einmal herkommen.
Was erwartest du denn konkret? Ich gehe auch davon aus, dass die Suns zumindest offensiv um einiges besser aussehen sollten als letzte Saison. Defensiv bin ich mir da ehrlich gesagt nicht so sicher. Das größere Hindernis dürften aber die restlichen Teams der Western Conference sein. Stand heute will da mal wieder niemand tanken/rebuilden und deren Kader sehen mit tendenziell alle besser/homogener aus.

Letztes Jahr waren die Suns mit 14 Spielen Abstand das schlechteste Team der WC. Diesen Abstand wird man zumindest verringern können, aber Stand heute sehe ich (ohne Verletzungen) nicht, wie man viel besser als Platz 14 im Westen werden soll - und da weiß ich noch nicht mal, welches Team man hinter sich lässt. Grizzlies? Mavs? Pels?

Im Osten wäre das ne andere Geschichte, da dort eben mit den Hornets, Cavs, Knicks und Hawks noch einige andere Teams rumkrebsen, die ich schlechter oder maximal auf einem ähnlichen Niveau sehe.

Das Over/Under liegt dieses Jahr bei 26.5 und damit niedriger als letztes. Im Vakuum würde ich eher sagen zu niedrig, aber in dieser Conference finde ich es sehr gut gewählt.
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#3024

Beitrag von STAT » 17.07.2019, 22:10

Jonathan Walker hat geschrieben:
17.07.2019, 19:41
Was erwartest du denn konkret? Ich gehe auch davon aus, dass die Suns zumindest offensiv um einiges besser aussehen sollten als letzte Saison. Defensiv bin ich mir da ehrlich gesagt nicht so sicher. Das größere Hindernis dürften aber die restlichen Teams der Western Conference sein. Stand heute will da mal wieder niemand tanken/rebuilden und deren Kader sehen mit tendenziell alle besser/homogener aus.

Letztes Jahr waren die Suns mit 14 Spielen Abstand das schlechteste Team der WC. Diesen Abstand wird man zumindest verringern können, aber Stand heute sehe ich (ohne Verletzungen) nicht, wie man viel besser als Platz 14 im Westen werden soll - und da weiß ich noch nicht mal, welches Team man hinter sich lässt. Grizzlies? Mavs? Pels?

Im Osten wäre das ne andere Geschichte, da dort eben mit den Hornets, Cavs, Knicks und Hawks noch einige andere Teams rumkrebsen, die ich schlechter oder maximal auf einem ähnlichen Niveau sehe.

Das Over/Under liegt dieses Jahr bei 26.5 und damit niedriger als letztes. Im Vakuum würde ich eher sagen zu niedrig, aber in dieser Conference finde ich es sehr gut gewählt.
So etwas wie eine Erwartungshaltung existiert bei mir nicht mehr. Habe ja bereits gesagt, dass ich nicht an eine Kings-Saison glaube. Es geht viel mehr um das, was ich mir vorstellen kann.

Rubio:
Ich werde ihn niemals als Spieler mögen, aber ich finde er passt zu den Suns um Booker/Ayton wesentlich besser als zu Gobert/Mitchell. Kann mir gut vorstellen, dass sich Rubio mit mehr Platz und Offensivstars wesentlich besser entfalten kann. Mitchell ist ineffizient, Gobert offensiv stark limitiert und das Spacing war in Utah immer ausbaufähig.

Wenn ein Rubio gut genug für Utah ist, warum nicht auch für Phoenix? Das er neben seinen Schwächen auch jede Menge Stärken mitbringt, sollte unbestritten sein. Rubio ist nicht nur ein klares Upgrade zu seinen Vorgängern. Der spielt ja auf einem ganz anderen Planeten wie Okobo und Jimmer Fredette.

Booker:
Ich glaube nach wie vor an ihn, trotz zwischenzeitlich aufkommenden Zweifeln. Er hat sich jedes Jahr extrem weiterentwickelt und wenn er nicht auscheckt und Bock hat, ist er mMn immer noch Franchiseplayer-Material. Neben Melton, Okobo und Mike James würde es mir auch irgendwann vergehen. Ich habe ihn dafür kritisiert, aber nun - mit ein bisschen Abstand - würde ich wahrscheinlich auch ab einem bestimmten Punkt nicht anders reagieren.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wer die Teamkameraden von Devin Booker mal kennen lernen möchte, der klickt auf folgenden Link. Das ist die beste Unterhaltung die es im Internet gibt.

https://www.youtube.com/watch?v=8p-OcIVKR6M

Um Gottes Willen. :shock: :cry: :lol: :stupid: :?: :x :evil: :?
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Tyler Johnson:
War ein riesiges Upgrade.

Ty Jerome:
Was ich alles gelesen und gehört habe, wohl ein ähnlicher Spielertyp wie Tyler Ulis mit Wurf, nur in einem größeren Körper. Zudem keine 19 Jahre alt. Dürfte er für 10-12 Minuten okay sein? Vorstellbar.

Mikal Brigdes:
All-NBA-Defense-Potential mit Wurf und Entwicklung im Playmaking. Kann mir einen Sprung sehr gut vorstellen.

Kelly Oubre:
Wave Papi Tsunami Karate Kelly Valley Boy wird rocken. Das ist das Einzige was ich erwarte! Bin von dem Typen überzeugt, Low IQ hin oder her.

Cam Johnson:
Kann ich nicht viel sagen, aber sein Wurf soll ja schon ziemlich elitär sein. Dazu ist er mit seinen 23 Jahren bereits sehr erfahren. Siehe Jerome, warum soll es nicht für 10-12 Minuten hinter Kelly und Mikal reichen? Vorstellbar.

Dario Saric:
Siehe Rubio. Ich mag Saric nicht wirklich. Trotzdem ist er für mich ein klares Upgrade zu TJ Warren. Saric passt so viel besser in dieses Team. Im Gegensatz zu Warren kann er wenigstens einen Pass spielen und ist defensiv etwas besser.

Frank Kaminsky:
Keine Ahnung. Ich hoffe noch auf einen weiteren Power Forward. (Athletik mit etwas Defense)

Ayton:
Ja, ja und ja.

Baynes:
Guter Backup und ebenfalls ein klares Upgrade zu Holmes.

Monty:
Kann ich nicht beurteilen. Schlechter wie Kokoskov ist nicht möglich, weshalb ich mal naiv genug bin und mir vorstellen kann, dass er besser wie Igor ist.

Die Suns müssen jetzt ihre eigene Arbeit machen und wenn sie das tun, dann müssen die anderen Teams dieses Team erstmal schlagen. Was dabei herauskommt, weiß ich nicht. Ich kann mir jedenfalls vorstellen, sofern Booker und Ayton Franchiseplayer sind, dass wir über ein Team sprechen, welches nicht nur eine Menge Spaß macht, sondern auch viele Spiele gewinnt.

„viele Spiele“ bedeutet in diesem Zusammenhang eine angemessene Anzahl. Wie kann man denn das 19-Siege-Team als Referenz hernehmen, wenn keiner der Spieler davon mehr da ist! (?)

2014 waren wir Zeuge was passieren kann, wenn es klickt, die Rädchen ineinandergreifen und die Gruppendynamik den Rest macht. Das Team 2019 halte ich für talentierter. Die Konkurrenz ist RIESIG, ja. Na und? Wenn ich etwas aufbauen möchte, dann muss ich eben über ein paar Hindernisse drübersteigen und allen Kritikern das Gegenteil beweisen.

Nach all dem was ich in der Vergangenheit sehen durfte, halte ich eine deutliche Verbesserung absolut für möglich. Jimmer ist nur ein Beispiel. Man kann ihn durch 7 (!) weitere Spieler aus der letzten Saison ersetzen. Diese sind alle weg. Jones hat endlich Spieler kurz vor oder in ihrer Prime geholt. Saric, Oubre und Baynes kämpfen um neue Verträge. Jones und Monty reden ununterbrochen über Mentalität, Charakter und IQ. Auch mit Jones werde ich nicht warm, aber im Gegensatz zu McD nehme ich ihm ab, dass er diese Franchise verändern möchte und einen Plan hat. An dem Plan habe ich Zweifel, aber immerhin. Der Kader ist nicht rund, aber das sind einige andere im Westen auch nicht.

Addition durch Subtraktion nicht zu unterschätzen. Bei den Grizzlies hat man mit Josh Jackson bereits ein trojanisches Pferd eingeschleust. Dort kann er dann wieder pro Spiel 5 Highlight-Dunks auspacken und 5x an sich selbst scheitern. Muss halt aufpassen das er nicht festgenommen wird, der alte VIP Josh.

Ich habe vor allen Teams im Westen großen Respekt. Viele davon hauen mich ehrlich gesagt trotzdem nicht vom Hocker. Das sah bei mir vor ein paar Wochen auf den ersten Blick schlimmer aus als es ist. Der Westen ist breit aufgestellt, aber in der Spitze sehe ich kein Team vor dem man sich fürchten müsste. Letztes Jahr hatte ich vor allen Gegnern Angst und das lag nicht nur an den Gegnern, sondern am eigenen Kader und Unvermögen. Die Suns sind mMn eine totale Wundertüre, ähnlich wie einige andere Teams. Wenn bei bestimmten Teams einiges ordentlich zusammenläuft, ist die eine oder andere Überraschung drin.

Vom 19-Siege-Team ist niemand mehr da. Karate Kelly und Tyler Johnson haben zusammen 53 Spiele gemacht, inkl. Ankunft in einem komplett dysfunktionalem Team. Mikal durfte sich hinter Ariza und Anderson anstellen.

Wir haben über die neuen Phoenix Suns schlicht und ergreifend keine oder viel zu wenig Daten, weshalb ich sie auch in kein Tier stecken kann oder gar Siege vorhersagen. Wenn du das Over/Under 26.5 für gut gewählt betrachtest, dann schlage ich vor, so schnell wie möglich alles einzureißen. Dann ist Booker nämlich nicht das für was wir ihn gehalten haben…

:!: Irgendwann muss die Explosion kommen, unabhängig davon wie gut/schlecht die Gegner sind :!:

Wer hat auf die Kings in der letzten Saison gewettet? Wer auf die Blazers nachdem LMA gegangen ist? Wer auf die Clippers letzte Saison? Wer auf die Magic? Wer auf die Suns 2014? Ich glaube die Mavs, Pelicans Grizzlies und Kings sind ebenfalls keine sicheren Playoffteams. Aber eines verbindet mich mit all diesen Teams. Ich kann mir solide bis sehr gute Saisons bei ihnen allen vorstellen. Zu dieser Gruppe zähle ich Phoenix auch. Man sollte sich nicht mehr kleiner machen als man ist.

Startalent? Check
Upside? Check
NBA-Rotationsspieler? Check

Ich bin nicht mehr bereit mit einem Rubio statt zwei Secondrounder Rookies und Jamal Crawford die weiße Fahne zu hissen. Schei*egal wer die Gegner sind. Volle Attacke voraus.

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Beitrag von STAT » 18.07.2019, 07:46

STAT hat geschrieben:
17.07.2019, 22:10
Frank Kaminsky:
Keine Ahnung. Ich hoffe noch auf einen weiteren Power Forward. (Athletik mit etwas Defense)
Da ist er schon. Wunderbarer Deal mit Diallo. Jetzt noch einen der vielen Guards gegen einen Wing eintauschen und gut ist. Unabhängig von der Maximierung der eigenen Ressourcen hat Jones für meine Begriffe aktuell 10/11 NBA-Spieler im Team. Jerome und Cam Johnson sind nicht in der Rechnung, welche man ebenfalls noch in der Hinterhand hat.

Auch wenn ich ein paar Dinge anders gemacht hätte und es viele Baustellen gibt, ist das ein Anfang. Das ist alles besser als schon wieder mit Culver und Co. auf die Reise zu gehen und jämmerlich daran zu scheitern. Upside-Talent braucht man doch gar nicht. Das wird erst wieder interessant und wichtig, wenn es gilt nachzuladen und rohe Spieler auszubilden. Die Prioritäten sollten in den nächsten zwei Jahren ganz woanders liegen. Man kann momentan tatsächlich Rotationen zusammenstellen, welche einem nicht gleichzeitig die Zehennägel hochstehen lassen UND das Team ist sehr jung! Wo sind alte Veteranen die über ihrem Zenit sind? Der Kern ist durch die Bank 20-23 Jahre alt. :tup:

Habe gerade die Prediction von 538 gesehen. Da würde ich bei einigen Teams nicht ganz zustimmen, aber das wirkt bei den Suns auf mich sehr viel stimmiger als 26.5.

35 Siege würde ich intern als Mindestziel definieren und alle in die Pflicht nehmen, sowohl defensiv als auch offensiv. Ein Spielzeug mit Jalen Lecque hat man auch noch und dieses Mal sogar ohne die Kosten von Pick 4 und 8. Eine tolle Offseason wäre es gewesen, wenn wir noch etwas mehr Defense hätten und es ein paar weniger Fragezeichen geben würde. (z.B. die Gesundheit von Cam Johnson) Ansonsten war das doch solide bis gut und ist mehr als ich mir erhofft hatte.
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